Fortsetzung Untersuchungshaft
Tuesday, May 15, 2012 10:47:17 AM
Auch wenn ich nun wieder von einigen angegriffen werde das ich die Staatssicherheit zu sehr verharmlose, ich selbst zu wenig in einer Opferrolle stehe oder wie schon mehrfach behauptet ich wäre gekauft worden um so etwas zu behaupten.
Aber ich selbst kann nur meine eigenen Erlebnisse schildern, nicht was ich von anderen gehört oder gelesen habe.
Vernehmung und Stasi-UHA
An die ersten Stunden nach meiner Verhaftung und die ersten Vernehmungen kann ich mich nicht mehr richtig erinnern. Ich glaube daß da die Verdrängung des Geschehens besonders stark ist. Meine folgenden Schilderungen werden deshalb etwas unvollständig sein und es kann sogar sein das in meinem Gedächtnis etwas verfälscht ist.
Angst, grenzenlose Ohnmacht, ausgeliefert sein. Das waren die Emotionen an die ich mich erinnern kann. Anfangs war ich wohl im VPKA Salzwedel, in einer Zelle im Kellerbereich. Eine karge Zelle, mit einer am Boden befestigten Pritsche, einem Hocker, ebenfalls am Boden befestigt, und ein an der Wand befestigter kleiner Tisch. Am Eingang ein kleiner Sanitärbereich mit WC und Waschbecken, vom übrigen Raum durch ein Gitter getrennt.
Wie lange ich dort war kann ich beim besten Willen nicht sagen, ich wußte auch die entsprechende Tageszeit nicht, es brannte ununterbrochen das Deckenlicht, vergittert in der Decke eingelassen.
Zwischendurch immer wieder Vernehmungen, die Vernehmer immer in Zivil, es kann sein das sie sich auch vorgestellt haben, ich weiß es aber nicht mehr. Mehrmals wurde ich auch an einen anderen Ort verbracht, wohin weiß ich nicht, nach der geschätzten Dauer der Fahrzeit nehme ich an das es immer noch im Stadtgebiet von Salzwedel war. Heute gehe ich davon aus, daß man mich in die Staatsicherheitsdienststelle in Salzwedel/ Braunschweiger Straße brachte.
Wie lange diese Vernehmungen dauerten, was ich dort ausgesagt habe, wie lange ich dort überhaupt eingesperrt war, habe ich wohl vollständig verdrängt. Es ist vielleicht besser so daß ich mich da nicht mehr an Einzelheiten erinnern kann. Nur Gefühle sind geblieben, und die mir endlos vorgekommene Zeit in dieser kleinen Zelle. Dieses Ausgeliefert sein, nicht wissen was passiert, sich so gedemütigt vorkommen, mit Schuhen ohne Schnürsenkel und Hosen ohne Gürtel, so daß man ständig die Hose festhalten musste wenn man ging.
Irgendwann nach endloser Zeit wurde ich aus dieser Zelle geholt, mit Handschellen gefesselt. Es ging hinaus in den Hof, in eine Art Schleuse, dort stand ein grauer Barkas mit Kastenaufbau, so ein Gefangenentransporter mit dem ich schon Bekanntschaft gemacht hatte. Ich durfte sogar noch eine Zigarette rauchen bevor ich einsteigen musste. Ich war der einzige „Fahrgast“ und die Fahrt begann. Aus den Äußerungen des Transportpersonals hatte ich entnommen, daß die Fahrt nach Magdeburg ging, in die damalige Bezirksstadt.
Dort angekommen hielt der Transporter, die Tür wurde geöffnet und ich stieg aus. Es war wieder so eine Art Schleuse, an den Stirnseiten jeweils Stahltore. Es ging dann durch verschiedene Türen hindurch, mir kam das vor wie ein Labyrinth. Dann hinein in einen Duschraum mit gekachelten Wänden und Boden. Dort musste ich mich nackt ausziehen, meine Bekleidung wurde durchsucht, danach konnte ich mich wieder ankleiden. Auf dem Boden lag ein Bündel, eine graue Wolldecke bei der die Ecken miteinander verknotet waren. Ich wurde angewiesen dieses Bündel mitzunehmen und wurde in eine Zelle, im dortigen Sprachgebrauch Verwahrraum gebracht. Darin sah es ebenso aus wie ich das schon von der Stendaler UHA geschildert habe. Nur war dieser Verwahrraum kleiner, es stand nur ein Doppelstockbett darin.
Belegt war dieser Verwahrraum mit einem Insassen, der Meldung erstattete als die Tür sich öffnete. Ich ging hinein, die Tür wurde hinter mir geschlossen und ich war erst einmal erleichtert, weil ich nun nicht mehr allein war. Ich stellte mich erst einmal vor, sagte warum ich da war, mein Mitgefangener machte es ebenso. Er war da wegen Verstoß gegen § 6 der Verordnung zum Schutze der Staatsgrenze, er wollte seinem Ausreiseantrag Nachdruck verleihen, hatte sich in Magdeburg in den Interzonenzug gesetzt und ist dann natürlich in Marienborn verhaftet worden.
Ich bezog dann mein Bett, räumte meine Sachen, die ich erhalten habe, in den Wandschrank und ich fühlte das erste Mal seit Tagen so etwas wie Ruhe.
Im Gespräch mit meinem Mitgefangenen erfuhr ich nun, das ich tatsächlich in Magdeburg in der Stasi-UHA Moritzstraße war. Nachdem was ich im Nachhinein über andere dort Inhaftierte gehört habe ging es mir dort relativ gut, einmal davon abgesehen das ich eigesperrt war. Ich war weder in Einzelhaft, noch sonstigen Repressalien unterworfen.
Da ich am späten Nachmittag dort angekommen war, gab es kurz darauf Abendessen: Brot, Butter, Margarine und Wurst. Zu trinken gab es eine Alukanne mit Kräutertee. Ich hatte dann um ein paar Schnürsenkel und einen Gürtel oder Hosenträger gebeten und erhielt Schnürsenkel und Hosenträger am nächsten Morgen beim Frühstück mitgeliefert. Es waren solche Y- förmigen Hosenträger mit Klips zum Befestigen an der Hose, die nun endlich nicht mehr rutschte.
Kurz nach dem Frühstück wurde ich dann zur ersten Vernehmung geholt. Die ganze Vernehmung wurde auf Tonband aufgezeichnet. Ich kann mich seltsamerweise an das Spulentonbandgerät erinnern, ein ZK120. Der Vernehmer stellte sich mit Dienstgrad und Namen vor, aber daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Man bot mir als erstes Zigaretten an, fragte ob ich einen Kaffee haben will, was ich natürlich dankend annahm. Dann kamen Fragen über meine Unterbringung, ob ich irgendetwas auszusetzen oder Wünsche habe. Ich fragte gleich danach, ob und wie ich etwas kaufen könne wie Zigaretten und andere Dinge die ich so benötigte. Er teilte mir mit, daß ich da richtig Glück habe da am nächsten Tag Einkaufstag ist. Da ich genug Eigengeld habe sei das kein Problem.
Diese erste Vernehmung dort war irgendwie eigenartig, es wurden keine Fragen zu der Tat an sich noch irgendwelcher Umstände dazu gestellt. Eigentlich nur ganz normale allgemeine Fragen: was mich so interessierte, unter anderem sprachen wir über den 1. FC Magdeburg, über Musik und meine Arbeit. Vor dem Mittagessen wurde ich zurück in den Verwahrraum gebracht und das war es für diesen Tag.
Die sogenannte Freistunde, eine halbe Stunde Aufenthalt an der frischen Luft, verdiente diesen Namen kaum. Es war ein Kabuff, ein paar Meter im Quadrat, oben mit Maschendraht bespannt. Dort war ich allerdings auch nur zwei oder dreimal, ansonsten auf einem größeren Innenhof. Dort musste man allerdings ständig im Kreis herumlaufen, aber man sah dort auch mal andere Leute. Einen Teil in Anstaltskleidung, die hier im Gegensatz zur normalen U-Haft aus graumelierten Trainingsanzügen bestand. Anderes als im Kreis zu laufen durfte man nicht, weder stehen bleiben, noch rauchen und vor allem nicht reden.
Auch die Bewegungen im Haus sind ein Ding für sich, normalerweise sah man niemanden auf den Fluren und Treppen wenn man zur Vernehmung geführt wurde. Ich weiß nicht, ob da extra alles geräumt wurde, aber ab und an passierte es doch daß jemand anders den Flur betrat. Wenn das geschah dann musste man sich sofort mit dem Gesicht zur Wand stellen bis das Kommando zum Weitergehen kam. Am diesem Tag musste ich auch noch zur ärztlichen Untersuchung, ein Arzt mit geflochtenen Schulterstücken auf seinem weißen Kittel untersuchte mich, befand mich für gesund, was anderes habe ich auch nicht erwartet, als junger 18jähriger.
Meinen Mitgefangenen sah ich relativ selten, entweder war er oder ich zur Vernehmung. Er trug auch Zivilkleidung ebenso wie ich selber. Ich hatte wirklich keinen Bock darauf in so einem verbeulten Trainingsanzug herumzulaufen.
Die Vernehmungen waren auch nicht mehr so wie ich es in den ersten Tagen erlebt habe, mir kam es so vor, als wenn die sowieso schon alles wissen und maximal ein paar Kleinigkeiten konkretisieren wollten. Es kann auch daran liegen daß ich keine negativen Erinnerungen an die Vernehmungen habe, weil ich im Grunde nichts zu verbergen hatte.
Ich wollte flüchten, wurde erwischt, und ich stehe eigentlich zu meinen Taten. Ich konnte niemanden belasten, es war ganz allein meine eigene Entscheidung gewesen und ich konnte niemanden die Schuld daran geben, außer mir selbst. Ich bin weder von jemanden dazu angestiftet worden, noch habe ich jemanden genötigt oder überzeugen wollen ebenfalls zu flüchten. Daher nehme ich mal an, daß die ganzen Vernehmungen eher eine Formsache waren. Das stützt sich auch darauf, daß mein Aufenthalt bei der Stasi nur von kurzer Dauer war. Die Vernehmungen waren im Grunde eher Gespräche, es ging um alles, nur nicht um die Straftat. Angefangen über Erlebnisse im Kindergarten, über Schule, Urlaub, meine Interessen und meine Arbeit. Es kann sein daß der Vernehmer speziell auf mich abgestimmt war, oder ein Vernehmer passend zu mir ausgesucht wurde. Die einzigen Fragen zu meinem Fluchtversuch und die Umstände dazu waren etwas seltsam. Es kam dann jedes Mal ein anderer Mitarbeiter mitten in der Vernehmung, meist mit einer Akte oder ein paar Blättern in der Hand und sagte, da ist noch etwas, das müssten wir noch genauer wissen, können sie da etwas dazu sagen? Aber da ich schon gesagt habe daß ich zu meinen Taten stehe und niemanden außer mich selbst belasten konnte, habe ich dann freimütig geantwortet. In meinen Augen waren das aber auch immer irgendwelche Belanglosigkeiten nach denen dann gefragt wurde.
Ich habe die Vernehmungen auch immer genutzt um meine Zigaretten zu sparen, ich durfte dort rauchen und hab sogar Karo bekommen, meine bevorzugte Zigarettenmarke. Auch Kaffee und Cola gab es, das bekam ich in der UHA nicht. Mehrmals ging die Vernehmung den ganzen Tag lang, nur unterbrochen durch das Mittagessen. Auf die Freistunde habe ich dann immer verzichtet, obwohl sie mir eigentlich zustand und man mir sagte dass ich zur Freistunde könne wenn ich das wollte.
Abends hatte ich dann Zeit um mich mit meinem Mitgefangenen zu unterhalten. Er war glaube ich, Elektroingenieur, ich schätze mal so Mitte Dreißig, verheiratet. Er hatte mit seiner Frau zusammen einen Ausreiseantrag gestellt und um dem Nachdruck zu verleihen hatte er eben gegen den § 6 verstoßen. Auf Anraten seines Anwaltes, der der Meinung war, es ist einfacher eine Abschiebung aus der Haft zu bewirken. Ob das alles stimmte, oder er nur da war um mich auszuhorchen weiß ich nicht. Ich tendiere eher dazu daß es stimmte was er erzählte. Denn wozu hätte man mich aushorchen sollen. Ich machte kein Geheimnis aus meinem Fluchtversuch. Andere staatsgefährdende Sachen hatte ich nicht gemacht, so daß es auch keinen Grund dazu gab. Er versuchte mich auch nicht auszuhorchen, sondern erzählte mehr über sich selbst. Im Gegenzug dazu wurden mir bei meinen eigenen Vernehmungen aber auch keine Fragen über meinen Mitgefangenen gestellt. Ich nehme mal an, die haben mich als harmlosen Idioten eingestuft, anders kann ich mir diese ganze Behandlung, die doch in vielem anders war als das was ich später von anderen hörte, nicht erklären. Aber da es hier um meine eigenen Erlebnisse geht, will ich hier nichts verbreiten was ich nur vom Hörensagen kenne. Es kann auch sein, daß ich keine neuen und besonderen Erkenntnisse liefern konnte und daher von geringem Interesse für die Staatssicherheit war.
Über das Essen dort kann ich mich nicht beklagen, vielleicht liegt es auch daran daß ich relativ genügsam bin. Und ich bin auch nicht mäkelig, ich esse fast alles. Meiner persönlichen Meinung nach war das Essen dort besser als in der UHA Stendal. In Magdeburg bekam ich auch immer Nachschlag wenn ich darum bat. Meine Einkaufsbestellung habe ich auch bekommen, es waren die bestellten Karo. Zum Duschen kam ich dann auch. ich wurde mit meinem Mitgefangenen aus dem Verwahrraum geholt und in einen Duschraum gebracht. Es war schade, daß mein Wäschepaket noch nicht da war, so daß ich anschließend wieder meine getragenen Sachen anziehen musste. Ich hatte wenigstens frische Unterwäsche bekommen, um die ich gebeten hatte. Die Duschen selber waren einigermaßen warm, ich hätte es gerne etwas wärmer gehabt aber es gab keine Möglichkeit der Temperaturregelung. Mein Mitgefangener meinte, das dient dazu daß sich niemand in selbstmörderischer Absicht verbrühen konnte.
Der folgende Tag war dann ein Samstag, es gab keine Vernehmungen und wir haben fast den ganzen Tag gelesen und Schach gespielt. Mein Mitgefangener war ein sehr guter Schachspieler der mich regelmäßig geschlagen hat. Er hat manchmal sogar aus dem Gedächtnis gespielt, er lag auf dem Bett, ich saß am Tisch mit dem Schachbrett und sagte den Zug an den ich gemacht habe. Darauf nannte er seinen Zug, ich setzte die Figur und so weiter. Aber auch da hat er mich geschlagen und bis dahin hielt ich mich selbst für einen einigermaßen guten Schachspieler. Am Samstag gab es auch ein Blatt, Größe DIN A4, für jeden und einen Briefumschlag. Man durfte einen Brief schreiben. Das Blatt durfte nur einseitig beschrieben werden, dann wurde es in den Umschlag gesteckt und mußte zum Abendessen herausgegeben werden. Zugeklebt durfte der Brief auch nicht werden, so wie man seine Briefe ebenfalls bereits geöffnet erhielt. Ach ja, einen Absender durfte man auch nicht auf den Umschlag schreiben. Meine Mutter erzählte mir später, sie habe alle meine Briefe nur mit dem Absender UHA Stendal erhalten. Nichts deutete darauf hin das ich mich in Magdeburg befand. Man durfte 4 Briefe im Monat schreiben, aber dazu kam es bei mir gar nicht, so lange war ich gar nicht dort.














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Unregistered user # Tuesday, May 15, 2012 11:07:20 AM
Andreas KaubeAmeisenferdinand # Tuesday, May 15, 2012 11:10:12 AM
Und es zeugt nicht gerade von Höflichkeit und guter Erziehung wenn man nicht einmal einen Namen angibt. Übrigens werden Zitate in Anführungszeichen gesetzt. Es mangelt bei dir anscheinend auch an anderem als nur an Höflichkeit.
Unregistered user # Tuesday, May 15, 2012 11:36:56 AM
Unregistered user # Tuesday, May 15, 2012 2:55:00 PM
Andreas KaubeAmeisenferdinand # Tuesday, May 15, 2012 3:22:03 PM
luzifair # Tuesday, May 15, 2012 4:00:00 PM
Sie meinte, das es ca. 4 Wochen gedauert hatte, bis die Eltern überhaupt wußten wo du warst und sie das erste Lebenszeichen von dir erhielten.
Vati war zwar informiert worden, daß du verhaftet warst , aber das Warum? Wo? Was?... das erfuhr da erst mal keiner.
Unregistered user # Tuesday, May 15, 2012 5:02:08 PM
Andreas KaubeAmeisenferdinand # Tuesday, May 15, 2012 6:37:55 PM
in diesem Beitrag sollte es urprünglich nur um Untersuchungshaft und Strafvollzug gehen. Ich habe ihn erst nachträglich erweitert. Vielleicht schreibe ich später noch etwas zu meinen Gründen, Ablauf und Verhaftung. Aber Priorität hat bei mir erst einmal die Schilderung der Haft an sich.
Unregistered user # Tuesday, May 15, 2012 9:01:29 PM
Andreas KaubeAmeisenferdinand # Wednesday, May 16, 2012 5:53:05 AM
luzifair # Wednesday, May 16, 2012 2:07:04 PM
Weil er trotzdem zu dir gestanden hat und dich nicht als Sohn "verstoßen" hat. Damit war seine Karriere sozusagen beendet.
Ob es im Nachhinein unbedingt schlecht war weiß ich nicht, dadurch sind wir nach Magedeburg gezogen.
Und ich durfte deshalb nicht Abi machen, wurde zwar anders begründet, aber es wurde Vati durch die Blume so mitgeteilt.
Als ich später Lehrerin werden wollte gab es auch eine fadenscheinige Begründung bei der Absage. Da hat Vati die Begründung auch bekommen,daß es ja nicht möglich ist, daß ich "sozialistische Persönlichkeiten" erziehen kann oder so ähnlich.
Ich denke, so was wurde eher subtil gemacht.
Andreas KaubeAmeisenferdinand # Wednesday, May 16, 2012 2:34:56 PM
Unregistered user # Wednesday, May 16, 2012 7:31:37 PM
Andreas KaubeAmeisenferdinand # Wednesday, May 16, 2012 7:56:50 PM
Unregistered user # Friday, May 18, 2012 8:27:36 PM
Andreas KaubeAmeisenferdinand # Friday, May 18, 2012 8:54:19 PM
Danke für deine Meinung! Das freut mich wenn ich ein Feedback bekomme und es spornt mich an weiter zu schreiben.
Unregistered user # Sunday, May 20, 2012 6:29:06 AM
Andreas KaubeAmeisenferdinand # Sunday, May 20, 2012 9:29:32 AM
Unregistered user # Tuesday, May 22, 2012 8:14:58 AM
Unregistered user # Tuesday, May 22, 2012 8:41:44 AM
Andreas KaubeAmeisenferdinand # Tuesday, May 22, 2012 8:55:07 AM
Einen derartigen Kontakt konnte ich vor mir selbst nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Mir ging es persönlich mehr um meine eigene Selbstachtung, nicht unbedingt als Opossition zur DDR. Ich war kein "Wiederstandskämpfer" wie man sie jetzt so oft in den Medien antrifft. Ich wollte einfach nur ich selbst bleiben. Und auch deshalb habe ich keinen Ausreiseantrag gestellt, da ich wußte was das für Konsequenzen das für meine Familie gehabt hätte. Und das gehört auch zu meinen Prinzipien das ich wissenlich niemanden einen Schaden zufüge. Und dagegen hätte ich sowohl als IM als auch als Ausreiseantragsteller verstoßen. Das alles habe ich nicht gemacht um als Held oder sonstwas dazustehen sondern einzig und allein weil das eben zu meinen Prinzipien gehört und ich so etwas wie Selbstachtung bewahrt habe. Man kann mir jetzt vielleicht Feigheit vorwerfen weil ich nichts aktiv gegen den Staat gemacht habe, aber ich stand vor dem Problem mein eigenes Glück über das anderer zu stellen, sprich egoistisch zu sein, oder eben andere, unschuldige nicht für etwas bestrafen was ich getan habe. Und da habe ich mich für letzteres entschieden und ich bin immer noch der Meinung richtig gehandelt zu haben.
Unregistered user # Wednesday, May 23, 2012 9:09:24 AM
Unregistered user # Wednesday, May 23, 2012 9:18:12 AM
Unregistered user # Thursday, May 24, 2012 1:46:17 PM
Unregistered user # Friday, May 25, 2012 1:18:05 PM
Unregistered user # Friday, May 25, 2012 3:03:25 PM
Andreas KaubeAmeisenferdinand # Friday, May 25, 2012 3:20:55 PM
Oder hast du das gelesen oder gehört? Oder kennst du sogar jemanden, der gehört hat, das der Schwager eines Kollegen jemanden kennt........
Unregistered user # Saturday, May 26, 2012 3:10:10 PM
Unregistered user # Saturday, May 26, 2012 5:34:54 PM
Andreas KaubeAmeisenferdinand # Saturday, May 26, 2012 5:56:31 PM
So in der von dir dargebotenen Form ist dein Beitrag unverständlich, oder sollte ich sagen Sinnfrei?
Unregistered user # Sunday, May 27, 2012 11:10:48 AM
Unregistered user # Sunday, May 27, 2012 12:01:05 PM
Andreas KaubeAmeisenferdinand # Sunday, May 27, 2012 12:19:49 PM
Unregistered user # Wednesday, May 30, 2012 10:49:07 AM
Unregistered user # Wednesday, May 30, 2012 5:50:17 PM
Andreas KaubeAmeisenferdinand # Wednesday, May 30, 2012 8:34:41 PM
Aber viele konnten das nicht und sind daran verzweifelt oder gebrochen. Für diese Leute war die Haftzeit unter den selben Bedingungen wie meine viel härter und furchtbarer als ich sie selbst empfunden habe. Das mag jetzt so klingen das ich es gut hatte mit meiner anerzogenen Emotionslosigkeit, aber dafür habe ich einen hohen Preis zahlen müssen, denn dieses Gefühle verstecken und unterdrücken hat mich fast bis heute verfolgt und geprägt. Ich bin eigentlich immer noch den meisten Menschen gegenüber mißtrauisch und verschlossen und es dauert lange ehe ich mich jemand öffne. Und bis vor kurzem habe ich keine Gefühle zugelassen, nicht gezeigt und schon gar nicht darüber gesprochen.
Unregistered user # Friday, June 1, 2012 2:58:42 PM
Unregistered user # Wednesday, June 13, 2012 6:03:54 AM
Andreas KaubeAmeisenferdinand # Wednesday, June 13, 2012 1:27:49 PM
Unregistered user # Friday, June 15, 2012 3:47:37 PM
Andreas KaubeAmeisenferdinand # Friday, June 15, 2012 5:18:41 PM
Originally posted by anonymous:
Du warst dort? oder gibst du hier nur Second-Hand "Wissen" das du von anderen gehört hast, wieder?
Oder hast du sogar mal eine "Bild" Zeitung gelesen? aber wahrscheinlich guckst du auch nur die Bilder an.
Aber anscheinend scheint es dich zu interessieren sonst hättest du keinen Kommentar hinterlassen oder bist du nur angepisst weil es nicht in dein beschränktes Weltbild passt?
Unregistered user # Saturday, June 16, 2012 7:26:29 PM
Unregistered user # Tuesday, June 19, 2012 2:45:19 PM
Unregistered user # Tuesday, June 19, 2012 2:52:52 PM
Unregistered user # Monday, August 13, 2012 12:33:24 PM
Unregistered user # Tuesday, August 14, 2012 6:17:26 PM
Unregistered user # Saturday, August 18, 2012 6:58:22 AM
Andreas KaubeAmeisenferdinand # Saturday, August 18, 2012 2:20:56 PM
Unregistered user # Tuesday, August 21, 2012 8:39:10 AM
Andreas KaubeAmeisenferdinand # Tuesday, August 21, 2012 6:25:31 PM