Heute haben wir keinen Ausflug gemacht sondern sind nur ein wenig in Zell am See bummeln gewesen. Wir waren am See und haben dort die Enten und Schwäne gefüttert und eine Weile an der Seepromenade gesessen. Dann haben wir etwas gegessen und waren im Svarowski-Laden. Danach sind wir noch ein wenig durch die Straßen gebummelt und haben im "Cafe Mosshammer" ein Eis gegessen.
Heute führte unser Weg auf die Areitalm, dort fahren wir eigentlich jedes Mal hinauf wenn wir in Zell am See sind. Die Fahrt mit der Areitbahn kostet zwar 14,50 €, aber für uns gehört es einfach dazu dort hinaufzufahren. Ich bin dort oben durch den Wald gewandert, man hat immer wieder schöne Aussichten auf Kaprun und dem Kitzsteinhorn. Zur anderen Seite kann man aufs steinerne Meer und auf den See schauen. Ein UFO habe ich auch gesehen Auerhahn-UFO
Blick ins Tal und auf Kaprun
Die Station der Areitbahn
Heute Abend habe ich mal versucht den Mond zu fotographieren, da ich nun nicht unbedingt die absolute Profikamera besitze, nicht einmal eine Spiegelreflexkamera mußte ich ein wenig experimentieren. Zumindest kann man erkennen das es der Mond sein soll, für eine Aufnahme ohne Teleskop ist es noch einigermaßen geworden auch wenn die Schärfe und Details fehlen.
Heute Morgen, nach einem traumhaften Sonnenaufgang haben wir beschlossen den schönen Tag zu einem Ausflug zu nutzen. Also machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg. In Werfen angekommen ging es dann die Eishöhlenstraße hinauf, so ca 5km bei 21% Steigung. Vom Parkplatz aus ging es noch ein paar Hundert Meter zu Fuß weiter bis zum Besucherzentrum. Andrea hatte keine Lust die Höhle zu besichtigen, es interessiert sie einfach nicht. Mir gefällt es dagegen unter der Erde rumzukriechen also kaufte ich mir ein Ticket und ging weiter. Bis zur Wimmerhütte, dort ist die Untere Station der Seilbahn, auf 1080m über n.N. Von dort ging es dann mit der Seilbahn hinauf auf 1575m zum Dr.Oedl- Haus. Von dort aus ging es dann wieder zu Fuß weiter, bis auf 1641m, zum Eingang der Höhle. Nun ein paar Worte zur Höhle, es ist die größte Eishöhle der Welt mit einer Streckenlänge von 42km. Die bin ich natürlich nicht gegangen, sondern nur etwa 2km hinein, dabei überwindet man einen Höhenunterschied innerhalb der Höhle von 134m. Drinnen sind das ganze Jahr Minustemperaturen, eigentlich nicht verwunderlich in einer Eishöhle. Jedenfalls war es trotz der Anstrengung wunderschön anzusehen, es gab grandiose Eisskulpturen, alles von der Natur geschaffen. Auf dem Weg dort hinauf gab auch immer wieder wunderbare Aussichten auf die Berge und ins Tal hinab. Leider durfte man in der Höhle nicht fotografieren, so das ich kein Bild der Höhle selber zeigen kann.
Heute Morgen um 8 ging es los, wir sind in den Urlaub gefahren. Die Fahrt war ohne irgendwelche Probleme, je weiter südlich wir kamen desto besser wurde das Wetter. Als wir gegen 13 Uhr in Zell am See, oder besser Schüttdorf ankamen schien die Sonne, nur ein paar weiße Wolken waren zu sehen. Aber die haben sich dann auch noch verzogen. Nachdem wir unsere Ferienwohnung bezogen hatten waren wir im "Merkur" um einzukaufen. Nachmittags waren wir dann in Thumersbach, saßen im Kurpark am See und genossen das schöne Wetter. Das Kitzsteinhorn vom Balkon der Ferienwohnung aus gesehen.
Blick auf den See von der Anlegestelle in Thumersbach.
Ein besonders originelles Flugzeug im Kurpark in Thumersbach. Mir hat es gefallen.
Das bisher hier gezeigte Video ist leider nicht mehr verfügbar, das der entsprechende User es als privat gekennzeichnet hat. Aber dieses Von Vangelis ist ebenso schön.
Ich würde mir wünschen, das alle Panzer dieser Welt so aussehen würden. In my dreams, all Tanks in all Lands of the World look like this Tank..... friendly and not dangerous.... Make Love, not War!
Vor 10 Jahren, im Sommer 2002 ereignete sich im Osten Deutschlands, an der Elbe und ihrer Nebenflüsse eine Hochwasserkatastrophe, die sogenannte Jahrhundertflut. Dieses Lied der Puhdys soll daran erinnern.
Der Teddybär
Am Ufer liegt ein Teddybär er trieb vom Nachbarort hierher er ist zu schwach um aufzustehn er würd so gern nach Hause gehn
Im Kinderzimmer stand sein Bett und seine Freundin heißt Anett der kleine Teddy fürchtet sich weil er Anett so sehr vermisst
Auch sie vermisst ihn jede Nacht sie hat so oft mit ihm gelacht bevor die Flut ins Zimmer kam und ihr den kleinen Teddy nahm
Man wollt ihr einen neuen schenken doch sie kann nur an ihn noch denken ihr kleines Leben lang war er der allerschönste Teddybär
Und eines Tages fand sie ihn am Ufer beim Spazierengehn glücklich so wie lange nicht strich sie den Schlamm aus seinem Gesicht
Er sah nicht mehr wie früher aus doch das machte ihr nichts aus sie sagt das kriegen wir wieder hin weil ich doch deine Freundin bin
Ein neues Leben fängt nun an mit ihrem kleinen Teddymann neues Bettchen neues Zimmer und das soll bleiben für immer
Kennst du dieses gefühl Dass man dich nicht versteht Und jede träne von dir Im regen untergeht
Kennst du auch diese angst in der nacht Die dich manchmal bedrängt Weil dich das glück betrogen hat Und du an morgen denkst
Oft sieht man dinge die nicht da sind Die man aber trotzdem immer wieder fühlt Und dein spiegelbild zeigt dir Dinge die nicht wahr sind Nur weil du sie sehen willst
Kennst du dieses gefühl Dass du hilflos bist Und jedes wort von dir Umsonst gewesen ist
Oft sieht man dinge die nicht da sind Die man aber trotzdem immer wieder fühlt Und dein spiegelbild zeigt dir Dinge die nicht wahr sind Nur weil du sie sehen willst
Manchmal bleibt man einfach stehn Ich kann dich gut verstehn Denn es geht mir Oft genau so wie dir
Kennst du diese momente Wo nichts mehr normal ist Wo einem die ganze welt Scheißegal ist
Kennst du auch diese utopischen träume Wo du über dem boden schwebst Und du in einer nacht Dein leben neu erlebst
Oft sieht man dinge die nicht da sind Die man aber trotzdem immer wieder fühlt Und dein spiegelbild zeigt dir Dinge die nicht wahr sind Nur weil du sie sehen willst.
Feelings Do you know this feeling That everybody do not understand you And every tear from you In the rain goes down
Do you also fear that in the night The ever feel pressured Because the happiness you have cheated And you're thinking about tomorrow
You often see things that are not there But still you always feel And your mirror shows you Things are not true Just because you want to view it
Do you know this feeling The fact that you are helpless And every word from you Is vain
You often see things that are not there But still you always feel And your mirror shows you Things are not true Just because you want to view it
Sometimes you just stand still I can understand you well Because I feel Often, just like you
Do you know these moments Where nothing is normal With the whole of the world Whatever is shit
Do you know this utopian dream too Where you are floating above the ground And you are in a night Your life will experience new
You often see things that are not there But still you always feel And your mirror shows you Things are not true Just because you want to view it
Die klitzekleine Spinne kriecht ins Wasserrohr da fällt der Regen und spült sie wieder vor Heraus kam die Sonne und trocknet alles auf und die klitzekleine Spinne krabbelt wieder rauf :-)
"Never take your loved ones for granted: they could be gone tomorrow"
All of my dreams Seem to fall by the side Like a discarded thought Or the day's fading light But I know that if I could just See you tonight FOREVER!
At times we may fall, Like we all tend to do But I'll reach out and find That I've run into you your strength is the power That carried me through FOREVER!
Your kindness for weakness I never mistook I worried you often, Yet you understood That life is so fleeting, These troubles won't last FOREVER!
Inspired me truly You did from the start To not be afraid And to follow my heart There's a piece of you with me They can't tear apart FOREVER!
In times we may fall Like we all tend to do Your strength is the power That carried me through forever
Forever I'll find you, forever we'll be Forever your power and strength stays with me [4x]
Es passiert immer wieder das Leute aus der Anonymität des Internets hier Kommentare hinterlassen. Manche vergessen einfach nur einen Namen anzugeben, andere machen das absichtlich. Meist die Leute, die mit meinen Ausführungen nicht einverstanden sind. Dementsprechend sehen die Kommentare aus, es wird gesagt das so etwas niemanden interessiert (Warum lesen die das dann?). Andere unterstellen mir Lügen (Sie kennen ja jemand, dessen Schwager jemanden kennt, der gehört hat das es da jemanden gibt...). Nie sind es Leute die aus eigener Erfahrung sprechen. Jetzt trauen sich diese Leute nicht einmal mehr einen anonymen Kommentar in meinem Blog zu hinterlassen. Sie nutzen jetzt anonyme Maildienste um mir E-Mails zu schicken. Irgendwie belustigt mich das Ganze, da gibt es tatsächlich Leute die sich durch meine Beiträge gestört fühlen! Und je mehr die sich angepisst fühlen desto mehr bestärkt es mich in meiner Meinung weiter zu machen. Und sei es nur diese Feiglinge zu ärgern. Und es ist mir eine innere Genugtuung wenn sie gar nichts dagegen machen können. Ich könnte wenn ich wollte ihre Kommentare löschen aber ich lasse sie stehen. Ich antworte ihnen sogar, natürlich in der selben Form wie sie mir gegenübertreten. So wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
Zurück in die UHA Stendal kam ich am Abend, natürlich habe ich dort kein Abendessen mehr erhalten. Meine Sachen bekam ich auch erst am nächsten Morgen, so daß ich nur das hatte was ich bei mir trug. Wenigstens hatte ich eine angefangene Schachtel Zigaretten bei mir, das war zwar verboten aber ich wurde beim Abtransport in Magdeburg nicht gefilzt. Ebenso nicht bei der Ankunft in Stendal, dort erhielt ich nur das obligatorische Bündel und wurde in einen Verwahrraum geschlossen. Der Verwahrraum war mit einem Inhaftierten belegt und jetzt kam ich dazu. Mein Zellenkamerad wurde der Körperverletzung angeklagt und kam aus Burg. Er war schon einmal im Gefängnis gewesen und hat mir dann viel vom Strafvollzug erzählt. Ich hatte natürlich auch viele Fragen, ich wollte ja wissen was jetzt weiter auf mich zukam. Bei ihm erhielt ich auch einen ersten Einblick in den sogenannten Knastjargon. Zum Beispiel wurde eine Klobürste „Lissy“ genannt, die Toilette war ein „Bello“. Und beides diente dazu illegal Kontakt zu anderen Gefangenen aufzunehmen. Mit der „Lissy„ wurde der „Bello“ leergepumpt, der andere in einem anderen Verwahrraum machte es ebenso. Dann konnte man durch die Abwasserrohre miteinander reden, um zum Beispiel ein „Pendeln“ zu verabreden. Das Pendeln ist der Schmuggel von Gegenständen, vornehmlich Tabak, von einem Verwahrraum zu einem anderen über die Fenster. Eine andere Möglichkeit der Kontaktaufnahme funktionierte per Klopfzeichen. Manchmal wurden auch Kassiber weitergereicht, kleine Zettel mit Nachrichten, die über ganze Stafetten ihren Empfänger erreichten. Nun etwas über das Pendeln: Die Fenster waren vergittert und außen war auch noch eine Sichtblende davor. Das machte das Pendeln zwar etwas schwieriger, aber nicht unmöglich. Dabei wurden mittels einer selbstangefertigten Schnur, Gegenstände von einem zum anderen Verwahrraum geschmuggelt. Das passierte vorrangig zu benachbarten, darüber oder darunterliegenden Verwahrräumen. Das Schmuggelgut wurde in ein Taschentuch oder ähnliches geknotet, an der Schnur befestigt und dann aus dem Fenster in die Richtung geschwungen in die man es haben wollte. Der andere im Nachbarraum versuchte mittels eines Besens das Bündel zu erreichen. Die Fälle die ich beobachtet habe oder auch selber gependelt habe, sind alle gut gegangen. Mit darüber oder darunterliegenden Verwahrräumen war es einfacher, da musste man die Schnur nur herablassen. Bemerken konnten das die „Schließer“, wie die Strafvollzugangestellten genannt wurden, eigentlich kaum. Es sei denn daß der Posten auf dem Wachturm das zufällig sah wenn er auf die Fensterfront schaute. Aber wie schon gesagt, ich habe es nicht erlebt daß jemand dabei erwischt wurde. Es wurden auch regelrecht Geschäfte so abgewickelt. In einem anderen Verwahrraum hatte jemand eine Jeansjacke so an einen anderen im Verwahrraum darüber verkauft. Soweit ich mich erinnern kann ging das ganze Geschäft für 5mal „Komplett“ über die Bühne, das waren fünf Päckchen Tabak mit Blättchen. Das war sozusagen die Knastwährung, ebenso wie schwarzer Tee. Der wurde „Frosch“ genannt, weil er eine grüne Verpackung hatte. Die Zubereitung des Tees war einfach, ein Päckchen Tee auf eine Alukanne. Die Teeblätter wurden nicht weggeschüttet, sondern meist ein zweites oder gar drittes Mal aufgekocht. Das Wasser machte man mit einem UFO heiß, einem selbstgebauten Tauchsieder. Die waren sehr einfach aufgebaut, zwei Rasierklingen mit einem Stück Isolator dazwischen, an jede Rasierklinge einen Draht. Das waren meist Anschlußkabel von Elektrorasieren und dann ab in die Steckdose. Weil das Wasser zwischen beiden Rasierklingen als Widerstand fungiert erhitzt sich das Wasser sehr schnell und kocht. Das alles war natürlich streng verboten und man mußte mit einer Bestrafung rechnen wenn man erwischt wurde. Die Strafen variierten, von Briefsperre, Einkaufssperre bis hin zur „Mumpe“ wie der Arrest genannt wurde. Im Arrest war ich selber nicht, man hatte mich nie erwischt. Ich hatte zwar mal eine Woche Einkaufssperre, aber das hatte mich damals nicht so hart getroffen weil die anderen im Verwahrraum einkaufen durften. Die Bestrafung bekam ich auch für Schmuggeln, ich hatte versucht nach der Freistunde jemand Tabak zuzustecken und der war so blöd den dabei fallen zu lassen. Fazit, der Tabak war weg, ich hatte eine Woche Einkaufssperre und der hatte immer noch nichts zu rauchen. Immer wieder kam es in der U-Haft zu Verlegungen, die Insassen wurden so öfter mal durcheinander gemischt. Das passierte meist völlig unverhofft. Das „Brett“, wie die Tür des Verwahrraums genannt wurde, ging auf, es wurde gesagt Sachen packen. Man packte seinen Kram zusammen und wurde in einen anderen Verwahrraum gebracht. Warum das Ganze gemacht wurde kann man nur mutmaßen. Einmal wurden die Verwahrräume gestrichen, da wurde ich in einen großen Verwahrraum verlegt, da waren wir dann mit 14 Leuten. Das war für mich bemerkenswert, da es das erste Mal war daß ich mit einem Mörder zusammentraf. Wenn man den gesehen hat hätte man dem das nicht zugetraut. Es war ein 18-jähriger, kleiner ,dünner Kerl aus Salzwedel. Er hatte jemanden erwürgt, ist am nächsten Tag noch mal in die Wohnung des Opfers und hat dort mit einem Kumpel den Fernseher rausgeholt. Der Kumpel ist natürlich zur Polizei und hat alles erzählt. Über meine Verurteilung gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen. Ich wurde, mit dem mir schon bekannten „Barkas“ , nach Salzwedel ins dortige Kreisgericht gefahren. Ich hatte keinen Anwalt und das Ganze lief wie vorprogrammiert ab. Die Anklageschrift wurde verlesen, dann machte ich Angaben zur Person und zur Tat. Wie gesagt; ich hatte eigentlich nichts zu verbergen, dann das Plädoyer des Staatsanwaltes. Ich konnte noch etwas sagen, was ich aber nicht gemacht habe. Was hätte ich auch sagen sollen? Kurze Pause, ich wurde in eine Zelle im Gericht gebracht. Die Zeit reichte gerade aus, das ich eine von meinen eingeschmuggelten Zigaretten rauchen konnte, da wurde ich schon zur Urteilsverkündung rausgeholt. Das Urteil, daß meiner Meinung nach schon vorher feststand, wurde verlesen und das war es. 2 Jahre, 6 Monate. Danach ging es zurück nach Stendal. Ich bin dann noch in Berufung gegangen, aber hatte eigentlich keine Hoffnung auf Erfolg. Und meine Vorahnung hatte mich nicht getrogen, die Berufung wurde als unbegründet abgewiesen. Nun blieb mir nur noch die nächsthöhere Instanz, aber das habe ich dann nicht gemacht. Ein paar Tage später kam dann das Urteil in schriftlicher Form, ich durfte es nur lesen und dann mußte ich es wieder abgeben. Das Urteil habe ich auch nach meiner Haftentlassung nicht bekommen, so daß ich keinerlei Nachweis hatte das ich überhaupt verurteilt wurde. Das einzige schriftliche Zeugnis, das ich selber von der ganzen Verurteilung hatte und immer noch habe, ist meine Anklageschrift. Die hätte man mir auch normalerweise nach dem Lesen wieder abgenommen, aber ich hatte sie durch Zufall auf den Verwahrraum bekommen. Die habe ich sofort auf dem Schmuggelweg weitergegeben mit der Bitte sie irgendwie nach „Draußen“ weiterzuleiten. Wie die dann in den Besitz meiner Eltern gekommen ist wissen weder sie noch ich, jedenfalls habe ich die Anklageschrift später von meiner Mutter bekommen. Da bin ich jetzt immer noch im Nachhinein wahrscheinlich vielen zu Dank verpflichtet. Als man dann die Anklageschrift von mir zurück haben wollte habe ich steif und fest behauptet, daß ich sie nur gelesen habe und sie sofort wieder herausgegeben habe. Die anderen im Verwahrraum bestätigten meine Aussage. Am nächsten Tag während der Freistunde wurde der ganze Verwahrraum gefilzt, aber gefunden wurde nichts. Jetzt war ich rechtskräftig verurteilt und wartete auf den Transport in den Strafvollzug. Ich wußte nicht was auf mich zukam und wie das Ganze abläuft, aber das sollte ich bald erfahren. Die Zeit meiner U-Haft ging zu Ende. Nach ein paar Tagen wurde ich aus dem Verwahrraum geholt, es ging runter zur Verkaufsstelle und ich musste mein restliches Anstaltsgeld ausgeben. Da gab es keinerlei Beschränkung in Bezug auf Tabakwaren und so kaufte ich nur Tabak und Zigarettenpapier. Danach ging es zur Effektenkammer und ich mußte alle persönlichen Gegenstände abgeben. Ein Päckchen Tabak durfte ich bei mir behalten ansonsten wurde alles eingepackt. Mir wurde gesagt am nächsten Tag geht es auf Transport. Meine gesamte Zeit in der U-Haft dauerte etwa 4 Monate. Das Thema meines nächsten Beitrages wird der Transport und Aufenthalt im Strafvollzug sein.
Heute habe ich ein neues Fotoalbum hochgeladen. Es sind Bilder von einem Luftschutzbunker den ich vor einiger Zeit besichtigen konnte. Luftschutzbunker
Dieser Beitrag gehört eigentlich vor meine Erlebnisse in der UHA Stendal, ich hatte überlegt ob ich diesen Teil überhaupt hochlade, da er eigentlich völlig untypisch ist, im Vergleich was man sonst aus den Stasi- Untersuchungshaftanstalten gehört hat. Es lag warscheinlich daran, das man bei mir nicht erst eine Aussagebereitschaft herstellen mußte, ich stehe zu den Taten die ich selbst begangen habe, zudem konnte ich der Staatssicherheit auch nicht unbedingt neue Erkenntnisse liefern. Ich war denen schlichtweg zu uninteressant nehme ich einmal an. Auch wenn ich nun wieder von einigen angegriffen werde das ich die Staatssicherheit zu sehr verharmlose, ich selbst zu wenig in einer Opferrolle stehe oder wie schon mehrfach behauptet ich wäre gekauft worden um so etwas zu behaupten. Aber ich selbst kann nur meine eigenen Erlebnisse schildern, nicht was ich von anderen gehört oder gelesen habe.
Vernehmung und Stasi-UHA An die ersten Stunden nach meiner Verhaftung und die ersten Vernehmungen kann ich mich nicht mehr richtig erinnern. Ich glaube daß da die Verdrängung des Geschehens besonders stark ist. Meine folgenden Schilderungen werden deshalb etwas unvollständig sein und es kann sogar sein das in meinem Gedächtnis etwas verfälscht ist. Angst, grenzenlose Ohnmacht, ausgeliefert sein. Das waren die Emotionen an die ich mich erinnern kann. Anfangs war ich wohl im VPKA Salzwedel, in einer Zelle im Kellerbereich. Eine karge Zelle, mit einer am Boden befestigten Pritsche, einem Hocker, ebenfalls am Boden befestigt, und ein an der Wand befestigter kleiner Tisch. Am Eingang ein kleiner Sanitärbereich mit WC und Waschbecken, vom übrigen Raum durch ein Gitter getrennt. Wie lange ich dort war kann ich beim besten Willen nicht sagen, ich wußte auch die entsprechende Tageszeit nicht, es brannte ununterbrochen das Deckenlicht, vergittert in der Decke eingelassen. Zwischendurch immer wieder Vernehmungen, die Vernehmer immer in Zivil, es kann sein das sie sich auch vorgestellt haben, ich weiß es aber nicht mehr. Mehrmals wurde ich auch an einen anderen Ort verbracht, wohin weiß ich nicht, nach der geschätzten Dauer der Fahrzeit nehme ich an das es immer noch im Stadtgebiet von Salzwedel war. Heute gehe ich davon aus, daß man mich in die Staatsicherheitsdienststelle in Salzwedel/ Braunschweiger Straße brachte. Wie lange diese Vernehmungen dauerten, was ich dort ausgesagt habe, wie lange ich dort überhaupt eingesperrt war, habe ich wohl vollständig verdrängt. Es ist vielleicht besser so daß ich mich da nicht mehr an Einzelheiten erinnern kann. Nur Gefühle sind geblieben, und die mir endlos vorgekommene Zeit in dieser kleinen Zelle. Dieses Ausgeliefert sein, nicht wissen was passiert, sich so gedemütigt vorkommen, mit Schuhen ohne Schnürsenkel und Hosen ohne Gürtel, so daß man ständig die Hose festhalten musste wenn man ging. Irgendwann nach endloser Zeit wurde ich aus dieser Zelle geholt, mit Handschellen gefesselt. Es ging hinaus in den Hof, in eine Art Schleuse, dort stand ein grauer Barkas mit Kastenaufbau, so ein Gefangenentransporter mit dem ich schon Bekanntschaft gemacht hatte. Ich durfte sogar noch eine Zigarette rauchen bevor ich einsteigen musste. Ich war der einzige „Fahrgast“ und die Fahrt begann. Aus den Äußerungen des Transportpersonals hatte ich entnommen, daß die Fahrt nach Magdeburg ging, in die damalige Bezirksstadt. Dort angekommen hielt der Transporter, die Tür wurde geöffnet und ich stieg aus. Es war wieder so eine Art Schleuse, an den Stirnseiten jeweils Stahltore. Es ging dann durch verschiedene Türen hindurch, mir kam das vor wie ein Labyrinth. Dann hinein in einen Duschraum mit gekachelten Wänden und Boden. Dort musste ich mich nackt ausziehen, meine Bekleidung wurde durchsucht, danach konnte ich mich wieder ankleiden. Auf dem Boden lag ein Bündel, eine graue Wolldecke bei der die Ecken miteinander verknotet waren. Ich wurde angewiesen dieses Bündel mitzunehmen und wurde in eine Zelle, im dortigen Sprachgebrauch Verwahrraum gebracht. Darin sah es ebenso aus wie ich das schon von der Stendaler UHA geschildert habe. Nur war dieser Verwahrraum kleiner, es stand nur ein Doppelstockbett darin. Belegt war dieser Verwahrraum mit einem Insassen, der Meldung erstattete als die Tür sich öffnete. Ich ging hinein, die Tür wurde hinter mir geschlossen und ich war erst einmal erleichtert, weil ich nun nicht mehr allein war. Ich stellte mich erst einmal vor, sagte warum ich da war, mein Mitgefangener machte es ebenso. Er war da wegen Verstoß gegen § 6 der Verordnung zum Schutze der Staatsgrenze, er wollte seinem Ausreiseantrag Nachdruck verleihen, hatte sich in Magdeburg in den Interzonenzug gesetzt und ist dann natürlich in Marienborn verhaftet worden. Ich bezog dann mein Bett, räumte meine Sachen, die ich erhalten habe, in den Wandschrank und ich fühlte das erste Mal seit Tagen so etwas wie Ruhe. Im Gespräch mit meinem Mitgefangenen erfuhr ich nun, das ich tatsächlich in Magdeburg in der Stasi-UHA Moritzstraße war. Nachdem was ich im Nachhinein über andere dort Inhaftierte gehört habe ging es mir dort relativ gut, einmal davon abgesehen das ich eigesperrt war. Ich war weder in Einzelhaft, noch sonstigen Repressalien unterworfen. Da ich am späten Nachmittag dort angekommen war, gab es kurz darauf Abendessen: Brot, Butter, Margarine und Wurst. Zu trinken gab es eine Alukanne mit Kräutertee. Ich hatte dann um ein paar Schnürsenkel und einen Gürtel oder Hosenträger gebeten und erhielt Schnürsenkel und Hosenträger am nächsten Morgen beim Frühstück mitgeliefert. Es waren solche Y- förmigen Hosenträger mit Klips zum Befestigen an der Hose, die nun endlich nicht mehr rutschte. Kurz nach dem Frühstück wurde ich dann zur ersten Vernehmung geholt. Die ganze Vernehmung wurde auf Tonband aufgezeichnet. Ich kann mich seltsamerweise an das Spulentonbandgerät erinnern, ein ZK120. Der Vernehmer stellte sich mit Dienstgrad und Namen vor, aber daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Man bot mir als erstes Zigaretten an, fragte ob ich einen Kaffee haben will, was ich natürlich dankend annahm. Dann kamen Fragen über meine Unterbringung, ob ich irgendetwas auszusetzen oder Wünsche habe. Ich fragte gleich danach, ob und wie ich etwas kaufen könne wie Zigaretten und andere Dinge die ich so benötigte. Er teilte mir mit, daß ich da richtig Glück habe da am nächsten Tag Einkaufstag ist. Da ich genug Eigengeld habe sei das kein Problem. Diese erste Vernehmung dort war irgendwie eigenartig, es wurden keine Fragen zu der Tat an sich noch irgendwelcher Umstände dazu gestellt. Eigentlich nur ganz normale allgemeine Fragen: was mich so interessierte, unter anderem sprachen wir über den 1. FC Magdeburg, über Musik und meine Arbeit. Vor dem Mittagessen wurde ich zurück in den Verwahrraum gebracht und das war es für diesen Tag. Die sogenannte Freistunde, eine halbe Stunde Aufenthalt an der frischen Luft, verdiente diesen Namen kaum. Es war ein Kabuff, ein paar Meter im Quadrat, oben mit Maschendraht bespannt. Dort war ich allerdings auch nur zwei oder dreimal, ansonsten auf einem größeren Innenhof. Dort musste man allerdings ständig im Kreis herumlaufen, aber man sah dort auch mal andere Leute. Einen Teil in Anstaltskleidung, die hier im Gegensatz zur normalen U-Haft aus graumelierten Trainingsanzügen bestand. Anderes als im Kreis zu laufen durfte man nicht, weder stehen bleiben, noch rauchen und vor allem nicht reden. Auch die Bewegungen im Haus sind ein Ding für sich, normalerweise sah man niemanden auf den Fluren und Treppen wenn man zur Vernehmung geführt wurde. Ich weiß nicht, ob da extra alles geräumt wurde, aber ab und an passierte es doch daß jemand anders den Flur betrat. Wenn das geschah dann musste man sich sofort mit dem Gesicht zur Wand stellen bis das Kommando zum Weitergehen kam. Am diesem Tag musste ich auch noch zur ärztlichen Untersuchung, ein Arzt mit geflochtenen Schulterstücken auf seinem weißen Kittel untersuchte mich, befand mich für gesund, was anderes habe ich auch nicht erwartet, als junger 18jähriger. Meinen Mitgefangenen sah ich relativ selten, entweder war er oder ich zur Vernehmung. Er trug auch Zivilkleidung ebenso wie ich selber. Ich hatte wirklich keinen Bock darauf in so einem verbeulten Trainingsanzug herumzulaufen. Die Vernehmungen waren auch nicht mehr so wie ich es in den ersten Tagen erlebt habe, mir kam es so vor, als wenn die sowieso schon alles wissen und maximal ein paar Kleinigkeiten konkretisieren wollten. Es kann auch daran liegen daß ich keine negativen Erinnerungen an die Vernehmungen habe, weil ich im Grunde nichts zu verbergen hatte. Ich wollte flüchten, wurde erwischt, und ich stehe eigentlich zu meinen Taten. Ich konnte niemanden belasten, es war ganz allein meine eigene Entscheidung gewesen und ich konnte niemanden die Schuld daran geben, außer mir selbst. Ich bin weder von jemanden dazu angestiftet worden, noch habe ich jemanden genötigt oder überzeugen wollen ebenfalls zu flüchten. Daher nehme ich mal an, daß die ganzen Vernehmungen eher eine Formsache waren. Das stützt sich auch darauf, daß mein Aufenthalt bei der Stasi nur von kurzer Dauer war. Die Vernehmungen waren im Grunde eher Gespräche, es ging um alles, nur nicht um die Straftat. Angefangen über Erlebnisse im Kindergarten, über Schule, Urlaub, meine Interessen und meine Arbeit. Es kann sein daß der Vernehmer speziell auf mich abgestimmt war, oder ein Vernehmer passend zu mir ausgesucht wurde. Die einzigen Fragen zu meinem Fluchtversuch und die Umstände dazu waren etwas seltsam. Es kam dann jedes Mal ein anderer Mitarbeiter mitten in der Vernehmung, meist mit einer Akte oder ein paar Blättern in der Hand und sagte, da ist noch etwas, das müssten wir noch genauer wissen, können sie da etwas dazu sagen? Aber da ich schon gesagt habe daß ich zu meinen Taten stehe und niemanden außer mich selbst belasten konnte, habe ich dann freimütig geantwortet. In meinen Augen waren das aber auch immer irgendwelche Belanglosigkeiten nach denen dann gefragt wurde. Ich habe die Vernehmungen auch immer genutzt um meine Zigaretten zu sparen, ich durfte dort rauchen und hab sogar Karo bekommen, meine bevorzugte Zigarettenmarke. Auch Kaffee und Cola gab es, das bekam ich in der UHA nicht. Mehrmals ging die Vernehmung den ganzen Tag lang, nur unterbrochen durch das Mittagessen. Auf die Freistunde habe ich dann immer verzichtet, obwohl sie mir eigentlich zustand und man mir sagte dass ich zur Freistunde könne wenn ich das wollte. Abends hatte ich dann Zeit um mich mit meinem Mitgefangenen zu unterhalten. Er war glaube ich, Elektroingenieur, ich schätze mal so Mitte Dreißig, verheiratet. Er hatte mit seiner Frau zusammen einen Ausreiseantrag gestellt und um dem Nachdruck zu verleihen hatte er eben gegen den § 6 verstoßen. Auf Anraten seines Anwaltes, der der Meinung war, es ist einfacher eine Abschiebung aus der Haft zu bewirken. Ob das alles stimmte, oder er nur da war um mich auszuhorchen weiß ich nicht. Ich tendiere eher dazu daß es stimmte was er erzählte. Denn wozu hätte man mich aushorchen sollen. Ich machte kein Geheimnis aus meinem Fluchtversuch. Andere staatsgefährdende Sachen hatte ich nicht gemacht, so daß es auch keinen Grund dazu gab. Er versuchte mich auch nicht auszuhorchen, sondern erzählte mehr über sich selbst. Im Gegenzug dazu wurden mir bei meinen eigenen Vernehmungen aber auch keine Fragen über meinen Mitgefangenen gestellt. Ich nehme mal an, die haben mich als harmlosen Idioten eingestuft, anders kann ich mir diese ganze Behandlung, die doch in vielem anders war als das was ich später von anderen hörte, nicht erklären. Aber da es hier um meine eigenen Erlebnisse geht, will ich hier nichts verbreiten was ich nur vom Hörensagen kenne. Es kann auch sein, daß ich keine neuen und besonderen Erkenntnisse liefern konnte und daher von geringem Interesse für die Staatssicherheit war. Über das Essen dort kann ich mich nicht beklagen, vielleicht liegt es auch daran daß ich relativ genügsam bin. Und ich bin auch nicht mäkelig, ich esse fast alles. Meiner persönlichen Meinung nach war das Essen dort besser als in der UHA Stendal. In Magdeburg bekam ich auch immer Nachschlag wenn ich darum bat. Meine Einkaufsbestellung habe ich auch bekommen, es waren die bestellten Karo. Zum Duschen kam ich dann auch. ich wurde mit meinem Mitgefangenen aus dem Verwahrraum geholt und in einen Duschraum gebracht. Es war schade, daß mein Wäschepaket noch nicht da war, so daß ich anschließend wieder meine getragenen Sachen anziehen musste. Ich hatte wenigstens frische Unterwäsche bekommen, um die ich gebeten hatte. Die Duschen selber waren einigermaßen warm, ich hätte es gerne etwas wärmer gehabt aber es gab keine Möglichkeit der Temperaturregelung. Mein Mitgefangener meinte, das dient dazu daß sich niemand in selbstmörderischer Absicht verbrühen konnte. Der folgende Tag war dann ein Samstag, es gab keine Vernehmungen und wir haben fast den ganzen Tag gelesen und Schach gespielt. Mein Mitgefangener war ein sehr guter Schachspieler der mich regelmäßig geschlagen hat. Er hat manchmal sogar aus dem Gedächtnis gespielt, er lag auf dem Bett, ich saß am Tisch mit dem Schachbrett und sagte den Zug an den ich gemacht habe. Darauf nannte er seinen Zug, ich setzte die Figur und so weiter. Aber auch da hat er mich geschlagen und bis dahin hielt ich mich selbst für einen einigermaßen guten Schachspieler. Am Samstag gab es auch ein Blatt, Größe DIN A4, für jeden und einen Briefumschlag. Man durfte einen Brief schreiben. Das Blatt durfte nur einseitig beschrieben werden, dann wurde es in den Umschlag gesteckt und mußte zum Abendessen herausgegeben werden. Zugeklebt durfte der Brief auch nicht werden, so wie man seine Briefe ebenfalls bereits geöffnet erhielt. Ach ja, einen Absender durfte man auch nicht auf den Umschlag schreiben. Meine Mutter erzählte mir später, sie habe alle meine Briefe nur mit dem Absender UHA Stendal erhalten. Nichts deutete darauf hin das ich mich in Magdeburg befand. Man durfte 4 Briefe im Monat schreiben, aber dazu kam es bei mir gar nicht, so lange war ich gar nicht dort.
In letzter Zeit hatte ich einige Erlebnisse die es nach sich brachten, das ich mich intensiver mit meiner Vergangenheit auseinander gesetzt habe. Und so ist mir vieles in den Sinn gekommen das ich lange vergessen hatte oder es zumindest in den Hintergrund verdrängt hatte. Ereignisse, die micht doch nach so langer Zeit immer noch prägen oder prägten, wie der Umgang mit Gefühlen und Emotionen, die ich lange Zeit unterdrückte oder versuchte sie mir nicht anmerken zu lassen. Aber ohne die Vergangenheit aufzuarbeiten und zu bewältigen wird sie dir immer wie ein unsichtbarer Schatten folgen und vielleicht auch beherrschen. Und das möchte ich nun nicht mehr, ich will sie hinter mir lassen und unbeschwehrter in die Zukunft gehen. Ich will jetzt hier über die Zeit meiner Inhaftierung in der ehemaligen DDR sprechen, ich war von Dezember 1977 bis Dezember 1979 wegen versuchter Republikflucht inhaftiert. Über die Gründe will ich jetzt nicht sprechen die waren vielfältig und die Summe vieler Unzufriedenheiten mit der DDR hatten mich letztendlich diesen Schritt gehen lassen. An die ersten Tage nach meiner Verhaftung kann ich mich kaum erinnern, sie sind wie in einem Nebel, es waren endlose Verhöre, ich weiß nicht einmal wer mich da alles verhört hat, mir kam es vor als wäre es Tag und Nacht hindurch gegangen, mit kurzen Unterbrechungen, ich weiß nicht einmal ob und wie ich geschlafen habe. Ich war schließlich fast erleichtert als der Haftrichter kam und mir den Haftbefehl verlas. Ach ja, man ließ mich unterschreiben das ich genügend zu Essen und Trinken erhalten hatte und auch genügend Ruhepausen hatte. Ob das stimmt weiß ich nicht, aber in dieser Situation hätte ich alles unterschrieben. Irgendwann später wurde ich in die UHA Stendal transportiert, in einem grauen Barkas mit Kastenaufbau. In diesem Kastenaufbau waren die Transportzellen gerade so groß das man darin sitzen konnte. Dabei war ich mit Handschellen gefesselt. Wie lange die Fahrt dauerte weiß ich nicht, ich hatte keinerlei Zeitgefühl. In der UHA (Untersuchungshaftanstalt) angekommen wurde ich zuerst einmal gründlich durchsucht, als wenn ich noch irgendeitwas bei mir hätte nach der Untersuchung nach meiner Verhaftung. Danach ging es in die Effektenkammer, dort wurden alle persönlichen Dinge aufbewahrt, und dort erhielt man alle Dinge die man so im Gefängnisalltag braucht. In meinem Fall waren das Hausschuhe, so eine Art Lederpantoffeln, Decken, Bettwäsche (blaukariert) Eßbesteck aus Aluminium, eine Plastiktasse, eine Art Tupperdose, Seife mit Seifendose, Rasierzeug, Zahnbürste mit Zahnpasta (Chlorodont, nicht schäumend, damit konnte man dübeln)sowie Seiflappen und Handtücher. Das ganze Zeugs wurde in eine Decke gelegt, die Vier Enden miteinander verknotet und weiter ging es. In der Anstalt sah es aus wie man so etwas aus Filmen kennt, ein hoher mehrstöckiger Bau, Rundumlaufende eiserne Galerien, zwischen jeder Etage Maschendrahtgitter so daß sich niemand in die Tiefe stürzen konnte. Es ging mehrere Treppen hinauf,dann wurde eine Zelle, dort Verwahrraum genannt, aufgeschlossen und ich musste hinein. Der Erste Eindruck war, ein länglicher Raum, rechts neben der Tür ein Heizkörper, darüber ein brauner Wandschrank. Weiter in Richtung Fenster ein Tisch mit 4 Hockern, dann ein Doppelstockbett. Links von der Tür fiel der Blick auf ein normales WC mit Druckspühlung, weiter in Richtung Fenster ein Waschbecken mit darüber befindlicher Konsole und einem Spiegel, dahinter ein weiteres Doppelstockbett. Im Raum befanden sich drei Leute, ebenfalls Inhaftierte. Ich stellte mich vor, sagte kurz warum ich da war und wo ich herkam. Ich durfte das rechte obere Bett beziehen und ich bekam ein Fach in dem braunen Wandschrank. Zu essen bekam ich an diesem Abend nichts mehr, Abendbrotzeit war vorbei. Zum Glück hatten die anderen noch etwas Brot, Margarine und Marmelade so das ich noch etwas essen konnte. Danach unterhielt ich mich mit den Anderen, die waren froh daß jemand Neues da war und etwas anderes erzählen konnte als die Geschichten die man schon kannte. Zu meinem Glück waren die anderen Raucher und konnten mir etwas zu rauchen geben, ich hatte ja nichts mehr. Ich erhielt von den anderen auch eine Unterweisung in die Hausordnung und den Tagesablauf in der UHA. Nachdem ich dann mein Bett bezogen hatte, wurde dann auch das Licht gelöscht und die Nachtruhe begann. Der nächste Morgen Am nächsten Morgen wurde meiner Meinung nach, relativ früh geweckt, Uhrzeit weiß ich nicht, es hatte ja niemand eine Uhr. Wie ich schon berichtet habe, befand sich die Toilette in dem selben Raum, es gab keinerlei Abtrennung zum restlichen Raum, und wie das Morgens ist, mussten natürlich erst mal alle ihre Notdurft verrichten. Es ist schon etwas ungewohnt wenn da jemand auf dem Klo hockt und daneben steht jemand am Waschbecken und wäscht sich und der Rest macht das Bett. Menschen mit übersteigertem Schamgefühl haben es dort schwer gehabt denke ich. Nachdem alle ihre Morgentoilette beendet hatten war der sogenannte "Aufschluß" was eigentlich Blödsinn ist, da ja gleich danach wieder abgeschlossen wird. Jedenfalls mussten sich alle mit dem Gesicht zum Fenster aufstellen, also der Tür den Rücken kehren. Nur der sogenannte Verwahrraumälteste (Wobei Älteste nicht wortwörtlich zu nehmen ist) stand mit dem Gesicht zur Tür und mußte Meldung erstatten :"Herr Hauptwachtmeister( oder entsprechender Dienstgrad des aufschließenden Beamten), Verwahrraum 55 mit 4 Inhaftierten belegt, es meldet Inhaftierter...Müller, Meier, Schulze, Schmitt" oder wie der Meldende gerade hieß. Danach wurde abgeschlossen und man wartete aufs Frühstück. Das kam dann auch irgendwann, die Tür wurde wieder aufgeschlossen, alle mit Gesicht zur Wand, und die Kalfaktoren (auch Gefangene, sogenannte Hausarbeiter) gaben das Essen aus, für jeden ein kleines Stück Butter, ich glaub 20g, ein doppelt so großes Stück Margarine, ein kleines Stück Wurst, und jetzt kommt die Tupperdose ins Spiel die ich in der Effektenkammer erhalten habe, die wurde mit Marmelade gefüllt. Marmelade war so neben Brot das einzige das man im Überfluss hatte. Es gab je 2 Mann eine Alukanne Malzkaffee. Was ich noch erwähnen muss ist, daß beim Aufschluss und Essensempfang immer der Tisch an der Tür stehen musste, so daß er den Raum und die Gefangenen von der Tür trennte. Danach war Frühstück, man aß und trank den Malzkaffee aus der Plastiktasse die jeder hatte. Nach dem Frühstück war Stuben- und Revierreinigen angesagt, in Ermangelung eines Reviers reinigten wir den Verwahrraum, sprich wir fegten aus. Im weiteren Verlauf des Vormittags war dann Freistunde (Hofgang, Bewegung im Freien, oder Aufenthalt im Freien) was in meinen Augen eine blödsinnige Bezeichnung war, man war ja trotzdem eingesperrt. Das Ganze lief folgendermaßen ab, nachdem man den Verwahrraum verlassen hatte ging es hintereinander die Treppe hinunter bis die Tür zum Hof erreicht war, dort wurde in Reihe gewartet bis alle Beteiligten die Warteschlange erreicht hatten, danach hinaus in den Hof. Es wurde hintereinander gegangen, es durfte nicht gesprochen, gegessen oder geraucht werden während man im Kreis um den Hof ging. Irgendwann wurde dann "Halt" befohlen und alle blieben stehen, Gesicht zur Hofmitte. Dort stand ein Hausarbeiter oder auch Kalfaktor und betätigte sich als Vorturner, er machte gymnastische Übungen vor die wir nachmachen mussten. Nach einer Weile ging es weiter mit der Rundwanderung um den Hof und nach einer halben Stunde zurück. Wärend der Freistunde wurden die Verwahrräume durchsucht ob nicht irgendwelche verbotenen Dinge im Besitz der Inhaftierten waren. Nachdem alle Gefangenen an ihrem Verwahrraum angekommen waren musste man sich mit dem Gesicht zur Wand aufstellen und warten bis man wieder eingeschlossen wurde. Danach war sogenannte Freizeitgestaltung, also jeder machte was er will, auf dem Bett liegen war tagsüber verboten, aber es wurde trotzdem gemacht. Es passierte auch nichts, ausser das ein Schließer vielleicht mal durch den Spion in der Tür schaute und dann brüllte das man vom Bett runter sollte. Wir haben viel gespielt. In jedem Verwahrraum befanden sich Gesellschaftsspiele wie "Mensch ärger dich nicht" Dame, Mühle, Halma, Schach etc. Wir hatten auch ein Rommee-Spiel und spielten viel Karten. Jetzt möchte ich noch etwas zur Bekleidung der Inhaftierten sagen. Ich selbst wie der größte Teil der Inhaftierten trugen ihre eigene Bekleidung einschließlich Schuhe. Wäsche zum wechseln konnte man sich schicken lassen. Ich habe das regelmäßig in Anspruch genommen. In diesen Paketen durfte aber wirklich nur Bekleidung sein, nichts weiter, nicht einmal ein Brief. Einige, die ihre Kleidung schonen wollten, oder niemanden hatten der ihnen Wäschepakete schicken konnte trugen anstaltseigene Kleidung. Zu der Zeit als ich dort war, also Ende 1977, Anfang 1978 waren das ehemalige NVA-Kampfanzüge in Flecktarn. Als Fußbekleidung hatten die entweder Stiefel oder Schnürstiefel. Es wurde niemand gezwungen Anstaltskleidung zu tragen und es haben auch nur wenige gemacht. Das soll es für Heute gewesen sein, ich werde diesen Bericht fortsetzen. Wenn es jemanden interessiert, kann man mir ja konkrete Fragen stellen, ich werde diese alle beantworten. Einfach mit einem Kommentar Fragen stellen und ich werde mich bemühen alle Fragen zu beantworten. Ich würde mich auch freuen wenn ihr sagt wie euch mein Bericht gefällt oder ob er überhaupt jemand interessiert. Ich freue mich über jedes Feedback.
FORTSETZUNG Nach der Freistunde mußte ich zur medizinischen Untersuchung, bei den Inhaftierten auch "Sackrattenkontrolle" genannt, weil dabei unter anderem die Schambehaarung auf Filzläuse durchsucht wurde. Bei mir ohne Befund, wie die ganze medizinische Untersuchung. Es war ja auch kein Wunder, ich war damals gerade 18 Jahre alt, jung und gesund. Danach noch ein Gespräch mit dem für mich zuständigen Strafvollzugsbeamten mit Hinweisen auf die Hausordnung und allgemeine Verhaltensregeln. Wieder zurück im Verwahrraum stellte ich dann Anträge, auf Genehmigung des Einkaufes, Genehmigung für Wäschepaket, Genehmigung zum Briefe schreiben etc. Für alles musste man schriftliche Anträge stellen. Ich hatte bei meiner Verhaftung Geld bei mir, so konnte ich beantragen das ich von diesem Geld Dinge des persönlichen Bedarfs einkaufen durfte. Die Höhe des monatlichen Einkaufes betrug 30 Mark, aber ganz sicher bin ich mir da nicht mehr, nagelt mich also deswegen nicht fest. War dann der Einkauf genehmigt, erhielt man Wertgutscheine, also Anstaltsgeld, die gab es in verschiedenen Werten die dann verschiedenfarbig waren. Der Wert ging vom Pfennigbetrag bis hin zu 50 Mark. Aufbewahrt hat man das Anstaltsgeld in einem Brustbeutel den man mitsamt den anderen Utensilien beim Zugang in der Effektenkammer bekam. Von der Antragstellung bis zur Genehmigung des Einkaufes vergingen etwa 1 bis zwei Wochen, ich hatte Glück das ich schon in der nächsten Woche einkaufen durfte. Wer kein Eigengeld bei sich hatte, konnte sich auch Geld in die UHA überweisen lassen. Einkaufen konnte man einmal in der Woche, dann wurden die Inhaftierten aus dem Verwahrraum geholt und es ging hinunter ins Erdgeschoss. Dort befand sich eine Art Kiosk. Als Verkäufer fungierte ein Strafgefangener, einer der Hausarbeiter. Die ganze Einkaufprozedur muss man sich vorstellen wie in einem normalen Kiosk oder "Tante-Emma Laden". Man sagte was man wollte, bekam es und bezahlte danach mit den Wertgutscheinen. Wechselgeld wurde auch wieder in Wertgutscheinen herausgegeben. Tabakwaren waren begrenzt erhältlich, man durfte entweder 6 Schachteln Zigaretten oder 3 Päckchen Tabak kaufen. Da man wenig Geld zur Verfügung hatte kaufte man natürlich Tabak, "Schwarzen Krauser" oder "Shag", jeweils zu 1,75 Mark, ein Päckchen Blättchen zum Drehen kostete 50 Pfennig. Viel mehr wurde nicht gekauft, die 30 Mark mussten den ganzen Monat reichen. Manchmal kaufte man noch eine Dose Wurst, meist Blutwurst oder Leberwurst, das war am billigsten. Eine zusätzliche Möglichkeit in den Besitz der begehrten Tabakwaren war der Besuch, man durfte einmal im Monat Besuch von Angehörigen empfangen die dabei kleine Geschenke im Wert von 15 Mark mitbringen durften. Beim Besuch war immer ein Vollzugsbeamter dabei, es durfte nicht über die Straftat, über Angelegenheiten der UHA und ähnliches gesprochen werden, also im Klartext nur sozusagen Smalltalk. Eine weitere Möglichkeit des Kontaktes zu Angehörigen waren Briefe, man durfte 4 Briefe im Monat schreiben, empfangen durfte man mehr. Es war vorher konkret anzugeben an welche Personen man schreiben wollte, es durften zwei unterschiedliche Adressaten angegeben werden. Wollte man zusätzlich an jemand anderen schreiben so konnte man das beantragen, natürlich mit schriftlichen Antrag. Ich habe das in meiner gesamten Haftzeit zwei oder dreimal gemacht und jedes Mal wurde es genehmigt. Pakete konnte man auch empfangen, hier liegt der Punkt auf "konnte", man mußte nicht. Ich hatte in der UHA einmal einen Paketschein und damit die Genehmigung ein Paket zu bekommen. Das war zum Glück gleich zu Anfang meiner Haftzeit, es war das Weihnachtspaket. Ob das alle bekamen entzieht sich meiner Kenntnis, ich denke aber schon da die anderen im Verwahrraum ebenfalls einen Paketschein bekamen. Wenn dann ein Paket da war, so war es wie ein Feiertag. Man bekam Dinge die man sich normalerweise nicht leisten konnte, natürlich Zigaretten, Kuchen, Süßigkeiten und gute Kosmetik. Und zumindest in den Verwahrräumen in denen ich war, wurde das auch mit den anderen Insassen geteilt. Es war daher immer ein besonderes Ereignis wenn jemand im Verwahrraum ein Paket oder Besuch erhielt. Überhaupt habe ich dort einen guten Zusammenhalt der Insassen untereinander erlebt, das trifft natürlich nur auf die zu mit denen ich zusammen im gleichen Verwahrraum war. Ich bekam in den ersten paar Tagen von den anderen zu rauchen und anderes, während ich später auch anderen Mitgefangenen Tabak und andere Dinge abgab die keinen Einkauf hatten. Es mag sein das andere in den verschiedensten UHAs der DDR andere Erfahrungen gemacht haben, aber ich kann nur das wiedergeben was ich selbst erlebt habe. Die einzige Informationsquelle von außerhalb der Anstalt waren Tageszeitungen. Man konnte sich selbst Tageszeitungen kaufen wenn man Geld hatte. Das waren dann verschiedene Regionalzeitungen, was es an Zeitschriften gab weiß ich nicht, auch nicht, ob es überhaupt welche gab. Es hat mich damals nicht interessiert. Es gab eine Zeitung pro Verwahrraum von der Anstalt, das war das "Neue Deutschland", das Zentralorgan der SED. Das hat mir persönlich genügt, in den anderen Zeitungen stand auch nichts anderes drin. Einer meiner Mitgefangenen hatte das "Sportecho" so daß wir mit Sportnachrichten auf dem Laufenden waren. Radio und Fernsehen gab es nicht. Es gab die Möglichkeit als Auszeichnung mal fernzusehen, aber in der ganzen Zeit habe ich niemanden erlebt der in Besitz dieser Auszeichnung gekommen ist. Daher kann ich auch nicht sagen was man denn außergewöhnliches leisten musste um das zu bekommen. Radio konnte man ab und zu mal hören, je nachdem welcher Vollzugsbeamter Dienst hatte. Manche Beamte spielten ein Radioprogramm in die Lautsprecher im Verwahrraum ein. Das ganze meist in den Abendstunden und selbstverständlich nur Radiosender aus der DDR. Zu lesen gab es eigentlich genug, man bekam Bücher aus der Anstaltsbibliothek. Büchertausch war alle 14 Tage, da erhielt jeder zwei Bücher. Und bei 4 Mann auf einem Verwahrraum waren das dann 8 Bücher die man theoretisch lesen konnte. Wie die Auswahl der Bücher von statten ging weiß der Geier, warscheinlich hat der Bücherkalfaktor einfach acht beliebige Bücher gegriffen und die kamen dann in den entsprechenden Verwahrraum. Wie sonst soll man es erklären das ein dicker Wälzer mit Titel :"Wir beobachten Vögel" den Weg in unserem Verwahrraum gefunden haben. Es handelte sich um eine Art Fachbuch für Ornithologie, ein Interessengebiet das wohl nicht so häufig verbreitet ist. Es gab allerdings die Möglichkeit, bestimmte Bücher zu bestellen. Es gab eine Bücherliste die man sich in den Verwahrraum geben lassen konnte und suchte sich dann das entsprechende Buch oder Bücher aus. Wenn man dann noch viel Glück hatte oder Bücher bestellte die keine Sau ausser dich selbst interessieren, bekam man diese sogar beim nächsten Büchertausch. Das war es erst einmal für Heute, Fortsetzung folgt. Ein Bitte noch, wenn jemand anonym einen Kommentar hinterlässt kann man doch einen Namen angeben, das macht das etwas persönlicher. Vielen Dank.
I can't touch the clouds for you, I'll never reach the sun for you I've never done the things that you need done for you I've stretched as high as I can reach, I guess I'm not the one for you 'Cause I can't touch the clouds or reach the sun for you No I can't reach the clouds or touch the sun
I can't turn back time for you, and make you sweet sixteen again I can't turn your barren fields to green again And I won't sit around and talk of how things might have been again No I can't turn back time and make you young again I can't turn back time and make you young
I hope you find somebody who can do the things I didn't do And find the road I didn't find, and build a brighter world for you I hope you find somebody old enough to reach and take a hold And guide your ever changing mind, and free your ever risin' soul But I can't, No I can't
I can't look inside your mind, and see the things you're hopin' for And I can't help you chase the dream you're gropin' for You say your arms are open wide, but Lord knows who they're open for No I can't know your mind or chase your dreams with you No I can't chase your dreams or know your mind
So say goodbye and don't look back, I've had some happy days with you Sorry I can't be the one who stays with you And when they ask about me, you can say I was the one with you Who never touched the clouds or reached the sun with you No I can't reach the clouds or touch the sun
I guess it's done, I can't touch the sun for you, ooh, ooh, ooh I can't touch the sun, I can't no I can't, ooh, no, ooh, no I can't touch the sun, no lord, no, hmm, hmm
Es ist eigenartig, manchmal gibt es Momente im Leben, in denen man gegen seine Gefühle handeln muss,auch wenn es wehtut. Sei es, das man selbstauferlegte Prinzipien folgt, den Gesellschaftlichen Normen, oder einfach nur um ehrlich zu bleiben. Es ist auf jeden Fall schwer, so etwas zu tun wenn man dem Verstand folgen muss, das Gefühl aber anders will. Was bleiben wird ist eine Erinnerung, mag sie auch noch so flüchtig gewesen sein so ist sie doch bleibend.
Heute wäre mein Bruder Jan 42 Jahre alt geworden. Aber leider verstarb er am 20.06.2009. Dieses Lied ist für ihn und alle die ihn kannten und liebten........... Das Bild ist eines der letzten von ihm, es zeigt ihn einige Stunden vor seinem Tod.....Jan, du bist nicht tot, du bist nur weit weg und lebst in unseren Herzen weiter. Tot ist man nur, wenn man vergessen wird
In meinem Photoalbum "Sciene Fiction" sind jetzt ein paar neue Bilder dazugekommen.
Traum Nachts in meinen Träumen Kann ich fliegen! Grenzenlos, überall hin….. Schwerelos gleite ich dahin Und unter mir Städte, Dörfer, Wälder , Felder Flüsse, Seen und Meere. Gebirge, deren Gipfel bis in die Wolken reichen Die wie Wattebäusche über den blauen Himmel segeln. Die Tiere in dieser Welt haben Platz zum Leben Der ihnen nicht streitig gemacht wird Von den glücklichen Menschen Dieser Welt. Eine schöne und friedliche Welt. Und morgens, wenn ich erwache Hinaustrete in die laute, hektische Welt In der jeder nur strebt Mehr und besseres zu besitzen Als die anderen Sehne ich mich zurück In meinen Traum!
Heute war ich mit Freunden auf dem Hockenheimring, zum Saisonauftakt der DTM. Wir waren im Fahrerlager und haben uns das freie Training angesehen. Das Wetter war gut, fast nur Sonnenschen. Morgen soll es ja noch wärmer werden, bis 28 Grad. Jetzt sind wir auf der Rückfahrt und ich schreibe auf dem iPone. Morgen dann wieder hin zur Quali und am Sonntag dann das Rennen. Ein paar Bilder habe ich auch schon hochgeladen, die sind in der Galerie im Ordner DTM2012. Morgen folgt die Fortsetzung von meinem Bericht.
Samstag 28.04.2012 Wir sind wieder auf dem Hockenheimring, diesmal sind meine Neffen Alexandros und Lukas auch mit dabei. Wir haben erst mal einen Kaffee getrunken und sind jetzt auf der Tribüne. Das freie Training ist vorüber und wir sind mal wieder an unserer Kaffeebude. Die Kinder haben je eine Wurst gegessen und die zweite Fanta. Außerdem haben sie bei "Hot Wheels" gespielt und eine Tüte mit Spielsachen gewonnen. Danach machen wir einen Rundgang durchs Fahrerlager und danach wieder auf die Tribüne zur Quali. Die erste Pole des Jahres hat Mattias Eckström vor Jamie Green. Wir sind jetzt auf der Autobahn und wollen dann zum Vereinsheim und zum Tagesausklang dort noch essen.
Warum zeigen Männer eigentlich ihre Gefühle nicht oder nur sehr selten? Oder was für die meisten Männer noch schwieriger ist, über Gefühle zu reden. Es ist ja nicht so, das Männer keine Gefühle haben, nur trauen sie sich nicht sie zu zeigen. Es passt nicht in die überholten Vorstellungen von Männlichkeit. Aber warum sollte ein Mann nicht emotional reagieren, Freude, Leid und Schmerz zeigen? Und auch mal weinen wenn ihnen danach ist? Ich war ja selber lange Zeit so, erst in letzter Zeit bin ich in der Lage meine Gefühle zu zeigen und auch darüber reden. Und ich schäme mich dessen nicht, lieber bin ich emotionaler und lasse das raus. Für mich persönlich finde ich das besser und es macht auch menschlicher. Und etwas Menschlichkeit tut allen gut, es macht die Gesellschaft insgesamt besser. Also Männer, springt über euren Schatten und zeigt die Gefühle die ihr habt. Manchmal ist es auch Stärke mal Schwäche zu zeigen.
Das ist zur Zeit mein Lieblingstitel......... wie gefällt er euch? Bei mir wechselt das ständig, ich höre einen Titel dann sehr oft, einige Zeit später ist es ein anderes Lied, das ist auch stimmungsabhängig was ich gerade höre. Im Moment ist es eben dieser Titel.
Heute habe ich einen interessanten Artikel gelesen: Stern1/2004 Autor unbekannt
Wenn Du als Kind in den 50er, 60er, oder 70er Jahren lebtest, ist es kaum zu glauben dass wir so lange überleben konnten!!! Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags... Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genau so wie die Flasche mit Brechmittel......... Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen. Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm. Wir tranken Wasser aus dem Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wie bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter das wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar. Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wußte wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei! Wir hatten uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer uns selbst. Keiner fragte nach " Aufsichtspflicht". Kannst Du dich noch an " Unfälle" erinnern? Wir kämpften und schlugen uns manchmal grün und blau. Damit mußten wir leben, denn es interessierte den Erwachsenen nicht. Wie aßen Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen. Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, wir hatten Freunde. Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten.Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns keiner holte uns.... Wie war das nur möglich? Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerden aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein. Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir uns nicht besonders viele Augen aus. Beim Straßenfußball durfte nur der mit machen, wer gut war. Wer nicht gut war, mußte lernen, mit Enttäuschungen klar zu kommen. Manche schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung. Unsere Taten hatten manchmal Konsequensen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, das die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas! Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wußten wir umzugehen. Und Du gehörst auch dazu. Herzlichen Glückwunsch!!!
Wer sich nur mit der Vergangenheit beschäftigt wird irgendwann den Blick in die Zukunft vergessen. Es ist gut und richtig sich für Vergangenes zu interessieren, nur so kann man aus gemachten Fehlern lernen, aber man sollte nicht sein Leben nur in der Vergangenheit verbringen. Wir leben heute und das ist entscheidend. Wer immer nur zurückschaut kommt irgend wann ins straucheln oder stößt mit der harten Realität zusammen.
Passiert es euch auch manchmal das ihr irgendetwas komisches hört oder lest, und einige Zeit später kommt euch das wieder in den Sinn, und ihr lacht los oder grinst zumindest, völlig unverständlich für andere Anwesende? Die dann vielleicht denken der hat einen an der Klatsche, warum lacht der so dümmlich vor sich hin? Und je mehr die mich seltsam ansehen oder fragen was los ist desto mehr muss ich lachen. Manchmal kann man das dann nicht einmal erklären, wenn das so eine Situationskomik ist an die man sich erinnert. Und das finden die anderen dann nicht komisch, weil ihnen die Hintergründe dazu fehlen. Und wenn man dann versucht es zu erklären halten die dich dann für noch bekloppter, und denken sich: Über so einen Scheiß lacht der Blödmann, bei dem stimmt ja wirklich was nicht im Oberstübchen. Oder sie halten dich zumindest für seltsam. Aber irgendwie bin ich ja auch wirklich etwas seltsam, in mancher Hinsicht bin ich schon abweichend von der allgemeinen Norm. Ich bringe es fertig jemanden den ich eigentlich gar nicht richtig kenne, manchmal nur durch einen Chat im Internet oder durch Diskussionen in Internetforen, relativ intime Details aus meinem Leben preiszugeben. Aber ich muss zu meiner Ehrerettung sagen das ich in solchen Fällen aber auch noch nie von den Anderen enttäuscht wurde, manchmal sogar einer richtige Freundschaft daraus wurde. Und es gibt da auch Leute , die ich als Freunde bezeichne, obwohl ich denen noch nie real begegnet bin. Die menschliche Psyche ist schon sonderbar und geht seltsame Wege.
No do not say you love me often, too much often I hear these words. was just there for me Give me shelter and have faith. And let me feel that you need me. and then then speaking of love.
Nein sage nicht das du mich liebst oft, ja viel zu oft höre ich diese Worte. Sei einfach nur da für mich gib mir Geborgenheit und habe Vertrauen. Und lass mich fühlen das du mich brauchst. Und dann dann rede von Liebe.
Im Moment geht es mir emotional einfach nur besch....eiden. Ich bin gefühlsmäßig ganz weit unten, fühle mich traurig und hab das Gefühl mir wächst alles über den Kopf. Und ich hab immer noch keine Ahnung wie das weitergeht. Körperlich geht es mir besser, ich werde mir am Dienstag beim Arzt eine Überweisung zum Endokrinologen geben lassen. Ich hab schon länger das Gefühl das da etwas nicht stimmt. Aber ich hab auch irgendwie Angst, das ich da hingehe und der findet gar nichts und ich hänge weiter in der Luft was meine Gefühlszustände angeht.
Ein Mensch wird an Taten gemessen, nicht an Worten! Das Wort ist eine gefährliche Waffe, es vermag Liebe zu schaffen und sie wieder zerstören, es kann trösten und Mitleid spenden, aber auch beleidigen, erniedrigen und sogar töten. Aber ohne die Tat bleibt es undurchschaubar, mag es auch noch so gut und logisch klingen!
Wer bin ich? Wohin gehe ich? ********** Who am I? Where do I go?
Du siehst nur ********** You see only
Ein Bild, ********** A picture
das in deinem Kopf entsteht, ********** that arises in your mind,
wenn du mich siehst ********** if you see me
oder mich hörst. ********** or hear me.
Aber wer ich wirklich bin ********** But who I really am
Tief in meinem Inneren ********** Deep in my heart
Meine Seele ********** my soul
Sieht nur ********** sees only
Wer mit dem Herzen schaut! ********** Those who look with your heart!
Heute habe ich mal ein Thema, das den meisten Menschen nur aus den Medien oder gar nicht bekannt ist. Knochenmarkspenden werden benötigt bei Leukämieerkrankungen. Ich bin auf das Thema gekommen weil ein Bekannter in einem Forum darum bat sich als Knochenmarkspender registrieren zu lassen da ein guter Freund von ihm an Leukämie erkrankt sei und nur noch eine Knochenmarkspende sein Leben retten könnte. Ich selbst bin bereits seit vielen Jahren registrierter Knochenmarkspender und möchte nun auch darum bitten das alle, die diese Zeilen lesen, sich doch als Knochenmarkspender registrieren lassen. Wo man das bei sich in der Nähe machen lassen kann weiss ich nicht aber in Deutschland kann man sich online registrieren lassen: https://www.dkms.de/home/de/spender-werden/registrierung.html ansonsten einfach den Hausarzt fragen der kann da bestimmt weiterhelfen. Heute habe ich erfahren das der Freund meines Bekannten einen Spender gefunden hat und ich habe mich gefreut als wenn es mir persönlich das Leben retten würde. Ich kenne diesen Freund nicht aber ich weis wie sehr er sich selber, seine Familie und seine Freunde diese Nachricht herbeigesehnt haben. Ich wünsch ihm alles erdenklich gute und das er diese furchtbare Krankheit übersteht. Und wenn auf Grund dieser Zeilen auch nur einer losgeht und sich registrieren lässt würde ich mich genau so freuen. Irgendwie kann man auch so diese Welt ein bisschen besser machen zumindest ein bisschen menschlicher. Einfach mal helfen, nur so, weil man es gerade kann. Vielleicht ist man ja selber der nächste der Hilfe braucht und ist dann genauso froh wie der, der jetzt gerade deine Hilfe braucht. Toleranz, Verständniss und Nächstenliebe machen diese Welt besser! Übrigens habe ich jetzt die Kommentare auch für andere Freigegeben. Man muss nun nicht mehr Opera-User sein um einen Kommentar zu hinterlassen.
Seit 4 Wochen bin ich dabei mein Körpergewicht zu reduzieren. Ich mache jetzt keine bestimmte Diät, sondern esse mengenmässig einfach etwas weniger. Ich hungere dabei nicht ich esse nur nicht mehr als ich eigentlich brauche. Ausserdem sitze ich seitdem jeden Abend auf unserem Heimtrainer und radle mindestens 15 km. Virtuell.... Eigentlich bewege ich mich ja räumlich nicht vom Fleck, nur die Digitalanzeige sagt das ich jetzt 15km gefahren wäre wenn ich auf einem richtigen Fahrrad gesessen hätte. Hab ich aber nicht, also glaub ich der Digitalanzeige mal. Genau wie ich der Waage glaube, die mir sagt das ich jetzt 10kg weniger wiege als noch vor 4 Wochen. Zumindest passen mir jetzt Hosen die ich schon Jahrelang nicht mehr an hatte, weil die irgendwer heimlich enger genäht hatte. Ein anderer angenehmer Nebeneffekt ist der, das es einem leichter fällt Treppen zu steigen, besonders wenn man auf der Baustelle das zwanzigste Mal am Tag vom Keller ins oberste Dachgeschoss steigt.
Heute war ich in einer Höhle, die sich in der Nähe befindet. Ich fuhr also in die Nähe der Höhle, soweit ich eben mit dem Auto heranfahren konnte. Dann folgte ich dem Maubach der von dieser Stelle an unterirdisch fliesst oder besser dort wieder zu tage tritt bachaufwärts. Nach ca 1 bis 1 1/2km erreichte ich die Höhle deren Eingang sich etwa 5m über dem Bachbett, das dort ohne Wasser ist, befindet. Gleich am Eingang sah ich einen Eisstalagmit, es war auch so recht kalt in der Höhle. Ein Stuck weiter drinnen war ebenfalls Eis, Am offentlichen Ende der Höhle befand sich ein etwa 1,80m hoher Absatz, auch ganz vereist, mit einer Engstelle. Ich kletterte also hinauf, was wegen des Eises gar nicht so einfach war und kroch weiter. Der Boden bestend aus Lehm Eis und Wasser und da bin ich auf dem Bauch liegend weitergekrochen. Wegen der Nässe hab ich meinen Fotoapperat an der Engstelle im trockenen liegengelassen. Nach einigen Metern ging die Höhle rechts in einen Kamin über, recht eng so bin ich dort nicht hinaufgekrochen. Ausserdem war ich allein und da wollte ich kein Risiko eingehen. Auf der linken Seite war ebenfalls ein Schluf (Engstelle) aber nur etwa 20cm hoch so das ich dort auch nicht weiter kam. Ich lag also da, den Kopf in den Kamin gestreckt auf dem Bauch, von unten lehmiges, nasses Eis und von oben tropfte mir kaltes Wasser auf den Rücken und Gesäß. Ich zündete mir eine Wetterzigarette an und der Rauch zog in Richtung Ausgang. Auch war ein leichter Wetterzug zu spüren also geht die Höhle weiter. Ich werde im Sommer noch mal hingehen wenn es trockener ist vielleicht komme ich etwas weiter. Bilder von der Höhle könnt ihr in meinem Fotoalbum Höhle sehen.
Heute bin ich meinem neuen Hobby nachgegangen, das Befahren von unterirdischen Objekten. Das können die unterschiedlichsten sein, Höhlen, Bergwerke oder auch Bunker. Heute war ich in einem Luftschutzstollen aus dem zweiten Weltkrieg. Das waren zwei parallel laufende Stollen von etwa 70 bis 80m die miteinander verbunden sind. Seitlich gibt es unterschiedlich grosse und lange Kavernen. Ausgebaut sind die Stollen mit Ziegelmauerwerk und Spritzbeton. Es war dort warm und sehr feucht, die Luftfeuchtigkeit war bestimmt bei 100%. Ich habe ein paar Fotos gemacht, aber ich hatte damit zu kämpfen das ich dort nichts richtig ausleuchten konnte, das einzige Licht war das meiner Helmlampe. Ausserdem beschlug durch die hohe Luftfeuchtigkeit das Objektiv meiner Kamera. Die anderen Bilder die ich gemacht habe sind in meinem Fotoalbum "Unterirdisch"
Mein erster Blogeintrag in diesem Jahr, ich habe festgestellt, das ich schon lange nichts mehr geschrieben habe. Diese Woche war von einigen, nun nennen wir es mal Vorkommnissen im Heizungs- und Sanitärinstallationsbereich unserer Wohnung gekennzeichnet. Es begann am Montag, so gegen Abend sagte Andrea das an der Badewannenarmatur etwas Wasser läuft. Da ich ja früher einmal als Gas-Wasserinstallateur gearbeitet habe, begab ich mich ins Bad um den Schaden in Augenschein zu nehmen. Dort angekommen lief nicht nur ein wenig Wasser sondern es floss relativ stark hinter der Rosette hervor. Bei der ersten Berührung der Armatur brach der Kaltwasseranschluss und mit vollem Druck schoss das Wasser heraus und nur die noch davor befindliche Armatur verhinderte das der volle Strahl in den Raum schoss und so lief das Wasser in die Badewanne. Das Absperrventil befindet sich im Keller, der nur durch die Kfz- Werkstatt erreichbar ist und dort war natürlich schon Feierabend. Bis der Vermieter mit dem Schlüssel da war, vergingen etwa 20 min. Mittlerweile war die Wanne vollgelaufen so das ich das Wasseer mit einem Eimer herausschöpfen musste und ins Waschbecken entsorgte. Zwischendurch brannte noch die Glühlampe in der Toilette durch, die musste ich dann nebenher auch noch wechseln. Nachdem der Vermieter mit dem Schlüssel da war, rannte ich in den Keller und drehte das Ventil zu. Danach hatten wir dann nur noch warmes Wasser bis am nächsten Tag der Sanitärinstallateur den Schaden behob. Am Donnerstag Morgen zum Aufstehen viel mir auf, das es in der Toilette und im Bad relativ kühl war, hatte dem aber keinerlei Bedeutung beigemessen. Am Abend, als ich von Arbeit kam, musste ich feststellen das es richtiggehend kalt im Bad war, nur noch 12° und die Heizung war eiskalt. Ich hab natürlich die Heizkörper entlüftet, das kam schon öfter vor und nach dem Entlüften wurden die Heizkörper wieder warm. Diesmal nicht, sie blieben kalt. Also den Vermieter angerufen, der sofort jemanden schicken wollte. Es dauerte auch nicht lange, da kam der Heizungsmonteur und nach ca einer Stunde wurde die Heizung wieder warm. Aber die Freude dauerte nicht lang, als ich heute von Arbeit kam waren die Heizkörper wieder kalt. Und das bei den momentanen Temperaturen von -12°. Wieder den Vermieter anrufen und auf den Heizungsmoteur warten. Es klingelt, ich gehe zur Tür, in Annahme es sei der Monteur und öffne. Da steht eine Frau vor mir und will mit mir über Gott und die Bibel sprechen! Ich war sowieso schon geladen wegen der Heizung, sagte nur, das ich nichts kaufe, nicht mal eine Bibel, und wenn ich von Gott überzeugt genug wäre würde ich schon von selbst kommen um in ihren Verein einzutreten. Jedenfalls zug sie von dannen und ich wartete weiter auf den Heizungsmonteur, der aber nicht kam. Jedenfalls wurde die Heizung einige Zeit später wieder warm, ich nehm mal an das er da war und im Heizungsraum die Sache in Ordnung gebracht hat. Mal sehen wie lange und was als nächstes kommt. Jedenfalls hat das erstmal für die nächste Zeit ausgereicht
Ich hab kürzlich gelesen das irgendein Politiker gefordert hat, Deutschland zum Einwandererland zu erklären, das heißt, das man den Zuzug von ausländischen Arbeitskräften sogar noch fördern will, denn Deutschland braucht Fachkräfte. Ich bin strikt gegen einen solchen Vorschlag, versteht mich bitte nicht falsch, das soll nicht heissen, das ich fremdenfeindlich wäre. Aber überlegen wir mal, wo würden solche Fachkräfte denn herkommen? Bestimmt nicht aus der Schweiz, Österreich oder den USA, sondern vorrangig aus Entwicklungsländern denen es wirtschaftlich schlechter geht als uns. Ich finde in diesem Zusammenhang eine solche Forderung als anmaßend, arrogant und vor allem auch als Ausländerfeindlich. Wir nehmen diesen Ländern, in denen vielleicht ein Arzt auf 100000 Menschen kommt, auch noch diesen weg damit hier bald jeder bessergestellte Privatpatient seinen eigenen Arzt hat um es mal übertrieben zu formulieren. Wir ach so ausländerfreundlichen Gutmenschen locken die Fachkräfte aus Ländern in denen sie viel dringender gebraucht werden hier zu uns, anstatt hier an Ort und Stelle eigene Fachkräfte auszubilden! Vielleicht sehe ich das falsch, genau wie mit den Spenden für irgendwelche Notleidende Dritteweltländer. Wenn wir das Geld nehmen würden und dafür Leute hinschicken die dort helfen die Landwirtschaft zu verbessern so das die Leute sich dort selber versorgen können so wäre das auch für die Leute dort besser. Sie wären nicht auf Almosen angewiesen von Leuten die ihnen noch die wenigen Fachkräfte abwerben sondern könnten voller Stolz und Selbstbewusster ihre selbstproduzierten Waren konsumieren. Und auf lange Sicht gesehen könnten sie ihre Wirtschaftsfähigkeiten verbessern.
In den letzten Tagen habe ich eine Reihe Kindheitsbilder von mir erhalten. Meine Schwester Marina hat diese Photos eingescannt und mir per Mail geschickt. Ich habe von mir selber eigentlich nur sehr wenige Bilder aus meiner Kindheit und daher habe ich mich natürlich darüber gefreut. Beim Betrachten der Bilder sind mir viele Erinnerungen gekommen. An manche Bilder kann ich mich gar nicht erinnern, aber da war ich ja auch erst so zwischen ein paar Monaten bis 2 Jahre alt. Ich habe jetzt ein Album mit diesen Bildern angelegt und werde es so nach und nach mit weiteren Bildern aus meiner Vergangenheit ergänzen.
Heute waren wir zum freien Training beiM DTM-Saisonfinale. Als wir losfuhren war es saukalt, nur 2 Grad und nebelig. Als wir ankamen haben wir erst mal einen Kaffee getrunken um uns aufzuwärmen. Nach einem Rundgang durchs Fahrerlager haben wir noch einen Rundgang durchs Hockenheimmuseum gemacht. Nachdem wir dann jeder eine Wurst gegessen haben, kurioserweise jeder eine andere, haben wir auf der Tribüne Platz genommen und den Porsche-Cup und das freie Training der DTM angeschaut. Morgen geht es dann zum Qualifing und Sonntag zum Rennen. Bilder hab ich natürlich auch gemacht und einen neuen Ordner DTM angelegt.
Ich hab mich heute mal mit Bryce beschäftigt und ein Sciene Fiction- Bild gestaltet. Besonders gut ist es nicht gerade geworden, aber es ist ja auch ein erster Versuch. Ich werde mich in der nächsten Zeit mehr in das Programm einarbeiten und dann wird es ein paar bessere Bilder zu bewundern geben.
Wir sind wieder zu Hause und eigentlich sind wir froh darüber. Ich weiss nicht, wie es euch geht, bei mir ist das immer so das mich freue wenn ich nach längerer Abwesenheit wieder nach Hause komme. Mag der Urlaub noch so schön sein, aber am schönsten ist es doch zu Hause. Mann kann wieder im eigenen Bett schlafen, man hat keinerlei Einschränkungen mehr beim Essen und man hat sein gemütliches Sofa oder Sessel. Versteht mich bitte richtig, ich fahr gern in den Urlaub und freue mich jedesmal total darauf, es macht mir auch Spass neues zu entdecken oder auch bekanntes wiederzusehen aber am schönsten ist es doch zu Hause.
Gestern war ich im Wald Pilze suchen und es hat mir unheimlich viel Spass gemacht. Ich war mit meiner Schwester Marina in der Colbitz-Letzlinger Heide. Es hat sich auch einigermassen gelohnt, mein Korb war etwa zu 3/4 gefüllt. Steinpilze, Birkenpilze, Rotkappen, Maronenröhlinge und Pfifferlinge. Mir macht vor allem das Pilzesuchen Spass, das herumschauen im Wald und sich dann freuen wenn man einen Pilz entdeckt. Die Pilze hab ich dann Ute gebracht, für mich allein war es zuviel und Andrea mag ja keine Pilze. Heute war ein ruhiger Tag, wir sind noch mal bei Ute und Dominic gewesen, haben Kaffee getrunken und dann gegen Abend noch gegrillt. Morgen früh heisst es dann schon wieder Abschied nehmen und uns auf den Rückweg machen. Aber irgendwie sind wir dann auch wieder froh wenn wir wieder zu Hause sind.
Heute waren wir den ganzen Tag unterwegs, wir sind in die Altmark gefahren um die Orte zu besuchen an denen ich meine Kindheit und Jugend verbracht habe. Zuerst ging unsere Fahrt nach Diesdorf, nach etwa einer Stunde Fahrt über Land sind wir dort angekommen. Ich musste feststellen, das sich doch recht viel dort verändert hatte. Aber eins war noch dort, sogar so wie ich es von früher in Erinnerung hatte, die Eisdiele! Dort machten wir dann auch folgerichtig Rast. Ich trank einen Kaffee und hab dann einen Eisbecher gegessen, Andrea trank eine Cola(die ihr nicht geschmeckt hat) und hatte ein Pizzaeis. Obwohl wir extra ein kleines bestellten, war es so groß das ich den Rest essen musste den Andrea nicht geschafft hat. Unsere Reise weiter nachdem ich Andrea die Häuser zeigte in denen wir früher gewohnt hatten. Wir fuhren dann über Dähre nach Bonese. Dort einen kurzen Halt, um Andrea die Schule zu zeigen die ich damals besuchte. Natürlich habe ich auch Photos gemacht. Auf halber Strecke zwischen Bonese und Schmölau stoppten wir an der Kaserne des ehemaligen 3. Grenzbataillon Bonese. Das ganze Objekt; das nun schon viele Jahre leersteht; sieht auch dementsprechend aus. Auch unser altes Haus haben wir angeschaut, aber das ist so zugewuchert, so daß ich es nicht noch mal betreten habe. Über Markau, Holzhausen und Wiewohl sind wir dann nach Dahrendorf gefahren. Dabei haben wir noch einen Abstecher zur Müssinger Höhe gemacht, direkt an der ehemaligen Grenze. Dort stand früher eine Tribüne auf der Westseite der Grenze von der aus die Bundesbürger einen Blick auf ein Stück DDR werfen konnten. Davon ist allerdings heute nichts mehr zu sehen, die Natur hat sich alles zurückgeholt. Genau wie am Gielauer Weg, da kann man nicht einmal mehr den ehemaligen Kolonnenweg erkennen. In Dahrendorf besichtigten wir die ehemalige Grenzkompanie, in der mein Vater damals Dienst getan hat. Gleich daneben steht das Haus in dem wir damals wohnten. Die Dorfkneipe der alten Gertrud steht auch nicht mehr. Als ich das letzte Mal mit meinem Vater 2007 dort war stand sie noch, allerdings damals schon mit eingestürztem Dach. Als letztes Zeugnis der ehemaligen innerdeutschen Grenze steht noch ein B-Turm der Grenztruppen links auf den Feldern neben der Strasse von Dahrendorf nach Harpe, aber der macht mittlerweile auch einen recht baufälligen Eindruck. Diese Strasse war damals unterbrochen, von einem umgepflügten Streifen, dem sogenannten K6. Dahinter befand sich ein Durchlasstor durch den Grenzzaun, dann kam ein Stück Niemandsland und auf Höhe des Rechtsknickes der heutigen Strasse war dann die eigentliche Grenze. Es ist eigentlich immer noch bedrückend wenn ich daran denke, wie oft ich dort rübergeschaut hatte und doch nicht dort hinkonnte. Von dort aus fuhren wir weiter über Kortenbeck, Barnebeck, Henningen und Osterwohle nach Salzwedel. Dort angekommen parkten wir an der Lorenzkirche und machten einen kleinen Stadtbummel durch die Burgstrasse hin zur Neuperver Srasse. Dort, gegenüber der Sparkasse, haben wir auch einmal gewohnt. Das Haus sieht heute richtig schön aus, kein Vergleich mehr mit dem Altbau zu DDR-Zeiten. In der Burgstrasse haben wir auch noch einmal Rast gemacht und einen Kaffee im "Bürgermeisterhof" getrunken. Dann schauten wir noch bei Photo Wiedemann vorbei, aber Karsten war leider nicht da. Im "Cafe Kruse" haben wir uns dann noch mit echtem Salzwedeler Baumkuchen eingedeckt. Dann wurde es auch langsam Zeit sich auf den Rückweg zu machen. Auf der B71 ging es zurück nach Magdeburg. Dort ging es dann noch in den "Bayrischen Krug" und nach dem Abendessen sind wir dann glücklich wieder hier gewesen.
Gestern haben wir relativ lange geschlafen. Am Vormittag war ich dann mit meiner Mutter einkaufen, Nachmittags und Abend waren wir bei meiner Schwester Ute. Dort gab es Kaffee und Kuchen. Am Abend haben wir dann auf der Terasse gesessen und gegrillt. Heute wollen wir gegen Mittag ins Alleecenter, danach gehen wir wieder zu Ute, Andrea will dort eine Käse-Sahnetorte machen. Das Wetter hat es bisher gut mit uns gemeint, es hat zumindest nicht geregnet, obwohl es gestern abend mehrmals so aussah als ob es gleich losregnen will. Wir waren heute im Alleecenter, ein wenig shoppen und bummeln. Ich hab ein paar Photos gemacht, von dem Springbrunnen dort und von einer Ausstellung, "Rock'n Fashion", da waren Schaufensterpuppen mit überdimensionalen Musikinstrumenten gruppiert, mir hat die Idee und auch die Umsetzung gefallen.Also hab ich es photographiert und somit der Nachwelt erhalten.
Heute sind wir in Magdeburg angekommen. Die Fahrt war relativ ruhig und ohne Probleme, nur kurz vor Nürnberg hatte wir etwas Stau, ansonsten lief es gut. Es regnete zwar bis kurz vor Magdeburg, als wir aber ankamen hatte es aufgehört und bis jetzt ist es trocken geblieben. Die Ferienwohnung ist auch gut, hat sogar einen TFT-Fernseher. Das einzige das zu bemängeln wäre, das es kein WLAN hier gibt, aber wir haben unsere Websticks mit und somit kein Problem mit einer Internetverbindung. Naja, sonst könnte ich hier ja auch nicht posten. Bilder hab ich noch keine gemacht, wir waren ja auch nur einkaufen ansonsten haben wir es uns gemütlich gemacht und geniessen die Ruhe. Das Bild ist eine Ansicht aus dem Fenster der Ferienwohnung. Ganz in der Nähe habe ich früher mal gewohnt, aber das ist schon eine Weile her, das war ja noch im vergangenen Jahrtausend :-) Was wir in den nächsten Tagen machen werden steht noch nicht fest, einiges hab ich mir vorgenommen, ich will auf jeden Fall in die Altmark fahren, nach Diesdorf, Dahrendorf und nach Salzwedel, Orte besuchen an denen ich früher mal gewohnt habe. Dann will ich auch mal in den Wald fahren und Pilze sammeln, was wir dann noch machen ist offen, das lassen wir einfach auf uns zukommen und entscheiden uns spontan.
Heute habe ich mir Gedanken über Zeitreisen gemacht und bin zu dem Schluss gekommen das es keine Zeitreisen möglich sind, oder zumindest nicht so wie es sich viele Sciene Fiction-Autoren und Fans sich das vorstellen. Stellen wir uns mal vor wir hätten alle physikalischen und technischen Hindernisse überwunden und wir hätten eine Zeitmaschine konstruiert und gebaut. Nun hocken wir uns hinein, stellen unseren Timer auf 1 min Vergangenheit und drücken den Startknopf. Und schon sausen wir los und sind eine Minute in der Vergangenheit. Was werden wir dort sehen? Vielleicht uns selbst wie wir in unsere Zeitkapsel steigen und in die Vergangenheit verschwinden? Ich weiss nicht was wir sehen würden, aber eins weiss ich mit Gewissheit was wir nicht sehen, nämlich obiges Szenario. Fragen wir uns einfach mal, wo befinden wir uns wenn wir in die Zeit reisen? Räumlich und Zeitlich. Räumlich bewegen wir uns nicht, nur Zeitlich und da sind wir eine Minute in der Vergangenheit. Räumlich sind wir immer noch an dem Punkt an dem wir starteten. Die Erde bewegt sich mit ca 30 km/s um die Sonne, die Sonne wiederum bewgt sich mit einer höheren Geschwindigkeit um den Mittelpunkt der Milchstrasse, die sich wiederum auch im All bewegt. Also alles bewegt sich nur wir stehen räumlich still an dem Punkt, den die Erde in einer Minute erreichen wird. Wenn wir Glück haben materialisieren wir im freien Raum und sehen entweder die Erde sich von uns entfernend oder auf uns zukommen, wohlgemerkt mit 30 km/s. Wir könnten uns aber auch im Inneren der Erde materialisieren und ob das unserer Gesundheit zuträglich sein wird wage ich zu bezweifeln. Falls jemand eine gute Idee hat wie das trotzdem irgendwie funktionieren könnte kann mir ja seine Theorie mitteilen.
Ich habe heute ein neues Photoalbum hochgeladen. Dort werde ich Bilder von mir selbst zeigen. Die sind zu verschiedenen Zeiten aufgenommen also nicht in chronologischer Reihenfolge. Auch ist dieses Album nicht vollständig, ich werde es ständig erweitern. http://my.opera.com/Ameisenferdinand/albums/
Zur Zeit bin ich an einer Schule tätig, wir installieren dort Rauchmelder und ein Lautsprechersystem. Da ja zur Zeit keine Ferien sind halten sich dort naturgemäss auch Schüler auf die von Zeit zu Zeit auch Pause haben. Das ist dann immer der Moment in denen ich am liebsten meine Gehörschützer aufsetzen würde. Man hört eigentlich nur Schreien, nein, Gebrüll, Quieken und kreischen. Ich frag mich dann immer wieder wie es möglich ist das zum Teil solche körperlich kleine Personen derart laute und schrille Töne ausstossen können. Und vor allem warum sie das tun. Wenn ich an meine eigene Schulzeit zurückdenke bin ich eigentlich der Meinung das wir damals nicht so laut waren. Oder ist das durch die lange Zeit nur in Vergessenheit geraten? Oder bin ich einfach lärmempfindlicher als früher? Demgegenüber steht die Behauptung meiner Frau wenn sie in meinem Auto mitfährt das mein Radio ziemlich laut ist. Was dann mir nicht so bewusst ist, meiner Meinung ganz normale Lautstärke, öfters hab ich das Radio auch lauter besonders wenn mir ein Titel gefällt und ich dann laut mitsinge. Ich weiss nicht, ob das viele Menschen machen aber ich mach das......wenn ich allein im Auto bin. In der Öffentlichkeit vermeide ich es tunlicht zu singen, ich glaube nicht das mein Gesang unbedingt eine Bereicherung für das kulturelle Schaffen der Menschheit ist. Kurz und gut, es ist nicht unbedingt die hohe Sangeskust die ich da von mir gebe, eigentlich ist es auch nur das Ausstossen von unartikulierten Lauten. Aber so für mich nenn ich das eben Singen. Jemand anders ist ja nicht dabei, der mich dafür kritisieren könnte :-)