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am Rand

An jedem Abend stehe ich hier und sehe nach unten.
Aber ich springe nie.
Es ist schwer, mutig zu sein - hier am Rand.

Ich möchte schreiben

über alles.und mehr.

Ich möchte schreiben.

Ich möchte schreiben, über die Sonne und Wärme, auch wenn es draußen regnet. Ich möchte schreiben über Nähe und Vertrauen, auch wenn ich alleine bin. Ich möchte schreiben über Glück, über Freundschaft über Liebe. Ich möchte über Familie schreiben und über den Ort den man zu Hause nennt.

Ich möchte schreiben über die Blumen, über das Vogelgezwitscher, morgens auf dem Weg nach Hause nach einer guten Party. Ich möchte schreiben über Musik und über das Gefühl zu fliegen. Ich möchte über den Moment schreiben, in dem man weiß, perfekter kann er nicht werden. Ich möchte über das Kopf-in- den Wolken-Gefühl schreiben und über die Ruhe, die man spürt wenn alles gut ist.

Ich möchte über die Bücher schreiben, die einen in eine andere Welt führen. Ich möchte über den Genuss von gutem Essen und süßem Wein schreiben. Ich möchte über Spiele schreiben, von denen man nicht genug kriegt. Ich möchte über Küsse schreiben, die einen so schön benommen machen und über Berührungen, von denen man Gänsehaut bekommt. Ich möchte über die Abende im Park schreiben, an denen man einfach nur ist, und an denen es reicht einfach nur zu sein. Ich möchte über Filme schreiben, die so traurig schön sind, dass man die Tränen nicht länger verstecken kann.

Ich möchte über Gespräche schreiben, die so tief und ehrlich sind, dass sie unwirklich erscheinen, wenn sie vorbei sind. Ich möchte schreiben über das Lachen von Kindern und den Glanz in ihren Augen, wenn sie sich freuen. Ich möchte über den ersten Schnee schreiben, der die Welt für einen kurzen Augenblick anhält. Ich möchte über all die schönen Briefe schreiben, die verschickt und gelesen werden. Ich möchte über Kerzen schreiben, wenn ihre Flamme von Windzug flackert. Ich möchte über Wasser schreiben, dass wohltuend sprudelt.

Ich möchte schreiben über all die guten Zeiten, über Wolken und Regenbögen. Ich möchte über das Schweigen schreiben, das keiner Worte bedarf. Ich möchte über das Warten schreiben und wenn es so schön kribbelt im Bauch. Ich möchte über Sternschnuppen schreiben und das Sich-was-wünschen. Ich möchte über das Schreiben schreiben und darüber wie befreiend das ist. Ich möchte schreiben Über Heimweh und Fernweh. Ich möchte über das Reisen schreiben, in ferne Länder und nach nebenan. Ich möchte schreiben über fremde Sitten und Gebräuche, über Sprachen, die einem die Zunge verdrehen und über solche, die wie Musik klingen in den Ohren. Ich möchte über Farben schreiben, bunt und lebensfroh. Ich möchte über Fotos schreiben, die erinnern lassen. Über Erinnerungen möchte ich schreiben, die guten und die traurigen.

Ich möchte über den Wind schreiben und den Regen im Sommer, nach dem es immer so schön riecht. Ich möchte schreiben über den Geruch von Erdbeeren und den unvergleichlich süßen Geschmack. Ich möchte über die Gedanken schreiben, an geliebte Menschen. Ich möchte über Pläne schreiben und über Träume. Ich möchte über die Felder schreiben, auf denen die Zeit nicht vergeht. Ich möchte über Frühstück im Bett schreiben und über frisch gewaschene Bettwäsche. Ich möchte über das Aus-der-Dusche-kommen-Gefühl schreiben und über flauschige Wolldecken.

Ich möchte schreiben.

Aber die Worte fehlen.

Willkommen in meinem Kopf

Du bist hier und da und eigentlich bist du überall.

Es ist zwar eine romantische Idee, dass alle Gefühle im Herzen gespeichert sind, aber es ist auch Quatsch. Man fühlt mit dem Kopf, weil Gefühle beim Denken entstehen.

Manchmal, sagst du, verstehst du mich nicht. Ich versteh mich häufig selbst nicht, deshalb ist es schwer dir meine Gedankengänge zu erklären, obwohl du ihr größter Teil bist. Damit du dich wenigstens halbwegs zurecht findest in meinem Kopf, versuche ich ihn dir im folgenden Text zu erklären.In der Mitte bist du. Und von dir aus gehen unzählige Türen zu neuen Unterthemen ab. Zu jedem denkbaren Gefühl. Zum Verliebt sein, zur Liebe, zur Eifersucht, zur Wut, zur Trauer, zur Frustration, zur Verzweiflung, ja, sogar zum Hass, denn wenn ein Mensch so viel Macht besitzt, dann muss man ihn ab und zu hassen, weil man die Kontrolle verliert und gleichzeitig gibt man sie gerne ab, weil man die Verantwortung so ein bisschen delegieren kann. Hinter der Hasstür verbergen sich also noch viele weitere, so ist das mit fast jeder Tür, die du öffnest und auch die Temperatur wechselt von Raum zu Raum. Du könntest nun unter anderem durch die Wuttür, hinter der eine extrem Hitze herrscht und hinter der wieder unzählige neue Türen abgehen, die von Alltagsthemen bis hin zu Grundsatz Ansichten alles zu bieten haben oder du durchquerst die Liebestür, hinter der es mollig warm ist und hinter der erneut passende Thementüren auf dich warten, auch hier ist alles vertreten, von Kosenamen bis hin zum Vertrauen.

Es würde zu lange dauern jede Tür zu erläutern und jedes Unterthema dazu, aber das ist das Grundprinzip: Jede Erfahrung, die ich mache, ordne ich unterbewusst den jeweiligen Gefühlen zu und lege sie dort ab und selbstverständlich sind alle Gefühle miteinander verknüpft. Hass entsteht aus Liebe, beide, Hass und Liebe, sind eng mit der Trauer verbunden, die wiederum mit der Enttäuschung verwandt ist und so lässt sich das Netz weiter spinnen.

Jedenfalls bist du zur Zeit mein Mittelpunkt, von dir gehen alle Türen ab, du bist der rote Faden, der die Themen verknüpft. Das heißt selbst wenn ich dreimal um die Ecke denke, krumm und schief und scheinbar sinnlos Türen eintrete und Themen durcheinander werfe, lande ich zwischendurch und am Ende sowieso bei dir. Du bist meine Lieblingsassoziation.

Vermisst!

Mit einem Heer von kühnen Träumen...

Mit einem Heer von kühnen Träumen,
dem niemand befiehlt, nur ich.
Mit flammendem Schwert und geflügeltem Roß...
fort in die Wildnis stürm`ich.
Ritter aus Geistern und Schatten forder` zum Kampfe ich...
Wohl zehn Meilen jenseits vom Ende der Welt.
Kein großer Sprung denk`ich.

Thomas D - Lektionen in Demut

...
Ich fühl' mich schwach und müde
Als hätte ich Tage nicht geschlafen
Als bliebe ich wach und übte mich darin mich zu bestrafen
Der, der einst so groß war
endet als Hofnarr
Doch ich erhebe mich
strebe zum Licht
fühle mich wie ein neues Wesen das zum ersten Mal spricht
Ich bin bereit auf das zu hören was mein Leben mir zu sagen hat
Erkenntnis zu erfahren
die man am Ende aller Fragen hat
Den Zustand zu bewahren
um alles fließen zu lassen
Um die Freiheit zu empfinden
und die Einheit zu erfassen
Alle Ängste überwindend
hab' ich mein Ziel erreicht
Spühr' die Kraft in meinem Innern die dem Universum gleicht
Was das Leben jedem Wesen mitgegeben hat
fließt durch jede meiner Venen wie Starkstrom

Und ich werde der Held meiner Welt sein
im großen Kampf um eure Seelen seid ihr nicht mehr allein
Es fallen endlich alle Regeln und Barrieren ab
Und ich seh' was ich noch zu regeln und zu klären hab'
Ich bete ein "Ich verzeih' dir"
und ein "Es tut mir Leid"
Zur Klärung der Vergangenheit

Welt genug und Zeit

Welt genug und Zeit

Hätten wir nur Welt genug und Zeit,

Zeit genug um in der Welt zu sein,

Sein zu sein um zu verstehn,

um nicht zu letzt allein zu gehn,

und wenn es uns an beidem fehlt,

hallte fest was zu dir steht,

wenn manches schwindet, doch manches bleibt,

so haben wir noch Welt genug und Zeit.

Worum es im Leben geht

Im Leben geht es nicht immer darum die höchste Punktzahl zu erreichen. Es geht nicht darum wie viele Menschen dich anrufen und mit wem du verabredet bist oder nicht. Es geht nicht darum, wen du geküsst hast, welchen Sport du treibst oder welches Mädchen oder welcher Junge dich gern hat. Es geht nicht um deine Frisur, deine Hautfarbe oder wo du lebst. Es geht überhaupt nicht um Geld, Kleidung und Arbeit. Es geht im Leben nicht darum viele Freunde zu haben oder allein zu sein oder gut auszusehen, nicht darum ob du beliebt bist oder nicht. Das alles spielt im Leben keine Rolle. Es spielt eine Rolle, wen du liebst und wen du verletzt. Es spielt eine Rolle, wie du dich selbst siehst. Es geht um Vertrauen, Glück und Mitgefühl, darum Neid und Missgunst zu überwinden und Vertrauen aufzubauen. Es geht darum Menschen so zu sehen, wie sie sind und nicht danach zu beurteilen, was sie haben. Am meisten aber geht es darum, das Herz von jemand auf eine Art und Weise zu berühren, wie es vorher noch nie berührt worden ist...

zweierlei

Wenn du zwei Personen zur gleichen Zeit liebst,
dann entscheide dich für den Zweiten.
Denn wenn du den Ersten wirklich lieben würdest,
gäbe es den Zweiten nicht.

Spaceman Spiff - Photonenkanonen