Greenpeace "IT-Experten"
Monday, February 5, 2007 10:35:29 AM
Beau Baconguis von der Umweltschutzorganisation Greenpeace in Südostasien warnt vor einer gewaltigen Flut von Computerschrott, die als Nebeneffekt durch die Einführung des neuen Betriebssystems Windows Vista von Microsoft entstehen könnte. "Mit Vista", erklärte Baconguis, "könnte Microsoft die Veralterung der Hälfte der PCs auf der Welt beschleunigen." Das sei vor allem aufgrund des Fehlens eines "funktionierenden globalen Rücknahmesystems für PCs" bedenklich.
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Unternehmen und auch Individuen könnten unter Druck stehen, ihre Computerausstattung schneller zu erneuern. Auf die riesige Menge von Computerschrott sei man aber nicht vorbereitet. Baconguis verweist auf einen Bericht des IT-Dienstleisters SoftChoice Corporation von Anfang Dezember. Nach der Studie erfüllt die Hälfte der in den USA von der Wirtschaft verwendeten PCs nicht die Hardware-Anforderungen für Vista. Für Vista Premium seien gar 94 Prozent nicht geeignet. In ärmeren Ländern dürfte der Anteil an PCs, die nicht Vista-geeignet sind, noch weitaus höher sein.
Baconguis fordert, dass die Lebensdauer von Computern möglichst verlängert werden sollte. Bei der Einführung von Software gehe es letztlich auch um soziale Verantwortung: "Die Vorstellung, dass neue Software zu neuen Bergen von Computerschrott führt, die in den Müllhalden in Asien und Afrika enden, die Umwelt vergiften und die Gesundheit der Menschen gefährden, ist anstößig und nicht zu tolerieren."
Natürlich, weil Vista draussen ist, muss man ALLE PCs jetzt wegwerfen, auf denen Vista nicht läuft. Microsoft hat per Satelliten-W-LAN-Ultrahighlaser-UMTS den Befehl an alle PCs rausgeschickt, dass sie den Selbstzerstörungsmodus aktivieren.
Greenpeace, wir danken euch. Schließlich braucht auch ihr immer neue Sachen, über die ihr euch empören könnt und Microsoft ist ja sowieso ein relativ einfaches Ziel.






