My Opera is closing 1st of March

Freundin Montgomery

Schuhe sind treuer als Männer

Das "Date" mit Julian

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Es war wie im Film. Ich öffnete die Tür, um zum Date mit Julian zu gehen - doch er lauerte vor meiner Tür, drückte mich zurück in die Wohnung, drängte mich über das Laminat ins Schlafzimmer und warf mich auf die Bugatti-Bettwäsche. Stürmisch vereinten sich unsere Zungen, verknoteten sich fast. Ich riss ihm sein Shirt vom Körper und leckte seine Muskeln. Er nahm mich wie ein Stier von hinten, riss dabei an meinen Haaren. Ich schrie, während er sich tiefer in mich grub. Unser Schweiß tropfte laut zu Boden. Dann kam er höllisch und ich schluckte seinen ganzen Saft. Grace Kelly kam zur Tür herei und fragte, ob wir noch Kaffee wollen... - Ich wachte schweißgebadet auf. So ein Scheiß! Solche Träume kann ich nicht ab.

Mein Blick auf die Uhr verriet mir, dass ich noch eine Stunde hatte, bis ich Julian in diesem langweiligen Café treffen würde. Ich dresste mich auf, machte mir die Haare schön und fuhr in die Stadt. Dort schaute ich in den Modehäusern dieser Welt nach Schönem. Bling! - Eine SMS - Sicher Julian! Julian schrieb: "Ich sehe Dich, kleine Maus!" - Wie irre lustig. Solche Nachrichten hasse ich zutiefst.

Ich drehte mich um und da stand er. Geile Sau. Aber mein Ex. Und Ex-Freunde hat man nicht scharf zu finden. Man muss sie hassen für das, was sie einem antaten oder eben für das, was sie einem nicht antaten. Ich umarmte ihn kühl und gab mir einen dicken Kuss. So ein Schleimer. So ein aufgesetztes Arschloch.

Im Café langweilte er mich. Er erzählte mir von seinem neuen Job in Mexico, dass er gerade auf der Durchreise sei und so. Ich konnte ein Gähnen nicht unterdrücken und bestellte noch eine Wiener Melange.

Nach einer geschlagenen halben Stunde klingelte das Handy. Es war, wie verabredet, Nadine. Ich sagte Julian, dass meine Mutter im Sterben liege und ich jetzt mal nach ihr sehen sollte. Julian lachte und sagte nur, dass wir uns bald wiedersehen werden.

Danach besuchte ich Nadine. Ihr ging es besser. Gemeinsam sahen wir ein wenig fern, was mich auch langweilte. Ich fuhr nach Hause und langweilte mich dort.

Julian schrieb noch einmal, dass er sich freute, mich gesehen zu haben. Tja, die Freude war ganz auf meiner Seite.

Mocha Frappuccino Blended CoffeeIdylle in Dänemark

Comments

Connyschmienz Thursday, February 26, 2009 10:25:01 PM

Ich will mal wieder was lesen von dir! Bitte. smile

Rolf K.S.MuellerKasimu Monday, April 27, 2009 2:10:07 PM

.....Das ist sowas von gut, mehr davon....? Bitte!smile

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