Idylle in Dänemark
Tuesday, March 17, 2009 1:34:43 AM
Ich bin zurück. Ich war mir nicht sicher, ob ich noch einmal an diesen Ort zurückkehre. Zu unspannend schien mir mein Leben. Knapp ein halbes Jahr ist es her, dass ich einen Eintrag verfasste. Es ist viel passiert. Spannende Dinge, aber auch unnützes Zeug.
Ich war ein paar Wochen mit Julian in Dänemark, dem wohl unspektakulärstem Land der Weltkarte überhaupt. Dort sind alle Speisen mit Lakritz verfeinert. Ich hasse Lakritz. Julian mietete eine recht schnöde Hütte am Strand, die ohne Komfort auskommen musste. Es gab einen Kamin und eine Sau. Kein Spa in der Nähe, keine Boutiquen. Ein Nichts, das für abgehalfterte Touristen aus dem Boden gestampft wurde, das garantiert auf einem alten Indianerfriedhof aufgerichtet wurde. Ja, diese Wochen fühlten sich an wie ein Fluch, obwohl ich mich mit Julian versöhnte. Er wollte mit dieser Reise gerne an vergangene Zeiten anschließen, was mich eher kalt ließ. Gott, diese vergangenen Zeiten strich ich schon seit Urzeiten aus meinem Gedächtnis und fülle sie mit Marken.
Jedenfalls saßen wir jeden Abend an diesem kitschigen Kamin, aßen Nougat von Hachez oder Räusch und blickten uns gemeinsam in die Augen. Ich fühlte nichts dabei. Es war mir gleich. Ob ich nun Zuhause auf meiner Couch sitze oder mir in Dänemark anschaue, wie die Wellen gegen alte Steine peitschten. Es war mir einfach alles egal. Ich habe diesen Urlaub mit Julian nur gemacht, da ich Julian als einen Freund sehe. Mehr ist nicht mehr drin. Er hatte seine Chancen und ihm gebührten mehr als zwei. Und er nahm sie nicht wahr. Nun ist es zu spät.
Natürlich hatte wir auch Sex, aber er war kalt und unbefriedigend. Es noch viel weniger als nur der Austausch von Sekreten.
Drei Wochen blieben wir dort. In unserer Idylle gab es nichtmal einen Starbucks. Dänemark widerte mich an. Als ich endlich wieder heimischen Boden unter den Füßen hatte, besuchte ich mein Stamm-Starbucks und suchte nach Möglichkeiten, die Zeit mit Julian zu vergessen. Es werden täglich schlaue Bücher zu diversen Themen geschrieben. Gibt es nicht irgendwo ein Hörbuch, das mir weiterhelfen kann?
Ich war ein paar Wochen mit Julian in Dänemark, dem wohl unspektakulärstem Land der Weltkarte überhaupt. Dort sind alle Speisen mit Lakritz verfeinert. Ich hasse Lakritz. Julian mietete eine recht schnöde Hütte am Strand, die ohne Komfort auskommen musste. Es gab einen Kamin und eine Sau. Kein Spa in der Nähe, keine Boutiquen. Ein Nichts, das für abgehalfterte Touristen aus dem Boden gestampft wurde, das garantiert auf einem alten Indianerfriedhof aufgerichtet wurde. Ja, diese Wochen fühlten sich an wie ein Fluch, obwohl ich mich mit Julian versöhnte. Er wollte mit dieser Reise gerne an vergangene Zeiten anschließen, was mich eher kalt ließ. Gott, diese vergangenen Zeiten strich ich schon seit Urzeiten aus meinem Gedächtnis und fülle sie mit Marken.
Jedenfalls saßen wir jeden Abend an diesem kitschigen Kamin, aßen Nougat von Hachez oder Räusch und blickten uns gemeinsam in die Augen. Ich fühlte nichts dabei. Es war mir gleich. Ob ich nun Zuhause auf meiner Couch sitze oder mir in Dänemark anschaue, wie die Wellen gegen alte Steine peitschten. Es war mir einfach alles egal. Ich habe diesen Urlaub mit Julian nur gemacht, da ich Julian als einen Freund sehe. Mehr ist nicht mehr drin. Er hatte seine Chancen und ihm gebührten mehr als zwei. Und er nahm sie nicht wahr. Nun ist es zu spät.
Natürlich hatte wir auch Sex, aber er war kalt und unbefriedigend. Es noch viel weniger als nur der Austausch von Sekreten.
Drei Wochen blieben wir dort. In unserer Idylle gab es nichtmal einen Starbucks. Dänemark widerte mich an. Als ich endlich wieder heimischen Boden unter den Füßen hatte, besuchte ich mein Stamm-Starbucks und suchte nach Möglichkeiten, die Zeit mit Julian zu vergessen. Es werden täglich schlaue Bücher zu diversen Themen geschrieben. Gibt es nicht irgendwo ein Hörbuch, das mir weiterhelfen kann?








