„Losing my passport was the least of my worries, losing a notebook was a catastrophe.“ Bruce Chatwin Moleskine: Jedes Mal, wenn er nach Paris kam, schreibt Chatwin, habe er sich davon in einer Papeterie in der Rue de l'Ancienne Comédie einen Vorrat beschafft. Doch eines Tages war es damit vorbei. Der einzige Hersteller sei verstorben, habe die Besitzerin der Papeterie gesagt. Ihr Lieferant, ein kleines Familienunternehmen aus Tours, bekomme keine neuen Notizbücher mehr. "Das wahre Moleskine", so die Händlerin, "gibt es nicht mehr." Bis 1998. Da nahm sich ein Mailänder Unternehmen namens Modo & Modo des Büchleins an und erweckte es zu neuem Leben. So steht es auf der Moleskine-Homepage und wurde zur lange gültigen Geschichte des kleinen schwarzen Notizbuchs. Moleskine, das ist das legendäre Notizbuch von Hemingway, Picasso, Oscar Wilde und Sartre. Darin sollen sie wie viele andere berühmte Denker und Künstler ihre Ideen eingetragen haben. Im 1987 erschienenen Buch "Traumpfade" des englischen Reiseschriftstellers Bruce Chatwin steht, Moleskine sei der Name für den Einband gewesen, der ursprünglich aus schwarzem Englischleder (moleskin) bestanden habe. "Carnet moleskine" hätten die Franzosen daher die Kladde genannt. Inzwischen ist dieses Notebook Kult unter den Kreativen dieser Welt geworden. Ob ich auch ein Moleskine benutze? Ich muss zugeben, ja. Obwohl ich zu den eingeschworenen schreibenden "Filofaxern" gehöre: Mein 13x21cm - Zeichenkarton - Moleskin begleitet mich als Sketchbook für Graphiken und Aquarellentwürfe (Hier ein Beispiel: Vignamaggio/Chianti). Links: Moleskine; Moleskinerie.
Eine Empfehlung für jeden Jazzer: Die CD "Eternal" von Branford Marsalis und seinem Quartett; - The Ruby and the Pearl - für mich der schönste Titel darauf.
"Heute in 20 Jahren werdet ihr mit größerer Trauer den Dingen, die ihr NICHT getan habt, gegenüberstehen, als denen, die ihr tatet. Darum hisst die Segel, verlasst den schützenden Hafen, fahrt hinaus in die Passatwinde, erforscht, entdeckt und erlebt euer Leben!" Mark Twain
Today, on February 7th, 2009, the World Premiere of the movie "An Englishman In New York" shall start at the Berlinale Film Festival, as a dedicated hommage to Quentin Crisp, with John Hurt as the lead actor and Richard Laxton as director. John Hurt began shooting "An Englishman In New York" in August 2008 in New York, a title taken from the now famous song by Sting. Watch the Sting video here. Besides, there are some sequences showing the original Quentin Crisp as an elderly dandy with his black velvet hat within this video. In 1975 John Hurt launched a remarkable career with the lead role in the movie adaptation of Quentin Crisp’s autobiography "The Naked Civil Servant", a book dated from 1968. The new drama by Brian Fillis is based on the diaries Mr. Crisp wrote in the newspaper "The New York Native" and on conversations with New Yorkers who remember him. Setting off on the journey of a lifetime to New York City on September 13th, 1981, the out-spoken Quentin Crisp was immediately embraced by New Yorkers and before long wined and dined by celebrities in every corner of the city. Mr. Crisp’s romantic view of New York and America was colored by wartime relationships with GIs in London and by his adoration of Hollywood movies. He went to America because he wanted to be himself, a selfconscious gay man in a new city, and because he also wanted to entertain and be entertained. Obviously he became an accepted trentsetter for the New York society. "I want my time lived!", he stated. And living his life Quentin Crisp certainly did. In 1999 he died at the age of 91 in Manchester, England. For those, who are interested in the lyrics of the Sting song, look beneath; maybe the text is a poetic description of Crisp's lifestyle and "raison d'etre", too:
I don't drink coffee I take tea my dear I like my toast done on one side And you can hear it in my accent when I talk I'm an Englishman in New York
See me walking down Fifth Avenue A walking cane here at my side I take it everywhere I walk I'm an Englishman in New York
If, "Manners maketh man" as someone said Then he's the hero of the day It takes a man to suffer ignorance and smile Be yourself no matter what they say
Modesty, propriety can lead to notoriety You could end up as the only one Gentleness, sobriety are rare in this society At night a candle's brighter than the sun
Takes more than combat gear to make a man Takes more than a license for a gun Confront your enemies, avoid them when you can A gentleman will walk but never run
I'm an alien I'm a legal alien I'm an Englishman in New York I'm an alien I'm a legal alien I'm an Englishman in New York
Das Sichern einer vollständigen Mac-OS-Partition mit Carbon Copy Cloner oder SuperDuper ist trivial und funktioniert bestens. Aber was ist mit der Windows-Installation, die man sich mühsam hochgepatcht und zurechtkonfiguriert hat? Wie schnell hat man sich mal sein Windows zerschossen und eine komplette Neuinstallation steht an: System, Updates, Programme, Tools – suchen der CDs, Zeitaufwand. Man kennt das ja... Wer einen Apple-Rechner sein eigen nennt und mittels Bootcamp zusätzlich zur Mac OS X- Partition eine Windows-Partition angelegt hat, steht vor diesem vertrackten Problem. Das Problem: Die OS X- Partition zu sichern geht ja relativ einfach mittels CarbonCopyCloner. Zum Sichern kompletter Windows-Installationen benutzt man üblicherweise spezielle Image-Backup-Software, wie z.B. Acronis TrueImage. Auf dem Apple ist das jedoch nicht so einfach: Apples Boot-Konzept benutzt das wesentlich modernere EFI, während der PC des dritten Jahrtausends immer noch auf den antiquierten BIOS-Mechanismus zurückgreift. Kurz gesagt: Die bootfähigen Rettungs-CDs der üblichen Image-Backupprogramme wollen auf dem Apple nicht starten. Das bedeutet, Sie können zwar Backups machen (im laufenden Windows-Betrieb), aber keines zurückspielen. Die Lösung: Aber wie so oft, ist auch dieses Problem mit einem Apple-Computer einfach zu lösen. TwoCanoes Software stellt mit Winclone ein kostenloses Tool zum Sichern und Rückspielen von XP- und Vista-Installationen auf Intel-Macs zur Verfügung. Es sichert Ihre Windows-Installation in eine Image-Datei, die sie problemlos auf ihrem Backup-Medium archivieren können. Ich sichere auf eine externe Firewire-HD – man kann natürlich auch auf der internen Mac-Partition sichern. Für das Backup eines Windows XP klicken Sie alle Häkchen weg, außer dem "remove pagefile.sys", denn das legt Windows bei Bedarf ohnehin neu an. Bedingung für ein Backup mit WinClone ist dabei, daß die Windows-Partition mit NTFS formatiert ist. Auch das Zurückspielen benötigt eine NTFS-Partition oder genauer: WinClone formatiert die Partition automatisch mit NTFS. WinClone ist auch sehr nett, wenn Sie feststellen, daß Sie Ihre Windows-Partition zu klein gewählt haben: zuerst sichern Sie Ihr Windows in eine Image-Datei, wie oben beschrieben. Danach starten Sie den Bootcamp-Assistenten und lassen ihn die Windows-Partition löschen. Nach einem Neustart des Mac lassen Sie den Bootcamp-Assistenten eine ausreichend große Windows-Partition anlegen und mit WinClone schreiben Sie Ihr Backup zurück in die Partition - fertig. Beim Zurückschreiben ist es sogar möglich, eine andere Bootcamp-Partition (auf einem anderen Rechner) zu nutzen. Winclone erstellt diese bei Bedarf. Das entsprechende Häkchen muss dazu gesetzt sein und bei einem regulären Windows steht dann natürlich eine Produktaktivierung an. Ebenso ist das Klonen per Apple Remote Desktop möglich. Alles in allem eine einfache, schnelle und kostenlose Möglichkeit, eine Sicherungskopie seines fertig eingerichteten Windows XP oder Vista abzuspeichern.
Wenn alle Hoffnungen verdorrn, Mit dir beginn ich ganz von vorn, und Unerreichbares erreichen, ja, ich kanns! Du bist das Apfelbäumchen, das ich pflanz´! Reinhard Mey
Ja, ja - ein Buch schreiben, ein Kind zeugen, einen Baum pflanzen. Da mag nun jeder in sich gehen und sich fragen, ob er sein Lebenspensum schon abgearbeitet hat oder nicht und warum nicht... Was man so alles entdeckt im Internet: Die Abschlussarbeit (ein kleiner Animationsfilm) eines Designstudenten mit Namen Matt Horan aus Irland zum Beispiel, welche dieses Thema berührt und die ich den geneigten Lesern dieses Blogs nicht vorenthalten möchte:- hier klicken -. Dieser Film ist mit viel Liebe gemacht und man muss beim Anschauen unwillkürlich schmunzeln ob der Glücks- und Unglücksfälle in einem langen Leben. So ist das also mit dem Apfelbäumchen....
Seit drei Wochen bin ich nun eifriger Nutzer eines 20" 2,66 GHz 2 GB RAM 320 HD iMacs. Was soll man noch kommentieren: Alles, was bisher an Positivem über den iMac gesagt oder geschrieben wurde, stimmt wirklich. Die Einrichtung des Computers verläuft blitzschnell, alle Netzwerke werden automatisch erkannt, die Bedienung ist in 1-2 Tagen erlernbar, die Softwareaustattung erweist sich als üppig, im Internet rasch erweiterbar und lässt kaum Wünsche offen. Und dann dieses Design... Weil leider bisher eine Reihe der für mich unentbehrlichen Windowsprogramme (noch ?) nicht in einer akzeptablen linux- oder mac-Portierung verfügbar sind, habe ich auf dem iMac via BootCamp ein Windows XP Professional Sp3 installiert; das hat sich als die für mich beste funktionelle Lösung erwiesen. XP läuft auf einer zweiten Partition und profitiert von der im iMac eingebauten superschnellen Hardware. Von der Mac-Partition kann man lesend und kopierend auf die Windows-Seite zugreifen; umgekehrt ist das nicht möglich, sofern man nicht spezielle Treiber in beiden Systemen installiert (cave - never change a running horse!). Mit einem FAT-formatierten USB-Stick mit 1 GB am USB-Anschluss der Fritz!Box als ein Speichermedium für jene Daten, auf welche von beiden Betriebssystemen alternierend über FTP oder SAMBA zugegriffen werden soll, kann man dieses kleine Manko umgehen. Für überzeugte "Fritz!Boxer" gebe ich hier noch zwei Tipps: Dial!Fritz und fritz.mac fax sind zwei Programme, die man unbedingt auf dem iMac haben sollte!
Later more. So I am proud to announce: I AM AN APPLE USER.
In diesem Jahr sind wir im Norden durch besonders zeitige Vorfrühlingstemperaturen begünstigt; dieser phänologisch untypische Beginn der wärmeren Jahreszeit bescherte uns seit Mitte Januar das Blühen der ersten Frühlingsboten. Passend hierzu möchte ich auf einen neuen interessanten Link verweisen: Galanthus stellt die bekannten Arten und Kultivare der Schneeglöckchen vor. In der Ausgabe des Kew Magazine Spring 2005 findet sich ein instruktiver Artikel zum Raubbau an den autochtonen Populationen von Galanthus elwesii, Muscari, Cyclamen und anderen Geophyten in der Türkei.
Diesmal ist es mir ein Bedürfnis, eine besondere Leseempfehlung auszusprechen; seit einigen Jahren lese ich die Veröffentlichungen des Landschaftsökologen Hansjörg Küster und bin jedesmal gespannt auf ein neues Buch dieses Autors. Nun erwartet man von einem renommierten Fachwissenschaftler nicht unbedingt, dass er auch populärwissenschaftliche, lesbare und interessante Bücher schreibt, viel weniger, dass er dabei ein so faszinierendes Grenzgebiet wie das der Ökologie und der Kulturgeschichte zugleich anpackt. Hansjörg Küster ist dieser Spagat auf hervorragende Weise gelungen. Ich erlaube mir, hier fünf seiner Bücher dem Interessierten ans Herz zu legen:
Geschichte der Landschaft in Mitteleuropa. Von der Eiszeit bis zur Gegenwart. C. H. Beck 1999. Der Biologe Hansjörg Küster erläutert anhand einer Vielzahl von Darstellungen, wie geologische Prozesse und klimatische Einflüsse, wie Tiere, Pflanzen und nicht zuletzt der Mensch die mitteleuropäische Landschaft seit dem Ende der letzten Eiszeit nachhaltig verändert und in unterschiedlicher Weise geformt haben. Das Werk ist zugleich eine konzise Abhandlung mitteleuropäischer Siedlungs- und Wirtschaftsgeschichte. Diese Publikation scheint mir die beste Darstellung des Zusammenwirkens von natürlichen und anthropogenen Faktoren auf die Landschaftsgestalt seit langer Zeit zu sein. Jüngere Forschungsergebnisse sind hervorragend eingearbeitet und werden kritisch beleuchtet. Mit diesem Buch sollte der Interessierte beginnen.
Geschichte des Waldes. Von der Urzeit bis zur Gegenwart. C. H. Beck 2003. Der Wald ist für die meisten von uns Inbegriff der Natur. Rauschende Wälder und bunte Blätter, idyllische Lichtungen und undurchdringliches Geheimnis, grüne Lunge und spirituelle Oase - wie in einem Brennglas versammelt der Wald unsere Hoffnungen und Ängste, symbolisiert Sehnsüchte und Ideologien. Scheinbar unwandelbar ist er die wilde Gegenwelt zur Zivilisation, markiert er die äußere Begrenzung der Kultur. Die Geschichte des Waldes setzt den vielen Mythen, Ansichten und Vermutungen über das einmalige Naturphänomen "Wald" eine anschauliche Darstellung seiner ständigen Entwicklung und Veränderungen entgegen. Hansjörg Küster hat damit nicht nur eine Geschichte des Waldes geschrieben, sondern gleichzeitig auch eine Geschichte unseres Umgangs mit der Natur.
Die Ostsee. Eine Natur- und Kulturgeschichte. C. H. Beck 2002. Die Ostsee ist nicht nur wegen ihrer erdgeschichtlichen Entwicklung ein ungewöhnliches und zugleich junges Meer. Die natürliche Vielfalt der Küstenlandschaften, die Geschichte der Besiedlung sowie nicht zuletzt die Entwicklung des Handels zwischen den Ackerbaugebieten im Süden und dem rohstoffreichen Norden haben dem Ostseeraum ein besonderes Gepräge gegeben. Das Ausbreiten der Agrarwirtschaft im Ostseeraum, das Entstehen und der Niedergang der Hanse, die Entwicklung der skandinavischen, slawischen und baltischen Anrainernationen dieses Meeres finden eine detailreiche und zugleich fundierte Würdigung. Dieses Buch stellt die überaus facettenreiche Geschichte eines weltweit einzigartigen Kultur- und Naturraumes, seiner Pflanzen und Tiere, seiner Menschen, Städte und Staaten dar.
Die Elbe. Landschaft und Geschichte. C. H. Beck 2007. Die Elbe ist beides - Natur- und Kulturraum. Hansjörg Küster erzählt in diesem reichillustrierten Buch von der Elbe als einem Produkt vieler natürlicher Faktoren und zahlreicher Veränderungen, die vom Menschen ausgingen. Dabei ist nicht nur an Städte und Baudenkmale zu denken, sondern auch an Schleusen, Veränderungen des Flusslaufs, Häfen und Mühlenwehre. "Elbe", so sagen uns die Linguisten, bedeutet schlechthin "Fluß". Als Bach kommt der Fluss aus dem höchsten Mittelgebirge Mitteleuropas, dem Riesengebirge; er schwillt rasch an und verläßt das Gebirge schon als Strom. Um von Böhmen nach Sachsen zu gelangen, durchbricht er eine seltsame Gebirgsformation, das Elbsandsteingebirge, welches immer wieder die Künstler inspirierte. In der Elbe spiegeln sich bekannte Burgen und Städte, der Schreckenstein und die Bastei, Dresden, Meißen und Wittenberg. Es gibt bemerkenswerte Parklandschaften an ihren Ufern, in Sachsen und Anhalt, bei Pillnitz, Wörlitz und Dessau. Unterhalb von Magdeburg fand die Elbe im Lauf der Zeiten sehr verschiedene Flußverläufe. Nachdem sie schließlich Hamburg passiert hat, geht sie, fließend und ohne sichtbares "Ende", in die Nordsee über ... Landschaft und Historie dieses Flusses vereint dieses Buch. Ein "Muss" für jeden Elbe-Liebhaber.
Das ist Ökologie. Die biologischen Grundlagen unserer Existenz. C. H. Beck 2005. Die Ökologie untersucht den Wandel der Natur und der Lebewesen. Doch viele wünschen sich von ihr etwas anderes: etwa Argumentationshilfen für die Bewahrung der Natur in ihrem jetzigen oder einem idealen Zustand, aber auch mathematische Modelle, die sie berechenbar für die Zukunft machen. Gegen diese erklärten Liebhaber der Ökologie, die von der Utopie eines Gleichgewichts ausgehen, welches der Dynamik der Natur völlig widerspricht, verteidigt Küster die Ökologie als Wissenschaft: Wie in der Biologie macht in ihr nichts Sinn, was die Veränderung der Lebewesen durch Evolution außer acht läßt. Küsters pointierte und gut lesbare Grundlegung der Ökologie gewinnt ihre Überzeugungskraft dadurch, daß sie ihren Gegenstand organisch, aus seinen inneren Zusammenhängen erschließt. Dabei ist das Spektrum der Fragestellungen, auf welche die Ökologie originäre Antworten gibt, wahrhaftig breit: Es reicht von der Frage des Standorts, die bereits für Mikroorganismen von elementarer Bedeutung ist, bis hin zum Stellenwert des Landschaftsschutzes für eine Entwicklung zur Nachhaltigkeit. Angesichts der gegenwärtigen Probleme und Katastrophen sind wir dringender denn je auf die Denkweise und das Wissen der Ökologie angewiesen. Für ökologische Utopien hingegen ist in der modernen Welt kein Platz.
Biografie: Hansjörg Küster ist Professor für Pflanzenökologie am Institut für Geobotanik der Universität Hannover. Die vorgestellten Bücher sind bei C. H. Beck erschienen.
Irgendwann fällt ja für jeden die Entscheidung: DSL muss her. Wenn man es dann mühsam geschafft hat, sich durch die vielen MOGELANGEBOTE diverser neuer Anbieter durchzuwursteln, bleibt man dann doch bei dem " rosa Riesen", dessen Angebot, in summa - hier abzurufen für diejenigen, die nicht in einer deutschen Großstadt wohnen und deshalb auf dem letzten Kilo-meter auf einen Telekom-Anschluss angewiesen sind - durchaus kostengünstig sein kann:Vergleichsliste.pdf Hier nun meine Erfahrungen: Als Router scheint mir die FRITZ!Box Fon WLAN 7170 von AVM erste Wahl zu sein; einfache Installation, höchste WLAN-Sicherheit (WPA 2) und mit dem dazugehörigen FRITZ!WLAN-Stick steht die Verbindung in Sekundenschnelle. Die Software auf dem Router kann man zwar mit allen möglichen Mods aufpeppen, ich empfehle aber nur die Installation des Least-Cost-Routers von Becker, welcher bei mir auf Anhieb funktioniert hat und ein Einsparvolumen von ca. 60-70% bei Mobilfunk- und Auslandstelefonaten zuwege bringt. VOIP nutze ich zur Zeit (noch) nicht; entsprechende Preisvergleiche über drei Monate ergaben sogar, daß "call by call" in den meisten Fällen zur Zeit günstigere Tarife ermöglicht als VOIP. In der von mir gewählten Kombination liegt auch der entscheidende Vorteil : Telekom-DSL-Tarif (mit der Möglichkeit, call-by-call zu wählen!) + FRITZ!Box im Selbstkauf im Internet + Least-Cost-Router auf der Box halbieren bei meinem Telefon- und Surfverhalten die anfallenden Kosten bezogen auf einen Vertragszeitraum von zwei Jahren im Vergleich mit anderen Anbietern. Da bei meinem Anschluss die Faxfunktion unabdingbar ist, hatte ich einen ISDN-DSL 2000-Tarif mit Festnetz- und Internetflatrate (Call & Surf Basic ISDN) gewählt. Bislang hatte ich die Faxsoftware FRITZ!Fax über eine AVM-Steckkarte benutzt, um aus diversen Anwendungen heraus faxen zu können, und ich war damit seit zehn Jahren sehr zufrieden. Für die Verwendung von FRITZ!Fax bietet AVM auf seiner Supportseite die Software FRITZ!forBox an, mit welcher man problemlos die Faxfunktion reaktivieren kann. Hier gibt es den Downloadlink dafür. Und auf der Seite FAX über die Fritzbox findet man eine interessante Anleitung zur Behebung etwaiger Einrichtungsprobleme. Die einschlägigen Foren sind überladen mit zahlreichen Klagen über die mangelhafte DSL-Geschwindigkeit bei der Telekom; auch meine gemessene Speed liess anfangs zu wünschen übrig. Bevor der User über den Provider meckert, sollte er zunächst überprüfen, ob das eigene Betriebssystem für die anvisierte DSL-Geschwindigkeit richtig eingestellt ist; aber diese Einstellungen in der Registry sind einem Ungeübten (wie mir) ein Buch mit sieben Siegeln. Doch auch da gibt es schnell Abhilfe: Der TCPOptimizer optimiert die Windows XP-Einstellungen mit wenigen Mausklicks.
Nachtrag vom 11. Januar 2008: Seit dem 13. Dezember gibt es für die FRITZ!Box eine Software, die die gemeinsame Nutzung von USB-Geräten am USB-Port der Box ermöglicht: "FRITZ!Box USB-Fernanschluss". Der ist bei mir installiert und funktioniert tadellos. Die Installation erfolgt über den Aufruf der Box im Internet-Explorer unter "Einstellungen/USB-Geräte/Fernanschluss aktivieren" und ist selbsterklärend gestaltet (Microsoft .Net Framework 3.0 wird dafür benötigt; die Installation des .Net Frameworks sollte man vorher am besten von einer CD aus einer einschlägigen Computerzeitschrift vornehmen!).