Ja, das gibt es noch (oder wieder) - Musik mit der Hand gemacht. Jahrzehntelang, nicht ohne Erfolg, war dies die Domäne überwiegend männlicher Songwriter (voc, git). Das hat sich grundlegend geändert. Zum Glück, wie ich meine: Nicht nur hier bewahrheitet sich die uralte Sentenz von G. Ch. Lichtenberg, der niederschrieb, dass neue Ansichten und Denkungsarten weniger durch Überzeugung der alten, sondern vielmehr durch das Heranwachsen einer neuen Generation beflügelt werden. In summa, es bestärkt mich in meiner Beobachtung, dass es überwiegend Frauen sind, die Aufbewahren und Neuanfang zugleich wagen. Das Ergebnis ist - für mich - überwältigend; drei Beispiele werden hier stellvertetend zitiert. Die subtilen, einfühlsamen Songs von Christina Lux erinnern ein wenig an Sara K. oder Tracy Chapman. In jedem Fall eine Empfehlung! Christina Lux mit "To the World" live beim Soave Guitar Festival - 2005 Den Text gibt es hier. Und weil es so schön ist, hier gleich die zweite Entdeckung - Alin Coen aus Hamburg:
Die Erstlings-CD "Wer bist du?" von Alin Coen & Band wird am 27. August 2010 erscheinen. Und da ist noch Valeska Steiner, frisch, poppig, unverblümt:
Eine Empfehlung für jeden Jazzer: Die CD "Eternal" von Branford Marsalis und seinem Quartett; - The Ruby and the Pearl - für mich der schönste Titel darauf.