Let's Hit The Road

Unsere Tour durch Australien

Subscribe to RSS feed

Am Ende

Kleine Abschiedszeremonie... Mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zu unserer grossen Freude konnten wir die Nummernschilder behalten!




bei Iain...

... mit Charlie

Es ist so weit..... bzw fuer eine von uns! Lena fliegt morgen nach Hause, wird einen Tag in Bangkok verbringen und dann am Freitag in Frankfurt landen.
Kata wird noch etwas mehr Zeit in Australien verbringen und im Mai nachkommen. Dennoch, unsere gemeinsame Zeit endet hier und damit auch unsere Blogeintraege.
In der Zwischenzeit unseres letzten Blogeintrags und jetzt, haben wir viel geabreitet, Freunde besucht und sind viel einkaufen gegangen, um euch allen etwas mitzubringen smile
Nachdem sich unser Autoverkauf wesentlich schwerer dargestellt hat, als wir dachten, haben wir sofort versucht Arbeit zu finden, was sich leider auch nicht als sehr leicht dargestellt hat. Vor 3 Wochen haben wir uns dann endlich mit 2 Freundinnen von zu Hause, den beiden Lauras getroffen, die sich leider die meiste Zeit unsere Reise am anderen Ende von Australien befanden und wir es daher erst sehr spaet geschafft haben, sie zu treffen. Von den beiden haben wir dann die Nummer eines working hostels bekommen und wenige Tage darauf angefangen auf Farmen zu arbeiten. Lena hatte ueber ein Wochenende noch einen Kamera-trag-Job ueber einen Freund, hat also ein paar Tage spaeter angefangen zu arbeiten und dann auf einer anderen Farm. Wir haben uns daher wenig gesehen in der letzten Zeit. Die Wochenenden sind wir aus diesem dreckigen Loch zu Freunden gefluechtet. Waehrend Kata in einer Blumenfarm Blumen gepflanzt und verpackt hat, musste Lena Stacheln von Rosen entfernen und Baender um Rosenstoecke wickeln.
Unser Auto haben wir schliesslich doch noch verkauft, vorgestern hat Kata den Kaufvertrag unterschireben, wir sind also wieder autolos und das wahrscheinlich fuer die naechsten 5 bis 7 Jahre. Einem Freund von uns haben wir unseren Ford zur Verfuegung gestellt, damit er sich fuer seinen Ford unsere noch guten Teile herausnimmt bevor wir das Auto zum Schrottplatz bringen wollten. Unser Auto muss dann irgendwie das Aufsehen/Mitleid seines Vaters erweckt haben, der es uns schliesslich fuer etwas mehr Geld abgekauft hat, als wir vom Schrotthaendler bekommen haetten. Er wird unser Auto wieder heile machen und dann wohl auch eine neue Registrierung beantragen. Wir freuen uns fuer unser Auto, dass es noch etwas laenger leben darf. Unsere Campingsachen sind wir leider immer noch nicht losgeworden, sie sind bei ebay reingestellt, aber keiner will sie haben. Im Moment ist eher Abreisezeit als Ankunftszeit fuer Backpacker.
Sehr schade finden wir es, uns von unseren Freunden hier in Melbourne zu verabschieden, wir hatten viel Spass zusammen - Womoeglich gibt es aber dieses Jahr sogar noch ein Wiedersehen mit einigen, dann aber in Deutschland. Am Samstag gab es extra fuer uns ein Farewell-Dinner, sehr leckeres schweizer Raclette, war ein sehr schoener Abend. Die letzten Tage mussten wir uns mit buerokratischen Dingen, wie Geldtransfer und Kontoschliessung herumschlagen, was sich meistens als komplizierter heruasstellt als man denkt.
Nach acht Monaten kehren wir mit gemischten Gefuehlen wieder heim... Wir freuen uns auf zuhause, aber sind auch sehr traurig, dass unsere Reise zu Ende ist. Wir haben es sehr genossen, und bereuen keine unserer Schritte, haben wir doch sehr viel erlebt, gesehen, kennen und lieben gelernt wink Die Eingewoehnungszeit zuhause wird sicherlich hart, aber uns bleiben wertvolle Erinnerungen und wir hoffen auf eure Unterstuetzung.

Zuletzt moechten wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, die unsere Reise ueber die ganzen 8 Monate unterstuetzt haben, uns mit netten Blogeintraegen, manchmal schlauen und manchmal weniger schlauen Ideen unterstuetzt und ermutigt haben! Von manchen Menschen waren wir ueber ihr Interesse sehr positiv ueberrascht. Wir hoffen, dass sowohl unsere "aktiven", als auch "stummen" Blogbesucher immer gerne unsere Berichte gelesen haben.
Hiermit verabschieden wir uns und senden ein letztes Mal liebe Gruesse aus Australien nach Hause,
bis WIRKLICH bald
eure Kata und Lena

Endstation unserer Reise... und noch ein paar Bilder

Wir sind wieder in Melbourne - und es ist schrecklich kalt hier!
In Sydney haben wir 5 schoene Tage verbracht, Lenas Geburtstag gefeiert und sind dann ueber Canberra zurueck gefahren. An Lenas Geburtstag selbst haben wir im Park vor dem Opernhaus und der Bruecke gefruehstueckt, sind abends deutsch essen gegangen und haben uns dann einen franzoesischen Osterchor im Opernhaus angesehen. Wir haben noch gutes Wetter gehabt, waren am Bondi Beach und haben uns auch sonst (fast) alles Sehenswerte gesehen.
Unser Auto hatte schon, seit wir Stanthorpe wieder verlassen hatten, einige Probleme gemacht. Erst mussten wir jede Woche Powersteering nachfuellen, irgendwann waren wir bei alle 2 Tage und zuletzt haben wir schliesslich 2mal am Tag nachgefuellt. Jeden Morgen haben wir neu gezittert, dass es anspringt, die seltsamen Geraeusche, die es beim Fahren von sich gegeben hat, wurden durch laute Musik aus unserem neuen und super funktionierenden CD-Player uebertoent. Nachdem es sich erst angehoert haette, als ob wir einen Vogel im Motorraum hatten, kam nach Byron Bay noch ein Klicken dazu, nicht zu vergessen das Quietschen beim Rueckwaertsfahren und die Schlaege beim rueckwaerts Lenken. Unsere Gastfamilie hatten wir gebeten, gleich einen Termin beim Mechaniker fuer Donnerstag zu machen, unsere Registrierung laeuft naemlich Ende Maerz aus, ab Montag duerfen wir unser Auto also nicht mehr bewegen. Bis dahin wollten wir natuerlich eine neue Registrierung, um das Auto dann mit all unseren zahlreichen Campingsachen an andere Backpacker zu verkaufen.
Unsere Hoffnungen, das Auto fuer wenigstens 1500$ zu verkaufen (wir hatten eigentlich damit gerechnet, dass wir das hinbekommen), wurden mehr als nur zerschlagen. Fakt ist: da unser Auto in WA registriert ist, muesste man fuer eine Aenderung der Registrierung hier in Victoria ueber 700$ zahlen. Unser Auto ist bei dem Check fuer eine eventuell neue Registrierung mehr als nur durchgefallen. Der Mechaniker konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, was wir denn mit diesem Auto gemacht haetten. Abgesehen davon, dass es an 2 Stellen undicht ist und schimmelt (jetzt wissen wir auch warum es immer gestunken hat, wir waren es auf jeden Fall nicht gewesen!), sind die Bremsbelaege kaputt, das Auto zieht nach links, wir brauchen neue Reifen, die Decke kommt herunter, irgendwas am Motor stimmt nicht, der Gurt fuer die Klimaanlage ist kaputt (das war das Gezwitscher) und und und. Wir haetten wohl nicht einfach in Nationalparks reinfahren sollen, mit denen man nur mit einem 4WD rein sollte oder tagelang durch die Wueste oder keinen VW-Bus aus Adelaide ziehen sollen.
Was bleibt uns jetzt also noch?
Bis Montag koennen wir unser Auto fahren, was wir aber eher nicht tun, aus Angst, dass es irgendwo den Geist aufgibt. Unser Campingzeug ist einiges wert, laesst sich aber natuerlich ohne Auto schlecht verkaufen, wir werden es aber versuchen.
Unser geliebtes/gehasstes Auto kommt auf den Schrottplatz.
Wir wollen unbedingt vorher noch die Fenster einschlagen, die Wut ueber diesen Geldverlust steckt ziemlich tief. Wir sind mehr als arm! Mit Freunden hier in Melbourne haben wir verschiedene Moeglichkeiten durchgesprochen, es ohne Registrierung versuchen zu verkaufen, aber im Endeffekt sind wir immer wieder bei der einfachsten und sichersten Moeglichkeit gelandet, anstecken, von einer Klippe fahren lassen oder eben der Schrottplatz. Das Risiko ist zu gross das Auto hier zu behalten und es dann nicht loszubekommen. Dann duerfen wir es naemlich nicht mehr fahren und muessen es abschleppen lassen.
Unsere finanzielle Situation ist durch dieses Drama mehr als nur schlecht, wir machen uns viele Gedanken, was wir haetten besser machen koennen. Wir werden versuchen so schnell wie moeglich Arbeit zu finden, was sich aber auch als recht schwer herausgestellt hat, da es hier Herbst wird. Ob und wie lange wir arbeiten koennen, haengt sicherlich auch davon ab, wie lange wir ueberhaupt noch hier bleiben - nachdem wir uns kuerzlich endlich um die lange geplante Umbuchung gekuemmert haben, und dabei wegen mangelnder Wahlmoeglichkeiten einen recht spaeten Termin gewaehlt haben, tun sich momentan immer mehr Gruende auf, doch ein wenig frueher heimzukommen. Der Tag unserer Heimkehr ist also noch etwas ungewiss, ein paar Wochen sind es aber wohl in jedem Fall noch.
Wir melden uns demnaechst wieder, wenns was Interessantes zu berichten gibt...
Bis dahin alles Liebe
von Kata und Lena

Byron Bay

Von Stanthorpe sind wir in einer grauenhaften Autofahrt durch Surfers Paradise (wir fanden es schrecklich!)nach Coolangatta gefahren, haben dort 2 Naechte verbracht und uns den Kopf ueber unser wieder kaputtes Auto zerbrochen. Dann gings nach Byron Bay und dort schliesslich auch wieder zum Mechaniker, was zum Glueck nicht teuer war. In Byron Bay haben wir alte Bekannte von Neuseeland getroffen und uns mit Kanadiern angefreundet, mit denen haben wir dann dort die meiste Zeit verbracht und viel Spass gehabt smile Byron Bay hat uns also gut gefallen, wir fanden es aber zu touristisch, die Westkueste ist einfach schoener.
Am Sonntag sind wir schliesslich schweren Herzens nach Sydney aufgebrochen, haben uns einmal total verfahren (mir faellt grade der Name der Stadt nicht mehr ein), aber wir sind gut bei Lenas Verwandten in Sydney angekommen (ja, wir sind mit dem Auto DURCH Sydney gefahren und es hat keinen Spass gemacht), haben dort unser Auto gelassen und mit einer weit verwandten Cousine aus Lenas Familie einen schoenen Tag in Sydney verbracht. Wir wurden herumgefahren, haben viel von der Kueste Sydneys gesehen und wurden sehr gut und deutsch bekocht.
Heute haben wir uns Sydney angefangen anzuschauen und uns schonmal Tickets fuer das Opernhaus fuer Lenas Geburtstag besorgt. Kata bedankt sich fuer die geheime Goennerin!
Wir werden hier 5 Tage bleiben und uns dann auf den Weg nach Melbourne machen.
Viele Gruesse,
Kata und Lena



Fruehstuecken direkt am Meer

Kata versucht den Affenvogel zu fuettern (das Bild ist gestellt smile )

Lenas Vor-Geburtstagsfeierkuchen

Oonagh, Dylan, Mark, Lena, Kata

Ropeswing am Teebaumsee

Sydney

Nie wieder Brokkolini smile / sad

Und da waren sie schon wieder rum, die drei Wochen Arbeitspause in Stanthorpe. Wer haette gedacht, dass wir drei Wochen Brokkolini ueberstehen wuerden! Wir am allerwenigsten - und jetzt sind wir tatseachlich sogar ein wenig traurig, wieder von hier zu verschwinden. Nachdem der Regen nach der ersten Woche fast restlos verschwunden ist und wir noch einiges an Sonne abbekommen haben, und wir uns dann auch endlich mit fast saemtlichen unserer koreanischen Arbeitskollegen angefreunden konnten, war der Alltag ziemlich ertraeglich. Unser letztes freies Wochenende haben wir einen Ausflug in den schoenen Girraween-Nationalpark gemacht und hatten ausserden einen sehr schoenen Nachmittag bei einem Barbecue mit den Koreanern... Die koennen richtig nett sein, sind nur einfach wahnsinnig schuechtern.
Heute war unser letzter Arbeitstag und es war ganz schoen viel los. 8 neue haben heute angegangen, dagegen waren wir jetzt schon richtig erfahren. Die meiste Zeit haben wir damit verbracht, "Gute(n) Morgen/Tag/Nacht" auf japanisch zu lernen. Mehr hat uns unsere japanische Lieblingskollegin Anniko, die wohl eine der nettesten Personen der Welt ist, leider nicht beibringen koennen - aber dafuer haben wir es danach auch noch auf italienisch sagen koennen, dank unserer Chefin Diane und der (von ihr) verhassten Schwiegermutter. Es bleibt also nicht beim Brokkolini-Packen - wir lernen hier also echt was fuers Leben.
Seit unserer grandiosen Kaesekuchen-Back-Aktion zu Dianes Geburtstag wird sie uns auch mit Sicherheit in guter Erinnerung behalten smile (Der Kuchen war zwar viel zu suess, aber das ist ganz nach australischem Geschmack. Und uns hat er ja nicht schmecken muessen.) Zur Sicherheit haben wir aber heute nochmal Schokoladen-Muffins mitgebracht...

Vor unserer Abreise schauen wir morgen vormittag nochmal auf dem Apple&Grape-Festival vorbei, das ganz Stanthorpe schon seit ungefaehr drei Wochen in offensichtliche Aufregung versetzt (ueberall Faehnchen!) und fuer das die Stadt auch offenbar sehr bekannt ist. Wir koennen uns noch nicht soviel drunter vorstellen, wissen aber von einer Parade und sind schon gespannt. Wenn wir schonmal hier sind...
Danach gehts los, Richtung Sueden - viel Zeit bleibt uns ja nicht mehr, aber unserer letzten Reisewochen wollen wir noch ordentlich geniessen. Und soviel wie moeglich am Strand liegen!

Liebe Gruesse
eure Lena und Kata


Broccolini 2

Hallo Menschen,
wir haben heute nicht viel arbeiten koennen UND sind wieder an Bargeld gekommen, deshalb koennen wir wieder ins Internet.
Unser Auto hat uns ueberredet 3 Wochen hier zu bleiben und zu arbeiten, indem es seltsame Geraeusche beim Lenken gemacht hat. Fragt uns nicht, was da jetzt kaputt war, Lena wusste schon beim Mechaniker nicht mehr ob der Fehler hinten und vorne beim Auto liegt und als wir unser Auto abholen wollten, haben wir es nicht mehr erkannt. Wir sehen einfach nur noch ueberall Broccolini (nicht Broccoli!) Gestern war das Auto also beim Mechaniker und wir wurden netterweise von der Farmerin zum Arbeiten abgeholt.
Ansonsten gibt es nicht viel zu erzaehlen, wir muessen morgens brutal frueh raus und gehen deswegen entsprechend sehr frueh ins Bett. Ansonsten essen wir. Unsere einzige Freude ist der grosse Wachhund Napoleon, der aber nur bellt wenn Leute die Farm verlassen. Er isst sehr gerne Broccolini-Stengel und wir fuettern ihn damit eifrig beim Arbeiten smile Achja, es gibt noch eine Freude, wir haben nach immerhin 1 1/2 Wochen Bekanntschaft mit 2 Koreanern gemacht, die mit uns arbeiten. Sie sprechen sehr schlecht Englisch und antworten, wenn man sie fragt woher sie kommen in Korea, mit: 'bei uns ist es Winter im Moment'. Wir haben den einen ueberredet uns ein Lied vorzusingen und wir haben ihm dann dafuer "Wir lagern vor Madagaskar" gesungen. Jedenfalls muessen wir zu nett gewesen sein, denn jetzt wollen sie mit uns zu Abend essen. Lena wurde angesprochen, wahrscheinlich weil sie harmloser erscheint smile und sie kam recht veraengstigt zum Auto und meinte, wir haetten doch nicht so freundlich sein sollen. Bis morgen muessen wir uns entscheiden.... wink
Das wird ein Spass

Brokkolini im Ueberfluss

Wir sind in Stanthorpe, der kaeltesten Stadt in ganz Queensland gelandet (etwa 3 Stunden Autofahrt von Brisbane). Obwohl wir ja die Hoffnung auf eine zumindest ertraegliche Arbeit schon fast aufgegeben hatten, haben wir unerwartet mal wieder Glueck gehabt und einen der sehr begehrten Pack-Jobs ergattert! (Fruit Picking oder auf dem Boden Gemuese rupfen kriegt man wesentlich leichter, aber das macht am allerwenigsten Spass.)
Wir stehen mal wieder in aller Herrgottsfruehe auf und erstellen den ganzen Tag Brokkolini-Buendel. Schneiden, Buendeln, Wiegen, Beschildern... Unglaublich spannend natuerlich. Aber wir beschweren uns nicht, es haette wie gesagt wesentlich schlimmer kommen koennen. Die Bezahlung ist nicht vergleichbar mit unserem Mango-Job in Kununurra, aber sowas ist hier in Queensland einfach kein Massstab. Dafuer kriegen wir von dem Gruenzeug wohl kaum einen Ganzkoerperausschlag.
Naja, wobei, man kann nie wissen. Wir habens ja noch nicht mal probiert.

Auf unserem Campingplatz gibt es noch viele andere Backpacker, die auf den verschiedensten Farmen arbeiten und alles moegliche von der Arbeit mitbringen: Heute Morgen haben wir uns zum Beispiel mit Erdbeeren vollstopfen koennen, was fuer ein seltener Luxus. Mit unserem Baby Brokkoli koennen wir wahrscheinlich weniger beeindrucken...

Gruesse nach Hause!

Wieder in Brisbane

Nach 3 Fluegen und einer schlaflosen Nacht am Flughafen in Auckland, sind wir gestern morgen krank und fertig in Brisbane angekommen. Mit Muehe und Not haben wir noch 2 Betten in einem 4-Bettzimmer bekommen, was natuerlich total teuer war, aber alle Hostels sind hier unglaublich ueberfuellt. Wir haben uns gefuehlt wie durch den Muelleimer gezogen, sind aber, da ich eine neue Karte fuer mein Handy brauchte, in den naechsten Telstraladen gelaufen und ich habe dort die naechsten 2 Stunden verbracht, da irgendetwas mit dem System fuer neu aktivierte Prepaidkarten nicht gestimmt hat. Lena hat in der Zeit schonmal versucht per Telefon einen Job fuer uns zu finden, was sich als noch schwerer herausgestellt hat als wir dachten.
Als wir dann wieder zusammengetroffen sind, ich mit einem noch immer nicht funktionierendem Handy und Lena mit kaum Neuigkeiten fuer einen Job, haben wir uns total fertig auf einer Bank niedergelassen um unsere Pechstraehne zu beweinen. Unsere Innere Schoenheit und positive Lebenseinstellung muss den Leuten dennoch auch in diesem Moment aufgefallen sein, denn nicht mal 2 Minuten spaeter wurden wir gefragt, ob wir nicht Lust haetten Haarmodel zu sein. Lena war etwas skeptisch, aber wann bekommt man schonmal kostenlos die Haare geschnitten mit allem drum und dran? Wir sind also gespannt mit der Frau mitgegangen und haben dann die naechsten 3 Stunden in der Frisoerschule Brisbanes verbracht und sehen jetzt noch besser aus als vorher wink
Wenn wir bald wieder unsere Klamotten waschen, haben wir nicht nur tolle Haare, sondern sind auch wieder sauber.
Das hat uns gestern den Tag gerettet, heute hat uns die Realitaet wieder eingeholt: einen Job fuer nur 3 Wochen zu finden, bei dem wir nicht 8 Stunden auf dem Boden rumrobben muessen, bzw nicht ausgenutzt werden, ist sehr schwer. Die Ostkueste hat einfach zu viele Backpacker und geht ziemlich uebel mit einem um. Wir vermissen die Westkueste und wuenschten uns, unsere Eletern waeren Millionaere.
Ausserdem sind wir beide krank, wobei ich sagen muss, sie war es als erstes und ich musste mich bei ihr anstecken.
Viele Gruesse,
Kata und Lena

Byebye Neuseeland

Heute ist unser zweitletzter Tag in Neuseeland und wir sind wirklich sehr traurig, dieses unglaublich schoene Land verlassen zu muessen. Wir haben so viele tolle Leute kennengelernt und in fast 4 Wochen so viele neue Eindruecke gewonnen, dass wir eigentlich gar nicht mehr weg wollen. Mit vielen wird es in Australien ein Wiedersehen geben, da einige wie wir auch wieder zurueck nach Australien gehen.
Nach dem Franz Joseph Gletscher waren wir in Wanaka Paintball spielen und dann 6 Tage in Queenstown, haben dort viel gefeiert, am See gesessen und einen Tagesausflug nach Milford Sound gemacht. Wir fanden die Stadt super, leider ist alles unglaublich teuer dort.
Von Queenstown sind wir dann vorgestern nach Christchurch gefahren und werden hier unsere letzten Tage verbringen, bevor wir morgen abend nach Auckland fliegen um von dort aus wieder zurueck nach Brisbane zu fliegen. Aus Geldnoeten werden wir die Nacht auf dem Flughafen verbringen, sowas muss man ja auch mal gemacht haben und bei MacDonalds soll es ja gutes Fruehstueck geben smile
Hier in Christchurch haben wir wieder alte Bekannte getroffen und es wird uns einfach nicht mehr langweilig. Ein Maedchen, dass in dem verunglueckten Stray-Bus war und hier ins Krankenhaus eingeliefert wurde, freut sich sehr ueber unsere Gesellschaft, heute Abend werden wir mit ihr und anderen Freunden bei Teresas und Hannas indischem Lover im Restaurant essen gehen.
Uebermorgen sind wir dann wieder in Brisbane und werden unser heissgeliebtes Auto abholen, was uns sicherlich schrecklich vermisst hat. Dann werden wir uns so schnell wie moeglich Arbeit suchen und fuer immer in Australien bleiben.
Wir freuen uns auf eure Besuche,
viele Gruesse,
Kata und Lena


Besuch im wohl aeltesten Gebaeude der Innenstadt (und damit ist das Starbucks-Cafe gemeint) ... Im Hintergrund die Cathedrale
Stau
ein (leckeres!) Stueck Heimat in der Ferne
unser Busfahrer und seine Affaire beim Bungeesprung
Happy Queenstown
schoene Aussichten (Mt. Cook)

Milford Sound Seehunde (auch Milford Sound)

Neuseeland

Nach zehn Tagen erlebnisreicher Bustour quer durch beide Inseln Neuseelands kommen wir jetzt endlich mal dazu, Fotos hochzuladen: Meistens sprechen sie wohl fuer sich.
Wir sind fast jeden Tag woanders und hatten/haben auf jeden Fall eine Menge Spass - soviel, dass wir uns jetzt ein bisschen zurueckhalten muessen, um nicht mit vollkommen leeren Geldbeuteln/Konten zurueck nach Australien zu fliegen... Wir haben fast alles mitgenommen: Abseilen in tiefen, dunklen Tropfsteinhoehlen, eine 7stuendige Vulkanueberquerung, Segeln am wunderschoenen Abel Tasman-Natinalpark und - ein Fallschirmsprung am Lake Taupo. Ohja, wir haben uns gewagt, aus 4000 Metern mitten in die Wolkendecke zu springen und bereuen es kein bisschen! Wenn es nicht so teuer waere, wuerden wir es sofort wieder machen.
Stressig ist sie allerdings auch, eine solche Busreise: Staendig wechselt die Gruppe und man wird geradezu ueberhaeuft von Eindruecken.
Im Moment sind wir am Franz Josef-Gletscher; hier bleiben wir zwei oder drei Tage.
Viele liebe Gruesse aus einem augenblicklich verregneten Neuseeland!
Kata und Lena


Kata noch vor dem Sprung


hier wir beide zusammen, schon ein bisschen besorgter...


in der Luft smile


Landung



Abel Tasman National Park


letzte nacht...



Maori-Nacht


so werden Kaninchen (!) hier geschoren... angeblich hat es ueberhaupt keine Angst


Feiern in Wellington, mit Thekla und Birte aus Zelle



von unserer Vulkan-Wanderung im Tongariro-Nationalpark


Westkueste Neuseelands


Franz Josef Gletscher

Und da waren sie...

...in Neuseeland. Ueberraschung.
Mal sehen, was man in 3 1/2 Wochen alles von diesem angeblich sehr schoenen Land sehen kann. Nach langen Ueberlegungen haben wir uns entschlossen, kein Auto zu mieten, sondern mal eine andere Form des Reisens auszuprobieren: Bus fahren. Morgen gehts los, von hier aus (Auckland) wird erstmal die Nordinsel erkundet, danach ist die Suedinsel dran... wir sind sehr gespannt und freuen uns auf diesen kleinen Urlaub vom Arbeits-Urlaub!
Gewisse Schwierigkeiten bei der Einreise gab es, aber unsere eingeschmuggelten Aldi-Spaghetti waren nicht das Problem, Gott sei Dank. Empfehlen kann man es jedenfalls nicht, mitten in der Nacht anzukommen, weil man doch damit rechnen muss, dass das mit dem bezahlten Transfair zum Hostel NICHT sofort klappt und man erst um drei im Bett ist. Plus Jet-Leg ergibt das ein bisschen zu wenig Schlaf. Aber wir schlagen uns gut...

Great Barrier Reef

Trotz relativ schlechtem Wetter hatten wir jede Menge Spass beim Schnorcheln und Rutschen. Leider gab es auf der Rueckfahrt einen mehr als nur heftigen Seegang, die Wellen waren meterhoch, das grosse Schiff wurde ordentlich hin und her geschaukelt. Wie den meisten Passagieren wurde Lena waehrend der Fahrt ziemlich schlecht, Kata wurde seltsamerweise erst nach der Fahrt, dann aber die ganze Nacht, von Uebelkeitsanfaellen geplagt.
Die letzten Tage hat uns die Regenzeit ziemlich zugesetzt, das Auto stinkt zum Himmel, weil wir dort alle nassen Sachen lagern mussten! Da nunser altes Zelt zusammengekracht ist, mussten wir ein neues kaufen - diesmal wasserfest - trotzdem haben wir die letzte Nacht im Auto geschlafen um nicht weggespuelt zu werden...
Zum Glueck sind wir heute bei Lenas Verwandten in Maryborough, wo uns mal wieder freundlich Unterkunft gewaehrt wird: Wir bekommen zu essen (gleich wird Pizza geliefert) und das erste mal seit 5 Monaten ist unsere Waesche in einer supertollen, sicherlich nicht australischen, Waschmaschine gewaschen worden!!
Viele Gruesse,
Kata und Lenibeni


dass man sich ungefaehr vorstellen kann wo wir waren

Naja, man kann ja nicht immer toll aussehen

Kata in der einzigen Rutsche im Great Barrier Reef

Whitsunday Island und Fotos

Wir hatten eine wunderschoene Nacht auf der Whitsunday Island - die Bilder sprechen fuer sich! Da Lena zu wenig Toast mitgenommen hat, haben wir ziemlich gehungert und uns eben mit Aldi-Pasta vollgegessen. Leider hat es heute morgen ziemlich angefangen zu regnen und unser Zelt ist ja nicht wirklich wasserfest. Da es in diesem Camp keinerlei Unterstellungsmoeglichkeiten gab, mussten wir uns nassregnen lassen und sind am Strand spazieren gegangen, bis uns das Boot abgeholt hat.


vor dieser Schlange hatten wir ziemlich Schiss, da sie sich fuer einige Zeit in er Naehe unseres Zeltes aufgehalten hat und dann auf einmal verschwunden war, es dunkel wurde und wir angst hatten auf sie zu treten!!

noch ein riesen Tier, was wir eigentlich nicht vor unserem Zelt haben wollten...

Abendsonne

nochmal Abendsonne

der Strand



Regenwolken ziehen auf...

Unser Auto beim Doktor

Airlie Beach

Nach 5 langen Tagen Autofahrt sind wir endlich an unserem hoechsten Punkt an der Ostkueste angelangt - den Whitsunday Islands. Es ist wirklich paradiesisch hier, aber auch ziemlich teuer.
Da wir nicht viel Zeit haben, ist unsere Zeit hier auch schon voellig verplant, wir werden morgen auf die Whitsunday Island gehen und dort eine Nacht im Nationalpark verbringen. Am Samstag fahren wir dann raus ans Great Barrier Reef um zu Schnorcheln und alle moeglichen Tiere zu sehen, die uns begegnen. Das alle hat uns ein Schweinegeld gekostet, aber sowas macht man ja auch nur einmal in seinem leben...
Bilder kommen spaeter, sie werden euch neidisch machen!!
Bis dahin viele Gruesse,
Kata und Lena

Unterwegs

Wir sind wieder unterwegs, uns geht es gut und wir haben unser Auto mal wieder ein bisschen verschrammt (Lena wars diesmal, wir wechseln uns ab jetzt immer ab). Leider konnten James und Steve kurzfristig doch nicht mitkommen, wir werden sie aber wieder treffen, wenn wir am Ende unserer Reise wieder in Melbourne sind.
Den ganzen Tag im Auto zu verbringen ist aetzend, aber wir kommen gut voran. Heute schlafen wir in Toowoomba, das liegt etwa auf der Hoehe von Brisbane, aber weiter im Inland. Die Kueste wollen wir uns ja auf dem Rueckweg von oben runter anschauen, jetzt geht es durchs Inland erstmal schneller.
Unser hoechstes Ziel an der Ostkueste sind wahrscheinlich die Whitsunday Islands, von wo aus wir hoffentlich am Great Barrier Reef schnorcheln koennen... Auf jeden Fall haben wir noch ein ganzes Stueck vor uns.
Soviel fuer heute, bald wieder mehr -- Viele Gruesse,
Kata und Lena

Bilder


Weihnachtsimpressionen... oben: traditionelles Christmas-Essen beim Onkel
rechts: Bescherung am Weihnachtsmorgen (Kata freut sich ueber ein Paeckchen von Zuhause) unsere freundlichen Gastgeber, die Familie Anderson (ausser Norrae): (v.l.) Susan, Miriam, Bryan, James

Auch Iain wird beschenkt - ihm haben wir uebrigens einen deutlichen Komfort-Zuwachs in unserem Auto zu verdanken: Er hat uns zur Haelfte einen CD-Player geschenkt


Besuch im Aquarium - naechste Begegnung mit Manta Rays, diesmal natuerlic nicht ganz so aufregend wie das erste Mal
Kata beim Probieren unseres wunderbaren Kaesekuchens

Melbourne

Silvester (hier mit James und Steve)

Great Ocean Road

Gluecklich im neuen Jahr gelandet

... Hier kommt er, unser erster Blog-Eintrag im neuen Jahr 2008. Zugegeben, wir sind etwas spaet dran, aber wir wuenschen euch allen trotzdem noch ein frohes neues Jahr und alles Gute fuer die kommenden 12 Monate!
Ganze zehn Stunden vor euch haben wir angestossen - dafuer haben bei uns die Feuerwerkskracher gefehlt... Die sind hier naemlich im privaten Gebrauch offenbar verboten, weil es zu heiss und deshalb zu gefaehrlich ist. Wir haben ein sehr warmes Silvester gefeiert, und zwar bei den Cromer-Bruedern in Winchelsea. Ueber 40 Grad war es am 31.! Wir haben uns schon an Broome und Kununurra erinnert gefuehlt. Entsprechend unangenehm war die Autofahrt von Melbourne nach Geelong - die wir uebrigens erst antreten konnten, nachdem unserem Auto zwei neue Vorderreifen verpasst worden sind. Kata hatte ein paar Tage zuvor etwas zuviel Kontakt mit dem Bordstein. Die Radkappe und der Rahmen haben dabei ein bisschen was abgekriegt, aber im Endeffekt war dieser kleine Unfall nicht weiter schlimm (der Rahmen liess sich wieder gerade biegen) und vor allem Gelegenheit, festzustellen, dass unsere Vorderreifen ziemlich am Ende sind. Also sind wir am Silvestermorgen zusammen mit einem Freund in eine Werkstatt gefahren, um die beiden Reifen ersetzen zu lassen. Jetzt fuehlen wir uns mal wieder richtig sicher und gewappnet fuer die Weiterreise. Uebrigens war das nicht unser erster Unfall - allerdings war es sonst immer Lena gewesen, die am Steuer sass. Tatsaechlich hat sie die erste Schramme schon in der allerersten Stunde des Besitzes reingefahren... Tja, unsere Beziehung zu unserem namenslosen Auto ist wirklich interessant; da haben wir schon einiges hinter uns. Mal sehen, wie wir es am Ende der Reise wieder loskriegen!

Eigentlich wollten wir ja Silvester am Strand feiern, aber wurden dann in Winchelsea davon ueberzeugt, dass es im kleineren Kreis, abseits von Tausenden von Menschen und Schlaegereien besser werden wuerde. Und das haben wir dann auch nicht bereut! Wir hatten wirklich eine gelungene Silvester-Party (die Eltern haben woanders gefeiert, dafuer waren noch einige Freunde da) und koennen nur hoffen, dass ihr daheim im kalten Deutschland soviel Spass hattet wie wir. Am Strand waren wir dann an Neujahr, und zwar in Torquay mit unserer neuen Reisetruppe: James und sein Kumpel Steve werden uns naemlich auf unserer Reise in den Norden Richtung Great Barrier Reef (fuer eine Weile) begleiten. Wir werden also erstmal nicht alleine sein, und ausser Spass praktischerweise auch Benzinkosten teilen.
Der erste Januar ging zu Ende mit dem Besuch bei unseren Gastgeber-Eltern, die zur Zeit einen kinderlosen Urlaub in Torquay machen, wo Norraes Grosseltern ein Haus direkt am Meer besitzen. James und Susan hatten uns eingeladen, bei ihnen zu uebernachten, um uns dann am naechsten Tag von ihnen die Great Ocean Road zeigen zu lassen. Wirklich lieb, und es war auch sehr schoen, auch wenn uns leider vom vielen Autofahren irgendwann etwas schlecht wurde.
Fotos folgen spaeter.
Soviel fuer heute, wir melden uns dann wahrscheinlich erst wieder, wenn wir Melbourne wieder verlassen haben - am Samstag gehts los, wir freuen uns schon, nach der langen Pause mal wieder "on the road" zu sein!
Viele Gruesse an Zuhause,

Lena und Kata


Weihnachtstage

Wir sind wieder in Melbourne - und moechten uns erstmal fuer die vielen Weihnachtsgruesse, Anrufe und Paeckchen bedanken!
Am 25.12 hatten wir ein sehr nahrreiches Essen bei dem Onkel unserer Familie. Wir durften zuschauen, wie ein Pudding abgefackelt wurde und hatten das Glueck Muenzen in unserem Nachtisch zu finden.
Gegen 4 wollten wir dann nach Geelong aufbrechen. Unser Auto war mal wieder nicht in bester Form, das hatten wir schon bemerkt, als wir zu den Verwandten hingefahren sind. Das Kuehlwasser, welches Lena am Tag zuvor aufgefuellt hatte, war wieder ganz leer und beim Nachschuetten haben wir bemerkt, dass in dem Wasserschlauch ein Riss sein musste, weil die Haelfte des Wassers wieder herausgetropft kam. Da sich Teile der Verwandte mit Autos auskennen, sind wir dann doch losgefahren und bei dem Onkel angekommen, stellte sich heraus, dass wir so nicht weitegerfahren koennen. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt schon die Strasse mit unserem Kuehlwasser geflutet. Die Enttaeuschung war gross, da Weihnachten war, konnten wir keine Ersatzteile besorgen. Als wir uns schon fast mit dem Gedanken abgefunden hatten, nicht nach Geelong fahren zu koennen, haben die 2 Brueder unseres Gastvaters den Teil des Schlauches mit Riss abgeschnitten und irgendwie wieder in das Verbdindungsstueck gesteckt. Nachdem wir das Auto dann wieder mit ausreichend Wasser versorgt hatten, konnten wir, wenn auch verspaetet, nach Geelong starten.
Am 26.12, der hier Boxing Day genannt wird, waren wir den ganzen Tag in Geelong shoppen und an der Strandpromenade spazieren. Abends haben wir dann mit den Australiern Maexchen gespielt. Gestern haben wir dann nochmal Peggie getroffen, die Weihnachten in Sydney verbracht hatte und Mik und James besuchen kam.
Gestern abend sind wir dann wieder nach Melbourne gefahren, waren ziemlich muede und fertig und haben heute morgen erstmal richtig ausgeschlafen. Wir gehen spaeter an den Strand und sind heute abend zu einem Aussi Barbecue eingeladen.
Wir wuenschen euch noch schoene Ferientage,
Kata und Lena


Puffing Billy

Weihnachtsgruesse

Aus weiter Ferne wuenschen wir euch allen im winterlichen Deutschland ein frohes und erholsames Weihnachtsfest!
Wir kommen gerade von einer leider sehr oeden Mitternachtsmesse, die WIRKLICH um Mitternacht war, weshalb es jetzt allerhoechste Zeit ist, ins Bett zu gehen... Trotz 10 Stunden Zeitvorsprungs werden wir unsere Geschenke (ja, hier wird tatsaechlich an uns gedacht) erst nach euch oeffnen, weil Bescherung hier ja traditionell erst am 25. morgens ist. Danach gehts zum grossen Weihnachts-Essen bei Verwandten und abends werden wir Richtung Geelong aufbrechen, um dort auch mit den Jungs noch Weihnachten zu feiern. Alles in Allem laeuft es natuerlich sehr anders ab als zuhause, aber wir sind froh, hier in Melbourne, und nicht irgendwo on the road zu sein!
Viele weihnachtliche Gruesse an zu Hause,
Lena und Kata

Melbourne

Nachdem wir kurz hinter Adelaide eine Autopanne hatten, sind wir Anfang der Woche gut in Geelong bei Miks und James Familie angekommen.
Das Combi-aus-der-Stadt-ziehen hat unserem Auto wohl nicht so gut getan, wir haben innerhalb von 20min etwa 10l Oel verloren. Nachdem die Jungs schon vorgefahren waren, standen wir alleine da und haben nur durch grosses Glueck am letzten Samstag zu einem Mechaniker gefunden, der uns sagte, wir muessen uns ein neues Auto kaufen, soetwas habe er noch nie gesehen. Geschockt haben wir dann unsere noetigsten Sachen aus dem Auto geholt, da wir dachten, ueber die naechsten Tage auf irgendeinem Zeltplatz in den Vororten von Adelaide verbringen zu muessen und auf evtl. Hoffnung fuer das Auto zu warten. Der Mechaniker machte dann aber den Motor an und schaffte es innerhalb von 15 Minuten das Auto zu reparieren. Er meinte, er habe es vorher mit etwas anderem verwechselt!!! Wir konnten unser Gleuck kaum fassen, sind aber auch ziemlich misstrauisch gewesen, als wir schliesslich nur 20$ bezahlen mussten. Was war da los? Wollte er uns abzocken und hat es sich dann doch anders ueberlegt? Wir hatten unsere andere Reisetruppe schon angerufen und sie beschuldigt unser Auto kaputt gemacht zu haben, das mussten wir dann natuerlich zurueck nehmen.
Mit viel Verspaetung sind wir dann nach Geelong aufgebrochen, dort um Mitternacht angekommen und freundlich von Mik aufgenommen geworden. 3 Tage haben wir dort verbracht und sind dann weiter nach Melbourne gefahren und leben jetzt bei Lenas ehemaliger Hostfamily, die sich wirklich viel Muehe mit uns gibt.
Wir geniessen es wieder in richtigen Betten zu schlafen und regelmaessig zu essen, so oft zu duschen wie wir wollen und immer einen Kuehlschrank zur Verfuegung zu haben!
Viele Gruesse,
Kata und Lena

Bilder


Kata (und links Cathol und Peggy) vor dem wohl haesslichsten Weihnachtsbaum der Welt
Ein verzweifelter Versuch uns in Weihnachtsstimmung zu versetzen

Wir schleppen den Combi ab

Lena hatte genug Cocktails getrunken um uns im Restaurant "Your Song" vorzusingen

letzter Abend zusammen

wir beide vorm Uluru

Kata Tjuta/the Olgas: beinahe ebenso beeindruckend wie Uluru - und sogar teilweise wesentlich hoeher

die Jungs

Uluru/Ayers Rock

Devil's Marbles
In einem sehr bekannten Pub (Daily Waters) mitten im Outback - interessant vor allem die vielen Erinnerungsstuecke, die diverse Besucher hinterlassen haben ...
Kata zigarrerauchend, gleiches Pub

Grenzen ueberschreiten: Von Western Australia nach Northern Territory

Kata und James

Mik beim Sprung vom Jumping Rock - war ganz schoen hoch!
James an der Liane

Unser irischer Freund hat fast 20 Minuten gebraucht um diesen Lianenschwung zu wagen - er kann naemlich nicht schwimmen smile Wir haben ihm natuerlich versprochen ihn zu retten, falls er trotz Schwimmweste ertrinken wuerde...

Die schoene Landschaft am Ord River, die uns ein bisschen an Schweden erinnnert hat

Bei der Abfahrt

Vor der Abfahrt zu unserer Kanutour, wir mussten alle um halb 5 aufstehen und wurden dann eine ganze Stunde zu spaet abgeholt