Going to Southern France

Living in South France

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Alles ist machbar

Alles ist machbar
dachte der Mensch
und ließ die Sonne in Milliarden Atom zerbersten

alles ist machbar
dachte der Mensch
und baute den künstlichen Kosmos

alles ist machbar
dachte der Mensch
und zeugte Menschen aus der Retorte
-ohne Liebe-

und sie funktionierten
und sie signalisierten Gefahr
und sie erschlugen
den letzten Menschen
der ihnen die Seele vorenthielt
denn sie war nicht machbar

und im feurigen Wehgeschrei
zerstob die Welt
in der Dunkelheit

aber Gott
vernahm mit dem Ohr des Herzens
das Weinen eines Kindes
die Klage einer Blume
den Schrei eines Tieres

und eine Träne aus seinem Auge
löschte das brennende Chaos

er blies die Asche vom Herzen der Welt
und haucht ihm Liebe ein
noch
ein
Mal

doch wehe uns
wenn Gott nicht weint

Angelika Gut

Brave new world

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Google hilft oder wie vergesse ich meine (Internet)Jugendsünden, Auszug aus einem Interview mit Google Chef Eric Schmidt:

......Doch Google-Chef Eric Schmidt hat einen durchaus ernst gemeinten Vorschlag parat,
wie sich dieses Problem zumindest für Teenager lösen ließe. Sobald sie die Volljährigkeit erreichen,
sollten Jugendliche einfach ihren Namen wechseln. Auf diese Weise könnten Teenager
mit einer weißen Weste ins Erwachsenenleben starten. Das schlug Schmidt gegenüber
den Journalisten des Wall Street Journal vor.

Im selben Interview erläuterte Schmidt auch seine Vorstellungen davon, was die Menschen
von Google in Zukunft erwarten werden: "Ich denke tatsächlich, dass die meisten Leute
von Google keine Antworten auf Ihre Fragen erwarten. Sie wollen, dass Google ihnen sagt,
was sie als Nächstes tun sollen.
" Und Google bereitet sich darauf vor, den Menschen zu geben,
was sie wollen. Dabei hilft es, dass das Unternehmen "ungefähr weiß, wer Sie sind,
was Sie in etwa interessiert, und wer Ihre Freunde sind".

Schmidt betont dabei, dass sein Unternehmen immer das Interesse der Verbraucher im Blick habe.
Eine Regulierung der Google-Aktivitäten sei deshalb nicht nötig. Schließlich würden die Nutzer
in Scharen davonlaufen, wenn Google mit ihren persönlichen Informationen irgendwas "Gruseliges"
anstellen würde.........

Also Jungs und Mädels TrackMeNot installieren, Chroniken löschen (besser noch: keine anlegen lassen) und vielleicht ab und zu im "privat Modus" surfen. Have fun

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Ein lieber Wunsch

Vor ein paar Tagen erhielt ich eine Karte, auf der stand: "Bitte bleib so wie du bist"
Meine erste Reaktion: "ich werde heraus finden, wie ich bin und dann so sein"

Es gab mir zu denken....

Solche Wünsche hat sicher der Eine oder Andere schon erhalten. Grundsätzlich ist es ein lieber Wunsch, der beinhaltet, dass man so wie man ist OK/toll ist und sich nicht verändern braucht (sollte)
Andererseits wirft der Wunsch auch Fragen auf:
"wie bin ich?"
"was ist das ICH?"
"wer legt fest wie ich bin?"
"wenn ich mich weiter entwickle (verändere), bin ich dann immer noch so wie ich bin?"
"Gehört das zu meinem "so sein"?"

Tiefsinnig betrachtet beinhaltet der Wunsch sogar "Verändere dich bloß nicht, das macht mir Angst/bringt meine Welt in´s schwanken"
"Wenn du dich veränderst bist du (aus meiner Sicht) nicht mehr du"
Wobei impliziert wird, dass die Veränderung nicht zum Du gehört...

Gehen wir nochmal zum Ursprung:

"Bitte bleib so wie du bist"

Aus meiner Sicht beinhaltet der Satz 2 Teile:

Bitte bleib

So wie du bist

"bitte bleib" beinhaltet "gehe nicht weg" oder (im Zusammenhang mit dem Folgenden) "Verändere dich nicht."

"so wie du bist" da es von aussen kommt ist es eher ein "sowie ich dich wahrnehme"

Die daraus resultierenden Fragen sind auch nicht einfach:

"wie bin ich?" und "wer legt fest wie ich bin?"
gehen eng zusammen, Beides lässt eine Vielzahl von Möglichkeiten zu. Die Beurteilung erfolgt meistens von Außen oder (seltener Bewusst) durch das Ich und sein Selbstbild, wodurch man direkt auf die Frage: "was ist das ICH?" stösst. Das ICH ist seh facettenreich und nur schwer zu definieren.

Die Fragen "wie...." und "wer...." werden meistens durch Raster/Filter, die die Gesellschafft oder das Umfeld festlegen/prägen definiert. Dagegen wird "was..." meistens über Äusserlichkeiten (leider) definiert, die ein Abbild des Inneren wieder spiegeln solllte - klappt leider/Gott sei Dank nicht (immer).
Wer Menschen (die er kennt....also so wirklich....kennt) betrachtet und das Innere (Ich?) von Ihnen erkennt und es mit Ihrem Äußeren vergleicht wird meistens froh sein, wenn das Ich sich nicht im Äußeren wieder spiegelt. Andererseits ist es schade, wenn wir die Ich´s nicht so sehen wollen/können, wie Sie sind bzw. nicht so akzeptieren.

Interessanter Nebengedanke:

Wenn wir zuliesen, dass andere Ich´s sich so zeigten, wie Sie sind, dann könnten wir viel mehr Ich sein (nicht "bleiben", das bedeutet Stillstand.)

Grundsätzlich sollte das ICH ein Ausdruck seiner selbst sein

"wenn ich mich weiter entwickle (verändere), bin ich dann immer noch so wie ich bin?"
Nein dann bist du ein neues "ich bin", aber es ist gut so, denn du bist, wie du gerade bist.

"Gehört das zu meinem "so sein"?"
Ja, Entwicklung gehört zum "so sein"

Manch einer könnte nun sagen "du machst dir zu viele Gedanken, interpretierst zu viel in diesen einfachen, lieb gemeinten Satz" - Das bin ICH:D was das auch immer sein mag.

Tolle Idee zur Energiegewinnung

Das Video gibt es leider nur in Englisch whistle

Die Tücken des Schreibens

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Es ist wieder mal eine der Nächte in denen ich nicht schlafen kann. Weil mir zu viel im Kopf rum geht? Sicher z.T. Weil es zu warm ist? Möglich. Weil ich einfach nicht müde bin? Auch ein Grund.

Ich stelle immer wieder fest, wenn ich über andere Menschen und Ihr Tun schreibe, dass dies schwierig ist ohne jemand auf die Füße zu treten, jemanden zu blamieren, zu verletzen etc.
Manch einer wird vielleicht schon ein Bild, welches ich von demjenigen habe, erkannt haben. Es ist aber immer nur eine Momentaufnahme meiner Empfindung, die ich von dem Menschen habe und wiedergebe. Es ist keine pauschale Beurteilung und kann sich immer wieder wandeln (manchmal aber auch nicht ;o)
Vielleicht sind die Menschen aber auch ganz anderst, als ich Sie wahrnehme und meine Beurteilung ist völlig falsch. Und da ist es wieder - Beurteilen, das Wort, das so nahe am Verurteilen ist.....
Es ist aber auch schwierig, einen Menschen und sein Handeln zu beschreiben ohne zu Urteilen, selbst Forrest Gump ist das nicht völlig gelungen, wobei seine Art - zumindest im Film - meiner Vorstellung einer urteilsfreien Darstellung sehr nahe kommt..........ist dies nicht wieder eine Beurteilung?

Ich versuch es nun mal wieder mit schlafen ;o)

Die Zeit nach SF.

Als ich wieder nach Deutschland zurück kam fiel ich erstmal in ein Loch.

Die ersten paar Wochen waren zwar toll, viele Menschen freuten sich, dass ich wieder da war/mich wieder zu sehen und auch mein Geburtstag war schön. Und auch ich freute mich meine Freunde wieder zu sehen.
Aber ich hatte mich verändert, die übrige Welt war auch nicht stehen geblieben und meine Perspektive zu vielem war eine Andere geworden.
Es gab und gibt immer noch den Einen oder Anderen der ein großes Problem mit meiner Aktion hat und einfach meine Abwesenheit ignorierte (auch meinen Blog ;o). Mir war eigentlich zu Beginn meiner Aktion bewusst, dass sich dadurch einiges verändern würde nur die Ausmaße haben mich doch ein wenig erstaunt. Mir kam einiges in meinem Heimatland fremd vor. Am meisten befremdete mich die Machtlosigkeit des Staates, die sich in seinen Kontrollen z.B. über Arbeitslose zeigt und die Unfreundlichkeit auf Freiburgs Straßen – zwischenzeitlich habe ich mich wieder daran gewöhnt.
Interessant war auch, dass einige meiner ehemaligen Kollegen entweder gar nicht wussten, dass ich in der Firma nicht mehr arbeite oder die Hoffnung hatten, ich würde wieder zurückkommen – eigentlich ein schönes Kompliment.
Wobei ich mich immer wieder frage, in wie weit solche Hoffnungen mit der Vollständigkeit Ihrer (heilen) Welt zu tun haben, sprich „mach, dass alles wieder gut wird „(OK, das ist ein wenig übertrieben ;o)

Die ersten 2 Monaten wollte ich einfach nur zurück nach SF – verschiedene Institutionen förderten mich in meiner Überzeugung, in Deutschland fehl am Platz zu sein (unter anderen auch die Arge)
Apropos Arge – wie so üblich (wenn Sie einem nicht einfach in eine Schublade zwängen können und um die Statistiken sauber zu halten) wurde ich gleich mal für 3 Monate in eine Schulungsmaßnahme gesteckt. Der Bildungsträger gehört geschlossen! So ein Saftladen – auch wenn ich es immer wieder aus verschiedenen Perspektiven betrachtete. Das Gute daran: es motivierte mich ungemein mich um meinen eigenen Scheiß zu kümmern und ich lernte ein paar interessante Charaktere kennen – wovon allerdings keiner blieb.......

Aber ich hatte auch schöne Zeiten mit Freunden und Unternehmungen wie z.B. 2 Jonglierconvention. Einige Male hatte ich auch Gelegenheit ein paar Bekannte tatkräftig im Freien zu unterstützen. Ja ich glaube das war eine der größten Umstellungen, nicht mehr den überwiegenden Teil des Tages draußen zu sein. Mein Videodefizit hatte ich auch bald beseitigt und ich war froh, wieder in einer „zivilisierten“ Gegend zu sein, wo es gescheite Internetverbindungen gibt ;o)

Einmal hätte ich auch beinahe ein Praktikum auf einem Ziegenhof machen können, aber leider hatte sich die Besitzerin anderweitig entschieden – aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Einen französisch Kurs habe ich angefangen – wenn ich wieder zurück gehe, dann nur mit einem Grundwortschatz und dem Können den auch zu verwenden.

Mittlerweile ist es fast ein Jahr her, dass ich mich nach SF aufmachte. Ich habe seither einiges gelernt und habe mich selbstständig gemacht. EDV Dienstleistung und LED Beleuchtung. Nicht einfach, aber was ist heute einfach?
Aus meiner Sicht Irgendwo in einer Tretmühle als Angestellter ohne wirkliche Verantwortung, einfach den Routinen folgen.......
wahrscheinlich fühlt sich der Eine oder Andere am den Schlips getreten. Wobei ich mich frage, wer außer Birgit (die mich auch immer wieder fragt ob ich an meinem Blog noch weiter mache – Danke für das Interesse) schaut eigentlich noch in meinen Blog?
Wie auch immer, ich werde sehen was die Zukunft bringt und versuche Sie zu gestalten.

Auch in SF hat sich einiges getan: die Familie hat Ihr Haus in SF nicht mehr und ist vorerst nach Limoux gezogen. Mick und Tracy haben sich getrennt, Kontakt habe ich kaum mehr. Vom Rest höre ich nichts mehr. Gut, es war einfach eine Zeit und es war gut, dass ich die Aktion letztes Jahr durchgezogen habe, dieses Jahr würde es nicht mehr gehen. Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte einen Traum zu leben und ich bin auch froh es getan zu haben.
Manche bewundern mich dafür und für den Mut, den es aus Ihrer Sicht braucht. Aus meiner Sicht ist es recht einfach – wenn es sich auch nicht immer so angehört hat...;o) – es gehört aber einiges dazu mit den Konsequenzen aus solchen Aktionen zu leben.......vielleicht ist das der eigentliche Punkt, den die Leute meinen.......
Dazu gehört auch die Veränderung, die einige Alten Dinge und Bekanntschaften auf der Strecke lässt. Ich werde mir immer mehr bewusst, dass einiges bedeutungslos wurde und dass einige Sachen nicht mehr so funktionieren.....z.B: mir wurde in letzter Zeit ab und zu Hilfe für den Fall bestimmter Vorkommnisse angeboten. Für das Angebot selbst bin ich sehr dankbar (manche würden es als Selbstverständlich erachten) nur....wie wollt Ihr mir in einer Tiefe helfen, in die Ihr euch selbst nicht hin traut und vielleicht auch nicht auskennt? Das ist eine Ebene, an der die Luft recht dünn wird. Andererseits war ich noch nie gut im Hilfe annehmen oder zumindest im um Hilfe bitten.
Was nicht bedeutet, dass ich mir nicht andere Meinungen anhöre oder manchmal explizit Hilfe hole ....und mein eigenes Ding draus mache ;o)
Momentan suche ich noch den Weg, eigentlich suche ich den immer wieder, aber das macht das Ganze erst interessant.
Ich würde mich gerne mal eine Zeit lang in der Wüste (Sahara bevorzugt ;o) aufhalten – wenn jemand Input dazu hat....her damit.
SF hat sich erstmal erledigt, den Franz Kurs habe ich nicht weiter verfolgt. Von Zeit zu Zeit denke ich an die Zeit zurück und erfreue mich an der Erinnerung.
Dadurch, dass ich mit meinen Freunden wieder direkt sprechen (telefonieren) kann fällt mir das Schreiben etwas schwerer, in der Zeit in SF war es ein Ersatz für das Telefonieren.

Erkenntnis

Manchmal steht man sich so elegant selbst im Weg,
dass man einfach nicht drum herum laufen will

SF Videos

Hier endlich die versprochenen Videos, für die, die Sie noch nicht gesehen haben oder nochmal ansehen wollen.
Ameisengewusel[/URL]











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