Thursday, March 17, 2011 6:31:57 PM
Alles ist machbar
dachte der Mensch
und ließ die Sonne in Milliarden Atom zerbersten
alles ist machbar
dachte der Mensch
und baute den künstlichen Kosmos
alles ist machbar
dachte der Mensch
und zeugte Menschen aus der Retorte
-ohne Liebe-
und sie funktionierten
und sie signalisierten Gefahr
und sie erschlugen
den letzten Menschen
der ihnen die Seele vorenthielt
denn sie war nicht machbar
und im feurigen Wehgeschrei
zerstob die Welt
in der Dunkelheit
aber Gott
vernahm mit dem Ohr des Herzens
das Weinen eines Kindes
die Klage einer Blume
den Schrei eines Tieres
und eine Träne aus seinem Auge
löschte das brennende Chaos
er blies die Asche vom Herzen der Welt
und haucht ihm Liebe ein
noch
ein
Mal
doch wehe uns
wenn Gott nicht weint
Angelika Gut
Sunday, August 22, 2010 9:47:40 PM
world, new, Brave
Google hilft oder wie vergesse ich meine (Internet)Jugendsünden, Auszug aus einem Interview mit Google Chef Eric Schmidt:
......Doch Google-Chef Eric Schmidt hat einen durchaus ernst gemeinten Vorschlag parat,
wie sich dieses Problem zumindest für Teenager lösen ließe. Sobald sie die Volljährigkeit erreichen,
sollten Jugendliche einfach ihren Namen wechseln. Auf diese Weise könnten Teenager
mit einer weißen Weste ins Erwachsenenleben starten. Das schlug Schmidt gegenüber
den Journalisten des Wall Street Journal vor.
Im selben Interview erläuterte Schmidt auch seine Vorstellungen davon, was die Menschen
von Google in Zukunft erwarten werden: "Ich denke tatsächlich, dass die meisten Leute
von Google keine Antworten auf Ihre Fragen erwarten. Sie wollen, dass Google ihnen sagt,
was sie als Nächstes tun sollen." Und Google bereitet sich darauf vor, den Menschen zu geben,
was sie wollen. Dabei hilft es, dass das Unternehmen "ungefähr weiß, wer Sie sind,
was Sie in etwa interessiert, und wer Ihre Freunde sind".
Schmidt betont dabei, dass sein Unternehmen immer das Interesse der Verbraucher im Blick habe.
Eine Regulierung der Google-Aktivitäten sei deshalb nicht nötig. Schließlich würden die Nutzer
in Scharen davonlaufen, wenn Google mit ihren persönlichen Informationen irgendwas "Gruseliges"
anstellen würde.........
Also Jungs und Mädels TrackMeNot installieren, Chroniken löschen (besser noch: keine anlegen lassen) und vielleicht ab und zu im "privat Modus" surfen. Have fun
Thursday, August 19, 2010 8:49:09 PM
Poi, juggling, Jonglieren
Home of Poi and fire twirling Comprehensive information about poi, staff and twirling, including animated lessons, discussion forums, building instructions, articles and a shop.
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Monday, August 16, 2010 12:46:40 PM
Vor ein paar Tagen erhielt ich eine Karte, auf der stand: "Bitte bleib so wie du bist"
Meine erste Reaktion: "ich werde heraus finden, wie ich bin und dann so sein"
Es gab mir zu denken....
Solche Wünsche hat sicher der Eine oder Andere schon erhalten. Grundsätzlich ist es ein lieber Wunsch, der beinhaltet, dass man so wie man ist OK/toll ist und sich nicht verändern braucht (sollte)
Andererseits wirft der Wunsch auch Fragen auf:
"wie bin ich?"
"was ist das ICH?"
"wer legt fest wie ich bin?"
"wenn ich mich weiter entwickle (verändere), bin ich dann immer noch so wie ich bin?"
"Gehört das zu meinem "so sein"?"
Tiefsinnig betrachtet beinhaltet der Wunsch sogar "Verändere dich bloß nicht, das macht mir Angst/bringt meine Welt in´s schwanken"
"Wenn du dich veränderst bist du (aus meiner Sicht) nicht mehr du"
Wobei impliziert wird, dass die Veränderung nicht zum Du gehört...
Gehen wir nochmal zum Ursprung:
"Bitte bleib so wie du bist"
Aus meiner Sicht beinhaltet der Satz 2 Teile:
Bitte bleib
So wie du bist
"bitte bleib" beinhaltet "gehe nicht weg" oder (im Zusammenhang mit dem Folgenden) "Verändere dich nicht."
"so wie du bist" da es von aussen kommt ist es eher ein "sowie ich dich wahrnehme"
Die daraus resultierenden Fragen sind auch nicht einfach:
"wie bin ich?" und "wer legt fest wie ich bin?"
gehen eng zusammen, Beides lässt eine Vielzahl von Möglichkeiten zu. Die Beurteilung erfolgt meistens von Außen oder (seltener Bewusst) durch das Ich und sein Selbstbild, wodurch man direkt auf die Frage: "was ist das ICH?" stösst. Das ICH ist seh facettenreich und nur schwer zu definieren.
Die Fragen "wie...." und "wer...." werden meistens durch Raster/Filter, die die Gesellschafft oder das Umfeld festlegen/prägen definiert. Dagegen wird "was..." meistens über Äusserlichkeiten (leider) definiert, die ein Abbild des Inneren wieder spiegeln solllte - klappt leider/Gott sei Dank nicht (immer).
Wer Menschen (die er kennt....also so wirklich....kennt) betrachtet und das Innere (Ich?) von Ihnen erkennt und es mit Ihrem Äußeren vergleicht wird meistens froh sein, wenn das Ich sich nicht im Äußeren wieder spiegelt. Andererseits ist es schade, wenn wir die Ich´s nicht so sehen wollen/können, wie Sie sind bzw. nicht so akzeptieren.
Interessanter Nebengedanke:
Wenn wir zuliesen, dass andere Ich´s sich so zeigten, wie Sie sind, dann könnten wir viel mehr Ich sein (nicht "bleiben", das bedeutet Stillstand.)
Grundsätzlich sollte das ICH ein Ausdruck seiner selbst sein
"wenn ich mich weiter entwickle (verändere), bin ich dann immer noch so wie ich bin?"
Nein dann bist du ein neues "ich bin", aber es ist gut so, denn du bist, wie du gerade bist.
"Gehört das zu meinem "so sein"?"
Ja, Entwicklung gehört zum "so sein"
Manch einer könnte nun sagen "du machst dir zu viele Gedanken, interpretierst zu viel in diesen einfachen, lieb gemeinten Satz" - Das bin ICH:D was das auch immer sein mag.
Saturday, July 10, 2010 1:49:22 AM
schlafen, forrest gump
Es ist wieder mal eine der Nächte in denen ich nicht schlafen kann. Weil mir zu viel im Kopf rum geht? Sicher z.T. Weil es zu warm ist? Möglich. Weil ich einfach nicht müde bin? Auch ein Grund.
Ich stelle immer wieder fest, wenn ich über andere Menschen und Ihr Tun schreibe, dass dies schwierig ist ohne jemand auf die Füße zu treten, jemanden zu blamieren, zu verletzen etc.
Manch einer wird vielleicht schon ein Bild, welches ich von demjenigen habe, erkannt haben. Es ist aber immer nur eine Momentaufnahme meiner Empfindung, die ich von dem Menschen habe und wiedergebe. Es ist keine pauschale Beurteilung und kann sich immer wieder wandeln (manchmal aber auch nicht ;o)
Vielleicht sind die Menschen aber auch ganz anderst, als ich Sie wahrnehme und meine Beurteilung ist völlig falsch. Und da ist es wieder - Beurteilen, das Wort, das so nahe am Verurteilen ist.....
Es ist aber auch schwierig, einen Menschen und sein Handeln zu beschreiben ohne zu Urteilen, selbst Forrest Gump ist das nicht völlig gelungen, wobei seine Art - zumindest im Film - meiner Vorstellung einer urteilsfreien Darstellung sehr nahe kommt..........ist dies nicht wieder eine Beurteilung?
Ich versuch es nun mal wieder mit schlafen ;o)
Thursday, July 1, 2010 12:48:37 PM
Als ich wieder nach Deutschland zurück kam fiel ich erstmal in ein Loch.
Die ersten paar Wochen waren zwar toll, viele Menschen freuten sich, dass ich wieder da war/mich wieder zu sehen und auch mein Geburtstag war schön. Und auch ich freute mich meine Freunde wieder zu sehen.
Aber ich hatte mich verändert, die übrige Welt war auch nicht stehen geblieben und meine Perspektive zu vielem war eine Andere geworden.
Es gab und gibt immer noch den Einen oder Anderen der ein großes Problem mit meiner Aktion hat und einfach meine Abwesenheit ignorierte (auch meinen Blog ;o). Mir war eigentlich zu Beginn meiner Aktion bewusst, dass sich dadurch einiges verändern würde nur die Ausmaße haben mich doch ein wenig erstaunt. Mir kam einiges in meinem Heimatland fremd vor. Am meisten befremdete mich die Machtlosigkeit des Staates, die sich in seinen Kontrollen z.B. über Arbeitslose zeigt und die Unfreundlichkeit auf Freiburgs Straßen – zwischenzeitlich habe ich mich wieder daran gewöhnt.
Interessant war auch, dass einige meiner ehemaligen Kollegen entweder gar nicht wussten, dass ich in der Firma nicht mehr arbeite oder die Hoffnung hatten, ich würde wieder zurückkommen – eigentlich ein schönes Kompliment.
Wobei ich mich immer wieder frage, in wie weit solche Hoffnungen mit der Vollständigkeit Ihrer (heilen) Welt zu tun haben, sprich „mach, dass alles wieder gut wird „(OK, das ist ein wenig übertrieben ;o)
Die ersten 2 Monaten wollte ich einfach nur zurück nach SF – verschiedene Institutionen förderten mich in meiner Überzeugung, in Deutschland fehl am Platz zu sein (unter anderen auch die Arge)
Apropos Arge – wie so üblich (wenn Sie einem nicht einfach in eine Schublade zwängen können und um die Statistiken sauber zu halten) wurde ich gleich mal für 3 Monate in eine Schulungsmaßnahme gesteckt. Der Bildungsträger gehört geschlossen! So ein Saftladen – auch wenn ich es immer wieder aus verschiedenen Perspektiven betrachtete. Das Gute daran: es motivierte mich ungemein mich um meinen eigenen Scheiß zu kümmern und ich lernte ein paar interessante Charaktere kennen – wovon allerdings keiner blieb.......
Aber ich hatte auch schöne Zeiten mit Freunden und Unternehmungen wie z.B. 2 Jonglierconvention. Einige Male hatte ich auch Gelegenheit ein paar Bekannte tatkräftig im Freien zu unterstützen. Ja ich glaube das war eine der größten Umstellungen, nicht mehr den überwiegenden Teil des Tages draußen zu sein. Mein Videodefizit hatte ich auch bald beseitigt und ich war froh, wieder in einer „zivilisierten“ Gegend zu sein, wo es gescheite Internetverbindungen gibt ;o)
Einmal hätte ich auch beinahe ein Praktikum auf einem Ziegenhof machen können, aber leider hatte sich die Besitzerin anderweitig entschieden – aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Einen französisch Kurs habe ich angefangen – wenn ich wieder zurück gehe, dann nur mit einem Grundwortschatz und dem Können den auch zu verwenden.
Mittlerweile ist es fast ein Jahr her, dass ich mich nach SF aufmachte. Ich habe seither einiges gelernt und habe mich selbstständig gemacht. EDV Dienstleistung und LED Beleuchtung. Nicht einfach, aber was ist heute einfach?
Aus meiner Sicht Irgendwo in einer Tretmühle als Angestellter ohne wirkliche Verantwortung, einfach den Routinen folgen.......
wahrscheinlich fühlt sich der Eine oder Andere am den Schlips getreten. Wobei ich mich frage, wer außer Birgit (die mich auch immer wieder fragt ob ich an meinem Blog noch weiter mache – Danke für das Interesse) schaut eigentlich noch in meinen Blog?
Wie auch immer, ich werde sehen was die Zukunft bringt und versuche Sie zu gestalten.
Auch in SF hat sich einiges getan: die Familie hat Ihr Haus in SF nicht mehr und ist vorerst nach Limoux gezogen. Mick und Tracy haben sich getrennt, Kontakt habe ich kaum mehr. Vom Rest höre ich nichts mehr. Gut, es war einfach eine Zeit und es war gut, dass ich die Aktion letztes Jahr durchgezogen habe, dieses Jahr würde es nicht mehr gehen. Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte einen Traum zu leben und ich bin auch froh es getan zu haben.
Manche bewundern mich dafür und für den Mut, den es aus Ihrer Sicht braucht. Aus meiner Sicht ist es recht einfach – wenn es sich auch nicht immer so angehört hat...;o) – es gehört aber einiges dazu mit den Konsequenzen aus solchen Aktionen zu leben.......vielleicht ist das der eigentliche Punkt, den die Leute meinen.......
Dazu gehört auch die Veränderung, die einige Alten Dinge und Bekanntschaften auf der Strecke lässt. Ich werde mir immer mehr bewusst, dass einiges bedeutungslos wurde und dass einige Sachen nicht mehr so funktionieren.....z.B: mir wurde in letzter Zeit ab und zu Hilfe für den Fall bestimmter Vorkommnisse angeboten. Für das Angebot selbst bin ich sehr dankbar (manche würden es als Selbstverständlich erachten) nur....wie wollt Ihr mir in einer Tiefe helfen, in die Ihr euch selbst nicht hin traut und vielleicht auch nicht auskennt? Das ist eine Ebene, an der die Luft recht dünn wird. Andererseits war ich noch nie gut im Hilfe annehmen oder zumindest im um Hilfe bitten.
Was nicht bedeutet, dass ich mir nicht andere Meinungen anhöre oder manchmal explizit Hilfe hole ....und mein eigenes Ding draus mache ;o)
Momentan suche ich noch den Weg, eigentlich suche ich den immer wieder, aber das macht das Ganze erst interessant.
Ich würde mich gerne mal eine Zeit lang in der Wüste (Sahara bevorzugt ;o) aufhalten – wenn jemand Input dazu hat....her damit.
SF hat sich erstmal erledigt, den Franz Kurs habe ich nicht weiter verfolgt. Von Zeit zu Zeit denke ich an die Zeit zurück und erfreue mich an der Erinnerung.
Dadurch, dass ich mit meinen Freunden wieder direkt sprechen (telefonieren) kann fällt mir das Schreiben etwas schwerer, in der Zeit in SF war es ein Ersatz für das Telefonieren.
Friday, May 28, 2010 12:43:56 PM
Manchmal steht man sich so elegant selbst im Weg,
dass man einfach nicht drum herum laufen will
Monday, September 7, 2009 11:41:30 AM
Harz, Arge, Grundeinkommen
Die Armutsindustrie - abschreckendes Beispiel für 'Erwerbslosenbewirtschaftung'
Folgender Filmbeitrag zeigt, zu was für absurden Erscheinungen es führt, wenn versucht wird, das herkömmliche Erwerbsarbeitssystem künstlich aufrecht zu erhalten. Es wird überdeutlich, wie hier die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens Abhilfe schaffen könnte.
Teil 1:
http://www.youtube.com/watch?v=9XFFV9rb5w8Teil 2:
http://www.youtube.com/watch?v=6G42fU8Vsn4&feature=relatedTeil 3:
http://www.youtube.com/watch?v=MtLqFUj-nGw&feature=related
Friday, September 4, 2009 8:11:36 PM
Freiburg, bad endorfer freiraum
Achtung, diese Liste ist keine Wertung....;o)und die Reihenfolge entbehrt jeglicher Absicht.
Danke!!! an:
Andrea Stiftl vom Bad Endorfer Freiraum
Bad Endorfer Freiraum durch Ihre Seminare wurde ich bestärkt in meinem Leben etwas zu ändern.
Mia, für Ihr Feuerlaufseminar
Lena Danke für die vielen langen Gespräche, die meine Entwicklung wesentlich förderte.
Birgit Danke für deine Art und deine Ehrlichkeit, auch wenn ich nicht immer damit konform gehen kann (aber das gehört dazu)
Dirk, Markus, Karin und Andi, die nie wirklich (außer in Ihren schwachen Minuten ;o) an mir gezweifelt haben, mich auf die eine oder andere Weise voran trieben und unterstützten.
Meine Mutter, die mich zumindest finanziell unterstützte.
Vanessa und Betty, für die Liebe.
Christine
Reiner
Johannes
Melanie
Alexandra
Eugene, Loraine und deren Kinder, die mir die Bühne und die Gelegenheit boten das alles zu erleben.
und zu guter letzt an die Fa. Haufe, die mir die letzten 9 ½ Jahre Lohn und Arbeit (die mich auch in meiner Entwicklung vorantrieb) gab.
All die lieben Menschen, die mich mit Rat und Gedanken unterstützten
Gott
Das Arbeitsamt Freiburg, den deutsche Staat und deren Politiker, die mich – seit meiner Rückkehr - in meiner Überzeugung stärken, dass hier einiges verkehrt läuft und ich hier nicht mehr richtig bin!
Friday, September 4, 2009 8:10:55 PM
26.07. - 28.07.
Sonntag
eigentlich hatte ich nicht vor, vor der Fahrt noch was zu schreiben, aber es ist 20:00 Abends, Abendessen ist herum, meine Sachen sind gepackt und es ist noch eine späte Besuchergruppe erschienen (die waren auch angekündigt), somit habe ich etwas Leerlauf vor dem Schlafen.
Gestern Abend bin ich nach dem Abendessen (und Blumengiesen) zum Pic gefahren, um die Sterne zu betrachten. Ich brauchte 45 Minuten für die 30 KM.....zum Einen, weil die Strecke nicht einfach ist und zum Anderen, weil ich es nicht mehr gewohnt bin Nachts zu fahren. Wenn man extrem kurvige und schmale Strecken tagsüber fährt schaut man immer so weit wie es geht um die Kurve herum, um eventuell entgegenkommende Fahrzeuge rechtzeitig zu sehen. Das funktioniert Nachts einfach nicht. Aber OK, mit der Zeit werde ich auch damit wieder klar kommen.
Der Sternenhimmel war schön wie immer, aber irgendwie waren die Sterne nicht so hell, wie bei anderen Gelegenheiten. Und es war extrem schattig – glücklicherweise hatte ich ein Kapuzenshirt mit genommen. Ich sah einiges am Himmel herumschwirren, das Meiste waren allerdings Satelliten. Aber auch eine Sternschnuppe war mit dabei. Wie schon die vorherigen Male sah ich immer wieder im Augenwinkel hellere, neblige Schemen, diesmal waren Sie aber nicht so häufig, wie früher.
Nach einiger Zeit fuhr ich wieder zurück und schlief recht gut und lang.
Das Wetter war heute, wie gestern schon, extrem gut, strahlender Sonnenschein, keine Wolke am Himmel, ein leichter Wind, der etwas für Abkühlung sorgte und geringere Luftfeuchtigkeit – sprich mein Lieblingswetter.
Gestern hatte ich schon die Idee den Pic zu erklimmen und da heute mein allerletzter Tag hier ist, war es auch die letzte Gelegenheit und................. ich habe Sie nicht wahr genommen, ähnlich wie letzten September, nur damals habe ich es getan. So What, hatte sicher seinen tieferen Sinn.
Statt Dessen bin ich ein wenig durch die Gegend gefahren und kam zu folgender Erkenntnis:
Frei ist nur, wer seine Freiheit auch zu nutzen weiß.
Manchmal weiß ich nichts damit an zu fangen, aber vielleicht lerne ich das noch ;o)
Ich fand durch Zufall bei Lavaldieu eine sehr interessante Gesteinsformation, die im ersten Moment wie ein Turm einer Burgruine aussieht. Bei genauerer Betrachtung ist es aber nur eine Art Steinmauer, bei der ich rätselte, ob Sie natürlich ist oder von Menschenhand erschaffen wurde.
Zwischendurch habe ich noch den Wasserkreislauf meines Kühlers entlüftet. Gegen 14:30 war ich wieder zurück und einige der Kinder fanden es nur natürlich (indem Sie gleich das Bad belegten, um sich zu stylen), dass ich Sie ins Schwimmbad fahren würde.........L fragte mich wenigsten und ich machte Sie darauf aufmerksam, dass Ich danach mein Auto packe und dann kein Platz für Niemand mehr ist, sprich die Kinder irgendwie anders hoch kommen müssten. Wofür gibt es Tante Tracy.......;o) Tracy, James und Tante Sophie kamen auf einen Kaffee vorbei und um mir eine Kleinigkeit zu Abschied zu geben, damit war auch die Sache gelöst.
Nebenbei: für mein Gefühl (OK, ich war sicher auch nicht besser) sind die Kid´s, abgesehen von Molly (die ist noch zu jung) und C (die schmeißt den Laden) faul. Ab und zu wird mal etwas Wäsche gewaschen, ein bisschen gebügelt oder abgewaschen. Aber mal selbst ins Schwimmbad oder zurück laufen.....Fehlanzeige.
Als wir gestern bei der Rückfahrt vom Schwimmbad einige Läufer den Berg herunter laufen sahen (zuvor hatte ich Sie hoch laufen gesehen)nnjhbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb (das war Mohrle, der es sich gerade auf meiner Tastatur gemütlich machen wollte).
Also, Lynn erzählte mir gestern, dass Sie die Strecke auch schon gelaufen ist und wie lange man dafür braucht.....aber Lynn scheint mit Ihren 14 Jahren manches nicht mehr nötig zu haben und L&E haben wahrscheinlich ein schlechtes Gewissen, weil die Kinder, während Besucher da sind, sich leise verhalten müssen und z.T. Nicht in Ihr Zimmer können. Abgesehen davon ist L langsam müde Lynn dauernd etwas zu sagen, was Sie so wie so ignoriert.
Ich packte am Nachmittag meine Sachen (hey, ist das ein Haufen Zeugs) und es dauerte einige Zeit, bis ich mein Zelt zusammengepackt hatte. Etwas traurig stellte ich fest, dass keiner mich fragte ob er mir irgendwie helfen könnte – vielleicht interpretieren Sie mich, dass ich keine Hilfe annehme oder (und das erscheint mir wahrscheinlicher) Sie denken einfach nicht dran.
Wie auch immer, nach etwa 3 (gemütlichen) Stunden hatte ich weitgehendst alles eingepackt und im Wagen verstaut.
Diese Nacht war sehr unruhig und ich habe einige geschwitzt. Ich schlief die Nacht in einem Raum, in dem vorher meine Sachen gelagert waren – irgendwie ist es nach 6 Wochen in einem Zelt ungewohnt in einem Raum zu schlafen. Ich erwachte früh Morgen an einem kläglichen Gemaunze, das von Tiger stammte. Ich ignorierte es und schlief noch ein wenig weiter.
Der Himmel war grau und bedeckt als ich aufstand und genau so fühlte ich mich auch. Ich packte die letzten Dinge in mein Auto und nutzte die Gelegenheit, C alleine an zu treffen, um Ihr noch etwas über Ihre Eigenheiten bezüglich Essen zu sagen (wollte ich seit Tagen)..............und es ging gründlich in die Hose.
C konnte nicht mit dem was ich Ihr sagte umgehen (Sie war richtiggehend wütend), Sie fragte mich warum das jetzt nötig ist und ich würde damit das Schöne zerstören (aus meiner Sicht eher eine Illusion). Sie meinte dann noch, ebenso hätte das Eine oder Andere zu mir gesagt werden können, aber Sie hätten es nicht getan, es einfach akzeptiert (oder ignoriert??).
OK, das was ich zu C sagte war ein Volltreffer aber es war mir ein Bedürfnis Ihr das zu sagen. Vielleicht denkt Sie darüber nach oder Sie tritt es einfach in die Tonne.
Als dann Besucher kamen war es endgültig Zeit das Weite zu suchen. Leider hatte ich noch nichts von meinem Päckchen gehört, aber ich versuchte es einfach auf gut Glück und ich hatte kein Glück, das Päckchen war noch nicht angekommen. Somit hatte ich Zeit hier weiter zu schreiben.
Nach einigem Warten rief ich beim ADAC an und fragte, was ich tun könne – ich wollte langsam los. Ich erklärte Ihnen, dass ich das Teil eigentlich nicht mehr benötige.........die Leute vom ADAC wiederum sagten mir, dass ich einfach zu fahren sollte, Sie würden sich um den Rest kümmern.
Und so fuhr ich los, über Land, geführt von meinem Navi, wie ich es geplant hatte.......und.....wurde in die Irre geführt. ;o)
Eigentlich ging es die meiste Zeit gut und ich sah – abgesehen von vielen Kreisverkehren (im Schnitt alle 5-6 KM Einen) – wunderschöne Alleestraßen, malerische Dörfer und einfach schöne Landschaft. Irgendwann (ich habe so grob die Karte von Frankreich im Kopf) wurde ich etwas stutzig, als ich das Schild „Willkommen in der Carmarque“ las, dachte „OK jetzt sollte es aber bald nach Norden gehen“ und es ging weiter Richtung Osten.............
Irgendwann schaute ich genauer nach, wo mich mein Navi hin lotsen wollte und war mit Marseille überhaupt nicht einverstanden. Also Navigation gestoppt und neu gestartet – darauf hin war erstmal eine Kehrtwendung angesagt. Als ich dann eine bekannte Straße immer weiter geradeaus fuhr kam mir das auch nicht so ganz passend vor und siehe da, wie es schien wollte mich mein Navi wieder an den Ausgangspunkt (Alet) zurück leiten..............war ich überhaupt nicht mit einverstanden.
Also Navigation wieder gestoppt und erneut gestartet. Nun sollte ich Richtung Norden fahren, womit ich einverstanden war. Kurz vor Sonnenuntergang erreichte ich Pont du Gard (ich hatte mir schon überlegt, es mal wieder (das letzte Mal war ich vor etwa 40 Jahren dort) an zu sehen) und war erstaunt......viel Grün, gepflegte Parkanlagen, überhaupt eine sehr gepflegte Gegend. In meiner Erinnerung ist es ein recht karge und trockene Landschaft, mit nicht viel drum herum (aber in 40 Jahren kann sich einiges verändern). Die Parkgebühren für den entsprechenden Parkplatz gaben dann den Ausschlag nicht zu verweilen, sondern weiter zu fahren. Kurze Zeit später (ich hatte mein Navi ausgeschaltet) fuhr ich durch wirklich hübsche, z.T. mittelalterliche Dörfer. In einem schaltete ich mein Navi wieder ein uuuuuuuuuunnd.....es gab mir sehr konfuse Angaben „Links, gleich wieder Rechts und dann gleich wieder Rechts“ und das in einem Dorf, wo man betet, dass auf der schmalen Straße, zwischen den Häusern keiner entgegenkommend. OK, nach einigem hin und her landete ich ohne die Hilfe meines Navis wieder auf der Hauptstraße. Und dann kam der eigentliche Hammer (der irgendwie auch lustig war), an einer Stelle der Hauptstraße stand auf der linken Seite ein Richtungshinweisschild (oder wie so etwas auch immer heißen mag) in Fahrtrichtung. Und das zeigte nicht ganz geradeaus, sondern leicht nach Links..........und genau hier sagte mein Navi „bitte Links abbiegen und dann der Straße folgen“ „Also gut, machen wir“ dachte ich und fuhr in eine Gasse hinein, die auf jeder Seite gerade 10cm breiter war als mein Auto.........;o)
Erst, als die Gasse einen Knick nach links machte, wo ich dann wirklich kein weiterkommen mehr sah (weil es einfach zu Eng wurde) war ich mir sicher in die Irre geführt worden zu sein.
Also Navi aus und sehr vorsichtig rückwärts raus, was mir auch ohne größere Schrammen gelang.
Und dann fuhr ich nach eigenem Ermessen weiter Richtung Norden.
Langsam wurde es immer dunkler und ich überlegte/suchte nach einem Platz zum Zelten. Eigentlich wollte ich irgendwo wild campen aber irgendwie war mir nicht wohl dabei. Als ich an einem Ort vorbei fuhr sah ich ein Hinweisschild zu einem Campingplatz (mittlerweile war es schon dunkel). Ich fand Ihn auch (gut belegt) aber leider war die Anmeldung nicht mehr besetzt und auf mein klingeln reagierte keiner. Also weiterfahren. Einige Orte weiter fand ich das nächste Schild und hatte mehr Glück. Auf dem Platz gab es noch einige freie Stellen und ich konnte sogar noch Jemanden finden, der mir meinen Platz zeigte (und auch gleich die 7.-€ kassierte).
Ich hatte an diesem Tag innerhalb von 7 Stunden 350KM zurück gelegt!!!
Die Nacht schlief ich recht gut mit dem Gedanken, am nächsten Tag den Rest des Weges über die Autobahn zu fahren.
Dienstag:
Losgefahren, die nächste Autobahn genommen und Heim gefahren.
Auf dem Rückweg kam es mir manchmal so vor, als wäre ich erst gestern nach Alet gefahren.
Gegen 16:30 kam ich in Freiburg an und freute mich, wieder zu Hause zu sein.
Thursday, September 3, 2009 8:02:14 PM
wwoof, apple, Pic de Buggarach
Heute, Sonntag, war die letzte Möglichkeit den sonntäglichen Markt in Esperaza zu besuchen. Glücklicherweise erinnerte mich E daran. Ich war leider etwas spät dran und wollte/sollte auch noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Trotzdem war Zeit genug um vor dem Laden mit einem deutschen Bikerpärchen zu quatschen (die gestern ankamen) und Ihnen ein paar Tipps bezüglich der Gegend zu geben. Mit der Kasse in dem Laden hatte ich heute echt Pech, ich erwischte die, an der eine frische Mitarbeiterin saß und die hatte nicht wirklich so den Plan..........
Aber es war immer noch genug Zeit für den Markt. Es herrschte ganz guter Trubel und auch mein Stammparkplatz war gut gefüllt. Dann war schlendern angesagt. Ich hatte die Idee noch nach ein paar ausgefallenen Klamotten und nach bestimmten Tüchern (die Großen, mit Tribal oder anderen Motiven, die man als Wandbehang o.Ä. nutzen kann) zu schauen.
Und ich wurde auch fündig.........;o)
Aber das eigentlich Interessante war ein junges Schweizer Pärchen, die auch einkaufen waren.
Die Begegnung war interessant:
Sie war mir schon vorher aufgefallen – einfach hübsch.
Und dann standen beide neben mir am Klamotten Stand und ich hörte Schwizerdütsch. Ich musste einfach lachen und Beide sahen mich etwas verwundert an. Ich erklärte Ihnen, dass es einfach ungewohnt ist hier diese Sprache zu hören und Sie entgegnete, dass Sie sehr froh ist mal wieder eine deutsche Stimme zu hören.......;o)
Wir unterhielten uns ein wenig – was wer hier macht und er erzählte mir, dass er 2 Monate auf einem (ökologisch, dynamischen, alternativen usw.) Ziegenhof gearbeitet und auch Canabis angebaut hätte. Ich fragte Ihn, wo dieser Hof ist, aber er wollte mir die genaue Lage (nachdem was er mir vorher erzählt hatte) nicht sagen........;o)
Ich beschwichtigte und erklärte Ihm, dass es mir dabei eher um die Ziegen geht – er berichtete mir ein wenig von seinen Erfahrungen.
Er erzählte mir von einer Organisation WOOF, wo entsprechende Bauernhöfe – ähnlich wie bei HelpEx - Unterkunft und Kost gegen Arbeit anbieten.
Sollte ich im Hinterkopf behalten!!!!!!!
War einfach eine schöne Begegnung, ich fand es im Nachhinein schade, dass wir uns einfach so trennten, aber vielleicht treffen wir uns irgendwo/irgendwann wieder.
Interessant war für mich, dass mir Beide sehr bekannt vor kamen obwohl ich mir sicher bin, dass ich die Zwei noch nie zuvor sah.
Der Rest des Tages ging schnell und ohne weitere Besonderheiten rum.
Die Nacht zum Montag war sehr durchwachsen.......nach 2 stürmischen Nächten zuvor war es nun windstill und regenfrei und somit einfach zu leise. Irgendwann schlief ich ein und erwachte, als Mohrle sich in mein Zelt schlich und sich breit machte. Die Luftmatratze hatte ich vor dem Schlafen gehen noch aufgepumpt, allerdings etwas zu hart. Am Morgen erwachte ich auf einer sehr weichen Luftmatratze, mit etwas Kreuzschmerzen und dem Gefühl, ich könnte den ganzen Tag weiter schlafen.
Ich glaube immer mehr, dass diese Luftmatratze auch den Katzen zu Opfer fiel.
Es war Dies und Jenes und Einkaufen zu erledigen und so ging der Tag recht schnell herum. Gegen Abend brummelte E ein wenig, weil ich für sein Gefühl zu wenig Begeisterung für das Pflanzengießen zeigte. Manchmal verstehe ich Ihn einfach nicht............ Auch wenn ich eigentlich den Umgang mit launischen Zwillingen gewohnt bin. ;o)
Ich tauschte die Luftmatratze gegen mein Falt/Klappbett aus und bekam Besuch von 2 sehr lauten Käfern. Die machten alleine beim Bewegen durch das Laub einen Krach, als würde sich eine der beiden Katzen durch das Laub bewegen – ja, Katzen hört man auf trockenem Laub sehr gut. ;o)
Auf jeden Fall handelte es sich bei den Beiden um eine etwa doppelt so große Art von Juni Käfern, die anscheinend einerseits gestört, aber andererseits durch mein Taschenlampenlicht angezogen, etwas durch die Gegend taumelten, halb krabbelnd, halb fliegend. Ich beschloss die beiden Käfer (Bug´s) Microsoft und Apple zu nennen (wer jetzt behauptet Apple hätte keine Bug´s sollte sich besser informieren.......OK meistens werden Sie Feautures genannt).
Apple habe ich mit einem Glas eingefangen und raus geworfen, Microsoft machte sich erstmal dünne, sobald das Licht aus war entwickelte er aber wieder ein Eigenleben, nervte noch eine Zeit lang mit Krabbeln und Flugversuchen,stürzte aber immer wieder ab und war nicht mehr gesehen.
Um 04:45 erwachte ich …......und........war einfach wach.- irgendwie ging mir zu viel im Kopf herum. Also nutzte ich die Chance, um das zu tun was ich seit Wochen tun wollte – mir den Sonnenaufgang an zu sehen. Also rein ins Auto und nach oberhalb St. Salvare gefahren. Es war unbeschreiblich.
Das einzige, was ich beschreiben kann ist, dass der Wind von Südosten kam und den Geruch von Meer (nein, nicht stinkender Fisch sondern Salzwasser und Sonnenschutzcreme ;o) mit sich trug, das Mittelmeer ist - Luftlinie – etwa 80 KM entfernt.
Danach beschäftigte ich mich noch eine Weile mit Diesem und Jenem, bis E soweit war um mit mir zur Bank, zur Post und (weshalb ich überhaupt mit dabei war) zu einem Computerladen zu fahren, der gebrauchte Teile u.A. gebrauchte Farblaserdrucker verkauft.
Wir schauten uns das Gerät an, leider war es nicht geprüft also wollten wir Nachmittags wieder hin fahren.
Zwischenzeitlich überprüfte ich per Internet was die Toner dafür kosten. Bei Amazon Deutschland sind Sie recht preiswert. Bei Amazon.com gibt es Sie überhaupt nicht und bei Amazon.fr sind Sie doppelt so teuer.
Nachmittags fuhren wir erneut hin und nahmen einen Testausdruck mit. Dann war es mal wieder Zeit für Blumengiesen, Abendessen..........
Diese Nacht war durchwachsen: Beide Katzen folgten mir ins Zelt, da es aber sehr stürmisch war, waren Beide sehr unruhig. Außerdem vermissten Sie scheinbar die Luftmatratze. Mohrle suchte sich erstmal einen sicheren Platz unter meiner Liege........Irgendwann legte ich eines meiner Schaffelle einfach auf den Boden neben meiner Liege, auf dem es sich die Beiden gemütlich machten. Auch diese Nacht hatte ich ein paar Mal das Gefühl, das Zelt würde gleich weg fliegen, aber, oh Wunder, am Morgen war Alles noch an einem Stück und auch die Heringe waren alle noch da, wo Sie hin gehören.
Nebenbei: Bei Montsegure hat es scheinbar so gestürmt, dass es ein paar Bäume umgelegt hat und auch ein Zelt (ich weiß nicht, ob jemand drin war) von einem Baum platt gemacht wurde. Soweit ich weiß gibt es bei Montsegure keinen Campingplatz......
Ich erwachte wieder gegen 05:00 mit dem ersten Vogelzwitschern und überlegte, ob ich vielleicht früh zum Pic de Buggarach fahren sollte, entschied mich aber dann doch für´s Weiterschlafen.
Danach war wieder shoppen angesagt: heute erstmal den Farblaserdrucker holen (irgendwie traue ich den Verkäufern nicht) und danach noch einige Lebensmittel (und als Geburtstagsgeschenk für Lynn von meiner Seite, eine Erbeertorte) besorgt. Die Torten sind hier verhältnismäßig günstig und zudem lecker. Danach Drucker installieren und E einiges am PC erklären, Kid´s ins Schwimmbad bringen, Emmy begrüßen und so ging der Tag auch rum. Heute war zeitweise in Limoux und am Eingang zum Tal richtiges Wüstenklima – heiß und relativ trocken. Für meinen Geschmack nur noch ein wenig zu feucht.
Warum ich dem Verkäufer nicht traue? Weil die Angaben von Ihm bezüglich der Tonerpatronen nicht stimmen und er mir ein Gerät verkaufte, das nicht das zu sein scheint, welches er uns am Vortag zeigte (in dem Laden stehen 3 Geräte davon herum).
Ich erzählte E davon und es ist sein Job etwas zu unternehmen oder auch nicht.
Aber ich denke (und hier ist wieder das Thema Sprachen und Sicherheit) E ist sich nicht sicher genug in Französisch um zu reklamieren.
Ehe ich mich an dem Abend schlafen legte sah ich, dass mein Digitalwecker auch die Temperatur anzeigt...........es waren in meinem Zelt 25,5 Grad um 23:30 (und es befindet sich tagsüber meistens im Schatten).
Die Nacht war relativ erholsam.
Donnerstag war wieder shoppen angesagt, diesmal brauchte ich 3 Stunden, bis alles, inkl. Wasser holen erledigt war und dann kam die erwartete große Besuchergruppe. Ich nutzte die Zeit um ein wenig nach meinem Päckchen zu forschen – laut Hermes wurde es am 16.07. gegen Unterschrift abgeliefert, nur existiert hier Niemand mit dem Namen Rebel. Auch im Nachbarhaus (hier sind nur 2 Häuser) gibt es niemand mit dem Namen und auch kein herrenloses Päckchen. Somit ist es aus meiner Sicht verschütt gegangen.,
Nachdem ich wegen dem Päckchen mit Karin telefoniert hatte rief ich als nächstes den ADAC an und fragte ob und wie schnell Sie mir das Teil besorgen und liefern können. Alles kein Problem, es ist nur die Frage ob das Zentrallager es auf Lager hat und welches das Teil genau ist. Ich beschrieb, meinem bayrischen Freund vom ADAC das Teil (genauso wie ich es Karin beschrieben hatte) aber dieser verstand nur Bahnhof (obwohl er sich mit VW sehr gut auskennt – eigene Aussage), Karin hatte mich sehr gut verstanden............. auch wieder eine sprachliche Unstimmigkeit??? Immerhin ist Bayrisch (für manche) eine Fremdsprache ;o))))
OK nach ein paar gemailten Fotos (von dem Teil) und einem Anruf von Karin bei dem Mitarbeiter war Diesem auch klar, um welches Teil es sich genau handelt. Karin rief den Mitarbeiter an um Ihm die Teilenummer zu geben – das war das Erste, wonach er mich fragte. (woher bitte sollte ich Die wissen.....ohne dass Teil aus zu bauen....?)
Freitag Morgen will er mich anrufen, um mir zu sagen ob das Teil lieferbar ist und den weiteren Versand besprechen.
Freitag Morgen, nachdem ich mein Handy eingeschaltet hatte, sah ich 2 Anrufe in Abwesenheit – ADAC. Ein Rückruf von mir ergab, dass das Teil lieferbar ist und per Kurier am Montag ankäme.
Mit ein bisschen hin und her wegen der Lieferadresse - die vom ADAC hatten bedenken, es an eine private Adresse, wie der hiesigen zu schicken *kannichgarnichtverstehen* - einigten wir uns auf eine Adresse.........welche, wird erst verraten, wenn das Teil angekommen ist.
OK, also bleibe ich der Familie das WE über noch erhalten (ich hatte schon überlegt, ob es eine gute Idee ist am WE zurück zu fahren), worüber Sie recht froh sind, weil Sie immer noch kein Auto haben und ohne Auto ist man hier aufgeschmissen. E gab mir gleich eine lange Einkaufsliste und genügend Geld. Ich ging zum Auto, um einkaufen zu fahren und sah, dass ich über Nacht das Fenster der Fahrertür offen gelassen hatte. Plötzlich gab es ein heftiges gepolter, gefolgt von einem hektischen Rascheln und ich sah 2 große, leere Einkauftüten durch mein Auto fliegen.........richtig geraten es war Mohrle, der (wahrscheinlich) in meinem Auto bzw. den Tüten was Essbares vermutete. Scheinbar erschrak er, als ich ans Auto trat und wollte einfach nur schnell aus der Tüte und dem Auto raus kommen. Auf jeden Fall habe ich herzlich gelacht – Danke Mohrle.
Nach dem Einkauf fuhr ich die Kid´s wieder ins Schwimmbad, diesmal war Molly auch wieder mit dabei (Sie hatte sich letzte Woche erkältet und war sehr unglücklich, dass Sie ein paar Tage nicht ins Schwimmbad durfte).
Als ich die Kid´s wieder auf las, hatte Molly ein kleines Päckchen in der Hand, welches sich bei näherer Betrachtung als das Verlorengegangene von Karin harausstellte. Als ich fragte, wo Sie es her habe erzählten mir die Kid´s, dass Serge (der Besitzer des kleinen Krämerladens) es angenommen hatte und nun, als die Kinder an seinem Laden vorbei liefen, es Ihnen gegeben hatte. Er hatte es über eine Woche und war nicht in der Lage mal kurz oben an zu rufen. Scheinbar wartete er immer darauf, dass einer von der Familie vorbei kommt. Seine Frau heisst übrigens Isabel und bei einer etwas schludrigen Handschrift lässt sich daraus Rebel lesen. ;o)
Ich war überglücklich!!!!
Endlich hatte ich das Ersatzteil, das ich seit 3 Monaten versuche zu bekommen.
Gedanken zu dem Ersatzteil, den Umständen und meiner Seite:
Der Erste und für mich wichtigste Gedanke:Ich hatte nicht genug Vertrauen, dass für mich gesorgt ist und ich das Ersatzteil rechtzeitig haben werde.
Ich warte jetzt noch bis Montag um das, vom ADAC geschickte, Ersatzteil ein zu sammeln.
Auf Grund des fehlenden Ersatzteils waren mir längere Fahrten/Ausflüge nicht möglich.
Dafür hatte ich die Möglichkeit meinem ursprünglichen Wunsch, den ich (wenn mich jemand nach dem Grund für mein Hierher kommen fragte) so formulierte: Ich will meinen Freunden helfen (OK, das ist die gekürzte Version).
Wie alle Wünsche ging auch Dieser in Erfüllung (wenn auch etwas Anders, als vielleicht ursprünglich gedacht – andererseits, wirklich gedacht, habe ich manchmal nicht..........;o)
L&E freuen sich über meinen etwas längeren Aufenthalt, weil dadurch noch etwas länger ein Auto zur Verfügung steht.
Sonntag werde ich noch für einen Ausflug nutzen und um meine Sachen ein zu packen.
Wäre am Abend nicht mein Abschieds BBQ gewesen hätte ich das Teil noch heute Abend eingebaut.
So aber hatten wir ein richtig gelungenes BBQ mit Cieren und Familie (das ist eine andere Storie) Tracy und Ihre Kinder, inkl. Tante waren auch zeitweise zugegen.
Es war einfach toll E hielt eine Rede und gab mir mein Abschiedsgeschenk (doch wirklich, Sie haben etwas gefunden, was ich noch nicht habe – einen ganz speziellen Kochtopf), ich hielt eine Rede und dann haben wir auf die ganz spezielle Art getanzt, gesungen, gelacht und ich habe noch ein wenig meine LED Poi geschwungen. Ich werde es vermissen.!
Samstag Morgen, nach dem Aufstehen und der Dusche war erstmal basteln angesagt – ersatzteil einbauen – manche Dinge können manchmal schwieriger werden, als ursprünglich gedacht. Aber letztlich hat alles geklappt und ich fuhr einkaufen um aus zu probieren, ob alles dicht ist.
Es ist!!!! Bisher..............
Heute Abend gibt es mein Lieblingsgericht: Tandoori Chicken.
Ich denke, ich werde die nächsten Tage nicht mehr groß zum Schreiben kommen, daher gibt es meinen nächsten Blog Eintrag erst nach meiner Rückkehr.
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