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Jörgs Opera-Blog

Opera et cetera

Posts tagged with "browser"

Starker Anstieg von Google-Chrome-Usern

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Ein Blick in meine Statistiken offenbart, dass der vor einer Woche freigegebene Browser Google Chrome auf einigen Seiten bereits mit Opera und Safari in den Besucherzahlen gleichzieht oder diese gar überholt hat. Auch die Zahlen von NetApplications vermitteln in ihrem Google Chrome Hourly Tracking ein ähnliche Bild: Chrome erreicht hier schon über einen Prozent des Browsermarktes, womit der Browser-Neuling Opera überflügelt hat. Ein solcher Anstieg in so kurzer Zeit ist schon bemerkenswert, zumal es sich hierbei noch um eine Beta-Version handelt, vor deren Alltags-Verwendung sogar das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt. Die relativ starke Verbreitung ist wohl aber auch mit dem hohen Bekanntheitsgrad von Google zu erklären - ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass es ein anderer Browser sogar in die Tagesschau geschafft hat.

Einer der Gründe, warum ich Opera verwende

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Eine Frage von Usern meiner Foren, die immer mal wieder auftaucht, ist, warum ein Beitrags-Text verschwindet. Oft erfolgt das Verschwindens noch vor dem Absenden des Textes an den Server: der User wechselt während des Schreibens zu einer anderen Seite, um etwas nachzusehen und kehrt dann über den Back-Button zur Formularseite zurück. Der Internet Explorer und Firefox laden die Seite dann nochmal und schwupps ist der geschriebene Text futsch. Opera verhält sich hier anders: die Seite wird nicht neu geladen, der Text ist immer noch vorhanden. Das Verhalten der anderen beiden Browser wird wohl auch bestimmt durch die HTTP-Angaben, die ein Caching verhindern sollen. Insofern ist das Verhalten wohl noch korrekt, aber nicht sehr pragmatisch. Opera lädt die Seite nur dann neu, wenn sie über einen Link neu aufgerufen wurde, aber nicht, wenn der Anwender über die Browser-Navigation zurückkehrt. Im Falle eines Formulares, welches schon mit einem längeren Text gefüllt ist, erspart dies einem hin und wieder beträchtlichen Ärger :smile: Natürlich sollte man neue Seiten besser in einem neuen Tab laden, wenn man gerade dabei ist, ein Formular auszufüllen - aber es denken eben nicht alle Anwender stets daran - und da ist es meiner Ansicht nach ganz gut, wenn der Browser so ein Fehlverhälten abfängt

Opera ist übrigens nicht der einzige Browser, der Webseiten in solchen Fällen nicht neu lädt - auch in Konqueror ist nach der Rückkehr der geschriebene Text noch erhalten

Opera in Statistiken von 1und1 stark unterbewertet

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Bei der Auswertung einer im Business Pro 5.0 Paket von 1und1 enthaltenen Statistik fiel mir auf, dass in der Sparte "Browser-Version" die neuesten Versionen von Opera fehlen.

15  Opera 9.0       497 0.39%
17  Opera 8.0       291 0.23%
26  Opera 7.5       82  0.06%
27  Opera 8.5       80  0.06%
30  Opera 7.0       70  0.05%
32  Opera 7.1       67  0.05%
33  Opera 6.0       61  0.05%
41  Opera 7.6       31  0.02%
47  Opera 7.2       16  0.01%
56  Opera 5.1       5   0.00%
60  Opera 5.0       3   0.00%


Die meisten Opera-User werden wohl schon auf die Version 9.2x oder 9.5x upgedatet haben. Dummerweise zählt auch die allgemeineren Statistik "Browser" nur die Zugriffe bis einschließlich Version 9.0, in diesem Fall 1203 Zugriffe

1   Internet
    Explorer    38.622  30.18%
2   Mozilla     37.353  29.19%
    [Zugriffe diverser Bots]
7   Safari      1.519   1.19%
8   Netscape    1.491   1.17%
9   Opera       1.203   0.94%


Der reale Gesamt-Anteil wird demnach wohl um einiges höher liegen. Bei den meisten anderen Browsern besteht diese Problematik nicht: dort werden entweder die neuesten Brower-Sub-Versionen aufgelistet (Firefox 2.0.x.x, Internet Explorer 7.0) oder es gibt keine Aufschlüsselung nach Versionen (Safari). Ebenfalls in der Auflistung unter "Browser-Version" fehlt der allerdings noch recht neue Netscape 9.0

Browsermarkt: stoppt der IE seinen Sinkflug?

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Nach den neuesten Zahlen von Net Applications für den Browser-Markt konnte der Internet Explorer mit einem Marktanteil von 78,7% im Mai gegenüber 78,0% im April seinen langsamen Sinkflug vorläufig stoppen. Ob es sich hierbei um einen Ausrutscher oder eine Trendwende handelt, werden aber wohl erst die nächsten Monate zeigen. Im Jahresverlauf verlor der Internet Explorer relativ deutlich 5,3% der Browseruser. Firefox, Safari und Opera konnten jeweils zulegen, während Netscape weitere Anteile verlor. Opera gewann im Jahresdurchschnitt 0,17% der Browseruser und verzeichnet in der Statistik von Net Applications im Mai einen Anteil von 0,74% - das Hoch lag allerdings mit 0,87% im Dezember.

Darüber hinaus zeigt die Statistik der Browser-Versionen, dass noch 60% der IE-User die Version 6 verwenden. Es gibt sicher nicht wenige Webentwickler, die sich ein schnelleres Sterben dieses Oldtimers (Jahrgang 2001) wünschen.

Dilemma für Opera

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Kleine haben es oft schwerer nach oben zu kommen, dies gilt wohl auch für den Browsermarkt. Mozilla Firefox hat es in den letzten Jahren geschafft, nennenswerte Anteile zu gewinnen, Opera dümpelt dagegen leider immer noch bei vielleicht einem Prozent herum? Obwohl dies doch ein ausgezeichneter Browser ist.

Es gibt wohl mehrere Gründe, warum Opera nur weniger Neu-User gewinnt, einer ist wohl der, dass es einige Webseiten gibt, die in Firefox und dem Internet Explorer ganz passabel ausschauen, in Opera aber Anzeigefehler erzeugen. Wenn man etwas von HTML und CSS versteht, dann kann man sehen, dass diese Fehler zumeist nicht auf Browserbugs zurückzuführen sind, sondern auf Fehler in den Webseiten. Das dumme ist, dass die meisten Browsernutzer nichts oder nur sehr wenig von HTML und CSS verstehen, und so nur einen Fehler sehen, den sie im IE und im Firefox eben nicht sehen.

Wenn man standardkonform Webseiten erstellt, hat man hinsichtlich der Darstellung in Opera genauso viele bzw. wenige Probleme wie in Firefox oder Safari. Der Internet Explorer macht da schon erheblich mehr Probleme, insbesondere der noch weitverbreitete IE 6. Nur wenige Webmaster werden eine Fehlerkorrektur, wie ich sie in dem Artikel (X)HTML- und CSS-Fehleranalyse beschrieben habe, durchführen. Viele verfahren so, dass sie ihre Webseiten mit ihrem Lieblingsbrowser IE oder Firefox testen und dann am Ende noch an den anderen wichtigen Browser anpassen. Nachdem man das Layout zweimal auf diese Weise zurechtgebogen hat, ist es sehr schwer, noch einen dritten oder gar vierten Browser zu berücksichtigen. Oft bekommen diese Browser den Stempel besonders schwierig zu sein, wobei sich diese Einschätzung mit der Erfahrung von Websurfern deckt, dass es in Opera einige Seiten mehr gibt, die nicht sauber dargestellt werden.

Das Dilemma von Opera, Safari und Co ist, dass sie wegen eines geringen Marktanteils auch weniger Berücksichtigung bei der Erstellung von Webseiten finden und dass eben diese Ignoranz der Webseitenersteller mit dazu beiträgt, dass der Marktanteil gering bleibt. Dass dieser Teufelskreis aber auch durchbrochen werden kann, hat Firefox gezeigt.
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