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Widrigkeiten des Alltags

QR-Codes erzeugen

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Strafarbeit
Lange URLs auf einem Smartphone einzutippen ist Strafarbeit. E-Mail, Bluetooth, Dienste zur Bookmark-Synchronisation, neu Googeln auf dem Handy oder USB zum Transfer sind nur unwesentlich bequemer.

Elegante Loesung
Es klingt extrem umstaendlich, ist aber- erstmal eingerichtet- die mit Abstand bequemste Loesung: Die URL wird am Rechner in einen Barcode umgewandelt, mit der Handykamera vom Bildschirm abfotografiert und vom Smartphone in eine URL zurueckkonvertiert. Es wird eine bestimmte Sorte Barcode verwendet, die QR-Code heisst.

Gebrauchsanweisung
So funktioniert es mit einem Android Smartphone (Xperia X10) und Opera. Es geht aber auch mit jedem anderen Browser und wahrscheinlich den meisten Smartphones.

Zutaten

Zubereitung
1. Bookmarklet erstellen mit Opera

Rechtsklick auf die Lesezeichenliste > "Neues Lesezeichen"
  • Name: Beliebig (ich habe es "URL to QR-Code" genannt)
  • Adresse: Hier folgenden Code eingeben:
     javascript:window.location='http://chart.apis.google.com/chart?cht=qr&chs=480x480&chl='+window.location 
  • Haken vor "In Persoenlicher Leiste anzeigen" setzen

In der Persoenlichen Leiste wird nur ein neues Icon angezeigt:



2. Webseite aufrufen, deren URL in QR-Code konvertieren moechte.

Achtung: Fuer die Seite muss Javaskript aktiviert sein. Falls man aus Sicherheitsgruenden Javaskript abgeschaltet hat, kann man es fuer eine einzelne Seite unter dem Kontextmenue der Seite > Menuepunkt Seitenspezifische Einstellungen > Karteireiter Skripte anschalten.

3. Auf das gerade erstellte Bookmarklet-Icon klicken.

Es erscheint ein Popup-Fenster mit dem QR-Code


4. Den QR-Code mit dem Barcode-Scanner des Smartphones abfotografieren.

Der Barcode-Scanner wandelt den QR-Code automatisch in eine URL um. Die laesst sich auf dem Xperia X10 direkt im Browser oeffnen.

Was man noch so alles mit QR-Codes machen kann
Wer mehr wissen moechte, kann den c't-Artikel "Kloetzchenkunde" (Heft 12/2010) von Johannes Endres lesen. Den hat Heise freundlicherweise ins Netz gestellt.
Hier findet man Links und weitere Infos . So beispielsweise einen Link zum QR-Code-Generator von Google.
Er wandelt kurze Texte, Geotags, Adressen, Telefonnummern und WLAN-Einstellungen in QR-Tags um. Das Smartphone verarbeitet sie umstandslos in den passenden Anwendungen. Man kann sogar eine SMS am Computer erstellen, scannen und dann mit dem Mobiltelefon verschicken.
Die Freeware Zint  kann das offline:

Zint

LOVOS und LOHAS oder Ist Butter Sondermüll?MP3-Player für Hörbücher

Comments

charley44 Thursday, August 5, 2010 12:05:53 PM

Hallo, der Link zur "Kloetzchenkunde" scheint zwei http://-Begriffe zu enthalten und funtioniert deshalb nicht richtig.

Der richtige Aufruf lautet: http://www.heise.de/mobil/artikel/QR-Codes-zur-Datenuebertragung-aufs-Smartphone-1026390.html

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