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Katharina RETURNS from Sweden

... ein Jahr Schweden ist vorbei ... ich kanns nicht fassen!

Gerhard, Dörti & Maria in the house!!

Sie haben’s getan, zum aller ersten mal ... sie waren in Schweden die drei.
Geschlaucht kamen sie am Bahnhof an, uns wir holten gleich mal unseren nigelnagenneuen Mietwegen, nen Peugot 308, ab. (So am Rande, wir hatten ein richtiges schwedisches Feeling während dem Auto fahren, wir 2 Mädls saßen vorne, die Jungs hinten)
Nach kurzem Großeinkauf, man will ja keinen verhungern lassen, gings auch schon auf zur ersten Party.
Obwohl die Musik dort nicht für das verwöhnte Pettenbacher Ohr geschaffen war, hatten wir morts morts gaudi. Am Tag darauf, zeigte ich ihnen meine schwedische Heimat, Västeras. (das heißt wir saßen 2 h in nem Kaffee-Haus, ist so was wie der Scheck von Västeras, spazierten am Hafen entlang, entdeckten Süd-Björno, spielten Kubb, .... )
Örebro, Uppsala, Sigtuna, ... all so was stand in den nächsten Tagen am Programm, und nicht vergessen PARTY.

Wir fanden die richtige Mixtur aus ganz viel Party machen, ganz viel unternehmen und trotzdem die österreichische Gemütlichkeit auszuleben.

Danke euch drein für diese wundervolle Zeit. *RÜLPS*
Anbei ein paar Fotos, wer mehr sehen will, ich hab ein Fotoalbum auf Facebook online gestellt.

Tschüss meine lieben Liebenden. Bis bald.


HIER KOMMT NOCH WAS REIN

Hier wird in kürze ein Bericht über meinen Trip in Germanien stehen.
Er ist in Arbeit, ich hab nur so viel erlebt, dass muss schon detialiert dokumentiert werden.
Vorweg, Deutschland kann, kaum zu glauben aber wahr, voll schön sein.

... nur so zur Info

Hallo liebe Liebenden.

Es gibt neue Pläne - nämlich Großbesuch in Västeras von meinen lieben Liebenden Pettenbachern.

Vom 18. Mai bis zum 24. Mai kommen der Gerhard-geht er her hart, "groß" Hannes alias Dirty Harry und mein herzallerliebstes Marialein.

Und gleich im Anschluss kommt mein auch herzallerliebstes Lisalein zum zweiten mal mich im Schwedenlande besuchen.(ja ja hab ich zwei herzallerliebste - und noch viel mehr, wahnsinn nicht wahr ?! :wink: )
Zum ZWEITEN mal, ja ja ihr lest schon richtig, die Gute Lilli(fee) hi hi - Für den Ausdruck Lillifee hagelts sicher gleich Buh-Kommentare.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

Folgend ein paar Fotos meiner letzen Tour mit dem Auto durch Schweden.

Jakob in the house


Wir waren fort. Geschichte dazu: weil ich keinen PASS mithatte (jawohl die wollen hier für jedes Loch von Lokal einen Pass sehen) musste ich nochmal zurück laufen. Der Abend wurde trotzdem noch lustig, und nach ein paar Lobhymnen an Pettenbach war der Abend gelaufen :wink:





Die 2 Fotos entstanden auf Bjönrö, einer Insel in der Nähe. An diesem Tag wars zum Glück nicht so schön, weil Jakob unbedingt schlechtes Schweden-Wetter sehen wollte :wink:


So nun zum Higlight - ratet mal was das ist - jawohl ein SKIGEBIET. Ein Hügel, ein Lift und schon nennen sie des Skigebiet. (befindet sich auch in Björnö) Wenn ich da unten ankommen würde, hätte ich grad mal das Tempo drauf, um wirklich dann mal meinen ersten Schwung zu setzen. :wink:

Around Europe

Jippie Jippie Yeah!

Da ich mit meinen Studium bissi schneller vorangekommen bin als erwartet hab ich jetzt Zeit ein bisschen zu Reisen.

Bevor der Trip anfängt bekomm ich zuerst einmal wida Besuch, unter anderem schaffts ein Ablinger-Bua jetzt doch zu mir hoch. Jakob, fährt über Schweden nach Kroatien und Athen. Na da freu ich mich aber.


16. April bis 29. April - erst gehts mal in die Heimat Österreich, für Bewerbungsgespräche und
Aufnahmeverfahren. UND natürlich für FIREWATER am 24. April im Bauhof!!

30. April bis 14. Mai - Deutschlandtour (Bremen, Kassel, Wangeroge, Oldenburg) Da werd ich mir
dann den Bremer Roland mal von der Nähe ansehen und meine Kassler-Mädls
vom letzten Jahr besuchen.

14. Mai bis 18. Mai - Kopenhagen (Städtetrip mit Leuten hier aus Schweden)

... danach bin ich wida planlos - aber he - ich hab mich ja schon daran gewöhnt!

Liebe Grüße aus der schwedischen Provinz - ähm ich meine der 6. größten Stadt Schweden.

Puss Puss
Kathi

RIGA

Hej ho.
Hallo Leute.
Whats up - Was ist auf??!!

War erneut auf einer Ship-cruise, diesesmal nach Riga. War lustig, feucht fröhlich und dank tausend Stoßgebete bin ich nicht Seekrank geworden!!

Riga selbst hat mich sehr beeindruckt. Es war ein traumhaftes Tagal was wir da erwischt hatten und die Altstadt ist auch bombastisch schön und auf alle Fälle mal eine etwas längere Reise wert.

Also bleibt brav und gesund.

Eure Kathi.


LISA - KARIN - BERLIN - CLAUDIA&FLO

Es ist wieder mal soweit. Es gibt ein Update von mir nach ein paar sehr ereignisreichen Wochen hier. Werde das Ganze mal ganz chronologisch angehen.

Lisa zu Besuch (8.02.09 bis 12.02.09)

Mit tausenden von Bussis hab ich meinen ersten Besuch vom Bahnhof abgeholt. Echt ein sehr schönes Gefühl wie ich die Lisa da aus dem Bus aussteigen hab sehen und ihr endlich mal meine schwedische Heimat hab zeigen können. Fast ramontisch sozusagen.
Wir haben dann gleich mal den mitgebrachten Alkohol aus dem Duty-Free Shop zu uns genommen und haben somit meine spanischen Wohnungskollegen ein bisschen zum Staunen gebracht. Fazit der Spanier und den anderen Wohnungskollegen: Lisa und Kathi sind 2 österreichische Partykanonen. Sie wollten dann immer wissen ob in Österreich alle so sind :wink:
Lisa und ich machten uns hier in Västeras ein paar gemütliche Tage, mit gammeln und Party machen und so Lustigkeiten. War echt sehr lässig.
Am Donnerstag gings dann für meine Lisa wieder zurück nach good old Austria und ich entschloss mich ein Auto zu Mieten um erstens Lisa zum Flughafen zu Bringen und zweitens Karin vom Flughafen abzuholen.


Karin zu Besuch (12.02.09 bis 15.02.09)
– der aufmerksame Leser bemerkt den fließenden Übergang an Besuchen...

Mit Karin gings am ersten Tag gleich nach Uppsala und ich zeigte ihr im Schnellverfahren die Stadt. Auch von meiner musikalischen Freundin Karin waren meine Leute hier schwer gebeistert und sie durfte einige Konzerte und Privatvorstellungen auf ihren Flöten hier geben. Da hier einige Musiker im Haus wohnen, gabs dann sogar noch eine Impro-Session. (Gitarre, Klavier, Flöte ...) War echt der Hammer!!!

Nach dieser Woche musste ich mich erstmal ein bisschen erholen und ich nützte meine paar freien Tage bevor es dann ja losging mit meinem Städtetrip nach Berlin.


Berlin (19.02.09 bis 24.02.09)


Anreise verlief zwar reibungslos, dauerte jedoch eeeeewig lange. Die schlauen Kerlchen von Ryanair fliegen nämlich immer den am wenigst-gut-erreichbaren Flughafen an.
Somit musste ich hier um 14:00 aus dem Haus gehen um meinen Flug um 19:20 zu erwischen.
Voller Motivation nahm ich jedoch ein Buch, das ich für die Uni lesen muss mit – in welches ich jedoch erfolgreich keinen einzigen Blick reinwarf. (Weder bei der Anreise noch bei der Heimreise). Naja – auf alle Fälle hat das Buch geschätzte 1,5 Kilo und nahm mir einiges an Spatzi für Klamotten und Co weg, da ich ja nur 10 Kilo Handgebäck mitnehmen durfte.
Um 23:00 durfte ich dann endlich meine aus Kassel angereisten Mädls in die Arme schließen.
Es war echt toll meine Park-und-Norra Mädls, Kathrin, Anetta, Stefanie und Julia erneut zu sehen und über alte und neue Geschehnisse in Västeras uns die Münder dusselig zu reden.
Genächtigt wurde in einem Appartement mit eigener Küche, Bad, „Lift und Balkon“, direkt am Potsdamer Platz. War echt ne nette Ecke dort!
Die darauffolgenden Tage verbrachten wir mit Sightseeing und Partying. Man kann sich vorstellen wie das an die Substanz geht, am Tag immer schön durch die Stadt zu hetzen und am Abend sich dann voller Motivation auf die Piste werfen. War aber alles total der Spaß und wir erlebten echt so einiges. (100 Euro an Wechselgeld herausbekommen statt nen 20er – das Geld hauten wir dann bei einem schönen Dinner im Ritz – oder doch im Alex – wer weiß – auf den Kopf ).
Am Freitag traf ich mich dann mit Martin, einem Studienkollgen aus Kufstein, der zufällig zur selben Zeit Berlin unsicher machte, und eigentlich im Moment in Dublin studiert, bei der East Side Gallery. War echt der Hammer endlich wida mal ne Konversation in tiefster österreichischer-bayrischer Mundart zu führen.
Die Heimreise dauert dann dank Verdi noch um einige Stunden länger als die Anreise – mein I-Pod hatte keinen Saft mehr, mein Buch war zu tief im Koffer verstaut *räusper* und ich hatte sowieso null Bock auf gar nichts ausser Schlafen. So schlief ich in der U-Bahn in der S-Bahn. Dann im Check-In Bereich und wartete bis die Feuerwehr und die Sicherheitsleute, ihren mit Pfeiffal und Fahnen bewaffneten Streikumzug, beendeten. Dann schlief ich am Gate, im Flugzeug, im Bus im Zug usw – da ich ja fit sein musste für den Besuch der am am nächsten Tag erneut aus Österreich einflog.


Claudia und Flo zu Besuch "FIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIINALEEEEEEEEEEEEEEEEEE" (25.02.09 bis 01.03.09)

Auch Claudia und Flo schafften es unerwartet, samt Gepäck im schönen Västeras anzukommen. (Flo, nicht so reiseerprobt, hatte nämlich anscheinend überall seinen Koffer stehen lassen, weil er einfach vergessen hatte, dass er einen mit hat)
Schnell nach Hause, bissi Pre-Party und nach einigen österreichischen Vulgärausdrücken, die wir meinen Nord-Germanen beibrachten, gings in den Club.
Es gab sozusagen kulturellen Austausch der aller feinsten Art!
Die darauffolgenden Tage verbrachten wir in Västeras, es gab ne Sightseeing Tour für die 2 und ich zeigte ihnen die schönsten Ecken von hier. Am Samstag, nach einem kanadischen Frühstück (sogar mit echtem aus Kanada eingeflogenen Ahornsirup) gings nach Stockholm zum Shoppen und Sightseeing. Claudsch und Flo schlugen echt zu hier in der Modemetropole und am Sonntag gings dann auch wida zurück für die 2.

So far so good. Ich dank euch recht schön, dass ihr mich besucht habt – ihr könnt immer wieder gerne bei mir vorbeischauen, gelle. (Lisa muss unbedingt nochmal an einem Wochenende herkommen :wink: )
Fotos sind auf Facebook – vl hab ich eventuell mal Bock, Lust, Laune und die Muse sie auch hier hochzuladen. Mal schaun – alles schön mit der Ruhe.

Das wars von mir – ich freue mich über Berichterstattungen aus der Heimat, als auch von überall anders her. Also immer schön ran mit den Neuigkeiten!!
Busssssssssis aus dem immer noch verschneiten Västeras
Eure Katharina

Almtaler will arrive in Västerooos

Hallo beisammen

Alles klar soweit hier, wollte eigentlich nur kurz berichten, dass ich mich auf meinen eintreffenden Besuch freue!!!


8. Februar 2009 bis 12. Februar 2009 – Lisalein kommt aus Österreich eingeflogen!!

12. Februar 2009 bis 15. Februar 2009 – Karin kommt aus Amsterdam eingeflogen!!

dann bin ich kurz ein paar Tage zu Hause und dann...(mir fällt grad auf ich sag schon zu Hause ...)

19. Februar bis 24. Februar 2009– Fliege ich nach Berlin um meine liebgewonnen Mädls vom letzten Semester zu Besuchen, Berlin unsicher zu machen und eventuell, wenns halt grad passt, ein bisschen auf die Piste zu gehen.

25. Februar 2009 bis 1. März 2009 – Claudia und Flo kommen aus Österreich.

Sodale, s´wird ein spitzenmäßiger Februar sag ich euch!

Babatschi und bis bald – dann gibt’s Fotos von den Almtalern in Västeras.

Vermisst ihre Mädls....

Man ich sags euch - echt zum Verzweifeln hier.
Ich bin glaub ich bis jetzt noch nie zur richtigen Uhrzeit zur Vorlesung marschiert.
Entweder ich bin ne Stunde zu frueh dran, oder ne Stunde zu spät, oder es ist gar keine an diesem Tag und ich steh trotzdem um 9 Uhr vor der Uni...und so Lustigkeiten.
Es weckt mich keiner wenn ich mal verschlafe, es macht mir keiner "Kaba", es gibt keinen "Absacker" , die Absinthfee hat mich auch schon lange nicht besucht und es gibt keinen Landlord Thomas der in aller Herrgottsfruehe an meiner Zimmertuer klopft um irgendetwas zu reparieren.
Ausserdem gibt es kein Bohnanza im Norra ... und kein gemuetliches Zusammensitzen in Vallby.

Natürlich fehlt mir auch das Lift-fahren - das einqualmen von Vorarlbergern - dass Fußrettungskommando usw. :wink:

Tja ... ansonsten gehts mir recht gut hier, wollt nur mal alle wissen lassen, dass die Leute vom 1. Semester schon stark fehlen.

Katharina geht übers Wasser ...

...klingt jedoch spektakulärer als es ist!

Heute bin ich mit Baris, einem Nord-zypriotischen Überbleibsel vom 1. Semester, mal zum Hafen runter um uns den gefrorenen See anzusehen.
War schön anzusehen aber leider hatte die Sonne für uns heute nicht geschienen. Mit Sonnenschein wäre das Ganze sicher noch toller gewesen.

„Walking on ice“ – ist an und für sich eine sichere Sache und man kann an gewissen Stellen sogar mit dem Auto drüber fahren.
Doch wie ich erfahren musste, sind letzten Freitag 8 Schweden eingebrochen und einer davon ist gestorben. Anscheinend gibt’s da so warme Strömungen, an diesen Stellen ist das Eis dann natürlich nicht so dick. Aber da wo wir Touris hinkommen ist das alles echt ungefährlich.

Was die Schweden so machen

Stefan war so nett und hat mal zusammengefasst was die Schweden so machen - DANKE :wink:

...Schwedinnen spucken nicht ungerne auf den Boden.

... die einzige Schlägerei die wir gesehen haben war eine wirklich lustige unterhaltsame Frauenschlägerei mit Kleid herumreisen und Handtaschen schlagen.

... jeder Schwede hat in seiner Wohnung an jedem Fenster ein Licht.

... viele Frauen essen Fast Food aber keine ist dick. (da hat Stefan wohl die 100 Kilo Frauen in Miniröcken noch nicht gesehen - ist wohl spurlos an ihm vorbeigegangen)

... in Schweden kann man Röcke das ganze Jahr tragen.

... Schwedische Frauen ziehen sich in der Disco um, wechseln vom Winterschuh in die
High-Heels und ziehen die Hosen aus und haben ein Cocktailkleid an.

... Lingonsylt (Preiselbeerkonfitüre) ist bei jeder Mahlzeit dabei. (scharfen Senf zur Suppe ist ebenso normal)

... die meisten Busse hier in Schweden werden von Frauen gelenkt.

... im Schnee räumen sind sie keine Weltmeister.

Arrived back in Västeras

Nach drei ereignisreichen Wochen zu Hause bin ich nun erneut hier in Västeras gelandet.
Am Dienstag verbrachte ich noch einen super Tag mit der Maria und der Lisa in Wien. (Insindertipp: Das Lokal Pfiff&Co, welches super ist um uns vor Augen zu führen wo und wer und wie wir in 30 bis 40 Jahren sein werden).
Der Flug gestaltete sich als ein bisschen kompliziert, da das plötzliche Schneechaos am Flughafen mich zwang 2h im Flieger zu warten bis es endlich losging.
Alles andere verlief nach Plan und ich zog in meine neue Behausung ein.
Mein neues Wohnheim ist auch toll, wobei es sich eher um ein Haus handelt indem halt ein paar internationale Studenten leben. Eine Spanierin und ich kämpfen auf der weiblichen Front. An der männlichen sind vorzufinden, 2 Spanier, 2 Deutsche, 1 Italiener, 1 Franzose und 1 Amerikaner. Sehr burschenlastig hier also, was mich jedoch nicht die Bohne stört, da somit jeglicher Zickenterror ausgeschlossen ist.
Das kalte Wetter hab ich anscheinend von zu Hause mitgenommen, da es seit Heute echt frostig ist draussen.
Ansonsten hab ich jetzt endlich die Vorlesungspläne für das nächste Semester – mein Wunsch im März fertig zu werden, tjaaaa – wie soll ich sagen, den hab ich immer noch – wird jedoch eine mittelgroße unschaffbare Herausforderung werden diesen zu realisieren.
Aber ich werds auf alle Fälle mal versuchen. Soweit so gut – bleibt brav und gesund!!!

Final Countdown

Tick Tack Tick Tack

... am 21.12 gehts für 3 Wochen nach Hause!!
Oh mann, wie die Zeit vergangen ist.

Mein Resümee des ersten Semesters folgt noch ... werd ich vl im Flugzeug nach Hause schreiben - oder vl les ich da auch endlich wieder mal eine österreichische Zeitung. Man wirds sehen.

Schon im August wusste ich was ich vermissen werde - und auf das freue ich mich jetzt grenzenlos.

"Österreich du wirst mir fehlen, dein Bradl, dein Spritzer, deine Berg ..."

... und natürlich Freunde und Familie!

Obwohl ich mich doch recht schweren Herzens von meinen Ladies hier trennen werde.

Anbei noch ein paar Fotos der letzten Tage und Wochen.

Bis bald!
Eure Kathi




Besuch aus Österreich


Wir feiern den zweitden Adventsonntag mit Keksen und Glögg - und einem schnulizigen Weihnachtsfilm.


Fanta 4


Die deutsch/österreichische Front. (Den Namen hat uns ein Serbe gegeben)




...Felix


...die berühmten - wir gehen mal kurz alle gemeinsam auf eine Toilette - warum auch immer - Bilder


Seit neustem zieht hier im Studiheim der Securitydienst und teilweise die Polizei durch die Gänge, da die Partys meist ein wenig ausgeartet sind.
Die Chance uns auf einen der Autos vom Securitydienst zu räkeln, ließen wir natürlich nicht aus :wink:

Kekse backen und Absolut Icebar Stockholm



Sodale, ich lass erneut was von mir hören.

Was tut sich bei mir?
1.Freu mich wie ein kleines Kind auf zu Hause
2.Freu mich wie ein kleines Kind auf Weihnachten
3.Freu mich unglaublich wieder mal Berge zu sehen (richtige Berge, keine Hügeln)
4.Mach jeden Tag ein Türchen auf bei meinem Weihnachtskalender
5.Wir backen Kekse (siehe Fotoalbum)
6.Ich bin ein Glücksbringer für die Vikings Västers (War wieder bei einem Spiel – und die haben 6:2 gewonnen – diesesmal wurde sogar richtig geschuppst und so)
7.Wir waren in der „Absolut Icebar Stockohlm" (siehe Fotoalbum)

...

Hallo Leute.
Erneut muss ich euch mit einer tollen Aufnahme von meinen Zimmer aus beglücken.
Aber es ist einfach zu geil welch Farbenspiele ich von meinem Balkon aus erleben darf.
Violette Wolken ... einfach geilo geilo.

Eiseskälte

Sodale, ich muss hier noch mal loswerden, dass es hier saukalt ist und es für meinen Geschmack der Abend ein bisschen zu früh beginnt.

Heute war echt super Sonnenschein und wir machten uns nach dem Aufstehen um 14:00 Uhr auf zu einem Spaziergang. *räusper*

Das Foto wurde um 14:24 geknipst und man sieh wie tief die Sonne schon steht – unglaublich hier echt he. Na gut, ich bin im Wald aufgewachsen und muss der Sonne zu Hause auch eher nachlaufen – aber so wenig Sonnenlicht hab ich wohl auch noch nie erhascht.

SCHNEE

Es ist Winter in Schweden!
Aufnahme 18.11.2008 heute um 15:30 von meinem Balkon aus. - isn't it beautiful??

UPDATE

Kurzes Update zu meinem Fuß: Ich kann schon ohne Krücken laufen bin wieder einigermaßen mobil und die Schmerzen sind, sofern ich den Fuß nicht allzuviel belaste, erträglich.
Ich werde es wohl überleben!

Oslo/Dublin/Helsinki konnte ich trotzdem alles nicht bereisen - ich tröstete mich erneut mit ein "bisschen" SHOPPEN. Wenn ich das Geld schon nicht verreisen kann, dann wenigsten anziehen!!

Nur kurz, vergangen Freitag war ich auf einem Eishockeyspiel. Ja war das super und so eine Megastimmung im Stadion. (man beachte ich verwende jetzt schon Worte wie „mega“, “ekelig“, „gucken wir mal“, ... die Germanen beeinflussen mich schon ein bisschen in meiner Wortwahl)

Das sonst so ruhige und friedliche Volk der Schweden tickt völlig aus wenn sie eine Eishalle, einen Puck und eine Horde gepolsterter Eishockeybären sieht. Da wird gesungen, gelallt und drei mal 20 Minuten durchgesungen und geschrieen bis die Stimmbänder die Fans in die Knie zwingen. „Unsere“ Vikings Västeras haben 5:3 gegen Malmö gewonnen und diesen Spass werde ich mir sicher bald wieder geben!!

Ach ja noch was - die Tage hier werden zur Zeit unglaublich kurz und die Nächte fast unerträglich lange. Hell wird’s anscheinend so um halb 8, dämmrig um 15:00 und um 16:00 ist es bereits wieder zappenduster. Gewöhnungsbedürftig dieses Finsternis-Dasein sag ich euch.

BULLSHIT - SHIT HAPPENS - ...

Tja, wie und wo soll ich da jetzt anfangen. Also die Geschichten mit dem Fahrrad haben jetzt endgültig sein Ende genommen. Erstens weils heute zum schneien begonnen hat und zweitens weil ich mir den rechten Fuß gebrochen habe und jetzt 6 Wochen mit Krücken herumhumpeln darf. Sehr tolle Geschichte sag ich euch. Meine geplanten Tripps (Oslo und Dublin) darf ich jetzt natürlich stornieren.
Das Ganze ist letzte Nacht passiert. Wie man vermuten kann waren wir ein bisschen fort und sind dann mit den Rad heimgefahren. Zuerst hat sich Anetta, eine meiner deutschen Freundinnen auf den Boden geworfen und anschließend dann ich. Also es war wirklich so rutschig und schon bissi eisig und so. Naja auf jeden Fall bin ich dann da gelegen. Anetta hat dann umgedreht und wollte von irgendwo Hilfe holen. Da saß ich also, frierend, mitten am Fahrradweg, mit den Nerven am Ende. Nach 10 Minuten war Anetta immer noch nicht da, darum hab ich kurzer Hand beschlossen ich ruf einen Studienkollegen an, der ist Krankenpfleger, der wird sich da schon auskennen. Bis der mich Häufchen Elend dann endlich gefunden hatte (es gibt anscheinend soooo viele Unterführungen in Västeras) vergingen nochmals gefühlte 2 Stunden. Der hat mir dann eine Salbe raufgeschmiert (Danke nochmals für den nächtlichen Rettungseinsatz) und ich hab ein Taxi nach Hause genommen. Der Taxifahrer hatte so Mitleid mit mir, dass er mich um lächerliche 50 Kronen (Normalpreis 125 Kronen) nach Hause gebracht hatte. Braver indischer Taxifahrer. Rosen hatte er leider nicht für mich – hätten aber auch nichts mehr geholfen. Der Schmerz war dann aber echt erträglich und ich hab mich heute dann mal ausgeschlafen.

Als ich wach wurde, tja da begann der Spaß. Auf den Fuß auftreten, denkste war nicht möglich. Also hab ichmich an der Wand entlang gehändelt – wenn mir da einer zugeschaut hätte, nicht dran zu denken :wink:
Julian der hat sein Auto da, hat mich dann freundlicherweise ins Lazarett gefahren.
Ich mich also bei der Emergency angemeldet und mal der ersten Krankenschwester meinen mittlerweile ganz urre dick angeschwollenen, blau und roten rechten Fuß ins Gesicht gehalten. „Aaaaaaaahhhaaaa“, meinte sie, mehr nicht. Na toll. Ich soll mich wieder in den Warteraum setzten sagte sie und na klar waaaaaaaaaarten. Sicherheitshalber fragte ich gleich mal nach wie lang ich den circa waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaarten müsste. Laut der Krankenschwester wird’s nicht lang dauern, die Orthopädie hätte eh grad nicht viel zu tun.
Also ab in den Warteraum und waaaaaaaaaaaaaaaaaaarten. Dort saßen wir dann mal für 2 Stunden. (wir weil zum Glück Anetta mit war – DANKE nochmals für den seelischen Beistand). Von wegen, Orthopädie hat nicht viel zu tun. Naja es war dann fünf Uhr und endlich kam wurde ich eines der Zimmer gerufen. Dort haben wir dann wieder gewaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaartet. In dem Zimmer wars arschkalt und ich hoffte dass bald mal ein Arzt mein dickes Füßchen anstarrt. So um 6 betrat dann ein junger Bursche den Raum. „Mei liab ein Zivi“, dach ich mir. Er stellte sich vor mit den Worten: „Hej, I am Andres and I am your doctor.“ Naja auf jeden Fall war das ein frischgefangener Doktor der in Kooperation mit dem Oberarzt mein dickes Problemchen lösen werden.
Ich durfte dann endlich wieder raus aus dem Zimmer und drei mal dürft ihr raten wohin. Genau, in einen Warteraum, der aber dieses mal sogar mit Fernseher ausgestattet war und wir guckten Friends. Mittlerweile haben mich die Schwestern in einen Rollstuhl verfrachtet, da Sie das „An-der-Wand-entlang-händeln“ nicht so geil gefunden haben und einige Minuten/Stunden – ich habs verdrängt – haben die es dann endlich mal geschafft ein Foto von meinem bunten, ballonartigen Fuß zu machen. Um halb 8 rollten Sie mich dann wieder in das arschkalte Zimmer von dem ich vorher ja schon berichtet habe. Dort waaaaaaaaaaarteten wir erneut und nach einer Stunde kam dann der Junior und der Senior Doktor.
Wie vermutet, Mittelfußknochen zweimal gebrochen. Suuuuuper. Senior Doktor fragt mich dann was ich mir jetzt denke. Ich sage nur BULLSHIT und Junior Doktor fängt wie wild an zu lachen. Ich mein was ist das für eine Frage, diese Schweden interessieren sich sogar für das Gefühlsleben der Patienten. Senior Doktor teilte mir mit, dass es sehr schmerzhaft sein wird, da man diese Art von Bruch nicht eingipsen kann und ich warten muss bis das Ding von alleine wieder zusammenwächst. Bis es soweit ist muss ich mit Krücken rumlaufen, die ich mindestens so um die 6 Wochen brauchen werde. Schöne Sache sag ich euch, mir zog es den Boden unter den Füßen weg.
Also verbrachte ich heute in Summe 6 Stunden im Krankenhaus hauptsächlich mit warten, mir den Popo abfrieren und mich rumrollen lassen.

Aber danke schon mal an alle, die mir gleich so lieb Hilfe angeboten haben. Ich werde sicher darauf zurückkommen und ihr werdet noch wahninnig werden mit mir, das sag ich euch. :wink:
Brauch jetzt schließlich jemanden der mir mein Teller in der Mensa trägt, einen der mir den Kaffee nachträgt (was nicht selten vorkommen wird), einen der mein Zimmer putzt, mir die Türe aufhält usw. Mann wenn ich daran denke wird mir schon ganz schlecht.

Naja so far so good – oder auch eher nicht so good – whatever.

Bussis aus dem Parkloch, indem ich mich jetzt hauptsächlich den Fuß hochlagernd aufhalten werde. Aber für die morgige Halloween-Party brauch ich mir jetzt auch keine großartigen Kostüm-Gedanken mehr machen. Glaub Krücken sind gruselig genug.


Dort wo die roten Linien sind, hat sich mein Knöchlein geteilt.














Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaarten im arschkalten Zimmer.



















und wieder waaaaaaaaaaaaaaaaaaarten

Roadtrip durch Südschweden



Spät aber doch werde ich nun einige Zeilen über unseren Roadtrip durch Südschweden loswerden. Dabei waren die Mutti und ihre Freundin Tante Erika. (Die kennen sich schon ewig und reisten damals in ihren jungen Jahren auch manchmal durch die Gegend – wir bekamen mehr als nur einmal zu hören, dass sie sich zurück in die Vergangenheit gesetzt fühlten und wieder glaubten sie sind so wild und unabhängig wie mit 20 Jahren...ha ha ... hätten sie wohl gerne)
Mit auf der Tour war dann noch Kathrin, eine Freundin die ich hier kennengelernt habe. Vorweg – eine Germanin aber „trotzdem“ herzallerliebst und hat super gepasst alles.
Alles in allem war es ein super Trip und wir 4 harmonierten wirklich gut. Jeder durfte mal die Straßenkarte lesen/halten, das Hotel suchen, den nächsten Lulu-Stopp bestimmen – nur hinter dem Steuer saß immer nur meine Person :wink: Sprich – meine Aufgabe bestand darin uns sicher und vor allem in schwedischem Höllentempo (Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn 110) sicher ans Ziel zu bringen, die anderen 3 Damen organisierten alles andere.
Kathrin lernte auf der Reise viel über österreichische Sitten und Gebräuche. So denkt Kathrin jetzt zB, dass unsere nächtlichen Campari-Orange Gelage kurz vor dem Schlafen gehen in Österreich „normal“ wären.

Bevor sich Mutti da jetzt beschwert, es waren natürlich keine Gelage, aber nach einem ereignisreichen Südschwedentag genehmigten wir uns dann halt immer noch ein/zwei/drei total legitime Getränklein.

Wir fuhren wie wild über Stock und Stein, erkundeten Südschweden mit einem Leihauto, fanden immer Hotels/Hostels die pro Mann und Nase nie mehr als 25 Euro inkl. Frühstück gekostet haben und genossen die meist regenfreie Zeit total.

Kurz zu unseren Zwischenstops:
Tag 1: Mariefred (Schloss Gripsholm) – über eine Landstraße (und jetzt nicht so wie wir sie zu Hause von Pettenbach nach Scharnstein haben – nein unter Landstraße verstehen die hier Forstwege bzw. Bauernstrassln)
Halt in Norrköping – dem Paris des Nordens - Weiter nach Västervik – kein Halt – nur Japsen-like mit dem Fotoapparat bewaffnet durch die InnerCity gefahren und dann ab nach Vimmerby wo wir uns in einem Hostel einnisteten.
Tag 2: Astrid Lindgrends Geburtshaus und Pipi Langstrumpfs Welt – Kathrins Gekreische vor lauter Freude war unglaublich und total nett anzusehen, wie sich eine Erwachsene über einen Kinderspielplatz freuen kann.
Weiter nach Kalmar und Öland – Windmühlen besichtigt – einsame Strände und Schlösser betrachtet – über eine 6 km lange Brücke wieder zurück ans Festland und Hotel bezogen.
Tag 3: Ausgedehnter Stadtrundgang in Kalmar und Schloßbesichtigung bei Eiseskälte und Regen und zurück gedüst in den Norden. Zahlreiche Lulu-Pausen später erreichten wir Linköping und dort wartete wieder ein wundervoller Stadtspaziergang bei Nacht und eine Kurzvisite in einem Pub.
Tag 4: Auf in Richtung Flughafen mit einem Abstecher in Sigtuna. Für Mama und Erika gings wieder nach Hause, für Kathrin und mich in den größten IKEA der Welt, dann noch kurz zu Lidl und nach 1404 km gab ich meinen so liebgewonnen Golf wieder bei der Autovermietung ab.

Es war ein super Trip die Fotos findet ihr wie immer in den Alben.

Trip to Tallinn (Estland)

Hallo liebe Liebenden!
Letzte Woche war ich dann mal kurz in Tallinn (Estland) nämlich genau für 7 Stunden. Am Mittwoch um 18:00 schipperten wir also mit unserer Vitoria I, von den Tallink Ferries, los. Was passiert wenn schwedische Fernfahrer den TaxFree Shop mit dem total billigen Alkohol entern, kann man sich vorstellen. Unsere Gruppe von 30 Austauschstudenten standen aber dem in Nichts nach. Die Überfahrt nach Tallinn verlief mehr oder weniger ohne gröbere Probleme, was so viel heißt wie: meine vermuteten Seekrankheitsanfälle traten nicht ein.

Die Zeit in Tallinn verbrachten wir mit einem Stadtrundgang und mit dem Bestaunen estischer Mode. Gewohnt an den herausragenden guten Stil der Schweden, ist das aussergewöhnliche Kleidungsverhalten der Esten und Estinnen doch sehr auffällig.
10 cm hohe Bleistiftabsätze, Glitzertops und Felljacken sind dann wohl eher doch nicht mehr so up to date.


Tallinn selbst ist eine sehr schöne Stadt, mit vielen kleinen Gässchen und Kirchen, zumindest der Teil, der für Touristen relevant ist.
Kommt man ein wenig von dieser Touri-Route ab, sieht man dass die Esten doch noch ein wenig hinterherhinken.
Um 18:00 fuhr die Fähre wieder ab und total fix und fertig von der letzten Nacht und dem ausgedehnten Stadtrundgang widmeten wir uns den drei deutschen Sendern die wir auf unserem eigenen Kojen-Fernseher empfangen hatten. Deutschsprachiges Fernsehen und ein Fernseher überhaupt, war wie Weihnachten und Silvester zusammen, einfach traumhaft!!
Die Rückfahrt war ein wenig turbulenter, da der Seegang doch sehr stark war.
Gerade gehen, in meinem Fall im nüchternen Zustand, war nicht möglich. Einmal rechts an die Wand gekracht – dann links an die Wand gekracht – dann rechts – usw.
Angst vor Seekrankheitsanflügen bei diesen Wetterverhältnissen, habe ich mich schon sehr Früh in den Schlaf schaukeln lassen.
Um 10:00 erreichten wir wieder schwedische Gewässer und Gefilde und wir schleppten unseren billig erstandenen Alkohol in Richtung Västeras.
Fotos, hab ich wie immer online gestellt.

Es war einmal ein Fenster ...

Ein kleines Schmankerl zum drüberstreuen - mein Fensterglas hat sich erst ein bisschen gespaltet – und mittlerweile ein bisschen zerbröselt!
Echt wahr, schön langsam find ich es einfach nur mehr witzig was ich hier so an Miseren erlebe! Ein echtes Abenteuer. Wer braucht brasilianische Wasserfälle oder spanische Kreisel– wenn man schwedische Fenster hat!



(Achtung MUTTIS BOMBENWITZ: Zum Glück hab ich keine schwedischen Gardinen vor meinen schwedischen Fenster)

Fotos Update

... und erneut gibts einige Fotos von letzten Freitag! (neues Album unter Photos) Viel Freude damit!

Gestern war Welttag des Kaffees!!!

An alle die diese braune Suppe (ach apropos braun – da schreib ich dann gleich auch mal was drüber) auch so lieben und vor allem brauchen wie ich. In Gedanken bin ich gestern den ganzen Tag beim Scheck gesessen und hab mir Verlängerten um Verlängerten bestellt, dazu mehr oder weniger unsinnige Gespräche mit meinen Freunden geführt, über das Leben philosophiert und Lastwagen zugesehen wie sie sich durch Pettenbach schlängeln. (vielleicht hab ich auch die eine oder andere Zigarette geraucht).

So nun kurz zu „braun“:
Die Wahlen in Österreich haben meine germanischen Kollegen natürlich auch mitbekommen.
Das Tragen eines „braunen“ Pullis, die „braune“ Farbe meiner Haare, ... alles bringen sie mit unserem Wahlergebnis in Verbindung.

Gaul der zweite

Bin dann heute erneut zu meinem Freund, dem Fahrradhändler, der mich mit einem breiten grinsen empfangen hat.

Ich: Can you remember me?
Er: Of course! What is it this time?

Hab jetzt ein neues Rad. Dem gebe ich keinen Namen mehr. Werd immer so sentimental wenn ich mich von Dingen mit Namen verabschieden muss.
Mein neuer Gaul hat zwar keine Gangschaltung, aber eine Rücktrittsbremse.
Das Problem mit den "plötzlich" nicht funktionierenden Bremsen hat sich somit hoffentlich erledigt.

Ich hoffe, dass ich euch bei den nächsten Blogeinträgen nicht mit Fahrradgeschichten langweilen muss.
Morgen gehts nach Uppsala und am Sonntag nach Örebro, da hab ich dann hoffentlich mal was anderes zu Berichten.

So far so good - stay tuned!

Never ending Fahrrad-story ... und ihr habt zu wenig zum Fahrrad-Himmel gebetet!

Man glaubt es kaum, aber ich hab wieder mal Neuigkeiten über mein Fahrrad zu berichten.
Also, dass ich mit dem Fahrrad in eine Polin geknallt bin, hab ich ja eh schon ausführlich berichtet. Aber die Geschichte geht fröhlich weiter.
Letzte Woche war ich an der Unibibliothek zum Lernen, und beim nach Hause weg hatte ich plötzlich einen Platten. Naja, was solls. Ich also das Fahrrad 3 km nach Hause geschoben, und dabei immer schön harten Metal gehört um mich abzureagieren.
Nächsten Tag bin ich dann zu meinem bessten Freund, dem Fahrradverkäufer und hab ihm das Rad in die Hand gedrückt, ihm den Platten und die nicht funktionierenden Bremsen gezeigt, und ihm Teile meiner verwundeten rechten Körperhälfte präsentiert. Der Mann hatte echt Mitleid mit mir und hat mir das Rad gratis repariert. Also des heißt, meine Bremsen waren so gut wie nie und einen neuen Reifen hat er mir auch draufgemacht.
Indem mein Rad mit den ständigen Reparaturen immer wertvoller wurde, dacht ich mir ich kauf mir ein neues Schloss – ein sicheres. Ich also in nen Laden und hab mir ein rieeeeeeeeeeeeeesengroßes Nummernschloss gekauft.
So – und ihr glaubt nicht was ich heute in der Früh im Fahrradschuppen vorfand – genau – nämlich gar nichts. Weg. Adios. Nicht mehr da. Verschwunden. Gestohlen! Mein Fahrrad wurde geklaut!!! Der Fahrrad-Teufel hat es sich geholt!
Leute, ihr habt wohl zu wenig zum Fahrrad-Himmel gebetet!!!
Morgen, kaufe ich mir ein neues/gebrauchtes Fahrrad – drückt mir die Daumen (das mit dem Beten lassen wir diesesmal weg), dass ich diese mal ein Fahrrad abbekomme welches nicht verflucht ist.

Göteborg

Es ist soweit. Es gibt ein Update!

Part 1: Die erste Prüfung
Dauer: 5 Stunden
Ort: in einem eigenen Gebäude der Uni extra für Prüfungen, nennt sich Examenlokal.
Eine alte Fabrikhalle wurde umgebaut zu einem Prüfungsraum, der unbeschreiblich groß ist, ca. so groß wie ein Fußballfeld!
Die Prüfung selbst war, naja, lang und schmerzend, da ich 14 Blätter vorne und hinten beschrieben habe. Nach den 5 Stunden fühlte ich mich wie gerädert und total leer im Hirn.
Am Abend löste ich dann endlich mal mein Versprechen ein, Party zu machen um meine vollendete Bac-Arbeit zu feiern. Hat ganz gut geklappt! Ausführliche Beschreibungen werde ich jedoch nicht zum Besten geben!

Part 2: Göteborg
Am Sonntag gings dann ab nach Göteburg für eine Nacht. Vier Stunden Zug-Anreise hatten sich wirklich gelohnt. Wir waren eine Gruppe von 15 Austauschstudenten und nächtigten in einem Schiff, welches zu einem Hotel umgebaut wurde. Zum Glück war es fix verankert, ansonsten hätten meine Zimmergenossen eine lustige Nacht mit mir erlebt, da ich an dezenter Seekrankheit leide.
Das typische Turi-Programm stand in den 2 Tagen am Programm, das heißt Bootsfahrt, Museum, Altstadt-Tour, Pubbesuch (welches um 22:30 seine Pforten schloss), Vergnügungspark (inkl Fahrt in einer Achterbahn) und und und ...

Fotos dazu habe ich online gestellt! Sowohl vom Göteborgtrip als auch vom Freitag.

Habidere und ihr werdet asap wieder von mir was lesen.

Comments

Mir sind Beschwerden zu Ohren bekommen, dass man keine Comments zu den Fotos schreiben kann wenn man nicht angemeldet ist.
Dieses Problem habe ich nun behoben und ab jetzt kann jeder Besucher seinen Senf zu den Bildern hinzufügen!

Morgen gibts dann ausführliche Erläuterungen zu meinen letzten Trips - warte immer noch auf den ultimativen Kuss meiner Schreib-Muse........*schmusiwu* :wink:

BAC-Arbeit

wine :drunk: :hat: wine :drunk: :hat: wine :drunk: :hat: wine :drunk: :hat: wine:drunk: :hat: wine :drunk: :hat: wine
Das Unmögliche ist wahr geworden.
Es ist kaum zu glauben, aber der erlösende Moment ist eingetreten.
Meine finale Version der Bachelorarbeit 2 ist abgeschickt.
Hat ja auch nur schnittige 3 Monate gedauert und ich hatte mich auch schon so richtig an diesen herumzutragenden Ballast gewöhnt.
Geplant war bis spätestens 31. Juli fertig zu werden – tja es wurde der 14. September daraus.
Da Kurti mein Betreuer, einen Teil dieser Arbeit, so um die 20 Seiten, nicht „wertvoll“ fand, hat sich die Geschichte geringfügig hinausgezögert.
Aber Ende gut alles gut - hoffe ich mal.
Gefeiert wird dieses Ereignis dann nächste Woche!! Aber mal so richtig!!
Schreib am Freitag noch kurz ne 5-stündige Klausur - aber dann - party party.
(ich hoffe der schmäh mit kurz und 5-stündig sickert durch)
wine :drunk: :hat: wine :drunk: :hat: wine :drunk: :hat: wine :drunk: :hat: wine:drunk: :hat: wine :drunk: :hat: wine

... i werd narrisch...

Meine Zimmernachbarin übt Klarinette am Balkon und ich sollte lernen.

Erneutes Intermezzo mit der Bordsteinkante - diesmal war aber ne POLIN schuld die mir ins Rad gelaufen ist.
Fazit - mein rechte Körperhälfte gleicht nun der eines Hooligans - der zur seiner rechten einen verfeindeten Fan sitzen hat. Litauen oder Polen, ist ja eh alles das selbe!
Dieses mal traf es das Knie, den Ellbogen, meinen Oberschenkel und meine Lenkstange.

Die 5stündige klausur und die verfluchte Bac-Arbeit sitzen mir im Nacken.
Weiß nicht mehr wo ich zuerst anfangen soll.

Klingt jetzt alles schlimmer als es ist!
Aber heute war kein guter Tag!
.. bin dann gleich mal zu H&M und hab versucht meinen Frust "wegzushoppen" - hat nur bedingt geholfen!

Ich flehe euch an, schickt ein Stoßgebet an den schonmal erwähnten "Fahrrad-Himmel".
Hätte gerne, dass meine linke Körperhälfte heil bleibt.
DANKE!
AMEN!

Schloss Gripsholm


Heute stand ein wundervoller Ausflug, mit insgesamt 15 Austauschstudenten aus aller Herrenländer, nach MARIEFRED am Programm.
Mariefred ist ein kleiner typisch schwedischer Ort, 60 km entfernt von Västeras.
Mit 2 Stunden Bus- und Zugfahrt erreichten wir dieses traumhaft schöne Örtchen, bekannt geworden durch das Schloss Gripsholm.
Nach einem Schlossrundgang durch 62 Zimmer (und ja wir haben uns alle 62 davon angesehen, auch wenn wir nach 10 königlichen Zimmern allmählich die Lust daran verloren hatten) erkundeten wir noch den Ortskern von Marifred.
Fotos wie gewohnt, im Album!!! (ich weiß, viele von den Fotos sind Landschaftsfotos - und Menschen auf den Bildern wär interessanter - aber es war so so so schön dort - ich finde ihr sollt zumindest einen kleinen Eindruck von der Kulisse kriegen)

Photos

Ich hab ein paar neue Fotos reingestellt.

Dabei sind: Backstage bei James Blunt, Studentenolympics, Partypics and so on....:ko:

Siegesfeier

Den Sieg gestern gegen Frankreich habe ich genügend gefeiert. Alle Franzosen hatte ich besonders lieb - sie mich nicht so. Die Jungs haben sich richtig geschämt für die Leistung ihrer "Les Bleus".
Der Abend endete jedoch nicht so rosig - eher blutig. Hab mal kurz die Bordsteinkante geküsst, da mein Fahrrad leider keine funktionierenden Bremsen hat.
Eigentlich hab ich sowas schon kommen sehen, da 3 Kilometer Heimweg nach einer Party halt doch so seine Tücken hat. Tja, jetzt hab ich Abschürfungen im Gesicht und Fleischwunden an den Händen.
Ein super Andenken an die ersten Wochen hier, werd wohl von den Verletzungen länger was haben.
Eine Wunde als Erinnerung an meine Zeit in Schweden ist doch auch mal was. Fotos hat ja eh jeder!!

Schweden vs. Argentinien

SCHÖNE LANDSCHAFT VS LATINO POPOS


... das ist Schweden ...










... und das ist Argentinien ...
was mache ich eigentlich hier :cry:


Björno


Am Sonntag stand ein Trip nach Björno - eine Insel ganz in der Nähe am Programm. Hab gerade keine Lust ausführlich darüber zu berichten, auf jeden Fall wars traumhaft schön.
Kurz gefasst: Gegrillt - gechillt - sowas ähnliches wie volleyball gespielt - die sonne genossen und dann wieder ab nach hause. Die Fotos dazu in dem Album.

Die Welt ist so klein!


Gestern gings mal wieder auf eine Studentenparty. Da fang ich an mit einer Österreicherin zu plaudern. Sie heißt Monika und erzählte mir, dass Sie in Salzburg studiert aber aus Oberösterreich ist. Die Freude auf meiner Seite war riesig. Heimatgefühl machte sich breit.
Monika erklärte mir weiter, dass Sie aus Gmunden ist. Aus Gmuuuuuuuuuunden. Ja wie geil ist das denn. Meine Augen begannen zu leuchten. Ich erwiderte dann spontan: „Nein, ist nicht wahr. Ich wohne zwischen Pettenbach und Scharnstein, kennst du das?“ Monikas Augen begannen wiederum auch zu leuchten, und jubelte mir zu: „Ich bin aus St. Konrad.“ An alle die es nicht wissen, St. Konrad und mein Wohnort sind durch lächerliche 8 Kilometer getrennt. Wir sind sozusagen "Nachbarn". Ende der Geschichte: Monika Schobesberger spielt Klarinette bei der St. Konrader Musikkapelle und hat 4 Flaschen Schnaps mit, darunter auch mein Lebenselixier: Nussschnaps!!! Zwei musikalische Landpomeranzen aus dem Almtal werden also bald Västeras unsicher machen.

Ich habe ein Rad!



Es ist soweit. Der erste Schritt zur Västeras-Unabhängigkeit ist getan. Ich habe ein Fahrrad erstanden. Hoffentlich wird es mir im nächsten Jahr gute Dienste erweisen und ich nenne es mal ganz spontan "Bruno the second".

War nicht so einfach hier noch ein brauchbares, erschwingliches und vor allem einigermaßen fahrtaugliches Fahrrad zu ergattern. Nach einer halbstündigen Verhandlung mit einem Studenten aus Kamerun, der mir sein Rad für 150 Euro verkaufen wollte, (ich allerdings nur bereit war 50 Euro zu zahlen) war mein Glaube an den Fahrradhimmel erloschen. Der Kamerun-Guy versuchte es mit allen Mitteln mich von den Qualitäten seines Bikes zu überzeugen. Er schwang sich darauf, zeigte mir wie flink man Kurven fahren kann, wie gut die Bremsen funktionieren und wie toll man es nicht durch die Gegend tragen kann, da es anscheinend federleicht ist. .... ähm genau – überwiegend werde ich nämlich mein Fahrrad tragen!! Hatte ne echte Bike-Show da heute am Nachmittag. War mir dann ehrlich gesagt nicht mehr ganz sicher, ob er wirklich ein „Student“ von hier ist, oder ob er professionell überteuerte Fahrräder an den Mann bringt. Weil als ich ihn am Nachmittag angerufen hatte, wusste er noch nicht ob es ein Frauen- oder Männerrad ist. Also um es deutlich zu machen, meine dunkle Seite vermutet, er hat sich kurz in Västeras umgeschaut nach einem brauchbaren Rad gesucht und wollte es mir dann total überteuert unterjubeln.
Bin dann doch zu einem schwedischen SecondHand-Fahrradladen gegangen und habe mir dort für umgerechnet 50 Euro ein Rad geholt. Da habe ich sogar – man höre und staune – eine Woche Garantie!!!

russischer Standard

Ich widerlege die Aussage, dass mein Zimmer russisches Flair hat und verlege den Kommentar von Moskau aus ein bisschen in den Westen ... sagen wir halt mal burgenländischen Standard.
Die Matratze bleibt aber dort wo sie herkommt - aus diem tiefsten Sibierien.

Und noch kurz eine Info an alle 4.269.090 Österreicherinnen: laut einem am Samstag kennengelernten Griechen sind österreichische Frauen die hässlichsten auf der ganzen Welt. Selbst afrikanische Buschfrauen mit Busen bis zum Boden und Holzpfeiler in der Lippe findet er erotischer. Er selbst sah aus wie eine Kreuzung aus einem polnischem Skinhead und einem Terrier. Ich lass das mal so hingestellt.

Again some info from Västeras

Zur Zeit habe ich noch recht viel mitzuteilen, da ja alles noch so neu und spannend ist hier.
Keine Angst, ich werde sicher nicht in dem Tempo weitermachen aber zur Zeit habe ich eben das Bedürfnis alle Gefühlsausbrüche und Ereignisse schriftlich festzuhalten.

Die letzen Tage verliefen relativ reibungslos. Am Samstag war ich auf einer Studentenparty bei denen es echt erschwingliche Getränkepreise gab. Zum Glück habe ich auch schon ein Getränk gefunden was mir schmeckt: Cyder. Das ist hier also mein „Pseudo-Spritzer“!! Cyder gibt es in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen (Waldbeere, Birne, Apfel, ...), schmeckt allerdings recht süß und verpickt einem demnach den Magen. Ist also auch nur eine vorübergehende Lösung.
Die Party am Samstag war echt lustig, doch die Musik sehr gewöhnungsbedürftig. Schweden scheinen es sich auf 90er Jahre Disco-Musik zu stehen. Rednex, Dr. Alban, Scooter usw. sind dann bei uns eher doch nicht mehr so der Renner. (Für alle Pettenbacher: Man kann es mit der Fuzzi-Bar vergleichen, jedoch ohne DJ Ötzi oder Schürzenjäger Hits – ist ja auch schon mal was)

Heute war ich dann mal shoppen in der Stadt, habe ein Konto eröffnet und mich auf die Suche nach einem Rad gemacht. Hier fährt nämlich jeder mit dem Rad, fast so wie in Amsterdam und mir wurde heute erklärt im Winter gibt es dann spezielle Reifen um auch bei 2 Meter Schnee und Glatteis seinen Gaul benutzen zu können. Dieses riskante Abenteuer werde ich wohl eher nicht mitmachen, aber solang noch kein Schnee liegt finde ich ein bisschen Frühsport kann mir nicht schaden.

Ausserdem habe ich heute, unabsichtlich, herausgefunden wie man sein Zimmer, falls es im Winter mal ganz kalt wird, was es bestimmt wird, zusätzlich heizen kann.
Mama, du liest bitte folgenden Absatz nicht!!!
So am Nachmittag habe ich Hunger bekommen und mir was gekocht, dazu habe ich beide Herdplatten benötigt. Ich habe gegessen und mich dann wieder zum Computer begeben um meine Bac-Arbeit fertig zu schreiben. Normal sitze ich immer mit Pulli und Schal im Zimmer da es doch recht kühl ist. Heute allerdings nur im ärmellosen T-Shirt und ich habe mich schon echt gewundert warum mir ausnahmsweise so heiß ist.
Wie der „Katharina-kennende-Leser“ schon vermuten wird, ich habe tatsächlich die Herdplatten auf voller Stufe laufen lassen!
Bin eigentlich recht froh über diese Erfahrung, da ja hier der Strom schon in der Miete inkludiert ist, habe ich somit meinen „schwedischen-gratis-Kachelofen“ erfunden.
Ist natürlich ein Scherz – also keine Angst.

So Mama, jetzt darfst du wieder lesen.
Noch mal zurück zu den Preisen, es ist hier alles echt ne ganze Spur teurer als bei uns. Der billigste Apfel: 1,1 EUR, die billigste Milch: 1,1 EUR, eine Tomate: 0,80 EUR und der billigste Vodka stolze 20 EUR. Ich werde aber auf keinen Fall verhungern hier da es an der Mensa ein tolles Studentenangebot gibt. Da kann man sich für 4,6 EUR einen großen Teller mit total leckeren Sachen anfüllen. Dort habe ich Teller gesichtet, die eine ganze afrikanische Familie satt machen würden.

Lebenszeichen aus Schweden

Montag, Tag 1 meines schwedischen Abenteuers
Nicht wie geplant um sieben, sondern etwas verspätet, sagen wir halb 9 (schnittige eineinhalb Stunden Verspätung), sind Mama, Papa und ich aufgebrochen. Ohne Stau angelangt checkte ich ein und es gab einen kurzen, tränenreichen Abschied.
Der Flug war reibungslos und mein Koffer erreichte auch schwedischen Boden. Dann gings auf zur Bushaltestellensuche, die ich auch problemlos fand. Und was dann kam war zuviel für mein österreichisches Gemüt: die GERMANEN. Mindestens 15 Mann alle mit riesigen Koffern, Laptop umgeschnallt und leicht verwirrt. Na klar, auch Austauschstundenten auf den Weg nach Västeras. Toll, da fliegt man 2 Stunden und man ist sie immer noch nicht los. :wink:
Aber ich habe schon 4 echt nette Mädls aus Kassel kennengelernt.
Als ich dann endlich in meinen eigenen vier Wänden, welches ich für die nächsten 10 Monate bewohne, landete, kam das große ooooooooooooooooo.
Mein Zimmer, naja wie soll ich sagen, ich hätte mir die Zimmer in Moskau so vorgestellt aber nicht hier im zivilisierten Schweden. Krampfhaft versuchte ich den Koffer auszupacken ohne mich nebenbei über die Ausstattung und den Zustand aufzuregen. Ging gut!! Es war an der Zeit die Zimmer meiner eben erst kennengelernten deutschen Mädls zu inspizieren und ich musste feststellen, dass mein Zimmer im Vergleich zu deren echt in Ordnung ist zumindest „gleich schlecht“. Immer schön positiv bleiben – ich meine natürlich „gleich gut“.
Die 3 Kassler Damen und ich kochten uns noch gemeinsam Nudeln, klagten unser Leid und dann gings ab ins Bett.

Tag 1 auf Tag 2
Ich finde, dass diese kurze Nacht mit immerhin 6 Stunden äußerst schlechten Schlaf ein eigenes Kapitel bekommen sollte.
Erstens: Da ich noch keinen „Tuchend“ mithabe, schlief ich bei dezent kalten Verhältnissen mit dem Leintuch als Decke. Meine 2 Pullis die ich anhatte, trugen leider nicht bei, mich zu wärmen. Also Fazit – ARSCHKALT.
Zweitens: Schweden schlafen wohl gerne auf Lattenrost, da meine „Matratze“ aus einem 15 cm hohen Schaumstoffbelag besteht. Wenn man da drauf liegt spürt man jedes einzelne Sprossal. Fazit – LATTENROSTKUSCHELN. (Werde mir wohl eine neue Matratze kaufen müssen, falls ich mich in den nächsten Tagen nicht daran gewöhne)
Drittens: Aufgewachsen als Einzelkind in einer Waldlichtung, hab ich es nicht so mit unnötigem Lärm. Aber an den muss ich mich wohl oder übel gewöhnen, denn das Studentenheim liegt direkt an einer stark befahrenen Straße. Zusätzlich verständigen sich die Spanier in überdurchschnittlicher Lautstärke, der Aufzug geht genau an meinem Zimmer vorbei und der Kühlschrank neben dem Bett gibt auch unnötig viel Lärm von sich.

Dienstag, Tag 2
Kurzes Supermarkt-shopping am Vormittag. Hab mir lecker Brot gekauft, dacht ich mir zumindest, bis ich es probiert hatte. Brot mit Ribisellgeschmack ist halt dann doch eher ungewohnt und schmeckt nicht wirklich, vor allem dann nicht wenn man Käse drauf macht.
Ich muss noch viel, sehr viel lernen. Vor allem muss ich lernen die Verpackungen genauer zu lesen.
Nach einer sentimentalen Phase machte ich mich gemeinsam mit den Kassler Mädls auf den Weg zu IKEA. Ein Großeinkauf stand vor der Tür, da ich ja weder Besteck, Töpfe, Pfannen, Gläser, Becher oder sonstiges in der Küche vorfand. Ich bin nun Besitzer von einem 3er Besteckset, einer Müslischüssel, einem großen und einem kleinen Teller, einer Pfanne und einem Topf – also immer noch sehr spärlich ausgerüstet, aber immerhin!

Ich probierte überall das billigste vom billigen zu ergattern, nur bei der Bettdecke gönnte ich mir Wärmestufe 5, von den möglichen 6 Stufen. Das Teil war zwar viel teurer als zB Wärmestufe 2 oder 3 aber wie die Meisten wissen ist mir ja immer kalt, darum leistete ich mir das gute Teil. Heimgekehrt bin ich mit einigen Kronen weniger in der Geldbörse, aber mit einem großen Sack voller IKEA Freude. Macht echt glücklich so ein Einkauf. Natürlich hab ich auch einigen Ramsch gekauft, aber dieser ist in diesem kahlen Zimmer sehr von Nöten. (Duftkerzen, ein Poster und eine Lampe)
Der Wettergott meinte es auch sehr gut mit mir heute. Nette 18 Grad sind eben doch besser als die 10 Grad kombiniert mit Nieselregen, vom Vortag.
Frage mich echt warum ich gerade ins kalte Schweden wollte und nicht in ein schön-Wetter-Land. Aber naja, wird alles so seinen Sinn haben.

An alle die es noch nicht Wissen. Simon, ein Freund von mir, plante mit dem Rad von Österreich aus nach Schweden zu fahren. Jedoch hat er mir heute ein SMS geschrieben, dass er wegen zu starken Knieschmerzen aufgeben musste. Leider, leider, aber Gesundheit geht vor, und wenn ein MaBlinger, halb Mensch halb Ablinger, wegen Schmerzen aufgibt, dann heißt das echt nichts Gutes. Auf diesem Weg gute Besserung.

Mittwoch, Tag 3 – Start of the Introduction days
Die Nacht von Tag 2 auf Tag 3 ist dank „Wärmegrad 5“ nicht der Rede wert.
Heute haben die Introduction days begonnen und die sind wohl die besste Erfindung seit es Exchange Students gibt. Von Morgens um 9 bis Abends um 6 bespaßten uns Leute mit den verschiedensten Sachen. Die Uni ist der Wahnsinn, alles super neu und durchgestylt. Die Mensa gleicht eher einem Nobelrestaurant und sogar einen Ruheraum gibt es, um bei morts viel Stress seine Mitte wieder zu finden. Mal schauen, hoffentlich brauch ich den nie.
Man lernt viele neue Leute kennen, doch die meisten mit denen ich bisher gequatscht habe sind aus Deutschland. Aber auch aus Finnland, dem Jordan, Pakistani, Chinesen, Thais, ...
Es sind alleine 40 Deutsche und 35 Spanier unter den 140 ERASMUS -Austauschstudenten. Leider habe ich noch keinen einzigen Österreicher entdeckt, aber das werde ich wohl hoffentlich auch noch.
Nach der Einführungsvorlesung am Vormittag hatte ich heute Nachmittag meine erste FIKA.
Mit dem Begriff FIKA handelt es sich nicht, wie das österreichische Ohr eventuell vermuten würde, um den Beischlaf, sondern FIKA ist wohl ein schwedischer Brauch, bei dem zusammengesessen wird – sozusagen gechillt – Kaffe getrunken wird und so typisch schwedische Zimtringe gegessen werden. Echt ne prickelnde Erfindung so ein Kaffepäuschen am Nachmittag – könnte eigentlich aus Österreich stammen.
Nach einer vierstündigen Uni- und Stadtführung bin ich dann ziemlich geschafft in meine vier Wände gekommen. Dann noch kurz zu den 3 Kassler Mädls um uns von Til Schweiger aufmuntern zu lassen – haben uns „Keinohrhasen“ via Laptop angekuckt.

Donnerstag, Tag 4 – und alles schon viel besser
Wieder mal einer von den berühmten Introduction Days was heute so viel hieß wie waaaaaaaaaaaaarten. Bei einer Schlange ca. ne Stunde anstehen, kurz was klären und weiter zur nächsten Schlange. Traumhaft. Aber ne gute Möglichkeit neue Leute kennenzulernen. In jeder Schlange lernt man wieder neue Leute kennen, oder trifft Leute mit denen man schon in einer anderen Schlange mal geredet hat. Heute Abend wartet dann noch das Introduction Dinner auf uns – mit anschließender „Disco“. Zumindest nennen die es hier so. Mal schauen ob ich da in einem UftaUfta-Tempel landen werde.
Unter anderem habe ich heute zwei Österreicherinnen kennen gelernt. Zwei Mädls aus der Steiermark die mit dem Auto hier hochgefahren sind, die zufällig auch noch im selben Stock meines Studentenheimes wohnen.
Heute hab ich auch noch meine Kurse für das 1. Semester fixiert: “Schwedish for Foreign Students”, “Nordic Perspectives on Marketing and Management” und “International Marketing”. Wenn ich Glück habe, kann ich kurz vor Weihnachten meine letzte Prüfung schreiben. Mach zwar mehr Credits als ich benötigen würde, aber kann ja nicht schaden, bin ja nicht zum Urlaub machen hier nicht wahr. Habe am 19. September meine erste fünfstündige Prüfung, also NEIN, es wird hier eventuell kein chilliges, relaxing-Jahr für mich.

Freitag, Tag 5 hier in Västeras
Endlich mal ausschlafen und dann noch ein paar mal Schlange stehen und dann ne Vorlesung über die schwedische Kultur. Erneut stand ein Trip zu IKEA auf dem Plan. Man kann sich vorstellen wie es dort zugeht wenn 300 Austauschstudenten einlaufen. CHAOS. Von der Schlange bei der Kasse mal ganz abgesehen, gings dort zu wie in einem Basar, da der Ikea hier doch recht klein ist. Erneut habe ich einige Krönchen dort gelassen, aber echt nur NOTWENDIGES Zeugs gekauft, sofern ich das als Frau mit weiblichen Sammlerinstinkt behaupten kann. Am Abend war noch ne Pub Tour am Programm und wir genossen einen super Ausblick von der Sky Bar. Anschließend gings noch in nen Club, indem ein Bier lächerliche 5,20 Euro kostet und ein Vodka Bull schlappe 12 Euro. Was will man mehr. Da sind wir dann gleich mal wieder abgebogen. Kann sich ja kein Mensch leisten.
Best of des Tages: Ein Iraner fragt mich von wo ich bin. Brav antworte ich mit: „I am from Austria.“ Der Iraner darauf hin: „Ohhhh Austria, how is the political situation right now in Austria, as it is the country Hitler comes from.”

Additional Information:
Schwedische Sitten und Gebräuche die ich schon mitbekommen habe
1. Frostige 10 Grad und eisiger Wind: FlipFlops, Mini Röcke, Shorties und luftige T-Shirts gehören zur Grundausstattung einiger Schweden. Ich wiederum weiß nicht was ich alles anziehen soll um nicht zu frieren.
2. Habe mir die Margarine „Lätta“ gekauft, allerdings gleich ein halbes Kilo davon, denn kleinere Packungen gibt es anscheinend nicht. (nur 500g oder 900g – was die Schweden wohl mit fast einem Kilo Margarine machen????)
3. Der Ruf, dass in Schweden die Geschlechterrollen ein bisschen anders verteilt sind, trifft zumindest auf den ersten Blick zu. Denn der Großteil der Busfahrer ist weiblich und in den Supermärkten arbeiten fast nur Männer.

Schwedisches Wetter
Regen – Sonnenschein – Wind – Niesel – Sonnenschein ... und das innerhalb einer Stunde. Also krasses April-Wetter eben.

ABSCHIED

Hallo liebe Liebenden!

Vorerst: Hier gibt es keine Rechtschreib- und Grammatikfehler, Groß und Kleinschreibung wird ebenso nicht berücksichtig und Beistriche werden in meiner Welt ebenso nicht verwendet.

Für alle die sich für meinen Auslandaufenthalt, meine Eindrücke, Erlebnisse usw. interessieren habe ich einen Blog eingerichtet.

Nochmal für diejenigen die es noch nicht mitbekommen haben, meine Reise geht ins Blonde Schweden, genauer gesagt nach Västeras. In dieser 120.000 Einwohnerstadt werde ich dann zwei Semester die Vorlesungssäle belagern. (Nebenbei: Der Saal - Die Säle wie doof is dat den?!)

Es ist gerade der 15. August 2008 und in 3 Tagen geht es los. Einerseits freue ich mich wie ein kleines Kind endlich den Norden zu Erkunden, andererseits werden mir Freunde und Familie echt fehlen. Pettenbach ist ja echt ne schöne Heimat, nich wahr. Aus diesem Grund fängt mein Blog nicht wie üblich mit Reisebeginn sondern mit dem Abschied an. Ein paar Fotos vom letzten Jahr habe ich auch online gestellt.

Ausführliche Reiseberichterstattungen dann ab nächster Woche!

Österreich du wirst mir fehlen, dein Bradl, dein Spritzer, deine Berg ...
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