Marie Karsten und ihre Sicht der Welt

Absurdes, Konfuses, Gemotztes, Nervendes, Literarisches, Eigenes und ganz viel von Erich Fried

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Kein Abschied .....

Nachtrag der Zweite. ich werde wohl älter. Das heißt natürlich Dreckschleuder.Info/blog ! Den Link hatte ich falsch geschrieben. Nichts für ungut, kann passieren. Ich löse den Link jetzt auf , dann kann jeder seinen Browser per Handbetrieb zu mir auf die reise schicken. Bis bald.

Ein kleiner Nachtrag, der neue Blog läuft. Dank an die Supporter bei meinem Provider. Wir haben die Probleme gemeinsam gelöst.
Der Blog wird jetzt unter folgender Adresse erreicht: Dreckschleuder.info/blog/


..., da diese Seite keine automatische Weiterleitung erlaubt ist hier der Link zur,


Dreckschleuder.Info/blog !

Kein Abschied, es hat mit allen meinen Lesern sehr viel Spass gemacht.

Der neue Blog eröffnet mir redaktionell und technische weitere Möglichkeiten, unter anderem Mitautoren ein zu laden.
Was mich etwas stolz macht, diesen neuen Blog habe ich weitestgehend selbst gestaltet und technisch meinen Bedürfnissen angepasst. Es geht also auch im Internet ohne Männer.
Nicht meckern wenn die sprachlichen Anpassungen noch nicht abgeschlossen sind, diese werden mit weiteren Optionen und erweiterten Möglichkeiten nach und nach realisiert.

Darum, auf Wiedersehen und Herlich willkommen bei der Dreckschleuder !. Dieser Blog wird vorläufig am Netz bleiben.

Eure Marie

Wir brauchen jetzt eine Präsidentin, ..

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..., entweder Jutta Limbach und ihre Loyalität zur Verfassung oder Margot Käßmann als moralisch einwandfreie Instanz.

Was wir nicht brauchen ist ein neuer Vasall der schwarz / gelben Clique von Symbolpolitikern der Bundesregierung oder eine Politikerin welcher Partei auch immer.

Relax ...., einer der letzten Artikel auf diesem Blog, ..

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Nachtrag siehe unten ....

.., bevor es auf dem neuen Blog weitergeht.

Der spiegelt denn auch den Wunsch einer meiner treuesten Leserinnen aus Berlin wieder. Er wird die Plattform einer Dreckschleuder und wird auch so heißen, naja, fast.

Wer mir dann dort mailen will, ein Email-Zugang ist geschaltet, kann mir dann auf diesem Mailpostfach seinen persönlichen Sondermüll gebührenfrei endlagern.
Frau Z., geborene C. aus Berlin lade ich übrigens zur Mitarbeit ein. Sie hat soviel unentgeldliche Werbung für mich gemacht, diese Reminiszenz für meinen neuen Verlagsvertrag will ich ihr leisten.

Bis dahin, ca. am Ende der nächsten Woche werde ich etwas relaxen und sooft es geht mit meinen zwei Lieben zusammen sein.

Damon war mit mir heute im Wald.




Nachtrag: Die Grand-Prix-Party war amüsant, tolle Leute, endlich wieder etwas abgezappelt (Tanzen) und ich hab Riesenglück gehabt. Ich bin nicht LENA. Obwohl in der Nacht hatte ich den Eindruck PandemieAlarm wäre angebracht..


Mein stellenweise, kleinlicher Disput mit Erich Fried .......

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Mariechen, "Hier und Jetzt", über das älter werden

Wachsen

einst war ich klein,
das sollte sich ändern,
wurde ich doch älter

heute bin ich alt
und gewachsen,
irgendwie
schon

aber ich fühle mich
immer noch,

klein


Erich Fried, DREI WÜNSCHE

Ich wollte manchmal
ich wäre so erfahren, wie ich alt bin
oder auch nur
so klug, wie ich erfahren bin
oder wenigstens
so glücklich, wie ich klug bin
aber ich glaube
ich bin zu dumm dazu


Nachtrag: Diese Blogadresse wird bleiben, der Blog als solcher, dann WordPress basierend, hier an dieser Stelle Sticky gepostet, weitergeleitet.
Der Blog bekommt eine neue Heimat, ein fast fertiges neues Outfit und ab der Frankfurter Buchmesse die ersten Auszüge aus meinem neuen Buch mit dem Arbeitstitel: "Köln - Köpenick". Richtig gelesen, "Am Fenster", mit ca. 300 Seiten, wird zur Frankfurter Buchmesse erscheinen, ISBN und Verlag werde ich rechtzeitig bekannt geben. Das gilt auch für die Adresse meiner Verlagsseite.
Die zum Teil hier veröffentlichte Prosa werde ich im neuen Blog zum Download bereitstellen. Also auch das komplette "Hier und Jetzt". Bisher auf diesem Blog veröffentlichte Prosa werde ich für Anthologien zur Verfügung stellen, ISBN und Verlag gebe ich mit Erscheinen bekannt.


Ihre, Eure, Marie

Sie haben sich gesucht und gefunden ......

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Nicht mehr lange und Damon kommt zu uns.



Missbrauch zeigt Facetten und trifft nicht immer nur die Kinder.

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Bergmann wird Regierungs-Beauftragte zum Thema sexueller Missbrauch. Erste Amtshandlung, ein runder Tisch. Wie immer wenn Politik Betroffenheit heuchelt, findet dieser in Berlin und bei den Kirchen ohne die Betroffenen statt.
Wer diesen Blog regelmäßig begleitet, wird erkannt haben, das es Dinge in dieser Gesellschaft gibt, welche ich um jeden Preis versuche wenn auch in kleinen Schritten, verändernd zu beeinflussen. Ob es mir gelingt, wer weiß, aber es muss sein. Und wenn es erforderlich wird muss jeder von uns bereit sein auch die eigene Vita offen zu legen oder gar als Beispiel zu zitieren. Das ich mich selbst dabei nicht zurück halte, oder schone, dürfte mittlerweile von den meisten meiner Leser verstanden sein.
Also werde ich, da sich meine Lebenssituation derart entwickelt hat, endlich auch beginnen können über die Arten von Mißbrauch zu schreiben, welche nicht nur Kindern sondern auch Eltern und Menschen im einzelnen Schaden zu fügen. Wie ich bereits schrieb, auch ich bin nicht frei von Verfehlungen und habe um meine Ziele zu verfolgen, oft rücksichtslos und scheinbar ignorant an anderen gehandelt.
Beginnen werde ich mit einer Form des Missbrauchs, dem Kindesentzug, welcher durch Gesetzgebung über Jahrzehnte gefördert und unterstützt wurde. Ein Art des Missbrauches bestehender Mechanismen in unserer Gesetzgebung welchen den Kindern mit Lug, Trug und Manipulation einen Elternteil nehmen. Den vermeintlich eliminierten Elternteilen wird persönliche, gesellschaftliche und juristische Dissozialisierung zugemutet. Was spielen zwei Seelen, zwei Menschen und deren manipulierte Existenz schon für eine Rolle. Könnte man glauben, wenn die unzähligen Geschichten von üblichem und legalem Kindesentzug präsent wären.
Verdeutlichen werde ich dies wieder einmal mit einem Stück Biografie, ein Auszug aus: „Am Fenster“. Wie wichtig mir dieses Thema ist kann der Leser aus der Tatsache ableiten, das ich aktuelle Verhandlungen über die Veröffentlichung meiner Biografie damit gefährde. Ein Preis den ich bereit bin zu leisten.
Voranstellen möchte ich das es nun soweit ist. Das sowohl die unklare juristische Elternschaft an meiner Tochter geklärt werden kann, als auch die Beweislage ausreicht um nach 27 Jahren Trennung ein gerichtliches Feststellungsverfahren der Elternschaft betrieben werden kann. Wie sagte mir doch einmal ein kluger Mann aus Gütersloh: „Manche glauben sie säßen ein ganzes Leben am längeren Hebel, du musst nur den längeren Atem haben.“ Er hatte recht, aber ich muss gestehen, ich war oft atemlos.

Kindesentzug, aus: "Am Fenster, Notwehr, Sandra ist jetzt alt genug."

„Das sollte ich endlich auch so handhaben“, denkt Marie und wendet sich von dem Fenster ab. Der Blick irrt verloren durch das Zimmer, suchend und unstet. Rudi, die männliche Biografie, ist daran zerbrochen und gescheitert, darauf zu hoffen das Sandra irgendwann einmal vor ihm steht. Marie hatte diese Hoffnung inaktiv übernommen, immer von dem Wunsch beseelt, daß in Gütersloh kein innerfamiliärer Schaden entsteht und auch sie wurde dabei von der Sehnsucht nach ihrem Kind zerfressen. Sie hatte auch in diesem Trauma endlich die Initiative ergriffen. Mehr als ein Vierteljahrhundert musste sie auf ihr Kind verzichten, bis sie von Anne dieses ca. 6 Jahre alte Foto erhielt. Marie hatte Angst vor diesem Augenblick, nach fast 26 Jahren das erste mal ihr eigen Fleisch und Blut zu sehen. Was wenn sie sich in den Gesten, in dem Gesicht, in allem was äußerlich erkennbar wäre, nicht wieder findet, oder gar unterscheidet ?

Nun, die Frage nach der biologischen Abstammung dürfte sich stellen.

Die Frage warum ein anderer Mann seit 1999 im Melderegister der Stadt Gütersloh als „Vater A“, also als leiblicher Vater Sandra's eingetragen ist, schon eher.
Es ist Bernd, der zweite Mann Heidi's, der geschiedenen Frau. Kennen gelernt haben die beiden sich angeblich nach der Trennung von Heidi und Rudi. Demnach Jahre nach der Zeugung Sandra's. Da dieser Umstand Rudi, besser Marie, seit 1999 bekannt ist, stellt sich immer wieder die Frage, warum gibt es diesen Meldeeintrag in dieser Form ?
Also Rudi war wegen Unterhaltpflichtverletzung vorbestraft und mit einer Bewährungsstrafe behaftet. Rudi hat die Reststrafe aus dieser Verurteilung nach 1999 verbüßt. Nicht nur Marie fragt sich heute, wie kann jemand für etwas verurteilt werden, das er eventuell nicht ursächlich zu verantworten hat. Wie ernst nahm die zuständige Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungspflicht für beide Seiten. Wenn behördlich beurkundet seit 1999 jemand anderer, der Herr Bernd, als Erzeuger Sandra's dokumentiert ist, warum wurde Rudi nach 1999 von der zuständigen Staatsanwaltschaft der Reststrafenverbüßung einer diesbezüglichen Haftstrafe zugeführt ?
Und was ist mit den Jahren nach der Trennung Heidi's und Rudi's ? Wenn der Herr Bernd der spät geoutete Erzeuger Sandra's ist ? Bedeutet das, Heidi hat Rudi und damit Marie um Leben und Zukunft betrogen ? Hat Sie bewusst in Kauf genommen das eine Existenz sukzessive und systematisch zerstört und ihrer gesellschaftlichen Unverträglichkeit zugeführt wurde ? Hat sie ihn vorsätzlich kriminalisiert und wenn ja, warum ?
Und was ist mit dem Herrn Bernd ? In dem Wissen, der unterhaltpflichtige ehemalige Ehemann seiner Frau ist strafrechtlich vorbelastet, sich als Sandra's Erzeuger behördlich beurkunden zu lassen, ist das eine besondere Form sozialer Inkompetenz ? Das macht doch keinen Sinn und widerspricht vollständig der Systematik und Methodik der Rechtsanwälte welche Heidi früher vertraten und ohne Rücksicht auf moralische oder ethische Grenzen des Anwaltsberufes, Rudi mit großem Geschick zum gesellschaftlichen Ausschuss degenerierten.
Marie fragt sich etwas anderes. Gibt es eventuell handfeste wirtschaftliche Interessen als Hintergrund dieser Urkundenfälschung, dieses Betruges. Ein Betrug, oder eine Urkundenfälschung wird in jedem Fall daraus. Wenn Herr Bernd der spät geoutete Erzeuger Sandra's ist, wurde Rudi und damit auch ich, systematisch einer existenziellen Kriminalisierungs- und Vernichtungskampagne ausgesetzt.
Wenn Rudi der Erzeuger Sandra's war, welchen Vorteil hat Herr Bernd von einer Falschbeurkundung, der Selbstbezichtigung einer falschen Erzeugerschaft und deren Risiken? Waren es wirtschaftliche, wie zum Beispiel öffentliche Fördermittel im Rahmen einer Eigenheimfinanzierung ? Wer weiß. Nur ich will es jetzt wissen.

Marie wird in Abstimmung mit ihrem Rechtsbeistand bei der Staatsanwaltschaft in Bielefeld ein Ermittlungsverfahren bezüglich der ungeklärten Erzeugerschaft Sandra's und dem daran gekoppelten eventuellem Betrugsverdacht, beantragen.

Das ist keine Notwehr, das ist Notwendig.

Missbrauch, physisch, psychisch, wie auch immer ….

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Nun ist es passiert, Der Augsburger Bischof Mixa ist nicht mehr im Amt. Der Pabst hat dessen vor Wochen gemachtes Rücktrittsangebot angenommen. Was für ein Witz ? Kinder, Schutzbefohlene, hat der Augsburger Schläger im Ornat misshandelt, zumindest hat er dies eingeräumt. Dies allein hätte gereicht, den Herrn Mixa von seiner mit einer besonderen Vertrauensstellung ausgestatteten Position, zu entfernen. Das er Kirchengelder veruntreut haben soll, so what, dies ist unter Politikern, hohen Beamten, privilegierten Positionen gang und gebe. Sie bereichern sich und predigen Moral. Angeprangert werden eh nur die anderen, der Rest der Gesellschaft, und der zerfleischt sich dann auch noch gegenseitig.
Dann gab es gegen Herrn Mixa von jetzt auf gleich auch Missbrauchsvorwürfe, und Pabst Ratzinger, jener Pabst der den schlimmsten bekannten Pädophilen der katholischen Neuzeit über Jahre vor Strafverfolgung schützte, entfernt seinen deutschen Hirten Mixa umgehend aus dem Amt. Wer jetzt sagt alles Polemik, nein, Herr Ratzinger, lange Jahre Chef der Glaubenskongegration, der Inquisition im neuen Gewand, deckte einen mexikanischen Oberhirten. Einen Protege seines Förderers Karol Wojtyla, seinem polnischen Vorgänger im Amt.
Dem Ganzen setzt Herr Ratzinger dann bei seinem Portugalbesuch die Krone auf. Kaum gelandet geißelt und verurteilt er mal wieder den Mißbrauch, interessant sind Form und Inhalt seiner Heuchelei. Der Oberhirte der katholischen Kirche kennzeichnet Missbrauch als das „schwerste Verbrechen gegen Gott und die Kirche".[/B]
Sein Gott sei Herrn Ratzinger bitte gnädig, die Opfer sind dem Pabst wie es scheint, sorry, ich werde wohl vulgär, „scheißegal“.
Darum meine Bitte an den obersten katholischen Scheinheiligen. Herr Ratzinger seien sie endlich Pabst und misten sie ihren klerikalen Schweinestall aus, sie erinnern sich, der Rabbi aus Nazareth, Jesus machte dies im Tempel zu Jerusalem.
Altgriechisch, „katholon“, sinnfällig ins deutsche übersetzt, „weltumfassend, weltumspannend“. Wie es scheint ist die römische Kirche die erste weltumspannende Terrororganisation und nicht „El Kaida".
Missbrauch jedweder Art hat also Tradition und feste Wurzeln in jeder der grossen Religionsgemeinschaften, unabhängig davon ob es um physische, psychische Gewalt oder den Missbrauch der Macht geht.
Nur diejenigen die unverhohlen missbrauchen und misshandeln kombinieren zu oft, geschützt und gefördert, den körperlichen, den seelischen und den Machtmissbrauch. Werden Sie erwischt dann jammern sie, sind urplötzlich die Opfer.
Wie schrieb ich doch schon vor Wochen in einem Twitter Statement: "Bischof Mixa spricht Tätersprache".

Und welche Sprache spricht Pabst Ratzinger ?
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Gay Games in Köln ....

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,... und der Bürgermeister, sein Oberstadtdirektor verstösst gegen geltendes Recht und diskriminiert queerlebende Mitbürger.

Die Stadt Köln verweigert mir mit Hinweis auf das verfassungsfeindliche und faschistoide Transsexuellengesetz mein Wahlrecht.

Also werd ich heut um 18:00 RTL, "Guten Abend NRW" schauen.

Das war ein Programmhinweis !

Es geht weiter ......

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Ab Mittwoch nächster Woche. Wir sind jetzt endlich umgezogen. Der Rest renovieren ist noch offen und ab Morgen stehen Medientermine an.

Der Hammer: Die Stadt Köln verweigert Marie Karsten den Eintrag in das Wählerverzeichnis der Stadt Köln zur Landtagswahl.

Also ab mit dem Eilantrag zum Verwaltungsgericht, mal schauen was Verfassung, Grundgesetzt wert sind. Das Landesverfassungsgericht wird auch beschäftigt.

Es wird wohl wieder einmal eine Präzedenz für alle Transidenten und Intersexuellen, nur diesmal mach ich es für mich. Erklärtes Ziel ist eindeutig die Beseitigung des faschistoiden Transsexuellengesetzes mit seinem Zwang zur Unfruchtbarkeit. Das ist Eugenik wie im Dritten Reich, brauchen wir nicht !


Also bis Mittwoch, euer Mariechen

Denunzianten die II

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Es ist zynisch, aber wir lachen.

Ich bin bei meiner Liebsten, da ruft der 70+ Hausmeister an. Der Ton frech und anmaßend wie immer und wieder mit dem Versuch einzuschüchtern. Diffamierend, persönlich und sexuell übergriffig, fremdenfeindlich, hier gegen türkische Mitbewohner und übel nachredend.
Kurz nachdem sie eingezogen war, betrat er ohne Termin, ohne Absprache und gegen jedes Recht einfach mit dem Generalschlüssel ihre Wohnung. Sie war anwesend, was wäre gewesen wenn sie nackt unter der Dusche gestanden hätte ?
Die Nachbarin von nebenan, in einer Frauen-WG lebend, hat aus eben solchen Erfahrungen Angst vor dem älteren Herren.
Nun hat er den Vogel abgeschossen. Er rief an und wollte wissen wer der der Mann in Frauenkleidern sei ? Sorry, ich hab immer noch eine für Frauen atypisch tiefe Stimme.
Sie teilte ihm mit das ginge ihn nichts an und sie hätte Besuch von einer Frau. Worauf er antwortete, dieser Mann hätte in eine Hausecke gepinkelt. Mir ist ja schon viel nachgesagt worden, aber das ist derart bescheuert und skurill, mir fiel sofort ein Titel von Udo Jürgens aus den späten 70'er Jahren ein: "Ein ehrenwertes Haus". Für uns beängstigend, die Selbstverständlichkeit des Herrn Hausmeister. Für mich üblich, wenn auch nicht mehr alltäglich, derart verletzt zu werden. Das Normale halt für eine späte, postoperative Frau mit transidenter respektive intersexueller Vergangenheit.
Das nächste waren dann ihre Strassenschuhe vor der Wohnungstüre, diesen müssten verschwinden, das sähe aus wie in einem "Türkenhaushalt". Auch nicht die erste Äußerung dieser Art.

So sind sie, die selbstbestallten "Abschnittsbeauftragten" und "Blockwarte". Ungesetzliche soziale Kontrolle und jedes Mittel faschistoider Verhaltensweisen wird bedenklos angewendet.

Sag ich doch: Ein ehrenwertes Haus

Am Pranger, Dreckschleuder, Betrügerin, Etwas, Rampensau,......

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…, nichts gutes haben manche für mich übrig. Manche kann ich sogar verstehen, ich habe auch gesündigt.
Darum fahre ich nun mit Biografischem aus, „Am Fenster“, fort. Ein Kapitel das deutlich macht wie Eltern, Familie und Gesellschaft ihre Kinder, Jugendlichen und Freunde allein läßt und an ihrem Elend verzweifeln läßt. Ich habe in meiner Biografie und meinem kurzen Leben vieles erlitten was manch anderen in den Suizid oder in blanker Gewalt hätte enden lassen. Zu meinem grossen Bedauern lerne ich in Gesprächen und Begegnungen an meinem derzeitigen Arbeitsplatz immer mehr ignorierte Opfer des geduldeten Mißbrauchs kennen. Alle erzählen sie individuelle Geschichten mit einer vergleichbaren Lebensgeschichte.
Keine Rechtfertigung, aber da ich durch Schuldige und durch eigene Fehler belastete Menschen, öffentlich in Form inquisitorischer Denunziation angeprangert werde, spreche ich noch einmal selbst aus was schon lange vor diesem Akt der Willkür und Selbstjustiz, von mir öffentlich gemacht wurde.

Aus „Am Fenster“, Kapitel 74, „Ich bin dissozial“

Einleitend möchte ich Wickipedia zitieren, es geht um die Definition des Prangers.

Der Pranger, Schandpfahl oder Kaak war ein Strafwerkzeug in Form einer Säule, eines Holzpfostens oder einer Plattform, an denen ein Bestrafter gefesselt und öffentlich vorgeführt wurde. Zunächst Folter-Werkzeug und Stätte der Prügelstrafe (Stäupen), erlangten Pranger ab dem 13. Jahrhundert weite Verbreitung zur Vollstreckung von Ehrenstrafen. Der Pranger diente den Städten auch als äußeres Zeichen der Gerichtsbarkeit.

Die Strafe bestand vor allem in der öffentlichen Schande, welche der Verurteilte zu erdulden hatte und die vielfach ein „normales“ Weiterleben in der Gemeinschaft unmöglich machte oder sehr erschwerte. Auch war der Bestrafte den Schmähungen der Passanten ausgesetzt, die für ihn nicht ungefährlich waren. Auch das Bewerfen der betroffenen Person mit Gegenständen und das Prügeln (niederdeutsch "kaakstreeken", Streek = Streich und entsprechend dänisch "kagstryge") waren üblich. In vielen Städten (z. B. Lübeck) war es jedoch untersagt, mit festen Gegenständen nach der Person im Pranger zu werfen.

Einer der letzten Fälle dürfte im Jahr 1853 in Berlin zu verzeichnen sein: Auf dem Höhepunkt der Reaktion in Preußen wurde auf dem Hausvogteiplatz noch eine Frau wegen Meineids an den Pranger gestellt: „… als es uns auffiel, dass sich vor der Hausvogtei eine neugierige Menschenschar unruhig vor etwas herumdrängte. Wir beschleunigten unsere Schritte und erblickten nun eine schon ziemlich bejahrte, korpulente Frau, mit den Händen rücklings an einen Pfahl gebunden, über dem zu lesen war: ‚Wegen Meineid‘. Man schrieb damals 1853. Es war also ein auf der Höhe der Reaktion gemachter Versuch, die mittelalterliche Strafe des Prangers wieder einzuführen. Als wir um zwölf Uhr auf dem Rückwege an derselben Stelle standen, war das uns Jungen natürlich sehr interessierende Schauspiel bereits von der Bildfläche verschwunden. Die Regierung hatte wohl eingesehen, dass sie nach 1848 so etwas den Berlinern nicht mehr bieten durfte.

Eines ist so gewiß wie von mir erlebt und erlitten,

ich war dissozial.
Über Ziele, Rudi meine Biografie,Vergangenes, Haft und Täter


Fragt sich nur warum, in welchem Umfang und will ich das ?
Wie ich mich damit fühle hat bis heute niemand interessiert. Warum auch, gilt Marie doch als anstrengend, emotional und darum unglaubwürdig. Medienvertreter nennen das dann auch schon einmal unprofessionell. Marie ist kein Medienprofi. Marie ist auch kein Mensch der im Selbstmitleid versinkt. Es geht ihr um Gerechtigkeit. Was Marie erlebt hat haben auch andere zu Schultern, sie hat es einfach nur komprimiert quasi „all inclusive“ im Gepäck. Ich will auch nicht der Gesellschaft als pauschalem Ziel meiner Biografie Verantwortung in irgendeiner Form aufbürden. Das wäre zu einfach. Es hat auch bei mir lange Zeit gedauert es zu begreifen. Es gibt Regeln die niemand von ihrer Beachtung befreien, auch mich nicht. Darum war es an der Zeit sich dessen bewußt zu werden, der regelfreie und rekursive Zyklus, der vermeintlich rechtsfreie Raum den Rudi für sich geprägt, lebte, hat in meinem Leben nichts zu suchen. Ergo ist es an der Zeit dem rücksichtlosen Verfolgen meiner ehemaligen und derzeitigen Ziele dahin gehend ab zu schwören. Keine Regelverstöße mehr. Ich habe für Marie die Fährte gelegt, die Spuren geschaffen welche es Beweisen lassen, es darf niemand mehr unter Ignoranz, Duldung, und Desinteresse an den Krankheiten dieser Gesellschaft leiden wie es bei Rudi und lange Zeit auch bei Marie üblich war. Keiner meiner Hilfeschreie rechtfertigt die Verletzung anderer Menschen und welcher institutionalisierten Gruppen auch immer. Schluß mit Lustig, dieses Erbe meiner Biografie ist es nicht wert erhalten zu werden. Es war mir in letzten Jahren bei der Erreichung meiner Ziele hilfreich, aber dieses Stadium persönlichen Wahnsinn's, fast blindwütiger Wahrheitsfindung liegt hinter mir.
Es wird ein Spagat der mir momentan nur schwer zu leisten scheint. Auf der einen Seite erwarten viele von mir Unbeherrschtheit, Emotionalität, Berechnung und asoziales Verhalten. Das alles war und wollte Rudi nie sein. Marie auch nicht, nur macht sie die Erfahrung das, wenn Marie sich abwägend, überlegend und angemessen verhält, ihr mit Mißtrauen begegnet wird. Das ich diesen Weg jedoch konsequent gehen muss, endlich auch im Rahmen üblicher Grenzen an zu kommen, bleibt mir nur wieder diese selbst zerstörende Konsequenz erneut zu praktizieren. Diesmal ausschließlich für mich, Disziplin und noch einmal Disziplin um endlich sozial verträgliche Freiräume besetzen zu können. Ebenso wie ich lernen musste das Prognosen und Perspektiven für die Zukunft nicht zählen musste ich akzeptieren und anerkennen das Vergangenheit nicht zählt. Dazu gehört auch das es niemand und im Regelfall schon gar nicht die Betroffenen interessiert was und für wen geleistet wurde.
Das gilt auch für dies Buch, Menschen die zu recht als etabliert, als in diesem System angekommen gelten, sagen es ist gut. In der Regel sind es Mitglieder des so genannten Bildungsbürgertums. Anne sagt, das es zu Ende geschrieben werden muss, Sanne möchte es komplett lesen und Betroffene die ich auf ihrem Weg begleitet habe, fanden sich darin wieder und haben daraus Hilfe gezogen. Marie würde am liebsten eine Job als Telefonistin, etwas in dieser Art ausüben. Keine Helfersyndrom mehr, keine Betreuung mehr, keine Hintertür mehr um mir selbst aus dem Weg zu gehen. Aber ich werde es zum Ende bringen, dieses Buch und ich möchte es für mich zum Ende bringen. Keine halben Sachen mehr. Es muss auch fertig werden um die vielen persönlichen Opfer und Verletzungen welche ich dafür in Kauf genommen und geschaffen habe, zu rechtfertigen.
Es gibt etwas das ich für mich lösen muss, meinen Absolutismus. Er steht mir weder an, noch macht er für mich oder irgend ein Problem auch immer, das Leben menschlicher. Noch ein Erbe Rudi's das ich ablehnen werde. Auch wenn ich jetzt noch nicht weiß wie sich dies entwickeln wird, welche Auswirkungen es haben wird, es wird ein Stück Veränderung das Spuren schaffen wird. Vielleicht wird es mir helfen persönliche Baustellen ohne Hass fertig zu stellen. „Let it be“, meine Mutter, Heidi, Sandra, Rudi's und meine Opfer.
Warum frage ich mich, was ich verbockt habe ? Bei dem Erzeuger hat Marie sich 48 Jahre gefragt ob sie den Vater verraten darf, er musste sie doch auch geliebt haben, hat er ja auch, und wie. Was hatte sie denn bei dem falsch gemacht ? Nichts, und für diese Antwort hat Marie 48 Jahre gebraucht. Was ein Wahnsinn, all die Angst, die Furcht schlecht zu sein, das Trauma des und der pathologischen Lügnerin nicht los zu werden und das schlechte Gewissen ihn zu diesen Handlungen gezwungen zu haben. Dazu kommt der Versuch sich aus dem Täterkreis aus zu nehmen. Bei Erzeuger Franz hieß der Versuch Kollege Willi K.. Dieser Willi K. hatte einen Pflegesohn mit dem Ruf renitent zu sein. Heute weiß Marie warum er es war. Willi K. war nämlich auch so einer.
Wie ich darauf komme ?
1971 durfte die Larve Rudi zum aller ersten Mal in den Ferien arbeiten, was lag näher als in des Erzeugers Elektroabteilung. Diese gehörte zu einem der führenden Hersteller von so genannten Furnierklebemaschinen und der war damals Weltmarktführer in diesem Bereich. Rudi wurde besagtem Willi K. zugeteilt. Aufgaben waren sauber machen, Hilfsarbeiten, was auch sonst. Ganz wichtig war es Willi K. immer das Rudi mit ihm in Keller ging. Dort war das Elektrolager und das war groß, verwinkelt, hatte relativ tiefe Decken, deckenhohe Regale und eine etwas trübe Beleuchtung. Was Rudi nicht sofort auffallen konnte war die Tour mit Willi K's Rückenschmerzen und dem Bandscheibenvorfall, wegen dem konnte Willi K. nach eigener Aussage nicht mehr auf eine Leiter steigen. Aber Rudi musste immer häufiger mit in den Keller und natürlich immer nur auf die Leiter. Begriffen hat Rudi es als Willi K., Rudi stand wieder einmal auf der Leiter, ihm von hinten zwischen die Beine und an das Genital griff. Nur die Reaktion war eine andere als in früheren Jahren bei dem Erzeuger, voller Ekel und Abscheu trat Rudi nach hinten aus. Die Reaktion des Erzeugers war die geballte Faust auf Rudi's rechtem Auge. Nach Feierabend natürlich, klar das Willi K. sich beschwert hat. Er muss doch davon aus gegangen sein, Rudi sei ein williges furchtsames Opfer. Nicht nur die Opfer sind stigmatisiert, auch die Täter erkennen sich untereinander. Von diesem Tag an fielen Rudi und Marie immer mehr Gemeinsamkeiten im Verhalten zwischen den Beiden Ehrenmännern auf.
Bedauerlicherweise hat Marie zwei Eigenschaften. Die Fähigkeit Menschen nicht nur sexuell sondern auch mental zu beherrschen und abhängig zu machen. Zweifelsfrei einer der Gründe warum sie selbst extrem verletzlich und angreifbar ist. Marie sind Sensibilät, Wahrnehmungsvermögen und Bösartigkeit in hoher Qualität und als Endlosschleife programmiert. Wie und durch wen ? Durch die Traumatisierungen aus den Verletzungen und den Erniedrigungen ihres Lebens. Neuro Linguistische Deformationen vom schlimmsten. Logischerweise hat die Angst vor weiterem Schaden so etwas wie einen Anti-Viren Schutz in mir geschaffen. Dessen Grundlage ist was ? Natürlich Misstrauen und dieses prüft nicht nur potentielle Bedrohungen sondern alles und jeden und verlangt nach ständiger Kontrolle mit der Macht zu eliminieren oder in mir genehme Quarantäne zu verbannen.
Dann gilt es noch eine Frage zu beantworten. Um ehrlich zu sein, Marie läuft sowohl vor der Frage, als auch vor der Antwort davon.
Wenn sich Opfer als stigmatisierte erkennen und dies auch für Täter gilt, wenn in hohem Maße aus Opfern Täter jeglicher Ausprägung werden, auf welch ensetzlichem Weg und mit welcher düsteren Erwartung ist Marie unterwegs ? Eins ist mir heute sehr deutlich, ich bewege mich zwischen dem Gegenteil meiner Peiniger und das in all derer Prinzipien und Grundsätzen, als auch deren Methodik. Das subtiler und konsequenter als das ich diese erfahren haben. Der Mensch ist eben ein selbst lernendes System. Stockholm und das gleichnamige Syndrom lässt grüßen. Der Hang zur Hörigkeit, zur Unterordnung, paradoxerweise mit der scheinbar zum Überleben notwendigen absoluten Kontrolle gepaart, ist die Hölle auf Erden. Leider gibt es nur wenige, in ihrer Wirkung absolute Wege, heraus aus dieser gelebten Endzeit. Marie muss nicht auf Armageddon warten, sie lebt es und ihre Sehnsucht ist die Entscheidung.

Erich Fried, Antwort,.......


Zu den Steinen
hat einer gesagt:
seid menschlich

Die Steine haben gesagt:
Wir sind noch nicht
hart genug


Mit den Steinen hat Marie oft gesprochen, sie sind gute Zuhörer. Darum sind Friedhöfe wohl auch ein beliebtes Ziel ihrer Meditation. Vor allem weil Grabsteine eine finale individuelle Persönlichkeit besitzen, diese sind im wahrsten Sinne des Wortes in Stein gehauen. Die Sonne scheint, es ist zwar kühl aber Marie hat beschlossen ihren Fensterplatz gegen einen Spaziergang auf dem nahem Friedhof zu tauschen. Etwas frische Luft wird ihr gut tun und nach dem Sex sowie so. Marie und Hans hatten sich mit einem anderen Paar getroffen. Diese leben als Paar auch eine Affäre wie Hans und Marie, stressfrei eben. Diese Form „freier“ Sexualität hat den Vorteil nicht bindend und ohne Beziehungszwänge zu sein. Just for Fun und wer nicht will lässt es eben. Wenig konnte Marie ebenso wie Rudi bisher selbst gestalten, zuwenig. Der Sex gehört dazu, es ist wie ein Bodensatz existentieller Notwendigkeiten. Essen, atmen, hin und wieder richtig schlafen, alles Dinge die gegeben sind aber nicht dem eigenen Gestaltungsrahmen entsprechen. Der Rest sind oder waren Zwänge, so wie Rudi's Haftstrafen. Er wurde, unberücksichtigt seiner und damit auch meiner Vergangenheit, kriminell. Das Erbe welches er mir damit hinterlassen hat ist noch immer, Rücksichtlosigkeit, Hilferufe und Einsamkeit. Was bleibt ist darüber zu schreiben, Zuhörer gibt es nicht. Auch keine professionellen, die haben Lehrmeinungen und verbieten sich das Zuhören, sie sind härter als die Steine. Marie würde gern mit ihrer Schwester reden, hat sie doch nach ihrer Kenntnis Psychologie studiert. Nur, Ruth ist leider auch kein Stein.
1996 musste er das erste Mal in Haft, U-Haft, der Unterhalt, es dauerte eine Woche. 1998 hat er Glück gehabt, der Haftrichter ließ ihn wieder laufen. 1999 erfuhr Rudi von Sandra's, seiner Tochter, behördlich dokumentiertem zweitem Erzeuger, jetzt war ihm alles egal und Marie wurde für 3 lange Jahre hilflos, ohne jeden Einfluss auf ihn. Im Jahr 2000 ging es wegen Unterhalt für 5 Monate in den offenen Strafvollzug nach Bielefeld-Brackwede. Auch das hat ihn scheinbar unberührt gelassen, war doch eh alles egal. Was er versuchte mühsam auf zu bauen, stieß die Vergangenheit wieder um und die Sache mit dem Unterhalt, mit Sandra, konnte er nicht ändern. Rudi begann an sich und seinem Leben zu verzweifeln, schlimmer noch er resignierte. Rudi war bereits zu diesem Zeitpunkt eine gebrochene männliche Larve. 2001 war dann vorläufig schluß mit Lustig, er lebte immer noch mit Conny zusammen, versuchte sich wieder einmal beruflich zu etablieren, die nächste Haft, Betrug. Er hatte keine andere Möglichkeit mehr gesehen, Conny, ihren Sohn Norman und sich über Wasser zu halten. Zumal es waren kalkulierte Strafen, er wollte raus aus den Zwängen illegaler Geschäfte und Dienstleistungen. Es ging mal wieder in den offenen Vollzug, nur diesmal gelang es ihm zu fliehen. Nicht um sich dem Vollzug zu entziehen, er wollte seine Gesundheit schützen ob der unmenschlichen medizinischen Zustände dort. Der andere Grund war Marie, sie hatte begonnen wieder Einfluss zu nehmen, wollte aus ihm heraus und nicht an Rudi zu Grunde gehen. Drei Monate später wurde er gefasst, diesmal ging es in den geschlossenen Vollzug, wieder Bielefeld-Brackwede. Ein Hochsicherheitsgefängnis, gebaut aus der Angst der 70'er Jahre, Baader-Meinhof, RAF etc., Mithäftlinge waren Körperverletzer, Junkies, Dealer und so weiter. Das ganze Spektrum krimineller Energie und Not, Rudi trug Marie mitten hinein.
Ich war es, Marie, die ihn zur Sozialarbeiterin trieb. Die Dame hatte ein Büro auf dem Zellentrakt und war immer überbeschäftigt, zumindest erweckte sie den Anschein.
Rudi erhielt nach Beantragung also einen Termin bei der Dame und Marie sprach zu ihr.
Ich habe ihr eindringlichst gesagt das Rudi kein Mann sei, zumindest ein transidenter Mensch und Hilfe benötige.
Ihre Antwort war kurz, knapp und abschließend. „Dann passen Sie mal auf das ihre Mithäftlinge nichts merken. Das wäre nicht gut für sie“. Sie machte sich eine Notiz in ihrer Akte und Rudi saß mit Marie die Haft ab.
Nach der Entlassung lernte Rudi Meike kennen, Meike war die Mutter von Daniel, dem mißbrauchten ADS Kind. Die Beiden trafen eine Absprache, Meike ging arbeiten und Rudi betreute Daniel. 2006 schlug dann wieder die Justiz zu. Reststrafe wegen Unterhalt, vier Monate JVA Neumünster.
Marie wäre fast durchgedreht, sie hat in Rudi einen Amoklauf nach dem anderen begonnen, schlimmer die Alpträume wurden auch Tagträume. Es waren die Erinnerungen an Franz unseren Erzeuger.
Rudi erfuhr durch einen Zufall das die Uni Kiel, gefördert durch ein Millionen Budget des Landes Schleswig-Holstein dort ein Pilotprojekt durchführte. Ziel und Aufgabe war es, Verurteilten Mißbrauchern und Mißhandlern wieder in die Gesellschaft und das schnellstmöglich, zurück zu helfen. Mit diesen Leuten saß Rudi auf einer Haftabteilung, auf einem Flur.
Ich begann immer militanter zu werden und in Rudi zu wirken. Ein Antrag jagte den anderen, ich wollte zu diesen Leuten in psychologische Betreuung.
Nach mehreren erfolglosen Anträgen hatten wir die Herrschaften wohl ausreichend genervt. Wobei ich mir heute sicher bin, die Intervention des protestantischen Anstaltsdiakon war Ausschlag gebend, Rudi wurde einem der Herren Psychologen vorgeführt.
Wieder war es Marie die sprach und um Hilfe bat.
Die Antwort war wieder abschlägig mit einem Unterschied, der Herr druckte eine Liste aller niedergelassenen Psychologen in Schleswig-Holstein aus. Die solle Rudi nach Haftentlassung anrufen und einen Termin vereinbaren. Was er sagte war: „Wir sind hier für die Täter da, Opfer betreuen ist nicht unsere Aufgabe. Kümmern sie sich nach der Entlassung selbst darum“.[/ALIGN]

Erich Fried hat recht, so hart ist kein Stein.

Wer frei ist von jeder Schuld, der werfe den ersten Stein.

„Am Fenster“, Kapitel I

KINOTIPP !!!

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Hurra, Hurra,....

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....., der Pumuckl ist da.

Ich habe mir mal wieder die Haare gefärbt. Etwas sehr rot wie es scheint, vielleicht eine Überreaktion, unbewußt, aber vielleicht.
Eher war es Protest, der Schrei nach Nonkonformität. Der päpstliche Ghostwriter für's Predigen rückt die Mißhandlungs- und Mißbrauchsdiskussion in die perverse Charge des Antisemitismus. Wobei doch Christen in Jahrtausenden Progrome und Verfolgung politisch salonfähig machten. Sorry, nicht die Christen als Individuum, der Klerus war es. Bischof Mixa, welcher sich in dem öffentlichen Diskurs der Tätersprache schuldig machte, steht jetzt im Verdacht selbst Täter gewesen zu sein und die Kirche als solche strebt mit der Bundesregierung die Auferstehung des „Reichskonkordates“ an. „Runder Tisch“ heißt das politisch korrekt genannte Instrument zur opferverachtenden Verschleppung und Verschleierung. Unter den Tisch kehren soll es werden, wie mir scheint.
Und um es üblich zu machen, wirft sich auch Bundesaußenkanzler Westerwelle für dieses wertlose Werkzeug mit dem Charakter eines „Debattierclubs der Verschleierer“, weil sie wußten es schon lange, ins Geschirr. O.K. Ich gebe es ja zu, nichts was Herr Westerwelle nicht kommentiert oder politisch pervertiert. Irgendeinen politischen Mehrwert wird er sich davon schon versprechen.
Auch der Präsident des Deutschen-Fußball-Bundes, Dr. Theo Zwanziger, dürfte unbeschwerte Ostern beim Eiersuchen mit seinen Enkeln verbracht haben. Ist doch für ihn glücklicherweise die durch Herrn Dr. Zwanziger gar selbst pervertierte Affäre um den Schiedsrichter Amerell, wie es aussieht, im Treibsand der gesellschaftlichen und medialen Ignoranz versunken.
Ich frage mich im Angesicht des Tsunami menschlicher Perversion aus dem Hause Klerus und Pädagogik, warum hat er den „Fall Amerell“ so hoch gehängt ? Hat er, um ein Bildnis zu verwenden, den „Reichstag“ selbst entzündet ? Sollte ein Unbeteiligter zum Verschleiern her halten ?
Herr Amerell ist gewiss kein Kommunist, aber nach eigenem Outing Bisexuell und warum sollte Herr Dr. Zwanziger nicht versuchen mit Christoph Daum Doppelpass zu spielen ? Hatte doch der Trainer Daum bereits im April 2008, homosexuelle, pauschal in die Ecke Pädophiler gerückt. Wenn das keine Steilvorlage für den selbst ernannten Menschenfreund und Medienmenschen, Dr. Theo Zwanziger war, dann weiß ich es nicht.
Wer sich jetzt fragt was haben Kirche, Klerus und Pädagogen mit dem Fußball, besser mit dem organisierten und institutionalisierten Sport gemeinsam ? Ist doch einfach, soziografisches und statistisches. Ebenso wie sich der Bevölkerungsschnitt in Kirche und Schulen, in Heimen und jeder anderen gesellschaftlichen Zelle spiegelt, so bildet dieser sich auch im Sport ab. Damit gibt es auch im Sport die schweigenden Mitwisser, die Dulder und Verschleierer. Eine weitere Gemeinsamkeit ist der Unwille längst bekanntes und überfälliges anzuerkennen und zu verarbeiten. Mißbrauch, Übergriffigkeit ist üblich und damit überall gegenwärtig.
Schlimmer noch, „politisch korrekt“ die Opfer von Mißbrauch und Diskriminierung auf dem Scheiterhaufen gesellschaftlicher Ignoranz verbrennen zu lassen. Diese Abartigkeit billigen sich im Regelfall nur die Mächtigen und ihre Vasallen zu.
Vor dem Grundgesetz sind alle Menschen gleich, vor Gott auch, so sagt man uns in allen Weihnacht-, Oster- und Sylvesteransprachen. In allen politischen und klerikalen Predigten und unsere „Fürsten“ lieben uns alle.
Wenn das Liebe ist, welch segensreicher Zustand muß dann die „Anarchie“ sein. Allerdings, Mut, Aufbegehren und Zivilcourage würden mir schon reichen und die Einhaltung des Wenigen was Bibel, Koran, Talmut und Grundgesetz uns lehren wollen.
Das war meine ganz persönliche Osteransprache und nachdem ich sie hinter mir hatte war es zwanghaft zu verändern und wenn es nur die Haare sind.

Lebende Legenden, Willi hat's gewusst und Erfolg schafft Verantwortung

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Ein Erlebnis das mich beeindruckte und nachdenklich machte, die Verleihung des 46'ten Grimme-Preis.

Wie nah liegen, lebende Legenden, mediale Querdenker und Genies wie Alexander Kluge, die gelebte Professionalität eines begnadeten Darstellers wie Helmar Weitzel, die professionalisierte Peinlichkeit in Gestalt eines Berufspolitikers und das Erleben, Erfolg schafft höhere Verantwortung, Aljoscha Pause, beieinander ?

Mit letzterem möchte ich beginnen, zum einen war er der Grund warum wir in Marl waren. Ich wollte seiner Auszeichnung wahrhaftig werden. Zum anderen, um es spüren zu können, gesellschaftliche Verantwortung für mindestens 10 % der Bevölkerung hat seinen soziokulturellen Stellenwert erhalten und manifestiert. Es war spürbar und glaubhaft, das Auditorium, die Gäste dieser Preisverleihung, welche jeden Fernsehschaffenden in den Adel der medialen Informationsgesellschaft erhebt, haben es mich fühlen lassen, der Prozess zur gesellschaftlichen Migration queer lebender Menschen hat seinen Platz in den Medien gefunden. Danke Aljoscha, ich hatte Tränen in den Augen, war zutiefst berührt, auch ob deiner Aufregung. stimmt du bist kein Bühnenmensch. Aber ein Wegbereiter und ich bin stolz das ich es durfte, dich ein kleines Stück weit begleiten.
Nur eines solltest du jetzt immer erinnern, du bist jetzt per Ritterschlag zum Fachmann, Experten in diesem Themenbereich geworden. Dies nicht als queer lebender Mensch in unserer Gefühls-, Seelen- und realen, manchmal auch erlittenen Welt, aber als Wegbegleiter, Berichterstatter und Beobachter. Für diese neue, anspruchsvolle Qualität in deinem beruflichen Leben wünsche ich dir alles Gute.
Vergesse aber bitte nie, es ist ein gehöriges Stück Verantwortung mehr, werden von nun an doch viele glauben, du seist so etwas wie unser „Anwalt“ oder „Sachwalter“.
Mein Vertrauen hast du.

Genie, mehrdimensional, umtriebig, produktiv, einer der „hören“ kann und das gehörte in Bilder verwandeln kann, Alexander Kluge. Wer mehr über ihn wissen will, einfach googeln. Er hat mich in wenigen Minuten während dieser Ehrung sehr beeindruckt und berührt. Aus dem Stand, aus gelebtem und geschaffenem hätte er das Publikum wohl für Tage informieren können. Das ohne zu langweilen oder das Gefühl eines Monologes zu schaffen. Ein Augenblick den ich wohl nie vergessen werde.

Helmar Weitzel, der „Willi“ aus „Willi wills wissen“, ein begnadeter Darsteller und einer der letzten richtigen „etwas Kind gebliebenen“ in der profitorientierten Medienwelt, schaffte es die Peinlichkeit des Abends mit Charme, Humor aber auch dem Sarkasmus welcher zur Reflektion zwingt, erträglich zu machen. Was war geschehen ? Den Preis überreichte der zuständige Fachminister für Familie, Kultur, Soziales, und und und, in NRW wie es scheint ein „Superministerium“. Der Herr Minister war so gut vorbereitet das er den Namen des Preisträgers bei der Überreichung des selben vom Sockel ablesen musste. Peinlich, er hatte diesen bei der Laudatio nicht präsent. Helmar Weitzel gab nicht nur mir in diesem Augenblick eine kostenlose und nachhaltige Lehrstunde in menschlicher Größe, Selbstironie und „think big“. Er ging einfach darüber hinweg. Danke Helmar Weitzel, ich habe etwas gelernt.


Für alle die etwas Geduld haben und hören können,....

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Der schwule Irrtum im Sport, oder sind Biografien immer sinnvoll ?

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Ein offener Brief, oder Fragen zum Thema

Seit langem mal wieder mit Aljoscha telefoniert. Die Folge, ich habe mal wieder das Buch über Marcus Urban gelesen. Marcus Urban, ehemaliger Fußballspieler in der DDR Oberliga. Nach dem Ende der Karriere, nach der Wende, geouteter Schwuler. Bis dahin alles gut und richtig. Seine Entscheidung sich zu outen, Respekt. Egal wie sehr ich für jeden Menschen dieser Welt die Anerkennung, die Möglichkeit sich zu bekennen, das eigene Leben zu führen und zu bestimmen, wünsche. Outing ist immer noch und bleibt eine mutige Entscheidung. Vor allem gilt dies für Menschen, ob Frau oder Mann in den Arenen, auf den Bühnen dieser Welt. Egal ob Fußball, Handball, Basketballspiel, Eishockeyspiel, die Liste könnte jetzt beliebig fort geführt werden. Aktive, Frauen wie Männer beenden ihre Lebenslüge bis auf ganz wenige Ausnahmen nur manchmal und wenn, immer erst nach der aktiven Zeit. Dabei ist es unerheblich ob es sich um Berufssportler oder Amateure handelt.
Was mich an dieser Biografie des Marcus Urban, gerade jetzt, interessiert, entsetzt und wieder einmal wütend macht ?
Es wurde nicht für Betroffene geschrieben, es wurde nicht zur Aufklärung geschrieben, nicht um zu informieren. Dieses Buch dient den wirtschaftlichen Interessen des Verlages, dem Ego und dem Erfolg des „Ghostwriters“ und vielleicht, …...... ?
Der Grund meines Ärgers ? Kennen Sie einen aktiven Fußballer, Lesbe oder Schwuler, auf dieser Welt der sich outen konnte und damit ein Leben in persönlicher Freiheit, ohne Lebenslüge, ohne Versteckspielen, ohne Lebensängste führt ? Nachgedacht ?, ich auch.
Den gibt es nicht, noch nicht, darum arbeiten seit vielen Jahren eine ganze Reihe engagierter, motivierter, kompetenter Personen und einige wenige Outingerfahrene an diesem Problem. Sie beraten, betreuen Betroffene und versuchen die Voraussetzungen für ein Leben in persönlicher Freiheit und dem Frieden in sich selbst zu schaffen. Es ist die Möglichkeit sich zu outen die fehlt. Diese Möglichkeit wird nicht an der Basis, in den Vereinen, in den Fangruppen verweigert. Sie wird in den Verbänden, den nicht getroffenen Entscheidungen auf den Verbandstagen zum Beispiel des DFB verhindert. Damit tragen diese Verbände Mitschuld an den Qualen, dem persönlichen und beruflichen Scheitern der Sportler, welche an ihrer gelebten Lebenslüge gescheitert sind.
Aber wenn ich das Buch über Marcus Urban lese habe ich immer einen ganz anderen Eindruck.
Den Eindruck, er sei in aktiver Zeit geoutet gewesen, er sei geouteter Auswahlspieler gewesen etc. und das in der DDR. Wem könnte ein solcher Trugschluß zum Vorteil gereichen ? Zur Zeit nur den Sportverbänden und den ewig Gestrigen. Das jahrzehntelange Schweigen, die Untätigkeit an den Menschen, die nicht wahrgenommene soziale Verantwortung, dem Versagen des Verbandes an seiner gesellschaftlichen Pflicht, es wird quasi nachträglich für gut befunden.
Lieber Marcus Urban, kann man das mal gerade stellen, korrigieren um weiteren Schaden zu verhindern. Für wen und was haben Sie dieses Buch schreiben lassen, sollte es ein profitabler Ablassbrief für Funktionäre werden, oder haben Sie Ihre Qualen, Ihre Schmerzen schon vergessen ?
In der Hoffnung von Ihnen zu hören und mit den besten Grüßen,
Marie Karsten



Der Papst ist „political correct“ und das neue Zauberwort heißt „Entschuldigung“.

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Für mich ist political correctness Mißbrauch pur. Die Sprache, unser wichtigstes Kommunikationsinstrument, wird derart verbogen, daß alles was wir sagen, Mainstream, unkritisch, inhaltsleer und vor allem verlogen freundlich, diskriminierend rücksichtsvoll und austauschbar wird. Egal ob es um den Papst, Faschismus, Fußball, die Familie, den Nachbarn, die Arbeit, egal, alles das gleiche, nichts ist mehr einzig, Konformismus pur.
Wer politisch korrekt ist darf alles sagen, wenn wesentliches auch unausgesprochen bleibt. Gleich gemacht, ausgerichtet und ohne persönliche, individuelle Merkmale. Schöne heile Welt, die Entschuldigung rechtfertigt jede denkbare Verletzung, Übergriffigkeiten sind erlaubt und ist Klärung nicht zu verhindern sagt man „Entschuldigung“. Es gibt Worte welche ich hasse, ganz oben auf dieser Liste, „Entschuldigung“. Sprache charakterisiert den Umgang unserer Gesellschaft und ich habe das Gefühl sie wird immer einfacher, strukturierter und zielgerichteter. Grausam in ihrer Reduktion auf gesellschaftliche „Corporate Identity“ und die Klassifizierung jedes einzelnen in die politisch korrekten Schubladen pseudodemokratischer Apothekenschränkchen. Das diese so eng und begrenzt sind wie die entmenschte Denke und das kleinkarierte Weltbild ihrer Besitzer, der Moral- und Meinungsmacher, egal, wichtig ist, alle passen hinein. Überschaubar, beherrschbar und in unserem Wahlverhalten kalkulierbar. Wie sagte schon Helmut Kohl, „dieses Volk hat seine Führung nicht verdient, ....“. Hat es doch jene gegeben, welche es wissen wollten, was es ist, die: „geistig, moralische Wende“.
Bundesaußenkanzler Westerwelle denkt zur Zeit auch über Wende nach, die Dritte in 28 Jahren. Was mache ich nun ? Ich bin zwar im Besitz einer Wendejacke, diese hat jedoch nur zwei Seiten. Es hat den Anschein ich bin für die schöne, neue Welt politischer Korrektheit nicht geeignet. Ein Relikt vergangener Zeiten wie es scheint. Wie die Dinosaurier, in der Anpassung defizitär und damit zum Aussterben verurteilt. Eines hab ich jedoch begriffen.
Mainstream ist politisch korrekt. Ein altes Sprichwort sagt: „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.“

Einige interessante LINKS:

http://www.kopfschuettel.de/2007/12/28/political-correctness/

http://de.uncyclopedia.org/wiki/Political_correctness

Sunrise, Schweiß und Endorphin

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Manche, zum Beispiel jene, welche Laufen, Joggen und Bewegung im allgemeinen, eher für überflüssig und unzumutbar halten, neigen zwar dazu Endorphin mit Adrenalin zu verwechseln (den hab ich bei Hanna geklaut), aber ich bin wieder Junkie, Endorphinjunkie.
Der erste, der unmittelbare Kick den ich dabei habe, ist hier zu sehen.

Beim ersten betrachten des Bildes, ich machte es auf einer morgendlichen 8 Km Tour, fiel mir Erich Malpass ein, "Morgens um sieben, ist die Welt noch in Ordnung". Ich gestehe trivial das Buch, zeitgemäß zu Beginn der 70'er Jahre, aber es hatte was mit heiler Welt und Familie zu tun. Darüber denke ich in letzter Zeit wieder sehr oft nach. Den roten Faden welchem ich immer folgen wollte, den ich jedoch nie in den Händen hielt. Ehe, Kinder und geregelte Bürgerlichkeit mit allem was diese so nervig, spießig und anstrengend macht. Mit allem was die Träume der Jugend verblassen und den Alltag so entbehrungsreich werden lässt. Die Sehnsüchte welche unerfüllt bleiben und darum auch so drängend werden. Die Enge des bürgerlichen Korsett, die einem den Atem nimmt und allem Anschein nach auch die Freiheit. Ich kann mich wieder erinnern, das wollte ich einst für mich. Einst, das war als Rudi noch von Marie träumte. Rudi ist nun Biografie und Marie wird Realität. Realität wie die Fitness, die ich benötige für den einen, den finalen Marathonlauf mit all seinem Glücksgefühl aus Endorphin und angekommen sein, nach dem langen Lauf in das eigene Leben.
Dessen kleine Dosen, die kleinen Glücksgefühle und glücklichen Augenblicke, welche mir die behutsame Vorbereitung im Sonnenaufgang, an jedem neuen Morgen beschert.


Que(e)r und Super Guido

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Ich mag ihn nicht, nein, ich halte ihn für eine politische Katastrophe, abe das hat nicht einmal Guido Westerwelle verdient.
Homophobie gibt es eben nicht nur im Fußball wie uns einige gern weißmachen wollen, nein, nein !

Zitat aus ZEIT Online, ein Leserkommentar (LINK):

"Ich habe.. ..nichts gegen Homosexualität. Kürzlich besuchte Westerweille in Begleitung seines Freundes offiziell China, sie wurden mit allen Ehren empfangen. Ich fand, auch wenn ich nichts gegen Homosexuelle habe, es sehr peinlich, dass Westerwelle seinen Lebenspartner mitnahm. Also bitte, warum muss der dabei sein? Deutschland darf gern von Homosexuellen vertreten werden, aber bei Antrittsbesuchen wäre es sehr nett, wenn sie ihre homosexuelle Lebenspartner daheim lassen könnten. Zwar haben wir Deutschen keine vernünftigen Staatsvertreter mehr (Bismarck), aber es wäre doch sehr nett, wenn man auf die Schmach verzichten könnte, dass ein deutscher Staatsverteter Hand in Hand mit einem Mann den roten Teppich in Peking läuft. Es ist peinlich, ich versinke zu Boden wenn ich nur daran denke.
Wenn schon Lebenspartner auf solche Reisen mitmüssen,dann bitte nur Frauen.
Die Chinesen dürften nach diesem auftritt glauben, das ganz Deutschland homosexualisiert ist.
Abgesehen davon ist die Politik von Westerwelle die schlechteste, welche Deutschland in seiner Geschichte momentan erfährt."


Welch Weltbild ? Da war Otto von Bismarck zeitgemäßer, nähmlich am Ergebnis und nicht an der eigenen cruden Verklemmtheitheit orientiert.

Ein Super Gau ....,

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..., anders kann man diesen Blog (FeminineLesbians.wordpress.com) und solche Einlassungen nicht charakterisieren.

Vielleicht hat es auch mit faschistischen, ausgrenzenden Tendenzen unreflektierter lesbischer Karrieren zu tun.

Zitat (LINK):
"Wenn man von der Beschneidung afrikanischer Mädchen spricht, so nennt man dies offiziell Genitalverstümmelung, was diese ungeheuer brutalen operativen Eingriffe auch angemessen benennt. Ich sehe da keinen großen Unterschied zwischen den Trans-Ops (besonders die bei FzM) und der genitalen Verstümmelung afrikanischer Frauen. Die Argumentation, dass dies eben Teil der “Kultur” sei und man habe sich da nicht einzumischen ist zutiefst rassistisch und frauenverachtend und zum Glück im Hinblick auf die Genitalverstümmelung ja schon längst überholt.

Dass dieses Trans-Ding jetzt mit der Schwulen- und Lesbenszene (LGBT) immer in einem Atemzug genannt wird gibt ihr den Touch von etwas “behinderten” und krankhaften – so nach dem Motto: die Armen können sich das nicht aussuchen, wen sie lieben, sie stecken ja alle biologisch im falschen Körper, denn Heterosexualität ist das “normale” und man kann nur als “innerer Mann” eine Frau lieben. Es verleugnet die Existenz von Frauen und ihrer eigenen Geschichte (siehe Artikel “Romantische Freundschaften und Liebe zwischen Frauen)."

Ist das Dummheit ?

Genitalverstümmelungen sind keine operativen, klinischen Eingriffe und wie faschistoid diese unwürdigen, kriminellen Verstümmelungen mit den notwendigen chirurgischen Anpassungen transidenter Menschen in dieser Form zu vergleichen.

Was hat das mit femininer Weiblichkeit zu tun ?
Aus stylistischen Gründen streiche ich mal den folgenden Satz.
Eher mit Gesinnungsfaschismus wenn auch nur latent und nicht geoutet.