Zwei Wochen Familie
Saturday, August 2, 2008 3:35:14 PM
Endlich war es soweit- der 23. Juli 2008, Maike, mit 5 stündiger Verspätung (der Lufthansa sei gedankt) im Anflug auf Prag! Ein wenig Sightseeing, eine Tretboottour auf der Moldau, ein Besuch bei einer meinen Omis, viel Eis und gemütlichen Stündchen in Parks bestimmten unsere ersten gemeinsamen Tage in Prag.
Aus unserem ursprünglichen Plan, den Süden Tschechiens am Wochenende mit dem Auto, Fahrrädern und nem Zelt zu bereisen, würde aus Schlecht- Wettergründen und Verplantheit einiger Tschechen nichts.
Davon haben wir uns aber nicht weiter aufhalten lassen, sondern sind kurzerhand am Samstag mit dem Zug nach Ceske Budejovice (Budweis) gefahren. Nach einigen Stündchen durch die Stadt schlendern, einer langen Pause in einem der vielen Cafés am Rande des größten Marktplatzes Tschechiens, nem guten Budweiser- Bier, einem kurzen Regenschauer und zum Abschluss ein Picknick hatten wir auch schon genug von der Stadt.
Am nächsten Morgen gings dann auch schon mit dem Bummelzug weiter nach Cesky Krumlov. Alle Reiseführer dieser Welt empfehlen dem Tschechien- Touri einen Besuch diese Stadt, und sie haben recht.
Vor allem im Sommer, wenn viele Ruderer und Kanufahrer die Altstadt auf der Moldau umrunden, das Grün der Bäume leuchtet und die Sonne einem das Gesicht wärmt, kann man gemütlich durch das wunderschöne Örtchen und über das Geländer der Burg spazieren. Einfach traumhaft!
Kaum war Maike einen Tag wieder zurück in Hamburg, musste ich schon wieder in den Bus Richtung Flughafen steigen, um meine Mutter und meine Cousine Laura abholen.
Das typische Touristenprogramm mussten die beiden alleine erleben, da ich bis mittags arbeiten musste. Am Nachmittag haben wir uns jeden Tag wieder getroffen und gemeinsam Prag erkundigt. Mir war dabei vor allem wichtig, Orte zu besichtigen, an denen ich vorher noch nie gewesen bin. So zum Beispiel die alte Bibliothek des Strahov Klosters, das Freibad direkt an der Moldau und der Besuch eines klassischen Konzerts im Smetana- Saal des Representatioshauses (obecni dum). Diese drei Ereignisse waren etwas ganz besonderes und nun kann ich sie endlich auf meiner TO- DO- Liste abhaken.
Ich muss wirklich sagen, dass der Juli definitiv der schönste Monat in diesem Jahr in Prag war. Ich habe einiges erlebt, bin durch Tschechien gereist, habe den Sommer genießen können und kann mich langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass ich in 25 Tagen diese wunderbare Stadt verlassen werde, um in Deutschland einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.
Für alle, denen ich noch nicht von dieser freudige Nachricht berichten konnte: Ich habe einen Studienplatz an der katholischen Fachhochschule in Münster!!!
I believe I spider, my friends! I have you all very love!
Mim
Aus unserem ursprünglichen Plan, den Süden Tschechiens am Wochenende mit dem Auto, Fahrrädern und nem Zelt zu bereisen, würde aus Schlecht- Wettergründen und Verplantheit einiger Tschechen nichts.
Davon haben wir uns aber nicht weiter aufhalten lassen, sondern sind kurzerhand am Samstag mit dem Zug nach Ceske Budejovice (Budweis) gefahren. Nach einigen Stündchen durch die Stadt schlendern, einer langen Pause in einem der vielen Cafés am Rande des größten Marktplatzes Tschechiens, nem guten Budweiser- Bier, einem kurzen Regenschauer und zum Abschluss ein Picknick hatten wir auch schon genug von der Stadt.
Am nächsten Morgen gings dann auch schon mit dem Bummelzug weiter nach Cesky Krumlov. Alle Reiseführer dieser Welt empfehlen dem Tschechien- Touri einen Besuch diese Stadt, und sie haben recht.
Vor allem im Sommer, wenn viele Ruderer und Kanufahrer die Altstadt auf der Moldau umrunden, das Grün der Bäume leuchtet und die Sonne einem das Gesicht wärmt, kann man gemütlich durch das wunderschöne Örtchen und über das Geländer der Burg spazieren. Einfach traumhaft!
Kaum war Maike einen Tag wieder zurück in Hamburg, musste ich schon wieder in den Bus Richtung Flughafen steigen, um meine Mutter und meine Cousine Laura abholen.
Das typische Touristenprogramm mussten die beiden alleine erleben, da ich bis mittags arbeiten musste. Am Nachmittag haben wir uns jeden Tag wieder getroffen und gemeinsam Prag erkundigt. Mir war dabei vor allem wichtig, Orte zu besichtigen, an denen ich vorher noch nie gewesen bin. So zum Beispiel die alte Bibliothek des Strahov Klosters, das Freibad direkt an der Moldau und der Besuch eines klassischen Konzerts im Smetana- Saal des Representatioshauses (obecni dum). Diese drei Ereignisse waren etwas ganz besonderes und nun kann ich sie endlich auf meiner TO- DO- Liste abhaken.
Ich muss wirklich sagen, dass der Juli definitiv der schönste Monat in diesem Jahr in Prag war. Ich habe einiges erlebt, bin durch Tschechien gereist, habe den Sommer genießen können und kann mich langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass ich in 25 Tagen diese wunderbare Stadt verlassen werde, um in Deutschland einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.
Für alle, denen ich noch nicht von dieser freudige Nachricht berichten konnte: Ich habe einen Studienplatz an der katholischen Fachhochschule in Münster!!!
I believe I spider, my friends! I have you all very love!
Mim


