Posts tagged with "Funny"
Thursday, 5. February 2009, 14:02:49
Funny, Weird, Käför
Neulich habe ich einen Käfer in meinem Arbeitszimmer gefunden, bald darauf noch einen. Einmal hatte ich das Gefühl, mir wär von oben was auf den Kopf gefallen, aber ich habs als Spinnerei abgetan. Einmal hat mich was im Nacken gekitzelt und als ich mich kratzte hatte ich einen in der Hand. Als mir dann vorgestern noch einer von der Decke auf den Schreibtisch fiel, beschloss ich der Sache auf den Grund zu gehen. Ring frei zur ersten Runde: Eingrenzung des Problems.
Schritt 1: Identifikation der Käför. Meinen Besuch gefragt, der zufällig beruflich auch Krabbeltieren begegnet. Wusste aber nichts.
Schritt 2: Identifikation der Käföreintrittsstelle. Schuhe konnten es nicht sein, dann kämen die Käfer aus dem Flur in meinen Arbeitsraum und nicht umgekehrt. Durchs Fenster konnten sie nicht kommen, da das zu war und ich beim Lüfen im Raum anwesend bin. Käför von oben legt nahe die Decke zu untersuchen. Inspiziere Loch in der Decke durch das die Lampenkabel führen. Groß genug. Vermute Käföreintritt hier.
Schritt 3: Käförursprung erkunden. Ich untersuche den Dachboden. Auf Höhe meines Arbeitszimmers nur blanke Dielen. In die Zwischendecke kann ich aber nicht gucken. Weiter vorne: Unidentifizierbares, anscheinend essbares Zeug auf einer Plane. Interessant.
Schritt 4: Käföridentifikation die zweite. Ich google nach Klassifizierungsseiten. Kein Erfolg. Suche nach Nachschlagewerken. Kein Erfolg. Suche geändert: Bildersuche nach kleinem schwarzen ovalen Käför ergibt einen Treffer mit der Bezeichnung Mehlkäfer. Suche nach Mehlkäfer ergibt, dass diese sich gern un Dachböden und Zwischendecken und unter Dielen aufhalten, überall, wo Getreideprodukte gelagert werden oder verloren gegangen sind. Sehr gut. Weiteres Vorgehen vertagt.
Tuesday, 27. January 2009, 15:10:40
Quote, Funny
Erwachsene gebrauchen die Sprache in höchst unterschiedlicher und vielfältiger Weise. Sie verwenden Wörter als Signale, um eine Handlung auszulösen oder Zugang zu einem Gegenstand zu erlangen. Es gibt freilich auch triviale Anlässe, wo Wörter ohne Sinn und Zweck gebraucht werden. In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle aber dienen Wörter als Werkzeuge, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. (Glasersfeld, Ernst von (1996): Radikaler Konstruktivismus. Ideen, Ergebnisse, Probleme. S. 235)
ROFL! Aber denk' da mal drüber nach
Monday, 19. January 2009, 12:24:16
Funny, Weird
Schon seit wer weiß wie langer Zeit kleben meine Tasten. Jeder kennt das ja, der eingefleischte Studi oder Zocker isst, trinkt und schläft an seiner Tasta. Dabei kommts mal vor, dass das Marmeladebrot auf die Tasten fällt, wenn man ersteres und letzteres kombiniert, wem ist das nicht schon passiert
Natürlich macht man die Tasten auch oberflächlich sauber, aber in den Zwischenräumen sammeln sich dann allerhand kleine Kreaturen die sich dort fröhlich vermehren. Als gerade mein kleiner Finger wieder einmal auf der Shifttaste kleben blieb, hatte ich die Nase voll und habe die ganze Tastatur auseinander gebaut. Ganz vorsichtig, natürlich, um alle Schrauben und Abstandhaltergummis nachher wieder beisammen zu haben.
Nach der gründlichen Dusche der Plastikteile folgte das hingebunsgvolle Zusammenpuzzeln der Abstandhalter. Aber was ist das? Einer fehlt! Die ausfühliche Suche in meinem chaotischen Arbeitszimmer fördert aber nichts zutage, weswegen ich mich entschliesse einen Ersatz aus einem Taschentuch zu bauen und ihn auf die vermeintlich unwichtigste Taste zu legen. Nach dem Zusammenschrauben und Umdrehen stellt sich heraus: Es ist die Alt-Tatse, die ich in meinem Lieblingsspiel für jedes Emoticon brauche -.-
Also noch einmal auseinanderschrauben, vorher einprägen, welche Taste ich wirklich ersetzen kann und wieder zusammenbauen. Doch nun klemmt F2. Ich schraube also wieder auf und richte das Gummiteil aus. Plötzlich habe ich noch eins in der Hand und nach kurzer Untersuchung ist klar: Das war das, was fehlte. Wo zur Hölle das herkommt ist mir zwar unklar, aber ich freue mich und baue es ein. Jetzt nur noch den Deckel wieder dra--- Tja einfach umdrehen war keine gute Idee wo die vier wichtigen Schrauben noch drinhingen...
Ich sammle mir also die Schrauben wieder vom Boden und schraube zu - aber nun fehlt eine Schraube. Naja denke ich mir, mir egal, hält auch so und hole die andern 14 unwichtigen. Als ich die eingesetz habe fällt mir noch eine einzige längere ins Auge - das ist dann wohl die vermeintlich verschwundene. Meine Tasta ist wieder sauber und ganz. Nach nur einer Stunde Wahnsinn. Wer würde sich diesen Spaß entgehen lassen indem er einfach eine neue kauft?
Und gleichzeitig habe ich noch eine ganz tolle Taktik fürs nächste Ostern gelernt: Ich koche mir einfach selbst ein Ei und lasse es fallen. Ich muss dann nur noch beobachten, wo das Ei hinrollt, wenn ich es dann einsammle, werden wie ein Wunder alle andern versteckten Eier auch dort sein
Monday, 5. January 2009, 10:54:03
Funny, Weird
Wer Nichtlustig kennt, den wird kaum noch wundern, warum Herr Riebmann in der Wand wohnt, oder dass jeden Tag ein Dinosaurier durch eine Zeitmaschine kommt um sich etwas auszuleihen, wobei die Zeitmaschine nur existiert um zu verhindern, dass der Saurier existiert. Aber man muss keinen verdrehten Verstand haben, um sich so etwas auszudenken.
Der vorletzte Tag im alten Jahr, heute Morgen hängen wir alle etwas in den Seilen, nur meine Schwester ist voller Energie. Sie schnappt sich das Auto meiner Mutter und düst damit einkaufen. Währenddessen wird meine Mutter aber wach und will zu ihrem Freund, lässt sich also von diesem abholen. Als Namedtonowhere zu Besuch kommt, fährt meine Mutter mit dem Auto ihres Freundes zurück, da meine Schwester ja mit ihrem unterwegs ist. Diese ist auch inzwischen wieder eingetrudelt, ebenso Namedtonowhere. Doch nach einer Weile fällt ihm auf, dass er nochmal nach Hause muss. Um etwas schneller zu sein nimmt er das Auto meiner Mutter mit und lässt sein eigenes stehen. Die geht inzwischen eine Runde mit dem Hund um den Block und meine Schwester beschließt nochmal loszufahren, da sie unglaublich dringend noch Silversterkracher braucht. Ich schicke ihr eine SMS in der ich sie bitte, noch was mitzubringen und neben mir auf dem Tisch brummt ihr Telefon. Keine Minute später kommt sie zur Tür rein, aber nicht, weil sie ihr Handy vergessen hat, sondern weil das Auto weg ist, mit dem sie gerade eben einkaufen fahren wollte. Aber der Supergau ohne Silversterkracher dazustehen kann gerade noch abgewendet werden – schließlich hat meine Schwester nun ihr Handy wieder und ruft einfach unseren Freund an, der an ihrer Stelle nun einkaufen fährt
Thursday, 27. November 2008, 12:32:53
Funny, Weird
Obwohl ich selbst nur laienhaft tanze, interessiere ich mich seit Urzeiten brennend für Tanz. Diese Neigung scheine ich aus der Familie zu haben, denn mir ist bekannt, dass meine Mutter in meinem Alter einer Tanzschule in ihrem Heimatort Lüdenscheid viel ihrer Zeit widmete. Mit ihrem damaligen Partner tanzte sie schon und auch mit meinem Vater später gehörte der Tanz zu ihren Leidenschaften. Bis auf Turnierebene hatten sie sich hochgetanzt und dabei auch einige Größen kennen gelernt.
Vor einer Weile kamen wir wieder auf das Thema und sahen und im Netz Tanzvideos an. Sie erzählte mir von Michael H., der aus der klassischen Schule kam und dann zum Breakdance überging. Wir sahen die Videos und sie schwelgte in lang vergrabenen Erinnerungen. Danach vergaßen wir auch dieses Thema.
Seit ich in Osnabrück wohne, treffe ich immer wieder auf einen sympathischen Busfahrer mit nettem Akzent, der mir schon das erste Mal aufgefallen war. Ebendiesen traf ich gerade wieder einmal für ein paar Haltestellen und er sprach mich direkt an wie es mir ginge, was ich eigentlich so machte, wie meine Zukunft aussähe. Er fragte nach meiner religiösen Orientierung, da er mich für "die Gegenseite" hielt und ich klärte ihn auf, dass ich wohl eher dem Agnostizmus als etwas anderem angetan bin.
Er griff in seine Jackentasche und zog ein kleines Faltblatt hervor. Er habe dies selbst geschrieben, es sei die Wahrheit und ich solle es in Ruhe lesen. Auf der Außenseite war ein Bild von ihm tanzend, mit seiner Partnerin. Das Innere beschrieb sein Leben, seine Karriere als Tänzer und seine Familie. Dass er trotz dieses "erfüllten" Lebens eine Leere gespürt habe und sie schließlich (wie könnte es anders sein) in Gott fand. Na toll, dachte ich mir, wieder nur so ein Bekehrer und das ist bestimmt auch alles gar nicht wahr. Aber dann fiel mein Blick auf die Unterschrift: Damian H. Derselbe Nachname wie der des berühmten Breakdancers. Und schrieb er da nicht von Tanz? Aber lateinamerikanisch, nicht modern...
Ich rief meine Mutter an um ihr die Geschichte zu erzählen. Und sie meinte "Damian? Klar, das ist der Bruder von Michael, der war damals auch dabei und wohnte in Osnabrück, den haben wir da mal besucht".
Tja möglicherweise bin ich ihm sogar wegen meiner Ähnlichkeit zu meiner Mutter ins Auge gefallen, wer weiß. Das Leben schreibt Geschichten, die niemand ihm glauben würde
Tuesday, 28. October 2008, 11:35:30
Funny
Gerade klopft es an meine Tür. Richtig, klopft! Vielleicht denken diese Vertreter sich, dass das persönlicher ist und die potentiellen Kunden dann bereitwilliger die Tür aufmachen? Also mir macht es Angst. Und Wut. Was denken die sich eigentlich, arbeitende Menschen in ihrer Konzentration zu stören? Und nun komm mir nicht mit Hausfrauen, die arbeiten und konzentrieren sich ebenso. Und als Liebhaber eignen sich diese BWL-Lackaffen schon lang nicht mehr. Studenten würden offene Türen einrennen. Gutaussehende natürlich. Oder ein Handwerker im Overall, stoppelig, verschwitzt, ölig, männlich.
Während ich mir noch überlege ob ich mich zur Tür bequemen oder einfach vorgeben soll ich sei nicht da, klingelt es höflich distanziert. Ich öffne die Tür einen Spalt breit und stelle einen Fuß dahinter. Goldene Regel: Die Breite der Türöffnung sollte sich antiproportional zur Anzahl der davor stehenden Vertreter verhalten. Wenn keine da sind, kann man die Türe ruhig aufmachen. Wenn es mehr als zwei sind, lässt man sie besser zu. Durch den Spalt klärt mich nun ein motivierter mitteljunger Vertreter auf, von welcher Gesellschaft er kommt und reicht mir eine laminierte Karte. Ohne Luft zu holen erklärt er mir nun 2 Minuten, dass die Strompreise steigen und es ab sofort tollen günstigen Strom auch in unserer Straße geben wird, der nicht von den Ölpreisen abhängt. Ob ich wüsste woraus mein Strom besteht? In der Annahme, dass ich, würde ich die Frage mit ja beantworten, wissen müsste, wieviel Prozent meines Stroms aus welcher Quelle kommt, antworte ich gewohnheitsmäßig ehrlich nein. Damit habe ich die einzige Pause verspielt, die er bereit war einzulegen, ich war einfach überrumpelt und bin zu höflich jemanden einfach so zu unterbrechen.
Also erklärt er mir nun Dinge, die ich WOHL weiß und wiederholt wie toll das wäre wenn ich nicht mehr von den Stadtwerken abhängig wäre. Eine Minute später versuche ich ihn vorsichtig zu unterbrechen er möge mir doch einfach ein Informationsblatt geben, ich würds mir dann in Ruhe ansehen. Aber er würde hier gar keine Flyer verteilen, antwortet er und hat wieder genug Luft für einen Monolog. Nach weiteren 2 Minuten stellt er endlich die uns alle erlösende Frage nach meinen jetzigen Stromkosten und macht eine erwartungsvolle Pause wie ein Hund, der soo SICHER ist, dass gleich ein Leckerli auf seine Nase fällt.
Und JETZT bin ich geistesgegenwärtig genug ihm zu sagen ich BIN doch gar nicht bei den Stadtwerken. Ich bin beim Konkurrenzanbieter zu dessen Vertragsgegenstand gehört IMMER unter den Preisen der Stadtwerke zu bleiben. Autsch. Das kannte er schon. Hundeli bekam kein Leckerli sondern einen Tritt in die Rippen. Ich hätte ihm auch schon früher gesagt, dass er seinen Atem verschwendet, wenn er öfter Luft geholt, oder die richtigen Fragen gestellt hätte. Er tut mir richtig leid, wie er da so steht, sofort richtig enttäuscht aussieht und sich mit aller verbleibenden Würde zurückzieht. Er wünscht noch einen schönen Tag, fügt einige Floskeln an und zieht mit hängenden Ohren von dannen. Armer Vertreterli.
Friday, 19. September 2008, 13:09:35
Murphy, Funny, Wiseguys
Ich wollt mir schon seit einiger Zeit ein paar Dinge besorgen und dazu mal gezielt einkaufen gehen. Doch da das alles nur so halb wichtig war habe ich mich bisher immer erfolgreich gedrückt. Da ich schon die Woche über etwas kränkel und Quarkwickel machen wollte, war's heut aber echt an der Zeit wenigstens Quark zu besorgen. Auf dem Rückweg vom Computerladen bin ich also in einen Lebensmitteldiscounter gestolpert und habe mich da zu allem Möglichen hinreißen lassen. Obwohl mir klar war, dass der Rückweg von 2 km Länge schon auf flachen Schuhen ermüdend, auf Pumps dagegen die Hölle wird, selbst wenn mein Rucksack leer ist, habe ich ihn bis zum Anschlag gefüllt. Noch ein Sixpack Wasser dazu und dann endlich ab nach Hause. Unterwegs bringen mich meine Füße schon fast um, nachdem der rechte Arm lahm geworden ist, ruiniere ich mir den linken aber auch der hält nicht lange durch. Die letzten 500m trage ich das Wasser vor dem Bauch vor mir her und meine Schultern und mein Rücken beginnen mich anzubrüllen, dass mein Rucksack wirklich so scheiße ist, wie mein Freund immer behauptet. Als ich zu Hause ankomme kippe ich sofort aus Schuhen und Mantel und falle in den Sessel. Ich lege mir die Sachen zurecht die ich für meinen Quarkwickel brauch. Ist auch eigentlich alles da. Bis auf den Quark.
Monday, 18. August 2008, 15:56:59
Funny, Haushalt
Die meisten Menschen die ich so kenne, haben ganz entschieden was gegen Ungeziefer. Doch was genau ist denn Ungeziefer und was nicht? Bevor ich nun zur philosophischen Betrachtung der Menschheit als Ungeziefer in den Augen der Überwesen komme, beschäftige ich mich doch lieber nochmal mit weltlichen, sehr viel kleineren Tieren. Den Silberfischen! Damals als ich klein war, hatten wir welche im Badezimmer bei meinen Eltern. Manchmal bin ich ganz spät nachts aufgestanden und habe das Licht erst ganz spät angemacht, weil ich die kleinen Viecher so putzig fand. Seit Fettes Brot wissen wir ja auch, dass diese possierlichen Tierchen auch in Betten, Gefängniszellen und auf Baguette anzutreffen sind. Doch nach meinem Auszug aus der elterlichen Wohnung hatte ich jahrelang keine mehr gesehen, als ich vor einigen Wochen ein Exemplar der Gattung Lepisma saccharina bei meinem Freund erspähte. Ich fühlte mich wieder wie das kleine Kind von damals. Vielleicht mag ich sie auch nur, weil sie glänzen? Wer weiß... Da wo ich eben einen gefunden habe, hätte ich allerdings wirklich keinen erwartet: Im Briefkasten als Postwurfsendung
Monday, 14. July 2008, 09:00:47
Funny, Rhetorische Stilmittel
Während ich mich neulich für die Uni bildete war ich doch recht erstaunt, auf was man so alles stößt. Da gab es eine Quellenangabe die eindrucksvoll aufzeigt, wieso man als Autor erstens die Vornamen der zitierten Autoren ausschreiben und zweitens bei mehr als drei Autoren mit "et.al." abkürzen sollte: Das genannte Buch war von Tse, A. C., Tse, K. C., Yin, C. H., Ting, C. B., Yi, K. W., Yee, K. P. & Hong, W. C. (1995).
Aber wir haben doch sicher alle schonmal gehört, wie wir unser Gedächtnis dazu bewegen, so etwas zu behalten, nicht? Richig: Indem man die zu behaltenden Dinge in einer sinnvollen Geschichte verwebt. Wenn man aus den Initialen einen Sinn lesen kann - beispielsweise einen Namen, eine Botschaft oder eine Eselsbrücke - nennt man dieses Stilmittel Akrostichon.
Wir verwursten also die Autoren dieser Quelle in ein Akrostichon.
Die Tse-Tse Fliege macht Yin, wenn es ihr gut geht, und Ting, wenn sie vor eine Laterne fliegt. Wenn sie ihren Exmann sieht, macht sie Yi, wenn der Nachbar von gegenüber mit dem Hintern wackelt Yee und wenn sie feststellt dass er schwul ist Hong. Oderso.
Friday, 20. June 2008, 21:50:30
Funny
Es ist nicht alles Gold, was glänzt!
Das musste ich jetzt erfahren, als ich einen Kommentar zuerst positiv wertete und dann mit der Nase bremste.
Im Zug saßen zwei betrunkene Mädchen und eines davon zündete sich eine Zigarette an. In manchen Zügen dürfe man rauchen (in tiefen, - haha... [Anm. d. Verf.]) behauptete sie. Doch die Zeiten sind lang vorbei, das wusste auch ihre Begleitung. Die Raucherin stellte fest, dass es ja solange kein Problem wäre, wie keiner die beiden verrate und dann stellten sie Vermutungen an, wer wohl gefährlich sein könnte. Ich beobachtete in der Spiegelung der Fensterscheibe, wie sich sich vorbeugte und mit dem Finger auf mich deutete "die da würde wohl nicht petzen" begann sie und ich schob ihre Einschätzung auf mein alternatives Aussehen. Doch dann fuhr sie fort "die
war auch mal jung."
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