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Ach übrigens...

... Neuigkeiten am Rande

Posts tagged with "me"

Multifunktional ist, was Ihr draus macht

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Gerade musste ich doch mal wieder lauthals über mich selber lachen. Ich habe ein besonderes Talent für Multifunktionalität.

Mein Handy zum Beispiel hat eine so spiegelnde Oberfläche, dass ich es direkt als Taschenspiegel benutzen kann. Und das auch noch ohne als eitel zu gelten, weil ein Blick aufs Handy ja selten für so eitel empfunden wird, wie einer in den Spiegel.

Nun der Hauptverwendungszweck für Toilettenpapier ist den meisten Lesern sicher bekannt. Aber einige unter uns benutzen ein Blatt Toilettenpapier manchmal auch als Lesezeichen. Da auch ich manchmal auf der Toilette sitzend lese, was landläufig für Männer als anerkannte Praxis gilt, fällt dieser Verwendungszweck unter die Kategorie "naheliegend.de".

Als ich eben jedoch das aktuelle Buch aufschlug an dem ich gerade lese, fiel mir ein Blatt Toilettenpapier mit einer darauf geschriebenen Einkaufsliste in die Hand. :D Völlig logisch! Denn mein aktuelles Buch habe ich immer in der Tasche, selbst, wenn ich einkaufen gehe. Mut zu ökonomischem Denken! :lol:

Today I... ...felt like having wings

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Self-Owned

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Gestern Nacht kam ich spät vom Familientreffen nach Hause, jede Menge neue Bilder, Videos und anderes Digitales Werk im Gepäck. Ich schaufelte erstmal alles aufs Sofa, um nach und nach alle externen Platten, USB-Sticks und meine SD-Karte an den Laptop anzuschließen. Nach einer Weile hatte ich meinen Kram sortiert und soweit eingesteckt, nur die SD-Karte fehlte. Nachdem ich meine Taschen, die Ablage hinterm Sofa und das Sofa selbst durchsucht hatte, schlich sich langsam eine gewisse Sorge ein, die Karte könnte ins Sofa gerutscht oder dahinter gefallen sein. Zwei weitere erstmal oberflächliche Suchdurchgänge blieben erfolglos.

Heute Morgen nahm ich dann mit frischem Elan das ganze Schlafsofa auseinander, rückte es ab, sah hinein, drunter und dahinter. Die Suche dauerte über eine Stunde, mit Taschenlampe und Spiegel sah ich hinter jedes Teil, was im Stauraum gelagert war, nahm jeden Kissenbezug und jedes Bettlagen aus dem Bettkasten auseinander. Nachdem alles mindestens zweimal angefasst worden war und jede Ritze ausgeleuchtet und gesaugt, gab ich erstmal auf.

Als ich eben im Badezimmer meine Gesichtscreme suchte fiel mir die Karte in die Hände: In der Schublade des Spiegelschranks. Obwohl ich nicht im Traum dran gedacht hatte, war es eigentlich völlig logisch: Ich hatte auf dem Sofa nachts auch meinen Schmuck abgelegt und auf ein Häufchen zusammengescharrt. Pflicht- und Ordnungsbewusst hatte ich das Häufchen Schmuck - zusammen mit der Karte - sofort aufgeräumt. Homer: Doh!

Der Spiegel aus Eis

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Fenrion sah sie traurig an.
"Ich sehe Dich." Erhob er sanft seine Stimme. "Durch die gläserne Wand zwischen uns kann ich Dich betrachten. So nah bist Du und doch so fern." Er beobachtete sie. "Ich sehe Dein Lachen, Deine Lippen sich bewegen. Ich weiß, was Du mir sagen willst. Doch ich höre nicht. Noch rieche ich! Nichts mag die Barriere zwischen uns zu zerreissen. Verdammt bin ich, Dich zu sehen, aber Dich nicht fühlen zu können." Sowie er seine Worte gesprochen, so verblasste ihr Gesicht aus Porzellan. "Nicht Du bist da, sondern ein farbloses, fahles Abbild Deinerselbst, gerade genug um mich weiter dürsten zu lassen, zu wenig, um den Durst zu stillen. So nah bist Du und doch so fern" sprach Fenrion leise, die Stimme senkend und legte eine Hand gegen die dünne Wand. Der eiserne Spiegel verblasste und die Konturen seiner Geliebten erloschen. Nur sein trauriges Gesicht war übrig, verlassen und mit gebrochenem Herzen. "Wenn Du nicht bist," sprach er mutlos "will auch ich nicht sein." Und langsam überzog das helle Eis seine Finger, die die Spiegelfläche berührten, dann sein Handgelenk, verschlangen seinen Arm und dann den Rest seines Körpers. Seit jeher wartet er auf den warmen Kuss seiner Geliebten, da nur sie ihn erlösen kann, erwecken von dem Tode aus Sehnsucht nach ihr.

Der graue Schleier und sein Gefährte

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Nur kleine kräuselnde Wellen waren die Vorboten des Schauspiels der Gefühle gewesen. Mitten aus der schwarzen Stille, der tiefen nachdenklichen Leere erhob sich plötzlich der tosende Sturm. Keifend spie er Luft und Wasser, wirbelte den Frieden auf und zerriss ihn in tosender Wut. Doch die starken Ufer der Vernunft zeigten ihm Grenzen und verwiesen ihn in seine Schranken. Als er endlich erschöpft zusammenbrach, zeigte sich unter ihm eine verwüstete Landschaft. Graue Schleier bedeckten den Boden, abgebrochene Äste, verschüttete Erde und zerwühlter Boden. Fort war die Wut, doch die Bitterkeit überzog mit nebligem Wabern das Land. Und die Trauer war ihr Gefährte.

True zu sein bedarf es wenig...

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... doch wer true ist, ist ein König?
Letzte Woche war ich wieder einmal auf Lebensmittelbeschaffung im nächsten kleinen Dorf, das einen Supermarkt besitzt. Nicht dass ich vorgehabt hätte besondrs true rüber zu kommen, aber es scheint, als ob lange schwarze Ledermäntel selbst nach dem Matrix-Hype noch die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Doch nicht immer muss man mit offenen Augen angestarrt werden, um das Ego zu pushen. Manchmal reicht auch der unschuldige Kindermund. Nachdem eine Mutter nämlich ihr Kleines beiseite genommen und in gemäßigtem Tonfall zu ihm gesprochen hatte, kam lauthals und für Kinder typisch ungemäßigt die Rückfrage "Mamiii? Was ist denn ein Vampir?" :D

Vorher wie nachher wie vorher

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Lieber Leser,
Hast Du Dich auch schonmal übernommen? Ja? Auch beim Einkaufen? Echt? Aber es lag am Geld oder? Ich habe...
Ich habe den Fehler gemacht gegen meine Kopfschmerzen rausgehen zu wollen. Ein wenig einkaufen, so dies und das, nach einer kleinen Wollmütze suchen. Ich war in vier kleineren Läden und danach im Supermarkt. Bis ich in letzterem war, war mein Rucksack auch noch erträglich gefüllt. Dann beging ich den Fehler einen Einkaufswagen zu nehmen, obgleich ich nur einen BW-Rucksack dabei hatte. Am Ende ging tatsächlich noch fast alles in den Rucksack und ich musste nur für ein paar Kleinteile noch eine Tüte kaufen. Eigentlich halte ich nichts davon, mein Privatleben (und meine privaten Einkäufe) auszubreiten, aber ich nutze diese freiwillige Verletzung meiner Intimsphäre heute mal als stilistisches Mittel um zu verdeutlichen, wie es war, das nach Hause zu bringen.

Mein Einkauf bestand aus: Einem Kopf Eisbergsalat, einem Netz Tomaten, einer Mango, drei Paprika, eineinhalb Pfund Weintrauben, zwei Flaschen Malzbier, vier Flaschen Hefeweizen, zwei Gläsern Uncle Ben's Süß-sauer, zwei Flaschen Sweet-Chili Sauce, je einer Flasche Soja-Sauce Japanisch und Indonesisch, je einer Dose Ananas, Lychees und Mango, zwei Dosen Mais, einem Frühstücksdrink Pfirsich, einem Asia-Drink Exotik, einem Kilo Basmatireis, drei Chinakladden A6, drei Mini-Stoff-Nilpferde, vier Haargummis mit Kunsthaar, einem Grablicht, vier Minituben Sekundenkleber, zwei Dosen Farbspray, zwei Packungen Abschminktücher, zwei Dosen Mr. Brown, einer Vorratspackung Giotto, einem Kajalstift, einem Eyeliner, einer Müslischale (mit einem Tiger dran), einem Kaffeebecher (mit einem Tiger dran), einer großen Flasche Cola Light und einer Packung Glückskekse. Wenn ich es jetzt noch einmal mit Abstand betrachte war vielleicht doch einiges davon unsinnig... :whistle:

Jedenfalls kam mir das beim Einkauf nicht so vor und ich hätte auch noch zwei Flaschen Wein und zwei Exotic-Drinks mitnehmen wollen, wurde mir dann aber doch der Tatsache bewusst, dass ich unter Umständen daran scheitern könnte das nach Haus zu bringen. Alles zusammen wog über 25 Kilo und ich habe es zu Fuß, in voller Montur, auf 16cm-Mary-Janes, in den vierten Stock geschleppt. Gratis dazu gabs eine Blase an der rechten Ferse. Was ich jedoch nicht los bin, sind die Kopfschmerzen Homer: Doh!

Ziel erreicht

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Ich schreibe öfter Mal Randnotizen für eine kleine Lokalzeitung. Neulich bekam ich dann die Nachricht "Du, aber aus dem Tripper hab' ich ne Grippe gemacht, das verkraftet unser Dörfchen sonst nicht". Ich musste schallend lachen. Wenn ich als freiberufliche Schriftstellerin schon in Lokalzeitungen zensiert werde, habe ich mein Ziel doch erreicht oder? :lol:

Süßes Blut

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Die Mücken fressen mich auf, ich dreh durch. Ich habe je einen Stich auf dem linken Oberarm, dem rechten Schienbein, dem rechten Oberschenkel und zwei auf dem linken Oberschenkel. Es wäre nicht so schlimm, wenn nicht jeder einzelne knallrot und in der größe eines Cent-Stückes dick angeschwollen wäre :frown:

Nimms mir nicht persönlich!

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Heute auf dem Weg zur Bibliothek kam ein Mädchen auf mich zu und sprach mich an: "Sorry, nimm mir das jetzt echt nicht persönlich"... Eine neue nette Kuriosität für mein Gruselkabinett von falschen Sprichwörtern. Ich sammle die nämlich. Bevorzugt in Talkshows kann man sie ergattern. So zum Beispiel "Er hat mir das gelbe vom Himmel versprochen", "Du kannst nicht alle unter einen Kamm scheren" oder "Mal sehen ob ich mich durchwinden kann". So oder so erwartete ich schon das Schlimmste, als sie den Satz fortführt: "_Wo_ hast Du das Top her?" Ich antwortete verblüfft, noch etwas skeptisch und zögerlich dass ich das nicht mehr wüsste. Dann machte sie bevor sie schwungvoll weiterging eine Geste mit Daumen und Zeigefinger und strahlte mich an: "_Sau_-schön!" :happy: