Ach übrigens...

... Neuigkeiten am Rande

Quals Bruder

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Erinnert sich noch jemand an Qual, den Wal? Egal.
Zur Zeit korrigiere ich eine Dissertation einer Nachwuchsforscherin.
Wenn man selbst eine Arbeit schreibt, sieht man seine Fehler nach einer Weile nicht mehr. Als ich selbst meine Abschlussarbeit später noch einmal las, amüsierte ich mich köstlich über meine eigenen Fehler.

Sehr hübsch fand ich den Psychosialverlag1), ziemlich erheitert hatte mich die Heinrich-Böff-Stiftung2), aber am allerbesten fand ich meine konstitutionistischen Theorien3.
Aber wie gewöhnlich wurden meine "Leistungen" bald in den Schatten gestellt. Denn als die Nachwuchsforscherin klarstellen wollte, dass die Lehrkräfte in Brasilien alleine dafür verantworlich seien, ihre Unterrichtsmaterialien, also ihre Quellen, zu wählen, erklärte sie, man verwende seine jeweils eigenen Wissensquallen.

Nachdem ich spontan im Zug so laut lachen musste, dass die Fahrgäste meiner Umgebung sich um meinen Geisteszustand sorgten, hatte ich unglaubliche Lust, das zeichnerisch festzuhalten.



1) Psychosozialverlag
2) Heinrich-Böll-Stiftung
3) konstruktivistische Theorien

Fail á la carteVon gelben Boten und rosanen Elefanten

Comments

Danielwindseeker Wednesday, November 18, 2009 2:10:48 PM

Wenn das Themengebiet der Wissensqualle besonders ätzend ist, spricht man sicher von Wissenswürfelquallen wink

NeveroddoreveN Wednesday, November 18, 2009 6:14:24 PM

Man beachte bitte den strahlenden Strand Brasiliens und die äußerst echt wirkende Transparenz der Qualle (man hat mir erklärt, dass Wissenschaftler immer für Transparenz ihrer Quell- äh Quallen sorgen müssen). Und das Buch ist natürlich portugiesisch bigsmile

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