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Posts tagged with "development"

ColdFusion Reactor

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Endlich habe ich auch ein ORM Framework für ColdFusion gefunden. Das ständige Absetzen und Zusammensetzen von Queries ist umständlich, lästig und unschön. Nach dem Einbinden des Frameworks wurde der Code sofort übersichtlicher, kürzer und pflegeleichter.

Ach so, Reactor heißt das Gute Stück. Dem Framework fehlen zwar noch ein Paar Sachen, die ich von ActiveRecord in Ruby kenne, trotzdem erleichtert es die Arbeit ungemein.

Z. B. ist es möglich Objekte und ihre Beziehungen zu anderen Tabellen zu definieren. Wie in ActiveRecord ist es auch hier möglich zu definieren welche Art der Beziehung es ist; 1 zu 1, 1 zu n, usw..

Was zum jetzigen Zeitpunkt fehlt ist die Definition mehrerer DSNs. Denn die Daten der Anwendung erstrecken sich über zwei Datenbanken. Deshalb können einige Beziehungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht deklariert werden, schade. Mit der Version 2.0 soll es aber kommen, juhuuu.

Ferner fehlt mir die Definition eines Constraints in der Beziehung. Es ist möglich in ActiveRecord eine Einschränkung zu definieren, der die Beziehung genügen muß. Z. B. kann ein Mitarbeiter viele Untergebene haben. Hier wäre die Einschränkung die, daß die Untergebenen die supervisor_id gleich der Id des Chefs haben.

Ob das kommt ist ungewiss. Würde mich aber sehr freuen.

Ein neuer Stern?

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Vor kurzem bin ich über Ruby und ein Web Framework RubyOnRails gestolpert. Nach dem ich ein Paar Artikel (1, 2, 3) dazu gelesen habe, war ich überzeugt, dass das mein Werkzeug werden wird womit ich in Zukunft meine Seiten erstellen werde.

Die Werkzeuge, die ich in der Vergangenheit verwendet habe, sind zu nennen: PHP, Java und ColdFusion.

PHP ist natürlich die Skriptsprache mit der man den Einstieg in die Webentwicklung wagen sollte. Sie ist einfach zu erlernen und bietet - mittlerweile - auch genügend Werkzeuge um ernsthafte Anwendungen in Betracht ziehen zu können. Was mir an PHP jedoch schon immer missfallen hat ist die Inkonsistenz der Namensgebung. Z. B. sind viele Methodennamen in der CamelCase-Weise definiert. Andere wiederum sind nach der alten C Variante definiert, bei der die einzelnen Wörter durch einen Unterstrich verbunden werden.

Nichtsdestotrotz war PHP die Sprache meiner Wahl für die Webentwicklung.

Während meiner Arbeit bei einem Unternehmen -- das ich nicht nennen werde --, war ich "gezwungen" Java einzusetzen. In den ersten Wochen meiner Tätigkeit arbeiteten wir noch mit JSPs. Eigentlich sind ja die JSPs nichts anderes als invertierte Servlets. Da hier keine Trennung von Geschäftslogik/Präsentationsschicht gegeben ist waren die JSPs auch dementsprechend überfüllt mit Java Code und HTML.

Nach ein Paar Wochen wurden eine neue Entwicklungsumgebung (eclipse), ein "neues" Versionsverwaltungswerkzeug (cvs) und ein neues Framework (Struts) eingeführt.

Mit diesen Hilfsmitteln ging die Arbeit wesentlich flotter voran und machte Spass. Jedoch basiert Struts auf dem Prinzip der Konfiguration. Was Konfigurationsdateien mit sich bringt, was wiederum Konfigurationsarbeit mit sich bringt. Wer will das schon? :smile:

Nach einem Jobwechsel bin ich nun dazu verdonnert ColdFusion einzusetzen. Wie alles andere auf der Welt auch, hat ColdFusion Vor- und Nachteile. Zu den Vorteilen gehört der ColdFusion Application Server der mitinstalliert wird. Mit dem lassen sich viele Aspekte der Anwendungen konfigurieren. Z. B. die Datenquellen. Das erleichtert die spätere Migration.

Die Nachteile sind in der Sprache selbst. Z. B. stosse ich immer wieder auf ein Verschachtelungsproblem in ColdFusion, bei dem sich zwei Schleifen <cfloop> <cfoutput query=""> (oder andersrum?) in den Weg kommen. Oder, dass die Verschachtelung überhaupt nicht funktioniert. Wie z. B. bei zwei <cfoutput query=""> der Fall ist.

Das sind schwerwiegende Nachteile, die zwar umgangen werden können aber nicht missachtet werden sollten.

Hier kommt Ruby On Rails (ror). Nachdem man alles nötige dafür installiert hat -- und es ist nicht viel -- kann man direkt und aus dem Stand eine Webanwendung generieren, durch

rails meineAnwendung

Dabei werden eine Verzeichnisstruktur und ein Paar Konfigurationsdateien generiert.

Was mich bei dem Framework wirklich überzeugt hat ist das Mapping der Relationalen Modelle (aus der Datenbank) zu den Ruby Objekten. Es geht so einfach und bringt so viel Flexibilität mit sich, dass man sich fragt wieso es bei den anderen sowas nicht gibt.

Das entwickeln macht einen riesen Spass, weil viele Kleinigkeiten vom Framework übernommen werden und das Framework nach dem Prinzip der Konvention funktioniert.

Vielleicht werde ich es schaffen dieses Framework in dem Unternehmen einzuführen für das ich tätig bin.
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