Reinald aus Wahnheide

Was ich noch zu sagen hätte, dauert eine .........

Meine Linuxerfahrungen

Hallo liebe(r) Leser(in),
mit Suse (ca. 1992-94) bin ich zum ersten mal mit Linux in Berührung gekommen. Leider war damals das Handbuch nicht aktuell zur Distribution. So, dass (damals noch ohne die Hilfe des Internets) ein Einstieg für mich unmöglich war. Mounten und andere Begriffe wurden zwar in dem Buch erklärt, aber wohl nur für IT- Studenten verständlich. Ich habe nichts begriffen und habe es auch nicht geschafft Suse-Linux gescheit zum laufen zu bringen. Also weiter bei Windows bleiben und in den nächsten Jahren immer mal wieder versucht, mit Linux (immer Suse) klar zukommen. Leider immer ohne Erfolg. Doch dann kam Ubuntu und alles änderte sich bigsmile . Mit Ubuntu hatte ich zum ersten mal ein richtig lauffähiges Linux auf meinen Rechner. Leider ist es mir nicht gelungen andere Computerbesitzer zu begeistern. Sie investieren lieber weiter Stunde für Stunde um Patches, Serials und Cracks zu suchen. Wer diese Stunden lieber in Linux investieren würde, hätte diese Zeit besser investiert. Nun ja, es ist nicht zu ändern. Selbst mein Angebot ihnen Ubuntu auf ihren Rechner zu installieren wurde abgelehnt. Sie bleiben lieber bei Windows und suchen stundenlang nach Seriennummern im Internet. Für alle, die die Zeit sinnvoller nutzen möchten, nehmt Ubuntu, ein schönes Betriebssystem, dass nur Freude macht.
Freude im Sinne von: Keine Lizenzgebühren; keine mühsame Suche nach "Patches" (für die Software die mehrere Hundert Euro kostet, hat wohl der kleinste Teil der privaten Nutzer eine reguläre Lizenz (meine bescheidene Meinung)).
Warum gehen so viele den mühsamen Weg? Ein Betriebssystem mit Virenproblemen und sehr teuer, anstatt eins mit Null Euro Kosten für Betriebssystem und allen Anwendungen kostenfrei? Ich weiß es nicht. Möglicherweise, weil wir dazu neigen, dass das was nichts kostet auch nichts taugt. Solange so gedacht wird, wird sich nichts ändern. Nun gut, nicht ganz zum Nulltarif gibt es Ubuntu-Linux. Man muß Lesen, viel Lesen um den Einstieg ins neue Betriebssystem zu schaffen, aber nicht mehr Zeit, als man in Windows investieren muß. Bekehren kann ich keinen, nur mal zum Überlegen anregen. Im Internet gibt ein Ubuntu-Forum und wenn man bei jedem Problem, das sich einem in den Weg stellt, in diesem Forum liest, anstatt durch wildes herumgeklicke (hab ich am Anfang auch gemacht, hilft aber nicht) seine Zeit zu vergeuden, wir man belohnt. Ja, muß denn wirklich nichts bezahlen? Doch, aber im anderen Sinne. Du nimmst erstmal (die Arbeit, die andere ins Forum gesteckt haben) und wenn Ubuntu bei Dir läuft, hilfst Du mit deiner Zeit anderen im Forum. Hört sich Gut an? Ist es auch! In unserer Gesellschaft wo nur Geld gegen Leistung zählt und gegenseitige "kostenlose" Hilfe die Ausnahme geworden ist, hat der "Erfinder" von Linux Linus Torvalds etwas geschaffen, was ich bewundernswert finde.
In diesem Sinne: Tue es nicht (nur) für dich, tue es für uns!

Installiere Ubuntu und werde Teil der Gemeinschaft!


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