wie mans macht
Wednesday, September 22, 2010 7:54:32 PM
Ansonsten merke ich im Moment, wie stark mir eine Haltung "Christ sein aber nicht 100% bibelorientiert" in den Knochen steckt: Es geht mir nicht um theologische Spitzfindigkeiten, historisch kritische Methode für und wider, interessante Nebenaspekte durchdenken, usw.
Es geht mir um eine viel subtilere Art und Weise einen Glauben zu verhunzen: Ich habe in den letzten Jahren immer wieder Sätze gehört, teilweise auch selbst (!) von mir gegeben, wie: "das kann man heute nicht mehr so sehen", "das ist eben der Lauf der Dinge" bis hin zu "das ist eben eine andere Kultur..." Christsein im Ausweichmanöver?
Nur:
- Was haben die streng und ernsthaft Gläubigen/Kulturbewussten zur Zeit Jesu damals gesagt und wie haben sie reagiert?
- Warum trauerte Paulus in 2.Timotheus 4,10 Demas überhaupt hinterher?
- Waren Jesus, Paulus, Luther, Bonnhoeffer uva. keine Kulturkritiker?
Jedenfalls: Hinzu kommt, Fragen, die mich momentan herumtreiben sind eigentlich ganz gerne auch "verbotene" Fragen, kraft Matthäus 7,3
(ich habe irgendwann festgestellt, das auf den Bibelstellen ein Copyright drauf ist und habe deswegen Texte entfernt)
Die Frage ist allerdings: Was wird mir mit diesem Argument alles verkauft?
Da ich in den nächsten Wochen wieder eventuell seltener online sein werde, kann es sein, dass es erstmal auch weiterhin nur sehr sporadisch was zu lesen gibt. Außerdem denke ich im Übrigen immer noch darüber nach, wie es mit meinem Blog weiter geht.
