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ThoBlog

die Stadt, das Web und der Rest

Posts tagged with "arbeit"

Spuren im Web und Privatsphäre

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Bestimmte Themen haben einen langen Atem. Vorgestern schreibt dazu Martin in seinem Blog unter anderem:
Es geht in der "Privatsphäre im Netz"-Debatte gar nicht im Kern um die Daten, die wir über uns selbst veröffentlichen, (..) Das heißt: Es geht schon darum, aber das ist nicht der wichtige Punkt. Viel interessanter, wichtiger, kritischer sind die Daten, die andere über uns veröffentlichen.

Eben, "Es geht schon darum" aber "Viel interessanter, wichtiger, kritischer". Wir sollten über dem Einen das Andere nicht vergessen. Diese andere Seite "andere über uns" hat vielleicht mehr Gewicht, aber wir sollten die eine Seite "wir äußern uns" darüber nicht außer Acht lassen. In diesem Zusammenhang fällt mir ein Vortrag über Business Communities ein, den ich mal über das gleichnamige Buch von Patrick Gruban (einfach mal googeln oder in openBC schauen) hielt.
(..) Communities sind Katalysatoren, sie bringen positive UND negative Aspekte schneller ans Licht

Auch das Web ist und wird immer mehr eine einzige riesige Community. (Wieviele Klicks sind es durchschnittlich von einer Seite zu einer anderen? Da gab es mal eine Untersuchung.) Welche Blüten treiben kann, was andere über einen sagen, sieht man im Zusammenhang mit Suchmaschinen auch beim Fall "miserable failure" oder "der häßlichste Mann im Internet" (siehe dazu in diesem Blog den Beitrag).

siehe auch dieses Blog: webben, ohne auf die Folgen zu achten

webben, ohne auf die Folgen zu achten

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In der Tagesschau erscheint heute ein Artikel über die Gefahren der Auffindbarkeit persönlicher Informationen. Dazu zählt nach Meinung des Autors alles, was über derzeitige oder vergangene Situation des Menschen Auskunft gibt. Auch sehr interessant ist jegliche Meinungsäußerung in Diskussionsforen, Communities, Gästebüchern oder Kommentaren in Weblogs. Wer eine eigene Internetseite betreut oder ein Blog schreibt, verrät vielleicht noch mehr über sich.

Es wird unter anderem über die Möglichkeit gemutmaßt, wie leicht es Einbrecher durch veröffentlichte Reisepläne und Urlaubspläne hätten, einen Einbruch zu planen.

Martin sieht das anders. Das Thema ist auch noch einmal Thema eines anderen Artikels. Er begründet dort, daß durch das Veröffentlichen von Reiseplänen gar nicht gesagt ist, daß sich niemand in der Wohnung befindet. Außerdem führt er an, daß Diebe das Web gar nicht für die Planung von Einbrüchen brauchen, weil sie sich einfach morgens vor das Haus zu stellen brauchen und zu beobachten, wer das Haus verläßt und vielleicht noch mehr. Das Ganze war bei ihm sogar schon einmal im Sommer 2003 Thema (siehe zweiter Beitrag von ihm unten).

Manche benutzten diese Strategie der umfasenden Information sogar damals in der DDR. Das hatte mehrere Effekte im Zusammenhang mit der Stasi und Informanten:
  1. Überinformation, die Masse der Informationen konnte nicht mehr verarbeitet werden. Das zeigte sich wohl besonders in der Zeit des Umbruchs bis zur Wende, weil in den Massen Informationen oft gar nicht mehr die wichtigen Entwicklungen von den anderen unterschieden werden konnten.
  2. Weitergabe der "Meinung des Volkes" an die Stasi, man versprach sich wohl dadurch zumindest teilweise vereinzelte Reaktionen zur Beseitigung von echten Mißständen.
  3. gezielte Desinformation

Was aber sicher ein berechtigter Aspekt ist, ist das eigene Bild in der Gesellschaft. Da ist der Personalchef, der vorm Einstellungsgespräch Google oder eine andere Suchmaschine befragt. Aber auch "Kids" tummeln sich heute schon gern auf Kiddie-Platformen wie z.B. EDnetz. Dort findet man vor allem in den persönlichen Profil-Seiten wie auch in den in diesen enthaltenen Gästebüchern die wildesten Beschimpfungen von anderen ungeliebten Jugendlichen oder einfach Ablästern über Lehrer. Es wurde sogar an Schulen nach Entdeckung beleidigender Äußerungen der Besuch von EDnetz mit den PCs in den Computerräumen untersagt. Wenn sich diese Jugendlichen demnächst um eine Lehrstelle bewerben, werden sie hoffentlich kein schlimmes Erwachen erleben oder deren Eltern aus allen Wolken fallen. Die Seite des eigenen Sprösslings zu finden sollte mit Google nicht ein besonders großes Problem darstellen.
{name oder wohnort} site:{domain der plattform}

Also liebe Erwachsene, schafft euch das nötige Wissen an und dann nehmt eure Kinder an die Hand bei ihren ersten Schritten im Web und überlaßt sie nicht sich selbst, das tut ihr im "real live", also im richtigen Leben doch auch.

Gespräch mit einem Unternehmer

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Frage:
Was macht einen "normalen" Angestellten zur Führungspersönlichkeit? oder anders, Was unterscheidet einen "normalen" Angestellten von einem besonders wertvollen Angestellten?
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