Friday, 27. October 2006, 14:36:34
messe, muenchen, technologie
Das beste an der Systems 2006 in München waren die Riem Arkaden. Noch nie war die Systems so schlecht wie heute. So klein wie noch nie. Nichts zum Abstauben, noch nicht mal für ernsthaft Interessierte. Kein USB-Stick, keine Linux Distribution. Einfach nichts. Kein halbwegs interessanter Stand. Eine Beratungsfirma (für Gemeindeverwaltungen?) erklärte Web 2.0 und verstand darunter Blogs, Tags, Folksonomy, Kommentare und AJAX und verteilte für richtige Antworten kleine Teddybären. Das vielleicht Interesssanteste war die Abteilung über 3D-Fernsehen. Die von einem Screentower im Riesenformat dargestellte kriechende Schnecke drohte bestimmt vier Meter aus dem Bildschirm heraus zu reichen auf der Suche nach einem angrenzenden Blatt zum Weiterkriechen.
Die angrenzenden Riemarkaden dienten lediglich zum Einnehmen einer Bismarck-Semmel (lecker!) beim Nordsee, einer Pizza beim Rossini und einer Cola zum kostenlosen Nachfüllen beim gegenüberliegenden Mackie (Mc Donnalds). Die Preise auf der Systems für Nahrung sind einfach zu
hoch.
Thursday, 21. September 2006, 22:08:28
webmontag, technologie, social software, muenchen
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Es wurde um Verlinkung gebeten. Gern geschehn:
Am 25. September 2006 ist wieder Webmontag München, wie immer im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80 Rgb, 81373 München. Wie auch die letzten Male wird es auch diesen Webmontag einen regen Erfahrungsaustausch geben sowie Vorträge Einzelner zu Themen des WEB 2.0 und Social Software. Stargast diesmal ist Marc Canter mit einem Vortrag zu seinem Projekt People Aggregator.
Der Vollständigkeit halber auch noch der hCalender Eintrag:
siehe auch microformats
Monday, 31. July 2006, 18:20:33
rss, social software, technologie, webmontag
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via
at-webTim Berners Lee's letzter großer Traum ist das Semantische Web. Es geht darum, daß die in Webseiten erfaßten Daten nicht in nichtssagendem HTML untergehen. Es soll den Daten mit semantischem Markup eine Bedeutung gegeben werden. Ein Datum soll als solches erkannt werden, ein Produkt und ein Preis sollen als solches erkannt werden, eine Adresse Beziehungen von Menschen untereinander sollen als solche erkannt werden. Das geht nur durch das Anreichern der Internet-Seiten mit zusätzlichen Informationen. Tim Berners Lee will dazu XML verwenden.
Ein prominenter Skeptiker ist Peter Norvig, Google Direktor für Suche und künstliche Intelligenz.
Norvig widersprach während der in Boston stattfindenden Konferenz zur Künstlichen Intelligenz, dem “Vater” des Internet und Direktor des WWW-Konsortium, Tim Berner Lee.
Es folgen Argumente von Norvig, warum er das Scheitern des Semantic Web befürchtet.
Als Möglichkeit, jetzt schon semantische Informationen in Webseiten einzubringen, sehe ich
microformats (
ich berichtete über Vorträge beim Webmontag München).
Monday, 17. July 2006, 23:38:49
technologie, social software, rss, webmontag
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Gestern war wieder
Webmontag in München. Es gab zwei sehr interessante Beiträge. Der erste war von
Martin Szugat. Martin's Vortrag handelte über
MediaWiki. Von der Entstehung über Idee, Verwendung und charakteristische Merkmale bis hin zur Installation wurden alle wichtigen Themen behandelt. Den Vortrag gibt es auch
online (
PowerPoint).
Den zweiten Beitrag hielt
Raju Bitter (
Blog) über
Structured Blogging und
MicroFormats (
microcontent). Beide verfolgen teilweise gleiche Ziele und beherbergen teilweise gleiche Ideen. Das Konzept will nach meinem Verständnis Folgendes: Diese Technologien wollen genau das Wirklichkeit werden lassen, was der "Erfinder" des Web Sir Tim Berners Lee mit der Erstellung des Semantic Web verfolgt. Strukturierte Daten sollen als solches erkennbar und verwertbar sein. Was ist dann das Besondere daran? Diese beiden Technologien können bereits heute mit den vorhandenen Mitteln umgesetzt werden und benötigen nicht die von Lee für das Semantic Web geplanten XML-Strukturen und Dokumenttypen nebst Namensräumen (Namespaces). Hauptgedanke der einfachen Verbreitung ist dabei
RSS als Transportmittel. Die Idee ist genial! Ein Auto, das verkauft werden soll, wird als solches Verkaufsangebot erkannt. Eine Rezension über ein Buch wird als solche erkannt. Ein Koch-Rezept wird als solches erkannt. Der Familienname Hund des Autoverkäufers hat eine andere Bedeutung als die Rezension über den Film "Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle" und hat eine andere Bedeutung als das Rezept zu "Kalter Hund". Künftige Suchmaschinen werden das erkennen. Erste Tests existieren dazu z.B. bei
Technorati.
Der Knackpunkt der Akzeptanz - die Hauptfrage bei jeder neuen Technologie - ist der Schwellenwert. Wenn erst einmal eine bestimmte Anzahl User diese Technologien nutzt, wenn der erste große Softwarekonzert Lösungen für diese Technologien anbietet, dann werden die anderen nachziehen.
Nachtrag:
Es gibt auch einen
hCard-Creator und einen
XFN-Creator für das Aufbereiten von Visitenkarten in hCard und XFN Friendly Links.
Monday, 19. June 2006, 22:21:45
webmontag, muenchen, internet, rss
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Zum dritten Mal fand gestern der
Webmontag München statt. Nachdem die ersten beider Termine sehr gut besucht waren und mit Vorträgen bzw. Präsentationen angefüllt (
nach dem Hörensagen), war die Teilnehmerzahl diesmal dem gegenüber recht begrenzt. Gerade einmal zehn Teilnehmer fanden den Weg ins
Einewelthaus München in der
Schwanthalerstrasse 80, München. Stellvertretend sei hier nur Siegfried Hirsch genannt, der in der deutschen Internetszene vor Allem durch sein Weblog
RSS-Blogger vielen ein Begriff ist. Ich empfand die Athmosphäre im Biergarten des Hauses als sehr angenehm. Das bot Raum, ausgiebig Meinungen über Entwicklungen, Technologien und Trends im Bereich Web 2.0 auszutauschen und eingehend zu diskutieren. Besonders interessant fand ich die unterschiedlichen Meinungen zu der Frage, ob sich neue Technologien (
wie z.B. RSS) nur allein aufgrund ihrer Einfachheit durchsetzen und ob es künftig obsolet werden soll, Handbücher zu lesen.
Andere Stimmen:
Tuesday, 28. February 2006, 21:39:11
rss, blog, technologie
meint zumindest
silicon.deInternet-Nutzer haben kaum Interesse an Weblogs
Phänomen verblasst zur Bedeutungslosigkeit
Ist ja interessant! Warum macht dann silicon.de genau soetwas Ähnliches? Okay, sie könnten sagen, daß sie kein Weblog betreiben sondern eine Internetseite mit Technologie-Nachrichten. Nur wo ist der Unterschied zum Weblog in der Wahrnehmung der Nutzer? Es sind meist kurze bis überschaubare Artikel, sie haben einen klaren Titel, Datum und Uhrzeit der Erstellung sind vermerkt und es gibt einen RSS-Feed (oder Newsfeed). So verschwimmen in manchen Bereichen immer mehr die Grenzen zwischen verschiedenen Diensten und Technologien.
Auch die genannten Fakten können keine Erklärung für das Desinteresse geben:
Nach Angaben der Blog-Suchmaschine Technorati gibt es weltweit derzeit rund 28 Millionen Weblogs - diese Zahl verdopple sich alle fünf Monate.
Interessant im Zusammenhang ist auch die teilweise weit verbreitete Unkenntnis der Anwender über aktuelle Entwicklungen und Technologien. Z.B. wissen auch viele Anwender gar nicht, daß sie RSS benutzen, wie Nielsen Netratings in einer
Studie feststellte.
siehe auch dieses Blog:
Was ist RSS?
Tuesday, 28. February 2006, 20:11:13
opera, software, technologie
via
Digg ... schreibt in Ubiquity von ACM Andreas Pfeiffer:
Warum Features keine Bedeutung mehr haben: die neuen Gesetze der Digitalen TechnologieEr schreibt über Technologie Trends und Anwender Erfahrung und nennt dann "
10 grundlegende Regeln für das Zeitalter der Anwender-Erfahrungs-Technologie"
- Mehr Features (Eigenschaften, Merkmale) sind nicht besser, sie sind schlechter.
- Man kann Dinge nicht einfacher machen, indem man neues hinzufügt.
- Verwirrung ist der endgültige Geschäfts-Verhinderer.
- Stil hat Bedeutung
- Nur Features, die eine gute Anwendererfahrung fördern (oder bieten?) werden benutzt werden.
- Alle Features, die einen Lernprozess erfordern, werden nur von einem kleinen Teil der Anwender angenommen werden.
- Unbenutzte Features sind nicht nur nutzlos, sie verlangsamen und verringern auch den Bedienkomfort.
- Anwender wollen nicht über Technologie nachdenken, was wirklich zählt, ist was diese für die Anwender tut.
- Vergiß das sogenannte Killer Feature. Willkommen im Zeitalter der Killer Anwender-Erfahrung.
- Weniger ist schwierig, deswegen ist weniger mehr.