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die Stadt, das Web und der Rest

Posts tagged with "webmontag"

Webmontag Muenchen - Februar 2007

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Vorgestern Gestern war wieder einmal Webmontag in München. Eingeladen hatte diesmal Martin Szugat in die Räumlichkeiten des Startups Amiando in der Leopoldstraße in Schwabing. Geplant waren 4 Vorträge, von denen Martin Szugat dankenswerterweise auf seinen Beitrag verzichtete. Die Zeit war doch schon recht vorgerückt.

  1. Felix Haas stellte das gastgebende Startup-Unternehmen Amiando vor. Dieses bietet eine Plattform für "einfach einladen", eine Event-Community zum organisieren von Veranstaltungen gleich welcher Größe. Das Spektrum reicht vom drei-Mann Kochabend über die 40 Leute IT-Veranstaltung - in diesem Fall der Webmontag - bis hin zur 2000-Mann starken Uni-Fete. Sehr interessant war es, einmal Einblick in die Hintergründe und Entwicklung eines solchen Startups zu bekommen. Allerdings zu umfangreich, um es hier alles
    wiederzugeben.
  2. Florian Steger sprach über Micro Communities. Interessant dabei war für mich, daß dieses Thema wieder einmal auftauchte, nachdem seit längerer Zeit nicht mehr so viel über das Thema Communities zu hören und lesen war. Zu Nachdenken regten seine Darstellung der Einteilung von Communities nach vertikaler (zielgruppenorientiert) und horizontaler (themenbezogen) Ausrichtung an. Florian Steger ist seit 2003 mit diesem Thema "im Geschäft".
  3. Rocco Georgi gab einen Überblick und eine Einführung zum Thema Mobile AJAX. Ich fand wichtig zu hören, daß die derzeitige Verbreitung der Technologie eventuell noch an der Unterschiedlichkeit der auf mobilen Geräten wie Handy vorinstallierten Browser scheitert. Ihre Vielfalt ist einfach zu groß und die durchgängige Unterstützung der Technologie nicht gewährtleistet. An diesem Punkt fährt man - so das Zugeständnis von ihm - eventuell mit einer sauberen CGI-Anwendung auf mobilen Geräten besser.


Auch alte Bekannte habe ich wiedergetroffen. So z.B. der von einem früheren Webmontag geknüpfte Kontakt zu Johannes Vockeroth mit seinem Online-Passwort-Dienst kesto von kesto.org (single sign on). Ich finde seine Idee aus zwei Gründen genial. Er wendet sich mit seinem Dienst an sogenannte Web-Nomaden, die öfter von einem PC zum nächsten wechseln, um daran zu arbeiten. Damit kann ihnen ein single-sign-on Passwortdienst sehr von Nutzen sein. Punkt eins ist das Verwalten aller Zugänge online, also von überall zugreifbar. Punkt zwei ist die Tatsache, daß alle Daten verschlüsselt sind und kein Paßwort im Klartext den Browser verläßt. Damit ist diese Anwendung absolut vertrauenswürdig.

Ich freu mich schon auf den nächsten Webmontag, der beinhaltet dann auch den diesmal verschobenen Beitrag von Martin Szugat zum Thema Windows-RSS-Plattform.

Ideen und Entwicklungen im Web

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zum Webmontag München am 25.09.2006

Der Webmontag München war diesmal gut besetzt von Zuhörern und Zuschauern, sicher nicht zuletzt wegen der Ankündigung eines Beitrags von Marc Canter über sein Projekt People Aggregator. Aus meinem engeren Bekanntenkreis war Florian Heidinger diesmal mit dabei.

Da stellt sich mir eine interessante Frage. Muß ein Weblog immer ganz sachlich sein? (Es gibt wirklich solche Fälle, da erinnern die Blog-Posts an marketing-technisch gestylte und mit Werbe-Blabla aufgeblasene Pressemeldungen.) In meinen Augen: Nein. Darf ein Weblog eine eigene Meinung wiedergeben? In meinen Augen unbedingt: Ja. Darf ein einfacher Web-Nutzer eine andere Meinung als ein Guru haben? In meinen Augen Ja. Das ist zwar so, als würde ein Thomas Hofmann einem Klaus Schallhorn sagen, da gibt es eine Suchmaschine namens Google, die ist ganz toll. Aber der Guru antwortet womöglich zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Geschichte darauf, diese Suchmaschine ist zu unbedeutend.

Was ist PeopleAggregator? Vorgestellt wurde es als Mega-Plattform oder Community, quasi als Plattform für Plattformen, Community für Communities. Es soll z.B. darüber möglich sein, mit dem Absenden eines Blog-Postings in verschiedene Weblogs gleichzeitig zu posten. Also eine Vernetzung vieler verteilter Blogs und kleinerer Communities. Fragen kamen auf. Eine Frage lautete, ob nicht mySpace.com eine starke Konkurenz darstellt. Marc Canter erwiderte darauf sinngemäß, er glaube mySpace wird kommen und gehen (an Bedeutung verlieren) wie schon viele Plattformen oder Communities vorher. Eine andere Frage (von mir) war die nach der Gefahr von double Content bei der Nutzung von vielfach gleichem Inhalt in unterschiedlichen Blogs. Seine Antwort sinngemäß war die: Kümmere dich nicht drum. Glaube mir, sie werden deinen Content finden, egal wie. Ich glaube, daß an dieser Stelle viele Menschen, die sich mit Suchmaschinen befassen, anderer Meinung sind. Die Meinung von Marc Canter mag dennoch richtig sein, sein Konzept aufgehen und angenommen werden. Wenn es eine bestimmte Schwelle überschreitet, wird es zum Selbstläufer. Vielleicht haben seine Communities dann wirklich eine ähnliche Sog-Wirkung wie Blogs heute. Suchmaschinen werden, sofern sie seinen Content auslesen können, dies sicher auch tun und dann vielleicht sogar entsprechend hoch ranken. Wer sich mit der Funktionsweise von Suchmaschinen auseinandersetzt, wird aber sicher nicht so schnell zu der Meinung kommen, man müsse sich im Zusammenhang mit Suchmaschinen um nichts Gedanken machen und die Suchmaschinen würden sich schon von selbst darum kümmern gerade deinen Content um jeden Preis zu bekommen. Sehr schön in diesem Zusammenhang finde ich auch immer wieder die fiktive Geschichte vom Webdesigner und dem Suchmaschinen-Robot

An einem schönen Sommerabend in einer rheinischen Grossstadt lehnte ein Suchmaschinen-Robot gelassen an einer Kneipentheke und genoss nach seinem langen Arbeitstag ein paar Gläser kühles Altbier. Er hatte in den letzten 24 Stunden 16 Millionen WWW-Seiten gelesen und ausgewertet. Die Ergebnisse hatte er bei der Datenbank abgeliefert. Für heute reichte es ihm. Bloss keine HTTP-Anfragen mehr. Jetzt musste VoA[1] reichen.

Genussvoll liess er das Altbier die Kehle runterlaufen. Ein lässiges Winken mit dem leeren Glas reichte als Bestellung für das nächste. "Ein PubML[2] sollte mal jemand erfinden", dachte er.

Dynamischen Schrittes kam ein schwarzgekleideter Jüngling mit Drei-Tage-Bart und viel Gel in den geschwärzten Haaren herein und stellte sich neben den Robot an die Theke. "Au Scheisse! Ein Webdesigner!", dachte der Robot. (..)


Aber hier ging es bei der Frage nicht um JavaScript sondern um duplicate content. Das ist aber eben auch ein Problem, das zu beachten heute viele Suchmaschinenexperten raten. Andere Themen wurden genannt wie z.B. FOAF, openID, single sign on und interconnect social networks als Ziel. Auch XFN und microformats werden genannt.

Der zweite Beitrag kam von Johannes Vockeroth. Er stellte sein Projekt kesto.org vor. Schlecht finde ich die kommentarlose Weiterleitung auf die Firefox-Download-Seite, wenn man kesto z.B. mit dem Opera Browser besucht. Die Idee dahinter ist ein Zugangssystem zur zentralen Verwaltung von Zugangskennungen im Web. Der in meinen Augen genialste Teil dahinter ist die Idee, die in Eingabe-Formularen eingegebenen Daten bereits im Browser mit JavaScript (symmetrisch, AES) zu verschlüsseln und erst verschlüsselt abzusenden. Damit verläßt kein Paßwort im Klartext den Browser. Einziger möglicher Angriffspunkt sind hier Keylogger, die als bereits auf dem PC installierte Programme Tastendrücke mit loggen und speichern. Es wird keine E-Mail Adresse abgefragt, wie auch keine Funktion zum Zusenden eines womöglich vergessenen Paßwortes existiert. Einmal vergessen sind die eingegebenen (und verschlüsselten) Daten des Accounts verloren.

Nachtrag:
Leider hab ich kesto bei mir nicht zum Laufen gebracht, er verlangte immer neu daß ich mich einlogge. Und dann hat er sich neue logins nicht gemerkt, habe sie immer wieder versucht hinzuzufügen.

Nachtrag 2:
An einem anderen Rechner hinter einer Firewall kann ich jetzt damit arbeiten. Was fehlt ist ein kurzes Howto. Man denkt zunächst, man muß lauter neue Filter anlegen, aber wahrscheinlich muß man das gar nicht.

andere Stimmen:

Webmontag München - 25.09.2006

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Es wurde um Verlinkung gebeten. Gern geschehn:

Am 25. September 2006 ist wieder Webmontag München, wie immer im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80 Rgb, 81373 München. Wie auch die letzten Male wird es auch diesen Webmontag einen regen Erfahrungsaustausch geben sowie Vorträge Einzelner zu Themen des WEB 2.0 und Social Software. Stargast diesmal ist Marc Canter mit einem Vortrag zu seinem Projekt People Aggregator.

Der Vollständigkeit halber auch noch der hCalender Eintrag:

siehe auch microformats

Zweifel am semantischen Web

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via at-web

Tim Berners Lee's letzter großer Traum ist das Semantische Web. Es geht darum, daß die in Webseiten erfaßten Daten nicht in nichtssagendem HTML untergehen. Es soll den Daten mit semantischem Markup eine Bedeutung gegeben werden. Ein Datum soll als solches erkannt werden, ein Produkt und ein Preis sollen als solches erkannt werden, eine Adresse Beziehungen von Menschen untereinander sollen als solche erkannt werden. Das geht nur durch das Anreichern der Internet-Seiten mit zusätzlichen Informationen. Tim Berners Lee will dazu XML verwenden.

Ein prominenter Skeptiker ist Peter Norvig, Google Direktor für Suche und künstliche Intelligenz.

Norvig widersprach während der in Boston stattfindenden Konferenz zur Künstlichen Intelligenz, dem “Vater” des Internet und Direktor des WWW-Konsortium, Tim Berner Lee.


Es folgen Argumente von Norvig, warum er das Scheitern des Semantic Web befürchtet.

Als Möglichkeit, jetzt schon semantische Informationen in Webseiten einzubringen, sehe ich microformats (ich berichtete über Vorträge beim Webmontag München).

Webmontag München

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Gestern war wieder Webmontag in München. Es gab zwei sehr interessante Beiträge. Der erste war von Martin Szugat. Martin's Vortrag handelte über MediaWiki. Von der Entstehung über Idee, Verwendung und charakteristische Merkmale bis hin zur Installation wurden alle wichtigen Themen behandelt. Den Vortrag gibt es auch online (PowerPoint).

Den zweiten Beitrag hielt Raju Bitter (Blog) über Structured Blogging und MicroFormats (microcontent). Beide verfolgen teilweise gleiche Ziele und beherbergen teilweise gleiche Ideen. Das Konzept will nach meinem Verständnis Folgendes: Diese Technologien wollen genau das Wirklichkeit werden lassen, was der "Erfinder" des Web Sir Tim Berners Lee mit der Erstellung des Semantic Web verfolgt. Strukturierte Daten sollen als solches erkennbar und verwertbar sein. Was ist dann das Besondere daran? Diese beiden Technologien können bereits heute mit den vorhandenen Mitteln umgesetzt werden und benötigen nicht die von Lee für das Semantic Web geplanten XML-Strukturen und Dokumenttypen nebst Namensräumen (Namespaces). Hauptgedanke der einfachen Verbreitung ist dabei RSS als Transportmittel. Die Idee ist genial! Ein Auto, das verkauft werden soll, wird als solches Verkaufsangebot erkannt. Eine Rezension über ein Buch wird als solche erkannt. Ein Koch-Rezept wird als solches erkannt. Der Familienname Hund des Autoverkäufers hat eine andere Bedeutung als die Rezension über den Film "Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle" und hat eine andere Bedeutung als das Rezept zu "Kalter Hund". Künftige Suchmaschinen werden das erkennen. Erste Tests existieren dazu z.B. bei Technorati.

Der Knackpunkt der Akzeptanz - die Hauptfrage bei jeder neuen Technologie - ist der Schwellenwert. Wenn erst einmal eine bestimmte Anzahl User diese Technologien nutzt, wenn der erste große Softwarekonzert Lösungen für diese Technologien anbietet, dann werden die anderen nachziehen.

Nachtrag:
photo Thomas Hofmann
Marienplatz 1
Dorfen , Germany , 84405 Deutschland
08081 956208
AIM YIM

This hCard created with the hCard creator.

Es gibt auch einen hCard-Creator und einen XFN-Creator für das Aufbereiten von Visitenkarten in hCard und XFN Friendly Links.

Webmontag München

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Zum dritten Mal fand gestern der Webmontag München statt. Nachdem die ersten beider Termine sehr gut besucht waren und mit Vorträgen bzw. Präsentationen angefüllt (nach dem Hörensagen), war die Teilnehmerzahl diesmal dem gegenüber recht begrenzt. Gerade einmal zehn Teilnehmer fanden den Weg ins Einewelthaus München in der Schwanthalerstrasse 80, München. Stellvertretend sei hier nur Siegfried Hirsch genannt, der in der deutschen Internetszene vor Allem durch sein Weblog RSS-Blogger vielen ein Begriff ist. Ich empfand die Athmosphäre im Biergarten des Hauses als sehr angenehm. Das bot Raum, ausgiebig Meinungen über Entwicklungen, Technologien und Trends im Bereich Web 2.0 auszutauschen und eingehend zu diskutieren. Besonders interessant fand ich die unterschiedlichen Meinungen zu der Frage, ob sich neue Technologien (wie z.B. RSS) nur allein aufgrund ihrer Einfachheit durchsetzen und ob es künftig obsolet werden soll, Handbücher zu lesen.














Andere Stimmen: