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ThoBlog

die Stadt, das Web und der Rest

Posts tagged with "gesellschaft"

Kümmerer und andere

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Folgende lustige Mail ging dieser Tage über mein Kontaktformular rein. Interessant daß der Kümmerer sich solch eine Mühe macht. Hm, nichts Konstruktives zu tun? Und entweder kann er nicht richtig lesen oder nicht richtig schreiben. :-)

Date: Thu, 10 Sep 2009 21:27:28 +0200
Subject: Kontakt-Formular TH-O.de
Name=Laufenberg
eMail=xxx@gmx.de
Nachricht=Sehr geehrter Herr Hofman,
es gibt Menschen die sich kümmern wollen und es gibt Menschen die sich zwanghaft kümmern müssen. Zu Letzteren zähle ich Sie. Verschonen Sie bitte das WWW mit Ihrem weinerlichen Blog und mit Ihren "Alle sind doof, ausser ich" Tiraden. Als entlastend werte ich Ihre sozialistische Vergangenheit und das schwierige Umfeld in "Chemnitz".
Mit freundlichen Grüßen,
Laufenberg

Woher er nur von meiner "sozialistischen Vergangenheit" weiß? Nee nee nee! :-D
Ach ja auf Anfrage gibts die Mailadresse des Kümmerers. Have fun!
Natürlich ist der Name wie die EMail-Adresse gefakt.

Ein Teilnehmer: Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Marburg

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Ein Bekannter aus dem musikalischen Umfeld war Teilnehmer. Ich bat ihn um einen Bericht aus seiner Sicht. Hier unkommentiert sein Bericht aus seiner Sichtweise. Mir wurde in Diskussionen zum Kongreß Homohass und Einseitigkeit vorgeworfen. Von mir nur so viel. In Deutschland haben alle das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung aber auch auf Glaubensfreiheit und Versammlungsfreiheit. Grundgesetz. Lesen!

"Am Sonntag den 24. Mai 2009 endete mit einem Gottesdienst der 6. internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge. Trotzt vieler Proteste und einer großen Gegendemonstration mit ca. 1000 Teilnehmern konnte der Kongress in vollem Umfang, auch die umstrittensten Seminare, stattfinden. Der Kongress schlug viele heftige Wellen. Durch die Schwulen und Lesbenbewegung wurde eine heftige Debatte zunächst über 2 Referenten, später insgesamt über bis zu 5 Referenten bzw. den ganzen Kongress geführt. Dabei wurde die ganze Debatte bis in den Stadtrat von Marburg getragen, wo das Thema sehr politisiert, und von einigen Parteien für ein politisches Machtspiel missbraucht wurde. Eines der größten Feuer, dass die Gegner aufbrachte, waren viele Fehl- bzw. Falschinformationen, die im Vorfeld gestreut wurden.
So wurde vielerorts behauptet auf dem Kongress gehe es um Homosexualität und wie negativ dieser Lebensstil sei. Das ist absoluter Blödsinn. Wie von Herrn Dr. Grabe in seiner Begrüßung angemerkt wurde das Thema Homosexualität nur sehr weit am Rande gestriffen. Und kam ein Redner dann darauf zu sprechen, dann nur in Zusammenhang mit den Gegnern des Kongresses. Ergo, wären nicht die vielen Proteste im Vorfeld gewesen, wäre dem Thema vielleicht noch nicht einmal gedacht worden auf dem Kongress.
Aber worum ging es dann? Es ging um die vielen Seiten der eigenen Identität. Wer bin ich? Was macht mich aus? Was prägt mich und was bestimmt mein Leben?
So wurden z.B. die Auswirkungen unserer Gesellschaft auf die Jugend aufgezeigt oder der Bezug des Früh kindlichen Bindungssystems zu unserem ICH.

Ein anderes Fehlverständnis war "Homosexualität sei eine Krankheit". Oberbürgermeister Vaupel betonte mehrfach in seinem Grußwort das, was die APS im Einklang mit den Schwulen und Lesbenverbänden mehrere Tage vor dem Kongress öffentlich verkündeten "Homosexualität ist *keine* Krankheit". Daher finde ich so manchen Vorwurf der dem Kongress gemacht wurde einfach nur irreführend.

Der Donnerstag war geprägt von der großangekündigten Gegendemonstration. Der Zug begann am Hauptbahnhof und endete vor dem Hörsaalgebäude in der Biegenstraße. Ziel war es das Hörsaalgebäude zu blockieren um die Seminare zu verhindern. Mit weiser Voraussicht hatte der Veranstalter (APS) alle Seminare in die der Stadthalle angrenzenden Martin-Luther Schule bzw. auf andere externe Räume verlegt. Aus Sicherheitsgründen und (so meine Vermutung) auch um es den Polizeibeamten (die einen hervorragenden Job geliefert haben) leichter zu machen wurde dies den Teilnehmern erst am DO kurz vor dem Mittagessen (also als der Protestzug vor dem Hörsaalgebäude ankam) bekannt gegeben. Um eine mögliche Gefährdung der Teilnehmer gering zu halten wurden jeden Tag neu die Informationen zu den an diesem Tag stattfindenden Seminaren nach den Hauptveranstaltungen bekannt gegeben. So konnten beide Seiten einen Erfolg feiern. Die Kongressgegner konnten verhindern, dass auch nur ein Seminar in den Räumlichkeiten der Uni stattfand. Im Gegenzug konnte der gesamte Kongress und alle vorgesehenen Seminare, wenn auch Andernorts, stattfinden.
Als gegen 14:00 die Änderung der Räumlichkeiten unter den Demonstranten publik wurde, dauerte es noch länger als eine halbe Stunde bis sich eine kleine Gruppierung auf den Weg vor die Martin-Luther Schule machte um dort den Versuch zu starten einige Seminare zu verhindern. Die Polizei reagierte prompt und so fanden sich die Demonstranten erst nach Beginn der Seminare vor der Schule ein. Eine kleine Störung soll es wohl in der Mensa gegeben haben, aber auch hier reagierte die Polizei schnell und so verging der Donnerstag ohne größere und vor allem ohne gewalttätige Auseinandersetzungen. Selbst im Donnertagsgottesdienst und dem Gottesdienst des APS in der Elisabethkirche gab es keine Störungen durch Kongressgegner.

Am Freitag war schon nicht mehr viel vom Gegenwind zu spüren. Vor der Mensa standen einige Wenige mit Plakaten und im 3. Geschoss versammelte sich ein kleiner Sprechchor der kurz 2 eigene Versionen des "Vater unser" aufsagte. Am Samstag und Sonntag sah man nun gar nichts mehr außer die Schmierereien, die schon vor dem Kongress da waren. Hier ein großes Lob auch an alle Gegner und Demonstranten die ihren Protest friedlich kund taten und auf Gewalt verzichteten.

Alles in Allem zeigt der Kongress doch eines. Wenn vorschnell subjektiv-emotionale Meinungen als Kampfansagen in den öffentlichen Medien landen, kann es sehr schnell zu vielen Missverständnissen kommen und es können viele Verletzungen entstehen. Wie einer der Hauptredner sagte "Wir müssen auf die Verletzungen hinter dem Hass sehen". Ein Zweites, wer sich einer Meinung anschließt sollte auch über ihren Inhalt informiert sein. Leider zeigte sich bei vielen Gegnern (auch in persönlichen Gesprächen) und leider Gottes auch in vielen Medien das Gegenteil. Dass der Kongress nun aber doch so friedlich und einigermaßen Störungsfrei ablaufen konnte zeigt eines. Ein fairer, wissenschaftlicher und offener Dialog lässt sich Gott sei Dank in unserer Gesellschaft noch nicht durch schlechte Selbstinformation, großangelegte öffentliche Falschinformation und offensichtliche Ablehnung durch andere Meinungen verhindern.

in diesem Sinne Gottes Segen ihnen."

Apell an den Marburger Bürgermeister

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Hallo Herr Kahle,

Sie sehen mich überrascht. Negative Erfahrungen mit Politikern
allgemein ließen mich bisher an einer Antwort von Ihnen zweifeln.
Könnte natürlich auch sein, daß wohlmeinende Angestellte für Sie
derartige Post beantworten. Egal.

Sie schreiben:

> Da aus Ihrem Schreiben nicht klar wird, um was es Ihnen geht,

Ich hatte gehofft, es deutlich zu machen. Noch einmal kurz,
was ich nach bestem Wissen schon vermeintlich in meiner Mail
geschrieben hatte. Ich weiß, daß Sie sicher viel Arbeit haben,
aber vielleicht können Sie doch kurz auf die Punkte eingehen.

Was ich sagen will:

Mein Kind (24 Jahre alt) lernt in Marburg. Er ist in
die technische Organisation der Konferenz integriert.
(Wohl die akustischen Anlagen u.ä.)
Er war am Wochenende hier in seiner "alten Heimat"
und hat bei einem Gottesdienst von den Problemen berichtet.
Dort bei den Organisatoren ist angekommen, daß Sie als
Bürgermeister sich wohl eventuell stark von den Lesben- und
Schwulenverbänden unter Druck gesetzt sehen. Und Daß Sie dem
eventuell nachgeben wollen und den Kongress durch ein eventuelles
Verbot der Veranstaltung in der Stadthalle quasi ganz
verbieten. Davor hat er Angst. Er freut sich schon seit
langem, mit anderen Christen zusammen zu kommen, zu beten usw.
Er sieht hier auch sein gesellschaftliches Engagement
durch unnötige Hetze von Seiten der Homosexuellen
und im weitesten Sinne Linken gefährdet. Auch sieht er sich
als Christ verfolgt und mit Entfall dieser Konferenz, wenn sie evtl.
durch Sie verhindert wird, seine Freiheit im Glauben von
amtierenden Politikern beschnitten.

Wie ich inzwischen erfahren habe, haben gestern oder
vorgestern die Ausschreitungen solche Ausmaße angenommen,
daß entweder von den Organisatoren gegen die Konferenz oder
von aufgehetzten Anhängern die ersten wüsten Parolen
an Häuserwände geschmiert wurden. Ich hoffe nicht, daß
Sie das gut heißen. In diesem Fall wäre ein
Apell zur Aussöhnung an beide Seiten dringendst notwendig.

Ich hoffe nicht, daß meinem Sohn in der von Ihnen derzeit
regierten Stadt etwas von diesen aufgehetzten Massen passiert.

Was sind meine Fragen?

a)
Auf dieser Seite wird ausgesagt:
http://tr.im/l30C

daß entgegen Ihren Angaben in dieser Mail Sie doch von
Verhetzung gesprochen haben. Diese Aussage stammt lt.
diesem Bericht von:
> "Astrid Kolter von der Fraktion DIE LINKE bestätigte die Angaben"
Nach Ihren Aussagen muß dann diese Frau lügen. Stimmt das?

b)
Können Sie eventuelle ungute Äußerungen von
Seiten der CDU soweit beiseite lassen, daß Sie als
Bürgermeister (auch nicht über Hintertüren und durch
Handlanger) den Kongress trotzdem stattfinden lassen
und ihn nicht wegen 2 Rednern von vielen verbieten?

c)
Wollen Sie bitte meiner Bitte an Sie folgen und einen
(sehr gerne öffentlichen) Aufruf zur Aussöhnung an beide
Seiten richten? Seien Sie sicher, ich würde ihn im Internet
verbreiten.

d)
Darf ich Ihre Antwort (diese Mail an mich) und die nächste
Antwort von Ihnen auf diese Mail von mir an Sie im Internet
veröffentlichen?

Danke und freundlicher Gruß, Thomas Hofmann

Hochbegabte

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Die Dichte der Hochbegabten in Dorfen ist enorm



Danke Werner!

nochmal Foerderkreis Dorfen

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Im Nachhinein mag mein Posting zum Förderkreis Dorfen und seinen Aktivitäten wie z.B. Branchenbuch Dorfen einseitig erscheinen.

Die Bereiche des Förderkreises unter einer Website zu bündeln, ist sicher eine gute Idee. Damit werden die getrennten Angebote von Gewerbeschau und Förderkreis unter einer Seite mit einheitlichem Layout gebündelt. Die in der Nachricht über die neue Seite genannte Optimierung der Logos kann ich nicht beurteilen.

Die Seite aktuell halten zu wollen ist sicher ein gutes Anliegen. Wir werden sehen. Aus meiner Erfahrung als Redaktionsleiter des Bürgernetzes IIVS kenne ich die manchmal etwas einschlafenden Aktivitäten. Man muß es immer wieder auf die Tagesordnung setzen. Das Web mehr zu nutzen, ist zunächst eine globale Aussage. Das Web kann nur Zusatz sein und andere Wege der Kommunikation und des Marketing nicht ersetzen. Aber als Zusatz ist es natürlich gut.

Das neue Design und die Usability ist sicher gut gelungen. Allerdings habe ich jetzt keinen Vergleich zur alten Seite.

Die "Idee" für ein neues Branchenbuch ist sicher gut. Wenn es kostenlos wäre, würde ich es noch besser finden. Ich finde es wichtig, daß den Dorfener Bürgern damit geholfen wird.

Wir werden sehen, wie gut es angenommen wird.

PS: Ich war nicht nur negativ. Ich hab Benno geholfen noch die Adressen der Angebote in seinem Kommentar zu verlinken. Dies Links und die hier in diesem Posting werden sicher zu einem besseren Ranking beitragen. :-D

Politiker und ihre Ansprechbarkeit

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Gestern gefunden:
http://www.abgeordnetenwatch.de/hans_joachim_otto-650-5544--f102879.html#frage102879

Heiß! Politiker die in Blogs antworten. Sowas brauchen wir in Dorfen!

Was ist Alltagsrassismus

?

Wikipedia bzw. deren Erläuterung dazu befriedigt mich nicht

Draufgestoßen über eine Erläuterung schlechter Usability eines Plugins für Wordpress. Ursprung war ein Interview bei Spreeblick.

Geld verdienen mit Blogs?

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Verrückt, womit Leute alles Geld verdienen, z.B. schreiben sie Bücher über Blogs. Wahnsinn! Blog.de wirbt in der letzten Info auch mit einem Beitrag zum Thema Geld verdienen mit Blogs. Naja, wenn es funktioniert ...

Hemadlenz 2008

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Hier ein paar Bilder vom Hemadlenzn 2008

heit is Hemmadlenzn

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.. in Dorfa. Un fia mea hob i a koa Zeit, weil jezt muaß i schaugn, dos i a Weißwurscht griag. Hob i e scho letzts Joa gsogd. Oiso, mia segn uns beim Hemadlenzn in Dorfa.

Unwort des Jahres

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gerade bei Tagesschau gelesen, das Unwort des Jahres: Herdprämie
Ich zweifle daran, daß die Leute, die über die Vergabe des Titels entscheiden, überhaupt die nötige Kompetenz besitzen. Auf der Seite bei Tagesschau wird zitiert:

Das Unwort das Jahres 2007 lautet "Herdprämie". Das gab die Jury um den Sprachwissenschaftler Horst Dieter Schlosser in Frankfurt am Main bekannt. "Das Wort diffamiert Eltern, insbesondere Frauen, die ihre Kinder zu Hause erziehen."



Ob die Herren verstehen, was sie sagen? Was heißt diffamieren? Ich habe gefunden:

gezielte Verleumdung Dritter


Und zu Verleumdung:

Rufschädigung durch falsche Aussagen oder Behauptungen



Da würde mich doch interessieren, um welche falsche Aussage es sich dabei handelt. Und wer wird in seinem Ruf geschädigt? Ein Wort allein kann wohl kaum neben der falschen Aussage auch das Ziel gleichzeitig benennen. Das würde dann nur durch Verwendung im ensprechenden Zusammenhang geschehen. Aber das kann das Wort allein sicher nicht leisten. Sprachwissenschaftler unter sich ...

zum Nachdenken.

Dorfen: Vereine gedenken Kriegsopfer

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Am letzten Samstag, dem 17.11.2007 - dem Volkstrauertag, nahmen die Dorfener Vereine an einem Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der Kriege teil. Anschließend marschierten die Abordnungen der Vereine von der Pfarrkirche Maria Dorfen mit einem Fackelzug in die Innenstadt. Am Ehrenmal auf dem Unteren Markt gedachte 1. Bürgermeister Josef Sterr in einer eindrucksvollen Ansprache der Opfer und Gefallenen der Kriege und mahnte zur Wachsamkeit, daß sich soetwas nicht wiederholen darf. Zum Gedenken neigten die Fahnenträger die Fahnen und Böllerschüsse untermauerten die Notwendigkeit zum Gedenken und Wachsamkeit. Die Stadt Dorfen und 2 weitere Organisationen legten zum Andenken Kränze am Mahnmal nieder. Auch die Liedertafel Dorfen nahm mit einer Abordung von 5 Sängerinnen und Sängern an der Veranstaltung teil.

Nachtrag: Liedertafel Verona 2006

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Da die Zeit der alljährlichen Liedertafel-Weiterbildungsfahrt sich wieder nähert, hier ein Nachtrag zu letztem Jahr.

26.-28.09.2006Weiterbildungsfahrt nach Verona zu Aida

Wir treffen uns am Samstag Vormittag am Volksfestplatz in Dorfen und steigen in den Bus der Firma Kalb nach Verona. Nach dem Start geht es auf Richtung Süden. Auch Gäste von Mitgliedern der Liedertafel sind mit dabei. Nach der Europa-Brücke nehmen wir einen technischen Halt auf dem Rastplatz. Allgemeines Füße vertreten. Nebenan auf einem Hügel steht eine Kapelle. Von dort hat man einen sehr schönen Blick über die Brücke, das Tal und die weitere Landschaft. Einige Mitreisende fotografieren.

Leider geraten wir auf der Autobahn in einen Mega Stau. Es wird im Bus viel gesungen und geredet. Auf halber Strecke nehmen wir ein Mittagessen im Hotel Elephant. Wir kommen abends in Bussolengo an. Den Hotel-Tower sieht man schon kilometerweit aus der Entfernung. Es ist ein futuristisches Gebilde fast vollständig bedeckt mit kupfern schimmernder Oberfläche. Es sind wie man von nahem sieht besonders verspiegelte bzw. beschichtete Glasscheiben. Ähnlich war damals in der DDR der Palast der Republik verkleidet. Wer diesen noch selbst kennt, hat eine ungefähre Vorstellung vom Eindruck.

Am Sonntag unternehmen wir eine Stadtführung in Verona. Die Fremdenführerin Carla spricht nur ein sehr gebrochenes Deutsch. Die Erklärungen kommen etwas monoton über ihre Lippen. Erheiternd finden manche ihre Aussprache von Busseparkeplatzed. Wir sehen eine aus einer Festung umgebaute Kirche mit einer Madonna im Freien, die der heiligen Jungfrau zu Lourdes gewidmet ist. Bei der anschließenden Stadtführung zu Fuß durch die Altstadt sehen wir unter anderem die Gräber der Scaliger, die im späten Mittelalter hier herrschten. Auch das Wohnhaus des vermutlich authentischen Romeo aus Romeo und Julia sehen wir beim Gang durch die Straßen und Gassen. Nach dem unvermeidlichen Besuch des Hofes, der als wahrscheinlich authentischer Balkon von Romeo und Julia gilt, geht es weiter durch die Fußgängerzone Richtung Arena. Nach den letzten Worten unserer Führerin zerstreut sich die Gruppe zum Mittagessen. Manche lassen sich hier in Verona sonntags neue Brillen anfertigen. Anschließend geht’s zurück ins Hotel zum Essen.

Abends finden wir unsere Plätze auf den steinernen Stufen der Arena. Es ist bereits dunkel. Das Bühnenbild ist gigantisch. Alles, die Pyramide und die ägyptischen Statuen glänzen überwiegend in Gold und Bronze. Sehr ergreifend wird es schon zu Beginn. Nach dem letzten Gongschlag - es geht wirklich eine ägyptische Dienerin auf die Bühne mit einem Riesengong - wird das Licht verdunkelt, es ist inzwischen schon finster, und viele haben Kerzen mitgebracht, die nun in der Dunkelheit im riesigen Rund der Arena einen ganz bezaubernden Anblick bieten.

Die Aufführung wird von den meisten als beeindruckend beurteilt. Einige Stellen sind besonders ergreifend. Eine davon ist der bekannte Triumphmarsch. Eine andere ist die, als auf den Zuschauer-freien Rängen hinter der Tribühne in schwarze Kaputzenumhänge gekleidete Darsteller je mit einer Laterne in der Hand die Ränge empor gehen. Sie verkörpern das Gericht, welches über Radames sein Urteil fällt, ihn für sein Vergehen lebendig in ein Verlies einzumauern. Als Darstellung des verlöschenden Lebens erlischt jeweils von links und rechts vom Rand her in der Reihe eine Laterne nach der anderen. Die gesanglichen Leistungen werden nicht durchgängig als herausragend eingeschätzt. Ein Absacker an der Hotelbar rundet diesen gelungenen Abend ab.

Auf der Rückfahrt machen wir noch in Trento Station. Die Stadtführung erfreut durch die gute Aussprache und engagierte Vortragsweise der Fremdenführerin. Die Führung dehnt sich etwas aus und verkürzt uns die verbleibende Zeit zum Mittagessen. Wir sind wieder gut in Dorfen angekommen und denken sicher noch lange an diese schöne Fahrt zurück.

neu: Rossmann in Dorfen

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Heute öffnet der Rossmann Drogeriemarkt eine neue Filiale in Dorfen am unteren Markt. Lange standen die Räume leer, nachdem sich der Penny daraus zurückgezogen hatte. Das haben viele nicht verstanden. Bestimmt hätten sich viele vor allem ältere Leute wieder einen solchen Markt gewünscht oder einfach einen Tante Emma Laden. Nachdem auch der HZ die Pforten schloß, gibt es für ältere Leute keine Einkaufsmöglichkeit mehr im Zentrum. Es ist für sie bestimmt beschwerlicher erst hinaus zu den Großmärkten zu laufen. Aber die Stadt hatte darauf keinen Einfluß. Das Gebäude ist in Privathand und die Finanzierung des Ausbaus für Rossmann hat wohl teilweise auch zur Renovierung der Räume darüber als Wohnung beigetragen. Wie sich die konkurierenden Anbieter halten können, wird man sehen. Es gibt mit Drogerie Schubert und dem Schlecker bereits zwei andere Anbieter am unteren Markt. Ich glaube, wenn ich etwas aus der Drogerie brauche, geh ich auch künftig zu einem von letzteren beiden. Vielleicht kommt ja später auch mal wieder ein anderes Geschäft in diese Räumlichkeiten. ;-) Trotzdem viel Erfolg für Rossmann.

Nachtrag Demo in Dorfen

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Noch jemand hat über die Demo und Gegendemo in Dorfen geschrieben. Der Blogger kommt aus St. Wolfgang, Benno Rott. Sein Beitrag.

siehe auch andere Links

Nachtrag Demo in Dorfen

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Ich schrieb zur Demo in Dorfen.

In den Weiten des Web blieb diese nicht ohne Reaktion. Gefunden habe ich folgende Inhalte von beiden Seiten:

  • eine Äußerung bei Stoer tebeker www.stoertebeker.net/blo/pivot/entry.php?id=1420
  • der gleiche Text bei Alt ermedia de.altermedia.info/general/fka-dorfen-npd-demonstration-innerparteilicher-zwistigkeiten-020407_9026.html
  • eine andere Wortmeldung bei Stoert ebeker, wo diese Demo Thema ist (weiter unten) www.stoertebeker.net/blo/pivot/entry.php?id=1394
  • die Ansicht im FAUL (Fo rum auto nomer Umt riebe in Land shut) faul.blogsport.de/2007/03/31/naziaufmarsch-in-dorfen/


Interessant vom Stimmungsbild deren Gedankenwelt auch die Worte dieses Herrn. Beide Seiten geben ein klares Bild ihrer Welt. Bild dir deine Meinung!

Dorfen und Rechts gegen Anti-rechts

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via Dorfener Anzeiger

Zunächst die einführenden Zeilen des DA:

Rote Karte für Nazi-Ideologie
Gebete, Reden und Musik gegen Aufmarsch der Rechtsextremen
Gebete, Reden und Musikbeiträge gegen menschenverachtende Nazi-Ideologie: Das Aktionsbündnis "Dorfen ist bunt" hat die Bevölkerung aufgerufen, beim neuerlichen Aufmarsch der Neonazis in Dorfen am Samstag dem braunen Gedankengut couragiert entgegen zu treten. Gegendemonstrationen sind auch vom "Bündnis gegen Rechts" und dem Jugendzentrum angemeldet.



Zu der Demo hatte von rechts aufgerufen die "Jungen Nationaldemokraten" und deren Dachorganisation, die NPD. Wie der DA berichtet erwartet die Polizei mehr Teilnehmer von dieser Seite als bei bisherigen Anlässen.

Zu Gegendemonstrationen hat unter anderem aufgerufen das Bündnis „Dorfen ist bunt“. Zu diesen gehört außer den beiden Kirchen auch noch die Stadt Dorfen an. Die Kundgebung beginnt ab 12 Uhr auf dem Marienplatz mit einem ökumenischen Gottesdienst. Diesen halten Pfarrer Johann Eschbaumer und Pfarrerin Martina Oefele. Im weiteren Verlauf sollen neben anderer Person auch Kommunalpolitiker sprechen.

Das .. (die Organisation deren Name nicht genannt werden darf) verbindet ihre Veranstaltung in der dazugehörigen Parole mit der eigenen Verteidigung.

Auch vormittags startet das "Bündnis gegen Rechts" am Johannisplatz ihre Demonstration. Es soll hier der Holocaust-Überlebende Martin Löwenberg sprechen. Dieses Bündnis protestiert nicht nur gegen den NPD-Aufmarsch. Es richtet sich "auch dagegen, daß Behörden und Polizei diesen Marsch ermöglichen und schützen". Der DA berichtet weiter:

Das dem linken Spektrum zuzuordnende "Bündnis gegen Rechts" (vormals "Bündnis gegen Nazis") ergeht sich in ihrem Demoaufruf erneut in der üblichen Medien- und Gesellschaftskritik. Die Neonazis bezögen ihre Informationen zu Dorfen "ausschließlich aus Fernsehbeiträgen und Zeitungsartikeln, die als unseriös bis hetzerisch gelten können", heißt es dazu. Dem Aktionsbündnis "Dorfen ist bunt" wird attestiert, "Abgrenzungsrituale nach Links" zu pflegen.



Aha. Wahrscheinlich deswegen, weil "Dorfen ist bunt" bereits einmal abgelehnt hat, mit dem "Bündnis gegen Rechts" an einer Sitzblockade teilzunehmen. Ich finde aber, die Freiheit einer solchen Entscheidung sollte "Dorfen ist bunt" haben. Man kann nicht einer Fraktion allein die Abgrenzung vorwerfen. Ich befürchte, daß sich alle drei Fraktionen gegenseitig voneinander abgrenzen. Trotzdem stimmt mich diese Teilung nachdenklich. War es nicht 1933 auch schon so, daß sich die gegen rechts gerichteten Kräfte zersplittert haben? Gebt Acht! (siehe auch Machtergreifung). Martin Löwenberg müßte sich aus seiner Zeit ja noch an die Situation damals erinnern können. Dann wäre doch ein Aufruf von ihm zum Zusammenschluß aller Kräfte gut.

Hemadlenzn in Dorfen

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Heute ist Hemadlenzn in Dorfen

und ein betrunkener Herr im E3 weiß nicht mehr was er tut. Und so bin ich das erste mal seit 12 Jahren seit ich in der Umgebung von Dorfen wohne beim Hemadlenzen dabei. Und da hat ein Typ im E3 in Dorfen zuviel getrunken und nimmt eine Sektflasche am Hals und hält sie mir dann vors Gesicht. Das nötigt mich dazu als jemand der niemand etwas tut und jeden in Ruhe läßt, das Lokal zu verlassen. So kanns gehen. Liebe Leute vom E3. Ihr seid ein ganz tolles Lokal. Bitte laßt euch von solchen Armleuchtern nicht eure treuen Besucher vergraulen. Bezeugen können das Freunde von mir, diese arbeiteten bis kürzlich bei einem stadtbekannten Immobilienbüro. Die Namen habe ich euch am Telefon gegeben.

Gruß, Thomas

Virtualitaet - Realitaetsflucht oder nur Freizeitbeschaeftigung

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Immer öfter hört man von so neuen virtuellen Welten. Zum Beispiel berichtete die Financial Times Deutschland (FTD) schon öfter über Second Life. Dort kann man sich mit einer Spielfigur - Avatar genannt - durch eine komplette 3D-Welt bewegen. Auch im Online Rollenspiel World of Warcraft kan man sich mit einer Spielfigur durch virtuelle Welten bewegen. Allerdings kann man sich hier "nur" zwischen verschiedenen Rassen, Klassen, dazu für zwei aus einer Anzahl von Berufen entscheiden. Auch besteht hier im Unterschied zu Second Life der Hauptspeilinhalt in der Lösung vorgegebener Aufgaben. In einem Cafe schnappte ich neulich das Wort Blutsegelbukanier auf. Zunächst hatte ich Blutsegelkanonier verstanden. Das sind Piraten in diesem Spiel. Mit einer kürzlichen Erweiterung "Burning Crusade" wurden zwei neue Rassen einführt, Draenei und Blutelfen. Auch Golem de (z.B. hier bzw. so) hat schon mehrfach über das Spiel berichtet. Ich höre auch aus dem Bekanntenkreis, daß dieses Spiel einige Leute spielen und zwar quer durch alle Altersstufen. Es gibt eine Testversion zum Herunterladen und Spielen für eine begrenzte Zeit. Danach muß man sich registrieren und einen monatlichen Obolus zum Spielen entrichten. Manche bezeichnen die verstärkte Nutzung solcher umfangreicher virtueller Welten als Realitätsflucht, andere sehen darin nur eine neue Freizeitbeschäftigung wie Fernsehen.

Stichwort: Blutsegelkanoniere

die Würde zwischen den Menschen

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Der Menschheit Würde ist in eure Hand gegeben – Bewahrt sie! Sie sinkt mit euch. Mit euch wird sie sich heben.


Friedrich Schiller
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