ThoBlog "übler Hetze" beschuldigt
Monday, 10. April 2006, 19:22:18
Mit einem Beitrag über das Jugendzentrum sowie im weiteren Verlauf dazu gehörenden Kommentaren habe ich mir den Unbillen einiger Leser zugezogen. Es geht um den Beitrag
Jugendzentrum und die fehlende Leitung
Dies gipfelte in der Aussage eines Kommentators
Dieser Herr bzw. sein Name ist aber wohl nur ein Pseudonym. Jedenfalls fordert der Herr alle auf, in meinem Blog anonym zu posten. Er konnte es nicht verstehen oder hieß es nicht gut, wie ich einen Link auf eine Google-Suche nach seinem Name setzen konnte. Auf so eine Idee zu kommen ist aber bei Leuten mit starkem Internet-Bezug nichts Besonderes. So kann man auch Leute finden, die keine eigene Internetadresse haben. Auch hat in diesem Blog jeder die Wahl, seinen Namen zu nennen oder nicht. Eine großzügige Freiheit, die ich erst freigeschaltet habe. Standardmäßig ist nur für registrierte Benutzer das Verfassen von Kommentaren erlaubt, was aber auch keine sonderlich hohe Hürde darstellt. Aber wer hier seinen Namen nennt, der sollte sich im Klaren darüber sein, daß dies hier (also seine Meinung und auch sein Name) weltweit im Internet für jeden zu lesen ist.
In einem Kommentar weiter vorn wollte er mir anscheinend bereits den Mund verbieten mit der Aussage:
Zunächst heißt es "dieses Blog". Das kommt von "das Weblog". Das ist nicht weiter schlimm, man kann ja nicht alles wissen, ich auch nicht. Wieso allerdings gerade Informatikern die öffentliche politische Aussage verwehrt bleiben soll, diese Antwort blieb er meiner Meinung nach schuldig. Die Beschneidung der Meinungsfreiheit halte ich für äußerst bedenklich. Auch bin ich keine Heimatzeitung, ich weiß nicht wo das stehen soll oder welche Eigenschaft mich oder mein Blog dazu befördert.
Was will ich, warum schreibe ich über das Jugendzentrum?
Ich verfolge in Dorfen, was so in und um das Jugendzentrum geschieht und mache mir meine Gedanken. Ich lese im Dorfener Anzeiger Berichte, die mich sehr nachdenklich stimmen. Dann sage ich mir, wenn nur ein Teil davon stimmt, dann kann das doch nicht in Ordnung sein. Dann schaue ich auf die Seite vom Jugendzentrum und lese, was dort geschrieben wird. Da denk ich mir bei so manchem Satz, der hätte aber nicht sein müssen. Es ist so, daß sich die Aussagen des Dorfener Anzeiger und des JZ meist 180° entgegen stehen und widersprechen.
Bin ich einseitig oder schreibe ich auch für das JZ?
Ich möchte die Wahrheit herausfinden und versuche Fakten zu sammeln. Ich versuche auch den Blick des JZ zu verstehen und Dinge zu hinterfragen. Das sieht man - so hoffe ich - z.B. an der Tatsache, daß ich mich auf den Weg begebe und die Tür des JZ fotografiere. Das sieht man hoffentlich auch, wenn ich offensichtlich gegen das JZ eingestellten Kommentatoren meines Blogs widerspreche wie z.B. hier. Das sieht man hoffentlich auch an dem Aufwand, mich bei der Stadt Dorfen nach dem Haushalt zu erkundigen und den konkreten Ausgaben für das JZ. Dorfener Bürger erhalten Einblick. Wer macht sich sonst diese Mühe?
Worüber regt man sich bei mir auf?
- Daß von mir genannte Zahlen bezgl. von Zuschüssen nicht stimmen. Das habe ich hinterfragt und korrigiert. Es ist aber nicht so, daß das JZ grundsätzlich keine Zuschüsse bekommen würde, es muß sie nur beantragen.
- Daß ich mich auf den Vertrag beziehe. Der Vertrag der Stadt mit dem JZ besagt aber auch, daß mindestens zwei Mitglieder der Vorstandschaft volljährig sein müssen. Das ist laut Dorfener Anzeiger (Entschuldigung) nicht so. Deshalb bleibt das JZ vorerst geschlossen. Das beschloß der Stadtrat in der Sitzung am Mittwoch dem 05.04.2006.
- Einseitigkeit, Unkorrektheit
- Sinngemäß: "(Gesangs-)Vereine bechern auch nur."
Womit man auf einen Schlag die 50 aktiven Sänger der Liedertafel Dorfen vergrault, alles Bürger und Geschäftsleute Dorfens, die sich sicher gern bei der Bewerbung um eine Lehrstelle an diese Aussage erinnern. (Von den anderen wieviel Chören der Stadt Dorfen mal gar nicht zu reden.)
- Daß ich den Wert des gestellten Gebäudes erwähne.
Das JZ ist nicht die einzige Einrichtung in Dorfen, die Jugendarbeit leistet. Da sind auch Vereine z.B. Aktion Ferienspaß. Die Liedertafel z.B. pflegt einen Kinderchor. Die Stadt unterhält den Bingo Treff in der Schule. Da wird eine Sozialarbeiterin bezahlt. Diese und die Kosten für die Räumlichkeiten belaufen sich auf rund 30000 EUR.
Was ist das Ergebnis?
Ich hatte geglaubt, es ist ein Zusammenführen der Parteien zum Dialog möglich. Nach dem Lesen der Kommentare der Leute des JZ (Andi Dirschl) und der dem JZ nahestehenden Leute glaube ich das nicht mehr. Es werden hunderte von Begründungen angeführt, warum das alles nicht stimmt, was der Dorfener Anzeiger schreibt, was der zweite Bürgermeister Gisbert Becker sagt, was die Polizei in ihren Berichten schreibt. Ich lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen, was eine friedliche und für beide Seiten akzeptable Lösung betrifft.
meine Meinung
... in Bezug auf das Alkoholproblem ist die, daß zunächst das Jugendschutzgesetz eingehalten werden sollte. Für das Ergebnis ist es von geringer Bedeutung, wenn sich die Jugendlichen den Alkohol außerhalb des JZ besorgen. Es wird ja nun wohl nicht noch jemand die betrunkenen Jugendlichen wegdiskutieren wollen. Wenn das JZ wirklich so sozial arbeitet, dann hilft es den Jugendlichen auch außerhalb des JZ-Gebäudes ohne Alkohol auszukommen, wenn sie minderjährig sind erst recht. Und wenn so viele Türsteher wie angegeben vorhanden sind, wird man ja sicher solche betrunkenen Jugendlichen auch nicht wieder in die Räume herein lassen, oder?
Wer gute Präventionsarbeit macht ist z.B. der Life e.V. in Landshut. Dort wird übrigens kein Alkohol ausgeschenkt. Trotzdem ist bei denen am Wochenende die Bude voll.
Nachtrag:
Was ich bislang über das Jugendzentrum geschrieben habe.
Jugendzentrum und die fehlende Leitung
Dies gipfelte in der Aussage eines Kommentators
Tut mir leid, dass ich dieser Form von "freier Meinungsäußerung" nichts abgewinnen kann. Ich habe dafür einen anderen Ausdruck: üble Hetze.
Dieser Herr bzw. sein Name ist aber wohl nur ein Pseudonym. Jedenfalls fordert der Herr alle auf, in meinem Blog anonym zu posten. Er konnte es nicht verstehen oder hieß es nicht gut, wie ich einen Link auf eine Google-Suche nach seinem Name setzen konnte. Auf so eine Idee zu kommen ist aber bei Leuten mit starkem Internet-Bezug nichts Besonderes. So kann man auch Leute finden, die keine eigene Internetadresse haben. Auch hat in diesem Blog jeder die Wahl, seinen Namen zu nennen oder nicht. Eine großzügige Freiheit, die ich erst freigeschaltet habe. Standardmäßig ist nur für registrierte Benutzer das Verfassen von Kommentaren erlaubt, was aber auch keine sonderlich hohe Hürde darstellt. Aber wer hier seinen Namen nennt, der sollte sich im Klaren darüber sein, daß dies hier (also seine Meinung und auch sein Name) weltweit im Internet für jeden zu lesen ist.
In einem Kommentar weiter vorn wollte er mir anscheinend bereits den Mund verbieten mit der Aussage:
Dieser Blog hier zeigt vor allem eins:
Informatiker sollten Informatik betreiben. Und sonst besser nichts öffentlich äußern. Eine "Heimatzeitung" in Dorfen ist nämlich mehr als genug.
Zunächst heißt es "dieses Blog". Das kommt von "das Weblog". Das ist nicht weiter schlimm, man kann ja nicht alles wissen, ich auch nicht. Wieso allerdings gerade Informatikern die öffentliche politische Aussage verwehrt bleiben soll, diese Antwort blieb er meiner Meinung nach schuldig. Die Beschneidung der Meinungsfreiheit halte ich für äußerst bedenklich. Auch bin ich keine Heimatzeitung, ich weiß nicht wo das stehen soll oder welche Eigenschaft mich oder mein Blog dazu befördert.
Was will ich, warum schreibe ich über das Jugendzentrum?
Ich verfolge in Dorfen, was so in und um das Jugendzentrum geschieht und mache mir meine Gedanken. Ich lese im Dorfener Anzeiger Berichte, die mich sehr nachdenklich stimmen. Dann sage ich mir, wenn nur ein Teil davon stimmt, dann kann das doch nicht in Ordnung sein. Dann schaue ich auf die Seite vom Jugendzentrum und lese, was dort geschrieben wird. Da denk ich mir bei so manchem Satz, der hätte aber nicht sein müssen. Es ist so, daß sich die Aussagen des Dorfener Anzeiger und des JZ meist 180° entgegen stehen und widersprechen.
Bin ich einseitig oder schreibe ich auch für das JZ?
Ich möchte die Wahrheit herausfinden und versuche Fakten zu sammeln. Ich versuche auch den Blick des JZ zu verstehen und Dinge zu hinterfragen. Das sieht man - so hoffe ich - z.B. an der Tatsache, daß ich mich auf den Weg begebe und die Tür des JZ fotografiere. Das sieht man hoffentlich auch, wenn ich offensichtlich gegen das JZ eingestellten Kommentatoren meines Blogs widerspreche wie z.B. hier. Das sieht man hoffentlich auch an dem Aufwand, mich bei der Stadt Dorfen nach dem Haushalt zu erkundigen und den konkreten Ausgaben für das JZ. Dorfener Bürger erhalten Einblick. Wer macht sich sonst diese Mühe?
Worüber regt man sich bei mir auf?
- Daß von mir genannte Zahlen bezgl. von Zuschüssen nicht stimmen. Das habe ich hinterfragt und korrigiert. Es ist aber nicht so, daß das JZ grundsätzlich keine Zuschüsse bekommen würde, es muß sie nur beantragen.
- Daß ich mich auf den Vertrag beziehe. Der Vertrag der Stadt mit dem JZ besagt aber auch, daß mindestens zwei Mitglieder der Vorstandschaft volljährig sein müssen. Das ist laut Dorfener Anzeiger (Entschuldigung) nicht so. Deshalb bleibt das JZ vorerst geschlossen. Das beschloß der Stadtrat in der Sitzung am Mittwoch dem 05.04.2006.
Nach der Wiederöffnung darf im Jugendzentrum laut Beschluss des Stadtrates für die Dauer von drei Monaten weder Alkohol ausgeschenkt noch konsumiert werden. Ausgenommen davon sind zwei bereits organisierte Veranstaltungen am 15. und 22. April, bei denen ab 22 Uhr Bier ausgeschenkt werden darf.
- Einseitigkeit, Unkorrektheit
Die Grundlage deiner Artikel über das Jz liefern dir doch auch nur der Dorfener Anzeiger und einige Leute, die man im Wirtshaus halt so trifft und die nach ein paar Halben ihr "Insiderwissen" auspacken...
- Sinngemäß: "(Gesangs-)Vereine bechern auch nur."
Ich will den Leuten nicht ihre musikalische (..) Betätigung absprechen, sondern nur anmerken, dass dort auch ordentlich gebechert wird, das aber niemand komisch findet."
Womit man auf einen Schlag die 50 aktiven Sänger der Liedertafel Dorfen vergrault, alles Bürger und Geschäftsleute Dorfens, die sich sicher gern bei der Bewerbung um eine Lehrstelle an diese Aussage erinnern. (Von den anderen wieviel Chören der Stadt Dorfen mal gar nicht zu reden.)
- Daß ich den Wert des gestellten Gebäudes erwähne.
Das Jz übernimmt die Jugendarbeit in Dorfen und spart so der Stadt hunderttausende Euros im Jahr. Nein, das ist nicht übertrieben. DAS würde ich nicht zu gering einschätzen.
Das JZ ist nicht die einzige Einrichtung in Dorfen, die Jugendarbeit leistet. Da sind auch Vereine z.B. Aktion Ferienspaß. Die Liedertafel z.B. pflegt einen Kinderchor. Die Stadt unterhält den Bingo Treff in der Schule. Da wird eine Sozialarbeiterin bezahlt. Diese und die Kosten für die Räumlichkeiten belaufen sich auf rund 30000 EUR.
Was ist das Ergebnis?
Ich hatte geglaubt, es ist ein Zusammenführen der Parteien zum Dialog möglich. Nach dem Lesen der Kommentare der Leute des JZ (Andi Dirschl) und der dem JZ nahestehenden Leute glaube ich das nicht mehr. Es werden hunderte von Begründungen angeführt, warum das alles nicht stimmt, was der Dorfener Anzeiger schreibt, was der zweite Bürgermeister Gisbert Becker sagt, was die Polizei in ihren Berichten schreibt. Ich lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen, was eine friedliche und für beide Seiten akzeptable Lösung betrifft.
meine Meinung
... in Bezug auf das Alkoholproblem ist die, daß zunächst das Jugendschutzgesetz eingehalten werden sollte. Für das Ergebnis ist es von geringer Bedeutung, wenn sich die Jugendlichen den Alkohol außerhalb des JZ besorgen. Es wird ja nun wohl nicht noch jemand die betrunkenen Jugendlichen wegdiskutieren wollen. Wenn das JZ wirklich so sozial arbeitet, dann hilft es den Jugendlichen auch außerhalb des JZ-Gebäudes ohne Alkohol auszukommen, wenn sie minderjährig sind erst recht. Und wenn so viele Türsteher wie angegeben vorhanden sind, wird man ja sicher solche betrunkenen Jugendlichen auch nicht wieder in die Räume herein lassen, oder?
Wer gute Präventionsarbeit macht ist z.B. der Life e.V. in Landshut. Dort wird übrigens kein Alkohol ausgeschenkt. Trotzdem ist bei denen am Wochenende die Bude voll.
Nachtrag:
Was ich bislang über das Jugendzentrum geschrieben habe.
Oder das heißt: In Landshut ist das Leben auch ohne Alkohol lustig, in Dorfen kann man sich so oder so nur die Kante geben.
By anonymous user, # 11. April 2006, 09:53:10
bitte vorerst (mind. 8 Tage) keine Kommentare mehr über das Jugendzentrum.
Siehe dieser Beitrag
Gruß, Thomas
PS: Ich finde Dorfen liebenswert und lebenswert. Ich wohne gern hier.
By Thomas0, # 11. April 2006, 10:43:09