der Mensch und seine Erfindungen
Wednesday, 19. October 2005, 19:21:05
Joseph Weizenbaum hielt einen Vortrag an der TU Darmstadt
Der Einsatz von Computern habe Konsequenzen, die oft nicht durchdacht
würden. (..)
Im übrigen beklagte Weizenbaum die Dummheit der Menschen. Alles, was
sie wüssten, wüssten sie aus dem Fernsehen. Da sei es kein Wunder,
dass sie sich belügen ließen, ohne die Aussagen ihrer Regierung zu
hinterfragen. (..)
Sehr gut! ganau das haben wir damals an der TU Chemnitz schon gelernt, Information - auch technische - immer hinterfragen und die wirkliche Quelle der Information finden und in die Betrachtung einbeziehen.
Weizenbaum kritisierte die zunehmendeKomplexität der
von Menschen geschaffenen Systeme, die nicht mehr beherrschbar sei.
Die Menschheit befinde sich in einer exponentiellen Entwicklung, die
anfangs ganz langsam Änderungen zeitige, die dann jedoch immer
schneller vonstatten gingen. (..)
Auf die Frage, was denn zu tun sei, .. Es sei wichtig,
die eigene Sprache möglichst gut zu lernen und zu benutzen. Das
beginne in der Familie, in der man möglichst viel und intensiv
miteinander sprechen müsse. .. Die Gesellschaft
entwickle eine radikale Einsamkeit: "Man spricht nicht mehr
miteinander." Die unmittelbare Kommunikation zwischen Menschen sei
notwendig und durch nichts zu ersetzen.
interessant in diesm Zusammenhang auch die Frage, ob die Entwicklung der KI (künstliche Intelligenz) die letzte Erfindung/Entwicklung der Menschheit sein wird.
Dazu über Martin Röll hab ich dieses gefunden bzw. jenes zum Thema Singularität.








NoobSaibot # 20. October 2005, 12:44
ich hoffe nur mein "Ich" wird nicht auf einem Windows laufen müssen