Indonesien 2007

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Die Fotos sind da!

Tja, endlich geschafft, die Fotos der Reise sind jetzt online!

Have Fun!

Alles geht zu Ende!

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Und so befinden wir uns auch schon wieder im letzten Eintrag dieses Blogs, der aus Indonesien abgefeuert wird...

So, mal am Anfang die Info fuer den Paps: Wir fliegen um 10:45 von Rom weg, die genaue Ankunftszeit wiss ma nicht, wir schaetzen so 13 Uhr. Malaysian Air, Flugnummer (glaub ich ) BOS 506, aber da wuerd ich jetzt nicht drauf wetten

So, was gibts noch von hierZuBerichten:ErstensMal,DassDieSpaceTasteSuckt,ZweitensMalHaben wirdieLetztenTageEigentlich fast nur am Pool verbracht.
Wir haben schon einPaar VorbereitungenGetroffenFuerDieHeimreise,HabenEntpanntUndAmAbendKutaUnsicherGemacht.

Alles WeitereDann wiederInWien,DieseTastatur nervtMichEinfachZuViel!

Bis Baaald !

Die finale Station

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Jaya, die Zeit vergeht, und nun sind wir auch sicher in Kuta, Bali angekommen. Und dieser Ort ist laut unserem ersten Eindruck (plus den Erzaehlungen vom Guru) gaaaanz anders als alle, die wir zuvor besucht haben. Grund: Touristen, Touristen, Touristen
Verglichen mit Lovina geht hier echt die Post ab, der Strand ist ziemlich "crowded", ein Geschaeft neben dem anderen (gut, das war in Malioboro, Yogya auch), und alles ist in Englisch angeschrieben! Wir haben nach Mas Bungalows jetzt das Hotel "Masa Inn" gewaehlt, erstens, weils unser Fahrer empfohlen hat, zweitens, weils auch im Lonely Planet gestanden ist, und drittens, weils bei guter Lage (Beach, Hard Rock Cafe und 24-Stunden-McDonalds gleich ums Eck) echt vertretbare Preise bei schoenen Zimmern hat.

Der Weg hierher war durchaus auch beachtenswert: Zuerst haben wir einen Stop bei dem grossen Wasserfall "Gili" (oder so) gemacht, echt sehenswert; weiters sind wir bei Affen stehengeblieben, die direkt neben der Strasse Lager gemacht haben und darauf warten, dass ihnen die Leute Sachen zu fressen geben. Wie unser Guru so mitdenkt, hat er schon vorher zu einem billigeren Preis Bananen gekauft. Das war nicht schlecht - wer konnte auch damit rechnen, dass diese gleich bei der ersten Gelegenheit, naemlich als er sich hinhockerlte, um einen Affen zu fotografieren, von einem anderen gestohlen werden! Da hat sich naemlich unbemerkt eine Affenmutter incl. Kind am Bauch herangepirscht und - schwupp! - weg waren sie, die 5000 Rupiah-Bananen! Dafuer haben wir einen netten Streit zu sehen bekommen, wer denn nun die Bananen essen darf, hehe.

Bei einem grossen See waren wir auch noch, aber das war eher Wucher, 10000,- Eintrittsgeld und dafuer durfte man nur zum See hin :-(

Je geruhsamer die Reise wurde, desto schneller wurde auch das Internet, jetzt gerade ist es sogar relativ vertretbar. Freue mich nun darauf, was der Abend so bringt in Kuta!

Bali Hei!

Langsam naehern wir uns dem Ende unseres Trips, und wie geplant, gehen wir es hier auf Bali sehr gelassen an. Der Bulu kennt mittlerweile schon jeden Verkaeufer vom Strand, die kennen uns sowieso seit dem ersten Tag alle mit Namen ("Aaahh, two Martin! Hehehe!").
Gestern haben wir einen Ausflug zu den Hot Springs gemacht, das sind Schwefelbaeder in unserer Umgebung, echt entspannend, aber irgendwie auch wieder anstrengend, denn es ist ja sowieso die meiste Zeit heiss hier :-)
Wie wir hinkamen ist vielleicht erwaehnenswert, das charakterisiert das ganze Land gar nicht mal so schlecht: Unser Hotelier hat uns geraten, den blauen Bus runter zu den Hot Springs zu nehmen, dies haben wir auch getan. Da der Busfahrer scheinbar gewusst hat, dass alle anderen Fahrgaeste frueher als wir aussteigen, hat er uns fuer eine Extrabezahlung aber gleich direkt zu den Springs gebracht. Und jetzt kommts: Wir haben ihm gesagt, wir wollen nachher zum Buddhistischen Tempel (der ungefaehr 1 km entfernt ist), daraufhin hat er einfach im Bus gewartet, bis wir wiederkommen... ! So ist das da, fuer Geld vergessen die Leute auch mal ihren Dienstplan. Der eben erwaehnte Tempel war dann wirklich atmosphaerisch, wunderbare Architektur und genug Plaetze um auszuspannen oder zu meditieren. Der Ausklang des Tages war dann noch eine Meer-Session in der Nacht.

Am heutigen Tag waren wir auch schon mittelmaessig fleissig. Wir haben bei einem der unzaehligen Bootsbesitzer (Zitat Guru: "das beste Angebot gwinnt...") einen Schnorcheltrip gebucht. Das war echt klass, die Fische fressen dir das Brot da draussen direkt aus der Hand. Ausserdem gabs ein nettes Korallenriff zu bewundern und lustige Fische, die im Sonnenlicht leuchten (nein, keine Aale oder sowas).

Die Planung fuer die naechsten Tage steht noch nicht ganz fest, zur Sprache kam aber bereits Kuta (im Sueden der Insel), wo uns ein angeblich belebtes Nightlife erwartet... We'll see!

Schlagworte, die man uns hier aus jeder Ecke zuruft, wenn wir vorbeikommen sind etwa: "Transport?" oder auch "Wanna swim with the Dolphins?" oder ganz gustig: "Wanna see Cock-fight?" und natuerlich die Klassiker: "Buy Sarong?" "Buy Water?" und weiss der Kuckuck was noch alles ;-D
Unser Hotel hat auch einen Swimmingpool und eine britische Toilette, das is ja mal Luxus, nicht rumhockerln zu muessen.... Aber genug der grausligen Details, man liest sich!

Zu Wasser, am Land und in der Luft - ueberall ein herber Duft

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Die Reise hat nun, frueher als geplant, ihre finale Station erreicht: Bali.
Wir befinden uns am Lovina Beach, eine zwar auf Touristen angelegte, aber noch nicht von diesen ueberschwemmte Gegend im Norden der Insel. Momentan ist sie sogar nicht nur nicht ueberschwemmt, eigentlich sind wir in unserem Kretzl so gut wie die einzigen Touris, zum Leidwesen der Verkaeufer, aber durchaus zu unserer Freude, denn wir wollten ja hier relaxen.

Vielleicht erzaehl ich noch mal ein bisschen vom Bromo Vulkan, das ist sich ja letztes Mal in den fuenf Minuten nicht mehr ausgegangen. Wir haben ja am Freitag den Zug von Yogyakarta in den Osten nach Surabaya genommen, etwa vier Stunden Fahrt, mit enorm gross gedrehter Klimaanlage, sodass wir manchmal sogar zwischen die Waggons gehen mussten, um uns ein bisschen aufzuwaermen ;-)
Dort angekommen hat uns dieser von mir bereits erwaehnte Taxiunternehmer/Reisefuehrer Djono angesprochen und nach laengeren Preisverhandlungen haben er und sein Fahrer (genannt "Balok", zu deutsch: "Brett") in ein Hotel 3km vom Vulkan entfernt gebracht. Auf dieser Fahrt haben wir echt viel ueber Ost-Java erfahren, in durchaus akzeptablem Deutsch! Wir sind auch beim "Schlammvulkan" vorbeigekommen, von dem hat jemand von euch viellecht schon gehoert, damals haben sie nahe Surabaya nach Erdgas gebohrt, der Bohrer ist abgebrochen und es gab eine Explosion, die enorm viel Schlamm hervorgeholt hat. Der Schlamm hat bis heute (die Katastrophe war letzten Mai) nicht aufgehoert zu fliessen, von dem Unglueck betroffen waren 8000 Leute.
Untergebracht waren wir dann in "Yoschis Hotel", welches einer Deutschen gehoert, sehr nett. Da oben in den Bergen war es ganz schoen kalt, in der Nacht hat es sieben Grad gehabt, brrrr...
Um 3.30 Uhr hat uns der Hotelier geweckt und wir sind mit dem Jeep zu einem Aussichtspunkt gebracht worden (Rallye-Fahrer Qualitaeten bei NULL Sicht), wo wir den genialen Sonnenaufgang bewundern konnten. Nachdem wir wieder zig Leuten unsere e-mail Adresse gegeben und weitere zig Fotos mit irgendwelchen Indonesern gemacht haben sind wir dann weiter zum Vulkan. An alle Leser des Silat-Forums: es gibt ein Foto, auf dem der Bulu die Stufen in der Hocke raufspringt, hehe!
Der Martin hat den Schwefel, den der alte Bromo stets absondert nicht so gut vertragen, aber wir sind dennoch ein bisschen um den Krater rumspaziert, echt eindrucksvoll!

Am naechsten Morgen ging die Fahrt weiter zur Ostkueste der Insel Jawa (mit den selben zwei Chauffeuren, die haben im Auto geschlafen, hochmotivierte Leute), von wo wir mit der Faehre nachts schliesslich auf Bali ankamen. Dort hat es nicht lang gedauert, wieder jemanden zu finden, der uns mit dem Auto zum Lovina Beach mitnimmt, und hier sind wir jetzt!

Der Bulu und ich sind schon ein klein wenig abgebrannt (so sei das immer am ersten Tag, meint der Arzt.....) und wir haben heute mal NICHTS vor. Ha. Haha. Hahaha.

Und, wie gehts euch daheim so? Lang dauerts ja nicht mehr, dann heissts wieder Winterjacke auspacken! Bis dann, sonnige Gruesse aus Bali!

PS.: Andi, der Lonely Planet ist der Hit! Ich hab einfach ein Hotel ausgesucht, welches er empfohlen hat ("Mas Bungalows"), und es is ein Traum! Der ist, ausser bei den Preisen, noch nie falsch gelegen, genial!

kurz und buendig

Yoho...

Wir mussten nun good bye zu Yogya sagen, haben noch Sachen erledigen und alte Bekannte treffen koennen... Jetzt sind wir grade in Probolinggo, dort haben wir heute den grossen Vulkan Bromo angeschaut! Echt klass!

aber ich hab nur noch fuenf Minuten, das heisst, wir lesen uns wieder aus BALI, wo wir heute hinreisen (haha, endlich Urlaub!)

Haben einen netten Reisefuehrer / Taxiunternehmer gefunden, der sogar der deutschen Sprache maechtig ist, der wird uns mit dem Auto zur Faehre nach Bali bringen!

Bis bald, naechstes Mal wieder mehr! Ahoi, Kaeptn!

Hohe Tempel, weisse Tiger und schnelle Kutschen

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Wow, schon mehr als die Haelfte von unserer Reise ist schon vorbei, echt unglaublich!
In Yogya hatten wir auch schon volles Programm: Wir waren bei zwei bedeutenden Ausgrabungen von alten Tempeln (Borobudur und Prambanan), hehe, jetzt wissen wir so gut wie alles ueber Buddhismus und Hinduismus. Und ein charakteristisches Merkmal konnte auch bei diesen beiden Besichtigungen nicht fehlen: einheimische, die mit uns reden wollten, vorrangig, um ihr Englisch zu verbessern. Bei beiden (!) haben wir eine Schulklasse erwischt, einmal waren sie mit dem Geschichteprofessor dort (der ein wandelndes Lexikon war) und beim zweiten Mal waren es Girls aus einer Tourismusschule, die uns uebungsweise guiden wollten --> richtig, deshalb war die Fuehrung gratis, sonst zahlt man fuer die dortigen Verhaeltnisse astronomische Preise (fuer unsere Verhaeltnisse nicht wirklich viel). Die beiden Bauwerke waren wirklich maechtig, haben eh Fotos gemacht, aber ihr werdet es nicht glauben, ich hab in diesem Land noch keinen Computer gefunden, dessen Internetverbindung schnell genug gewesen waere, Fotos upzuloaden! Naja, werden vielleicht wirklich erst nachgeliefert, wenn wir wieder in Oesterreich sind...
Abends geht es dann immer zum hiesigen Training, nicht zu vergleichen mit ebendem im Padebokan, weil:
1. nicht vier, sondern zwei Stunden
2. nicht um 9 Uhr in der Frueh, sondern um 8 am Abend
3. Harimurti Style, nicht Standard-Tanding und stiluebergreifend
4. deshalb eher spirituell gehalten

Zum vierten Punkt kommt jetzt viel: Unsere hiesigen Stilfreunde von Harimurti haben eine sehr interessante, ich moechte nicht sagen, schraege Art von Verehrung grossartiger Vorfahren und Vorbilder. Harimurti, der originale (1905-1962) war sowas wie Verteidigungsminister in diesem krisengeschuettelten Land und es ranken sich wilde Legenden um ihn. Ich will hier gar nicht anfangen, darueber zu erzaehlen, aber unser Trainer schreibt gerade ein Buch ueber ihn. Jedenfalls waren wir nach dem Training am Friedhof bei seinem Grab und haben bei Kerzenschein meditiert und uns solche Geschichten angehoert. Das war ueberhaupt geil, da gibt es eine alte Frau, die mehr oder weniger die "Torwaechterin" ist, das heisst, sie ist 24 Stunden bereit fuer Leute wie wir an dem Tag, die ein bisschen Totenverehrung zelebrieren wollen. Haben einiges ueber die Javanische Spiritualitaet erfahren, erzaehl ich dann, wenn ich wieder da bin.
Ach ja, weisse Tiger steht ja in der Ueberschrift: der ist das Symbol der Staerke, das kommt in dieser Spiriualitaet dauernd vor.

Schnelle Kutschen sind die Becas, oder auch nicht, wenns bergauf geht. Da sitzt ein Typ am Fahrrad, und vorn hat er einen Sitz, meistens ueberdacht, auf den immerhin der Bulu und ich nebeneinander hinpassen, und faehrt dann fuer umgerechnet 80 Cent froehlich mit dir durch die Stadt. Bisschen Nervenkitzel ist auch dabei, denn die Leute hier verstehen die Ampeln und Verkehrsschilder eher als Fahrempfehlungen, wuerd ich mal sagen.

Zugticket fuer Ostjava ist schon gecheckt, Faehre nach Bali noch nicht, wird noch!

Ohren steif halten, und niemals vergessen:
Hello Mister! Wanna see Batik Gallery? It's freeeee!

Und weiter geht's, die Herren

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Ich befinde mich gerade in einem 24-Stunden Internet-Cafe mit viel zu kleinen Computertischen und museumsreifen PCs in Yogyakarta.

Haben die Zeit im Padepokan gut zu Ende gebracht, haben mit den Trainern e-mail Adressen ausgetauscht und viele Leute kennengelernt. Zum Beispiel auch den obersten Praesidenten von Pencak Silat Indonesien, Mr Eddie Nalapraya. Wenn ich jetzt schreibe, der war extrem freundlich, dann ist das wahrscheinlich untertrieben, nein, der war sogar anhaenglich!
Insgesamt hat er uns zweimal zum Essen in ein Restaurant eingeladen und die letzte Nacht verbrachten wir in seinem Haus in den Bergen (Details zum Haus: siehe Ueberschrift vorletzter Blogentry). Er sagt, er macht das, um "good reputation" zu bekommen. Jo, die ist ihm sicher ;-)
Er hat uns auch in seinem Ort ein bisschen herumgefuehrt und uns Leute vorgestellt, unter anderem auch solche, fuer die er eine Patenschaft uebernommen hat, weil sie sich sonst schlicht keine Schulausbildung oder aehnliches leisten koennten... Er redet dann von guten Taten, die ihm nach dem Tod vergolten werden und so weiter (sehr religioeser Muslim). Aus seinen Fittichen entlassen haben wir dann heute einen Flug (nicht, wie urspruenglich geplant, eine Zugfahrt) nach Yogyakarta genommen.
Ein Typ, der mit dem Bulu geplaudert hat, meinte mal: "Indonesien ist beruehmt fuer zwei Sachen: Nie Zeiten einhalten und Korruption." Zumindest im ersten Punkt hatte er Recht, denn das Flugzeug hatte eine saftige Verspaetung. Und, wie haette es anders sein koennen, wenn wir in einer Flughafenhalle zusammen mit vielen, vielen, sehr vielen Indonesern sitzen, hat uns wer angesprochen. Diesmal eine bald 17-jaehrige Schuelerin, die mit Papa und Freundin nach Jakarta gekommen ist, um eine Aufnahmspruefung an der Uni zu machen. Die hat uns von ihrer Heimat, West-Sumatra, vorgeschwaermt und uns ueber Oesterreich ausgequetscht. Auffaellig war, dass sie extrem gut englisch konnte, eine Eigenschaft, die man bei fast allen anderen Leuten hier schmerzlich vermissen muss... Sie hat uns dann am Ende tausendmal Alles Gute gewuenscht und auch gleich e-mail Adressen ausgetauscht; so angenehm ist schon lang keine Wartezeit mehr fuer uns vergangen...

Jetzt sind wir mal in Yogya (Jogja, Djogdja, whattheheck...), der Stadt, in der sich unser Guru schon richtig zu Hause fuehlt. Jedenfalls kennt er sich super aus und hat uns heut noch zu Essensstaenden, Geschaeften usw gefuehrt. Es gibt hier sehr viele Leute, die einen fuer wenig Geld mit so Fahrrad-Droschken mitnehmen wollen, bin schon gespannt, wie das is. Ab nun heissts dann wohl an die neue Art von Badezimmer gewoehnen und diesen furchtbar langen Blog Entry endlich zu beenden!

Gehabt euch wohl, bis bald, eure Trotter!

PadepokanYa!

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Mittlerweile klagen schon alle Oesis ueber Ganzkoerpermuskelkater, hatt sich ausgezahlt bis jetzt. Da ich euch nicht mit fuer euch langweiligen Details aus dem Training die Zeit stehlen will, nuetze ich die Gelegenheit mal fuer ein bisschen Rundherum und Sozialstudie:

In den letzten Tagen sind viele verschiedene hiesige Silat Mannschaften angereist, denn es wird am Sonntag und am Montag ein nationales Silat Turnier hier im Padepokan geben! Yeah, da schau ma doch gleich zu! Man hoert immer wieder Leute murmeln, wenn wir mit unseren Gwandln rummarschieren: "Ah, Pencak Silat Australia......... <blablabla> OH, Austria!!!"
Witzig, hab mir dort ein Gewand gekauft, mit dem Indonesichen Pencak Silat Abzeichen drauf, als das eine Gruppe von Kindern gesehen hat, ham mich ein paar gleich auf indonesisch angesprochen. Als ich dann nix gsagt hab, hams laut gelacht ;-))

Nun zu den Leuten hier. Theorie: die sehen nicht jeden Tag Touris. Weiters: die sehen wohl auch nicht jeden Tag Touris, die so komisch aussehen wie wir. Beispiel Philipp: ueber 1,80m, blonde Haare, weisser Hauttyp. Zitat Bulu: "wie ein bunter Hund!" Aber mit den andere ist es genauso. Kinder bleiben erstaunt mitten am Weg stehen, wenn sie uns sehen, Jugendliche winken uns zu, Erwachsene quatschen uns an, meistens, um uns was zu verkaufen.... Sag mal, riechen wir nach Geld, oder was?
Heut z.B. haben wir einem aelteren Typen erzaehlt, was unser Flug gekostet hat. Der hat ganz schoen Augen gemacht...8-o
Also zusammenfassend, wir sind eine echte Attraktion hier. Aufforderung an alle muffigen Depri-Wiener: kommts mal hierher, hier seid ihr alle Stars!

Gigantisch, Sir!

Hmmm, ok... sind mit dem Flieger ueber Jakarta gewesen und haben gesehen, dass es eigentlich gar nicht so schlimm ist. Hauptsaechlich deshalb, aber auch, weil die uns dort erwartet haben und eine Absage ein Zeiterl gebraucht haette, um bei denen anzukommen, sind wir jetzt doch im Padebokan (das ist das Pencak Silat Zentrum Indonesien) in Jakarta.

Ich sags euch. Wie die Ueberschrift schon sagt, echt ein Hammer! Wir trainieren daheim in einem Volksschulturnsaal und die haben eine riesige Anlage im altasiatischen Tempelstil mit schoenen Gaerten und frei im Gelaende stehenden "Trainingshallen". Die Zimmer haben steuerbare Klimaanlage, normale Wessi-Dusche und Toilettenpapier! A Traum!

Sonst kamma uns durchaus als dort einkaserniert bezeichnen, haben zwei bis drei Trainingseinheiten pro Tag und verbrauchen pro Einheit ein Gewand, weils nachher komplett durchnaesst ist... Zum Gluek gibts Rei in der Tube und den Bulu, der welches mit hat.
Ein voelliges Asketenleben? Nicht ganz, sie haben wohl in den letzten drei Jahren einen Carrefour (franz. Einkaufszentrum) aus dem Boden gestampft, dort sitz ich grad und berichte, sonst haetts noch eine Woche gedauert, bis ihr wieder von uns gehoert haettet, denn hier gibt es sonst NICHTS. Und der Carrefour ist genau, wie man ihn kennt, auch gigantisch, Sir! Bin gespannt, ob wir ausser Silat und Carrefour in Jakarta ueberhaupt nochwas machen.....

Die Trainer sind sympathische Knochen, bisschen sadistisch veranlagt, aber sonst ok ;-)

Bei euch alles klar?
Aja, wer hat unter dem Namen "Freund" zwei identische Nachrichten gepostet? Spambot oder doch alte/r Bekannte/r?
Fliegen am 12. ab, bis dahin wirds wohl nix wahnsinniges zu berichten geben, aber wer weiss? Bis denne!