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Rhabarber Rhabarber

Geistreiches und auch anderes Zeug

Boing!

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Nicht nur Menschen können einen bleibenden Eindruck hinterlassen:

In eigener Sache

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Nu fragt man sich bei dem Titel natürlich erstmal ob ein Blog nicht sowieso immer in eigener Sache ist. Aber gut.

Vorweg bemerkt sei, dass für mein im Netz genutztes Pseudonym Henrik Ibsens "Die Wildente" Pate gestanden hat (ich hoffe der Zusammenhang erschliesst sich von allein?). Danach habe ich mich nicht weiter mit dem Begriff beschäftigt, ausser dass ich halt grundsätzlich Enten sowie das Wort 'quak' mag.

Nun fiel mir - wie auch vielen nicht-Enten - im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema Innovation eine signierte Kopie des Buches "Wild Duck" von Gunter Dueck in den Schoß, dessen Vortrag übrigens total knorke war.

Netter Titel, hübscher Zufall. Aber viel besser finde ich noch den allerersten Satz in dem Buch. Diesen werde ich trotz der drohenden Gefahr von IBM-Anwälten mit Abmahnungen überhäuft zu werden jetzt und hier in aller Öffentlichkeit der gesammelten Leserschaft, also euch beiden, zugänglich machen!

Zitat:

"Wild Duck ist ein Ausdruck für etwas unbequeme Querdenker, er geht auf ein Gleichnis von Kierkegaard zurück, der beobachtete, dass zahme Enten nicht mehr nach Süden fliegen."

Zitat Ente.

Da sieht man mal wie unbewusst (unbedarft?) innovativ ich bei der Wahl meines Pseudonyms war! Ich sehe das mit dem unbequemen Querdenker durchaus als Kompliment. Hätt' ich das schon damals gewusst, ich hätte mich glatt WildEnte getauft!

Noch mehr Lehren für unsere Kinder

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Heute gibt's was philosophisches (filosofisches?) im Angebot. Anlass ist eine Frage aus einem Internetchat:

Karsten> "Beispiel: Wenn jemand hier im Raum eingeloggt ist, aber nicht regiert, wenn er angesprochen wird: Ist er dann hier und nicht da, oder ist er dann da aber nicht hier?"

Ja, so wesentliche Dinge des Lebens besprechen erwachsene Menschen in den Weiten der WeltWeiten Wundertüte.

Die wirkliche Tiefe dieser Frage wird einem spätestens dann bewusst, wenn man das nachfolgende Video zu Rate zieht (das Vorgeplänkel zu Keksen, auch immer gern gesehen, dauert etwa 40 Sekunden, dann geht's los):

Zurück im Ab(bl)endland

Unser Terrorkrümel hat mal wieder einige Flugstunden hinter sich gebracht, diesmal nach Ägypten und zurück (Mama und Papa durften diesmal sogar mitkommen!). Die Kleine hat jetzt über den Daumen gepeilt schon knapp 50000 Flugkilometer hintersich. Wieviele Meilen bekommt sie dafür?

Autofahren geschieht in Ägypten immer auf der Ideallinie, ob wer entgegenkommt ist eigentlich egal, dann wird's halt eng. Im Dunkeln fällt das eher seltsame Verhältnis des ägyptischen Kraftfahrers zum Abblendlicht auf. Allein auf weiter Flur fährt man natürlich mit Fernlicht. Könnte ja passieren, dass einem mitten in der Wüste ein Beduine samt Ziegenherde und Dromedar vor den Kühler hupft. Kommt einem aber ein Fahrzeug entgegen, so beginnt folgendes Ritual:

- Beide einander entgegenkommende Autos (A und B), einige 100m voneinander entfernt, haben das Fernlicht an.
- Fahrer A schaltet das Licht komplett aus.
- Fahrer B schaltet sein Licht auf normales Abblendlicht.
- Fahrer A lässt das Fernlicht zweimal kurz aufblitzen, fährt dann wieder ohne Licht weiter.
- Fahrer B fühlt sich herausgefordert, schaltet ebenfalls sein Licht aus.
- Fahrer A schaltet sein Fernlicht wieder an, sonst wäre es doch etwas zu dunkel.
- Da man sich inzwischen auf 100m angenähert hat, hält es Fahrer B für nötig anzuzeigen wo der linke Rand seines unbeleuchteten Autos ist: er blinkt nach links*
- Fahrer A schaltet sein Licht ab und blinkt ebenfalls nach links.
- In 30m Entfernung ohne Licht und nur mit Blinklichtern bewaffnet wird es nun beiden Fahrern mulmig. Daher schalten beide gleichzeitig im maximal blöden Moment das Fernlicht an und fahren trotz allem kollisionsfrei aneinander vorbei.

Das Prozedere diene dazu, den entgegenkommenden Fahrer nicht zu blenden. Die Frage, warum nicht einfach nur normales Abblendlicht zum Einsatz kommt, wird entgeistert als Wahnsinn deklariert und für viel zu gefährlich befunden.

Ansonsten habe ich mich gefreut, mal wieder einen alten Cola-Dosen Verschluss zu sehen. Ich habe selbst kein Bild gemacht, hier das Ergebnis einer kurzen Bildersuche. Ich meine mich zu erinnern, dass wir früher mindestens 17 Anwendungen für diese Laschen hatten. Ich habe sie alle vergessen. Ich habe noch nicht mal mehr rausbekommen, wie wir die damals durch die Gegend geschnippt haben, obwohl ich das als Kind sicher tausendfach gemacht habe. Man wird halt nicht jünger...


* ich habe nachgefragt. Das war tatsächlich die Begründung für's Blinken. Zusatzbegründung: das Licht könnte ja defekt sein. Sehr philosophisch, immerhin wurde es aktiv ausgeschaltet.

Lehren für unsere Kinder

In diesem kleinen Film wird unentbehrliches Wissen vermittelt. Ein wichtiges Kleinod unserer Gesellschaft.

Landwirtschaft


Kleinchen war eine Woche mit den Großeltern in Österreich und hat das Wort "Traktor" gelernt.

Wir werden sie jetzt mit den anderen Großeltern nach Cape Canaveral schicken, damit sie das Wort "Mond" lernt

Wofür braucht man Bookmarks?

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Ich habe vor 2 Monaten all meine Bookmarks gelöscht und seither nichts vermisst. Ein paar Speeddial-Seiten, Gedächtnis (ich tippe schneller ikea.de als ich sowas in einer Bookmarkliste lokalisieren könnte), Historysearch und Web-Suchmaschinen reichen völlig aus.

Ich rufe daher zu den löscht-eure-Bookmarks-Wochen auf! Backups zum nachträglichen wiederherstellen sind erlaubt, aber nur für Weicheier.

Wer wird Millionär?


Hier die nächste Millionenfrage für Wer wird Millionär:

Welche der folgenden Krankheiten sorgte dafür, dass meine Tochter eine Woche lang wie ein alter Seemann ging:

a) Beckenheiserkeit
b) Schienbeinfieber
c) Hüftschnupfen
d) Wadenhusten

Kakamel

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Es kommt in dieser Zeit der weltweiten Vernetzung häufig vor - insbesondere wenn man den Panorama-Teil der Online-Zeitung der Wahl nicht auslässt, dass man von bizarren und erschreckenden Vorfällen erfährt. Zum Beispiel las ich heute auf der Webseite des Paradeblatts des beispielhaften investigativen Qualitätsjournalismus Spiegel Online (hüstel) dass eine Frau zwei Kinder gegen einen Kakadu eintauschte.

Als ich meiner lieben Ehefrau davon berichtete ("Sammal, glaubst Du wir bekommen für unsern Brüllwürfel 'nen Kakadu?") war sie bestürzt ("Ich will keinen Kakadu, aber mein Bruder!") und wurde umgehend umtriebig im Internet. Ihre Suche deckte eine interessante Fachseite zum Thema Menschenhandel auf, auf der man vor dem nächsten Urlaub in einem Wüstenland noch schnell den Wert der eigenen Lebenspartnerin in Kamelen, Ziegen und Schafen errechnen lassen kann. So kann man sicherstellen, dass man dann beim Feilschen auf dem Basar nicht über's Ohr gehauen wird!


Raetselhaft

Mein erster Eintrag per iPod touch. Grund: der touch findet ohne weiteres das WLAN bei meinen Eltern und ich komm ins Netz. Mein Laptop hingegen findet zwar verschiedene Netzwerke von Nachbarn, weigert sich aber beharrlich das elterliche zu entdecken. Mysteriös. Wer weiß wie ich meiner WLAN Karte das Netzwerk unterschiebe?
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