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Posts tagged with "Linux"

Sigil unter Debian-Linux kompilieren II

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Ich beschreibe hier im zweiten Teil wie Sigil ab Version 7 kompiliert werden kann.
Der größte Unterschied zum ersten Teil ist der, dass Qt5 installiert sein muss — auch um Sigil verwenden zu können.

1. Schritt
Qt 5 von der Projektseite herunterladen und installieren, wobei es egal ist ob als User oder als Root. Da aber der Installer keinen Uninstaller mitbringt, empfehle ich Qt5 als User in $HOME zu installieren.

2. Schritt
Den aktuellen Source Code von Sigil herunterladen und deren Inhalt in einem leeren Ordner (z.B. sigil-source) entpacken.

3. Schritt
Soferne nicht schon vorhanden, folgende Paktete installieren:
# apt-get install build-essential checkinstall cmake

4. Schritt
Als User im Terminal in den Source-Ordner gehen und folgendes eingeben:
$ cmake -G "Unix Makefiles" -DCMAKE_PREFIX_PATH=/opt/Qt5.0.2/5.0.2/gcc_64/lib/cmake/ -DCMAKE_BUILD_TYPE=Release
Den Pfad zu den Qt libs gegebenenfalls anpassen…

5. Schritt
Wurden keine Fehlermeldungen angezeigt, anschließend als User
$ make && checkinstall --install=no

6. Schritt
Ist alles ohne Probleme durchgelaufen, sollte eine Abfrage bezüglich des Paketes geben.
Beispiel für Angaben:
1 - Summary: EPUB-Editor mit WYSIWYG-Unterstützung
2 - Name: sigil
3 - Version: 0.7.2

7. Schritt
Installieren
# dpkg -i sigil_0.7.2-1_amd64.deb

8. Schritt
Weil Sigil die Pfade zu den Qt5 libs benötigt, müssen diese beim Start zugewiesen werden.
Dazu mit einem Editor die Datei sigil.desktop öffnen und die Zeile Exec entsprechend ändern.
# gedit /usr/local/share/applications/sigil.desktop

[Desktop Entry]
Type=Application
Name=Sigil
Comment=ePUB file editor
Exec=env LD_LIBRARY_PATH=/opt/Qt5.0.2/5.0.2/gcc_64/lib /usr/local/bin/sigil %F
Icon=sigil
Categories=Office;FileTools;Qt;Viewer;TextTools;TextEditor;Utility;
MimeType=application/epub+zip;


Fertig.

Links:
Sigil Projektseite
Sigil Handbuch
Sigil Forum
Qt Projektseite
Download sigil_0.7.2-1_amd64.deb
(md5 checksum: 787cb7bb0b134fab20d8071f3e027aa9)

Sigil unter Debian-Linux kompilieren I

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Sigil ist ein ausgezeichnetes Werkzeug um DRM-freie epub-Dateien zu erzeugen und zu editieren.

Da aber der aktuelle Entwickler John Schember von Sigil aufgrund der zahlreichen unterschiedlichen Linux-Distribution keine Linux-Pakete bereitstellt, müssen Linux-Anwender diese von dritte Quellen installieren, oder was besser ist, selber kompilieren.
Letzteres habe ich auf aptosid (Debian/unstable) erfolgreich gemacht.

Zuerst den Source-Code von hier herunterladen und in einem leeren Ordner (z.B. sigil-code) entpacken.

Soferne nicht schon vorhanden, sollten außer den üblichen dev-Paketen, noch folgende installiert sein:
# apt-get install checkinstall cmake g++ libqt4-gui libqt4-svg libqt4-webkit libqt4-xml libqt4-dev libqtwebkit-dev 

Als User im Terminal in den Source-Ordner gehen und folgendes eingeben:
$ cmake -G "Unix Makefiles" -DCMAKE_BUILD_TYPE=Release

Anschließend
$ make && checkinstall --install=no

Ist alles ohne Probleme durchgelaufen, sollte eine Abfrage bezüglich des Paketes geben.
Beispiel für Angaben:
1 - Summary: EPUB-Editor mit WYSIWYG-Unterstützung.
2 - Name: sigil
3 - Version: 0.6.2

Nun noch installieren.
# dpkg -i sigil_0.6.2-1_amd64.deb




Hinweis:
Obengenannter Ablauf gilt nur bis Sigil Version 0.6.2, da ab Version 0.7 Qt5 benötigt wird. Wie das ab Sigil 0.7 geht, ist im 2. Teil ersichtlich.

Links:

Seiten öffnen in Opera statt in Opera-Next

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Wer unter Linux standardmäßig mit Opera-Next unterwegs ist, aber gleichzeitig die aktuelle Final-Version von Opera installiert hat, wird sich vielleicht wundern, wenn bei Rechtsklick auf eine Seite → »Öffnen mit…« → Opera, diese Seite nicht in Opera, sondern im aktuellen Opera-Next Fenster geöffnet wird.
Karsten, hat dazu eine inoffizielle Lösung gefunden:

Als root die Datei /usr/bin/opera öffnen und folgendermaßen ändern:
Original:
#!/bin/sh
export OPERA_DIR=${OPERA_DIR:-/usr/share/opera}
exec /usr/lib/opera/opera "$@"

Geändert:
#!/bin/sh
export OPERA_DIR=${OPERA_DIR:-/usr/share/opera}
exec /usr/lib/opera/opera -pd ~/.opera "$@"

Warum Opera hier den personaldir-Parameter benötigt, ist aber unklar…

Die Änderung geschieht natürlich auf eigenes Risiko.
Und das diese Datei beim nächsten Update überschrieben wird, dürfte wohl klar sein.

Edit: Dieser Workaround funktioniert ab Opera 11.61 leider nicht mehr.

Videos von Arte+7 herunterladen

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Unter Linux ist es nicht leicht auf Arte+7 ein Flash-Video herunterzuladen. Jemand hat aber ein python-Script für die Kommandozeile geschrieben, mit dem das ganz leicht geht.

Auf github.com das aktuellste Script herunterladen und entpacken.
Folgende Pakete habe ich benötigt: rtmpdump python-beautifulsoup

In der Konsole das Script mit python arteVIDEOS.py starten.
help zeigt eine Liste der Optionen an, die das Script anbietet
Da Arte auch französische Sendungen anbietet, sollte jetzt mit lang de auf deutsch umgestellt werden..

Die Auflistung der Filme geschieht durch list. Standardmässig werden 25 Filme aufgelistet, mit list more sind es 55 Filme. Sollen Filme (max. 25) mit einem bestimmten Wort im Titel gesucht werden, dann wird die Option search WORT verwendet.

Sowohl bei list, als auch bei search steht am Anfang eine Nummer, anhand dieser Nummer kann das Video angesehen (play NUMMER), oder heruntergeladen (record NUMMER) werden.

Als Beispiel dient hier die Sendereihe 360° - Geo Reportage.
Mit list more die gewünschte Sendung suchen, und die in Klammern stehende Nummer merken (z.B. 45).
record 45 eingeben und die *.flv-Datei wird heruntergeladen.

Download arteVIDEOS.py: https://github.com/solsticedhiver/arteVIDEOS

gedit - Texteditor mit Syntax Highlighting

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Es gibt ja unter Linux viele Text-Editoren, aber nicht so viele mit ordentlichem Syntaxhervorhebung, und damit meine ich nicht Alleskönner wie Bluefish oder Geany, sondern eben Texteditoren für Quelltextanzeige oder ähnliches.

Gedit ist so ein schlichter, aber auch komfortabler Editor, zumal es ein Plugin-Paket gibt, die viele nützliche (z.B. Rechtschreibprüfung, Farbwähler) Plugins beinhalten.

Eckhard M. Jäger hat ein Template-Plugin geschrieben, mit dem man selbst erstellte Vorlagen aus Gedit öffnen kann. Leider funktioniert dieses ab Gedit 3 nicht mehr.

Nachtrag:
Dankenswerterweise verwendete Sergiy Dzysyak ebenfalls das Template-Plugin von Eckhard M. Jäger und hat dieses aktualisiert. Download des Template-Plugins für Gedit3.

Installation:
Die Dateien template.plugin und template.py nach ~/.local/share/gedit/plugins kopieren und das Plugin in Gedit aktivieren.

Konfiguration:
Standardmäßig sollte sich der Ordner für die Vorlagen in ~/Templates befinden, dies lässt sich jedoch in der Datei template.py ändern:
chooser.set_current_folder(homedir+"/.local/share/gedit/plugins/Templates")

Download Template-Plugin für Gedit3: github.com
Projektseite von Gedit: http://gnome.org/projects/gedit/
Übersicht von vielen gedit-Plugins: http://live.gnome.org/Gedit/Plugins