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Posts tagged with "CDU"

STICKY POST

CDU beim Sparkurs - Organisationen profitieren von Naturkatastrophen!

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JU unterstützt die CDU beim Sparkurs

Lüneburg - Die Junge Union (JU) Lüneburg unterstützt die Aussage der CDU Kreistagsfraktion zur tabulosen Diskussion des Haushaltsentwurf für 2010. "Die JU hatte im Frühjahr 2008 auf dem CDU-Kreisparteitag einen Antrag zur Vermeidung der Neuverschuldung in kommunalen Haushalten gestellt, welcher als Appell an alle CDU-Fraktionen im Kreisgebiet gerichtet war und von der Mehrheit der CDU Mitglieder unterstützt und beschlossen wurde. Der CDU Kreisparteitag ist das höchste beschlussfähige Gremium vor Ort und deren Beschlüsse sind wegweisend für die Ausrichtung der politischen Arbeit im Kreis. Wenn diese Beschlüsse nun von CDU-Fraktionen umgesetzt werden, dann können wir dies nur begrüßen", so der JU-Kreisvorsitzende, Lars Klockmann (33). Aus JU Sicht ist es nicht verständlich das man überhaupt Haushaltsentwürfe aufstellt welche mehrere ungedeckte Millionen beinhalten, wenn man sowieso schon den Haushalt 2008 nur durch Kürzungen und Landes-Gnaden durchgewunken bekommen hat. "Die Doppik macht nun fast alles sichtbar, dies kann auch ein Oberbürgermeister oder Landrat nicht ignorieren. Sich im Nachhinein beim Land zu beschweren, wenn nicht alle Summen genehmigt werden, macht auch keinen Sinn wenn man bereits die 100 Millionen Schuldengrenze weit überschritten hat und mit dem neuen Entwurf sogar die Passivseite die Aktive weit überschreitet, dies nennt man dann: Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag und eine Überschuldung der Kommune, so Klockmann abschließend.

Hier zur Info der beschlossene JU-Antrag auf dem CDU-Kreisparteitag vom 04.04.2008:



Antrag der Jungen Union zum Kreisparteitag der CDU im
Kreisverband Lüneburg
am 04.04.2008 in Bardowick

Zukunftsfähige Finanzpolitik fängt vor Ort an:
Beendigung der Neuverschuldung, Rückzahlung vorhandener Schulden

Der CDU Kreisparteitag möge hiermit beschließen:
dass ein zukünftiges politisches handeln ohne eine Neuverschuldung als Grundausrichtung der kommunalen Finanzpolitik der CDU im Landkreis Lüneburg sein sollte. Alle CDU Fraktionen sollten sich zukünftig für Haushalte ohne Neuverschuldung aussprechen und prüfen lassen, ob die Aufnahme neuer Schulden abwendbar ist. Sollte dennoch eine Neuverschuldung nicht abwendbar sein, so ist darzulegen, dass die Erfordernisse des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts oder ein vergleichbar schwerwiegender Grund die Kreditaufnahme bis zur Höhe der Summe der Ausgaben für Investitionen rechtfertigen bzw. dass das gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht ernsthaft und nachhaltig gestört ist oder eine solche Störung unmittelbar bevorsteht und die erhöhte Kreditaufnahme dazu bestimmt und geeignet ist, die Störung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts abzuwehren. Zum Zeitpunkt der Beschlussfassung über die neue oder erweiterte Kreditaufnahme ist ein Tilgungsplan vorzulegen.

Darüber hinaus soll es bei bereits ausgeglichenen Haushalten zu einem Abbau der Verschuldung kommen. Jeder eingesparte Euro, der durch die verringerte Zinslast entsteht, sollte automatisch zum weiteren Abbau der Schulden eingesetzt werden. Ziel unserer Bemühungen sollte es sein, in einem absehbaren Zeitraum schuldenfreie Gemeinden, Städte und Landkreis zu erhalten.

Der CDU-Kreisverband unterstützt seine Mitglieder mit zusätzlichen Weiterbildungen (KPV, Konrad-Adenauer-Stiftung, Hermann-Ehlers-Akademie), sowie der Erläuterung des Haushaltes nach der neuen Haushaltsaufstellung (Doppik).


Begründung:
Das Ziel der CDU im Landkreis Lüneburg muss es sein, nur mit den vorhandenen Mitteln einen Haushalt zu beschließen, so dass keine neuen Schulden in dem jeweiligen Haushalt oder in dem darauf folgenden entstehen können bzw. müssen.
Die Kommunen im Landkreis Lüneburg und der Landkreis selbst sind mit mehr als 100 Millionen Euro hoch verschuldet. Einige Gemeinden, Städte und der Landkreis Lüneburg selbst, sind seit längerem nicht mehr in der Lage, ausgeglichene Haushalte vorzulegen und zu beschließen. Bestehende Haushalte können teilweise nur noch durch Zustimmung der nächst höheren Instanz (Landesregierung) genehmigt werden. Die zukünftigen kommunalpolitischen Handlungsfähigkeiten werden durch jeden zusätzlichen Euro, welcher zu den bestehenden Schulden hinzukommt eingeschränkt und versperren somit die Zukunft der jetzigen und der folgenden Generationen. Die Kommunen sind schon heute teilweise nicht mehr in der Lage, angemessen aus eigener Kraft in die Zukunft zu investieren.

Erst mit dem Ende der Neuverschuldung wird es überhaupt möglich sein, Schulden in einem absehbaren Zeitraum zurück zu zahlen. Die Aufwendungen für Zins und Zinseszins haben bereits ein unerträgliches Maß erreicht und verhindern dadurch notwendige Investitionen in unsere Region. Dies kann und soll nicht Grundlage der Politik unserer Partei sein.

Ausnahme:
Der Finanzbedarf durch Naturkatastrophen, bzw. daraus entstandenen Schäden sind hiervon nicht betroffen (Hochwasser, Unfälle mit radioaktivem Material oder von Kraftwerken), sowie durch bereits bestehende Gesetze.

Grundlage des Antrages:
Laut Satzung des Kreisverbandes der CDU Lüneburg von 2001, siehe §14, Absatz 1.

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Verordnung über das Verbot der Prostitution

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Problemkreis Prostitution im ländlichen Raum



Die Junge Union setzt sich bei der Landesregierung für den Erlass folgender Verordnung ein:





Verordnung über das Verbot der Prostitution



Aufgrund des Art. 297 Abs. 1 und 2 des Einführungsgesetztes zum Strafgesetzbuch (EGStGB) erlässt die Niedersächsische Landesregierung folgende Verordnung:



§ 1



1 In Gemeinden bis zu 30 000 Einwohnern ist es verboten, der Prostitution nachzugehen. 2 Die Polizeidirektionen können in besonders begründeten Fällen einzelne Gemeinden mit deren Zustimmung ganz oder teilweise von dem Verbot ausnehmen.



§ 2



Im Übrigen wird die in Art. 297 Abs. 1 EGStGB enthaltene Ermächtigung der Landesregierung zum Erlass von Rechtsverordnungen auf die Polizeidirektionen übertragen.



§ 3



Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Verknüpfung in Kraft.





Begründung:



In Art. 297 EGStGB (Einführungsgesetz zum Strafgesetzbuch) hat der Bund die Landesregierungen ermächtigt, zum Schutz der Jugend oder des öffentlichen Anstandes die Prostitution in Gemeinden mit bis zu fünfzigtausend Einwohnern vollständig sowie in anderen Gemeinden teilweise zu verbieten.



Die derzeitige Situation in Niedersachsen:



Gem. § 2 Nr. 1 der BGVorErmÜV ND (Subdelegationsverordnung) hat die Niedersächsische Landesregierung von der Verbotsermächtigung selbst keinen Gebrauch gemacht, sondern sie weiter auf die Polizeidirektionen übertragen.

Faktisch bedeutet dies, dass die Prostitution im ganzen Land solange erlaubt ist, bis die zuständige Polizeidirektion für ihr Gebiet entsprechende Regelungen trifft.



In der Praxis ist festzustellen, dass die Polizeidirektionen von der ihnen übertragenen Ermächtigung nur sehr zurückhaltend Gebrauch machen. Die Folge ist, dass im gesamten Land, gerade auch im ländlichen Raum, öffentliche Verkehrsflächen zur Prostitution missbraucht werden. Wer beispielsweise die B4 von Lüneburg nach Celle fährt, kann auf fast jedem zweiten Parkplatz Prostituierte bei der Ausübung ihres Gewerbes antreffen. Dieses Phänomen beschränkt sich nicht nur auf den Raum Lüneburg, sondern ist im ganzen Land in der Nähe stärker befahrener Bundesstraßen zu beobachten. Dies hat zur Folge, dass Reisende Angst haben, die betroffenen Parkplätze überhaupt noch anzulaufen. Familien können extra gekennzeichnete Wanderparkplätze nicht nutzen, da diese von Personen des Rotlichtmillieus vereinnahmt werden.

Diese Situation ruft beim Bürger ein starkes Unsicherheitsgefühl hervor.

Es ist nicht einzusehen, warum dem Rotlichtmillieu mit all seinen negativen Erscheinungsformen ein großer Teil unseres Landes überlassen werden soll. Reisende, und hierunter gerade auch Familien mit Kindern, müssen wirkungsvoll vor Prostitution geschützt werden.

Auch ist die breite Streuung von Prostitution im ländlichen Raum kriminologisch nicht sinnvoll. Menschenhändler und Zuhälter haben so leichtes Spiel. Es empfiehlt sich daher eine restriktive Politik, die Prostitution auf bestimmte großstädtische Bereiche beschränkt, in denen andere Personen nicht beeinträchtigt werden. Auf diese Weise ist auch eine gezieltere Sozialarbeit zu Gunsten der Prostituierten möglich.



Die vorgeschlagene Verordnung ist zur Erreichung der Prostitutionsbekämpfung geeignet. Sie kehrt das bisherige Regel-Ausnahme-Verhältnis um: Bisher ist Prostitution im ländlichen Raum generell erlaubt, es sei denn, es bestehen örtliche Ausnahmen. Nach dem Verordnungsentwurf wäre Prostitution im ländlichen Raum grundsätzlich verboten.

Die Neuregelung ist auch erforderlich, da die dezentrale Regelung (Verordnungsmöglichkeit der Polizeidirektionen) nicht erfolgreich ist, wie die Praxis zeigt. Weiterhin ist die vorgeschlagene Neuregelung auch verhältnismäßig, da in besonders begründeten Fällen Ausnahmen möglich sind (vgl. § 1 Satz 2 des Verordnungsentwurfs).



Anhang

Art. 297 EGStGB (Bundesrecht)

Verbot der Prostitution

(1) Die Landesregierung kann zum Schutz der Jugend oder des öffentlichen Anstandes



1. für das ganze Gebiet einer Gemeinde bis zu fünfzigtausend Einwohnern,



2. für Teile des Gebiets einer Gemeinde über zwanzigtausend Einwohner oder eines gemeindefreien Gebiets,



3. unabhängig von der Zahl der Einwohner für öffentliche Straßen, Wege, Plätze, Anlagen und für sonstige Orte, die von dort aus eingesehen werden können, im ganzen Gebiet oder in Teilen des Gebiets einer Gemeinde oder eines gemeindefreien Gebiets



durch Rechtsverordnung verbieten, der Prostitution nachzugehen. Sie kann das Verbot nach Satz 1 Nr. 3 auch auf bestimmte Tageszeiten beschränken.



(2) Die Landesregierung kann diese Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf eine oberste Landesbehörde oder andere Behörden übertragen.



(3) Wohnungsbeschränkungen auf bestimmte Straßen oder Häuserblocks zum Zwecke der Ausübung der Prostitution (Kasernierungen) sind verboten





Nds. Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen
aufgrund bundesgesetzlicher Vorschriften
(Subdelegationsverordnung)
Vom 23. Juli 2003



[…]




§ 2

Die Ermächtigungen zum Erlass von Verordnungen werden ferner übertragen

1.

auf die Polizeidirektionen nach Artikel 297 Abs. 1 EGStGB;



[…]
Prostitution_im_laendlichen_Raum.pdf

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Mr Tarifkonditionen von der Piratenpartei:" Ich hasse den Stadt teil Kaltenmoor..."

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Mr Tarifkonditionen von der Piratenpartei:" Ich hasse den Stadt teil Kaltenmoor..."
Ich hasse den Stadt teil Kaltenmoor, Deutschland wird immer mehr Kriminellehochbrug der Türken.
http://www.youtube.com/user/MrTarifko... nach Aussage Anderer Leute[möchten nicht genannt werden wegen Repressionen] dort Kinder verleitet hat Mülltonnen anzuzünden!

http://www.youtube.com/watch?v=2y4YHU...
MrTarifkonditionen (3 weeks ago) Show Hide
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traurig so etwas


MrTarifkonditionen commented on Kulturschock Lüneburg (3 hours ago)
"Bin in LG geboren und Wohne fast im Herzen der Stadt, hier ist nicht ger..." more "Bin in LG geboren und Wohne fast im Herzen der Stadt, hier ist nicht gerade viel los aber naja, Saufen kann man hier immer gut wenn nicht gerade alle so früh zu machen"
http://www.youtube.com/watch?v=FQ9_JL...
and connections to stupid nerd-hackers like http://www.youtube.com/user/crazyfox1992
http://www.google.de/#hl=de&q=%22...

TomSmeller's Channel
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Die Linke [SED;hier an der ehem.Ostgrenze]als Parasit in gleicher Sicht zu Oberbürgermeister Mädge in Lüneburg-`Black is Black`

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IST es auch hier in einer Art von Korruption um Stimmung zu machen für mehr Stimmen und am Ende passiert nichts ausser noch einmal` DDR in Light`?
Überzogener Polizeieinsatz - gefährliches Spiel mit dem Feuer

DIE LINKE Lünebug kritisiert den überharten Polizeieinsatz am Fitness Center in Kaltenmoor am Sonnabend den 18. Juli. Dieser Einsatz trug mit zur Eskalation bei und war unverhältnismäßig. DIE LINKE sieht nicht, dass zum Zeitpunkt der Durchsuchung des Fitness-Studios Gefahr im Verzug war, was einzig eine Hausdurchsuchung zu diesem Zeitpunkt hätte rechtfertigen können. Der Anfangsverdacht, dass dort Diebesgut versteckt sein könnte, reicht bei weitem nicht aus für einen solch massiven Polizeieinsatz. Vielmehr war die Solidarisierung vieler Anwohner, Kinder und Jugendlicher unter diesen Umständen nur verständlich. Solch ein massives Polizeivorgehen ist nach Meinung der Linken dazu geeignet, das Ansehen unseres Rechtstaates zu erschüttern und einen sozial stigmatisierten Stadtteil und seine Bewohner weiter auszugrenzen. Die nun gesammelten Verfahren gegen Anwohner, darunter viele Jugendliche, werden die Lage nicht verbessern. Eine Wortwahl wie "Mob", wie in der Diskssion zum Thema leider bereits medial genutzt, ist einer Beruhigung der Situation weiter abträglich und diskreditiert eine große Masse von Anwohnern, die sich bewusst dazu entschieden haben bei der Situation nicht wegzuschauen. DIE LINKE Lüneburg fordert: Herr Oberbürgermeister, Ratsherren- und Frauen aller Fraktionen: Setzen sie sich persönlich für die Aufhebung der Anzeigen und Strafverfolgung der betroffenen Jugendlichen ein. Stigmatisieren sie diese nicht für’s Leben und stoppen sie die unheilvolle Eskalation der Jugendkonflikte. Die angemessene Verfolgung stattgefundener Straftaten ist unabhängig von der Eskalation richtig. Der obige Aufruf bezieht sich auf die im Rahmen des massiven Polizeieinsatzes zusätzlich hinzugekommenen Straftaten.

Quelleindex.pdfindex2.pdfhttp://www.dielinke-lüneburg.de/presse/detail/zurueck/aktuell-3afa4c9de1/artikel/ueberzogener-polizeieinsatz-gefaehrliches-spiel-mit-dem-feuer/

ABER ETWAS STÖRT HIER AM TEXT!

Die angemessene Verfolgung stattgefundener Straftaten ist unabhängig von der Eskalation richtig. Der obige Aufruf bezieht sich auf die im Rahmen des massiven Polizeieinsatzes zusätzlich hinzugekommenen Straftaten.

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JETZT BEKOMMT DEUTSCHLAND EIN PROBLEM DURCH SCIENTOLOGY PLAN DOCU MANIPULATION!

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USA....Police Beating Families
Venezuela....#
Kolumbien.......#
Italien.......#,.....

...manipulation of big data....fake telephone hacks..and more!
Thank You very much,Scientology Gays!

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Schimmel und kaputte Fenster - wenn der Vermieter die Reparatur verweigert NDR Fernsehen Mittwoch, 20. Mai 2009 21:00 Uhr

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Die Mieter einer Wohnanlage in Lüneburg verzweifeln. Die Garten ist heruntergekommen, der Fahrstuhl schon seit vier Wochen kaputt. Einen Hausmeister gibt es nicht mehr. Obwohl die Vermieterfirma über die Nebenkosten dafür kassiert. Einige Mieter zeigen den "Menschen und Schlagzeilen"-Reportern sogar noch schlimmer Zustände. Kaputte Fenster und Schimmel in Küche, Bad und Schlafzimmer in ihrer Wohnung. Bei einer Familie fallen die Nägel schon aus der Wand, so feucht ist das Gemäuer. Auf die Bitten, die Mängel zu beseitigen, reagiert die Vermieterfirma laut Aussage der Betroffenen nicht. Überall in Norddeutschland unterhält die

CAPRICORNUS

Investment GmbH Wohnungen. In Glückstadt sollten einigen Mietern im Winter die Heizungen abgestellt werden. Die Vermieterfirma hatte hohe Schulden beim Gasbetreiber. Die Mieter wissen mittlerweile nicht mehr, wie sie ihre Rechte durchsetzen können. Susanne Stichler geht dem Fall nach. Außerdem hat sie Jochen Kiersch vom Mieterverein eingeladen, um mit ihm nach Lösungen zu suchen.

QUELLE:http://www3.ndr.de/sendungen/menschen_und_schlagzeilen/menschenundschlagzeilen104_sid-490276.html...CAPRICORNUS


:devil: SOWIE DIESES SEIT JAHREN BEI DEN POLITIKERN BEKANNT IST;
ABER WENN MAN NUR LÜGT und nur mit falschen Leuten ein Klüngel bildet!:devil:

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Westpol: CDU-Politiker arbeiteten für rechte Zeitschrift

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Verlagssitz in Ostwestfalen

Westpol: CDU-Politiker arbeiteten für rechte Zeitschrift

Mehrere CDU-Politiker waren nach Recherchen des WDR-Magazins Westpol für eine Zeitschrift für Russlanddeutsche tätig, die rechtsextreme Inhalte verbreite. Der Verlag hat seinen Sitz in Ostwestfalen.

NPD-Chef Udo Voigt

In der Zeitschrift "Ost-West-Panorama" mit Sitz in Oerlinghausen (Ostwestfalen) schreiben unter anderem der NPD-Bundesvorsitzende Udo Voigt und die NPD-Fraktionsvorsitzenden aus Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Das berichtet Westpol am Sonntag (12.10.08). Im Internetauftritt der Zeitschrift finden sich demnach Links zu rechtsextremen Seiten, etwa zur "National-Zeitung" von DVU-Chef Gerhard Frey. Chefredakteur von "Ost-West-Panorama" ist laut Westpol das CDU-Mitglied Heinrich Daub aus Mainz.

CDU-Stadtrat zum Austritt gedrängt

Verlegt werde das Blatt von Viktor Harder aus Oerlinghausen. Bis Anfang Oktober sei Harder Stadtrat gewesen und habe Ämter im Orts- und Kreisverband der CDU inne gehabt. Nachdem Westpol die CDU mit den rechtsextremen Inhalten der Zeitschrift konfrontiert habe, sei Harder zum Austritt aus der CDU gedrängt worden. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Cajus J. Cäsar - aus dessen Wahlkreis Lippe Harder kommt - sagte dem WDR, er habe Harder deutlich gemacht, dass jemand, der extreme Positionen unterstützt, in der Union keinen Platz finden kann.

Auch Mitglied des NRW-Integrationsbeirates beteiligt

Zu den Autoren des "Ost-West-Panorama" gehört nach Westpol-Recherchen auch ein Mitglied im Integrationsbeirat der Landesregierung. Es handle sich um den Krefelder Heinrich Neugebauer, der ebenfalls CDU-Mitglied und stellvertretender Landesvorsitzender des Bundes der Vertriebenen NRW ist. Als Vertreter der Russlanddeutschen nahm Neugebauer auch am Integrationsgipfel 2007 bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teil. Der Generalsekretär der NRW-CDU, Hendrik Wüst, kündigte gegenüber dem WDR eine genaue Prüfung der Zeitschrift an, die zu weiteren Konsequenzen führen könne.

Mehr zum Thema

http://www.wdr.de/themen/politik/nrw/rechtsextremismus/081012.jhtml CDU mit Kontakten zur NPD CDU-Politiker arbeiten für rechte deutsch-russische Zeitschrift Die NPD buhlt in NRW um Russlanddeutsche. Jetzt ergaben Westpol-Recherchen: NPD-Funktionäre veröffentlichen rechtsextremistische Artikel in einer deutsch-russischen Zeitschrift, die von einem CDU-Stadtrat aus Oerlinghausen verlegt wird. In der rechtsextremen Zeitschrift namens Ost-West-Panorama schreibt außerdem ein CDU-Mitglied, das sogar im Integrationsbeirat der Landesregierung sitzt. Es ist keine alltägliche Versammlung vor dem Landtag, soviel ist nach kurzer Zeit klar. Mitten zwischen etwa 80 Russlanddeutschen und Neonazis steht Claus Cremer, der NPD-Chef von NRW. Unverblümt wirbt er um Wählerstimmen: "Wir sind alle ein Volk, wir sind alle ein Reich. In diesem Sinne: Schluss mit den Lügen. Unsere Väter waren keine Verbrecher. Alles für unser geliebtes, deutsches Vaterland." Auch die Plakate sprechen eine deutliche Sprache. Längst ist die Zusammenarbeit eng zwischen rechtenextremen Russlanddeutschen und der NPD in NRW. "Alle Russlanddeutschen wählen NPD - Nationaldemokratische Partei Deutschlands. Danke", unterstreicht Viktor Kaspar, der selbst Russlanddeutscher und Rechtsextremist ist. CDU-Mann als Chefredakteur Mitten unter den Demonstranten ist Heinrich Daub aus Mainz. CDU-Mitglied und Chefredakteur der deutsch-russischen Zeitschrift Ost-West-Panorama mit Sitz in Oerlinghausen in Ostwestfalen. Rechtsextreme Russlanddeutsche wie Kaspar und der NPD-Politiker Andrej Triller zählen zu seinen Autoren. Ein Interview will uns der CDU-Mann Daub dazu allerdings nicht geben. Die Zeitschrift Ost-West-Panorama erscheint größtenteils in russischer Sprache. Die Auflage beträgt 10.000 Stück und richtet sich explizit gerichtet an die Gruppe der Russlanddeutschen bundesweit. Chefredakteur Daub und sein Verleger Viktor Harder aus Oerlinghausen sind ebenfalls beide Russlanddeutsche. Das Blatt schmückt sich mit rechtsextremer Prominenz NPD-Chef Udo Voigt schreibt Artikel für die Zeitschrift Unsere Recherchen ergeben: Harder ist nicht nur Verleger, sondern auch seit neun Jahren CDU-Mitglied, mit Sitz im Stadtrat und mit Ämtern im Kreis- und im Ortsverband. Ein CDU-Mann, der ein rechtsextremes Blatt verlegt, in dem es nur so von rechtsextremer Prominenz wimmelt: Der NPD-Bundesvorsitzende Udo Voigt darf sich dort genauso auslassen wie die NPD-Fraktionsvorsitzenden aus Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Der NPD-Politiker Triller behauptet in der Zeitschrift, dass die Bundesregierung auf die Zersetzung und Vernichtung des deutschen Volkes aus sei. Und Chefredakteur Daub verbreitet, eine Weltjudenschaft habe 1933 Deutschland den Heiligen Krieg erklärt. CDU in Oelinghausen distanziert sich Verleger Viktor Harder will uns dazu kein Interview geben, er habe keine Zeit. Er gibt vor, von alldem nichts gewusst zu haben und das, obwohl er kurzzeitig selbst als Chefredakteur zeichnete. Die CDU-Oerlinghausen distanziert sich von der Zeitschrift ihres Parteifreundes. Man habe davon nichts gewusst. "Ich habe ein Telefonat mit Herrn Harder geführt, der mit sagte, dass er selbst nicht rechtsextremistisch ausgelegt ist, der mir weiterhin sagte, dass diese Zeitschrift seit fünf Jahren existiert und bisher bei ihrer Verbreitung im kulturellen, politischen, öffentlichen und wirtschaftlichen Raum keinerlei Anstoß genommen hatte", sagt die CDU-Vorsitzende des Stadtverbandes Oerlinghausen Angelika Lindner. CDU-Stadtrat zum Austritt gedrängt Durch die Westpol-Recherchen erfährt auch CDU-Bundestagsabgeordnete Cajus J. Cäsar von der Zeitschrift. Er ist überrascht, dass im Kreis Lippe zuvor niemand etwas gemerkt hat. Cäsar lässt das Blatt ins Deutsche übersetzen. Das Ergebnis ist eindeutig. Harder wird gedrängt, aus der Partei auszutreten: "Die Union ist eine Partei, eine große Volkspartei, die sich natürlich scharf abgrenzt zu Extremen, ob links oder rechts. Und das habe ich ihm auch deutlich gemacht, dass in der Union jemand, der extreme Positionen an irgendeiner Stelle unterstützt oder hinnimmt, natürlich nicht seinen Platz finden kann", unterstreicht Cajus J. Cäsar. Mitglied des NRW-Integrationsbeirates ist auch beteiligt Am selben Tag tritt Harder aus der CDU aus und gibt alle Ämter auf. Für die CDU ist der Fall damit allerdings noch nicht erledigt. Westpol-Recherchen ergeben: Zu den Autoren des Ost-Westpanoramas gehört auch Heinrich Neugebauer, CDU-Mitglied aus Krefeld und stellvertretender Landesvorsitzender des Bundes der Vertriebenen NRW. Eine Stellungnahme lehnt er ab. Telefonisch erklärt uns Neugebauer, er kenne das Ost-West-Panorama kaum und habe zuletzt vor zwei Jahren für das Blatt geschrieben. Laut Westpol-Recherchen erscheinen noch im August dieses Jahres zwei Artikel von ihm. Auch wenn ihr Inhalt selbst nicht zu beanstanden ist, sie stehen mitten zwischen Texten von NPD-Anhängern und Geschichtsfälschern. Das Pikante dabei: CDU-Mitglied Neugebauer sitzt im Integrationsbeirat des Landes NRW und hat sogar am Integrationsgipfel 2007 bei Bundeskanzlerin Merkel teilgenommen. "Wir werden das sehr, sehr genau prüfen, was da inhaltlich genau abgesetzt worden ist und werden auch da eine ganz, ganz klare Kante ziehen - auch gegenüber Herrn Neugebauer. Aber wir müssen uns das erst ganz genau anschauen", der nordrhein-westfälische CDU-Generalsekretär Hendrik Wüst. Niemand in der CDU hat genau hingeguckt beim Ost-West-Panorama und auch in der Bundesregierung nicht. Unglaublich, aber wahr: In der März-Ausgabe der rechtsextremen Zeitschrift schaltete die Bundesintegrationsbeauftragte eine Anzeige. In russischer Sprache. Gelesen hat das Blatt vorher wohl niemand. Mehr zum Thema

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Die CDU sieht sich - im Bund gemeinsam mit der CSU -- vor drei Schwierigkeiten

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Die bisherigen Regierungsjahre der ersten Kanzlerin in der Geschichte der Bundesrepublik haben der Partei an Wählerzustimmung nichts gebracht: 14 Monate vor der nächsten Bundestagswahl steht die Union in der Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach schlechter da als am Wahltag 2005.

Schlimmer noch: Sie ist nie über die 38-Prozent-Marke hinausgestoßen und hat zu keinem Zeitpunkt gemeinsam mit der FDP eine verlässliche absolute Mehrheit ausweisen können.

Kein Wählermagnet

Die zweite Schwierigkeit besteht darin, dass das - nach den Leipziger Sozialentwürfen - zweite Projekt, das die Handschrift der CDU-Vorsitzenden Merkel trägt, gleichfalls kein Wählermagnet ist: der Klimaschutz. Die dritte Schwierigkeit hat jüngst das Allensbacher Institut in dieser Zeitung herausgearbeitet: Die CDU hat die Jugend nicht gewonnen, während die älter werdenden Wählerschichten zunehmend links verortet und liberal bis wertegleichgültig und somit alles andere als die klassische christlich-demokratische Anhänger- und Wählerschaft sind.

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Dass die anderen Parteien, von der SPD über die FDP und die Linke bis zu den Grünen, nicht anziehender und nur begrenzt jünger daherkommen, wird zwar auch für sie zur Existenzfrage, ist aber für die CDU keine Rechtfertigung, einer Neubesinnung auszuweichen.

Erste Versuche formulieren der Hamburger Bürgermeister und Repräsentant der Großstadt-CDU, von Beust, sowie für die Gesamtpartei der Generalsekretär Pofalla. Damit sind nicht die auf Koalitionszwecke begrenzten schwarz-grünen Experimente in Hamburg und die schwarz-grünen Planspiele im Bund (“Jamaika“) gemeint, sondern die Aussagen in der Bundesvorstandsvorlage „Bewahrung der Schöpfung“ und in Pofallas Fernsehauftritt am vergangenen Mittwoch.

Renaissance der Kernenergie

Beide Stellungnahmen zielen darauf, mit der Forderung nach „Laufzeitverlängerung der sicheren Kraftwerke“ die Kernkraft insgesamt wieder gesellschaftsverträglich zu machen. „Wir erleben eine Renaissance der Kernenergie“, sagte Pofalla absichtsvoll.

Diese Aussage kommt einem Kometeneinschlag in der Parteienlandschaft gleich. Nachdem SPD und Grüne nach ihrem ersten bundespolitischen Wahlsieg den Ausstieg aus der Atomtechnik vereinbart und die deutsche Atomwirtschaft unter ihre Vereinbarung gezwungen hatten, war der CDU noch vor drei Jahren die Teilhabe an der großen Koalition wichtiger als das Bestehen auf langfristiger Sicherung der Energieversorgung bei gleichzeitiger Klimaschonung. Erst nachdem es nicht gelungen war, den Bürgern glaubhaft zu machen, dass nach Abschaltung der Kernkraftwerke die Versorgungs- und die Klimaziele erreicht werden könnten, hat das offene Umdenken eingesetzt.

Dies trifft auf die allgemeine und alle Denkbarkeiten erfassende Grundfrage, was die CDU der heutigen Altersschicht zwischen 18 und 35 Jahren und den nachwachsenden Generationen zu bieten habe, um den Anspruch aufrechterhalten zu können, eine - und wenn es sein muss, gemeinsam mit der CSU die letzte - Volkspartei zu sein.

Terrorismusbekämpfung kein Wahlkampfrenner

Die Friedens- und Sicherheitspolitik ist als jugendbewegende Kraft ausgeschieden. Die europäischen Visionen der Generationen von Adenauer und Kohl sind längst ebenso Wirklichkeit wie die Entspannungsträume der Generation Brandt und Schmidt. Mit europäischen Fortschritten ist wegen ihrer Selbstverständlichkeit bis auf weiteres „kein Blumentopf mehr zu gewinnen“, allenfalls wegen Übertreibung der Rückhalt in der Bevölkerung zu verlieren. Auch die lebensnotwendige Abwehr des Terrorismus ist wahlpolitisch kein Renner.

Bleiben als einzelstaatliche Großthemen in der globalen Politik die soziale und die energiepolitische Sicherheit. Die Verhinderung der Eisbergschmelze wird so unmittelbar nie ein wahlentscheidendes Programm in Deutschland werden, die Überfrachtung der Landschaft mit Windrädern schon.

Die Jugend setzt die Standards von heute als naturgegeben voraus, ihre Befürchtungen richten sich nicht auf das Leben auf der Erde in tausend Jahren, sondern auf ihre Lebenszeit. Ob die Menschheit am Atommüll oder an der Erderwärmung zugrunde gehen wird, wird sie nicht entscheiden.

Glaubhafter Optimismus

Die jungen Leute erwarten vom Staat, erst recht wenn sie schon Steuern zahlen, die Absicherung ihrer existenziellen Risiken (allein für das Verwaltetwerden zahlt keiner) und die Förderung ihrer Berufs- und Freizeitmöglichkeiten, also ihrer Selbstverwirklichung.

Nichts in Deutschland funktioniert ohne eine jederzeit abrufbare Energieversorgung. Die Wissens- und Elektronikgesellschaft meint, zu allen Tages- und Nachtzeiten Anspruch auf Strom, Wärme und Treibstoff zu haben. Gerade wenn die vorausgesagte Umstellung von Verbrennungs- auf Elektromotoren bei Überlandfahrzeugen gelingen und die Abhängigkeit vom Öl abnehmen sollte, wird der Bedarf an Elektrizität steigen.

War in der verwöhnten Nach-68er-Welt der Ökopessimismus der Grünen ein Erfolgsrezept, so sollte die CDU in der unsicheren Welt des 21. Jahrhunderts die Jugend mit glaubhaftem Optimismus zu gewinnen suchen: Wir schaffen es. Doch dafür ist noch viel zu tun.



Text: F.A.Z.

Allensbach-Analyse

Die CDU und die Jungwähler

Von Professor Renate Köcher, Allensbach

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25. Juni 2008 Wenn die Wirtschaft kräftig wächst und die Arbeitslosigkeit deutlich zurückgeht, profitiert im Allgemeinen die führende Regierungspartei. Daher ist es für die CDU/CSU enttäuschend, dass sie bei boomender Wirtschaft nur zwischen 35 und 37 Prozent oszilliert - trotz der anhaltenden Schwäche der SPD. Die große Koalition schwächt beide Volksparteien, da sie die scharfe Auseinandersetzung um Richtung und Weg, den offensiven Wettbewerb der Ideen und Konzepte verhindert.

Dies erklärt die Lage der Unionsparteien jedoch nur unvollständig. Die große Koalition besteht erst seit knapp drei Jahren. Die Erosion der Unterstützung für die CDU hat jedoch eine jahrzehntelange Historie. Zwischen 1953 und 1983 erreichte die CDU/CSU stets Ergebnisse zwischen 44 und 50 Prozent, 1983 mit fast 49 Prozent noch einmal ein Ergebnis, das nahe an ihr bestes Resultat von 1957 heranreichte. Danach verlor sie an Rückhalt: 1990 43,8 Prozent, 1994 41,4 Prozent, 1998 35,1 Prozent. 2002 erreichte sie zwar immerhin 38,5 Prozent; dies war jedoch in hohem Maße auf die Unzufriedenheit mit Rot-Grün, die wirtschaftliche Schwäche und das starke bayerische Ergebnis zurückzuführen. Schon 2005 konnte sie nur so eben das schwache Ergebnis von 1998 einstellen, das damals als Ausrutscher nach ungewöhnlich langer Regierungsverantwortung gedeutet worden war.

Union hat Probleme im Osten

Damit hat die CDU/CSU bei Bundestagswahlen in den letzten 10 Jahren nie mehr die 40-Prozent-Hürde genommen und ist seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht mehr in die früher "üblichen" Regionen über 45 Prozent vorgestoßen. Dies hat mehrere Ursachen. Zum einen hat die politische Konkurrenz zugenommen, zunächst durch die Grünen, später durch die PDS und schließlich durch deren Zusammenschluss mit der WASG zur "Linken". Zwar vergrößerte sich damit nur das Angebot im linken Spektrum. Das führte jedoch nicht nur dort zu einer verschärften Konkurrenz, sondern vergrößerte das Potential des linken Spektrums insgesamt.

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Die zweite Ursache der Schwächung der CDU liegt in den Prägungen und Parteipräferenzen der ostdeutschen Bevölkerung. Im Westen erreichte die CDU/CSU 2005 38 Prozent, im Osten 25 Prozent. Keine andere Partei wird durch die ostdeutschen Wähler im Gesamtergebnis so beeinträchtigt wie die Partei der Einheit. Während die SPD 2002 durch die ostdeutschen Stimmen ihr Ergebnis leicht verbessern konnte und 2005 nur ein knappes Prozent einbüßte, lag das gesamtdeutsche Ergebnis der CDU/CSU in den beiden letzten Bundestagswahlen knapp zweieinhalb Prozent unter dem westdeutschen.

Stetiger Rückgang bei den Jungwählern

Besonders fällt jedoch die Langzeitentwicklung der Parteipräferenzen in den verschiedenen Generationen auf. Sogar in der CDU wissen heute viele nicht mehr, dass diese Partei in den fünfziger und zum Teil auch noch in den sechziger Jahren unter den Jungen überdurchschnittliche Ergebnisse erzielte. 1969 und erst recht 1972 erlitt sie plötzlich gerade bei jungen Wählern starke Verluste. Diese Alterskohorte hatte auch später immer ein distanziertes Verhältnis zur CDU. Dies zeigen die Rückgänge der Wahlergebnisse der Union in jenen Altersgruppen, in denen die Ende der sechziger Jahre junge Generation jeweils "angekommen war". So sackte die Unterstützung nach 1987 steil bei den dann 35 bis 45 Jahre alten Wählern ab, von Mitte der neunziger Jahre bei den dann 45 bis 60 Jahre alten Wählern. Seit Ende der sechziger Jahre gelang es nie mehr, eine junge Generation für die Unionsparteien zu begeistern. Die Ergebnisse bei den jungen Wählern gingen langfristig stetig zurück und erreichten 2005 mit 26 Prozent bei den 18 bis 24 Jahre alten Wählern einen neuen Tiefpunkt.

Die Unionsparteien sind heute eine ungewöhnlich altersgebundene Partei. Zwar erzielen sie auch bei den über Sechzigjährigen heute nicht mehr Ergebnisse wie in den achtziger Jahren; doch auch 2005 erreichte sie bei den Älteren noch 43 Prozent, in der Altersgruppe zwischen 45 und 59 Jahren dagegen nur 33 Prozent. Langfristig hat sich die Altersgebundenheit der CDU-Sympathien verstärkt. Dies ist so bei keiner anderen Partei zu beobachten. Die einzige andere Partei mit auffallender Altersgebundenheit waren von Beginn an die Grünen, die bei jungen Wählern stets weit überdurchschnittlich abschnitten. Die Altersgebundenheit der Grünen wird jedoch sukzessive schwächer.

Da wird der Union oft empfohlen, aus der Not eine Tugend zu machen und sich verstärkt als Anwalt der älteren Generation hervorzutun. Schließlich, so lautet die Argumentation, seien die Älteren auch künftig eine stark wachsende Wählerschaft. Diese Strategie hat ein kurzes Verfallsdatum - schon weil die für die Unionsparteien problematische Achtundsechziger-Kohorte bereits in die Generation der Sechzigjährigen einrückt.

Altersgebundenheit der Sympathien

Eine Volkspartei muss in allen Generationen gut verankert sein. Sie darf nicht zu einer Art "Graue Panter" mutieren. Diesem Bild ist die CDU/CSU in der Wahrnehmung der Bürger bereits nahe. Die Altersgebundenheit der Sympathien für die Union wird von den meisten aufmerksam vermerkt. 65 Prozent sehen die CDU als eine Partei, die bei älteren Menschen besonders gut ankommt, aber nur 5 Prozent sehen sie als Partei mit besonderer Resonanz in der jungen Generation.

Die Befragten wurden gebeten, Parteien ein Alter zuzuschreiben wie einem Menschen, abhängig davon, wie jung oder alt die Partei auf sie wirkt. Die jüngste Ausstrahlung haben nach wie vor die Grünen, die auf die Bevölkerung wie jemand mit Anfang 40 wirken, gefolgt von der Linken mit 48 Jahren. Die SPD wirkt auf die Bevölkerung wie ein Mittfünfziger, die CDU wie jemand Anfang 60 (Schaubild unten).

56 Prozent der Bevölkerung sind überzeugt, dass unter den Wählern der CDU/CSU eher ältere Menschen zu finden sind; in der Wählerschaft der SPD vermuten dagegen nur 26 Prozent viele Ältere, in der Wählerschaft der Grünen 2 Prozent. Dies wirkt sich auf die Einschätzung der Aufgeschlossenheit und Weltoffenheit aus. 12 Prozent der Bevölkerung vermuten unter den Wählern der Unionsparteien viele moderne Menschen, 7 Prozent viele, die offen sind für neue Ideen; in den Wählerkreisen von SPD und FDP vermuten 16 Prozent der Bevölkerung viel Offenheit für neue Ideen, bei den Grünen 57 Prozent. Die starke Altersgebundenheit der Sympathien für die Unionsparteien erschweren es ihnen, die Altersbindung rasch und erfolgreich aufzuheben.

Aber warum hängen diese Sympathien derart vom Alter ab, warum entwickelt die CDU/CSU bei Jüngeren und zunehmend auch in der mittleren Generation weniger Anziehungskraft als bei den Älteren? Sosehr sie als Partei gilt, die besonderen Rückhalt in der älteren Generation hat, wird sie von den meisten doch keineswegs als Klientel-Partei gesehen, die sich vor allem für die Interessen der älteren Generation einsetzt.

Politisch Desinteressierte wählen selten Union

Auch die politischen Prioritäten der verschiedenen Generationen liefern keine Erklärung. Zwar zählen die Jüngeren Umweltschutz und Toleranz gegenüber anderen Kulturen überdurchschnittlich zu den politischen Prioritäten, umgekehrt die ältere Generation die Sicherung auskömmlicher Renten, stabiler Preise, Kriminalitätsbekämpfung und die Begrenzung der Zuwanderung. In allen diesen Punkten liegen jedoch keineswegs Welten zwischen der älteren und der jüngeren Generation und schon gar nicht zwischen der älteren und der mittleren Generation. Auch für 59 Prozent der Jüngeren hat die Sicherung auskömmlicher Renten politisch Vorrang, in der Altersgruppe von 30 bis 44 Jahren sind es 74 Prozent. Stabile Preise sind rund zwei Drittel der jüngeren wie der mittleren Generation wichtig, 72 Prozent der älteren Generation. Umgekehrt ist einem Drittel der Gruppe bis 30 Jahren Toleranz gegenüber anderen Kulturen besonders wichtig, 23 Prozent der mehr als 60 Jahre alten. Insgesamt unterscheidet sich die politische Agenda der verschiedenen Generationen nur begrenzt. Die ältere Generation nennt jedoch deutlich mehr politische Ziele, ein breiteres und komplexeres Aufgabenspektrum für die Politik als die jüngere.

Dies hat auch mit dem deutlich größeren politischen Interesse der älteren Generation zu tun. Und hier zeigt sich ein Zusammenhang mit Sympathien für die Unionsparteien. Von den jungen Leuten unter 30 Jahren, die politisch interessiert sind, nennen zurzeit 40 Prozent die CDU/CSU als die ihnen sympathischste Partei, von den gleichaltrigen politisch Desinteressierten lediglich 24 Prozent. Für alle anderen Parteien gilt, dass sie tendenziell stärker von politisch Desinteressierten nominiert werden; bei keiner anderen Partei ist der Unterschied in den Präferenzen politisch Interessierter und Desinteressierter so stark wie bei den Unionsparteien. Politisch Interessierte sind jedoch in der Gruppe unter 30 Jahren in der Minderheit und werden immer weniger. Rund ein Drittel dieser Gruppe ist politisch interessiert; Langzeitanalysen zeigen, dass dieser Kreis in den letzten 10 Jahren um ein Zehntel zurückgegangen ist.

Insgesamt hat sich das Interesse der Gruppe bis 30 an gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen in den letzten 10 Jahren zum Teil gravierend vermindert. In einer Gesellschaft, die sich zunehmend selektiver informiert, die nach Reduktion von Komplexität strebt, tun sich Parteien ohne einfache Botschaften, die versuchen, die Wähler mit der Komplexität und Konkurrenz politischer Aufgaben zu konfrontieren, zunehmend schwer. Die Bindekraft der Milieus, in denen die CDU immer stark war, lässt nach - wie auch bei der SPD. Die bürgerliche konservative Mitte, mit ihren Vorstellungen von Rechtschaffenheit und ihren religiösen Bindungen wird kleiner und vielfältiger. Auch die religiösen Bindungen sind eng altersgebunden. Von den über Sechzigjährigen beschreiben sich 60 Prozent als religiöse Menschen, in der Gruppe bis 30 Jahren 33 Prozent. Von diesen, die sich als religiös beschreiben, benennen 35 Prozent die CDU/CSU als die ihnen sympathischste Partei, von den religiös Indifferenten 23 Prozent. Noch ausgeprägter ist diese Diskrepanz in den neuen Ländern: Von der dort kleinen Minderheit der religiös Gebundenen unter 30 Jahren sympathisieren 41 Prozent mit der CDU/CSU, von den gleichaltrigen nicht religiös Gebundenen 21 Prozent.

In den Vorstellungen der Bevölkerung, aus welchen Kreisen sich die Wählerschaft der CDU rekrutiert, spielen Assoziationen zu religiösen Bindungen eine große Rolle. Dies ist kein Nachteil, entfaltet heute aber nicht mehr die frühere Bindekraft. Das Bild der Bevölkerung von den Wählern der Union schließt auch die höheren Sozial- und Einkommensschichten mit ein, beruflich erfolgreiche, rechtschaffene Leute, die Wert auf Anstand und Moral legen, und Konservative. Die Herausforderung für die CDU liegt in der Entwicklung eines Konservativismus, der als modern und zukunftsweisend empfunden wird, als Verbindung aus Prinzipientreue und Weltoffenheit, aus Beständigkeit, welche die ständige Erneuerung mit einschließt. Bei den Wählern unter 40 Jahren ist - gerade wegen der Altersanmutung auch der anderen Parteien - viel an Boden neu zu gewinnen. Text: F.A.Z. Link-Web: www.ju-lueneburg.de

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