Irgendwie scheint der Hinweis auf dem Schild nicht zu funktionieren... Aber wenn die Möglichkeit zum Entsorgen der Kippen (Aschenbecher) dort nicht vorhanden wäre, stünde der Mülleimer wohl täglich in Flammen
...nicht, was ihr wieder denkt! - obwohl es natürlich nicht grundsätzlich verkehrt ist, daran zu denken... Ich weiß nicht, ob mir der Gedanke daran geholfen hätte, als ich das erste Mal hatte, von dem ich hier eigentlich berichten möchte?!?
Als kleiner Junge habe ich im legendären Posaunenchor eifrig die Trompete geblasen. Und ich schreibe bewusst zweideutig, weil der Ausdruck "Blasen" für meine Mutter ganz eindeutig eindeutig zu sein scheint, wohingegen ich dann doch eher an etwas denke, was bereits Thema des ersten Absatzes war.
Egal, jedenfalls war Blasen doof. Zumindest konnte man damit keine Frauen beeindrucken. Ebenso wenig schien mein hervorragendes Talent auf der Blockflöte dafür geeignet zu sein.
Somit habe ich im Teenageralter zur Gitarre gegriffen und vorwurfsvolle Balladen komponiert. Irgendwann war ich damit dann auch endlich mal erfolgreich. Herzlichen Glückwunsch.
Seit ungefähr zwei Jahren spiele ich jedoch Klavier und diesbezüglich hatte ich am Freitag vergangener Woche mein erstes Mal: Es gab ein kleines Konzert, bei dem Mitarbeiter und Freunde des Hauses (ich spreche von meiner Arbeitsstelle) herzlich eingeladen waren, auf der Bühne zu musizieren. Die Veranstaltung nennt sich "Music meets People" und findet ein oder zwei Mal im Jahr statt. Ich hatte mich mit zwei Stücken auf dem Klavier angemeldet und dafür mehr als zwei Monate eifrigst geübt. Das Konzert fand dann abends vor ungefähr 100-150 Leuten statt und ich habe zwei Stücke aus der klassischen Musik vorgetragen:
Alexander Sergejewitsch Dargomyschski - Melancholischer Walzer
Ludwig van Beethoven - Klaviersonate Nr. 14 op. 27 Nr. 2 (Mondscheinsonate), 1. Satz
Für diejenigen, die es nicht erkannt haben, weise ich drauf hin, dass ich nicht derjenige bin, der auf den Videos zu hören oder zu sehen ist. Es wurde jedoch bei dem Konzert gefilmt und auch war dort ein Audiorekorder installiert, so dass ich eine Aufnahme mit meinem eigenen Vorspiel vielleicht nachreichen kann.
Das erste Stück, der Walzer, lief bei mir ziemlich krass ab. So saß ich da auf der Klavierbank und fragte mich: Was sind das für Tasten? Wo bin ich? Was soll das alles? Die Hände zitterten und glücklicherweise hatte mich die lange Übungszeit dazu gebracht, das Stück mehr oder weniger "automatisch" herunter zu spielen. Es ist mir schon mal besser gelungen, aber zum warm werden war es ganz in Ordnung.
Es gab Applaus, ich verbeugte mich und hatte Gelegenheit, meine Nervosität abzubauen und mich neu zu konzentrieren.
Dann folgte die Mondscheinsonate, welche mir wirklich sehr gut gelungen ist. Hier war ich wesentlich bewusster bei der Sache und wurde zufälligerweise vom Mondschein unterstützt, der durch die Fenster den ganzen Abend über sehr gut zu sehen war.
Fürs erste Mal war ich jedenfalls sehr gut, aus meiner Perspektive, wobei Männer ja dazu neigen, an dieser Stelle leicht zu übertreiben... Allerdings habe ich die Bestätigung mehrerer weiblicher Zuhörerinnen. Und da wäre ja noch mein eigener Anspruch, mein Drang nach Perfektion, den ich - so weit ich mich erinnern kann - weitestgehend erfüllt habe.
Das Ganze macht auf jeden Fall Mut und Lust auf mehr!!!
Ist der Zufall noch ein Zufall, wenn ich bei zufälliger Wiedergabe der Lieder auf einer CD zufälligerweise zwei Mal hintereinander das selbe Stück vorgespielt bekomme?
Kann mir mal einer erklären, wieso es Menschen gibt, die einen Aufzug besteigen, um mit diesem genau eine Etage nach oben zu fahren, wenn sich das Treppenhaus gleich daneben befindet und sie zudem den Eindruck machen, als wären sie körperlich durchaus dazu in der Lage, die paar Treppenstufen zu Fuß zu laufen? Ich verstehe es nicht...
Eine Zeitersparnis dürfte es jedenfalls nicht mit sich bringen. Ebenso bezweifele ich, dass es darum geht, der Aspiration vorzubeugen. Vielleicht muss man sich selbst noch einmal schnell im Spiegel betrachten? Jedoch dürfte für eine Korrektur der Frisur während der schier unendlich langen Fahrt womöglich keine Zeit sein?!? Dass der Aufzug stecken bleibt ist auch nicht allzu erstrebenswert und auch ebenso unwahrscheinlich, genau wie die irrsinnige Vorstellung, man würde in ein wildes Sex-Abenteuer verwickelt, während man darauf wartet, aus dem Aufzug befreit zu werden. Außerdem sind nie die passenden Partner in der Kabine.
Besteht vielleicht akute Verletzungsgefahr bei Benutzung des Treppenhauses?
Ich finde es einfach nervig, dass die Fahrt, wenn ich in die 10. Etage fahren möchte und es vielleicht eilig habe, wegen der mysteriösen Kurzstreckenfahrer zu einer türklappernden Besichtigungstour wird.
Noch unverständlicher ist es für mich, wenn jemand genau eine Etage nach unten fährt. Aber vielleicht findet jemand für mich eine plausible Erklärung?
Mir ist völlig klar, dass es sich um Mr. & Mrs. Smith handeln muss, die da in unserem Auto am Spiegel bommeln und bei Bedarf alles um uns herum niederballern werden. Meine Tochter identifiziert sie jedoch fälschlicherweise als "Murka" und "Murchik" - ein lustiges und zugleich sehr zärtliches, russisches Katzenpaar.
Eindeutig sind zumindest die Geschlechter der beiden:
Der graue Kater ist Mr. Smith, aka Brad Pitt oder eben "Murchik", und die geschmeidige Braune mit den wollüstigen Lippen ist natürlich Mrs. Smith, aka Angelina Jolie, bzw. "Murka".
Drei Arten, an einer Einmündung vorbei zu fahren, an der "rechts vor links" gilt:
Du bist bereit, dass eventuell ein Fahrzeug von rechts kommt. Du verlangsamst das Tempo, um dich auf den Moment vorzubereiten. Dein Fuß ruht über dem Bremspedal.
Du gehst davon aus, dass kein Fahrzeug von rechts kommt. Es besteht kein Grund, langsamer zu werden. Falls der Moment dennoch eintritt, wird es dich überraschen. Dein Fuß klebt weiter auf dem Gaspedal. Wahrscheinlich wirst du beschleunigen, um noch rechtzeitig vorbeizukommen. Oder du bremst so hart, dass dir die Klamotten durchs Auto fliegen.
Du schläfst. Du nimmst die Einmündung nicht wahr. Du hast keine Ahnung, wer Vorfahrt hat.
Erstaunlicherweise beobachte ich relativ viele Verkehrsteilnehmer, welche anscheinend die Varianten 2 & 3 bevorzugen.
Da habe ich doch tatsächlich kürzlich einen Brief von meinem Arbeitgeber im Kasten gehabt, mit dem mir ein Fragebogen des Instituts Great place to work zugeschickt wurde. Zwar geht es dabei nicht um Deutschlands beste Arbeitgeber, jedoch um eine Benchmarkbefragung im Gesundheitsweisen 2009/2010.
Natürlich ist der ganze Spaß anonym und ehrlich gesagt freue ich mich, dass der Zufall mich ausgewählt hat. Jedoch frage ich mich, ob ich den Bogen eher an einem Tag beantworten soll, an dem mich dar ganze Laden ankotzt oder an dem ich Ü-Frei habe? Oder ich mache es einfach heute...
Es werden insgesamt 63 Fragen gestellt, wobei man auf einer Unterscheidungsskala von 1 - 5 zustimmen, bzw. ablehnen kann:
trifft fast gar nicht zu
trifft überwiegend nicht zu
teils/teils
trifft überwiegend zu
trifft fast völlig zu
Ich werde mich mal in Ruhe damit auseinandersetzen.
Deutschland hat gewählt - auch ich habe meine Stimme(n) abgegeben. Wie sich herausstellte, sind meine Stimmchen wohl in die Opposition geflossen. Ich muss mich also zu einer Minderheit zählen, was den Willen unseres Volkes angeht. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass die Kreuze keineswegs verschenkt gewesen sind.
Es bleibt mit Spannung abzuwarten, was aus den Themen, die ausschlaggebend für meine Entscheidung waren, in den nächsten 4 Jahren wird...