Maarja Küla on tour
Wednesday, 25. July 2007, 11:28:03
Das gesamte Dorf und einmal quer durch Estland. Von Montag (02. Juli) bis Sonntag (09. Juli) fuhr ganz Maarja Küla im Bus in die Ferien. Pärnu war das Ziel, ausgesucht natürlich von Jaan, der dort seine alte Heimat hat und für ihn so wichtige Lampen.
Erste Station war die Burg Helme und die Höhlen, wo ich bereits meinen Film gedreht habe (der sich in der Warteschleife befindet). Im Soomaa-Nationalpark schlugen wir unsere Zelte auf. Eigentlich gibt es in dem schönen Sumpfland (= Übersetzung von „Soomaa“) viel eindrucksvollere Flecken als einen Campingplatz, aber leider sind unsere Bewohner herzlich uninteressiert an herrlicher Natur. Dafür gab wie gewohnt Wireless Internet.
Janika hatte ich auch eingeladen und wir konnten unsere volle Ironie am „American Pie“-Päärchen Jaan (der Afghanistansoldat) und Anna-Lena austoben und in harter Lach-Konkurrenz dazu, dem belgischen Aborigini LauriSSSSSS!, der neue Freiwillige im Dorf.
Janika als erfahrene Wandererin, Soldatin, Backpackerin u.v.m fand ihren ersten Einsatz im Dorf auch bald im Helfen vom Zeltaufbau.
Tags darauf ging es nach Uulu, wo wir, 40 Leute etwa, zwei Tage an einem Privathaus im Garten campten und Exkursionen zum Strand oder in den Nationalpark machten. Am Donnerstag ging es, heiß ersehnt von Jaan, nach Pärnu.
Daraufhin fuhren wir erstmal für einen Tag zurück ins Dorf, um den Garten zu gießen und den Bewohnern eine kurze Ruhepause zu gönnen, Sauna natürlich auch.
Dann ging es wieder los, wir schauten im Herrenhaus von Hellenurme vorbei und fuhren zum nächsten Herrenhaus in Palupera, mittlerweile zu einer sehr schönen Schule umfunktioniert. Dort übernachteten wir auch. Sonntags fuhren zum Võrtsjärv. Eine Segelboottour, Seemuseum mit einer interessanten Abteilung, was da alles so vor Millionen Jahren herumschwamm – Kommentar von Huko zu einem dieser Urviecher: „A shity little bastard – but still...“ Und schon ging es wieder zurück nach Maarja Küla.
Eine nette Reise und ich war erstaunt über die Ausdauer unserer Bewohner, für die eine solche Reise eigentlich der komplette Bruch zum Alltag ist. Sie haben überhaupt nicht genörgelt – da staunt man Bauklötzer, vorallem als Nörgeleien gewöhnter Deutscher.
9 Monate bis zur Geburt
Ich hatte noch zwei Stunden vorher ein Fahrstunde und eigentlich noch Grundfehler gemacht – und dann fahr ich die Fahrprüfung ohne weiteres durch. Bestanden, ich habe jetzt den europäischen Führerschein! „Juhiluba“ steht es auf Estnisch drauf und in den EU-Sternen ist ein EST statt DD, aber ich kann überall damit fahren, auch in Deutschland und Schottland. Und das für insgesamt etwa 500€... 9 Monate hat es gedauert, alles auf Estnisch (außer der Theorie auf Englisch). Ich bin stolz.
Sonstiges
Vom 16. bis zum 17. Juli war ich wieder einmal mit Janika unterwegs, sie zeigte mir ihren Lieblingsplatz in Estland in Tudusoo. Einer richtig schöner und unberührter Sumpf, mit herrlichen Flecken und in der Mitte ein großer See mit einer Blockhütte, wo man natürlich kostenlos übernachten kann.
In der Zwischenzeit war ich auch wieder in Tallinn gewesen, vielleicht das vorerst letzte Mal und schaute mir nochmal das „Großstadt“leben an.
Einige andere Bilder der vorherigen Trips finden sich in der neuen Kategorie "Tours EST".
Noch ist mein Jahr nicht vorbei, ein Rückblick hat noch Zeit. Ich freue mich jedenfalls auf das, was noch kommt, das Leben in Estland hat immer Überraschungen bereit.
Von Donnerstag bis Sonntag geht es nämlich zum Viljandi Folkfestival!
Erste Station war die Burg Helme und die Höhlen, wo ich bereits meinen Film gedreht habe (der sich in der Warteschleife befindet). Im Soomaa-Nationalpark schlugen wir unsere Zelte auf. Eigentlich gibt es in dem schönen Sumpfland (= Übersetzung von „Soomaa“) viel eindrucksvollere Flecken als einen Campingplatz, aber leider sind unsere Bewohner herzlich uninteressiert an herrlicher Natur. Dafür gab wie gewohnt Wireless Internet.
Janika hatte ich auch eingeladen und wir konnten unsere volle Ironie am „American Pie“-Päärchen Jaan (der Afghanistansoldat) und Anna-Lena austoben und in harter Lach-Konkurrenz dazu, dem belgischen Aborigini LauriSSSSSS!, der neue Freiwillige im Dorf.
Janika als erfahrene Wandererin, Soldatin, Backpackerin u.v.m fand ihren ersten Einsatz im Dorf auch bald im Helfen vom Zeltaufbau.
Tags darauf ging es nach Uulu, wo wir, 40 Leute etwa, zwei Tage an einem Privathaus im Garten campten und Exkursionen zum Strand oder in den Nationalpark machten. Am Donnerstag ging es, heiß ersehnt von Jaan, nach Pärnu.
Daraufhin fuhren wir erstmal für einen Tag zurück ins Dorf, um den Garten zu gießen und den Bewohnern eine kurze Ruhepause zu gönnen, Sauna natürlich auch.
Dann ging es wieder los, wir schauten im Herrenhaus von Hellenurme vorbei und fuhren zum nächsten Herrenhaus in Palupera, mittlerweile zu einer sehr schönen Schule umfunktioniert. Dort übernachteten wir auch. Sonntags fuhren zum Võrtsjärv. Eine Segelboottour, Seemuseum mit einer interessanten Abteilung, was da alles so vor Millionen Jahren herumschwamm – Kommentar von Huko zu einem dieser Urviecher: „A shity little bastard – but still...“ Und schon ging es wieder zurück nach Maarja Küla.
Eine nette Reise und ich war erstaunt über die Ausdauer unserer Bewohner, für die eine solche Reise eigentlich der komplette Bruch zum Alltag ist. Sie haben überhaupt nicht genörgelt – da staunt man Bauklötzer, vorallem als Nörgeleien gewöhnter Deutscher.
9 Monate bis zur Geburt
Ich hatte noch zwei Stunden vorher ein Fahrstunde und eigentlich noch Grundfehler gemacht – und dann fahr ich die Fahrprüfung ohne weiteres durch. Bestanden, ich habe jetzt den europäischen Führerschein! „Juhiluba“ steht es auf Estnisch drauf und in den EU-Sternen ist ein EST statt DD, aber ich kann überall damit fahren, auch in Deutschland und Schottland. Und das für insgesamt etwa 500€... 9 Monate hat es gedauert, alles auf Estnisch (außer der Theorie auf Englisch). Ich bin stolz.
Sonstiges
Vom 16. bis zum 17. Juli war ich wieder einmal mit Janika unterwegs, sie zeigte mir ihren Lieblingsplatz in Estland in Tudusoo. Einer richtig schöner und unberührter Sumpf, mit herrlichen Flecken und in der Mitte ein großer See mit einer Blockhütte, wo man natürlich kostenlos übernachten kann.
In der Zwischenzeit war ich auch wieder in Tallinn gewesen, vielleicht das vorerst letzte Mal und schaute mir nochmal das „Großstadt“leben an.
Einige andere Bilder der vorherigen Trips finden sich in der neuen Kategorie "Tours EST".
Noch ist mein Jahr nicht vorbei, ein Rückblick hat noch Zeit. Ich freue mich jedenfalls auf das, was noch kommt, das Leben in Estland hat immer Überraschungen bereit.
Von Donnerstag bis Sonntag geht es nämlich zum Viljandi Folkfestival!




