My Opera is closing 3rd of March

Poems

Freiheit

Dunkelheit. Noch liegt sie über der Stadt.
Ein wenig mystisch, legendär.
Doch ich bin nur ein gebundener Mensch, der keine Flügel hat.
So denk ich mir, ach! Wenn ich doch nur ein Vogel wär.

Schon bald bricht aus dem Nichts Licht herein,
die Mutter erhebt sich. Anmutig, ja! Erhaben.
Fängt mich mit ihren Strahlen ein
und beginnt sofort mich anzuklagen.

Eine Klageschrift für meine Seele.
Überheblich fragt sie mich ganz dreist
welchen Weg ich letztlich wähle
und wohin mein Ziel verweist.

Eine stille Träne fließt, denn eine Antwort weiß ich nicht.
Eine Vogel flöge einfach davon.
Verschwände aus dem Licht.
Doch ich stehe hier. Gebunden. Fest. Und monoton.

Es ist die Sonne, die nun rot am Himmel steht.
Doch auch von Wolken verdeckt, blendet sie mich.
Ich spüre wie die Nacht vergeht
und mein Wunsch nach Freiheit wächst innerlich.


Karlsruhe, 14. Juni 2008

Dieses Gedicht habe ich geschrieben, als ich mit zwei Freunden, morgens um 6:00 Uhr auf unserem geliebten Turmberg den Sonnenaufgang angeschaut habe.

Eure Hochzeit1000 Jahre

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