Wednesday, 18. March 2009, 09:11:48
"Wo war Gott?" - diese Frage stellen sich angeblich
diverse nicht näher bezeichnete Menschen, die mittels Schilder eine Frage zu kommunizieren versuchen, die vielleicht eher in ein Gebet oder ein Gespräch mit dem örtlichen Priester gehört.
Augenscheinlich ist der Zweck dieses Verhaltens nicht, eine Antwort auf die Frage zu bekommen, sondern Gott auf die Anklagebank zu setzen. Es ist ein Vorwurf an den allmächtigen
Herrscher über Leben und Tod.
Obgleich ein Versuch diese Frage zu beantworten allein schon durch ihre rhetorische Natur lächerlich erscheinen mag, komme ich dennoch nicht umhin einen Versuch anzustreben.
Über die Unberechenbarkeit genannten Herrschers wurde sich bereits in zahlreichen Interpretation der
Leiden Ijobs ausgelassen, daher wollen wir die Geschichte doch einmal in das moderne Gewand kleiden, das so willig angeboten wird.
Da steht dieser Mensch nun mit seinem Schild "Wo war Gott?". Equivalent zu Ijob, der seine Unschuld und Treue zu Gott fortwährend bekundet, kann das Unheil offensichtlich nicht durch eigenes Fehlverhalten gekommen sein.
Nun trete ich in Gestalt der Freunde Ijobs auf die Bühne und weise ihn zurecht. Es kann nicht sein, dass er ohne Schuld und Sünde ist, dieses schreckliche Leid, welches gleichwohl kein Zufall sein kann ist nur zurückzuführen auf eine Strafe Gottes, daraus lässt sich folgern, dass er sich gegen Gott versündigt hat.
So ein junger Mensch mit dem Namen
Tim K.
(ich kenne einen Menschen dessen Namenskürzel darauf zutreffen könnte, aber ich traf ihn erst kürzlich und erfreut sich bester Gesundheit und ist zudem etwas zu alt um die selbe Person zu sein, ganz abgesehen von der unterschiedlichen Lokation) nun nach monatelangem Gebet aus seiner Kammer in die Welt tritt, erleuchtet vom Wort Gottes, gewillt dessen Zorn in die Welt zu tragen beginnt nun unsere alttestamentarische Geschichte.
Während seine Mitmenschen ihn nur als einen einsamen Sünder sahen offenbarte ihm der Herr in langen, persönlichen Gesprächen seinen Willen und er, fortan das Werkzeug Gottes, wird losziehen dessen Willen unter die Menschen zu bringen und sie erneut die Furcht zu lehren, die sie seit langem vergessen zu haben scheinen.
Zeitgemäß, nicht mit Feuer und Schwert, sondern mit Schusswaffe und reichlich Munition zieht er los,
ehemals Opfer einer grotesken, gottlosen Welt, von Menschenhand erbaut, um an ihren Grundfesten zu rütteln.
Freilich ist ihm bewusst, dass die Menschen erst viel später, wenn den überhaupt die wahre Natur seines Gottesdienstes erkennen werden, doch wer einmal vom göttlichen Wunsch die Welt zu reinigen beseelt wurde lässt sich so schnell nicht stoppen.
Einsam, einem alten Helden gleichend zieht er los, um die Feinde des Herrn zu schlagen, die zwar zunächst wesentlich schlechter bewaffnet, dafür aber um so größer in Zahl und mit erwartungsgemäß wachsender Bewaffnung sein werden.
Bereits kurze Zeit (gemessen an einem üblichen Menschenleben) nachdem sein Kampf begann und 15 besiegte Feinde später kehrt der durch die
satanischen Heerscharen verletzte Märtyrer heim zu seinem Herrn.
Dem Pöbel mag alles sinnlos erscheinen, doch wir wissen: er starb für uns alle,
um die Welt von der Dummheit der Menschen und ihrer fortwährenden Götzenanbetung zu befreien.Zwar wird kurz darauf wieder Götzendienst für Mammon vollbracht wie man auf dem folgenden Bild erkennen kann, doch der Kampf hat gerade erst begonnen.
Sollte sich die Menschheit nicht durch die Propheten belehren lassen, so wird es vielleicht die harte Tour sein, zunächst mal
Feuerregen im Jahr 2012 und wer weiß, wenn das nicht hilft kommt vielleicht direkt noch eine Sintflut hinterher.
Erkennt eure Sünden jetzt, kehrt zurück zum rechten Glauben und geht mir um Himmels Willen nicht mehr auf die Nerven!
Gott ist immer und überall, auch in einem Amoklauf.
Geschmacklosigkeit ist nur eine Illusion, verursacht durch den zu häufigen Gebrauch des >>Stoffes "Geschmacksverstärker"<< (habe ich gestern zufällig vernommen, als ich am Fernseher vorbeiging, Geschmacksverstärker scheint neuerdings kein Überbegriff mehr zu sein, sondern ein eigener Stoff, wer weiß, vielleicht sogar ein eigenes Element).