Bitte ein Bit!

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Eigentlich habt ihr euer Weihnachtsgeschenk schon in Form von Opera 11.60 erhalten, doch damit alleine begnügen wir uns natürlich nicht. Frisch aus den Opera-Laboren kommt eine experimentelle Version von Opera, die euch einen kleinen Vorgeschmack auf kommende Funktionen geben wird:

Die Labs-Version bietet Unterstützung für 64-bit-System und "Out-Of-Process-Plugins". Bitte was?

Früher nutzen die meisten Betriebssysteme ein 32-bit-Architektur, doch heutzutage sind 64-bit-Betriebssysteme immer weiter verbreitet, weil sie für moderne Rechner viel mehr Vorteile bringen. So kann zum Beispiel mehr Arbeitsspeicher genutzt werden.
Die Labs-Version macht genau davon Nutzen und verspricht mehr Geschwindigkeit und Stabilität.

Thema "Out-Of-Process-Plugins": Wenn ein Plugin, wie z.B. Flash, abstürzt, dann sollte Opera nun nicht mehr mit abstürzen, weil die Plugins nicht mehr im gleichen Prozess wie der gesamte Browser laufen.

Probiert diese experimentelle Version von Opera einfach mal aus und teilt uns eure Meinung in den Kommentaren mit.

Weihnachtslieder mit OperaWas ist HTML5?

Comments

IceIce007 Thursday, December 15, 2011 7:05:51 PM

Bevor ich mich da aus dem Fenster stürze, zwei kurze Fragen:

Ist das alte Profilverzeichnis dazu kompatibel oder muss dann alles neu und mittels Import gelöst werden?

Zweite Frage: Ist ein Downgrade auf 32 Bit problemlos möglich oder ist das alte Profilverzeichnis dann frttiert?

DayderDay Thursday, December 15, 2011 7:24:11 PM

die Labs-Versionen installieren sich meines Wissens nach komplett separiert von anderen Operainstallationen; auch von etwaigen Nextversionen. Eine Labsversion ist auch nicht wirklich für den Produktiveinsatz gedacht, mehr so nach dem Motto *schaut mal was in den nächsten 6 Monaten auf euch zu kommt*

timmi Thursday, December 15, 2011 9:40:42 PM

Jap, die Labs-Version sollte man lieber nicht produktiv benutzen, gerade mal ausprobiert und Flash bei YouTube ist abgestürzt, aber so hat man wenigstens gesehen dass die Plugins in einem eigenen Prozess waren wink

Unregistered user Saturday, December 17, 2011 8:12:52 AM

Anonym writes: Funktioniert bei mir leider gar nicht, diese Labs Version ist permanent am abstürzen (64bit) von Stabilität aber keine Spur... schade!

Unregistered user Sunday, December 18, 2011 11:25:11 AM

Anonym writes: 11.60 ein Weihnachtsgeschenk? Ein Desaster!! Und die Lab-Version lieber nicht anrühren.

Unregistered user Sunday, December 18, 2011 1:11:37 PM

Anonym writes: 11.60 ist ein tolles weihnachtsgeschenk!! und besonders freue ich mich auf die 64bit Version, wenn die stable rauskommt!

Unregistered user Sunday, December 18, 2011 2:44:55 PM

Shyamalan writes: Es ist immer wieder unglaublich, dass es immer noch Lebewesen gibt, die Opera irgendwie zu kritisieren versuchen. Na ja, übers Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten... wenn aber jemand ohne einen triftigen Grund Opera kritisiert, dann kann man nur sagen, dass der jeniger Geschmacksverkorkung hat! Na dann, gute Besserung!

Kai AnderßenKaiAnderssen Thursday, December 22, 2011 4:43:22 AM

Ich habe mir angewöhnt nicht viel von den Labs Kandidaten/Versionen zu erwarten. Aber die vielen Opfer von MS (Computerkrankheit) neueren 64-Bit-Versuchen, haben lange genug gewartet; BSD-Unix und Linux werden ja schon länger auch mit 64-Bit-Opera-Versionen versorgt. lol

Besonders nett finde ich die spezielle Variante für Apple-Jünger (OS x). (<

Ich werde diese Weihnachts-Version nicht selbst testen und das den Anhängern winzigweicher Software weiterempfehlen, mit der
Anmerkung - schlimmer als ein IE kann's eigentlich nicht sein - die nette Geste aus Oslo sollte eben gelobt werden. jester

Unregistered user Thursday, December 22, 2011 6:25:02 PM

Anonym writes: Opera war eigentlich mein Favorit, die Mausgesten sind unschlagbar und es hat den besten Downloadmanager, aber es ist auch das einzige Programm, daß bei meinem Rechner Datenfehler auf der Festplatte verursacht und Dateien beschädigt, wenn es abstürzt. Zudem gibt es nach wie vor Ladefehler bestimmter Seiten, die mit Firefox/ Chrome problemlos funktionieren. Das ist ein extrem nerviger uralter Bug, die Seiten bauen sich einfach nicht auf, schalte ich JS ab, geht es plötzlich. Ohne eine Kombination verschiedener Browser geht es leider bis heute nicht.

Unregistered user Friday, December 23, 2011 1:23:16 PM

Tuxi writes: Mit Opera Linux-32-bit laufen Plugins schon immer(?) in einem eigenen Prozess, der ist in der Taskliste als "operapluginwrapper" zu finden. Stürzt ein Plugin ab (was bei mir ohnehin selten vorkommt), kann man sich oft helfen, indem man diesen Prozess beendet. Wo ist in der Hinsicht nun der Unterschied zu den neuen "Out-Of-Process-Plugins"?

larskl Saturday, December 24, 2011 8:58:46 AM

Originally posted by anonymous:

Wo ist in der Hinsicht nun der Unterschied zu den neuen "Out-Of-Process-Plugins"?


Das das nun auf allen Betriebssystemen so läuft.

Unregistered user Sunday, December 25, 2011 9:43:04 AM

Anonym writes: Was sollte denn an der neuen Version besser sein? Bitte erstmal aufklären! Bin schon von der 11.60 Version enttäuscht! Habe den über USB laufen und er ist deutlich langsamer als die Version 11.59- leider. Die Pop-ups werden immer noch nicht so gut geblockt wie beim Fox! Ich finde ja, es gibt immer mehr "Spielereien", welche man nicht unbedingt braucht. Konzentriet euch auf das "Wesentliche". Surfen, downloaden und Kurzfilme ansehen. Alles andere sollte über Erweiterungen erstellt werden.

Unregistered user Monday, December 26, 2011 11:26:45 AM

Sabina writes: Kann zwar nicht bei Opera 11.60 mitreden, da ich momentan nur mit dem handy ins Netz gehe. Benutze die neueste mobile Version von Opera und bin insgesamt sehr zufrieden.

Unregistered user Tuesday, December 27, 2011 6:12:05 PM

Kritiker writes: Seit den ersten Windows-Versionen schreibe ich umfangreiche CAD-Programme, die in der Regel aus einem Hauptprogrammteil, einigen Hilfsbibliotheken und aus beliebig vielen zuschaltbaren DLL's bestehen, welche allesamt in je einem eigenen Prozess laufen. Selbst das Hauptprogramm besteht aus mehreren unabhängigen Prozessen. Diese Vorgehensweise ist weder neu noch revolutionär, sondern immer dann angebracht, wenn wertvolle Datenbanken mit erheblichem, vom Benutzer erarbeitetem Umfang nicht abstürzen dürfen. Die neueste "Errungenschaft" auf der Basis von 64 Bit Adressweite kann von einem standard PC aus nicht sinnvoll verwendet werden. Wenn ein Paketdienst bislang Pakete zugestellt hat, die in der Regel nur zu 50% ihres Volumens gefüllt sind, dann nützt es den Versendern und Empfängern auch nicht, doppelt so große Pakete zu verwenden. Schneller wird es dadurch keineswegs, eher sogar langsamer und teurer, weil schließlich auch die Beförderungsmittel im Volumen wachsen müssen. Der Flaschenhals im deutschen Internet besteht nicht in zu wenig leistungsfähigen Programmen auf 32-Bit Basis, sondern im Monopol der Telekom beim Abkassieren für die letzten Meile, wo das postalische Leitungsnetz bis zu 60 Jahre alt und mit 0,4 mm Querschnitt, häufig sogar noch weniger, bestückt ist. Die 64 Bit helfen auch hier nicht weiter, wenn nicht endlich der Gesetzgeber, der immer noch viel zu eng mit alten Seilschaften der Telekom verbunden ist, die Initiative ergreift, ein modernes Leitungsnetz, auf welcher Basis auch immer, aufzubauen. Solange überwiegt für die dummen User immer nur die Werbung, mit der sie zugeschüttet werden wie nie zuvor. Was auf der einen Seite mit viel Knowhow von fleißigen Programmierern aufgebaut wird, erhält durch den Vertrieb von "Hochleistungsangeboten" bereits im Neuzustand den Farbanstrich aus der Antike der Kommunikation. Wir alle drücken seit den 90er Jahren für die Nostalgie Derer ab, die "Zwangsabonnements" ihrer Kunden dazu benutzen, das beste für ihre Öffentlich-Rechtlichen Organisationen und für sich persönlich herauszuholen. Solange diesem Treiben nicht der Boden entzogen wird, erscheinen jedem Fachkundigen die programmatischen Verbesserungen für's Internet wie die Perlen, die den Säuen vorgeworfen werden.

Unregistered user Monday, January 2, 2012 8:18:08 AM

Anonym writes: Was soll das? IIRC sind viele Anwendunen, z.B. mp3 encoding, lzma komprimierung usw als 32bit sogar deutlich (2%-5%) langsamer wenn sie im 64bit modus ausgeführt werden. Auch erschließt sich mir die Behauptung "mehr Stabilität" nicht, was vor allem bei einer experimentellen version wiedersprchlich ist. Oder rbraucht Opera jetzt > 4GB Arbeitsspeicher?

larskl Wednesday, January 4, 2012 10:18:37 PM

Originally posted by anonymous:

IIRC sind viele Anwendunen, z.B. mp3 encoding, lzma komprimierung usw als 32bit sogar deutlich (2%-5%) langsamer wenn sie im 64bit modus ausgeführt werden.


Deswegen gibt es ja jetzt eine 64bit-Version.

Originally posted by anonymous:

Auch erschließt sich mir die Behauptung "mehr Stabilität" nicht


"Out-Of-Process-Plugins"

Tower-oL Tuesday, January 24, 2012 7:27:29 PM

Das ist jetzt nicht wirklich ein Kommentar zur Dev-Version, ich möchte aber dennoch mal darauf hinweisen:

http://my.opera.com/Tower-oL/blog/

Kurze Zusammenfassung: Weil Opera das Socks-Protokoll nicht unterstützt ist es schwierig bis unmöglich für den durchschnittlichen Internetuser Opera mit der Anonymisierungssoftware TOR zu verwenden. Ein Ausweg aus dem Dillema, wäre, wenn sich Opera zusammenschlösse mit den TOR-Entwicklern!

Eine sog. Win-Win-Situation

larskl Tuesday, January 24, 2012 9:31:58 PM

Originally posted by Tower-oL:

Weil Opera das Socks-Protokoll nicht unterstützt


The Opera desktop browser has support for SOCKS since version 11.10 (April 2011).
http://www.opera.com/support/kb/view/194/

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