[Gastbeitrag] GeoCaching, GPS, GNSS? – Ein kurzer Blick hinter die Kulissen…
By Michaderletztekick. Thursday, July 14, 2011 7:12:17 PM
Motivation
GeoCaching ist inzwischen kein Geheimtipp mehr. Über 5 Millionen Mitglieder zählt geocaching.com, eine der größten Plattformen für diesen modernen Zeitvertreib. Wie selbstverständlich wird dabei auf die notwendige Empfangstechnik zurückgegriffen, deren Entwicklung vor allem in den letzten Jahren einen enormen Sprung nach vorn gemacht hat. GNSS-Empfänger - Global Navigation Satellite System - sind inzwischen so robust und kompakt verfügbar, dass sie in Mobiltelefonen neben der schon integrierten Digitalkamera noch problemlos Platz findet.
Globale Navigationssysteme
Auch wenn das amerikanische Global Positioning System (GPS) oft als Synonym für die globalen Navigationssysteme dient, gibt es noch andere Systeme. Seit 1982 haben bspw. auch die Russen zur Positionsbestimmung Satelliten im All - das sogenannte GLONAS-System. Um sich ein stückweit unabhängig zu machen, baut seit Anfang des Jahrtausends auch die Volksrepublik China unter dem Namen COMPASS ein Navigationssystem auf. Ähnliche Bestrebungen sind auch in Europa zu erkennen, wo zukünftig das Galileo-System verfügbar sein wird. Unterstützt ein GNSS-Empfänger verschiedene Navigationssysteme, so wird nicht nur die Ausfallzeit reduziert sondern auch die Positionsgenauigkeit gesteigert.
Erreichbare Genauigkeiten mittels GNSS
Derzeit lässt sich mit einfachen Empfängern eine absolute Genauigkeit von 3-10 m erreichen. Für handelsübliche Navigationssysteme, wie sie bspw. in Autos zur Anwendung kommen, ist dies vollkommen ausreichend. Eine Verbesserung der Positionsgenauigkeit kann durch das zusätzliche Auswerten von mehreren Frequenzen erreicht werden, da hierdurch Laufzeitverzögerungen, die in der Atmosphäre entstehen, modelliert und zum Großteil kompensiert werden können. Mittels differenzieller Auswertung lassen sich darüber hinaus Positionsunsicherheiten für kleinere Gebiete von wenigen Kilometern Ausdehnung in den Zentimeterbereich - teilweise bis in den Millimeterbereich - drücken. Notwendig sind hierbei jedoch mindestens zwei GNSS-Empfänger. Einer dient dabei als Referenzstation, die über einem bekannten Punkt aufgebaut sein muss, während der zweite als Rover zur Neupunktbestimmung oder Navigation eingesetzt wird. Zeichnen dabei beide Empfänger die gleichen Satellitendaten auf, so ist davon auszugehen, dass diese mit denselben systematischen Laufzeitfehlern behaftet sind und somit zu einer identischen Verfälschung der Referenzstations- und Roverposition führen. Folglich lässt sich der Korrekturterm, der sich aus der Differenz der gemessenen Referenzposition zur bekannten Sollposition ergibt, auf den Rover übertragen. Um flächendeckend in ganz Deutschland zentimetergenaue Positionen bestimmen zu könne, gibt es sogenannte Satellitenpositionierungsdienste, die das Verwenden einer eigenen Referenz überflüssig machen. Die Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland (AdV) betreibt hierzu den Satellitenpositionierungsdienst der deutschen Landesvermessung - kurz: SAPOS genannt. Dieser besteht aus zahlreichen Referenzstationen die flächendeckend auf dem ganzen Bundesgebiet verteilt sind.
Prinzip der Positionsbestimmung bei GNSS
Die eigentliche Positionsbestimmung erfolgt über einen räumlichen Bogenschnitt. Von den bekannten Satellitenpositionen aus werden gewissermaßen die Abstände zum GNSS-Empfänger ermittelt und daraus dessen Koordinate bestimmt. Das geometrische Prinzip lässt sich am einfachsten in der Ebene beschreiben. Soll die Empfängerposition E bestimmt werden, so sind Messungen zu mindestens zwei Satelliten S1 und S2 notwendig. Durch die Hinzunahme eines weiteren Satelliten S3 wird die Mehrdeutigkeit, die der Bogenschnitt hat, aufgelöst und E kann eindeutig ermittelt werden. Das Verfahren lässt sich analog auch auf den 3D-Raum übertragen. Anstelle der sich schneidenden Kreise rücken hierbei Kugeln. Geometrisch gesehen sind somit für eine Bestimmung der Empfängerposition mindestens drei Satelliten notwendig. In der Praxis werden jedoch mindestens vier Satelliten benötigt, da die Bestimmung der Abstände vom Empfänger zu den einzelnen Satelliten aus Zeitmessungen abgeleitet wird. Die GNSS-Empfänger besitzen aus Kostengründen idR. nur einfache Quarzuhren. Um die Korrektur der asynchron laufenden Empfängeruhr zu bestimmen, ist daher die Messung zu einem zusätzlichen Satelliten notwendig.
Résumé
Dieser kurze Exkurs soll und kann keine vollständige Darstellung über die Positionierung mittels Satelliten bieten. Auch konnten viele Aspekte, wie bspw. die für die Auswertung notwendigen Referenzsysteme und deren Transformationen, nicht berücksichtigt werden. Je verbreiteter und selbstverständlicher diese Technik von Ottonormalverbraucher eingesetzt wird und je geringer die Einstiegshürden sind, desto deutlicher zeigt sich, dass auch wir Vermessungsingenieure einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leisten - nicht nur zum Versteckspielen. Die Grenzen sind abgesteckt…
Eine Woche noch: Haut in die Tasten für uns!
Zum Blogeintrag: Großer Wettbewerb: Haut in die Tasten!
By .........joossente. Wednesday, July 13, 2011 6:25:48 PM
ich möchte euch gerne schreiben, wie ich zu Opera gekommen bin und warum er für mich der Beste Browser überhaupt ist.
Ich benutzte früher (ungefähr 2005/2006) den damaligen Internet Explorer. Ich war sehr unerfahren was das PC-Thema und Internet angeht. Irgendwann empfahl mir ein Freund von mir einen anderen Browser auszuprobieren. Er installierte damals auf meinem alten Rechner Firefox. Es war für mich eine Umstellung, denn ich lernte den Umgang mit dem PC mit dem Internet Explorer und Windows XP. Ein paar Jahre später habe ich immer noch den Firefox auf meinem Rechner gehabt, weil er damals einfach besser als Internet war. Ich kam dann im Jahre 2007/2008 auf den Genuss, mal so ziemlich alle Browser auszuprobieren, dazu gehörten: Firefox, Opera, IE, Safari ... Um den perfekten Browser für mich zu finden nutzte ich jeden Browser ungefähr eine Woche intensiv. Ich fand nach diesen "Testwochen" den Firefox gar nicht mehr so toll. Ungefähr bis zum Jahre 2009 nutze ich den Safari als Standartbrowser und lies die anderen auf der Festplatte verrotten. Im Dezember 2009 wollte ich mir ein neues Notebook kaufen, denn mein alter Rechner hat so langsam aber sicher den Geist aufgegeben. Also kaufte ich mir ein Samsung Notebook mit Windows 7 Home Premium. Nun war wieder die Qual der Wahl, welchen Browser ich nehmen sollte. Safari wollte ich nicht mehr, da ein Freund von mir diesen auf Windows 7 installiert hat und dann Windows hinüber war (vielleicht hatte es auch einen anderen Grund - keine Ahnung!!) Zuerst dachte ich, vielleicht reiche auch der IE8 aus. Aber schnell hatte ich vom IE8 die Schnauze voll, weil er einfach ziemlich träge ist, z.B. im Tabs öffnen. Um nicht gleich mein neues Notebook zu zumüllen habe ich neue Browser als Portable Apps getestet. Dann habe ich mich das erste mal wirklich mehr für den Opera Browser interessiert als für die anderen. Ich installierte also die damalige aktuelle Version des Browsers und war von Anfang an überzeugt. Bis heute nutze ich Opera als Hauptbrowser. Als ich mir dann dieses Jahr ein Netbook und ein Smartphone gekauft habe, hatte ich die Gelegenheit Opera Sync auszuprobieren. Ich war überrascht wie einfach und zuverlässig das ganze funktioniert! Hut ab!!!
Ich finde es einfach super, wenn ich den Opera öffne, dann die Schnellwahl mit meinen Lieblingsseiten sehe und sofort los surfen kann. Das Design gefällt mir sowieso sehr gut. Ich surfe richtig schnell, der Browser stürzt nie ab. Auch auf dem Rechner meinen Eltern (Windows XP) läuft dieser wirklich sehr schnell. Ich glaube es ist das einzige Programm auf diesem Rechner wo nicht abstürzt.
Für mich ist Opera einfach der Beste Browser. Er hat sehr sehr tolle Vorteile und ich habe noch keinen Nachteil entdeckt. Opera wird vielleicht nicht so viel genutzt wie z.B. IE9 oder Safari, trotzdem ist er für mich der Beste.
Ich denke auch, dass er, gerade weil er nicht so viel genutzt wird, ein weniger interessantes Angriffsziel für Kriminelle im Internet ist.
Mein Opera

Erstellt für uns Schnellwahl-Erweiterungen: Die Gewinner
By NicoHellbillyDeluxe. Wednesday, July 13, 2011 11:56:23 AM
Opera Tech Break: Schnellwahl-Erweiterungen
Codename der nächsten Opera-Version enthüllt
Großer Wettbewerb: Haut in die Tasten!
By NicoHellbillyDeluxe. Thursday, July 7, 2011 10:04:02 AM

Der Sommer ist da und viele Menschen verreisen und erleben so einiges. Wir wollen eure Geschichte hören!
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Opera-Fanseiten und deutschsprachige Blogs
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