photo of Stephan Küpper

Doc Steve's Corner

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Mehr Rautavaara

Einojohani Rautavaara, "Serenades of the Unicorn"

Hier gibt es auch was zu sehen, und das ist auch gut so - die Spieltechnik ist reichlich unorthodox, und der Gesamteindruck ist entscheidend.



In Teil 1 benutzt er einen Löffel - nicht zu verwechseln mit einem anderen berühmten Beispiel des Löffelspiels.

Einojuhani Rautavaara: Monologues of the Unicorn

Leider nichts zu sehen, nur was zu hören :



Rautavaara, Monologues of the Unicorn. Seltsame Monologe, die mit jemand geführt werden - Bach, Debussy, Schönberg und Strawinsky.

Rautavaara ist ein zeitgenössische finnischer Komponist, in dessen Oevre das Einhorn recht häfig figuriert. Warum auch immer.

Segovia, Doc Watson, und was eine gute Performance ausmacht

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Am 2.6. war der 25. Todestag von Andres Segovia. Aus diesem Anlass hat der WDR ein Zeitzeichen gesendet, das ihr hier anhören könnt (hoffentlich nicht nur für ein paar Tage).

Nur wenige Tage von Segovias 25. Todestag, am 29.5.2012, starb Doc Watson, der in für die Stahlsaitengitarre (zumindest im Bluegrass und Country eine ähnliche katalytische Funktion hatte wie Segovia für die Konzertgitarre:

Es ist zu einem großen Teil sein Verdienst, dass die Gitarre in der Folk-, Bluegrass- und Countrymusik das führende Instrument wurde. (Wikipedia)



Als ich Aufnahmen von beiden Musikern hörte, fiel mir noch etwas anderes auf: obwohl beide anerkannte Virtuosen auf der Gitarre waren, steht in ihrem Spiel nicht die Virtuosität im Vordergrund. In einem Nachruf auf Doc Watson heißt es:

He didn't approach music with a studied earnestness, and his object wasn't preservation. He played songs not to demonstrate them, but in order to touch people.



Und das taten beide so, dass - für meinen Geschmack - die Musik völlig natürlich klang, ohne die sicherlich immense Arbeit auszustellen, die dahinter lag. Natürlich waren Doc Watson und Andres Segovia Virtuosen, die das auch sehr genau wussten, aber wenn man sie spielen hört, kommt es darauf irgendwie nicht an.

Meine Duopartnerin schickte mir neulich Links zu zwei verschiedenen Aufnahmen desselben Stückes, "Danza Paraguaya Nr.1" von Barrios:



Ihr Kommentar:

O.k., wirkt etwas akademisch und der Mittelscheitel ist fies, aber man bekommt einen Eindruck vom Stück. Viel schöner, weil südamerikanisch-wärmer finde ich diese Fassung:





Recht hat sie, aber warum? Weil die beiden Herren auf dem Sofa das Stück einfach spielen und es - und sich - nicht präsentieren.

Yorckschlösschen am 13.5.2012

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Das größte Trio der Welt spielte am 13.5. im Yorckschlösschen in Berlin: Wolfgang Dubiel (Bass, Blues Harp, Vocals), Sebastian Semler (Piano, Vocals, Vibraphon), Valerij Pysarenko (Gitarre, Vocals), Herbie Schallert (Trompete), Lucky Pfeiffer (Percussion) und Stephan Küpper (Saxophon, Gitarre, Vocals). Schön wars, in stimmungsvollem Ambiente, abwechslungsreich und gut gespielt.

Neben dem Klavier stand ein anscheinend schon recht betagter Fender Blues Junior-Verstärker, den ich sofort zu meinem erklärte und für ein paar Stücke benutzte. Ich war erstaunt über den Sound, der mir da entgegenflog - ich hätte nicht gedacht, dass ein Piezo-Stegtonabnehmer so einen authentischen Bluessound aus einem Röhrenamp holen würde. Aber als Gitarrist hat man den Ton ja sowieso in den Fingern :-)



Sebastian meinte, diese Botschaft wende sich "an die Herren Gitarristen". Warum stand sie dann auf dem Klavier?

Vintage Jazz & Dr. Boogie: Caldonia live, 13.03.2009, Brauhaus Südstern (Berlin-Neukölln)

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Vintage Jazz Trio (plus One) & Dr. Boogie spielen den alten Louis Jordan Klassiker (CALDONIA), auf der Bühne und auf den Kneipentischen...

CALDONIA, live, 13.03.2009, Brauhaus Südstern (Berlin-Neukölln)
mit Stephan Küpper (sax & vocal), Sebastian Claudius Semler (vibes), Wolfgang Dubiel (bass), Sigrun "Siggi" Wieler (snare & washboard) + "Dr. Boogie" Claas Buschmann (boogie piano)

Vintage Jazz Trio plus X im Yorckschlösschen

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Wir sind mal wieder in Berlin und kommen am nächsten Sonntag zu einem
Konzert des Vintage Jazz Trio (diesmal mit mindestens fünf Musikern)* nach Berlin ins traditionsreiche Yorckschlösschen:

So. 13.05.2012 - 14:00 - 18:00 Uhr: Yorkschlösschen

mit den "Special Guests": Stephan Küpper (sax) & Herbie Schallert (trumpet)

Yorckstr. 15, 10965 Berlin–Kreuzberg, Nähe U-Bhf Mehringdamm (U6/U7), Bus
M19, 140

Musikzuschlag 4 EUR



*Die Anhalter-Trilogie hat inzwischen sechs Bände, von denen der letzte gar nicht mehr von Douglas Adams stammt. Hm.

Kunstsalon Posin

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Unsere ehemaligen Nachbarn bei Spiegel Online, mit vielen Bildern. Und ich, ich hab auch eines von ihnen - eine echte Kopie der Anna Achmatova von Petrov-Vodkin, bei der allerdings das Gespenst im Hintergrund fehlt. Dafür sieht sie mir immer hinterher, nicht knapp an mir vorbei wie diese.

Levon Helm ist gestorben

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Levon Helm , ehemaliger Schlagzeuger der Band, ist am Donnerstag, 19.4.2012, in New York gestorben. Wir liebten vor allem seine letzten beiden Soloalben, "Dirt Farmer" und "Electric Dirt", die erschienen, nachdem er eine Kehlkopfkrebs-Erkrankung zunächst überwunden hatte. Beide Alben sind voller wunderbarer Americana-Musik, das erste fast völlig akustisch, das zweite, wie der Name schon sagt, elektrifiziert und mit großartigen Bläsern. Auf seiner Website wird derzeit nur sein Tod bekannt gegeben, alle anderen Links sind deaktiviert.

Hier ein Video von "The Weight", einem All-time favourite, mit zahlreichen prominenten Gästen.



The drummer's got the best place in the house!

Als Vermächtnis ist dieses Video noch schöner:



Nachruf in der NY Times

Nachruf im Blog "Home of the groove", mit einigen seltenen Aufnahmen

Ukulele Orchestra of Great Britain

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Gestern abend waren wir beim Ukulele Orchestra of Great Britain. im Robert-Schumann-Saal in Düsseldorf. A great time was had by all - außer vielleicht denjenigen, die das Konzert im Rahmen ihres Kammermusik-Abos gebucht hatten und im gegensatz zu uns nicht wussten oder nicht mit dem einverstanden waren, was da gestern aus dem Rahmen fiel. Jedenfalls waren nach der Pause einige Plätze leer und dadurch das Durchschnittsalter des Publikums spürbar gesunken.

Das Konzept, Rock-Klassiker auf der Ukulele zu spielen, macht ja für sich genommen schon eine Menge Spaß. Richtig schön wird es aber, wenn diese Klassiker dann auch noch auf ungewöhnliche Weise miteinander verquickt werden:



Und wenn man dann noch eine alte Freundin wieder trifft, freut man sich noch mehr :-)

Kreativer Einsatz von Haushaltsgeräten

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Diese ältere Frau in Gomel/Weißrussland spielt Lap Steel mit einer Glühbirne idea . Das Stück ist mir nicht bekannt, klingt aber nicht nach Baumwolle, eher nach etwas indigenem. Ein Kommentator meint, es sei von Britney Spears -- ?