Fredo's Blog

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Reduce to the max – ein einzelner Launcher für LibreOffice

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LibreOffice bringt bei Ubuntu standardmäßig drei Launcher-Icons mit: Je einen für Writer, Calc und Impress. Damit wird neuen Nutzern zwar anschaulich vor Augen geführt, dass Ubuntu für die wichtigsten Büro-Arbeiten alles benötigte mitbringt, aber gleichzeitig auch eine Menge Platz im ohnehin schnell vollen Launcher verbraucht.

Nun sind Writer und Co. aber ja keine unabhängigen Anwendungen, sondern Teil einer Office-Suite. Also kann man auch einfach ein Icon für LibreOffice an sich nutzen. Bei den Anwendungen findet man auch einen solch allgemeinen Eintrag für LibreOffice, der dann das Startcenter öffnet. Wenn man den anstelle der einzelnen Icons im Launcher anheftet, hat man schon einmal etwas Platz gespart.

Nun ist es aber vielleicht etwas umständlich, immer über das Startcenter gehen zu müssen, wenn man ein neues Textdokument, eine Präsentation oder Tabelle erstellen will. Die einzelnen Icons haben hier gegenüber dem Startcenter-Icon einen Vorteil: Sie bringen Quicklist-Einträge mit, über die sich schnell neue Dokumente erstellen lassen. Mit wenig Aufwand lassen sich diese Einträge auch dem LibreOffice-Icon beibringen: Über die Quicklist kann man dann direkt Writer, Calc oder Impress aufrufen, ohne erst das Startcenter öffnen zu müssen.

Eine richtige Lösung müsste die Quicklist-Einträge für LibreOffice eigentlich dynamisch erzeugen, je nachdem welche Komponenten installiert sind. Man kann es aber auch einfach quick & dirty machen und die Quicklist-Einträge der einzelnen LibreOffice-Anwendungen in den Startcenter-Launcher kopieren. Und um es noch ein bisschen einfacher zu machen, hier mein modifizierter Starter:

libreoffice-startcenter.desktop

Die Datei muss dann einfach nur (als root) nach /usr/share/applications/ kopiert werden. (Wie immer gilt: “With great power comes great responsibility.”)

Hands on: Novacut

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Novacut ist ein recht neues Videoschnittprogramm mit großen Ambitionen. Es hat schon eine wechselvolle Geschichte hinter sich, mit einer gescheiterten und einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne und viel Zweifel an seinem möglichen Erfolg. Novacut verspricht Revolutionäres, wie etwa kollaborative Videobearbeitung über’s Netz. Alles in Allem soll Novacut nicht noch ein Heimanwender-Programm werden, sondern das Zeug zum Werkzeug für (semi-)professionelle Filmemacher haben.

Zugegeben, ich war lange auch skeptisch. Ziemlich große Versprechen und gleichzeitig ziemlich wenig benutzbarer Code. Und PiTiVi hatte schon gezeigt, dass ein guter Video-Editor nicht vom Himmel fällt. Da schien mir die Kritik, man möge doch lieber seine Ideen in PiTiVi einbringen als sich an noch einem neuen Editor zu versuchen, sehr berechtigt.

Wie dem auch sei, in Ubuntu 12.04 ist PiTiVi immer noch nicht wirklich praxistauglich und man steckt mitten in Umbauarbeiten, damit mit GES dann alles besser wird. (Ich finde PiTiVi immer noch gut, und vielleicht wird mit GES ja wirklich alles besser, aber Umbauarbeiten bedeuten in diesem Falle eben auch weniger Bugfixes für die „alten“ (sprich: aktuellen) Versionen.) Da ist mir dann die Ankündigung ins Auge gesprungen, dass nun pünktlich mit Ubuntu 12.04 auch Novacut 12.04 veröffentlicht wurde. Also wollte ich dem mal eine Chance geben.

Um es vorweg zu sagen: Novacut ist auch noch nicht praxistauglich. Und um es gleich hinterher zu schieben: Ich bin trotzdem beeindruckt!

Die Installation geht über das PPA problemlos über die Bühne. Und dann ist man erst einmal aufgeschmissen. Denn Novacut hat keine Möglichkeit, Video-Dateien zu importieren. Statt dessen verwendet Novacut ein Programm namens dmedia, mit dem Video-Dateien verwaltet werden (und eben dann auch irgendwann über’s Internet abgeglichen, Proxy-Files verwaltet werden können und vieles mehr). Ein Video erklärt gut, wie es mit dmedia dann geht. Hat man die Dateien einmal in Novacut, weiß man auch nicht unbedingt gleich weiter: Es gibt keine Zeitleiste. Und wie man Clips schneiden kann, ist auch nicht gleich klar. Also noch ein Video.

Und dann ist auf einmal das ziemlich großartige Konzept klar. Das Schneiden und Sortieren von Clips macht dann auf einmal richtig Spaß. (Ein wenig erinnert es mich an unseren Abi-Film, den wir mit iMovie auf einem iMac der ersten Generation geschnitten haben, aber noch cooler.) Mich überzeugt zum Beispiel das Prinzip, einen Clip immer durch den ersten und letzten Frame zu symbolisieren. Jederzeit kann man durch das Scrollen mit der Maus auf einem dieser Bilder die Clips neu zuschneiden. Alles läuft ziemlich flüssig und das minimale Interface gibt einem trotzdem große Freiheiten.

Natürlich fehlt noch einiges, Novacut 12.04 ist eher eine Tech Preview als ein fertiges Produkt. Am schmerzhaftesten ist wohl die fehlende Audio-Unterstützung im Renderer. So ganz ohne Ton macht ein Film dann doch keinen Spaß, auch wenn man auf vieles andere (wie etwa die ebenfalls noch fehlenden Übergänge) für den Anfang gut verzichten kann. Später soll Novacut dann auch noch eine klassischere Zeitleiste bekommen, die für die Audio-Spur dann eben doch von Bedeutung ist. Und das kollaborative Bearbeiten habe ich mir gar nicht angesehen.

Alles in Allem muss ich aber sagen, dass Novacut durch sein sehr klares Aussehen und innovative Bedienkonzepte fasziniert. Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht!

Zeit für die Kontaktlinse: Von der Idee zum Projekt mit unity-lens-contacts

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In Ubuntus (nicht mehr ganz so) neuem Unity-Desktop steht die Suche im Mittelpunkt: Anstatt sich durch verschachtelte Menüs zu wühlen, sollen Inhalte jetzt über eine zentrale Suchmöglichkeit gefunden werden können. Und um verschiedenen Arten von Gefunden-werden-Wollendem abzudecken, bietet Unity die Möglichkeit, spezialisierte Plugins zu schreiben, die sogenannten Lenses. Jeder Unity-Nutzer kennt die Linsen für Anwendungen, Dateien und (neuerdings) Musik, aber die Idee ist, auch neue Funktionen auf diese Weise zu ergänzen.

Das Interface ist zwar neu, die Idee ist es nicht unbedingt: Vor einigen Jahren trat das Deskbar-Applet an, um eine zentrale Anlaufstelle für die Desktop-Suche zu werden, mit Plugins für Tracker (als Dateisuche), Anwendungen (als Programmstarter) und vieles anderes. Auch wenn die Deskbar nicht ohne Probleme war, die Idee leuchtete mir gleich ein. Eine Funktion fehlte mir aber, nämlich die Suche in meinem Adressbuch und die schnelle Anzeige von Kontaktinformationen, ohne dass ich immer gleich Evolution aufrufen muss. Problem erkannt, Problem gebannt, so wurde mein Deskbook-Plugin geboren, das ich bis heute gerne benutze.

Andere sind jetzt auf die einleuchtende Idee gekommen, diese Funktion jetzt in die Unity-Dash einzubauen. So findet sich ein entsprechender Eintrag auf Ubuntu Brainstorm. Auch OMG! Ubuntu! hat schon einmal einen frühen Prototyp vorgestellt. Die Idee ist bis zum Ubuntu Technical Board vorgedrungen und wurde einem Review unterzogen. Zwar wird das Kern-Team in absehbarer Zeit keine solche Lens erstellen, aber Allison Randal gibt ein paar Hinweise, wie ein leidlich erfahrener Python- oder Vala-Programmierer ein solches Unterfangen beginnen könnte.

Mir gefällt die Idee, und anderen offenbar auch. Pablo Saavedra hat (aufbauend auf der Music Lens) schon mal ersten Code geschrieben. Aber um vom ersten Proof-of-Concept zu einer billant geschliffenen Kontakt-Linse zu kommen, ist noch einiges zu tun. Um für Interessierte eine Anlaufstelle zu bieten, habe ich einmal ein Projekt auf Launchpad erstellt und ein Team gegründet.

Ich denke, dass eine solche Lens eine überschaubare Aufgabe ist, und ein guter Einstieg in die Entwicklung für Unity. Alle, die die Idee einer Kontaktsuche in der Dash überzeugen kann, und die Lust haben, sich in ein solches Projekt einzubringen, sind herzlich eingeladen, dem Team beizutreten und auf der Team-Mailingliste über die nächsten Schritte zu diskutieren. Noch ist nicht einmal die Wahl der Programmiersprache (Python oder Vala) endgültig gefallen, ihr habt also die großartige Gelegenheit, das Projekt von Anfang an mitzugestalten.

Es würde mich freuen, den einen oder die andere Interessierte im Team begrüßen zu können.

Auf einen Blick: Informationspolitik auf dem Desktop

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Microsoft hat einen ersten Blick auf Windows 8 veröffentlicht. Falls man bisher meinte, Unity oder GNOME 3 würden mit bisherigen Desktop-Gewohnheiten brechen, zeigt die Windows-8-Preview, dass es noch drastischer geht. Der Windows-8-Desktop hat viel mehr mit Windows Phone 7 als mit einem bisherigen Windows-System zu tun. Und das System ist gleichermaßen auf Touch- wie auf Maus- oder Tastaturbedienung ausgelegt.



Besonders interessant finde ich die Idee der Kacheln, die gleichzeitig Programmstarter darstellen und live Informationen aus den Programmen anzeigen. Ganz allein ist Microsoft aber nicht mit der Idee: Opera bringt in der nächsten Version Speeddial-Extensions. Damit dienen die Schnellwahl-Kacheln nicht nur als Bookmarks mit Vorschau auf die Seite, sondern können selbst Informationen komprimiert auf einen Blick zeigen. Beispiele können das Wetter (das irgendwie immer als Beispiel herhalten muss), die neuesten Fotos oder Artikelüberschriften sein.

Die Idee ist nicht ganz neu: Verschiedene Desktops haben verschiedene Ansätze ausprobiert, Informationen schnell zugänglich zu machen. MacOS X hat einen Widget-Layer. Verschiedene Widget-Engines für verschiedene Betriebssysteme (wie etwa Yahoo! Widgets, Screenlets und andere) bringen die Widgets direkt auf den Desktop, und Windows Vista hat die Widgets in eine Sidebar gepackt. Der klassische GNOME-2-Desktop hatte Panel-Applets, die weniger Raum bieten, dafür aber immer sichtbar sind.

GNOME hat sich bislang, abgesehen von den sehr eingeschränkten Panel-Applets, keines dieser Konzepte zu eigen gemacht. Und mich überzeugt das klassische Widget-Konzept auch noch nicht restlos: letztlich sind die Widgets wieder eigenständige Programme, die alle ihr eigenes Look-and-Feel mitbringen. Und der Desktop ist nunmal in der Regel von laufenden Programmen verdeckt. Compiz bietet zwar auch einen Mac-OS-X-artigen Widget-Layer, den man mit Screenlets bestücken kann, aber auch das Konzept ist nicht wirklich in den Desktop integriert.

Unity hat einen anderen Ansatz gewählt, mit denen Programme laufend Informationen anzeigen können: Neben den bekannten, wenn auch variierten Mechanismen von temporären Benachrichtigungen (über libnotify) und Indicator-Icons (via libappindicator) können sich Programme (via libunity) auch in ihren Programm-Starter einklinken und dort aktuelle Informationen anzeigen. Die Möglichkeiten halten sich mit einem Zähler (etwa für ungelesene Nachrichten) und einem Fortschrittsbalken (etwa für laufende Downloads) allerdings eher in Grenzen. (Daneben sind noch Quicklists und ein Urgency-Hint implementiert, die aber nicht im engeren Sinne zur Darstellung von Informationen dienen.) Dafür haben alle Anwendungen eine einheitliche API, mit der sie sich in den Desktop einklinken können.

Ich persönlich finde den Ansatz von Windows 8 und Opera, Starter/Bookmarks als „Fenster“ in die Anwendung/Website zu sehen und dort schon die wichtigsten Informationen anzuzeigen, sehr interessant. Und mir fehlt auch eine gute Lösung dafür unter Ubuntu. Das Wetter ist mir dabei eher unwichtig, aber eine gute Übersicht über die nächsten Termine würde mir schon sehr weiterhelfen. (Die Integration in die Panel-Uhr ist zwar auch hübsch, aber eben gerade nicht sehr sichtbar.) Mir würde auch schon ein Ort einfallen, wo Unity den Anwendungen Raum für solche Informationen bieten könnte: Das Unity-Dash.



Die dort derzeit angelegten Icons sind ohnehin weitgehend redundant (die wichtigsten Anwendungen sowie die Lenses für Anwendungen und Dateien findet man auch im Launcher), und dort ist auch hinreichend Platz.

Das ist natürlich nur eine kleine Idee, und vermutlich hat man beim Ayatana-Projekt schon andere Pläne. Aber ich würde mich freuen, wenn auch der Ubuntu-Desktop eine schöne Lösung finden würde, Anwendungsinformationen auf einen Blick anzuzeigen. Windows 8 und Opera haben auf jeden Fall schon mal etwas vorgelegt.

Goodbye GNOME 2, hello Xfce?

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Gerade las ich die Nachricht, dass Ubuntu Studio bald auf Xfce statt Unity oder GNOME3 setzt. Für mich ist das eine interessante, aber auch nicht sehr überraschende Entwicklung. Und es passt für mich auf eine gewisse Weise zu der Meldung, dass Lubuntu nun ein offizielles Ubuntu-Derivat wird. Damit ergibt sich nach meinem Dafürhalten so langsam ein interessantes Bild.

Die Zukunft des GNOME-Desktop liegt bei GNOME 3 Shell und Unity. Es ist mittlerweile klar, dass Ubuntu 11.10 ohne den klassischen GNOME-(2-)Desktop kommen wird. Es gab an der einen oder anderen Stelle Aufregung darüber, aber für mich ist das nur konsequent: GNOME 2 wird nicht ewig gewartet werden, und Upstream setzt man auf GNOME 3 mit der Shell. Für wichtiger halte ich, dass die GNOME Shell in 11.10 wieder aus den Ubuntu-Quellen installierbar sein wird, und danach sieht es derzeit aus. Dass Ubuntu auf eigene Faust einen veralteten Desktop weiterentwickelt, scheint mir nicht gerade naheliegend.

Was machen aber die Anwender, die sich mit den neuen Konzepten von GNOME 3 Shell und Unity nicht anfreunden können? Nicht einmal „dann suche ich mir eben eine andere Distribution“ ist in dieser Situation eine dauerhafte Lösung, denn keine Distribution wird, soweit ich sehe, GNOME 2 auf eigene Faust weiter pflegen. Vielleicht ist liegt die Zukunft des klassischen GNOME-Desktop-Feelings aber ja in Xfce.

Mit LXDE/Lubuntu hat so langsam ein neuer Desktop den Platz als leichtgewichtiges System für schwache/alte Rechner eingenommen, auf dem lange Xfce/Xubuntu zu Hause war. Xfce ist immer komfortabler, aber damit auf gewisse Weise auch fetter geworden. Ich hatte schon länger den Eindruck, dass Xfce das Unterscheidungsmerkmal zu GNOME verloren geht. Was sich im Vergleich zu LXDE als Nachteil darstellte, könnte aber auch ein Vorteil sein: Nun, wo sich der GNOME-Desktop mit Shell und Unity nach oben absetzt, ist auf dem Platz von GNOME 2 auf einmal eine Lücke entstanden, die Xfce hervorragend füllen könnte. Die Entscheidung von Ubuntu Studio scheint genau das zu bestätigen.

Opera als Netbook-Browser

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Eigentlich nutze ich überall Opera als Webbrowser. Auf meinem Netbook habe ich aber bislang Chromium eingesetzt. Der Browser ist sehr schlank, die Oberfläche sparsam, so dass man viel Platz für die eigentlichen Inhalte hat – und der Browser gilt als sehr schnell. Gerade auf einem Netbook mit begrenztem Platz und begrenzten Ressourcen vorteilhafte Eigenschaften.

Irgendwie bin ich aber mit Chromium doch nicht warm geworden. Das Design spricht mich persönlich irgendwie nicht an, aber vor allem hat mich ausgerechnet die Geschwindigkeit gestört: Während Chromium in Benchmarks seine Geschwindigkeit voll ausspielt, hat mich vor allem die Wartesekunde beim Aufruf jeder Seite gestört. Das Surfen fühlte sich einfach träge an.

Also doch wieder zurück zu Opera. Aber im Vergleich zu Chromium fällt dann doch auf, dass Opera vergleichsweise verschwenderisch mit dem Platz umgeht. Aber mit ein paar Tricks und Kniffen kann man Opera zu einem recht gediegenen Netbook-Browser machen. Kernzutat: Erweiterungen, die Opera seit Version 11 unterstützt. War man früher bei Opera der Meinung, dass Extensions nur Defizite des Kernbrowsers kompensieren, hat man in Oslo seine Meinung jüngst offenbar geändert. Ich halte das Argument zwar immer noch für zutreffend, aber immerhin kann man mit Extensions einige Änderungen im Browser ausprobieren, ohne dass sie gleich im Kern implementiert werden.

Erster Schritt: Statusleiste weg. Chromium hat es vorgemacht, Firefox ist nachgezogen, Opera kann man es (zumindest rudimentär) beibringen. Die Popup-Statusbar zeigt ein kleines Overlay mit der Zieladresse in der linken unteren Ecke, wenn man mit dem Mauszeiger über einem Link ist. Da Opera-Erweiterungen selbst keine Einstellungen des Kern-Browsers ändern können, ist man selbst dafür verantwortlich, die alte Statusleiste in Rente zu schicken. Das geht über Erscheinungsbild (Umschalt+F12) → Symbolleisten → Statusleiste deaktivieren.

Aber man kann noch einen Schritt weiter gehen. Um auch horizontal noch etwas Platz zu gewinnen, kann man auch die Scrollbalken ersetzen. Da ich ohnehin immer über die Scrollleiste am Touchpad (oder die Leertaste) scrolle, kann ich auch gut darauf verzichten. Über Einstellungen → Erweitert → Browser → Bildlaufleisten zeigen deaktivieren kann man die Platzfresserchen loswerden. Um trotzdem noch einen visuellen Eindruck von der Position auf der Seite zu bekommen, bietet sich die Erweiterung Slim ScrollBar an. Das Ganze erinnert etwas an die Ideen hinter Ubuntus Overlay Scrollbars.

Unter Ubuntu kriegt man mit dem Ambiance-Theme auch noch optisch den richtigen Dreh. So fügt sich Opera schön in das Unity-Netbook-Design ein:



Und noch als Tipp zum Schluss: Opera nutzt bisher noch nicht GNOMEs neuen Mechanismus zur Registrierung in den „Bevorzugten Anwendungen“. Wer Opera unter Ubuntu 11.04 „Natty Narwhal“ zum Standardbrowser machen will, muss also noch etwas tricksen. Diese zwei Schritte führen zum Ziel:

  1. Die Datei /usr/share/applications/opera-browser.desktop bearbeiten und dem Eintrag „MimeType” folgendes hinzufügen: „;x-scheme-handler/http;x-scheme-handler/https“.
  2. Folgenden Befehl ausführen: „sudo update-desktop-database /usr/share/applications“


Nun taucht Opera auch im Einstellungsdialog zu den „Bevorzugten Anwendungen“ auf.

Wer will Rollen spielen?

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Früher habe ich gerne ab und zu mal Pen&Paper-Rollenspiele gespielt, und auch PC-Rollenspiele wie Neverwinter Nights oder Drakensang machen mir durchaus gelegentlich Spaß. Während Neverwinter Nights wenigstens noch als Linux-Version herausgegeben wurde (der Nachfolger aber leider schon nicht mehr), habe ich ansonsten leider kaum halbwegs grafisch ansprechende Rollenspiele für Linux gefunden – von OpenSource-Projekten ganz zu schweigen. Mit dem vorläufigen Aus von Rastullahs Lockenpracht ist wohl leider auch ein weiterer viel versprechender Kandidat ausgeschieden.

Bliebe noch die Online-Variante, die sogenannten MMORPGs. Bisher eigentlich ein Genre, das mich nicht so richtig gereizt hat – meine Zeit ist mir dann doch zu schade, um meinen Tagesablauf auf die Zeitplanung von Gildenpartnern abzustimmen. Und auch die latente Suchtwirkung dieser Spiele hat mich bisher immer zurückgehalten. Nicht zuletzt spiele ich dann doch nicht so viel, dass ich Lust hätte, auch noch monatliche Abo-Gebühren zu zahlen.

Aus dem Augenwinkel habe ich dabei schon länger PlaneShift beobachtet. PlaneShift ist ein quelloffenes Online-Rollenspiel, das sich derzeit zwar noch in der Entwicklung befindet, aber durchaus schon spielbar ist. Und irgendwann war dann doch die Neugier groß genug, so dass ich mir PlaneShift einmal näher angesehen habe. Hier also ein kleiner Erfahrungsbericht aus Yliakum. (Kleine Bemerkung vorweg: Da ich, wie erwähnt, bisher überhaupt keine Online-Rollenspiele kannte, kann ich auch nicht sagen, was PlaneShift von anderen MMORPGs unterscheidet. Dazu möge sich jeder ein eigenes Bild machen.)

Installation und erster Start

Um dem Spiel beitreten zu können, muss man zunächst einen Account anlegen. Das geht über die PlaneShift-Seite. Bei der Registrierung hat man die Wahl zwischen zwei Spiele-Servern: Zeroping, auf dem besonders viel Wert auf stilechtes Rollenspiel gelegt wird, und Ezpc, wo Rollenspiel weniger im Vordergrund steht. Das Rollenspiel ist einer der spannenderen Aspekte von PlaneShift, also habe ich mich für Zeroping entschieden.

PlaneShift ist für Windows, Mac OS X und Linux erhältlich. Den immerhin 430 MB großen Installer kann man einfach über BitTorrent oder einen der Mirror-Server herunterladen. Die Installation verläuft dann mit dem heruntergeladenen Installer recht problemlos. Ich habe mich der Einfachheit halber für eine Installation im Home-Verzeichnis entschieden. Wenn man den Installer aber nicht als Root laufen lässt, kann kein Starter im Anwendungsmenü erstellt werden. Mit einem kleinen Kniff kann man das aber leicht beheben: Einfach im Installer angeben, dass ein Starter auf dem Desktop erstellt werden soll. Die Datei Planeshift.desktop kann man dann einfach vom Desktop nach „.local/share/applications/“ verschieben, dann taucht auch der Starter im Menü auf.

Nach der Installation ruft man einen Launcher auf, der dem eigentlichen Spiel vorgeschaltet ist. Dieser weist einen auf neue Updates hin und installiert diese, ermöglicht einige Einstellungen wie etwa zur Auflösung und Grafikqualität, und startet letztlich das Spiel.

Charakter-Erstellung

Nach dem Login auf dem Server kann man sich einen Charakter erstellen. Insgesamt lassen sich bis zu vier Charaktere anlegen. Zur Auswahl stehen zwölf verschiedene Rassen. Insgesamt ist Yliakum, die Welt von Planeshift, in meinen Augen etwas abgefahrener als Herr der Ringe, Das Schwarze Auge, oder ähnliches. So gibt es neben den „klassischen“ Rassen wie Menschen, Elfen und Zwergen auch amphibische Wasserelfen, Katzenmenschen oder geflügelte Echsenmenschen. Leider stehen noch nicht für alle Rassen und Geschlechter die entsprechenden Charaktermodelle zur Verfügung, so dass man auf manche Rassen entweder verzichten muss, oder mit einer nicht ganz passenden Spielfigur durch die Welt zieht.

Nach der Festlegung von Rasse, Geschlecht und Aussehen fängt dann die eigentliche Charaktererstellung an. Das System zeigt den Rollenspiel-Fokus von PlaneShift und hat mir dabei sehr gut gefallen: Anstatt nun eine Beruf auszuwählen und Punkte auf bestimmte Fertigkeitswerte zu verteilen, schafft man seinem Charakter eine Geschichte: Vom Geburtstag, Eltern und Geschwistern über Kindheitsereignisse bis zu Erfahrungen in der Jugend. Am Ende hat man dann einen Charakter mit Stärken und Schwächen. Der Weg, den die Figur dann geht, ist aber völlig offen: Jeder Charakter kann im Laufe des Spiels prinzipiell alle Fähigkeiten und Berufe erlernen, selbst eine magische Ausbildung steht jedem offen.

Dem eigentlichen Spiel ist dann ein Tutorial vorgeschaltet. Dort trifft man einige Lehrmeister, die einen mit verschiedenen Aspekten des Spiels vertraut machen. Hat man dies alles durchlaufen, kann man in die Welt von Yliakum starten.

Unendliche Welten …

… warten in Yliakum nicht auf einen. Aber ein ziemlich großer Mikrokosmos. Derzeit besteht die Welt aus drei Städten und einigen kleineren Orten. Einiges mehr soll im Laufe der Entwicklung folgen. Aber auch so hat man einiges zu tun. Dabei ist man relativ frei, wie man sein Spiel gestaltet. Man kann eigentlich den Online-Charakter weitgehend ignorieren und einfach die Nicht-Spieler-Charaktere (NPCs) abklappern und nach Quests fragen. Die gestalten sich in der Regel eher unblutig und erinnern an das gute, alte Adventure-Prinzip: Man kriegt eine Aufgabe, muss jemanden fragen, der einen wieder zum dritten schickt, dem man dann drei Dinge besorgen muss, und irgendwann hat man die ursprüngliche Aufgabe gelöst.

Man kann aber auch einfach mal in die Kneipe gehen, und dort mit jemandem ein Bier trinken. Und dann taucht man so langsam in die Rollenspiel-Erfahrung ein, die einem Offline-Rollenspiele am Computer eben nicht bieten können. Und dort kann es einem dann etwa passieren, dass man in das Interview mit dem Sieger eines Pferde-, ach nee, Rivnak-Rennens gerät, dass eine Reporterin für die im Spiel herausgegebene Zeitung führt.

Technisches

Das Spiel wird über Tastatur und Maus gesteuert. Dabei können viele Aktionen mit IRC-ähnlichen Commandos ausgeführt werden – einige, seltener gebrauchte, sind auch nur so und nicht über die Maussteuerung erreichbar. Will man etwa an einem Fischteich sein Glück versuchen, nimmt man die Angel in die Hand und schreitet mit /fish zur Tat. Auch für die Kommunikation mit anderen Spielercharakteren sind die Kommandos hilfreich. Neben dem vom IRC bekannten /me passes a beer to Dulrik gibt es auch /greet (was eine entsprechende Geste der Figur einleitet), /wink, /laugh und sogar /kiss.

Die Grafik des Spiels ist ziemlich nett, aber vermutlich eher obere Mittelklasse. (Und, hey, Linux-User sind Nethack gewohnt, da ist 3D ja schon ein Kracher! wink )Die Welt wirkt aber insgesamt ziemlich liebevoll gestaltet. So unterscheiden sich die Städte nach den jeweils hauptsächlich ansässigen Rassen in ihrer Architektur. Insgesamt ist das Spiel sehr spielbar, aber man merkt hin und wieder doch, dass es noch in der Entwicklung ist. So sind etwa einige der Fertigkeiten, über die ein Charakter verfügt, de facto noch nicht benutzbar. Auch kann es hin und wieder vorkommen, dass sich Quests aufgrund von Fehlern nicht beenden lassen. Dafür gibt es aber sehr aktive Gamemaster und einen Bugtracker, in dem solche Probleme besprochen werden können und, je nach Komplexität, auch relativ schnell gefixt werden.

Fazit

PlaneShift ist ein wirklich ansprechendes Online-Rollenspiel, das vor allem durch seinen starken Fokus auf lebendiges Rollenspiel besticht. Zwar ist das Spiel noch in der Entwicklung, aber „gefühlt“ ist man über das Stadium der „Tech-Demo“, als die die Entwickler PlaneShift bezeichnen, hinaus. Und irgendwie ist es ja auch reizvoll, einer ganzen Welt bei der Entstehung und Entwicklung zuzusehen. (Und immerhin haben Linux-Nutzer ja Erfahrung im Erstellen von Bug-Reports. wink )

Hinweiskästen in LaTeX

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Mit LaTeX verbindet mich seit längerem eine Hassliebe. Ich finde das Layout von LaTeX-Dokumenten sehr ansprechend, und einige Komfortfunktionen von LaTeX sind auch den gängigen Textverarbeitungen deutlich voraus. Aber LaTeX kann auf der anderen Seite ein ganz schönes Biest sein, wenn man eigene Layout- oder Designideen umsetzen will. Wo man in Writer mal eben mit der Maus einen Kasten aufzieht, muss ich bei LaTeX immer stundenlang das Web durchsuchen, texdoc bemühen und Paketmanuals wälzen. Damit die ganze Arbeit nicht umsonst ist, teile ich meine heutigen Erfolge einfach mal.

In einem Informationsdokument sollen zusätzliche Hinweise und Tipps in abgesetzten Kästen präsentiert werden. Um verschiedene Arten von Informationen unterscheiden zu können, und um das ganze visuell etwas aufzupeppen, sollen neben den Kästen kleine Symbolbildchen platziert werden. Nach einiger Suche bin ich auf diesen Post bei mrunix gestoßen, der mich auf die hilfreiche Idee gebracht hat, nicht lange mit verschiedenen Boxen rumzufummeln, sondern einfach alles über eine Tabelle zu lösen.

Nach ein paar Experimenten ist dann dieses ganz hübsche Ergebnis herausgekommen:



Die Icons sind (mal wieder) dem großartigen Tango-Projekt entnommen. Leider kommt poppler nicht ganz mit der Darstellung klar, wenn ich die SVG-Dateien in PDF konvertiere, daher habe ich mich dann doch für PNG entschieden.

Kurz noch etwas zur Implementierung: Wenn ich LaTeX-Code sehe, der über semantische Textauszeichnung hinausgeht, will ich am liebsten einfach nur weglaufen. (Der ganze Kram ist in der Regel noch verwirrender als Perl, finde ich.) Aber wenn man es etwas in seine Bestandteile zerlegt, kann man sich (manchmal) doch ganz gut zurechtfinden. Ich habe für meine Zwecke also folgenden Weg gewählt:

\newlength{\iconwidth}
\setlength{\iconwidth}{1cm}

\definecolor{boxheadcol}{gray}{.6}
\definecolor{boxcol}{gray}{.9}

\newenvironment{displaybox}[2]{%
  \begin{center}
    \setlength\arrayrulewidth{0.75pt}%
    \arrayrulecolor{white}%
    \renewcommand{\arraystretch}{1.3}%
    \begin{tabular}{p{\iconwidth}p{\linewidth-4\tabcolsep-\iconwidth}}
      \multirow{2}{*}{#2}&\cellcolor{boxheadcol}\textbf{\sffamily\color{white}#1} \\%
      \hhline{~-}%
      &\cellcolor{boxcol}%
}{%
      \\
    \end{tabular}
  \end{center}%
}

\newenvironment{Tipp}{%
\begin{displaybox}{Tipp}{\includegraphics[width=\iconwidth]{icon-tipp}}}%
{\end{displaybox}}

\newenvironment{Hinweis}{%
\begin{displaybox}{Hinweis}{\includegraphics[width=\iconwidth]{icon-hinweis}}}%
{\end{displaybox}}


Nach der Definition von ein paar Farben und Größen wird eine allgemeine Basis-Umgebung für die Kästen definiert. Letztlich werden dort auch nur die Tabellen-Parameter arrayrulewidth, arrayrulecolor und arraystretch angepasst und dann eine Tabelle mit entsprechend gefärbten Zellen erzeugt. Für die eigentlichen Kästen („Tipp“ und „Hinweis“) werden dann angepasste Umgebungen definiert, die die Überschrift und das Symbol setzen.

Das komplette Beispiel gibt es auch zum Herunterladen:
tipp.zip
Vielleicht kann ja jemand was damit anfangen.

WM 2010: Fehlentscheidung?

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Nein, nicht die Schiedsrichterentscheidungen der heutigen Spiele sind gemeint. Sondern die Design-Änderungen bei Ubuntu.

OK, die meisten sind vermutlich froh, dass die ewige Reihe der Blogposts zum neuen Ubuntu-Design langsam mal abgebrochen ist. Warum sollte man das leidige Thema ausgerechnet jetzt wieder aufgreifen? Weil neue Fakten aufgetaucht sind:

Gerade das Erdbraun von Ubuntu hat immer viel Schelte bekommen. Aber wenn man sich einmal den FIFA-Trailer im Fernsehen ansieht, merkt man: Afrika ist in, braun ist in, Ethno-Wirbelbilder sind in. Gerade jetzt hätte Ubuntu mit seinem braunen Design endlich mal punkten können, aber nein, gerade jetzt muss ein kaltes, westlich-modernes, herzloses Lila-Orange eingeführt werden.

Wie schön hätte sich jetzt etwa das Design aus Ubuntu 8.04 Hardy Heron in die allgemeine Afrika- und WM-Euphorie eingefügt. Und hätte nicht auch Ubuntu davon profitieren können? „Das Betriebssystem zur WM in Südafrika – aus Südafrika“. Dann noch eine „Ubuntu World Cup Edition“ mit vorinstalliertem Spieleplaner und Vuvuzela-Filter. Mehr Aufmerksamkeit hätte man für Ubuntu doch kaum bekommen können.

Bald ist die WM vorbei, und damit auch diese einmalige Chance für Ubuntu. Wenn uns das nicht noch Leid tun wird …

[update]Ich befürchte, ich habe mich nicht ganz verständlich machen können: Bazinga![/update]

Die Evolution der PIM-Synchronisierung

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Selten waren Darwin und Moses so einträchtig – SyncEvolution und Genesis sind in neuen Versionen erschienen und bringen PIM-Synchronisierung unter GNOME wieder einen Schritt voran.

SyncEvolution ist mittlerweile kein Freizeitprojekt mehr, sondern die offizielle Sync-Lösung von Moblin/MeeGo. Kein Wunder, dass die Entwicklung seit der letzten stabilen Version deutliche Schritte voran gemacht hat. Neu ist eine eigene GUI, aber auch unter der Haube hat sich einiges getan. Wer sich für die Details interessiert, dem sei die offizielle Release-Mitteilung ans Herz gelegt.

Schon zwei Tage vor dem Release von SyncEvolution 1.0 ist die darauf aufbauende Version 0.6 von Genesis, meinem leichtgewichtigen SyncEvolution-Frontend, erschienen. Die neue Version trägt dem geänderten Umfeld Rechnung, in dem Genesis steht: Der SyncEvolution-Kern bietet bessere Möglichkeiten, Frontends anzubinden und mit sync-ui bringt SyncEvolution nun selbst ein mächtiges Konfigurationswerkzeug mit. Aber auch Ubuntu hat mit dem AppIndicator das Benachrichtigungsfeld kräftig umgekrempelt und nebenbei schon wieder ein neues Icon-Thema für Panel-Icons etabliert.

All das hat dazu geführt, Genesis noch einmal (fast) von Grund auf neu zu schreiben. Es ist nur noch der Code aus den bisherigen Versionen übernommen worden, der nach wie vor gebraucht wird. Genesis setzt diesmal auf Quickly auf (über das ich ja schon einmal ausführlicher geschrieben habe). Dies soll vor allem neue Releases einfacher machen, da Quickly sich um den Paketbau und den Upload ins PPA kümmert. Auch für Quickly war dies ein guter Alltagstest, und nebenbei konnten ein paar Bugs identifiziert und behoben werden.

Viel Spaß mit der neuen Version!
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