Fredo's Blog

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Posts tagged with "Linux"

Still und heimlich …

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… ist endlich die finale Version 0.4 von Genesis, meinem Frontend für SyncEvolution, erschienen. Nachdem ich schon länger den Einsatz der Beta empfohlen hatte, weil diese im Gegensatz zur 0.3 SyncEvolution 0.8 unterstützt, habe ich mich entschlossen, jetzt den Beta-Test für beendet zu erklären.

Grund der Verzögerung sind zwei Bugs, die ich leider bis heute nicht verlässlich reproduzieren kann. Sie sind aber weder gravierend noch treten sie sehr oft auf, von daher sind sie auch kein Grund, ewig mit dem Release zu warten. Sie haben aber dafür gesorgt, dass Genesis ein einfaches Logging-System integriert hat, mit dem ich hoffe, den Fehlern vielleicht doch noch mal auf die Spur zu kommen.

Der eigentliche Mehrwert der finalen Version gegenüber der Beta ist sicherlich, dass es jetzt endlich ein .deb-Paket gibt, und ein Paketrepository.

Wie immer wünsche ich viel Spaß mit dem neuen Release und ermutige alle, selbst an der Verbesserung von Genesis mitzuwirken – sei es über Bug-Reports, Code oder sonstwas. :-)

Das bisschen Perl kann so schlimm nicht sein...

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Ich kann kein Perl. Weder lesen noch schreiben. Hab ich auch nie gebraucht.

Bis vor ein paar Tagen. Da habe ich einen Bug in meinem liebsten Scanprogramm gscan2pdf gefunden: Schwarz-Weiß-Bilder wurden durch unpaper immer wieder in Graustufenbilder umgewandelt.

Tja, und der Autor von gscan2pdf ist wohl nicht mehr so ultra-schnell im Beheben von Bugs wie noch vor einiger Zeit. Hat vermutlich auch mal anderes zu tun, der gute Mann. Also, nicht jammern, Ärmel hochkrempeln. Dank Class Browser Plugin findet man sich mit gedit auch einigermaßen schnell in der riesigen Perl-Datei zurecht, aus der gscan2pdf besteht. Und mit ein bisschen Nachdenken sowie etwas Copy&Paste habe ich dann tatsächlich meine ersten Zeilen Perl zusammengebastelt.

Das hat nicht unbedingt das Zeug dazu, ein Hobby zu werden. Aber so schlimm ist es auch nicht, wie ich bisher dachte... Naja, sicherlich fallen den Profis unter euch jetzt noch ein paar dumme Fehler auf. Dann hätte dieser Blogeintrag sogar noch etwas positives, nämlich ein bisschen Qualitätssicherung, bewirkt. :-)

Literaturverwaltung unter Linux II oder: So schnell kann es gehen…

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In einem meiner letzten Artikel habe ich Literaturverwaltungsprogramme vorgestellt. Ich persönlich habe bis jetzt immer Pybliographer verwendet. Jetzt ist nur leider das eingetreten, was ich insgeheim schon befürchtet hatte: Pybliographer ist tot. Zumindest findet man auf der Webseite den großen Hinweis:

This project is looking for a new maintainer



Also, was nun? Literaturverwaltung stellt einen ziemlich wichtiges Werkzeug meiner Arbeit dar, und das einzige, mit dem ich mich bis jetzt auf Dauer einigermaßen anfreunden konnte, wird nicht weiterentwickelt. Das ruft in mir einen lange verdrängten Gedanken wach: »Eigentlich müsste man mal eine richtig gute Literaturverwaltung für Linux entwickeln…«

Realistischer Weise muss ich aber einsehen, dass ich das gar nicht könnte – zumindest nicht allein. Aber ein paar Ideen hätte ich schon. Und es gäbe ja auch ein paar Programme, bei denen man sich bedienen könnte.

Da ich irgendwie denke, dass Linux doch viel an Universitäten genutzt wird, kann ich mir gar nicht recht vorstellen, dass andere nicht auch ein gutes Literaturverwaltungsprogramm unter Linux suchen. Also: Wer hätte an einem solchen Projekt Interesse und kann Programmieren (ich würde ja Python bevorzugen) oder würde auf andere Weise helfen wollen?

Um gleich möglichen Enttäuschungen vorzubeugen: Ich will erst einmal nur sondieren, ob sich ein solches (nicht ganz triviales) Projekt überhaupt realisieren ließe. Vielleicht stellt es sich am Ende auch als unrealistisch heraus. Es wäre aber zu schade, diese Idee nicht wenigstens einmal in den Raum zu stellen.

Sprechen Sie Mini?

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So, jetzt ist es so weit: Ich bin auch unter die Netbooker gegangen.

Ich habe mich für das Dell Inspiron Mini 9 entschieden. Dell mag ich sowieso, das Preis-Leistungs-Verhältnis scheint auch zu stimmen (auch wenn man ja leider immer noch den Versand dazurechnen muss) und für ihren Ubuntu-Kurs müssen sie ja auch mal belohnt werden. Außerdem finde ich es auch praktisch, wenn ich mein Wunschsystem schon gleich vorinstalliert habe.

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Wie kommt die Garamond ins LaTeX?

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Vor ein paar Tagen fragte mich mein Chef, wie man eigentlich die Garamond in LaTeX verwenden kann. TeXLive liefert eine garamond.sty mit, aber die scheint nicht zu funktionieren.

Die Garamond ist wirklich eine schöne, wenn auch sehr klassische Brotschrift. Gerade für den Textsatz in Büchern macht sie eine Menge her. Wäre also gut, sie auch in LaTeX verwenden zu können. Also habe ich mich mal etwas auf die Suche gemacht. Es ist etwas umständlicher, als ich erwartet hätte, aber wenn man erst mal weiß, wie...

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Swiff Deck

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Auf meinem Arbeitsrechner habe ich einmal versucht, so weit wie möglich mit der Standardkonfiguration von Ubuntu auszukommen. Also erst einmal ohne Flashplayer. Der hübsche integrierte "Welchen Flashplayer wollen Sie installieren?"-Dialog von Ubuntu muss leider erst bewusst provoziert werden, indem man z.B. auf eine dezidierte Testseite für Flashinhalte geht. Viele Webseiten, wie z.B. YouTube, probieren ohne installierten Flashplayer gar nicht erst, die Inhalte anzubieten, sondern verweisen einen gleich auf die Adobe-Downloadseite.

Hatte ich den Dialog aber erst einmal vor der Nase, wollte ich dann auch einmal einen Blick auf die freien Alternativen werfen. Ich habe mich nicht für Gnash, sondern für swfdec entschieden. Und ich muss sagen, ich bin ziemlich positiv überrascht. Die Software wirkt ziemlich stabil, viele Seiten laufen auch tadellos. An einigen Stellen stößt man noch an Grenzen, manche Seiten funktionieren eben doch noch nicht. Aber ich hätte gedacht, dass die freien Flashplayer noch wesentlich weniger nutzbar wären. Gnash habe ich dann gar nicht mehr ausprobiert, aber über diese Alternative habe ich auch in der Regel weniger positive Berichte gelesen.

Swfdec setzt recht stark auf GNOME-Komponenten wie GTK, Cairo, GStreamer. Aber vielleicht ist auch genau das der Grund für die recht flotte Entwicklung und den guten Zustand des Programms. So muss man weniger selbst schreiben, und das ist ja auch ein Stück weit der Sinn des OpenSource-Ökosystems. Leider konnte ich das Plugin aber noch nicht zur Zusammenarbeit mit Opera bewegen, so dass zu Hause nach wie vor Adobes Player zum Einsazu kommt.

Einen positiven Seiteneffekt hat swfdec übrigens auch: Es spielt Flash-Inhalte nicht sofort ab, sondern zeigt erst einmal einen einfachen großen Play-Button auf grauem Grund. So hält man sich auch die Massen an Flash-Werbebannern vom Leib, denen man sonst so begegnet.

Mir als SVG-Enthusiasten tut es ja eigentlich weh, dass Flash mit freier Software im Browser besser läuft als SVG. Aber zumindest scheint auch der swfdec-Hauptentwickler langfristig die Abschaffung von Flash anzustreben. Und wer weiß, vielleicht lassen sich Techniken von Swfdec ja wiederverwenden, um animiertes SVG in Firefox zu realisieren...

Literaturverwaltung unter Linux: Die Programme

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Für die wissenschaftliche Arbeit stellt die digitale Literaturverwaltung eine der wesentlichen Errungenschaften dar. Mühelos lässt sich so sicherstellen, dass alle zitierten Werke auch im Literaturverzeichnis auftauchen, dass alle Einträge einheitlich formatiert sind, oder dass sich Literaturverzeichnisse nach verschiedenen Richtlinien erstellen lassen.

In diesem Artikel möchte ich einige der verfügbaren Literaturverwaltungsprogramme vorstellen.

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Genesis 0.4 kommt

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Das bevorstehende Release von SyncEvolution 0.8 hat mich etwas unter Druck gesetzt: Genesis hatte Probleme, mit der neuen Version zusammenzuarbeiten. Aber so ein bisschen Druck tut ja auch mal ganz gut und hat dafür gesorgt, dass ich mich mal wieder drangesetzt habe.

Das Ergebnis war ein komplett neues Konfigurations-Backend, das jetzt nicht mehr selbst in den Dateien rumfummelt, sondern das neue Kommandozeileninterface von SyncEvolution nutzt. Diese doch ziemlich grundlegende Änderung hat mich dazu gebracht, zwei Neuerungen im Entwicklungsprozess einzuführen:
  • Ich habe für die neue Version einen eigenen Branch eröffnet. So kann ich die alte Version noch weiterpflegen (für die Nutzer von SyncEvolution 0.7) und konnte etwas radikaler umbauen.
  • Es gibt das erste Mal eine öffentliche Beta-Version. Nachdem ich bei der 0.3 ziemlich schnell die 0.3.1 nachgeschoben hatte, sollen mir jetzt die User bitte vor der Freigabe der finalen Version den Bugtracker einrennen. :-)


Insgesamt bin ich sehr positiv überrascht, dass sich doch etwas auf der Projektseite von Genesis tut. Es gab ein paar Bugreports und, für mich noch überraschender, einige Übersetzungen. So gibt es Genesis jetzt in Russisch, Niederländisch, Französisch und Spanisch. An dieser Stelle vielen Dank an alle, die zu dem Projekt beigetragen haben!

Da dieses Blog nicht sehr gut geeignet ist, technische Fragen zu Genesis zu beantworten, soll das zunehmend auf der Projektseite passieren. Auch werde ich dort jetzt neue Versionen bekanntgeben. Über allgemeines Feedback freue ich mich aber auch hier im Blog. :-)

Dann wünsche ich erst einmal allen Nutzern viel Spaß mit der neuen Version!

P.S.: An die Ubuntuuser: Schön, jetzt auch auf dem Planet vertreten zu sein! Und heute bekommt ihr gleich zweimal was von Genesis zu lesen: Cubitus hat einen schönen Artikel über die Synchronisierung mit ScheduleWorld geschrieben, in dem er auch Genesis erwähnt. Der Artikel war auch der eigentliche Grund, dass ich doch heute noch das Release der Beta fertig gemacht habe. :-)

P.P.S.: To my international readers: If you want to follow the development of Genesis, please watch the Announcements on Launchpad. In the future, I'll write primarily German on this blog, so there's the best place to get information and ask questions.

Zu OpenSource beitragen

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Es gibt viele Möglichkeiten, zu OpenSource beizutragen. Dabei sind mir rückblickend ein paar richtige Highlights eingefallen, bei denen ich das Gefühl hatte, wirklich etwas beizusteuern.

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Finally: New Genesis Release

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It has taken its time. But now Genesis 0.3 a.k.a. "Let there be Light" is released.

Highlights are the long awaited fix for the changed API in python-evolution, and support for Autostart and syncing in fixed intervals.

The part that took me the longes time, though, was an appropriate install script. I decided that I would drop a patch (after already having integrated it) from a user which added an autotools based install system. I just didn't have enough of a clue about autotools to really maintain this. So I went back to my original plan to write a distutils based install script.

Much inspiration was taken from the Jokosher setup,py script. I also have how a basis to eventually add a debian package for Genesis. I'll see if I can figure out how those things work.