Fredo's Blog

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Posts tagged with "Dell Mini"

Opera als Netbook-Browser

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Eigentlich nutze ich überall Opera als Webbrowser. Auf meinem Netbook habe ich aber bislang Chromium eingesetzt. Der Browser ist sehr schlank, die Oberfläche sparsam, so dass man viel Platz für die eigentlichen Inhalte hat – und der Browser gilt als sehr schnell. Gerade auf einem Netbook mit begrenztem Platz und begrenzten Ressourcen vorteilhafte Eigenschaften.

Irgendwie bin ich aber mit Chromium doch nicht warm geworden. Das Design spricht mich persönlich irgendwie nicht an, aber vor allem hat mich ausgerechnet die Geschwindigkeit gestört: Während Chromium in Benchmarks seine Geschwindigkeit voll ausspielt, hat mich vor allem die Wartesekunde beim Aufruf jeder Seite gestört. Das Surfen fühlte sich einfach träge an.

Also doch wieder zurück zu Opera. Aber im Vergleich zu Chromium fällt dann doch auf, dass Opera vergleichsweise verschwenderisch mit dem Platz umgeht. Aber mit ein paar Tricks und Kniffen kann man Opera zu einem recht gediegenen Netbook-Browser machen. Kernzutat: Erweiterungen, die Opera seit Version 11 unterstützt. War man früher bei Opera der Meinung, dass Extensions nur Defizite des Kernbrowsers kompensieren, hat man in Oslo seine Meinung jüngst offenbar geändert. Ich halte das Argument zwar immer noch für zutreffend, aber immerhin kann man mit Extensions einige Änderungen im Browser ausprobieren, ohne dass sie gleich im Kern implementiert werden.

Erster Schritt: Statusleiste weg. Chromium hat es vorgemacht, Firefox ist nachgezogen, Opera kann man es (zumindest rudimentär) beibringen. Die Popup-Statusbar zeigt ein kleines Overlay mit der Zieladresse in der linken unteren Ecke, wenn man mit dem Mauszeiger über einem Link ist. Da Opera-Erweiterungen selbst keine Einstellungen des Kern-Browsers ändern können, ist man selbst dafür verantwortlich, die alte Statusleiste in Rente zu schicken. Das geht über Erscheinungsbild (Umschalt+F12) → Symbolleisten → Statusleiste deaktivieren.

Aber man kann noch einen Schritt weiter gehen. Um auch horizontal noch etwas Platz zu gewinnen, kann man auch die Scrollbalken ersetzen. Da ich ohnehin immer über die Scrollleiste am Touchpad (oder die Leertaste) scrolle, kann ich auch gut darauf verzichten. Über Einstellungen → Erweitert → Browser → Bildlaufleisten zeigen deaktivieren kann man die Platzfresserchen loswerden. Um trotzdem noch einen visuellen Eindruck von der Position auf der Seite zu bekommen, bietet sich die Erweiterung Slim ScrollBar an. Das Ganze erinnert etwas an die Ideen hinter Ubuntus Overlay Scrollbars.

Unter Ubuntu kriegt man mit dem Ambiance-Theme auch noch optisch den richtigen Dreh. So fügt sich Opera schön in das Unity-Netbook-Design ein:



Und noch als Tipp zum Schluss: Opera nutzt bisher noch nicht GNOMEs neuen Mechanismus zur Registrierung in den „Bevorzugten Anwendungen“. Wer Opera unter Ubuntu 11.04 „Natty Narwhal“ zum Standardbrowser machen will, muss also noch etwas tricksen. Diese zwei Schritte führen zum Ziel:

  1. Die Datei /usr/share/applications/opera-browser.desktop bearbeiten und dem Eintrag „MimeType” folgendes hinzufügen: „;x-scheme-handler/http;x-scheme-handler/https“.
  2. Folgenden Befehl ausführen: „sudo update-desktop-database /usr/share/applications“


Nun taucht Opera auch im Einstellungsdialog zu den „Bevorzugten Anwendungen“ auf.

Der Karmic Koala ist da. Doch wo sind die Netbook-Torrents?

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Dass die jüngste Ubuntu-Version, 9.10 a.k.a. Karmic Koala, gerade herausgekommen ist, dürfte bekannt sein. Für mich ein Grund, auch meinen Dell Mini 9 einmal mit der neuen Version zu beglücken. Deswegen wollte ich mir das Netbook-Image herunterladen, und bin auf der entsprechenden Download-Seite gelandet. Dort lässt sich jedoch, im Gegensatz zu den Seiten mit den üblichen CD-Images, kein Link zur Torrent-Datei finden. Und der normale Download von den Ubuntu-Mirror-Servern ist doch eher gemächlich (auch kein Wunder, so kurz nach dem Release).

Zum Glück bin ich dann doch fündig geworden, auf dieser Seite findet man etwas weiter unten auch den Torrent-Link. Damit geht es dann wirklich flink.

Übrigens: Die Anleitung, auf die bezüglich der Erstellung eines bootfähigen USB-Sticks für die Installation des UNR verwiesen wird, scheint eher veraltet und nicht gerade zielführend zu sein. So bekommt man das Netbook-Image jetzt als .iso, nicht als .img. Die notwendige Prozedur ist aber noch wesentlich einfacher: Unter „System → Systemverwaltung“ findet sich der praktische „USB-Startmedien-Ersteller“, mit dem sich sehr leicht ein passender USB-Stick bespielen lässt.

Ubuntu Netbook Remix auf dem Dell Mini 9

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Dell hat für sein Netbook ja einen eigenen Starter entwickelt. Viele Komponenten bauen auf Techniken auf, die für den Ubuntu Netbook Remix entwickelt worden sind, aber der Starter, also der sichtbarste Teil, ist eine Eigenentwicklung. Der Starter macht auch optisch einiges her, die Knöpfe für die Kategorien und Programme sind schön groß, und dezente Animationen setzen die Menüs hübsch in Szene.

In letzter Zeit habe ich dann aber doch immer häufiger neidisch zu einem Kollegen rübergeschielt, der auf seinem eeePC den Ubuntu Netbook Remix laufen hat.

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Sprechen Sie Mini?

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So, jetzt ist es so weit: Ich bin auch unter die Netbooker gegangen.

Ich habe mich für das Dell Inspiron Mini 9 entschieden. Dell mag ich sowieso, das Preis-Leistungs-Verhältnis scheint auch zu stimmen (auch wenn man ja leider immer noch den Versand dazurechnen muss) und für ihren Ubuntu-Kurs müssen sie ja auch mal belohnt werden. Außerdem finde ich es auch praktisch, wenn ich mein Wunschsystem schon gleich vorinstalliert habe.

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