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Warum nicht Graz?

sollt ich echt mal hin

Posts tagged with "Wien"

Herbst und Groupies

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Vor meiner Tür fallen die Blätter, ein kalter wilder Wind wird kommen. (Naja, der Wind ist schon da, aber das Zitat, das keiner kennt, muß schon intakt bleiben.) Und wie fast immer, wenn der Winter kommt, tauchen Lisa und Georg auf und verbreiten trotzdem gute Laune. Nachdem sie sich in so ziemlich jedem Nationalpark der westlichen USA zum Junior Ranger haben küren lassen, schauen sie sich jetzt eine Woche lang San Francisco und Umgebung an, und da ich zur Umgebung gehöre, hab ich mich auch anschauen lassen. Die Lisa meint mal wieder, ich wäre dem Verhungern nahe, aber da hat sie Unrecht. Aber sicherheitshalber ess ich ganz viel Eis. Außerdem werd ich nicht mehr sehr viel radeln, heute in der Früh hats nur 12.7 richtige Grad und starken Wind und grau(sig)e Wolken gehabt, also bin ich lieber mit dem Bus gefahren.

Sonst gibts keine aufregenden Neuigkeiten, ich freu mich aufs Ende. Heute habe ich die hoffentlich letzten größeren Probleme in meinem Code gefixt, in den letzten sieben Arbeitstagen wird alles noch ein bissi abgerundet und dokumentiert und verpackt und durchbesprochen. Und mit ein paar Formularen kämpfen und mir Unterschriften holen darf ich auch noch, und dann muß ich mir überlegen, was ich alles in meinen Koffer packe und was ich vielleicht auf Steuerzahlerkosten mit der Post schicken werde. Der Hubertus kommt höchstwahrscheinlich in eine Kiste (verpacken kostet beim Fahrradgeschäft 40 Dollar, den Rest kann ich hoffentlich dem Labor anhängen), und da sich doch eine Menge Papier angesammelt hat, schlepp ich die Bücher und Papers vielleicht auch nicht selber.

Selber schleppen werde ich allerdings mein LLNL-Häferl, seines Zeichens das allerletzte. Der Welt. Unser Employee Store macht nämlich im Zuge der Vertragsumstellung zu, und es scheint ungewiß, ob er in anderer Form wieder aufmachen wird. Daher wird ausverkauft, und das letzte Häferl hab eben zufällig ich abgekriegt. Ein T-Shirt, das laut Rechnung für Ladies ist, hab ich mir auch gekauft. So kanns gehen.

Von Cobras und bunten Bäumen (wie biblisch)

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Heute in der Post: Ein einseitiger Brief plus Deckblatt, das hat unbedingt per Fedex sein müssen, die Hauspost im Labor ist einfach nicht cool genug. Im nächsten Brief dann Antragsformulare für COBRA; was COBRA ist, wird zwar nirgends wirklich erklärt, aber nach vagen Andeutungen zu schließen geht es um eine Verlängerung meiner Krankenversicherung bis zu 18 Monate über das Ende meiner Anstellung hinaus, wenn ich will. Und schließlich, ich bin ja noch so um die 20 Tage da, das ungefähr dritte Welcome-Paket von ebendieser Krankenversicherung. Die ersten drei Monate nach der Anmeldung haben sie nichts von sich hören lassen, aber in letzter Zeit drehen sie voll auf; vor ein paar Wochen hab ich ein dickes Buch mit Krankheiten bekommen, das ist glaub ich ganz interessanter Lesestoff für Hypochonder. Ich frag mich, wieviel Post sie mir noch zukommen lassen wollen, aber "Kaiser Permanente" klingt schon nach Dauerpropaganda.

Als nettes Detail, das ich bis jetzt nicht erwähnt hab, ist Kalifornien übrigens ziemlich zweisprachig, weswegen ich hier auch Soft Skills beigebracht bekomme; ich habe mich schon so daran gewöhnt, daß ich beim Heimkommen gar nicht mehr weiß, wo ich bin, bis mir der Fluchtplan an meiner Zimmertür versichert: keine Sorge, usted esta aqui (was wesentlich poëtischer klingt als "you are here"). Das erwähne ich aber eigentlich nur, weil eben auch das heute angekommene Heftl von der Krankenversicherung in zwei Sprachen ist. Die darin enthaltenen Infos sind natürlich lokalisiert, und wegen diesem Berg in der Nähe wohne ich also für Kaiser in der Área de Diablo, was einfach höllisch cool klingt.

Ja sonst tut sich nicht viel. Am Wochenende waren wir wieder bissi wandern, diesmal im Big Basin Park. Ich hab ein paar Fotos gemacht, und vielleicht kommen die auch mal online, aber wer wissen will, wie es ausgesehen hat, kann einfach die Fotos vom Ausflug in die Muir Woods vor ein paar Monaten konsultieren. Es war ziemlich gleich, tausendjährige Redwoods, einige von offensichtlich regelmäßig auftretenden Waldbränden stark verkohlt (rot-schwarz sozusagen, auch wenn das ein gleichzeitig voll obskurer und total billiger Schmäh ist).

Apropos Waldbrand, keine Angst, direkt bei uns gibts keinen Wald, und das trockene Gras ist zwar prinzipiell brennbar und stellt das auch immer wieder mal unter Beweis, aber so richtig über weite Strecken fortpflanzen tut sich das Feuer da nicht. Von den Bränden ringsum kriegen wir also nur die Asche ab, die auch spektakuläre Lichteffekte erzeugt. Was mich spontan daran erinnert, daß der Hubertus letzte Woche eine Hinterreifenpanne abbekommen hat, aber wir waren beim Onkel Fahrraddoktor und waren bald wieder flott.

Nachdem uns heute eine riesige braungelbe Spinne (ich habe sie Joey getauft) im Büro besucht und uns geholfen hat, die Sekretärinnen zu erschrecken (naja, zwei der drei anwesenden; die Tiffany hat sie cool gefunden), habe ich lang mit dem Markus telefoniert (zuerst mit dem Dan zu dritt, der hat dann wegmüssen). Ihm gehts gut, danke der Nachfrage; ihr habt ja ganz interessante Projekte laufen in diesem "Österreich", ich glaub ich werd da mal vorbeischauen. Aber solang ich hier bin, hat er mir aufgetragen, unbedingt noch Alcatraz zu besuchen. Mal schaun.

So, und schließlich noch mein Poster, es wollte jemand sehen, ich verstehe auch nicht warum. Bitte sehr. Ich weiß, das PDF wird nicht überall korrekt angezeigt, das liegt an der Firma mit M, und ich meine damit nicht Motorola. (Und auch nicht Müllermilch.) Ich habe eine viel coolere Version, die überall korrekt angezeigt werden müßte, außerdem ist sie in der Originalgröße von 48 mal 32 Intsch, aber die Version hat noch keine Zensurnummer drauf, also papp ich sie da lieber nicht her. Wer sich das Poster nicht ansehen kann oder will oder unentschlossen ist, es geht nur um ein paar bunte abstrakte Syntaxbäume, die mittlerweile übrigens viel bunter und beeindruckender sind, weil jetzt tun wir wirklich Zeug, das nie ein Mensch zuvor getan hat. Und natürlich würde ich euch euch gerne die viel cooleren bunten abstrakten Syntaxbäume (die korrekt übersetzt eher "Abstrakte-Syntax-Bäume" oder "Bäume der abstrakten Syntax" heißen sollten, es ist nämlich die Syntax abstrakt, nicht der Baum) zeigen, aber die haben auch keine Zensurnummer, und eine Zensurnummer bekommen ist recht teuer. Und wir haben kein Steuergeld zu verschwenden, das geht alles für einseitige Fedexe drauf. Ein Kreis schließt sich.

Labortag

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Es ist der erste Montag im September, das ist der Labor Day, und der zeichnet sich vor allem dadurch aus, daß ich wie an allen Feiertagen nicht ins Labor darf. Ich könnte jetzt anmerken, daß am Labor Day nicht ins Labor dürfen ungefähr so ist wie am Tag der Arbeit nicht arbeiten, aber das wär ja wohl ein alter Hut. Also merke ich das explizit nicht an. So! (Wie meta.)

Dafür kann man an verlängerten Wochenenden vortrefflich was für die Diplomarbeit tun, und gestern hab ich sogar schon was geschafft. Heute ist es auch bald soweit, nach zeitunglesen und abwaschen und dumme Sachen in den Blog posten und Kartoffeln kochen und so. Der Durchbruch gestern ist gekommen, als ich ein Paper, das ich schon mal viel zu schnell gelesen und nicht verstanden hatte, nochmal durchgearbeitet hab und draufgekommen bin, daß ja eigentlich alles voll easy ist. Ich glaub solche Momente sind hilfreich, auch wenn sie über 13 Monate nach Beginn der Arbeit kommen. Besser spät als noch später.

Nun gut. Das Video des Tages zeigt Dick Cheney, wie er einigermaßen weise Worte spricht. Der Artikel des Tages handelt hingegen davon, daß der durchschnittliche als "arm" eingestufte Haushalt in den USA ein Haus mit drei Schlafzimmern "besitzt", sehr viele auch DVD-Player und Kabel- oder Satellitenfernsehen. Außerdem haben die Armen mehr Platz als der durchschnittliche (nicht notwendigerweise arme) Wiener. Eignet sich hervorragend für unreflektiertes Lesen, der Artikel.

Aber genug Amerikana, die Person des Tages ist Thomas McCabe. Der ist zwar auch Amerikaner, aber man kann einen wackligen Österreichbezug konstruieren, und zwar so: In der Kurzbio am Ende seines einflußreichen Papers A Complexity Measure (PDF; ich habe es mir schon auf Steuerzahlerkosten ausgedruckt, aber noch nicht auf Steuerzahlerkosten oder sonstwie durchgelesen) heißt es unter anderem: "He also, during a military leave, served as a Captain in the Army Security Agency engaged in large-scale compiler implementation and optimization." Ich hab zwar nicht viel Respekt for die US Army, aber das hat mich dann doch hellhörig gemacht.

Mein Plan ist daher, daß ich meine Beziehung zu einem mittelrangigen Milizoffizier des österreichischen Bundesheeres dazu nütze, das Verteidigungsministerium von der Notwendigkeit der Forschung an Compilern zu überzeugen. Die Sache wird dann wohl als Allgemeine Übersetzerbautruppenschule (AÜTSch) geführt werden. Die Maria-Theresien-Kaserne benennen wir nach Grace Hopper um, und falls sich wer um die Finanzierung sorgt, kann einfach das Geld aus dem Assistenzeinsatz an der Grenze umgeleitet werden. Im Vorjahr und heuer bin ich insgesamt dreimal mit Reisebussen völlig ohne Grenzkontrolle aus den nicht schengenkonformen Staaten Tschechien bzw. Ungarn über die österreichische Grenze gekommen; von daher, und weil ich nicht glaube, daß die Schlepper so blöd sind, sich an die für sie vorgesehenen Abschnitte der grünen Grenze zu halten, ist es wohl effektiver, jedem tatenlosen Grenzbeamten des Innenministeriums einen Rekruten zur Seite zu stellen, der ihm in den Hintern tritt (ist wohl für die Rekruten auch witziger), und die restlichen Soldaten werden eingespart, das Geld kommt an die AÜTsch (geistiger Grenzschutz!).

Als Logo habe ich analog zur Biene einfach mal die Motte vorgesehen, aber man könnte statt des Edelweiß auch nur einen abstrakten Syntaxbaum einplanen. Wenn alles gut läuft, könnten wir auch noch die in Österreich sträflich vernachlässigte Computerlinguistik etwas unterstützen, etwa im Rahmen des Wehrinstituts für Linguistik und Militärische Aufklärung und Abwehr durch automationsgestützte Auswertung abgefangener Auslandsanrufe (WILMAAaAaAA). Wär das nicht toll? Was ich nicht alles unternehme, um euch zu schützen!

Ich glaube, irgendwas wollte ich noch breittreten, aber vielleicht ist das auch schon genug Idiotie für einen Artikel.

Herzilein!

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So ein iPhone ist schon bemerkenswert, die fitzelkleinen Tasten können beim Tippen die Gedanken meines klobigen Riesendaumens erraten. Und die Auflösung des Bildschirms ist nicht ohne. Aber was genau der Sinn davon sein soll, eine ganze Webseite auf einmal auf den Bildschirm zu pappen, und wie man hineinzoomen kann, um den Inhalt doch noch zu erfassen, das ist zwei hochbezahlten Atomwaffenbauern nicht ganz klar.

Aber das nur am Rande, weil es gibt was wichtigeres als Elektronik: Schnitzel.

In San Francisco findet sich das Schnitzelhaus, wo man ignorante Koreaner, Inder sowie Franzosen in den Wiener Schmäh, Marke Gasthaus, Abteilung Nordkalifornien, einführen kann. (In angewandten Schmäh am Arbeitsplatz führen wir sie schon länger ein, seit Mai prangt "Welcome to the world of Schmäh", [ʃmiː] ausgesprochen, auf einem unserer Whiteboards im Büro. Und der Han kann auch schon sehr gut "Heast Oida" sagen.) Der Besitzer kommt von der Hernalser Hauptstraße, die Kellnerin aus Würzburg, das restliche Personal offenbar aus Mexiko. Die Deko ist bayerisch angehaucht, aus den Boxen schallen die Wildecker Herzbuben und Konsorten, man fühlt sich also zünftig.

Mmm, Floisch. Mmm, Sauerkraut. Mmm, Knödel. (Na gut, die waren nicht so herausragend.) Mmm, Gerstensaft aus dem schönen Bad Köstritz. Mmm, mal wieder als Gast im Wiener Sinn behandelt werden. Schön wars! So einfach kann es sein, für ein paar Stunden wieder daheim zu sein.

Beim anschließenden Billard in Livermore hab ich sogar einmal gewonnen, da kann was nicht stimmen. Primär hat nicht gestimmt, daß der Han bevorzugt meine Kugeln versenkt hat, aber da werde ich ihm nicht im Wege stehen.

Bohren in the U.S.A.

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Zahnarzt! Immer wieder ein Spaß. Nun, eigentlich gehe ich Zahnärzten und Polizisten normalerweise eher aus dem Weg, aber wenn die Gegend des rechten oberen Eckzahns von einer Woche auf die andere ihr Verhalten ändert, ist es Zeit für Dr. Greci. So, und als Freund plumper Stilmittel (ich lese gerade "The Jungle" von Upton Sinclair; ich hab zwar schon viele Bücher gelesen, die eine Einleitung von einem Literaturwissenschaftler beinhalten, aber das ist das erste, in dem der Literaturwissenschaftler sich nicht zu schade ist, das Buch, welches man gerade in Händen hält, zu verreißen) vertage ich den Rest der Geschichte auf das Ende dieses Artikels, Spannungsbogen oder so.

Ich hab eine hübsche goldene Bankomatkarte, juhu! Damit hat WaMu mein Vertrauen gewonnen, ich habe mich mit meinem Gehaltsscheck für den Mai revanchiert. Und in ein paar Tagen ist ja schon Juli, da kriegen sie bald noch einen Scheck nachgeschoben. Seit heute wird im Zentrum übrigens der 4. Juli gefeiert, ist ja eine große Sache.

Nach dem Zahnarzt (na, noch gespannt?) gings dann ins Fahrradgeschäft. Da hing friedlich ein Hubertus-Klon von der Decke, was die Auswahl ziemlich erleichtert hat. Der freundliche Verkäufer hat mich gefragt, ob ich das Rad schon mal ausprobiert hatte, die Frage habe ich guten Gewissens bejahen können. Ich hab natürlich trotzdem noch eine Runde gedreht, den Sattel habe ich wieder tiefer stellen lassen müssen, ansonsten ist ziemlich alles beim Alten. Und ein dickes fettes neues Schloss hab ich auch gekauft, ich hätte fast Lust, Hubertus 2 damit auch über Nacht draußen zu lassen, um die bösen Buben zu frotzeln. Oder natürlich von ihnen gefrotzelt zu werden; mein Nettogehalt beträgt ungefähr acht Huberti pro Monat, also wäre es leistbar, wenn auch völlig idiotisch. Völlig idiotische Aktionen liegen zwar in meiner Natur, aber auf diese werde ich glaub ich trotzdem verzichten.

Nach all diesen Erledigungen war es noch früh am Nachmittag, also bin ich zurück ins Labor und hab brav weitergearbeitet, obwohl ich eigentlich vorhatte, nicht mehr zu kommen. Aber ich hab eh nichts anderes zu tun. Die Fahrt war interessant, nachmittags schaut die East Avenue im anderen Licht völlig anders aus als in der Früh.

Weiters darf ich vermelden, daß ich elf Monate und ein paar Tage nach meinem ersten diesbezüglichen Vortrag letzte Nacht um 1 herum aus lauter Schlaflosigkeit angefangen habe, meine Diplomarbeit zu schreiben. Also erstmal eine Rohfassung, in der kein Wort auf dem anderen bleiben wird. Aber ich möchte das wirre Knäuel in meinem Kopf mal in eine halbwegs lineare papierne Form bringen, um festzustellen, was ich überhaupt weiß und in welcher Reihenfolge ich das der Welt mitteilen möchte.

Und weil ich so tapfer und fleißig war, darf jetzt jeder meine Wunschliste auf amazon.de aufsuchen und mir zur Belohnung ein teures Buch schenken, das ich vielleicht sogar lesen werde. Und weil ich weiß, daß ihr nicht nur zu Weihnachten, zu meinem Geburtstag und an meinem Namenstag (17. November? vergess ich immer, ist meistens eine nette Überraschung) an mich denkt, sondern generell immer, ist der Link auch generell immer in diesem Blog da in der rechten Leiste unten zu finden. Neat!

Das führt mich nicht zu Käsekrainerhotdogs, aber die Bilder von der letztwöchigen Apfelstrudelparty schon. Der Rich, der die Fotos gemacht hat, steht nämlich darauf, Essen zu fotografieren, und da er letzten August in Wien war, hat er auch den König der Fast Fööde bildlich festgehalten. Heimweh! Und wenn wir schon bei Bildern sind, ich hab endlich auch eine für immer bestehende Biographie-Seite im Labor. Schadet glaub ich nicht so für die Zukunft. Wenn auch kompetente Leute mich für inkompetent halten könnten, weil da was von "logical programming" steht, und das heißt nix. Aber das Problem ist, daß ich zwar "logic programming" schreiben kann (das heißt was), der offizielle Laborzensor das aber auch weiterhin für einen offensichtlichen Fehler halten und ändern würde. Hachja.

Jetzt also zur Tatsache, daß ich bisher ganz gut ohne Löcher bzw. Plomben in meine Zähnen gelebt habe. Ich hab hier zwar eine Kranken-, aber keine Zahnversicherung, die sind in den USA extra und extra teuer, wie Zahnärzte generell extra teuer sind. Keine guten Voraussetzungen also für meine armen Zähne, die letzte Woche definitiv angefangen haben, kaltes Zeug entschieden abzulehnen. Da ich diesen Zustand nicht drei Monate mit mir rumtragen wollte, sind meine goldene Mastercard und ich also zum Zahnarzt marschiert.

Der ist ein total lustiger netter Typ, und seine Assistentin fährt im September nach Wien, da kann man mir auch schon mal mit dem üblichen "aha, ich sehe, wo es wehtut"-fest-draufdrück-Move kommen. Ja, er hat richtig gesehen. Aber die Sache ist gut ausgegangen: Ich hab kein Loch, sondern mir einfach nur mittels falscher Bürstentechnik den Zahnschmelz abgeschrubbt (wäre dies ein englischer Text, würde ich hier irgendwo ein "vigorously" einstreuen). Bürsten in links-rechts-Richtung ist verboten, das werde ich mir für die Zukunft merken, wenn auch ich nicht der Meinung bin, daß ich das tue, und wenn doch, dann hab ich glaub ich an der Innenseite meiner oberen Eckzähne auch nicht wirklich die Wahl unter vielen unterschiedlichen Freiheitsgraden. Ich werde mich aber ab jetzt beobachten.

So, und weil das nur eine kurze Untersuchung war und man für meinen Zahnschmelz nicht wirklich was tun kann als warten, bis er nachwächst (da gibts sicher ein passenderes Verb) und er die drei kleinen Tuben Zahnpasta für empfindliche Zähne, die er mir in die Hand gedrückt hat, wohl tonnenweise werbegeschenkt kriegt, war die Sache gratis. Was mich sehr erstaunt hat. Und noch immer sehr erstaunt. Aber wenn sie meine goldene Mastercard nicht wollen, kann ich damit auch leben. Ich hab übrigens voll schöne Zähne, aber das sagt mir jeder Zahnarzt. Geschmacksverwirrung? Schleimerei? Äußerst niedrige an Durchschnittspatienten angelehnte Standards? Man weiß es nicht.

Spannungsbogen Ende, exeunt alle, Romanes eunt domus.

Es war wild und... wunderbar punkich

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Soda... Neue Lage 5, aber die Uli kommt heute, also eigentlich Neue Lage 0. Zeit, mal ein paar Gedanken zu Blog zu bringen.

How does it feel? Naja, schön wars. Nette Leute kennengelernt, viel erlebt, was gelernt und so. Das ist jetzt keine umfassende Zusammenfassung, aber ihr wart ja internett und einige etappenweise auch persönlich dabei. Fünf Monate sind ganz schön lang, aber irgendwie sind sie auch sehr schnell vorbeigegangen.

Es war also super, aber es gibt doch ein paar Konzepte, neben Familie und Freunden und so, auf die ich mich zuhause sehr freue. Zum Beispiel:
  • unsere wunderbare Wohnung Schwester Gertrud
  • unser grün beleuchtetes Klo
  • die große Küche, die man auch zu zweit gleichzeitig nutzen kann; die Mikrowelle, den Geschirrspüler und nicht zuletzt den großen Toaster, hervorragend geeignet für die industrielle Massenfertigung von
  • Toast Gertrud: zwei Scheiben tiefgekühltes Toastbrot, dessen braune Farbe wohl Gesundheit suggerieren soll, darauf streichfähigen Herztod (Margarine), ein-zwei Scheiben Billigkäse aus dem 400-Gramm-Packerl, clever-Sauerkraut (überhaupt fast das beste Essen der Welt), dazu noch authentisch nichtasiatisches Currypulver, thermische Energie zuführen, genießen -- ausprobieren, ihr ungläubigen Banausen!
  • Käsekrainerhotdogs, wenn wir schon beim Essen sind
  • richtiges Brot
  • Sushi, mmm
  • pflegeleichter konservativer Kurzhaarschnitt statt (an guten Tagen) Blonde-On-Blonde-Frisur (an schlechteren Tagen schau ich aus wie ein sehr schlechter Lionel-Ritchie-Imitator)
  • richtig laute Musik mit richtigen Bässen aus richtigen Lautsprechern
  • mit dem Tomml und unseren Gitarren um drei Uhr früh bei offenem Fenster eine Runde Like A Rolling Stone grölen -- play fuckin' loud!
  • Radio Stephansdom, den Radiosender, an dem gar nicht so viel auszusetzen ist (wobei die mittlerweile auch online gestreamt werden, yippie!)
  • beim Heimkommen den Bulu auf der blauen Couch vorfinden
  • beim Weggehen den Bulu auf der blauen Couch vorfinden
  • überhaupt immer den Bulu auf der blauen Couch vorfinden
  • rausfinden, ob der Bulu die blaue Couch, die ja seit fast einem Jahr ihm gehören soll, schon bezahlt hat
  • Personen, welche die deutsche Sprache in jener Weise sprechen, welche mir am geläufigsten ist Leit de wos gscheid Deitsch redna
  • die tägliche lachsrosa Zeitung
  • U-Bahn-Fahren! überhaupt gescheite Öffis, in denen jede einzelne Station mit Umsteigmöglichkeiten angesagt wird (so schwer sollte das ja woanders auch nicht sein...)
  • das Flex und sonstige künstlich auf heruntergekommen gestylte Lokale
  • alle sieben Centimeter
  • Einkäufe und Mahlzeiten, die nicht gleich so viel kosten wie ein Kleinwagen
  • richtige Spielplätze mit richtigen Schaukeln und auch noch öffentlich zugänglich
  • die Großstadt, bei aller Liebe zur Zwergenwelt
  • Menschen, Orte, Erinnerungen, Bräuche, was halt den Begriff der Heimat ausmacht

Ich kann aber auch ein paar Sachen aufführen, die ich sicher vermissen werde, wenn ich wieder daheim bin:
  • das Samfundet (wobei, das vermisse ich jetzt schon, seit es wegen der Prüfungszeit weitestgehend den Betrieb eingestellt hat)
  • die bunten Holzhäuser in der Stadt
  • daß die lokale beste Freundin (die auch global einen hohen Stellenwert hat) nur fünf Häuschen weiter wohnt und alle anderen auch ganz in der Nähe
  • nicht nur die Wohnorte dieser Leute, sondern vor allem ganz besonders die Leute selber
  • Moholt, die Keller, die Wege, die Bäume, Treffpunkt Bunnpris
  • das geniale Wetter
  • den netten Spaziergang runter zum Realfagbygget
  • gratis drucken
  • den Unicampus -- wenn sie uns nicht gerade in die Wüste von Aspern hätten verpflanzen wollen, wäre ich für eine Campusuni durchaus zu haben
  • mit Jacke und Rucksack in die Bibliothek dürfen
  • die Zwergenwelt, bei aller Liebe zur Großstadt
  • Menschen, Orte, Erinnerungen, Bräuche, was halt den Begriff der Heimat ausmacht

Was ich hingegen nicht so vermissen werde:
  • die Bauarbeiten (die bei mir aber gerade zuende sind)
  • die Küche nicht benutzen können, wenn wer anderer auch nur in der Nähe ist -- man kommt sich immer in die Quere
  • interessante körperliche Geräusche vom Chudamani
  • interessantes lautes Geschrei von der Ye Meng und ihrer Freundin
  • nicht besonders interessante stundenlange politische Monologe vom Thomas (obwohl er nichtpolitisch sehr interessante Sachen zu sagen hat)

Außerdem wird mir die arme Meike nicht mehr dabei zusehen müssen, wie ich mit vollem Mund rede, das hat doch auch was.

<pseudobarockes Klaviersolo von George Martin>

Zur Zukunft dieses Blogs ist zu sagen, daß ich noch nicht weiß, was aus ihm wird. Wenn ich das mit dem LLNL hinkriege, dann kommt der Blog im Mai im Wüstenlook unter neuem Namen wieder. Solang ich noch in Trondheim bin, gibts vielleicht noch ein paar Posts oder Fotos, mal schaun; wenn sich auf der Heimreise was berichtenswertes tut oder ich noch irgendwas loszuwerden habe, dann schreib ich aus Wien auch nochmal.

Ansonsten wird es wohl gar nichts oder nur sehr selten was geben, zum Teil weil es in Wien nicht so viel neues zu erleben gibt (und ich wirklich mal konzentriert an der Diplomarbeit arbeiten sollte), zum Teil weil ich mir doof dabei vorkomme, einen Blog zu schreiben, den fast ausschließlich die Leute lesen, die bei den erlebten Erlebnissen live dabeiwaren. (Oder hab ich eine große nichtwiener Leserschaft, mit der ich nicht sowieso in direktem Kontakt via ICQ oder Skype stehe? Wenn ja, möge sich diese melden.) Vielleicht gibts ja ein paar was-der-Gergö-gar-nicht-mag-Posts, da findet sich sicher auch in Wien einiges. Ich kann nur raten, eure RSS-Reader auf den RSS-Feed von diesem Blog zu richten, dann erfährt ihr es schon, wenn sich was tut.

So, das wären mal ungefähr die Sachen, die ich loswerden wollte, bevor die Uli kommt und meinen Tagesablauf in einem höchst positiven Sinn auf den Kopf stellt.

Half of the time we're gone...

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Schon seit Mitte November kann man die verbleibende Zahl von Tagen meines Aufenthaltes im Norden an einer Hand abzählen, und seit Samstag geht das sogar mit vier Fingern; Zeit also, mal auf den letzten Drücker Zeug zu erleben, bevor ich unser verschlafenes Hobbitdorf gegen die wunderschöne Häßlichkeit von Mordor tausche (im Bild Teile der Bezirke 10 und 23; von der Bildmitte ein Stücki rechts und eine Spur rauf erkennt man die drei Turmreihen von Alt Erlaa, wo ich einen beträchtlichen Teil meiner Aufwachsung erlebt hab).

Aus diesem Grunde gehe ich auf Reisen, und zwar nach Bergen und Stockholm. Am Dienstag am Abend um 8 fährt der Bus los Richtung Bergen, wo ich schlappe 14 Stunden später auch schon ankomme. Ich hätte auch fliegen können, aber der Bus ist billiger, und das leistbare Flugzeug hätt mich ungefähr um Mitternacht in Bergen abgesetzt, was aus diversen Gründen nicht optimal gewesen wäre. Und überhaupt, die Maja hat erzählt, daß es in den Bergen einen Bus nach Bergen neulich in einem Sturm umgeblasen hat, also scheint das Fahren jedenfalls interessanter zu sein als das Fliegen. Außerdem flieg ich dann auch noch genug: Am Freitag von Bergen über Oslo nach Stockholm, am Sonntag dann von Stockholm über Oslo nach Trondheim. Also vier Flüge, zweimal in Oslo umsteigen, einmal mit 45 Minuten verdammt knapp, aber SAS wird schon wissen, was sie tun, wenn sie mir solche Tickets verkaufen. Gut, eigentlich glaub ich da selber nicht so wirklich daran. Aber wenn ich in Oslo meinen Flug nach Trondheim verpasse, ist das schon nicht das Ende der Welt, meine goldene Mastercard und ich schaffen es dann schon irgendwie heim.

Wohnen werd ich in Bergen beim Michaël, unserem wunderbar durchgedrehten Niederländer, der im Sommer mit mir im Sprachkurs war und dann zum Studieren nach Bergen gegangen ist. In Stockholm schlaf ich am Freitag beim Sebastian aus Eisenstadt, der da gerade auf Erasmus ist; der verreist allerdings am Samstag selber, also schlaf ich am Samstag beim Henrik aus Schweden, der im Sommersemester (oder vielleicht das ganze letzte Jahr? man weiß es nicht) bei uns in Wien auf Erasmus war. Fan der Endstationen der Wiener U-Bahn übrigens, schon allein deswegen muß man ihn mögen.

Wenn ich weg bin, kann ich nicht bloggen, und dann ist euch allen langweilig, und das ist nicht gut, also hab ich für die Wiener (und hinreichend nahe befindlichen) unter euch ein Ablenkungsprogramm organisiert: Bittesehr. Der nicht nur groß- und einzig-, sondern auch höchst eigenartige Edwin Prohaska, dazu noch mehrere Bands inklusive der Experience, und das Ganze auch noch im Sechzntn, dem größten schönsten schlauesten aller Bezirke, was will man mehr? Einen Käsekrainerhotdog. Eben.

Für die Moholter (und hinreichend nahe befindlichen) gabs heut wieder grillen am Dach, der Nico und ich haben uns am Samstag zufällig beim Einkaufen getroffen, er hat tatsächlich noch einen Einmalgrill im Supermarkt gefunden (versteckt zwischen Sonnencreme, Produkten für die weibliche Hygiene und Kaminanzündern). Also ist heut am Dach der Nummer 17 eben wieder gegrillt worden. Weil es den ganzen Tag über aber keine Infos gegeben hat, wann das denn genau beginnen soll, war ich stattdessen zuerst bei der Meike, die hat mich auf Tee und Fotos eingeladen. Auf ihren Fotos kippt der Horizont nach links, während ich, zumindest dem Slottet nach zu urteilen, eher die Rechtskippung bevorzuge. Total interessant, nicht? Nach viel Tee und Fotos und Gespräch und ungarischen Pilotenkeksen bin ich dann aber auch noch kurz zu den Grillern aufs Dach geklettert und hab eine Wurst geschenkt gekriegt. Dann war ich schwimmen, so ganz ohne non sequiturs gehts ja auch nicht.

Morgen (also... heute... Dienstag halt) gibts ein Krautfleisch, weil ich mein norwegisches Sauerkraut irgendwann verbrauchen muß und weil die Meike, als ich ihr mal vom wunderbaren riesig gigantischen Topf Krautfleisch, den meine Mutter immer zu Weihnachten macht, erzählt hab, gemeint hat, sie hätte noch nie was von Krautfleisch gehört. Das geht natürlich nicht, also muß sie mitessen. Das norwegische Sauerkraut hab ich heut mal ausgepackt, um die Tauglichkeit zu bewerten; naja, es ist braun und gatschig und bereits gekocht und gewürzt, zu einem Schweinsbraten sicher in genau diesem Zustand die optimale Beilage; wie das im Krautfleisch wird und wie ich die leicht süßliche Note unter einem von meinen drei Gewürzen verstecken kann, sehen die Testesser morgen. Die Meike kann ja dann mal einen Kommentar mit ihrer ganz ehrlichen Überzeugung, daß mein Krautfleisch das allerallerbeste Essen überhaupt ist, posten.

Da fällt mir ein, ich hab noch kein Walfleisch gegessen, obwohl ich mir das mal vorgenommen hatte. Ich glaub ich geh morgen mal einkaufen und kauf mir ein Walsteak für den Verzehr am Sonntag oder Montag. Dickes Bussi an alle Greenpeace-Fans.

Gleich haben wir auch diesen Artikel überstanden, ich weise nur noch kurz darauf hin, daß letzte Woche der diesjährigen Gordon-Bell-Preis verliehen worden ist. Der geht jedes Jahr an die Leute, die die höchste Leistung aus einem Hochleistungsrechner herauskitzeln können. Das war dieses Jahr ein Team, das die Kleinigkeit von 207 sogenannten Teraflops hingekriegt hat, das sind 207 Billionen, ja, 207 * 1012, in Worten zweihundertsiebenmalzehnhochzwölf, Rechenoperationen pro Sekunde. Na bumm. Zum Vergleich: Wenn man 207 Billionen Volksschüler mit ihren Matheheften hinsetzt, hat man alle Hände voll zu tun, aber keine vergleichbare Rechenkapazität.

Interessant ist diese Sache nicht nur an sich, sondern auch, weil auch einige Leute von der TU Wien beteiligt waren; beim Überhuber hab ich damals numerische Mathematik gehört (und weil ich eine numerische Null bin, leider nicht viel konkretes mitgenommen, außer der Hauptmessage, die aber eh das wichtigste ist: traut nie einer Zahl, die euch ein Computer liefert, insbesondere nicht, wenn ihn ein Mathematiker, Informatiker oder Naturwissenschaftler oder sonst irgendwer programmiert hat, außer er ist bekannt als Numerik-Guru), der Stefan ist ein alter Freund und Kollege. Für 207 Tflops braucht man natürlich auch die entsprechende Hardware, und weil es keine Zufälle im Leben gibt, ist das entsprechende Programm natürlich auf dem größten schönsten schlauesten Computer der Welt, Blue Gene/L, gelaufen. Und wo steht der Herr Gene/L? Richtig, am LLNL. Irgendein Kreis schließt sich, glaub ich.

Noch mehr Südländer

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Da war ich gestern also unten bei der Bushaltestelle beim Samfundet und hab den Flughafenbussen zugeschaut. Irgendwann hat einer angehalten, und ausgestiegen ist kein geringerer als der Tomml, mein hochgradig exzellenter Ehemann! (Das ist auch durchaus wörtlich zu lesen, es ist niemand anderer ausgestiegen.) Der ist hier, um mir einen Überraschungsbesuch abzustatten, und bleibt noch bis nächsten Dienstag. Eigentlich hat er vorgehabt, mich wirklich ganz überraschend zu überraschen und sich erst vom Flughafen zu melden, aber als er erfahren hat, daß ich vorhatte, mich da vielleicht in Bergen rumzutreiben, hat er mich doch lieber informiert. Gute Entscheidung.

Mitgehabt hat er wie immer einen Sack voll guter Laune, dazu noch eine Flasche Almdudler, meine Eislaufschuhe, ganz viel Majoran (er ist halt der besteste Ehemann, den ich habe), ein Teddybärenbrot und sicher auch noch viel anderes gutes Zeug, das ich aber jetzt vergesse. Außerdem hat er mir die neuesten News aus Südlandien berichtet. Gegessen haben wir auch und einkaufen sind wir auch gegangen, dann hat sich der Tomml mal hingelegt und sich ein paar Stunden von seiner strapaziösen Reise erholt. Was genau ihm alles widerfahren ist, wird er mal selber berichten, eventuell sogar an dieser Stelle.

Am Abend waren die Maria und der Andreas zu uns eingeladen, um unsere Runde gegenseitiger Essenseinladungen zu vervollständigen; serviert wurde ein gutes Erdäpfelgulasch, das seine Güte vor allem der ungarischen Wurst, die mir meine Eltern in Oslo überreicht haben, und Tommls Majoran zu verdanken hatte. Mmmm, war das gut! Die Wurst allein hat die Gäste und nicht zuletzt mich schon begeister. Daß es in dieser Welt auch Fleischwaren gibt, die gescheit gewürzt sind, hatte man schon fast vergessen. Zum Dessert gabs vom Andreas Vanilleeis mit Karamell und kakaoglasierten Erdnüssen, das war auch sehr gut.

Dann sind der Tomml und ich in die Stadt in ein Lokal namens Circus, wo es gute rockige Musik gab, und haben über die alten und neuen Zeiten geplaudert. Und Blondinen gezählt, um eine hochunwissenschaftliche Untersuchung über die Haarfarbenverteilung in Norwegen zu ermöglichen. Ergebnisse fälschen wir demnächst mal. Zuerst war das Reinkommen gar nicht so leicht, weil der Eintritt erst über 20 Jahren erlaubt ist und der Türsteher was gegen nichtnorwegische Ausweise gehabt hat -- er hat gemeint, gefälscht aussehende österreichische Führerscheine hätt er als Teenager auch gehabt. Naja, dann hat er uns aber geglaubt, daß der Tomml schon groß genug ist, also haben wir reinkönnen.

Heimgekommen sind wir dann zu Fuß, eine Dreiviertelstunde den Berg rauf; der eine ist sowas gewohnt, der andere hats... exotisch gefunden. Naja, in Wien geht man vielleicht grad mal die Thaliastraße vom Gürtel ca. 20 Minuten stadtauswärts, weil der eine Nachtbus nicht mit dem anderen Nachtbus koordiniert ist, und die Thaliastraße ist dann doch irgendwie mehr in die Ebene eingebettet als Gløshaugen und Moholt.

Heute haben wir lang geschlafen, komische mit Käse panierte Schnitzel mit Reis gegessen und dann ein paar Stunden lang einen ersten Spaziergang durch die Stadt getätigt. Viel mehr bleibt für die übrigen Rundgänge dann nicht mehr zu sehen, aber wir kriegen die Zeit schon irgendwie rum :-)

Jetzt dann bald mal ist das Eurodinner angesagt, übrigens zufälligerweise zeitgleich mit dem Eurodinner vom Buddynetwork an der TU zuhaus. Da stellen Austauschstudenten aus vielen verschiedenen Ländern ihr traditionelles Essen vor, danach werden die besten Speisen zum Sieger gekürt und es wird gefeiert. Ich hätt ja eigentlich vorgehabt, mich an eine österreichische oder ungarische Fraktion anzuhängen und irgendwas mitzukochen, aber dann war die Anmeldungszeit ziemlich zeitgleich mit meinem Aufenthalt in Oslo, und da organisiert sichs nicht so leicht. Also werden wir als Konsumenten auftauchen, ist ja auch nett. Mahlzeit!

Ausflug in die dritte Dimension

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So. Ich bin vor ein paar Stunden erst aus Oslo zurückgekehrt, und schon halte ich meine Erlebnisse in einem langen konfusen Artikel fest. Denn wenn ich den Gedanken Zeit lasse, sich zu ordnen, dann wird der Artikel kurz und unkonfus, und das entspräche so gar nicht meinem Stil.

Also am Donnerstag in der Nacht bin ich in den Bus nach Oslo gehüpft und war achteinhalb Stunden später dort. Der Bus war cool, zweistöckig, geräumig und modern, und mit heißem Wasser zur freien Entnahme, das man sich mit diversen Pulvern zu Kaffee, Tee oder Gemüsebrühe veredeln kann. Das einzige, was der Bus wie offenbar alle Reisebusse in Norwegen nicht hatte, waren Überkopf-Gepäckfächer vernünftiger Größe, aber für mich war das nicht so relevant.

In Oslo angekommen bin ich erstmal eine Stunde lang wie in Trance herumgeirrt: Stadt! Straßenbahnen, umherwuselnde Menschen, aber ganz besonders Gebäude! In drei, vier, fünf Dimensionen, mit unzähligen Stockwerken, Fußgängerbrücken, unmöglichste Formen aus Beton und Glas, entgegen jeder Vernunft ineinander verschachtelt und verknotet! Es war ein verwirrend-erhebendes Gefühl von "ich weiß nicht, wo ich bin, aber ich bin zuhause" -- ein echter Kontrast zu unserer Zwergenwelt in Trondheim, wie die Lisa das bezeichnet hat. Und immer mehr Menschen, die ohne erkennbares Ziel kreuz und quer herumrennen, man kann den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik förmlich spüren. So ungefähr muß sich Gershwin gefühlt haben, als er seinen Amerikaner in Paris schrieb. Und dann noch die U-Bahn, die im ersten Moment sogar so gerochen hat wie die in Budapest! Sehr sehr cool. (Wenn auch die Ansagen lang nicht so fetzig sind wie in Budapest. "Mind the gap" heißt in Oslo übrigens "Vær oppmerksom på avstanden".)

Naja, als ich wieder bei Sinnen war, bin ich also in die U-Bahn (die heißt hier T-bane) gehüpft und zur weltberühmten Schisprungschanze am Holmenkollen gefahren. Die ist ganz schön groß, und man hat eine nette Aussicht Richtung Fjord. Dann bin ich noch bissi weiter rauf zum Fernsehturm (die U-Bahn fährt da ganz schön weit rauf in die Berge, dort natürlich überall oberirdisch), aber der Fernsehturm war wegen Umbaus geschlossen. Schade, weil die Aussicht von dort soll super sein. Naja, dann bin in zu unserem Hotel, aber es war erst 12 Uhr, und da haben sie gemeint, es ist noch bissi zu früh zum Einchecken, also bin ich wieder zurück zum Busbahnhof und hab dort auf meine Eltern gewartet.

Die sind dann so ca. eine Stunde später gekommen als erwartet, und bis wir im Hotel eingecheckt waren und uns einigermaßen von den diversen Strapazen erholt haben, war es schon so kalt und dunkel, daß wir nicht mehr in die Stadt sind, um unsere Entdeckungsreise zu starten. Stattdessen haben wir uns einen gemütlichen Abend gemacht und uns viel unterhalten, man hat sich ja einiges zu erzählen nach so vielen Monaten.

Am nächsten Tag nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet (meine Eltern mögen keinen Braunkäse, tststs) sind wir zuerst mal auf die Halbinsel Bygdøy. Dort gibts ein Wikingerschiffmuseum, das wollte ich gerne sehen, und es war auch sehr cool. Die haben schon was draufgehabt, diese Schiffbauer. Danach sind wir dort im Villenviertel herumspaziert, mein Vater hat es lustig gefunden, daß die Norweger Mitte November noch die Gartenmöbel auf ihren Balkons stehen haben. Danach sind wir ins Kon-Tiki-Museum, wo viel über die Abenteuer von Thor Heyerdahl berichtet wird. Der Typ war ganz schön cool.

Wieder in der Stadt haben wir uns mal einige große Gebäude wie das Nationaltheater oder das Parlament angeschaut, dann ging es ins Munch-Museum. Hmmm. Gut, daß das gratis war, weil schon der Herr Munch hat großteils eher belangloses unansehnliches gemalt (seine Holzschnitte hab ich cool gefunden). Dann waren seine Bilder aber auch noch mit Fotos und Videoinstallationen von einem in Norwegen vielleicht bekannten anderen Typen vermischt. In einem Raum gab es ein paar Hundebilder von Munch und ganz viele Fotos vom Hund von diesem Fotografen. Hunde als Motiv, was für eine unglaubliche Parallele! Und dann waren die Fotos auch noch schwarzweiß! Und auf einem hat man den erigierten Penis des Hundes gesehen! Boah, ich glaub, das war voll echt Kunst oder so! Naja, was solls. Die Sicherheitsvorkehrungen waren übrigens flughafenäquivalent, und den "Schrei" gab es nur in schwarzweiß. Der ist doch jetzt im Sommer auch wieder aufgetaucht, oder nicht?

Nach weiteren Spaziergängen sind wir dann irgendwann heim und haben uns fürs Abendessen ein nettes chinesisches Restaurant in der Nähe vom Hotel gesucht. Das war insofern bemerkenswert, als die dort flüssig Norwegisch, aber offenbar kein Wort Englisch gesprochen haben, da hab ich dann übersetzt. Und der Kreditkartenleser hat ziemlich lang keine Verbindung zu seiner Kreditkartendatenbank aufstellen können, was in Norwegen sehr ungut ist, weil die Norweger oft auch minimalste Beträge mit Karte zahlen und kaum Bargeld bei sich haben. Irgendwann hats dann aber geklappt.

Am Sonntag am Vormittag haben wir den Frognerpark besucht, der ist vollgestopft mit Skulpturen vom Bildhauer Gustav Vigeland, der hat da 40 Jahre daran gearbeitet. Ist ganz interessant zu sehen, ich glaub sowas gibts woanders nicht. Dann haben meine Eltern auch schon zurück zum Flughafen müssen, ich bin mit ihnen zum Busbahnhof und hab sie in den Flughafenbus gesetzt. Das war ein sehr schönes Wochenende, vielen Dank für den Besuch! Und für die mitgebrachten Leckereien und den Lesestoff.

Ich hab dann noch fast zwölf Stunden zum Totschlagen gehabt, bis mein Bus nach Trondheim gefahren ist, also bin ich noch durch die Stadt geirrt. Zuerst gings die Karl Johans gate entlang, das ist die Hauptstraße, die bissi was von der Kärntner Straße hat, aber vor allem eine Art gerade Ringstraße ist, weil praktisch jedes große wichtige Gebäude dort liegt. Am Ende steht das königliche Schloss, bewacht von einer Handvoll Soldaten in lächerlichen Uniformen. Dann hab ich auch ziemlich viel Zeit im Rathaus verbracht, das ist mit seinen Wandgemälden und Skulpturen eine beeindruckende Perle des sozialistischen Realismus. Einige Stunden lang bin ich auch in der Lobby des SAS-Radisson-Hotels hinterm Busbahnhof gesessen, dort kann man sehr gut gratis aufs Klo und auf gemütlichen Sofas auch ungestört seine Hausübung schreiben. Dann bin ich noch mehr durch die Stadt geirrt, bin eine Runde mit der Ringlinie der U-Bahn gefahren, um rauszufinden, wie lang das wohl dauert (25 Minuten; ja, ich habe viel Zeit gehabt, und U-Bahn-Fahren find ich sehr angenehm und entspannend), und war auch nochmal im Frognerpark, aber die Skulpturen sind bei Nacht nicht beleuchtet, also hat das nicht viel gebracht.

Naja, irgendwann war der Bus dann da, und wir sind gefahren. Unterwegs ist viel Schnee gelegen, und ein Thermometer auf irgendeinem Gebäude mitten in der Nacht hat -9 Grad gezeigt. Schön! Hier in Trondheim hats aber knappe Plusgrade. Bevor ich unten in der Stadt in den Bus gestiegen bin, hab ich mir -- man denkt ja mit -- auch noch frische Milch und Äpfel für mein Müsli gekauft. Daß ich zuhause -- man denkt ja nicht mit -- kein Müsli mehr hab, hat mich dann nicht so gefreut, aber frisches Brot hab ich auch gehabt.

Oslo war an diesem Wochenende übrigens ziemlich ausgebucht, es war nämlich das Fußball-Cup-Final-Wochenende, am Samstag gab es das Frauenfinale, am Sonntag das der Herren. Gespielt hat Blau gegen Rot (Sandefjord gegen Frederikstad oder so), nach den langen Gesichtern der Blauen zu urteilen hat Rot gewonnen.

Heut geh ich wieder schwimmen, da freu ich mich drauf, ich war die ganze letzte Woche nicht. Am Mittwoch war nämlich ein Professor aus Dänemark da, um uns 45 Minuten lang sehr oberflächlich (aber interessant) über sein Forschungsgebiet, Algorithmen für sehr große Datenmengen, zu erzählen. Dann gab es Pizza und Getränke für die ca. 300 Zuhörer, insgesamt war das Ganze also eine angenehme, aber völlig übertriebene Verschwendung von Geld. Das Geld ist aber von Google gekommen, die werden ab jetzt anscheinend viermal im Jahr so eine Veranstaltung für Trondheimer Studenten bezahlen. Na wenn sie sich was davon versprechen, mir solls recht sein.

Schließlich wollte ich noch erwähnen, daß irgendwelche Leute das Ziel haben, im Jahr 2018 olympische Spiele in Trondheim auszurichten. Zu diesem Zweck hängen in der Stadt Fahnen und Plakate mit dem Spruch "æeme'", mit dem man zuerst mal gar nichts anfangen kann. Mit Farben wird allerdings angedeutet, daß es sich dabei um die drei Worte "æ e me'" handelt, und das ist trøndersker Dialekt für bokmål "jeg er med", also "ich bin dabei". Man soll seine Unterstützung irgendwie kundtun, aber ich würde das auch dann nicht tun, wenn ich permanenter Bewohner hier wäre; ich glaube nicht, daß es unserer Zwergenwelt viel Gutes tun würde, so eine imperialistische Großveranstaltung herzuholen. Aber das sollen die entscheiden, die es direkt betrifft.

So, und jetzt gehts wieder zurück in den stressigen Alltag. Dørene lukkes!

Besuch von daham

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Am Samstag sind also die Lisa und der Georg angekommen, um mal ein wenig südländische Lebensfreude in Trondheim zu verbreiten. Südländische Schokolade haben sie auch im Gepäck gehabt, was ich ausdrücklich lobend herheben möchte (obwohl ich jetzt mehr Süßkram hab, als ich in meinen verbleibenden Wochen hier verdrücken kann, aber einiges davon war eh zum Verschenken gedacht, weil die Chinesinnen mir schon mehrmals chinesische Schokolade gegeben haben). Und ich hab rausgefunden, daß der Georg hinter unserem Wetter steckt, er hat sich nämlich vor einigen Tagen knirschenden Schnee gewünscht, den jetzt nicht nur er, sondern ganz Trondheim bekommen hat. Der Weg zur Uni ist jetzt eine lustige Rutschpartie, aber ab morgen hab ich wieder ein Monatsticket für den Bus und bin wild entschlossen, dieses auch zu verwenden.

Als die beiden also angekommen sind, hab ich sie von der Bushaltestelle am Samfundet abgeholt, und wir sind mal zu Fuß rauf nach Moholt gegangen. Die Südländer haben sich über die Länge des Weges und über die Kälte des Wetters beschwert -- wie exotisch! Nach einem Einkauf mit Thomas waren wir dann wieder zu Fuß unten in der Stadt und sind ein paar Stunden herumgelatscht und haben uns das wichtigste angeschaut, dann sind wir wieder heim (diesmal mit dem Bus) und haben Palatschinken gegessen. Eigentlich war geplant, dann noch ins Samfundet zu gehen, aber diese Südländer sind irgendwie gehfaul, also hat das nicht stattgefunden. Samfundet war mit der Meike abgesprochen, aber als absehbar war, daß es nix wird, haben wir sie lieber zum Palatschinkenessen eingeladen. Mit dabei war auch der Thomas, der es äußerst barbarisch gefunden hat, Schokocreme in die Palatschinken zu füllen, seiner Meinung nach gehört da nur Marmelade rein. Diese Nordländer... andererseits verständlich, ich glaub Topfen kennen sie hier gar nicht, wie soll sich da eine vernünftige Palatschinkenkultur entwickeln? (Deutsche Staatsbürger mögen in diesem Absatz bitte "Palatschinken" jeweils durch "Pfannkuchen" und "Topfen" durch "Quark" ersetzen.)

Dann waren wir noch kurz unten im internationalen Keller, aber da hat sich nicht viel getan. Dort und in den anderen Kellern war Halloween-Party, offenbar ist das Konzept "Party gibts nur am Freitag und Samstag" so fest in den norwegischen Köpfen verankert, daß sogar unbewegliche "Feiertage" wie der 31. Oktober spontan ein paar Tage vorgezogen werden.

Dann haben Lisa und Georg bei mir geschlafen, am Sonntag ging es zu Mormor auf ein paar Kuchen, irgendwie sind wir dort fast sieben Stunden gesessen, haben Süßkram in unsere Bäuche gestopft und uns nett unterhalten. Dann sind wir wieder nach Moholt und haben auf Bjørn gewartet. Der Bjørn ist der Typ, auf dessen Farm etwas außerhalb von Trondheim die beiden die nächsten Tage verbringen, der hat sie aber am Samstag noch nicht empfangen können, weil er die Woche jagen war. Über SMS über mein Handy haben wir uns mit ihm ausgemacht, daß er gegen Mitternacht in Moholt ankommt und die beiden mitnimmt, dann hat er geschrieben, daß er sich ca. eine Stunde verspätet, wir haben gewartet. Und gewartet. Und gewartet. Dann um 2 ist eine SMS gekommen, daß er eine Stunde vorher da war und uns telefonisch nicht erreicht hat und zum Schlafen heimgefahren ist. Oops, da hab ich wohl gerade keinen Empfang gehabt. Naja, haben sie halt nochmal bei mir geschlafen.

Am Montag schließlich sind wir zu unserem hiesigen Fernsehturm, der über ein sich drehendes Restaurant verfügt. Dort gibts jeden Tag Pizzabuffet um 105 Kronen, sonntags und montags den ganzen Tag, an den anderen Tagen bis 18 Uhr. (Das ist euch jetzt vielleicht viel zu genau, aber diese von allen Austauschstudenten heißbegehrte Info findet man sonst nirgends im Internet, also soll sie hier festgehalten sein. Hoffentlich erinnere ich mich richtig.) Dort haben wir uns bei einer Umdrehung pro Stunde an den ganzen drei verschiedenen Pizzen und dem Salat erfreut und gutes Leitungswasser geschlürft. Die Lisa hat nichts gegessen, dafür aber Tee getrunken.

Um das verfressene Wochenende (aber die Lisa hat mich eh viel zu dünn gefunden) gekonnt abzuschließen, bin ich dann auch nicht schwimmen gegangen, während die Südländer in der Stadt den Bjørn getroffen haben. Dort gehts ihnen anscheinend gut, zumindest hab ich noch keine bitte-rette-uns-SMS gekriegt.

Das war also mein verlängertes Wochenende, das in bunten Farben auch in ein neues Fotoalbum gegossen wurde. Heute habe ich Aufgabe gemacht und gelernt, wie man mit LaTeX Funktionsgraphen setzt (nämlich mit dem Paket pst-plot, das geht hübsch und einfach). Außerdem hab ich dem Dan vom LLNL meinen Lebenslauf geschickt. "Selected students will be required to officially apply to the Summer Employment Program. Once the necessary security approval has been received for a participant...", also wenn euch jemand anruft und meint, er wär von der CIA, dann ist er es wirklich :-)
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