June 2007
Thursday, 28. June 2007, 07:44:40
da ist der wurm drin, kein tag wie jeder andere, donnerstag
ist eigentlich ein tag wie jeder andere.
Monday, 25. June 2007, 20:00:45
kunst, montag, konsonanz, schulalltag
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ich habe es! das kuh-, oder sollte ich sagen muhlophon, das k6081, das bunte multifunktionsinstrument der nächsten generation!
eigentlich war es gar nicht so schwer. im selben geschäft, in dem mein brüderchen am samstag geschaut hat, habe ich auch geschaut, und dann bei der information gefragt (hat er auch gefragt? man weiß es nicht), woraufhin mir die nette dame es aus dem lager geholt hat. sie war leicht verdutzt, als ich sie nach einer stimmgabel gefragt habe, denn schließlich mußte ich ja testen, ob es auch wirklich in C-dur gestimmt ist, aber dann habe ich es mit hilfe meiner klingeltöne (tja, es schadet nicht, wenn man weiß, in welcher tonart sie sind, nicht wahr?) verifiziert.
es ist leider gar nicht so selbstverständlich, daß tierische kinderxylophone richtig gestimmt sind, denn das winniethepoohlophon von bontempi in einem anderen spielzeuggeschäft (das war noch vorher, nicht daß jemand glaubt, ich hätte an einem heißen tag wie heute nichts besseres zu tun, als nach dem kauf eines kuhlophons weiterhin spielzeugläden zu besuchen) war das nicht. interessanterweise war es in C-lydisch (es leben die kirchentonarten!), sprich mit fis statt f, womit alle auf der rückseite der verpackung angeführten lieder inklusive farbiger analphabetennotation für den hugo waren, weil sie natürlich für C-dur gedacht gewesen wären. gut, bontempi ist ja ein synonym für lo-fi-pseudoinstrumente, aber manches von ihnen hat auch hand und fuß. so hat zb. die caro am freitag auf einem bontempi-keyboard die schrecklichen ruby-geräusche und die wundersamen orgelklänge gezaubert.
ich kann auf dem kuhlophon (an diesem punkt merke ich, daß ich einen namen dafür bräuchte, irgendwas kurzes, prägnantes, was die zoologischen und musikalischen begebenheiten hinreichend reflektiert. vorschläge?) inzwischen nicht nur die relevanten teile von intelligent falling (gut, so wahnsinnig einfach ist das main riff auch nicht, das muß ich noch ein bißchen üben), sondern auch das allseits bekannte und beliebte gebimmel aus mister sandman (nein, nicht das von metallica) und außerdem das nervige geklimpere aus 1000 miles von vanessa carlton (wer sich nicht erinnert, müßte 2002 gewesen sein). damit dürften die muskalischen möglichkeiten auch mehr oder weniger ausgeschöpft sein.
tja, wenn wir schon wieder gar nicht mehr bei klingeltönen sind, kann ich auch noch anmerken, daß ich irgendwann in naher zukunft gekündigt werde, weil wir die polyphone klingeltonproduktion auflassen. somit kann es passieren, daß ich, der ich im moment noch zwei jobs habe, noch vor meinem nahenden geburtstag (zur erinnerung: große geschenke!) für eine weile ganz ohne job dastehen werde. na wenigstens hab ich dann mal wieder zeit, mich ein wenig auszuschlafen. ist schon mühsam, wenn man selbst am wochenende nach einer durchzechten nacht um 7 aufwacht, damit man ja nicht zu spät kommt zur gangaufsicht...
Sunday, 24. June 2007, 21:52:31
spieltheorie, tonleiter, vorzeichen, da ist der wurm drin
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vergeßt fender und stradivari, vergeßt bösendorfer und hohner, vergeßt roland, steinway und gibson: das ultimative musikinstrument ist und bleibt das fisher-price k6081.
als ich vor einer weile mit meinem jüngsten bruder in einer spielwarenfachhandlung auf der suche nach einem geburtstagsgeschenk für unseren vater (es ist vielleicht bezeichnend, daß wir dort gesucht haben - und wir sollten es ihm bald mal geben, der geburtstag ist ja auch schon ein paar wochen her) herumgestöbert habe, ist uns dieses geniale instrument untergekommen. es ist mit dem offiziellen namen ein "moo-sical piano-to-xylo™", der titelgebende name beschreibt es aber auch sehr treffend.
das kuhlophon sieht aus wie (erraten!) eine kuh, ist aber natürlich kein xylo-, sondern ein metallophon, das jedoch nicht nur mit einem schlegel, sondern auch mit einer primitiven klaviatur gespielt werden kann (also quasi eine kindercelesta). es ist diatonisch, hat genau eine oktav tonumfang und ist hoffentlich in C-dur gestimmt und eignet sich damit perfekt für eine unplugged-version von intelligent falling. das hat uns schwer beeindruckt.
nachdem wir in bälde tatsächlich eine unplugged-version von intelligent falling spielen werden, hat sich die anschaffung eines kuhlophons angeboten. das kuhlophon selbst aber nicht mehr, zumindest nicht gestern in jenem spielzeuggeschäft. das wiederum ist doof.
jetzt habe ich weniger als eine woche zeit, ein kuhlophon zu besorgen. ich werde morgen die mir bekannten spielwarenfachhandlungen (hmm, das sind über den daumen gepeilt genau zwei) abklappern und danach bzw. nach einem adäquaten ersatz ausschau halten. die tasten sind insofern wichtig, da sowohl das main riff als auch das interlude von intelligent falling (zweiteres ist, wie alle gebildeten leute wissen, von steve reich entlehnt) für einen nichtxylophonisten mit schlegel absolut unspielbar sind.
eine kurze recherche im internetz hat übrigens viel inspirierendes zutage gefördert. wir, the ingeborg bachmann experience, haben sogar ins auge gefaßt, beizeiten mal ein benefizkonzert für irgendeine kindereinrichtung zu geben, bei dem wir nur auf kinderinstrumenten (da gibt es sooo geile sachen!) spielen und diese danach an ebenjene einrichtung sachspenden.
jedenfalls gibt es auf ebay zwei alternativen zum relativ teuren (~20 €!), aber qualitativ sicherlich hochwertigen kuhlophon, nämlich ein no-name-elephon und ein überhaupt ganz unzoologisches, instrumentenbautechnisch aber äquivalentes etwas. das elephon hat den vorteil, daß es gleich in wien wohnt und daher zeitnah abzuholen ist. blöd nur, daß die auktion gerade dann ausläuft, wenn ich mit meinen lehrerInnenkollegInnen beim heurigen sitze. na mal sehen.
sollte jemand zufällig im besitz eines beliebigen mit schlegeln und tasten bespielbaren zoolophons sein, bitte ich untertänigst um benachrichtigung. als belohnung tätete ich sogar eigens ein stück für das gnädigst hergeborgte instrument klopmphonieren. muh!
Thursday, 21. June 2007, 15:54:11
experience, konsonanz, kunst, vorzeichen
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die einzelproben gestern haben wohl den druchbruch bedeutet, denn sowohl gestern als auch heute haben wir die lieder in 20 minuten gemütlich durchgespielt und das testpublikum ziemlich beeindruckt. somit ist das mein letzter eintrag zum thema (manche regen sich schon über die einseitigkeit der inhalte auf); wie es morgen wirklich wird, werden sicher andere berichten.
ein bißchen blöd ist, daß wir doch nicht auf der bühne proben konnten, obwohl ausgemacht, aber das kriegen wir morgen hin. das aufbauen wird halt ein paar minuten in anspruch nehmen, für den sound ist dann die technik zuständig. ich werde sicher mitmischen, ich weiß ja wie es klingen soll. aber wenns mal rennt, dann wirds einfach nur geil.
danke nochmal fürs mitspielen, fürs engagement, fürs helfen und für die bereitschaft, über eure schatten zu springen, in welcher hinsicht auch immer. war bzw. ist für mich auch eine neue und sehr wertvolle erfahrung. merci!
Tuesday, 19. June 2007, 21:14:16
vorzeichen, freitag, konsonanz, spieltheorie
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auf vielfachen wunsch...
am samstag waren wir im t-on und haben drei stunden mit richtig fettem equipment geprobt. es ging nicht alles so gut wie ich es mir gewünscht hätte, aber die mitwirkenden haben zumindest mal mitbekommen, wie es klingen könnte, wenn alles zusammenpaßt, und daß sie teilweise noch ordentlich was dafür leisten müssen.
morgen gibt es ein paar einzelproben, das bringt für die problematischen stellen sicher mehr als wenn die ganze band dabei ist und sich langweilt, und dann werden wir noch sehen, wann wir alles zusammensetzen können.
ich habe leider keine ahnung, wie die bühne und die technik ausschauen werden und wann (bzw. ob) wir uns vor unserem auftritt damit auseinandersetzen können, aber es wird schon alles passen. ich habe einen mehrstufigen notfallplan im kopf, der aber nicht in kraft treten müssen wird.
ich weiß nicht, wie das bei bisherigen gartenfesten war, aber ich habe das gefühl, daß viele jetzt schon sehr neugierig sind. gut, das sind schüler, die eine woche vor den ferien am freitag nachmittag vielleicht auch dann nicht freiwillig in der schule bleiben, wenn sie eigentlich neugierig sind, aber wir werden es ja sehen.
ich meine jedenfalls, daß die ursprünglich doch eher zusammengewürfelte truppe zu einer band zusammenwächst, und alle, die dabei sind, hängen sich auch (mehr oder weniger) voll rein. selbst wenn ein teil in die hose geht, werden andere teile super klappen, und es wird für alle beteiligten ein tolles erlebnis. und jetzt geh ich schlafen, ich hab echt den ganzen tag gearbeitet, kevin.
ps: warum können kebabverkäufer nicht richtig dürüm falten?
Friday, 15. June 2007, 17:56:47
kein tag wie jeder andere, kunst, musiktheorie, dilemma
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jetzt wollte ich eigentlich ganz was anderes schreiben, nämlich etwas über noten (schulnoten... die anderen hatten wir ja schon), aber ich bin zu dem entschluß gekommen, daß das keine so gute idee ist. es ist zwar eine interessante problematik, und ich hätte viel dazu zu sagen, aber ich glaube, meine position erlaubt es mir nicht, öffentlich allzu konkret über die verschiedenen stühle, zwischen denen ich sitze, zu schreiben. und unkonkret ist wiederum uninteressant. jedenfalls wäre es ein gutes thema für meine schüler, die gern bloggen würden, denen aber die themen ausgegangen sind (*hustjulian*). also noten. brauchen wir sie oder nicht, wie macht man es fair und gerecht, was gilt es zu beachten. 400 wörter bitte mindestens.
jetzt kommt eine frage an meine brüder (ein billiger trick, um sie auch wieder ein bißchen einzubinden, aber ernst gemeint): was meint ihr, ist es sinnvoll, einem haufen durchgeknallter 14-15-jähriger zu stecken, daß der groß- und einzigartige edwin prohaska am 25. juni im luftbad spielt? bei freiem eintritt auch noch, glaube ich? sind die reif für sowas? was meint ihr? ihr kennt zwar meine schüler nicht, aber ihr kennt IHN.
ich hab jetzt mal probeweise meinen gesamten musik-ordner auf shuffle geschaltet. ich hab ja da ganz interessante sachen... laut playlist sind es 6896 items, wobei da sicher einiges doppelt drin ist (dafür habe ich auch in anderen ordnern und auf anderen pcs noch andere musik). klingt nicht unbedingt nach so wahnsinnig viel (doch, tut es eigentlich schon!), aber es ist mehr, als ich laut last.fm seit dem 16. mai 2006 angehört habe. gut, da ist wiederum einiges nicht verzeichnet worden, weil keine tags oder so. wenn man aber bedenkt, daß ich in dieser zeit einzelne lieder bis zu 43mal gehört habe, kann man errechnen, daß manche wiederum noch ungehört sind. das meiste bisher ungehörte habe ich übrigens... von wem wohl, von meinen beiden musikverrückten brüdern. die kennen schon komische sachen.
ich habe mir diese woche außerdem die beiden hochgelobten neuerscheinungen von sir paul und lady tori zu gemüte geführt. nun ja. beide haben interessante momente, aber so richtig vom hocker reißen sie mich auch nicht. sir paul klingt einfach wie ein alter rocker, der durchaus gute ideen mit zu viel arrangement und wenig druck ein bißchen zu sehr verwässert. und tori amos, naja, ich war einfach neugierig. irgendwie sind singerin/songwriterinnen nicht so meins, nicht mal wenn sie stellenweise recht bluesig rüberkommen. aber das ist ja eigentlich jetzt auch nicht sooo weltbewegend...
morgen nach einer dreistündigen probe im t-on mehr über making the band, aber heute wars schon recht gschmeidig. ich freu mich schon seeeehr! schulband rulez!
Tuesday, 12. June 2007, 08:25:35
kein tag wie jeder andere
wie angekündigt präsentiere ich hier endlich meine ideen, die klima- und gewichtsprobleme dieser welt auf einen schlag zu lösen. hinsetzen, zurücklehnen, lesen und dann die welt retten.
wir wissen ja, daß es, wenn es bei uns sommer ist, auf der südlichen halbkugel gerade wintert und umgekehrt. was wäre naheliegender, als einen gigantischen wärmetauscher zwischen nord- und südhalbkugel zu installieren, damit die jeweils warme, weil sommerliche hemisphäre die gegenüberliegende mitheizen und ihrerseits aber nach bedarf etwas gekühlt werden kann.
das wäre allerdings nur der erste schritt zur lösung aller klimaprobleme. technologisch etwas aufwendiger, aber ungleich herausfordernder wäre die installation eines gigantischen wärmetauschers zwischen jetzt und der letzten eiszeit. da wäre der kühleffekt erstens noch viel stärker, zweitens könnten wir auch dafür sorgen, daß es unsere vorfahren ein bißchen gemütlicher haben. ist doch toll, oder?
so, nachdem das mit dem klima nun geklärt ist, eine idee für leute, die abnehmen wollen. und nebenbei sparen wir damit auch holz und müssen keine wädler mehr abholzen. sehr ganzheitlich das ganze. also es geht so: tische haben keine tischplatten mehr, sondern nur einen rahmen, auf den ein tischtuch aufgespannt wird. der spannmechanismus hält nur ein bestimmtes gewicht aus, und wenn man sich zu viel essen auf den teller lädt, flutsch, boing, zack, klirr, und das essen landet auf dem boden.
iht seht, die welt zu retten ist einfacher als ihr denkt. ähnlich gute ideen bitte hier posten!
Sunday, 10. June 2007, 20:43:14
dominante, schulalltag, dilemma, kunst
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die versprochene rettung der welt muß leider ausfallen, weil ich am freitag nach einem entspannten 8-stunden-schultag noch spontan mit meiner besseren hälfte in die wachau gefahren bin, um dort den beim schulballtombola gewonnenen hotelgutschein einzulösen, und ich sitze erst jetzt wieder am pc und habe wichtigeres zu schreiben.
die probe letztens war weniger motivierend als die davor, aber nichts desto trotz produktiv. wir haben noch genug zeit und schon ein paar große brocken geschafft (zb. so gut wie alle lieder schon so gut wie mehr als einmal so gut wie durchgespielt), auch wenn natürlich noch nicht alles sitzt.
zwei sachen muß ich hier unbedingt festhalten, auch wenn es die nichtmitwirkenden vielleicht nicht interessieren wird. erstens geht es um die songauswahl, mit der einige nicht ganz zufrieden sind, und zweitens um die mitwirkenden, die miteinander auch nicht zur gänze zufrieden sind. nun ja...
welche lieder wir spielen, mag ich nicht verraten, und ich würde die eingeweihten auch bitten, dies nicht zu tun, damit das bißchen überraschungseffekt, das wir beim freitagnachmittäglichen spielen bei offenen fenstern noch haben, erhalten bleibt. es ist jedenfalls so, daß die vorschläge fast ausschließlich von jenen stammen, die sich trauen, sich vor publikum sängerisch zu produzieren, und ich habe diese vorschläge nicht nur angenommen, weil ich ihre ideen respektiere, sondern auch, weil sich die betreffenden lieder aus mehreren gründen gut eignen.
durch die begrenzte routine und die ebenfalls begrenzte probenzeit mußten es lieder sein, die keine wahnsinnig komplizierten details enthalten, sondern relativ einfach spielbar sind und trotzdem was hergeben. sie gehören (bis auf die beiden selbstgeschriebenen songs) zum definitiv besseren mainstream, sollen also die breite masse zufriedenstellen, ohne die nischenkonsumenten ganz abzustoßen. vor allem kann ich voll hinter allen liedern stehen, was bei vielem, was der mainstream heute zu bieten hat, sicher nicht der fall wäre.
daß sich nicht jeder mitwirkende mit jedem lied identifizieren kann, ist trotzdem klar. ich wäre jedoch überrascht, wenn sich 10 bunt zusammengewürfelte schüler in einem demokratischen prozeß auf fünf lieder einigen könnten, die den oben genannten kriterien genügen und allen gefallen. wir werden es dieses jahr jedenfalls auch nicht mehr ausprobieren. sollte ich nächstes jahr noch in der schule sein, wird die potentielle schulband natürlich mehr entscheidungsfreiheit bekommen.
mir geht es bei der ganzen sache auch um etwas anderes. musik, die man spielt, muß nicht immer musik sein, die man auch selbst gern hört. gut, irgendwo gibt es natürlich eine grenze, aber ich persönlich finde es einfach geil, teil eines funktionierenden teams zu sein und etwas musikalisches aus dem boden zu stampfen, was das publikum berührt oder beglückt. wenn dieser aspekt jemandem gänzlich egal ist, ist vielleicht in einer schulband nicht unbedingt gut aufgehoben.
als leuchtendes beispiel könnte ich zb. (und nicht nur!) angelika hervorheben, die weniger für die lösung der vorangegangenen rätsel als vielmehr für ihre professionelle einstellung der sache gegenüber ein wirklich fettes plus als mensch und schülerin verdient. sie singt nicht nur ihr selbst komponiertes lied, sondern wird auch background vocals beisteuern, ist in den proben selbstverständlich anwesend und produktiv tätig, hält durch ihre offene, kommunikative art die truppe zusammen und äußert keine bedenken der liedauswahl gegenüber, was meines erachtens nicht daran liegt, daß ihr alles gleichermaßen taugt, sondern eher daran, daß sie das oben genannte prinzip des gemeinsamen musizierens verinnerlicht hat. oder?
ich bin wirklich froh, daß schüler und schülerinnen mitmachen, die nicht nur musikalisch was drauf haben, sondern auch zu ihrer meinung stehen. ist ja nicht so als hätte es keine anderen potentiellen mitmusiker gegeben, aber ich finde die band so wie sie ist ziemlich cool. ich kann es euch jetzt eh nicht mehr allen recht machen, aber versuchen wir einfach, was wirklich gutes daraus zu machen. was sagt ihr?
der zweite wichtige punkt ist etwas persönlicher. ich finde es ehrlich gesagt langweilig und unprofessionell, eventuelle persönliche differenzen innerhalb der band auszutragen, indem man gegeneinander interveniert. für manche instrumente kommen im moment noch mehrere personen in frage, und im endeffekt kriegt der bzw. die den zuschlag, der bzw. die sich am geschicktesten anstellt, am verläßlichsten mitprobt und sich am meisten einbringt. wenn ihr probleme miteinander habt, klärt sie bitte außerhalb der bandproben. ich helfe auch gern dabei, aber eben nicht in der kostbaren probenzeit. paßt? sonst endet das ganze wie bei spinal tap...
so, genug gepredigt, tut mir leid, aber das mußte mal gesagt werden. und morgen oder so wird wie versprochen die welt gerettet.
Thursday, 7. June 2007, 17:44:32
experience, vorzeichen, da ist der wurm drin, essen
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das wird jetzt schnell gehen, weil wir mit den nachbarn auf der terrasse grillen und ich daher nicht stundenlang hier sitzen kann.
gestern war der erste auftritt der experience seit dem
letzten, und das war so ziemlich genau das gegenteil. also keine geile bühne, keine zwei techniker (nicht mal einer) und eigentlich auch keine nennenswerte technik. wir hatten immerhin einen teppich, vier mikros (zwei davon für mich, das war ein ganz neues erlebnis) und drei verstärker, aber wir konnten die dinger nicht alle zueinander mischen. es hat trotzdem ganz gut geklappt, spaß gemacht und den leuten gefallen.
die leute waren übrigens von
medico, einer sehr netten und sinnvollen truppe. wer sich also für medizinische entwicklungszusammenarbeit interessiert, sollte den namen im kopf behalten. und sie haben uns versprochen, auch bei zukünftigen festln auf uns zurückzukommen, und wir spielen sehr gern für sie.
ähnlich lo-fi war heute ein besuch im stadionbad, das eine sehr nette 70er-atmosphäre verströmt. außer die leute, die sind zwar von heute, aber auch lo-fi. komische sache.
das wars auch schon fürs erste, und morgen, wenn ich dazukomme, verrate ich der welt meine heute ausgedachten (lo-fi) lösungen aller klima- und gewichtsprobleme. na wenn das nix ist...
Tuesday, 5. June 2007, 07:55:27
kein tag wie jeder andere, montag, rätsel, geldbörse
...
#1 was seht ihr auf diesem bild?
#2 welche frau prof. unseres allseits beliebten katholischen gymnasiums habe ich gestern abend beim konzert getroffen?
#3 welche abendgestaltung bietet sich am mittwoch für mittellose jugendliche mit gutem musikgeschmack an?
p.s. für insider:
ruby ruby ruby ruby
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