wir sind ja hier unter anderem ein musiktheorieblog und wollen zur musikalischen bildung der menschheit beitragen. es ist vermutlich etwas vermessen von mir, aber ich habe schon lange das gefühl, daß ich zu den wenigen auf dieser welt gehöre, die musiktheorie nicht nur verstehen, sondern auch verständlich erklären können. die reaktionen auf meine ersten drei videos damals haben mir gezeigt, daß es durchaus auch eine handvoll leute gibt, die das ähnlich sehen.
man verstehe mich nicht falsch, es gibt genug andere, zum teil sogar auf den ersten blick simplere musiktheorieerklärmethoden. viele machen es einfach mit halbtonschritten, und ich gebe zu, fürs klavier ist das eine recht gute sache, wenn man weiß, daß ein durdreiklang aus 4+3 halbtonschritten aufgebaut ist. allerdings führt diese sichtweise früher oder später zu offenen fragen oder gar mißverständnissen, und meines erachtens sind harmonische zusammenhänge mehr als unklar, wenn man nicht weiß, ob der leitton jetzt fis oder ges heißt. man sieht, ich bin ein großer fan enharmonischer korrektheit.
meine alten videos waren graphisch und sind sehr mühsam mit paint gemacht worden, ich kann ja sonst nix. ich wollte danach eigentlich auf flash umsteigen, dazu hatte ich aber weder die einlernzeit noch die software, also kam mir die muße auch irgendwann abhanden. bis vor kurzem...
ich habe im laufe des letzten schuljahres einerseits meine ursprünglich leiterförmige darstellung in eine zirkuläre weiterentwickelt, was meinen jüngsten bruder dazu veranlaßt hat, mir eine patentierung derselben nahezulegen, und andererseits einen einfachen mechanismus erdacht, die mir ermöglicht, diese zirkuläre darstellung mitsamt der erforderlicher chromatischer bewegungsfreiheit physisch zu verwirklichen. das ergebnis sieht man hier:
außerdem habe ich zum geburtstag eine wunderbare digitalkamera bekommen (hier einen blumigen dank an meine bessere hälfte, die sich manchmal beschwert, daß sie in meinem blog gar nicht vorkommt, was aufmerksame blogleser sofort falsifizieren können) und mich daraufhin entschlossen, aus der graphischen anonymität in die öffentlichkeit zu treten und nebst meiner stimme auch meine hand (und manchmal meinen behaarten unterarm) in den mittelpunkt der aufmerksamkeit zu lassen.
die neue videoproduktionsmethode führt einerseits zu wesentlich größeren dateien (musiktheoriehilfsmittelding, 3:16, noch mit windows movie maker gemacht, als wmv 12,6 mb; intervalle grobbestimmung, 3:28, mit kamera auf der mittleren qualitätsstufe als mov 299 mb), was an sich wurscht ist, und erfordert eine one-shot-technik und damit technische präzision, eloquenz und sowas. manchmal mache ich doch kleine fehler, aber die verzeiht man mir ja hoffentlich. einige videos muß ich 2-3mal beginnen, aber nach einer weile läufts dann eh.
gut, ich bin technisch nicht ganz so versiert wie der gute klaus kauker, sondern eher die low-budget-variante, dafür meine ich, die dinge für anfänger, schüler und sonstige laien etwas besser auf den punkt zu bringen. trotzdem schöne grüße an klaus, wenn er das hier zufällig liest, ich find deine videos sehr cool!
hier also meine videos, und ihr seht, da ist in der letzten woche einiges weitergegangen. ich bin mit der neuen darstellung bei youtube nicht wirklich zufrieden, weil jemand, der zum ersten mal da hinkommt, das erste video erst suchen muß, aber es gibt ja praktischerweise den "zurück! ich möchte meinen alten kanal zurück"-button, der zwar nicht funktioniert ("möchten sie wirklich fortfahren?" und danach müßte eigentlich zumindest höflichkeitshalber ein "tja, wir wollen aber nicht daß du den alten kanal benutzt, du loser" oder sowas kommen), aber zumindest vermittelt, was technisch möglich wäre.
die alte darstellung hat mir schon allein deswegen besser gefallen, weil ich auf einen blick sehen konnte, bei welchem video es neue kommentare gibt. irgendwie ist das der sinn von web 2.0, daß man kommentiert wird und darauf reagiert (ob mit kommentaren oder verbesserungen oder sonst wie). finde ich doof, daß das nicht mehr so leicht ersichtlich ist, ich mußte erst die seite finden, wo ich all meine videos auf einen, wenn auch scrollbedürftigen blick sehen kann. und wenn wir schon am raunzen sind, hier bei opera gab es das auch eine zeitlang, aber jetzt nicht mehr. ich müßte jetzt alle posts durchschauen, um eventuelle neue kommentare zu finden. doof.
zurück zum thema. die motivation für meine musiktheorievideos kommt nicht zuletzt daher, daß es wesentlich einfacher ist, kindern ein dreiminütiges video als hausübung zu geben, als es eine stunde lang mit einer schulklasse selbst zu erarbeiten. gesetzt den fall, alle hätten sich das video zumindest halbherzig reingezogen, könnte man es in der klasse in 5-10 minuten wiederholen und dann zum üben übergehen. ob das wirklich funktioniert, wird die zukunft weisen. die grobbestimmung der intervalle jedenfalls, die seit einer woche und nur noch bis morgen eine hausübung für die 5a ist, hat gerade mal 17 aufrufe, und ich wette, davon sind 16 nicht von der 5a. wir werden ja sehen, ich habe ihnen freigelassen, sich woanders zu informieren. vielleicht finden sie ja klaus kauker cooler.
die videos gehen jedenfalls weiter, gleich heute, wenn der akku meiner kamera wieder aufgeladen ist. und dann steht dem weltruhm als musiktheorievideotutorialsuperstar fast nichts mehr im wege.
ein mann muß tun, was ein mann tun muß. und da die experience in ermangelung ausreichender motivation darnieder liegt (an der zeit kann es nicht liegen, ich war auch mal student), pflichttermin in ermangelung einer rhythmusgruppe ausg'steckt is' und die vielversprechende lehrer-schüler-band STUPЯOF in ermangelung von respekt und dankbarkeit seitens der schüler seitens der lehrer nicht fortgeführt wurde, jucken die finger.
STUPЯOF wurde vor einem guten jahr mit dem ziel schulball (ende april) gegründet, und ich hielt es von anfang an für keine wahnsinnig gute idee. schüler nehmen gerne und geben etwas weniger gerne, und selbst wenn sich einer von drei wirklich reinhaut, ist es noch nicht selbstverständlich, daß er unseren mindestens ebenso hohen einsatz würdigt. das knappe jahr haben wir auch wirklich gebraucht, um uns a) auf vier lieder zu einigen, die allen genehm waren, b) alle paar monate mal einen probentermin zu finden, der allen genehm war und c) all das, was zwischen den proben in vergessenheit geraten ist, wieder aufzufrischen. das spontane fernbleiben von proben von schülerseite war zwar nichts, womit man nicht hätte rechnen können, aber wir haben nicht damit gerechnet.
der auftritt war dennoch ganz cool und ein großer erfolg. hätten die jungs ihre karten danach brauchbar gespielt und zumindest einen hauch von dankbarkeit für unseren einsatz (wir haben auch unsere freizeit dafür geopfert. und wir waren ausnahmslos bei jeder probe anwesend) gezeigt, hätte es wohl auch weitergehen können. so aber hatten wir schon wenige tage nach dem ball keine lust darauf.
praktischerweise kam sogar von höchster stelle so viel lob, daß der erwachsene teil der band (PЯOF sozusagen) beschlossen hat, weiterzumachen. ebenso praktischerweise hatten wir einen potentiellen schlagzeuger, der schon seit einem jahr in den startlöchern scharrte, nämlich unseren lieben herrn prof. michi "das katapult" schneyder, der die idee einer reinen lehrerband unpraktischerweise wenige tage nach der gründung von STUPЯOF und damit fürs erste das nachsehen hatte.
die band war noch nicht mal gegründet und schon gar nicht getestet (daß michi schlagzeug spielt, wußten wir bis dahin nur aus seinen eigenen aussagen, und wir wissen alle, daß das noch nix bedeuten muß), als der auftrittstermin schon fixiert war: das gartenfest. die namensfindung erfolgte ebenso spontan und unter druck, und zu meiner verteidigung muß ich sagen, daß ich maturavorbereitung hatte und daher nur per sms vom ergebnis informiert worden war: hör[by]spiel. es gibt bessere namen. aber auch schlechtere.
um die sache spannend zu halten, haben wir uns dann noch ein wenig zeit gelassen. ich habe zwar mit michi eine kurze proberunde gespielt und ihn für gut genug befunden, aber das richtige proben hat noch auf sich warten lassen. dafür haben wir uns zu viert recht schnell und unkompliziert auf sieben lieder geeinigt (von denen wir schlußendlich nur eins nicht spielen) und dann zwecks koordination eine geheime facebook-gruppe gegründet (bezeichnenderweise hat sie sechs mitglieder und damit genau um eins weniger als die offene und seit über zwei jahren existente experience-gruppe. pflichttermin hat 113). und dann, bereits vorletzte woche, also zwei wochen vor dem auftritt, haben wir zu proben begonnen.
es ging alles ganz gut, bis auf leichte technische schwierigkeiten (der bass mit dem schulbassverstärker wummert immer, zumindest nach aussage von herrn prof. thorwartl. die bereits im vorfeld durch allzu exzessives weihnachtsoratoriumhören arg belasteten boxen haben sich mit dem e-schlagzeug nicht ganz vertragen und ihre elastischen teile durch den raum gespuckt. das von mir um 30 € erstandene schulmikro hat das viermal so teure SM-58 von frau prof. "roaring" eder locker in die tasche gesteckt.) und temposchwankungen, die wir aber von STUPЯOF schon mehr als gewohnt waren. um das ganze noch fetter zu machen, haben wir meine zwei lieben lehrerzimmertischnachbarinnen als background vocals dazugeholt.
wir haben dann die letzte woche quasi durchgeprobt (mittwoch, donnerstag, freitag und sonntag!) und uns soweit zusammengespielt, daß ich überzeugt bin, der auftritt wird den vom schulball in den schatten stellen (außerdem sind diesmal auch die unterstufen dabei, also potentiell wirklich viel publikum). die lieder sind alle cool, knackig arrangiert und fetzig, die band rockt, die sängerinnen singen... was will man mehr.
außerdem spiele ich nicht nur zum ersten mal leadgitarre, sondern auch noch die einzige, was ich mir früher nicht so richtig vorstellen konnte. kein klavier, kein akkordeon, nix, ich bin das einzige akkordinstrument. und ich muß sagen, die billige rote strat-kopie aus der schule kommt erstaunlich fett, ich werde meine teure gibson-kopie nur als ersatz für den notfall mitnehmen. für nichtgitarristen mag das wurscht sein, musiker vom fach werden das aber zu würdigen wissen.
jetzt ist halt die frage, was passiert, wenn am freitag schlechtes wetter ist. am freitag ist nämlich schlechtes wetter. das heißt wohl, daß das gartenfest ein festsaalfest wird. zum glück entfallen dann zumindest das mühsame lehrer-schüler-gemischt-völkerballspiel nach den katholischen regeln (ja, sowas gibt es!) und das vermutlich ziemlich anstrengende lehrer-gegen-schüler-fußballspiel nach sonst irgendwelchen konservativen spezialregeln (begrüßung mit "sport frei!" usw.), bei denen der männliche teil von hör[by]spiel eingespannt ist. damit steigen die chancen, daß wir uns nix brechen, was einem bandauftritt irgendwie wenig entgegenkommen würde.
und dann ist die soundcheckfrage noch überhaupt nicht geklärt, weil aufgrund des schlechten wetters morgen kein am vortag des gartenfests üblicher soundcheck stattfinden wird. wir kommen also vor dem auftritt auf die bühne und müssen erstmal alles hinstellen und aufbauen und abmischen. vor zwei jahren hat das eine gute halbe stunde gedauert, wobei der arme soundmensch auch ziemlich überfordert war, weil ich ihm im vorfeld nur viermal gesagt habe, was wir wo brauchen werden. theoretisch gibt es diesmal ja eine halbe stunde pause vor uns, praktisch hat sich aber der zeitplan vom gartenfest noch nie auch nur ansatzweise an den zeitplan gehalten. also mal sehen.
ich bin jedenfalls guter dinge, und außerdem ist das schöne am gemeinsam musizieren, daß man, selbst wenn man es beim auftritt versemmelt, im vorfeld idealerweise bereits einige richtig geile proben hatte. auch das hatten wir bei STUPЯOF nicht wirklich und bei hör[by]spiel schon ein paarmal. wir sind einfach besser. und viel spontaner. und egal wie es kommt, wir werden nächstes jahr weitermachen (vielleicht diskutieren wir den namen nochmal?). sport frei!
gestern war ich im theater an der wien. pelléas et mélisande. von debussy. gratis. das war zwar kein neujahrsvorsatz, sondern ein spontaner generalprobenbesuch, paßt aber halbwegs ins thema.
es war eine interessante erfahrung. gute inszenierung, geniales bühnenbild, tolle sänger und eine wahnsinnig lange oper, bei der recht viel unnötiges zeug gequatscht-gesungen wird. symbolismus halt. manche symbole sind leicht zu durchschauen, manche eher weniger, und wenn man kein französisch kann und ohne brille die deutschen übertitel gerade nicht sieht, macht das die sache auch nicht einfacher. die musik war allerdings recht spannend, und die oper ist eher ein musikdrama, also so eine art endlos langes rezitativ ohne irgendwelche angebernummern.
ich war ja in den letzten jahren nicht unbedingt der fleißige konzert- und schon gar kein operngeher. das ist ja an sich auch kein muß, in der pension bleibt genug zeit für sowas, aber nachdem ich zuhause auch wenig bis gar keine klassische musik höre, habe ich diesbezüglich eindeutig ein paar lücken. ich hab das zeug ja studiert, unbeleckt bin ich auch nicht, aber sagen wir es so: ich erkenne eine beethoven-symphonie, weil ich weiß, wie eine beethoven-symphonie klingt, nicht weil ich sie wiedererkenne (von den ganz berühmten mal abgesehen). aber man könnte mich vermutlich mit einer frühen schubert durchaus in die irre führen.
einer meiner nicht formulierten und daher komplett unverbindlichen neujahrsvorsätze könnte also sein, mein repertoire und damit ein bißchen auch meinen horizont zu erweitern. eine gelegenheit dazu könnte zb. der vollständige ring sein, womit wir wieder beim musikdrama wären. dazu gibt es dieses jahr drei gelegenheiten, und sollte sich jemand finden, der hardcore genug ist, würde ich mir das vielleicht wirklich durch den kopf gehen lassen.
mit wagner habe ich bisher sowieso nicht viel am hut gehabt. naja, ich habe mal den hochzeitsmarsch aus lohengrin in einer verjazzten und mit dem mendelssohn vermischten version auf einer hochzeit geklimpert, aber das ist jetzt noch keine sehr intensive beschäftigung mit dem thema. bei wagner schrecken mich einfach die dimensionen ab. aber ich spüre schon seit jahren den inneren drang, ein bißchen in seine welt einzutauchen. untere anderem deswegen darf sich die 6A derweil mit dem ring beschäftigen.
das andere, was für mich eine eindeutige repertoireerweiterung darstellen und wozu sich dieses jahr gelegenheit bieten wird, ist haydn. auch da weiß ich seit jahren, daß er viel interessantes zu bieten hat, bin aber noch nie richtig weit in sein schaffen eingedrungen. nachdem ich aber mit der 7B fast ein ganzes semester zeit für die wiener klassik haben werde, können wir das mit haydn aufziehen und damit auch aktiv von den vielen events des haydn-jahres gebrauch machen.
und wenn wir schon dabei sind, gehe ich vielleicht noch zum oasis-konzert. aber das ist eine andere geschichte...
gestern abend war ich bei einem konzert, wo meine wesentlich bessere hälfte mit ihrem chor lauter kompositionen von frauen aufgeführt hat. das machen sie immer wieder mal, jedenfalls gabs schon mal vor ein paar jahren ein ähnliches programm fast ausschließlich von komponistinnen (damals hat sich irgendwie der herr von webern hineingeschmuggelt, wenn mich nicht alles täuscht), und diesmal so richtig mit konsequent und ausschließlich und so, und das ganze gleich im radiokulturhaus mit einer moderatorin, die mit radiosprecherstimme durchs programm geleitet hat.
ich finde es natürlich interessant, wenn man sowas macht, schließlich sind komponierende frauen nicht nur in der unterzahl, sondern in der regel auch unterrepräsentiert. andererseits geht es nicht nur ums was, sondern auch ums wie, und da muß man schon ein bißchen aufpassen, daß man sich dabei nicht zu sehr verkrampft.
die dargebotene musik hatte durchaus das niveau, das man sich bei einem mehr oder weniger zusammengewürfelten programm erwartet (außer dem geschlecht der komponistinnen gab es für mich keinen erkennbaren roten faden), zur ausführung kommen wir später, und die fragen, die das ganze und im speziellen auch die moderation aufwarfen, sind zumindest interessant.
es ist schon richtig, daß man frauen, die auf der bühne der kulturgeschichte bestenfalls zweite geige spielen, ins rampenlicht rückt, aber muß das immer mit einem nicht offen ausgesprochenen, unterschwelligen feminismus einhergehen? der ist nicht nur überholt, sondern besonders dann einigermaßen peinlich, wenn die betreffenden frauen gleichzeitig immer wieder (bewußt? unbewußt?) an männern gemessen, mit männern verglichen oder sonstwie an ihr geschlecht (im sozialen sinn, gender hätte also besser gepaßt, mir ist aber trotz mehrerer verschiedener düden und -pedias nicht gelungen, das grammatikalische geschlecht von "gender" zu eruieren [germanistin? hilfe!]. soviel zum thema geschlechterproblematik.) erinnert werden. will sagen: wer mit steinen wirft, sollte drumherum kein glashaus bauen.
die moderatorin hat zb. alle erwähnten frauen in ein großes soziokulturelles umfeld eingebettet, indem sie ihre überwiegend männlichen lehrer, förderer, verwandte usw. erwähnt hat. das könnte zwar in manchen punkten durchaus interessant sein, zb. ob felix m.-b. seine schwester fanny viel gehenselt hat, spätestens bei einer langen liste an lehrern, die eh keiner kennt (ok, mir als studiertem musikerzieher sagt der name franz schmidt etwas. die anderen haben selbst mir als studiertem musikerzieher nix gesagt. und wem außer mir sagt der name franz schmidt etwas? eben.), hört es aber auf, interessant zu sein, und man beginnt zu überlegen, inwiefern es wohl von belang ist, eine fast zweistellige anzahl von männern anzuführen, um die reputation einer frau zu unterstreichen. interessanterweise hat die dame auch selbst einmal festgestellt, daß sie sich eigentlich genau das verkneifen wollte, hat aber dann genauso weitergemacht.
man kann aber auch vom regen in die traufe kommen (auf ungarisch könnte man jetzt das mit der anderen seite vom pferd anführen, das trifft es eigentlich viel besser), indem frau sich dann bemüht, einer der beiden persönlich anwesenden komponistinnen unbedingt die nennung einer frau, die sie stark geprägt hat, zu entlocken. ich meine, mich persönlich haben viele menschen geprägt, frauen wie männer, und wenn jemand darauf bestünde, unbedingt nur über die frauen was zu erfahren, würde er ihnen damit unrecht tun, denn das unterstellt, daß ich sie sonst (wenn das geschlecht egal wäre) nicht erwähnt hätte. entweder es gab eine frau, die ich auch so nennen würde (und die gab es, mehrere sogar), oder eben nicht. also ich weiß nicht.
die angesprochene komponistin, und das erwähne ich nur, weil es genau dem entspricht, was die fachliteratur sagt, nämlich daß frauen dann anders behandelt werden als männer, wenn sie sich anders verhalten (ganz ohne die wertung, ob das gut oder schlecht ist, einfach als feststellung), gab einmal eine bemerkung von sich, die man leicht in die kategorie "typisch frau" stecken könnte, wenn man gern irgendwelche dinge irgendwohin steckt. die moderatorin las einen kurzen, von besagter komponistin verfaßten text vor, in dem jene nicht nur wahnsinnig gscheite sachen festgestellt (so, daß ich mir sogar überlegt habe, diesen text meinen siebenten vorzulegen, weil genau das, worum es ging, bei uns im moment ein thema ist), sondern auch noch die perfekte balance zwischen eingängigen gemeinplätzen und vielsagenden, sehr interessanten überlegungen gefunden hat, und schickte ein lob hinterher, das im allgemeinen applaus fast unterging. die komponistin bedankte sich daraufhin und fügte hinzu: "das hab ich nur schnell mal im zug geschrieben...". und das ist dann genau der punkt, wo man denken darf: dieses sich-kleiner-machen-als-man-ist (und das ist nicht gleichzusetzen mit durchaus sympatischer demut, selbst wenn dieses wort für manche vielleicht etwas anachronistisch klingt, sondern geht weit darüber hinaus) könnte genau der punkt sein, wo man sich erst bewußtmacht, daß die wirklich klugen worte zuvor von einer frau geschrieben worden sind.
die grundidee des feminismus, frauen die gleichen rechte und möglichkeiten einzuräumen wie männern, ist sehr gut (und ist nur eine teilmenge der absolut wichtigsten humanistischen forderung, allen menschen die gleichen rechte und möglichkeiten einzuräumen), das kann aber nur dann funktionieren, wenn frauen eben in erster linie als menschen und nur in zweiter als menschen mit einem bestimmten gender gesehen werden. frauen sind toll, und zwar in jeder hinsicht, und was täten wir ohne sie? aber in manchen punkten ist es kontraproduktiv, sie durch ihr soziales geschlecht zu definieren, insbesondere dann, wenn das eigentlich vorrangig durch den vergleich mit dem anderen sozialen geschlecht geschieht. so wirds nix, mädels.
die ausführung des konzerts war durchaus ok, wenngleich ich sagen muß, daß die männer mich nicht überzeugt haben (das ist jetzt nicht als gender, sondern als musikalischer fachausdruck gemeint). irgendwie zu weich und schwammig und zu oft unsicher, was besonders bei prägnanten einsätzen sehr stark durchkam. allerdings gab mir dies gelegenheit dazu, ein bißchen über chorgesang nachzusinnen.
ich weiß nicht ob ihr es wußtet, aber in meiner späteren schulzeit war ich recht aktiv als chorsänger unterwegs. ich war natürlich im schulchor, daneben in einem evangelischen kirchenchor, einem gospel- und jazzchor, habe aus mitgliedern des schulchors ein quartett rekrutiert (nur ein auftritt mit mäßigem erfolg) und dann in der siebenten dem schwächelnden schulchor meinen eigenen, zum teil aus bis dahin absolut schulchorignoranten mitschülern zusammengewürfelten chor entgegengesetzt (mehrere auftritte, verhältnismäßig großer erfolg, wir durften neben schulmessen auch bei der hochzeit einer lehrerin und einer messe einer anderen schule singen). eigentlich arg.
ich kann mich auch noch an zwei schlüsselerlebnisse erinnern, also eigentlich ein schlüsselerlebnis mit zwei werken. es muß '95 gewesen sein, als ich in dem kleinen kammeln in alterlaa, wo wir unseren PC (man beachte den singular!) stehen hatten, auf der encarta-CD jeweils kurze ausschnitte aus zwei renaissance-messen gehört habe. schon das erste mal war eine intensive erfahrung, aber ich habe mir die paar takte immer wieder angehört und mir sogar die entsprechenden CDs gekauft, um auch den rest genießen zu können. es handelt sich um das den anfang des sanctus aus der missa pange lingua und das "gloria patri" aus der missa in tempore paschali. sowohl der zweistimmige kontrapunkt von josquin als auch die komplexe, im betreffenden abschnitt aus der homophonie gerade nur stellenweise ein bißchen ausbrechende klangfülle von byrd haben es mir wirklich wirklich wirklich angetan. ich denke seit gestern darüber nach, aber unter all meinen vielen passiven musikalischen schlüsselerlebnissen würde ich wohl eindeutig diese beiden hervorheben.
gleichzeitig muß ich feststellen, daß mir chorgesang inzwischen nicht mehr wahnsinnig viel gibt. mag daran liegen, daß ich viele mittelmäßige chorproduktionen gehört habe, oder auch an anderen dingen, wer weiß das schon. interessanterweise finde ich den chorklang im vergleich zu gemischter oder rein instrumentaler musik auch wesentlich weniger substanziell. das geht so weit, daß ich chorgesang weit weniger analytisch höre und mir sogar schwer tu, klänge zu erkennen, besonders wenn sie rein akkordisch ablaufen (etwaige kontrapunktische floskeln bieten dann schon eine gewisse orientierung). und typisch für diese empfindung ist auch, daß ich mir lange nicht wirklich vorstellen konnte, wie die engelsgleiche (ebenfalls ein schlüsselerlebnis um '95, eigentlich sogar ein metaschlüsselerlebnis, schiller beschreibt in maria stuart genau diesen eindruck: "Wie wurde mir, als ich ins Innre nun / Der Kirchen trat und die Musik der Himmel / Herunterstieg und der Gestalten Fülle / Verschwenderisch aus Wand und Decke quoll", nur daß ich im gegensatz zu mortimer dadurch nicht katholisch wurde) musik von byrd in sowas profanem wie notendruck existieren könnte (diese illusion habe ich mir dann in der bibliothek der musikuni selbst zerstört).
allerdings bin ich dabei, meine wertschätzung für den chor schön behutsam von unten wieder aufzubauen, z.b. mit hilfe der 6B, die gefallen an archaischem chorklang gefunden zu haben scheint und sich langsam mit mir in die spannende welt der frühen mehrstimmigkeit vorwagt. ein bißchen an der basis zementieren, dann nochmal renaissance, barock und klassik drüber festigen, und wer weiß, vielleicht fange ich bald auch was mit romantischer chormusik an. mal sehen.
damit die lange rede auch einen kurzen sinn bekommt, muß ich noch eine idee präsentieren. als ich heute beim mäci einem bedürftigen mann mein gratis panini-sammelbild geschenkt habe, hatte ich nämlich eine. ist jetzt nichts, wo alle vor lauter coolheit in jubel ausbrechen, aber vielleicht witzig. musiktheorie auf sammelbild- bzw. sammelalbumbasis.
natürlich ist es pädagogisch wertvoll, wenn schüler selbst schreiben, denn immerhin aktivieren sie dabei bestimmte gehirnregionen. nur macht man allzu oft die erfahrung, daß sie das gar nicht wollen und dann eben doch nicht mitschreiben, auch nicht wenn sie sollten. ich habe schon hefte abgesammelt, in denen interessante kartoffelförmige gebilde die in den seltensten fällen genau fünf linien bevölkern, und zwar selbst bei näherem hinsehen komplett ohne system. wer also nicht schreiben will, schreibt entweder wirklich nicht oder eben einen kas.
gut, sammelbilder sind auch keine garantie für komplette unterlagen, sind aber vermutlich ein bißchen witziger als fade hefte. es könnte so laufen: ich drucke einen haufen noten auf selbstklebendes etikettenpapier aus und bringe sie in der gewünschten anzahl, aber vermischt unter die leute. die bekommen gleichzeitig arbeitsblätter mit freien feldern, in die sie die jeweils richtigen noten einkleben sollen. dann müssen sie überlegen, tauschen und einpicken. nebst all dem wirbel, den das verursacht (wirbel kann ja auch gut sein), fördert das die kommunikation und die teamarbeit, und die ergebnisse sind auch sauberer und leichter zu kontrollieren (wieviele fehler sind es eigentlich, wenn jemand in einer tonleiter zwei töne zu wenig hat? und wenn die fehlenden töne auch noch fehlende versetzungszeichen aufweisen? ist nicht immer ganz einfach).
es ist ende november, überall blinken weihnachtslichter, der christkindlmarkt hat seine nicht existenten pforten längst geöffnet, der konsumrausch hat begonnen - und ich muß, obwohl das mit dem thema dieses postings nicht wirklich was zu tun hat, feststellen, daß dieses jahr das alljährlich indifferente herbst-feeling ausgeblieben ist. mag zu einem großen teil mit den beiden süßen kätzchen zusammenhängen, die um mich rumwuseln, und zum anderen natürlich auch damit, daß ich einen job habe, der solche blues-gefühle gar nicht erst aufkommen läßt (dafür aber andere... woke up this morning... da gäbe es viel stoff).
ja, es geht diesmal um die schule und damit einhergehend mit einer stimmung, die in der heutigen zeit zwar nicht zu kurz kommt (die länge ist ja offiziell festgelegt), sondern von den meisten total ignoriert wird. für uns berufskatholiken ist der advent ja eigentlich die zeit des erwartens, des sich öffnens, des in sich gehens und des sich einlassens auf das warten, das öffnen und das in sich gehen. was sich ja, wenn man jetzt das rege treiben auf der straße so anschaut, offenbar nicht wirklich herumgesprochen hat.
da es unsere heilige pflicht ist, nachfolgenden generationen den respekt gegenüber und den umgang mit dem advent vorzuleben und zu vermitteln, gibt es eine reihe von schulischen veranstaltungen diesbezüglich. die beiden, die mich persönlich tangieren, sind das adventsingen am kommenden freitag und das adventkonzert am dienstag drauf. beim adventsingen muß ich nur im legendären lehrerchor mitsingen, für das konzert ist aber meine aktive mitgestaltung gefragt.
wenn man die wahl zwischen einigen arbeitsfreudigen klassen, die man nur einmal die woche sieht, und einer arbeitsunwilligen, die man zweimal quälen darf, hat, würde sich der gesunde menschenverstand für option eins entscheiden. in ermangelung desselben habe ich mich für zweiteres entschieden, für meine liebe 5A. und ich bin überzeugt, daß diese wahl nicht nur aus pädagogischen, sondern auch aus künstlerischen gründen eine gute war. wenn nicht, pech gehabt.
die 5A hat sich in diesem schuljahr bisher mit der musik des 20. jhdts und dem thema improvisation befaßt (wenn wir von all der zeit und energie absehen, die sie investiert hat, um sich gegen diana zu wehren und im gegenzug all meine bemühungen, ihnen die wahl eigener wunschlieder zu ermöglichen, zunichte zu machen), und das kam mir insofern gelegen, weil ich mit folgenden prämissen in die vorbereitung fürs adventkonzert gegangen bin: a) gesungen wird eh beim adventsingen, und das kann die 5A sowieso nicht, also wird nicht gesungen; und b) ich will, daß alle teilnehmen und aktiv mitgestalten können, obwohl die meisten schon schwierigkeiten haben, eine triangel einmal anzuschlagen und dann 7 sekunden klingen zu lassen.
das heißt, ich habe etwas konzipiert, das aus kollektiver improvisation mit ganz einfachen spielregeln (ja, richtig, eine heißt: einen ton anschlagen und 7 sekunden klingen lassen. wenn das die beurteilungsgrundlage für dieses schuljahr wäre, wäre die halbe klasse durchgefallen), instrumentaler demontage und collage zweier adventlieder, elementen von minimal music und cageschem gedankengut und idealerweise einer portion kommunikation, die das ganze zusammenhalten soll, besteht. klingt komplizierter als es ist, außer den fünf mehr oder weniger freiwilligen instrumentalisten, die wissen (sollten), was sie tun (sollten), hat niemand eine verantwortung oder auch nur entscheidungsmöglichkeiten, die darüber hinausgehen, wann man den einen ton, den man in reichweite hat, anschlagen soll.
wir haben ja noch eineinhalb wochen und damit drei stunden zeit, daher will ich nicht den teufel an die wand malen (wäre in einer katholischen privatschule auch eher ungeschickt, außer vielleicht im religionsunterricht an die tafel), aber bis jetzt versagt die liebe 5A auf der ganzen linie. nicht daß sie die klangstäbe nicht treffen, daran liegt es nicht. sie treffen sie zumeist sogar mit dem richtigen teil des schlegels und erzeugen dabei durchaus annehmbare klänge. das problem ist einerseits das einhalten der spielregeln, was man auf unfähigkeit, unwilligkeit, konzentrationsmangel oder eine mehr oder minder gesunde mischung aus allen dreien zurückführen könnte, und andererseits das aufeinander hören. ist ja auch schwer, wenn 20 schüler versuchen sollen, einen halbwegs kontinuierlichen, sich allmählich und sanft verändernden klangteppich zu erzeugen, ein dreißigsekündiges loch wahrzunehmen und etwas dagegen zu tun (hey, du mußt nur auf das ding vor dir draufhauen. vorhin hast du es in 3 sekunden 18-mal geschafft...!). das sind dinge, die zu verlangen in einem elitegymnasium offenbar eine zumutung ist.
ich bin durchaus der meinung, daß die 5A diese immensen schwierigkeiten dennoch meistern wird. das ergebnis wäre dann der oben beschriebene klangteppich, der im mittelteil einem insistierend-klopfenden rhythmus weicht und anschließend wieder zurückkehrt, und über dem zunächst die bereits erwähnte demontage und zum schluß hoffentlich eine wiedererkennbare ankunft bekannter adventmelodien erfolgt. so in meinem hirn ist das eine total schöne sache, die ich im programm instrumentale meditation nennen werde.
die alternative ist, daß die 5A auftritt, sich komplett blamiert, und es aber keiner der anwesenden merkt. es ist schwer, bei einem solch offenen werk die richtigkeit der ausführung festzustellen, wenn man die vorgaben nicht genau kennt, und ich habe in meiner unendlichen weitsicht die möglichkeiten so eingeschränkt, daß im schlimmsten fall immer noch etwas rauskommt, was ich intendiert habe. der einzig wirkliche unterschied ist also, ob die 5A das gefühl hat, etwas schönes oder etwas kaputtes zu produzieren. natürlich wirkt es anders, wenn alle wissen, daß das, was sie tun, hand und fuß hat, aber es macht spaß, sie bis kurz vorher im glauben zu lassen, daß sie sich blamieren werden. vielleicht gibt es ihnen ja einen ruck. ich glaube es nicht, aber ich lasse mich gern überraschen.
wer die 5A damit unter druck setzen möchte, ist herzlich eingeladen, ich habe jedenfalls schon einige lehrerInnenkollegInnen dazu angestiftet. in den verbleibenden drei stunden werden wir daran arbeiten, erstens mal zu kapieren, was wir da überhaupt tun, und das zweitens auch umzusetzen. und es wird gut, so oder so, zumindest wenn man gut so definiert, wie ich: etwas, was keiner der zuhörer erwartet hat bzw. hören wollte, was sie bzw. ihn aber zum zuhören, sich einlassen, in sich gehen, sich öffnen und sowas bringen kann. ich erwarte vom publikum also mindestens genausoviel wie von der 5A, nur daß es das vorher nicht weiß. wir werden ja sehen, wer meinen ansprüchen genügt...
sollte das jemand aus der 5A lesen und sich denken, ich mache mich über ihn bzw. sie lustig: nein, du gehörst natürlich zu den wenigen, die jetzt schon dazu beitragen, daß hin und wieder etwas geniales aufblitzt. danke! ich wüßte nicht, was ich ohne schülerInnen wie dich tu sollte! du bist der/die beste! yeah!
korallen und affen haben grundsätzlich nicht viel gemeinsam. zwar gehören beide zu den eumetazoa (den gewebetieren), während aber affen bilateria, also bilateralsymmetrisch gebaute zweiseitentiere mit allen konsequenzen wie vorder- und hinterende, mund usw. sind, gehören korallen zu den coelenterata, den radiärsymmetrisch gebauten hohltieren mit einem diffusen nervennetz, ohne atmung und blutkreislauf und mit lediglich zwei zellschichten (epi- und gastrodermis).
korallen leben ausschließlich im meer, affen an land. beide bevorzugen den tropischen gürtel, aber die spezielle affenart, um die es hier geht, lebt untypischerweise in der arktis. korallen machen lyrischen und hin und wieder country-angehauchten folkrock, während die arktischen affen mit ihrem von der ersten hälfte des son-clave geprägten drive (rein rhytmisch ungefähr wie coldplay auf ecstasy) so richtig abrocken.
gestern jedenfalls waren vertreter beider tiergruppen (der sich anbietende begriff spezies wäre in diesem fall im hinblick auf die korallen durchaus falsch) in der arena anzutreffen, was mich in leicht nachvollziehbare glückszustände versetzt hat. den ganzen tag bin ich auf einer kleinen wolke von glückshormonen (ob endorphin oder serotonin, vermag ich nicht zu sagen) geschwebt, wovon mich nicht mal monrose und avril (derweil muß ich ja noch klingeltöne machen) und zwei mariahilferstraßenweite stromausfälle abbringen konnten.
die korallen und die arktischen affen auf einem haufen, das ist ungefähr wie ein kindergeburtstag mit ronald mcdonald und elfriede jelinek, wie ein sechser mit zusatzzahl im lotto, wie ein simultaner sieg gegen kasparow und die brasilianische fußballnationalmannschaft oder wie illés am sziget und die beatles eine woche später auf rhodos. das schlägt sogar johnossi und mando diao, wenngleich nur knapp und sicher nicht wegen mando diao. da sind wir uns hoffentlich alle einig.
ich war gut vorbereitet, ich habe mir schon die letzten zwei wochen vornehmlich die beiden bands reingezogen, denn der mitsing- oder zumindest -summfaktor ist mir bei konzerten sehr wichtig. bei den korallen war es nicht ganz leicht, alle lieder im vorhinein zu kennen, weil sie ja angeblich im august eine neue platte rausbringen, aber ich hab mein bestes getan, micht im vorfeld zu informieren. das gehört ja zur verantwortung eines mündigen konzertgehers.
diesmal wären wir rechtzeitig da gewesen, aber die leute, die wir getroffen haben, haben mich beschwichtigt, daß die korallen eh nicht püntlich um 8 anfangen würden. gegen zehn vor hab ich dann doch ein bißchen gedrängt, reinzugehen, und so haben wir nur die ersten zwei lieder verpaßt. der rest war aber sehr schön, gute songauswahl, wenn auch etwas kurz. gerade mal eine dreiviertel stunde. dabei hätten sie schon noch ein paar sehr fetzige lieder gehabt! aber gut, war sehr schön. die korallen und der mischturm dann brach die lange zeit des wartens an, in der umgebaut wurde. ein mann mit großer ausdehnung in allen drei dimensionen hat den bass gestimmt, einer im blauen t-shirt mußte auf jeder musikerposition für die richtige einstellung der spots probestehen bzw. -sitzen, einer hat die gitarren gestimmt und sich dabei ein bißchen weggejammt. das war insgesamt nicht so aufregend, dafür aber viel zu lang. die musikuntermalung war durchgehend anspruchslos, nur als columbia von oasis gespielt wurde, wurde es plötzlich still, als würde die menge ahnen, daß da was großes passiert. die meisten waren aber vermutlich zu jung, um es zu kennen. ist ja auch schon 13 jahre her. das sollte eine kunstvolle collage werden, ist aber aus lichttechnischen gründen nicht vollendet worden. das ist eine undeutlich erkennbare dixi traubenzuckerpackung mit erdbeergeschmack (der traubenzucker, nicht die packung), das zweite bild sollte dann ein klo sein. das konzept kann man auch so nachvollziehen und würdigen. noch eine kurze anmerkung zur vorherrschenden bekleidung. ich halte es für einigermaßen phantasielos, zu einem konzert mit dem passenden t-shirt zu gehen. natürlich hat es was, drückt eine gewisse begeisterung und loyalität aus, aber es ist eben phantasielos und unindividuell. es sei denn, das t-shirt trägt die natürlich auch naheliegende, dennoch auf einer metaebene wiederum sehr postmoderne aufschrift "who the f*** are the arctic monkeys?". t-shirts anderer bands finde ich, sofern sie nicht gerade von der experience sind, auch nicht so super. naja. ist ja nur meine private meinung. ein offensichtlicher kooks-fan mit kooks-frisur und kooks-shirt. dann betraten die affen die bühne und ließen ein feuerwerk los, optisch wie akustisch, daß es nur so gekracht hat. die lichtshow war genial, obwohl ich nicht so auf lichtshows stehe, minimalistisch und gleichzeitig brutal, passend und sehr exakt. sie haben nicht ganz alles von beiden alben gespielt, aber so das meiste. dafür gab es leider keine zugabe. naja, was solls. geil wars trotzdem. die lichtshow, impressionen als krönender abschluß fuhren wir noch in der u3 mit diversen exfreundinnen von zwei drittel meiner brüder, das hat man auch nicht alle tage. insgesamt also ein durchaus gelungener abend. und das wetter war auch perfekt, danke wetter!
natürlich nur das ende des schuljahres, und das ist ja für die meisten eine erfreuliche sache. und wie das in schulen so üblich ist, wird das gefeiert, in unserem fall mit einem gartenfest ende juni. und ich wurde netterweise von meinen musiklehrerkollegInnen dazu auserkoren, den viertelstündigen programmpunkt "musikalische highlights" zu gestalten. und ich sags gleich, das werden wirklich highlights.
die ausgangsposition ist die: mir stehen ein paar instrumente zur verfügung (e-bass, e-gitarre, schlagzeug, keyboard), einige musizierwillige (bandgeile?) jugendliche, die mit einsatz und motivation die noch fehlenden kenntnisse am instrument wettmachen (dabei ein allrounder, den ich, wenn jemand ausfällt, auf allen instrumenten einsetzen könnte, der aber auch nicht böse ist, wenn er nicht spielen muß. aufmerksame leser meines blogs werden seinen namen aufgrund statistischer überlegungen sofort erraten.), drei selbstgeschriebene lieder von drei fünftklässlerinnen (von denen eine heute einen rückzieher gemacht hat, aber mal sehen, vielleicht traut sie sich ja doch) und ein paar leute, die cool genug sind, ein paar bekannte hits vor publikum zu trällern. also alles, was man braucht, um musik zu machen.
die probenzeit ist leider etwas begrenzt, da man so viele leute nicht zu jeder tages- und nachtszeit zusammentrommeln kann, und wir dürfen freitag nach der 6. stunde, was für alle ganz gut paßt, nur bis 15 uhr laut sein, weil wir danach den schulchor stören würden. und wir haben erst heute zu proben beginnen können, weil vorher die instrumente nicht verfügbar waren. sprich, wir haben (inklusive der heutigen) drei proben á knapp eineinhalb stunden zur verfügung, um da hinzukommen, wo wir hin wollen.
hier muß ich mich ausnahmsweise mal selbst loben (frei nach wolf haas). man lernt ja doch auch sinnvolle dinge auf der uni (ich gebs ja zu, auf der musikuni lernt man eigentlich sehr viele sinnvolle dinge, auch wenn die meisten in diesem fall nicht anwendung gefunden haben). dazu gehört, wie man mit einer band arbeitet, wie man einfache, aber fetzige arrangements macht (in der heutigen probe null notenmaterial, nur ein paar akkorde auf der tafel, und ziemliche basics auf den einzelnen instrumenten, aber wenn das ganze drive hat, dann geht es ab wie nur was) und wie man lieder so übt, daß auch was weitergeht.
und natürlich muß ich hier alle mitwirkenden loben: jungs und mädels, ihr seid super! ihr habt die zeit genützt, euch professionell verhalten (nicht bzw. nur ganz wenig auf den instrumenten rumgezupft, während wir was besprochen haben), habt die sachen rasch aufgefaßt und umgesetzt, die schwierigen stellen schön rausgeübt und einander geholfen, wo es nur ging. so gehört sich das!
gut, es war die allererste probe einer zusammengewürfelten anfängerschulband, aber gegen ende hat es gar nicht mehr so geklungen. und bis zum gartenfest wird es richtig richtig gut. wenn die probenzeit nicht reicht, wären alle auch bereit, sich mal im t-on einzuquartieren oder ein paar deutschstunden zu opfern (wirklich beeindruckend, diese opferbereitschaft!). und ich glaube, wenn das halbe halbinternat vor dem musiksaal steht und versucht, uns mit dem handy durch die wand bzw. die türen aufzunehmen, ist das zumindest mal ein kleines, unbeholfenes kompliment.
ich bin also guter dinge, daß wir beim gartenfest einen fulminanten auftritt hinlegen und nächstes jahr etliche schulbandwettbewerbe gewinnen werden. ok, letzteres haben sich nur die jungs vorgenommen, aber wieso auch nicht. man muß ja realistisch bleiben...
nach langer zeit mal wieder ein post in zusammenhang mit dem ursprünglich vorgesehen hauptthema dieses ganzen blogs. es soll ja keiner sagen, daß ich nicht meinem bildungsauftrag nachkomme!
nehmen wir an, der dreizehnjährige hubert aus wien 21 (nickname anarchydevil24), seines zeichens punkrocker der vierten generation, möchte unbedingt ein lied auf seiner gitarre spielen können, findet auf den einschlägigen internetseiten keine fehlerfreien transkriptionen. was tun?
ich habs ja leicht, weil ich beruflich damit zu habe, aber ich sag euch gleich: es ist bei weitem nicht so schwer wie es manche annehmen. daher möchte ich jeden ermutigen, es zu versuchen. manche lieder sind leichter, manche schwerer, aber man kann alles runterhören.
beginnen wir mal damit, daß man grob die tonart des liedes feststellen sollte. dazu empfiehlt es sich, sein instrument bei der hand zu haben, weil es sonst nicht wirklich geht. man läßt einfach das lied spielen und versucht, die grundtöne zu finden. die tonart des liedes ist meistens am anfang und am ende einigermaßen prominent vorhanden, und normalerweise beginnt und endet eine strophe auch mit der haupttonart (nicht immer, aber man kann ja mal mit dieser hypothese arbeiten).
nach und nach sucht man dann einfach alle grundtöne zusammen. die basslinie ist dabei ein guter anhaltspunkt, aber sie spielt nicht nur die grundtöne. trotzdem hört man, ob der ton, den man gerade auf seinem instument spielt, der grundton ist oder nicht. im zweifelsfall empfehle ich, den ton, der um eine quint tiefer liegt, auch auszuprobieren. normalerweise macht es irgendwann klick und es paßt.
das ist natürlich etwas, was auch komplett ohne musiktheorie geht: ausprobieren, bis es hinhaut. es geht allerdings um einiges schneller, wenn man die intervalle, die der grundton macht, halbwegs einschätzen kann. dann findet man nämlich den grundton des nächsten taktes wesentlich leichter. nach und nach sollte man bestimmte akkordverbindungen einfach erkennen lernen.
jetzt kommt der aufwendigere teil: zu jedem grundton muß man den passenden akkord finden. in 99% aller fälle ist er dur oder moll (evtl. als septakkord), sehr selten vermindert, fast nie übermäßig, und manchmal ein sextakkord (das bedeutet, der gefundene ton ist eigentlich gar nicht der grundton, sondern die terz, wie zb. in G/h).
auch hier kann man mit bloßem hören auskommen, aber es schadet auch wieder nicht, wenn man weiß, welche stufen in der jeweiligen tonart eher dur oder eher moll sein sollten. natürlich gibt es kaum ein lied (naja, alles von CCR, aber sonst nicht so viele), wo das komplett konsequent durchgezogen wird, denn sehr oft werden mollstufen zu dur alteriert (tatsächlich gibt es lieder, die zur gänze mit dur-akkorden auskommen), und hin und wieder wird auch aus dur moll (das klingt dann immer ein bißchen nach beatles oder oasis).
es kommt außerdem vor, daß die basslinie wandert, die harmonie aber gleich bleibt. das erkennt man meistens daran, daß der bass stufe für stufe abwärts wandert, die harmonie aber... eben gleich bleibt. sperrt doch einfach die lauscher auf!
so kommt man also schritt für schritt an das harmonische grundgerüst eines liedes. das reicht in den meisten fällen schon, um es nachzuspielen. wenn nicht, weil zb. irgendwelche wichtigen riffs oder licks vorhanden sind, dann hört man die eben ton für ton runter. das geht natürlich leichter, wenn man schon die jeweilige harmonie kennt, weil man damit auch den tonvorrat beschränkt.
es gibt einen schmutzigen trick für zu schnelle riffs: verlangsamt den jeweiligen ausschnitt in einem beliebigen wave-editor. dann hat man plötzlich viel mehr zeit, die schnellen tonfolgen zu identifizieren. wenn das programm mit dem verlangsamen auch immer transponiert, dann empfehle ich eine oktav (halbes tempo), weil man dann nicht erst transponieren muß. wenn das jeweilige riff schon eher tief ist, wird das nicht gut gehen, und generell verwischt ein solches verlangsamen die musik ein bißchen, sodaß es nicht immer ganz leicht ist, das riff wirklich herauszuhören, aber man kann es ja mal probieren.
so, jetzt müßtet ihr also in der lage sein, ein beliebiges lied runterzuhören. wer möchte, kann das als hausübung machen und hier posten, mal sehen obs dann wirklich stimmt.
wem es nur darum geht, irgendwelche lieder nachzuspielen, hab ich einen tipp: transponieren! wenn man den tonumfang der meisten bekannten sänger mit dem eigenen vergleicht, schauts normalerweise für einen selbst nicht so gut aus, und die künstler nützen das schamlos aus, indem sie tonlagen wählen, die für einen normalsterblichen utopisch sind. damit geht allerdings oft hand in hand, daß sie auch in wirklich doofen tonarten spielen. wenn man also transponiert, dann erleichtert man sich sowohl das singen als auch das spielen. zwei klappen mit einer fliege sozusagen. keine sau interessiert es, in welcher tonart ihr ein lied nachspielt, um es dann auf youtube euren freunden zu zeigen. und ich behaupte mal ganz keck, daß die tonartencharakteristik dabei auch ziemlich wurscht ist.
so, das war nicht mal wahnsinnig lang, und ihr habt was fürs leben gelernt. ich hoffe nur, daß die musikindustrie nicht auch bald die verklagt, die lieder runterhören. der nächste schritt wäre dann, alle zu verklagen, die musik hören. aber das ist ja eine andere geschichte...
andere leute stecken ihre haare hoch, ich (bitte alle späße, in denen der ausdruck "in ermangelung" vorkommt, verkneifen) lieber meine ziele. ich hab nämlich vor, meinen lieben schülerInnen nicht weniger als saugeilen musikunterricht zu bieten.
natürlich muß das ganze lehrplankonform erfolgen, aber das läßt sich bewerkstelligen. einerseits sind die lehrpläne (unterstufe - oberstufe) ja etwas schwammig, andererseits sind da sachen drin, die sicherlich keiner von euch in der mittelschule gelernt hat. also besteht da ein gewisser spielraum.
grundsätzlich ist mir sehr wichtig, mit dem zu arbeiten bzw. von dem auszugehen, was da ist. und im falle von musik ist das das, womit die schülerInnen tagtäglich zu tun haben: die musik auf ihren iPods (ja, die meisten haben einen. das werden wir eh noch diskutieren müssen) und im radio, die daten und fakten, die sie aus dem internetz und vermutlich aus diversen jugendmagazinen kennen, das bißchen was, was sie im klavierunterricht und so aufgeschnappt haben, also eh einiges. wenn musikunterricht nicht funktioniert (und das ist angeblich häufiger der fall), dann deswegen, weil der lehrer auf all dies keine rücksicht und/oder keinen bezug nimmt. selbst schuld.
gleichzeitig gibt es vieles, was man im unterricht durchnehmen sollte, weil allgemeinbildung und so. für mich ist in diesem zusammenhang wichtig, daß es sich dabei nicht um punktuelle daten handelt (der klassiker sind aus dem zusammenhang gerissene jahreszahlen. wer weiß schon, wann beethoven geboren wurde? ungefähr genügt, und wenn man es genau braucht, schaut man nach), sondern um einen groben überblick, an dem man dann die einzelnen details aufhängen kann. und ich finde, einen groben überblick kann man schon relativ schnell bekommen.
das bringt mich schon zu meinen beiden kranken ideen, die ich mal antesten werde. das erste ist "musikgeschichte in einer stunde". natürlich kann man in 50 minuten (gut, eine schulstunde sollte man eher nur auf 30 planen) kein vollständiges bild der musikgeschichte malen, aber andererseits geht das auch in 2 monaten nicht. man kann aber die entwicklung aufzeigen, die wichtigsten epochen (mittelalter, renaissance, barock, klassik, romantik und 20. jhdt.) kurz skizzieren, viele hörbeispiele anspielen und so einen groben, aber ausbaufähigen überblick herstellen, der über punktuelle inhalte, wie sie zu meiner zeit im musikunterricht üblich waren, nicht zu bekommen ist.
in der folge kann ich dann einzelne hörrätsel bringen, die die schülerInnen einer epoche oder vielleicht sogar einem komponisten zuordnen müssen. das erlaubt weiterführende fragen, zb. woran man überhaupt erkannt hat, worum es sich handeln könnte... in meinen augen ist es wichtiger, auch unbekanntere musik ungefähr einordnen zu können, als alle 17 themeneinsätze in einer einzigen bach-fuge oder jeden ton des ersten satzes der kleinen nachtmusik zu kennen (die ironie des schicksals ist, daß kaum einer die anderen sätze kennt. das bringt mich auf eine idee... siehe rätsel weiter unten). wenn also meine schülerInnen am ende des schuljahres (und im idealfall noch in 1-2 jahren) purcell als barockmusik identifizieren können, bin ich damit meines erachtens weiter, als viele musiklehrer in 8 jahren. und außerdem kann man dann werkbetrachtungen, gattungs- und formenlehre und derlei an musikrezeption gebundenes zeug auch wieder schön in einen kontext setzen.
die zweite kranke idee ist "musiktheorie in einer stunde". nachdem wir alle wohl ansätze der musiktheorie in der schule gelernt und wieder vergessen haben, sehe ich da keinen besonderen leistungsdruck. auch da ist mir lieber, die schülerInnen lernen weniger, aber dafür so, daß sie das konzept dahinter verstehen. und ich glaube, in einer stunde geht sich folgendes aus: die töne, die intervalle (grob, ohne die feinheiten), die versetzungszeichen, dur- und natürliche molltonleiter, dur- und molldreiklänge. und paßt schon. niemand muß den quintenzirkel auswendig lernen, wenn er weiß, wie er die töne von F#-dur findet (übrigens halte ich songs in F# major für einen durchaus interessanten albumtitel. ob ich die experience dazu überreden kann, unsere zweite platte so zu nennen? die erste sollte natürlich greatest hits 1965-68 heißen).
das sind die beiden projekte, die mich wirklich reizen. mag sein, daß sie in die hose gehen und nach der einen stunde nix hängenbleibt, aber erstens glaub ich das nicht und zweitens wäre das dann vom ertrag her wohl eine normale unterrichtsstunde. hauptsache wir haben spaß.
was mich weiters beschäftigt, sind praktische dinge wie DJing, tontechnik-basics, algorithmisches komponieren (wozu hab ich meine diplomarbeit darüber geschrieben, wenn ich das nicht umsetze?), grundlagen der liedbegleitung (jeder mensch sollte mal schlagzeug und bass spielen dürfen, bitte die menschenrechte dahingehend erweitern), diskussionen über musikkonsum (iPod, Ö3, last.fm, ...), gegenseitige horizonterweiterung und sowas. zusätzlich zu den referaten, die die schülerInnen halten müssen, eh schon volles programm.
das einzige problem ist, daß gerade die oben genannten praktischen anwendungen ohne praktische anwendung nicht so viel hergeben. also zb. DJing ist nur halb so interessant (nein, eigentlich fast gänzlich uninteressant), wenn man nicht die gelegenheit bekommt, mal ein bißchen beatmatching zu probieren oder den crossfader hin- und herzuziehen. aber wie ermöglicht man das in einer klasse von 31 schülerInnen? besonders wenn die schule klarerweise nicht über solches material verfügt und ich daher einiges ausborgen müßte?
na ja, ich werde mir schon was überlegen. jedenfalls hab ich mir da einiges vorgenommen. viel glück, kann ich da nur sagen. von hals- und beinbruch gar nicht erst zu sprechen.
so, kommen wir mal zum versprochenen rätsel. hier sind vier musikstücke (in schirchem MIDI-format), die sich allesamt in unmittelbarer nachbarschaft von seeeeeeehr bekannten sätzen mehrsätziger werke befinden, also direkt vor oder nach stücken, die sicherlich ausnahmslos jeder von euch kennt. und trotzdem kennt ihr diese vier ziemlich sicher nicht oder nur in einzelfällen. wer den komponisten errät, ist schon mal gut, wer das werk auch noch rausfindet, ist ein streber.