ein bißchen musiktheorie und all das andere zeug

i can hear the sound of violence long before it begins

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für mich steht die verliererin der nationalratswahl jetzt schon fest: es ist frau ingrid thurnher, die heute den für außenstehende eigentlich amüsanten bruderzwist zwischen den beiden freiheitlichen spitzenkandidaten über sich ergehen lassen mußte. ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich könnte mir sowas nicht einfach so anhören, ohne daß mir ein "herr s., sie sind schon ein trottel" oder "herr w., jetzt halten sie bitte endlich ihre pappn" rausrutscht.

tragikomisch wurde das ganze natürlich, als es darum ging, einander zu überbieten, wer ausländer mehr haßt, und sich gegenseitig vorzuwerfen, man habe die bösen ausländer eh schon viel zu sehr begünstigt. wenn man bedenkt, daß die beiden noch vor ein paar jahren gute kumpel waren und jetzt im prinzip eh auch das selbe wollen, kann man ob der halbmondänen angebereien nur ratlos den kopf schütteln.

es tut mir weh, es zugeben zu müssen, aber der gewinner des abends ist für mich klar herr hojac, denn die beiden sager "wissen sie an wen sie mich erinnern? an die frau jelinek!" und "wer strache wählt, wählt die SPÖ" sind wirklich gelungen. na ja, genießen wir das kasperltherater noch, solange auf der politischen bühne platz dafür ist.

abrupter themawechsel. ich bin ja ein riesen fan von covers, ich kann mir stundenlang praktisch identische versionen von you've really got a hold on me (wovon ich wirklich bis vor ein paar wochen geglaubt hab, es sei im original von den beatles, aber man vergißt leicht, daß sie anfang ziemlich viel gecovert haben) und dergleichen hadern anhören.

der wahn begann vor einigen jahren, vielleicht noch zu napsters oder spätestens des morpheus zeiten, mit sway (quién será), das sicherlich jedem in der einen oder anderen version bekannt ist. da gibt es immerhin zwischen no-names wie trio los panchos, julie london oder bobby rydell doch auch kapazunder wie cliff richard, ben e. king oder den großen dean martin unter den interpreten. sogar eine punkversion soll es geben, von der englischen urpunkband the boys, die ich allerdings bisher nicht auftreiben konnte. die coolste fassung ist von anita kelsey und stammt aus dem soundtrack zum film dark city.

jedenfalls hatte ich gerade vorhin einen schlechten traum; mir war nämlich, als hätte ich auf MTV die pussycat dolls diese perle der musikliteratur vergewaltigen hören. bis vor kurzem glaubte ich wirklich an das gute im menschen... gute nacht, kann ich da nur sagen!

von hauptstufen, nebenstufen und kadenzenvon septakkorden und anderen mehrklängen

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