Das Motorrad das blieb
Thursday, April 8, 2010 5:13:24 PM
From ride till dawn..
Herr K. hatte sehr lange das alte schoene Motorrad in der stehen. Immer im Fruehling mit den ersten Bienen ging es mit damaligen Freunden auf die Teerpiste zum fetten Ausritt. Schnelle Asphalt Massagen, angetrieben durch 110 KW und einem Orchestra aus staemmigen Schnauben und Droehnen welches aus einem kurz vor dem bersten angespanntem Chromrohrbollwerk entspringt. Die Naechte trieb man sich am Lagerfeuer um die Ohren, Zockte, Soff, Lebte. Das Feuer waermte die Knochen.
Aber K. ist nicht mehr der junge Mann von damals und auch sein Motorrad hat schon mal schoenere Tage und Naechte gesehen. Mit schwerem Herzen schiebt K. sein Motorrad im Fruehjahr aus der hintersten Ecke der Garage, im Gedanken dass sein letzter Ausritt schon ewig her ist, sich erinnernd an Lebensabschnitte wo Kinder seine Nerven plagte, schiebt K. sein Motorrad neben den Carport wo der Familienbenz jegliche Dynamik und Spontanitaet die K. selbst einst ausstrahlte durch widerliche Seriositaet und toedlichen Alltagstrott sofort in einem See aus zaeher Phlegmatik ertrinken wuerde.
Vorbei ist Die Suendenzeit der Harten Jungs, der Mittelfingerrevolution, Familienleben und Altersplanung ersetzten Erkundungstrieb und Offenheit. In seinen Traeumen ist K. aber noch der alte Revoluzzer aus jungen Tagen. wie gerne wuerde er mal sein Motorrad anmachen und mal richtig ornlich am Gas reissen das die Fensterlaeden wackeln. Weibliche Fuersorge und soziale Abhaengigkeit aber sprechen dagegen, nicht auszumalen was waere wenn K. das machen wuerde. Wie immer schiebt K. das Gefaehrt wieder in die schmuddelige Ecke neben den Vinylplatten von Peter Maffay und den Kings.
K. beschloss dieses Motorrad Wegzugeben. Ein Verkauf kam aber nicht in Frage. Alt sei es zwar, aber nicht mehr marktkompatibel sei dieses Motorrad sagte der bekannte Motorrad-Haendler, der damals eigentlich immer 2001 gefahren ist. Dieser Judas. Und nun sagt dieser Typ K. was sein Motorrad, an dem so viele Erinnerungen haengen wirklich wert ist. K. ist relaxt und beschliesst sein Erinnerungsstueck zu ueblich entsorgen. Nicht auszumalen was passieren koennte wenn das wild entsorgte Stueck von den Lakaien der BRD in einem Wald oder in einem Graben gefunden wird. Sicher steht irgendwo eine Registriernummer welche irgendwo in einem Hinterzimmer bei so einem verlausten Buerokraten auf einer Karteikarte zusammen mit seinem Namen steht.
K. hatte beschlossen das Erinnerungsstueck zu einem Motorrad Verwerter bzw. Fahrzeug Entsorger zu bringen der Ersatzteile daraus macht. das ist eigentlich kostenlos, es sei denn. Naja, K. will mal sehn. K. schiebt sein Gefaehrt in seine Garage. Aber doch nicht ganz bis nach hinten. Morgen so hat er beschlossen bringt er sein altes Motorrad zum Verwerter.
Herr K. hatte sehr lange das alte schoene Motorrad in der stehen. Immer im Fruehling mit den ersten Bienen ging es mit damaligen Freunden auf die Teerpiste zum fetten Ausritt. Schnelle Asphalt Massagen, angetrieben durch 110 KW und einem Orchestra aus staemmigen Schnauben und Droehnen welches aus einem kurz vor dem bersten angespanntem Chromrohrbollwerk entspringt. Die Naechte trieb man sich am Lagerfeuer um die Ohren, Zockte, Soff, Lebte. Das Feuer waermte die Knochen.
Aber K. ist nicht mehr der junge Mann von damals und auch sein Motorrad hat schon mal schoenere Tage und Naechte gesehen. Mit schwerem Herzen schiebt K. sein Motorrad im Fruehjahr aus der hintersten Ecke der Garage, im Gedanken dass sein letzter Ausritt schon ewig her ist, sich erinnernd an Lebensabschnitte wo Kinder seine Nerven plagte, schiebt K. sein Motorrad neben den Carport wo der Familienbenz jegliche Dynamik und Spontanitaet die K. selbst einst ausstrahlte durch widerliche Seriositaet und toedlichen Alltagstrott sofort in einem See aus zaeher Phlegmatik ertrinken wuerde.
Vorbei ist Die Suendenzeit der Harten Jungs, der Mittelfingerrevolution, Familienleben und Altersplanung ersetzten Erkundungstrieb und Offenheit. In seinen Traeumen ist K. aber noch der alte Revoluzzer aus jungen Tagen. wie gerne wuerde er mal sein Motorrad anmachen und mal richtig ornlich am Gas reissen das die Fensterlaeden wackeln. Weibliche Fuersorge und soziale Abhaengigkeit aber sprechen dagegen, nicht auszumalen was waere wenn K. das machen wuerde. Wie immer schiebt K. das Gefaehrt wieder in die schmuddelige Ecke neben den Vinylplatten von Peter Maffay und den Kings.
K. beschloss dieses Motorrad Wegzugeben. Ein Verkauf kam aber nicht in Frage. Alt sei es zwar, aber nicht mehr marktkompatibel sei dieses Motorrad sagte der bekannte Motorrad-Haendler, der damals eigentlich immer 2001 gefahren ist. Dieser Judas. Und nun sagt dieser Typ K. was sein Motorrad, an dem so viele Erinnerungen haengen wirklich wert ist. K. ist relaxt und beschliesst sein Erinnerungsstueck zu ueblich entsorgen. Nicht auszumalen was passieren koennte wenn das wild entsorgte Stueck von den Lakaien der BRD in einem Wald oder in einem Graben gefunden wird. Sicher steht irgendwo eine Registriernummer welche irgendwo in einem Hinterzimmer bei so einem verlausten Buerokraten auf einer Karteikarte zusammen mit seinem Namen steht.
K. hatte beschlossen das Erinnerungsstueck zu einem Motorrad Verwerter bzw. Fahrzeug Entsorger zu bringen der Ersatzteile daraus macht. das ist eigentlich kostenlos, es sei denn. Naja, K. will mal sehn. K. schiebt sein Gefaehrt in seine Garage. Aber doch nicht ganz bis nach hinten. Morgen so hat er beschlossen bringt er sein altes Motorrad zum Verwerter.

