Auf deutsch bitte - 22
Saturday, June 5, 2010 8:04:17 AM
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Auf deutsch bitte 22
Heinz und Fritz schieben einen großen Mercedes vor die Garage von Herrn Seitz.
- so, das sit jetzt aber wirklich der letzte. Der ist zum Glück nicht so schmutzig wie es der grüne Volkswagen war. Gib mir mal den Schlauch her. Ich spritze ihn ab.
- Gut. Kann ich jetzt das Wasser aufdrehen?
- Ja, los!
Fritz nimmt den Schlauch und spritzt den Wagen von allen Seiten gründlich ab. Heinz hat das Leder genommen und poliert damit nach.
- Hier, Fritz, spritz noch ein bißchen Wasser auf die Räder. Sie sind noch nicht sauber.
- So, jetzt ist es genug. Machen wir noch den Eimer voll Wasser, dann können wir den Hahn zudrehen.
Di jungen polieren nun noch die Scheiben von innen und außen, holen die Teppiche heraus und machen die Polster und den Wagenboden mit dem Staubsauger sauber. Heinz schaut den Wagen von allen Seiten an.
- Na, ganz gut, nicht?
- Die Scheinwerfer sind noch nicht ganz sauber, und auch die Rücklichter müssen wir noch einaml polieren.
- Und den Aschenbecher haben wir wie gewöhnlich vergessen. Vorsicht! Die Teppiche sind ja schon wieder im Wagen.
- So, jetzt ist es genug. Vier Wagen haben wir jetzt gewaschen. Das ist doch eine ganze Menge Arbeit.
- Aber es bringt uns auch etwas ein. Zweiundzwanzig Mark in drei Stunden. Da kommt noch ein Wagen.
- Hoffentlich müssen wir den nicht auch noch waschen.
- Ach du meine Güte! Das ist ja mein Vater! Warum kommt er heute schon so früh nach Hause? Er wollte doch erst am Nachmittag kommen.
Es ist tatsächlich der Wagen von Herrn Seitz. Er bremst, stellt den Wagen hinter den Mercedas und steigt aus. Die Jungen schauen sich verlegen an.
- Ja, was ist denn hier los! Was macht ihr denn da? Wem gehört denn dieser Wagen? Ich kann ja gar nicht in meine Garage.
- Wie haben doch heute keine Schule gehabt, und da haben wir für ein paar Nachbarn die Wagen gewaschen.
- Ich verstehe immer noch nichts. Wie kommt ihr denn zu diesen Wagen?
- Das wollen wir dir ja eben erklären. Komm doch bitte einmal mit an die Strassenecke.
Herr Seitz geht mit den Jungen an die Strassenecke. Dort ist ein Zettel am Zaun festgemacht.
„ Wir waschen Ihnen Wagen schnell und gründlich. Bringen Sie ihn am Sonnabend zwischen 8 und 10 Uhr. Sie können ihn dann in einer Stunde wieder abholen.
Waschen mit Innenreinigung DM 5,50. Heinz Seitz, Olgastrasse 5“
- War das nicht eine gute Idee? Vier Wagen haben wir gewaschen, und dabei zweiundzwanzig Mark verdient.
- Eine gute Diee! Was sollen die Nachbarn von mir denken? Und von deinen Eltern, Fritz! Das sit mir sehr unangenehm.
- Aber, Herr Seitz, wir wollten doch nur ein bisschen Geld verdienen. Und wir haben die Wagen wirklich sauber gewaschen.
- Ja, mit meinem Wasser und mit meinem Strom. Und wie schaut jetzt mein neues Leder aus?
- Müssen wir das nun alles bezahlen? Dann bleibt uns ja gar nicht mehr viel übrig.
- Bitte, sind Sie uns doch nicht böse, Herr Seitz. Wir tun es nicht wieder. Es ist doch recht viel Arbeit gewesen. Aber Ihren Wagen waschen wir jetzt gleich noch, und ganz umsonst.
Herr Seitz kann den Jungen nicht mehr böse sein. Er hilft den Mercedes wegschieben und stellt seinen Wagen vor die Garage.
- Na, Fritz, sind vier Autos nicht genug?
- Was sollte ich denn sonst sagen? Machen wir schnell, sonst kommt auch noch mein Vater mit seinem Wagen vorbei.











