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Auf deutsch bitte 2 - Bài 4b - Eine Überraschung






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Eine Überraschung
(Dieter, Günther, Erich)
Der Tag ist fast zu ende. Die Sonne geht gerade unter, und die Temperatur wird langsam angenehmer. Günther und Dieter haben den ganzen Nachmittag in Lugano verbracht. Jetzt sind sie zum Campingplatz zurückgefahren.
D: - Endlich wird es kühler - schön, nicht wahr?
G: - Ach ja. Diese Hitze ist fast unerträglich, aber morgen wird es vielleicht noch schlimmer.
D: - Wie kommst du darauf?
G: - Ich habe am Kiosk eine deutsche Zeitung gesehen. Der Wetterbericht kündigt eine Hitzewelle an.
D: - Meine Güte. Dann können wir auf dem Wagen Spiegeleier braten.
D: - Machen wir noch eine Runde über den Platz?
D: - Ja, warum nicht?
Der Platz ist jetzt voll besetzt. Zelte und Wohnwagen stehen dich nebeneinander, und überall wimmelt es von Menschen. Man unterhält sich, raucht, ißt, liest Zeitungen, kocht, spielt und vor allem, man freut sich über das gute Wetter.
Die beiden Jungen schlendern langsam an den Autos vorbei. Plötzlich macht Günther halt.
G: - He, Dieter, das ist doch der Wagen von Erichs Vater, dann muß Erich auch hier sein.
D: - ja, aber wo? Hier sind ja Tausende von Menschen. Wir finden ihn nie.
G: - Ach, Quatsch. Du kennst doch ihren Wohnwagen. Den finden wir sicher schnell. Hier sind doch kaun hundert Wohnwagen.
D: - Na, ja, wir können es ja probieren.
Und Günther hat Recht. Nicht weit vom Kiosk steht der Wohnwagen. Erich und seine Eltern sitzen gerade beim Abendessen. Sie laden Günther und Dieter ein.
Nach dem Essen spülen die Jungen das Geschirr, während Herr und Frau Hartmann Kaffe trinken.
E: - Wie seid ihr denn nach Lugano gekommen? Vorigen Freitag habt ihr doch noch keine Reisepläne gehabt.
G: - Wie sind mit meinem Vetter gefahren. Er wollte eigentlich nur nach Lunzern, aber dort hat er zwei Studentinen aus Köln getroffen. Die wollten nach Lugano. Deshalb sind wir jetzt hier.
E: - Seid ihr über den Gotthard gefahren?
G: -Ja, vorgestern.
E: - Da ist doch vorgestern jemand verunglückt. Habt ihr den Wagen gesehen?
G: -Ja, der Fahrer hat wirklich Glück gehabt. Er ist wahnsinnig schnell gefahren.
E: - Natürlich ist er schnell gefahren. Wißt ihr aber auch warum? Zwei Stunden vorher hatte er eine Bank in Zürich beraubt. Die Polizisten haben später in seinem Wagen 200 000 Franken gefunden.
G: - Woher weißt du denn das?
E: - Ich habe es in der Zeitung gelesen.
G: - Habt ihr die Zeitung noch?
E: - Die ist sicher noch da. Ihr könnt sie gerne haben