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Posts tagged with "umwelt"

NACHBARN 'RAUS- ZIEGEN 'REIN!

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Nächtliches Gebimmel von Ziegen und Eseln nervt die Nachbarn
Es war ein Einsatz, der für die Beamten der Kemptener Polizeiinspektion nicht alle Tage vorkommt: Weil das nächtliche Gebimmel der Glocken von einigen Ziegen und Eseln in Oberdorf die Nachbarn nervte, holten diese die Ordnungshüter.
Die Polizei leitete die ganze Angelegenheit an das Landratsamt weiter, das für eine solche Ordnungswidrigkeit und die entsprechenden Sanktionen zuständig ist. Dabei stellte sich heraus, dass die Ziegen und Esel im Oberdorfer Wohngebiet gänzlich fehl am Platz sind.
Aber nicht, weil ihr Glockengebimmel für die Nachbarn eine Zumutung ist, sondern weil Ziegen und Esel in einem Wohngebiet nach den Bestimmungen des Baurechts grundsätzlich rein gar nichts verloren haben.
Bimmelnde und bammelnde Tierglocken: Davon kann die Polizei in einer Region, in der es viel Viehzucht gibt, doch bestimmt ein Lied singen. Da laufen doch immer wieder Anwohner Sturm, oder? „Ganz und gar nicht“, sagt Polizeisprecher Christian Owsinski.
Seine Recherche zu den Fällen der vergangenen zwölf Jahre ergab genau zwei Vorgänge, in denen es um Tiere, Glocken und genervte Nachbarn ging. Einer davon trug sich im Jahr 2008 in der Nähe von Memmingen zu, beim zweiten Fall handelt es sich um besagte Geschichte aus Oberdorf: Weil die Nachbarn bei dem nächtlichen Gebimmel kein Auge zubekamen, wandten sie sich an die Polizei.

Ich will weiterbimmeln !!!

...und ich bammeln !!!

ES MURT WEITER...

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Campingplatz in Pfarrwerfen überflutet
Heftige Unwetter haben in der Nacht auf Montag in Salzburg zu Vermurungen von Straßen und Überflutungen von Kellern geführt. Betroffen war vor allem der Pongau, mehrere Straßen mussten vorübergehend gesperrt werden.
In Pfarrwerfen stand ein Campingplatz teilweise unter Wasser, 14 Personen wurden in Sicherheit gebracht. 304 Mitglieder von zwölf Feuerwehren leisteten 81 Einsätze, so der Landesfeuerwehrverband. Gegen 22.30 Uhr setzten die Gewitter mit starken Regenfällen ein. In einigen Bereichen hagelte es sogar. Bei Pfarrwerfen wurde die Salzachtalstraße (B159) vermurt. Weil auch die Kanalisation verstopft war, strömte das Wasser auf einen unterhalb der Straße gelegenen Campingplatz.
Urlauber flüchteten aus überfluteten Zelten. "Maximal ein Drittel der rund 50 belegten Stellplätze war von der Überschwemmung betroffen", sagte Maria Vierthaler, die mit ihrem Mann den Campingplatz betreibt. "Wir haben vier Familien mit 14 Personen in unserer Haus gelassen." Feuerwehrleute pumpten das Wasser ab, um 3.30 Uhr war der Einsatz beendet.
In Werfen sind gleich mehrere Muren abgegangen. 14 Häuser am Reitsamberg waren kurzfristig von der Außenwelt abgeschnitten. Im Bereich Imlau-Pfarrwerfen waren zudem starke Hagelfälle niedergegangen. Die Totalsperre der B159 bei Werfen bleibt laut Polizei noch bis Montagabend aufrecht, eine Ausweichmöglichkeit besteht über die Tauernautobahn (A10). Diese musste wegen Verklausungen bei Bischofshofen in der Nacht vorübergehend gesperrt werden.


Mehr Züge auf Strecke Salzburg-Graz
Künftig gibt es wieder mehr direkte Bahnverbindungen zwischen den Landeshauptstädten Graz und Salzburg sowie Graz und Innsbruck. Ab 9. Dezember werden zwischen Graz und Salzburg täglich zwei zusätzliche Züge verkehren.
Die Strecke Graz-Innsbruck wird mit einer zusätzlichen Direktverbindung verstärkt. Damit ist zwischen Graz und Salzburg wieder ein regelmäßiger Zweistundentakt sichergestellt. Die Fahrplanumstellung ist Teil eines Dreistufenplans, der zwischen Verkehrsministerium und den Ländern Salzburg, Steiermark und Tirol paktiert wurde. Für die Verbindung Salzburg-Graz seien weitere Verbesserungen vorgesehen.
Ab 6. August werden zwischen Graz und Salzburg nur mehr klimatisierte Waggons mit erster und zweiter Klasse eingesetzt. Ab Dezember 2013 soll die Fahrzeit zwischen den beiden Städten um ca. zehn Minuten auf 3:59 Stunden verkürzt werden. Haslauer: "Trotz knapper Haushalte wird der öffentliche Verkehr für Pendler und Reisende attraktiver gemacht. Ich danke den ÖBB und dem Verkehrsministerium für die konstruktiven Verhandlungen."

SLAVKO IST DA

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Auf den Wolf gekommen
Im Salzburger Land zieht zur Zeit ein mit einem Peilsender ausgestatteter Wolf seine Kreise. Die Jägerschaft vermutet das "Slavko" nur auf Kurzurlaub in Salzburg ist.
Ein Ende Dezember des Vorjahres aus Slowenien eingewanderter Wolf, der mit einem Peilsender ausgestattet ist, erkundet Österreich. Nach Kärnten und dem Bezirk Murau in der Steiermark hält sich der dreijährige “Slavko” seit vergangenem Wochenende im Salzburger Lungau auf. Bernhard Gutleb von der Naturschutzabteilung des Landes Kärnten bestätigte am Dienstag gegenüber der APA einen entsprechenden Bericht der “Kleinen Zeitung”.

Wolf auf Kurzurlaub
Rund zehn Kilometer legt das Tier jede Nacht zurück, allerdings setzt ihm zurzeit der tiefe Winter natürliche Grenzen. “Ab einem Meter Schnee kann er nicht mehr gehen, daher hält er seit zehn Tagen immer unter 1.500 Meter Seehöhe auf, meist unter 1.200 Meter, so Gutleb, dessen Aufgabengebiet als Kärntner “Bärenanwalt” um die Wölfe erweitert wurde. Auf jeden Fall sei es vollkommen normal, dass Wölfe in diesem Alter weit herumstreunen: “Der will schauen, wo es gute Lebensräume gibt, der hat richtigen Pioniergeist.”
Die Jägerschaft im Lungau ist laut Gutleb über die Ankunft des Wolfes informiert. Dadurch soll auch verhindert werden, dass das Tier irrtümlich für einen freilaufenden Hund gehalten und abgeschossen wird. Der Experte vermutet, dass der Aufenthalt im Bundesland Salzburg nicht von allzu langer Dauer sein könnte, denn zuletzt ist er schon wieder etwas Richtung Osten, also Richtung Murau, gezogen.

Der tut nix...der will nur spielen!
Hat Slavko Schafe gerissen?
“Slavko” ist nicht der einzige Wolf, der zwischen Kärnten und dem Lungau herumwandert. “Seit längerem ist ein Wolf ohne Sender im Raum zwischen Metnitz (Bezirk Sankt Veit an der Glan) und Tamsweg unterwegs. Vereinzelt gab es auch Meldungen über gerissene Schafe, aber kaum im Lungau, sondern eher in Kärnten”, so der Experte. Ganz oben auf der Speisekarte der Wölfe stehen aber Rehe, und davon gebe es in dieser Region viele.
“Slavko” gehört zum von der EU geförderten Life-Projekt “SloWolf”, im Rahmen dessen slowenische Forscher Wölfe mit Peilsendern versehen, um ihre Wanderwege zu erkunden. Derzeit sind drei Wölfe mit Sendern ausgestattet. Der Lungau-Gast stammt aus dem Rudel “Slavnik”, das die größte slowenische Wolfspopulation sein soll. (APA)

ERDBEBEN IN FILZMOOS

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Zwei Erdbeben im Pongau
14. Dezember 2011 | 16:13
Gleich zweimal hat die Erde am frühen Mittwochnachmittag in der Region um Radstadt leicht gewackelt. Schäden an Gebäuden sind laut dem Österreichischen Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) bisher keine bekannt.
(SN, APA). Das Epizentrum des Erdbebens lag wenige Kilometer nördlich von Radstadt, die Ausläufer waren auch noch in St. Johann und nördlich davon für die Bevölkerung spürbar.

Das erste Erdbeben ereignete sich um 13.37 Uhr, es wies eine Magnitude von 3,6 nach Richter auf und war „deutlich spürbar“, berichtete die ZAMG auf ihrer Homepage. 16 Sekunden danach kam es noch zu einem etwas stärkeren Erdbeben mit einer Magnitude von 3,8 nach Richter. Der Bereich Ennstal und westlich davon liegt in einer tektonischen Störungszone.
Bis etwa 15.15 Uhr haben sich rund 100 Personen aus dem Pongau beim Erdbebendienst der ZAMG gemeldet. „Das Beben wurde heftig verspürt“, sagte Seismologe Gerald Duma zur APA. Nach der zwölfteiligen Intensitätsskala (Mercalliskala) habe das Erdbeben eine Stufe zwischen fünf und sechs erreicht, ab der Stufe sechs könnten schon Schäden an Gebäuden auftreten.

WENN SIEBENSCHLÄFER SCHLAFEN...

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Heut ist Siebenschläfertag!
Und das Wetter ist bombig

Seinen Namen verdankt der Siebenschläfertag einer alten Legende. Danach hatten sieben junge Christen in der Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Decius (249–251) in einer Berghöhle nahe Ephesus Zuflucht gesucht. Sie wurden entdeckt und lebendig eingemauert. Der Legende nach starben sie nicht, sondern schliefen 195 Jahre lang. Am 27. Juni 446 wurden sie zufällig entdeckt, wachten auf, bezeugten den Glauben an die Auferstehung der Toten und starben wenig später.

Der Siebenschläfertag gilt als wetterbestimmend, die Bauernregel dazu gibt es in einer Vielzahl von Varianten:
Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt.
Wenn’s am Siebenschläfer regnet, sind wir sieben Wochen mit Regen gesegnet.
Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag.
Wie’s Wetter am Siebenschläfertag, so der Juli werden mag.
Wenn die Siebenschläfer Regen kochen, dann regnet’s ganze sieben Wochen.
Ist der Siebenschläfer nass, regnet’s ohne Unterlass.

Wettervorhersage für das Kleinwalsertal
Keine schlechten Aussichten für meinen Urlaub!

DER PONGAU IST ZU TROCKEN!

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Extreme Trockenheit: Quellen sind versiegt
20. Mai 2011 | 11:44 | St. Johann
Auch wenn es nun endlich regnet, das gab es zuletzt im Jahr 1975: Seit 36 Jahren lagen die Niederschlagsmengen nicht derart unter den Durchschnittswerten wie in diesem Frühjahr.
Brunnenmeister Alfred Moser: „Die Situation ist derzeit tatsächlich kritisch! Es bedarf jetzt massiver Regenfälle, um das wieder ins richtige Lot zu bringen!“
Auch im Pongau mit minus 54 Prozent! Gefährdet ist vor allem die Trinkwasserversorgung. Viele Quellen sind bereits versiegt.

Die Meeräuglquelle an der Bögeialm in Filzmoos
„Die Trockenheit ist extrem“, erklärt Bernhard Niedermoser von der Zentralanstalt für Meteorologie in Salzburg, „die Durchschnittsmengen wurden in den vergangenen Monaten teilweise um mehr als die Hälfte unterschritten.“
Einige Zahlen aus dem Pongau unterstreichen diesen Befund: In Bischofshofen gab es im April 14 Millimeter Regen. Das sind nur 21 Prozent (!) der langjährigen durchschnittlichen Niederschlagsmenge (1971 – 2000) für diesen Monat. Im März waren es 18 Millimeter (25 %), im Februar nur 8 Millimeter (17 %), im Jänner 57 mm (99 %).
Dasselbe Bild zeigen die Daten über Bad Gastein: April 19 mm (21 % des langjährigen Durchschnitts), März 21 mm (30 %), Februar 12 mm (26 %), im Jänner 34 mm (60 %).
In den vergangenen fünf Monaten, Anfang Dezember bis Ende April, sind in Bischofshofen 141 Millimeter Regen gefallen. Der Durchschnitt liegt bei 306 mm – ein Rückgang von 54 Prozent! Praktisch ident sind diese Zahlen für Bad Gastein.

Die Folge dieser geringen Niederschlagsmengen: extreme Trockenheit. Auch weil es im Herbst und im Frühwinter kaum geregnet oder geschneit hat. In Kleinarl etwa fallen pro Winter normalerweise statistisch rund sieben Meter Schnee, heuer waren es nicht einmal drei Meter! Der für diese Zeit ungewöhnlich niedrige Wasserstand der Salzach beweist: Trotz zuletzt vieler warmer Tage gibt es kaum Schneewasser, das aus den Bergen abfließen muss. Noch ein Beispiel: Der Seespiegel des Tappenkarsees ist so sehr gesunken, dass die Hüttenwirte mit ihrem Boot nur noch mit Mühe in das Bootshaus einfahren können. Das, bestätigen die Männer, hat es noch nie gegeben.
Hat der viel zitierte Klimawandel also noch einmal „einen Schub“ getan?

© SN/SW
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