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This blog is bilingual, actually...

English version always follows the German one

Glück ist...

...die Fenster im Schuppen mit Plastikfolie, Holzresten und alten Nägeln zu reparieren,
für umsonst. Manuelle Arbeit kann so derart viel befriedigender sein, als alles, was man
an einem Computer tut. Und wenn es sich ergibt, dass, wenn man gerade die Werkzeuge
weggeräumt hat und einen Schritt zurücktritt, um sein Werk zu bewundern, die ersten
Regentropfen fallen, macht es geradezu diebische Freude. Ich konnte das Erlebnis am
Sonntag sogar wiederholen, mit zwei Säcken geharktem Laub und einer neu eingestellten
Fahrradbremse, wieder gerade rechtzeitig vor dem Regen. Der Nachbar tat seinen Teil
mit dem heulenden Laubbläser. Eine von Crowleys besseren Ideen.

Obwohl ich mich besser dran gewöhne. Ich muss endlich durch den Regen radeln, das
Wintermuster von Regen täglich ab 16:30 hat eingesetzt, und ich wurde klatschnass, als
ich zum ersten Mal meine Regenhosen _nicht_ mitgenommen hatte. Sogar mit ihnen
waren Schuhe, Socken und der Rand der Hosenbeine durchweicht bis ich daheim war. bei
dem Strßenzustand bedeutet nämlich jeder ernsthafte Regen, dass ich größtenteils
durch Pfützen fahre und Wasser meine Hosenbeine raufschießt. Kann jemand eine
elegantere Alternative zu Plastiktüten um die Füße empfehlen? Davon abgesehen bleibe
ich warm und trocken und könnte dem Wetter ins 's Gesicht lachen.

An solchen Wochenenden, wenn man seine Arbeit gemacht hat, und es is keine
Aufregung für den Abend zu erwarten, und man ist froh damit, einfach mit einer Tasse
Tee dazusitzen und der Welt zuzuzschauen, sollte jeder ein Eichhörnchen zur
Unterhaltung haben. Der kleine Kerl ist umwerfend in seinen Verrenkungen, um an das
Zeug im Erdnussspender ranzukommen. Ich werde Hindernisse anbauen, denn es ist zum
Brüllen, wenn ein Eichhörnchen alles gibt, um an einem wackligen Stück Pappe
vorbeizuklettern, das zwischen uhm und einer Röhre Erdnüsse hängt. Das Mistvieh hat
auch angefangen sich durch den Vogelfutterspender zu nagen, und damit das ganze
endgültig in einen Eichhörnchenfütterplatz verwandelt.

All das zum Klang von Thomas Zehetmairs Interpretation von Paganinis 24 Capricci im
Radio. Ich dachte ich kenne sie, diese Platte beweist, das war ein Irrtum. So wie er
spielt, möchte man rufen: Genau! So hätte es von Anfang an sein sollen. Und er spielt
diese quälend anspruchsvollen Sücke mit einer Leichtigkeit, die unmöglich sein sollte.
Man erschauert innerlich bei dem Gedanken, wieviel er in diesem Leben geübt haben
muss, um an diesem Punkt anzukommen.

Happiness is...

...fixing the windows in the shed, using bubble wrap and leftover pieces of wood and old
nails, at no cost. Small manual tasks can be so much more satisfying than anything done
on a computer. And if it so happens that, when you just cleared away all the tools and
step back to admire your work, the first raindrops start to fall, a smug grin crawls over
your face. I even managed to repeat the experience on Sunday by raking two sacks of
leaves and re-adjusting that brakes on the bike, again just in time to avoid the rain. The
neighbour did his bit with a howling leaf blower. One of Crowley's better ones.

Although I'll better get used to it. I finally have to ride through the rain, the winter
pattern of rain starting every day at 4:30 has set in, and I got thoroughly soaked the first
day I did _not_ bring my rain trousers. Even with them, socks, shoes and trouser bottoms
were dripping by the time I came home. Given the state of the streets, any serious rain
causes me to mostly drive through puddles and gushing water up my trousers. Can
anyone recommend a more elegant version of plastic bags round the feet? Apart from
that, I stay dry and warm in my equipment and could happily ignore the weather.

On weekends like this, when you've done your bit, and there is no excitement coming up
in the evening, and your just happy to sit there with a cup of tea and watch the world,
everyone should have a squirrel to watch. The little guy is hilarious in his contortions to
get at the stuff in the nut feeder. I shall add obstacles, because a squirrel trying its
damndest to climb around a large piece of wobbly cardboard that hangs between it and
a tube of peanuts is laugh out loud funny. The bloody beast also started gnawing its way
through the seed feeder, turning the whole thing finally into a squirrel feeding station.

All this to the soundtrack of Thomas Zehetmair's interpretation of Paganini's 24 Capricci
on the radio. I thought I knew them, this record shows me I didn't. The way he plays
them make you go: Yes! that's what it should have been like all this time. And he plays
these agonizingly difficult pieces of music with an ease that shouldn't be possible. The
mind shudders at the thought of how much practice in a lifetime must have lead up to this.

Günstige Rahmenbedingungen

Endlich habe ich das gerahmte Gemälde zurück! Es sieht umwerfend aus, dieser Rahmen und das Bild sind füreinander geschaffen. Vorher war es, nun ja, ein Gemälde; Jetzt ist es ein Fenster zu einem hügligen Land, in einer warmen Sommernacht. Ich kann fast das Summen der Stadt hören, und das Gras des Hügels riechen, auf dem ich sitze. Ich habe einige Zeit angenehm damit verbracht, es einfach nur anzustarren :eyes:

Framed!


Finally I got the framed painting back! It looks stunning, this frame and the picture were made to find each other. Before it was, well, a painting; now it is a window to a hilly country, on a warm summer night. I can nearly hear the buzz from the city and smell the grass on the hill where I'm sitting. I spent some quality time just sitting on the sofa staring at it :eyes:

Päckchen für dich!

Mmmmmmh! Das könnte das beste Gericht sein, das ich je gekocht habe.
Restaurantqualität, und ich schäme mich nicht, zuzugeben, dass ich am Ende
den Teller saubergeleckt habe; etwas, was ich im Restaurant nicht hätte tun
können...

Die Bilder zeigen, dass ich Kartoffeln dazu hatte. Toffeln und Fisch verstehen
sich gut, aber ich denke, Reis würde sogar noch besser passen, wenn man den
Thai-inspirierten Geschmack bedenkt.

Schwertfischpäckchen
2 Portionen

2 große Schwertfischsteaks (oder ähnlich fester und intensiver Fisch wie Thunfisch oder Hai)
1/2 Stange Lauch
12 Kirschtomaten
2 Knoblauchzehen
2 cm frischer Ingwer
1 rote Chillischote
etwa 12 EL Kokosmilch
1 TL Balsamico-Essig
Frischer Koriander
5 cm Zimtstange
Etwas frischer Basilikum
Backpapier (notfalls Alufolie)

Ofen auf 200° vorheizen

Den Lauch in 5cm lange Segmente schneiden, und diese der Länge nach in
streicholzdünne Streifen. Den Ingwer auch in Streifen schneiden und den
Knoblauch in dünnen Scheiben. Die Chillischote entkernen und ebenfalls in
Scheiben schneiden. I hatte eine fingerlange mittelscharfe Schote; wenn du die
kleinen Thaichillies nimmst, sollten es 2 sein. Wenn du kein scharfes Essen
magst, nimm rote Paprika.

Koriander fein hacken und mit Kokosmilch, Essig und einer Prise Salz mischen.
Zimt in zwei Teile brechen, versuche, möglichst große Splitter zu bekommen.

Von der Backpapierrolle zwei Stücke von je 40 cm abschneiden. Ein Fischsteak
in die Mitte des Papiers legen, die Hälfte der Lauchstreifen daneben. Den Fisch
mit je der Hälfte von Knoblauch, Ingwer und Chilli bedecken, Zimt zufügen (Die
muss man vor dem Essen entfernen, also sollten sie gut sichtbar sein). 6
Tomaten obendrauf verteilen. Das Papier von den Länngsseiten zur Mitte falten
und ein Ende zwirbeln, als wollte man ein Riesenbonbon einwickeln.

Die Hälfte der Kokosmilch über Fisch und Lauch löffeln, und das Päckchen
verschließen, indem du das Papier am anderen Ende eindrehst. Ein Blick auf
das Bild ist wohl hilfreicher als die Beschreibung. Für die zweit Portion
wiederholen.

Die Päckchen auf ein Backblech legen und für 20 Minuten in den Ofen
schieben. Deshalb sollte es Schwertfisch sein. Weißfisch, Kabeljau, Lachs, die
würden in der Zeit alle zerfallen und ihren Geschmack verlieren, aber die
anderen Zutaten brauchen so lange.

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um Reis zu kochen, oder die Beilage der Wahl.

In der Päckchen servieren, um ein wenig anzugeben, aber vor dem Essen den
Fisch vorsichtig auf den Teller schieben und das Papier entfernen. Die
Kokosmilch ist mittlerweile cremig und wirkt wie eine Art Leim, der die Zutaten
zusammenhält; wie man sieht, ist alles hübsch in der ursprünglichen
Anordnung geblieben.

Den Basilikum serviert man am Stück, zur Dekoration, aber direkt nach dem
Foto habe ich in kleingezupft und über das Essen gestreut, was extra Farbe und
Duft hinzufügt. Guten Appetit. Sehr guten Appetit.

Parcel for you!

Mmmmmmh! This may have been the best meal I ever cooked. Restaurant
quality, and I am not ashamed to say that I licked the plate clean at the end,
something I couldn't have done in a restaurant...
The pictures show that I had potatoes with the fish. Spuds and fish mix well, but
I think rice would work even better, given the Thai inspired taste.

Swordfish Parcels
serves 2

2 large swordfish steaks (or similar firm, intense fish like tuna or shark)
1/2 leek
12 cherry tomatoes
2 cloves of garlic
1/2 inch ginger
1 red chilli
about 12 Tbsp coconut milk
1 tsp balsamic vinegar
fresh coriander
2 inches cinnamon stick
some fresh basil
Baking paper/parchment (tin foil, if you don't have that)

Preheat the oven to 200°

Cut the leek in 2 inch segments, and cut these lengthwise in matchstick thin
strips. Cut the ginger in thin strips, too, and thinly slice the garlic. Remove the
seeds from the chilli and slice, too. I had a medium hot, finger long one; if you
use the thin Thai ones, you may want to use 2. If you don't like spicy food,
replace by red bell pepper.

Finely chop the coriander and mix with coconut milk, vinegar, and a pinch of
salt. Break the cinnamon in two, trying to keep large segments.

Cut two pieces of baking paper from the roll, each about 15-20 inches. Put a
fish steak in the middle of the paper, and half the leek strips next to it. Cover
the fish with half each of the ginger, garlic and chilli, add cinnamon shreds (you
need to remove them before eating, so they should be easily visible), and
arrange 6 tomatoes on top. fold over the paper from the long sides, and twist
one end, as if wrapping a giant sweet.

Spoon half of the coconut milk over the fish and leeks, and close the parcel by
twisting the paper on the other end. A look at the picture is probably more
helpful than the description. Repeat for the second portion.

Place the parcels on a baking tray and put it in the oven for 20 minutes. This
is why it should be swordfish: white fish, cod, salmon, they all would be
overcooked in that time and lose consistency and flavour, but the other
ingredients need that time.

Now is a good time to start cooking the rice, or whatever side order you prefer.

Serve in the parcels to show off, but then carefully push the fish onto the plate
and remove the paper. The coconut has become creamy enough to act as a
kind of glue for the ingredients, as you can see everything stayed nicely in the
original arrangement.

The basil is served whole, for decoration, but immediately after the photo I
plucked it into little bits and sprinkled the dish with it, adding extra fragrance
and colour. Enjoy. Enjoy very much.

Kunst

Ich habe gerade ein Gemälde gekauft, ein richtiges einzigartiges Ölgemälde, und es fühlt sich gut an, Kunstbesitzer zu sein. So schön Drucke auch sind, ein Original bringt etwas von der Seele des Künstlers mit. Ich kann verstehen, dass sie sich nur ungern von ihren Werken trennen. Hat zufällig jemand einen 30x40 Goldrahmen auf dem Dachboden, der nicht mehr gebraucht wird? :smile:
Und schaut mal bei deviantart für mehr klasse Kunstwerke vorbei.

Art

I just bought a painting, a proper individual oil painting, and it feels good to have it. As nice as prints are, there is something about an original that carries the personality of the artist with it. I can understand why they don't like to give their works away. Does anybody have a spare 15x20 golden frame they don't need any more? :smile:
And have a look at deviantart more great pictures.

Entgrünungsprogramme

Vor einiger Zeit berichtete ich über die Tendenz meiner Nachbarn, alles
niederzumachen, was da grünt. Also, die Dinge haben sich in zwei Richtungen
entwickelt. Zur Erinnerung: da ist der Nachbar links, nennen wir ihn L, der
meine Hecke auf Stummelhöhe geschnitten hatte, und der zur Rechten, im
Folgenden R geheißen, der einen Zaun aufgebaut hat, und dahinter langsam
alles Grün zubetoniert.

Nun, L habe ich mittlerweile im Garten getroffen, und er ist ein recht netter
Kerl. Obwohl Norman Bates auf den ersten Blick sicher auch nett war. Die
Hecke hat sich schnell erholt, und ehrlich gesagt sieht mein Garten mit der
niedrigen Hecke größer aus, also überlasse ich ihm gerne das Stutzen :smile:

R dagegen arbeitet unbeirrbar daran, jeden Rest von diesem wachsenden Zeug
seines Hofes zu verweisen. Ich kann nämlich den Fortschritt aus dem Fenster
im ersten Stock verfolgen, Zaun hin oder her. Es ist recht beeindruckend.
Bisher hatten wir die Garagenerweiterung als Ersatz für die Obstbeete, das
Niederhacken des Apfelbaums, den Wintergarten über etwa einem Viertel des
Rasens, und den Burggraben drumrum.

Vor einiger Zeit wurde der Zweck des Grabens ersichtlich: der war für die
Fundamente einer Mauer, die jetzt den Wintergarten umgibt und so eine Art
Terrasse zur Linken einschließt, und einen nutzlosen Streifen von etwa einem
Meter nach vorn. Ein akkurater Durchgang, von zwei Säulchen flankiert, führt in
das, was vom Garten übrig ist. Vor drei Wochen fing R an, die verschiedenen
Dreckhaufen gleichmäßig zu verteilen und Platten zu legen, in Form eines recht
merkwürdigen Rechtecks außerhalb der Terrasse Vor zwei Wochen entfernte er
die Platten wieder und legt jetzt stattdessen gelben Stein, und mehr davon. Es
ist nicht recht klar, wo das hinführen soll, aber ausgehend von den verlegten
Platten und der Dreckverteilung wird etwa der halbe Restgarten abgedeckt,
was auf einer Seite ein zerzaustes bisschen Gras übrig lässt, auf der anderen
Erde und Schutt. Er hat's fast, kaum noch Natur übrig.

Oh, inzwischen hat sich auch was in dem ungepflegten, recht großen Garten
nach vorne raus getan: Nach meinem Urlaub war alles Unkraut weg und die die
Erde sauber geharkt. Na sowas, dachte ich, endlich mal Gartenarbeit, was
werden sie wohl pflanzen? Ich sollte es besser wissen; die ganze Vorderseite ist
jetzt mit Kies bedeckt. Ordentlich, sauber, keine Gefahr von ärgerlichem
Grünzeug. Obwohl, langfristig setze ich auf das Unkraut :D

Delawning programs

Some time ago I reported the tendencies of my neighbours to slash everything that
grows. Well, things have evolved in two directions. To recap: there's the
neighbour on the left, let's call him L, who had cut my hedge to a stump, and
the one to the right, henceforth known as R, who put up a fence and behind it
gradually concretes over everything green.

Now, I met L in the garden, and he's actually quite a nice chap. Although
Norman Bates probably is was nice enough at a first glance. The hedge has
quickly recovered, and my garden does in fact look larger with a lower hedge,
so I'll gladly let him do the trimming in the future :smile:

R, on the other hand, is steadily working away on evicting every bit of that
naughty growing stuff around his house. You see, I can watch the progress from
the first floor window, fence or no fence. It is quite impressive. So far we had
the garage extension replacing the fruit beds, the hacking down of the apple
tree, the conservatory covering about a quarter of the lawn and the moat
around it.

Some time ago, the purpose of the moat became clear: it was for the
foundation of a wall surrounding the conservatory, forming a sort of patio to
the left and a useless 1 yard strip in front. A neat exit, flanked by two pillars,
leads to what remains of the garden. Three weeks ago, he started distributing
the various dirt heaps more evenly, and laying some flagstones to form a weird
paved square outside the patio. Recently he removed the gray terrace extension
again and is replacing it by yellow flagstones instead, and more of them. It's a
bit unclear where this is going, but apparently, judging from the stones laid so
far and the dirt distribution, about half of the garden will be covered, leaving a
bedraggled looking bit of grass on one side and dirt and rubble on the other.
He's nearly there, hardly any nature left.

Oh, and meanwhile something happened in the unkempt, rather large, garden
in the front: after my holidays, all the weed was gone and the earth raked. Blimey,
I thought, finally some gardening, what will they plant? I should have known
better, the whole front is now covered in pebbles. Neat, clean, no danger of
green stuff spoiling it. Long term, my money's on the weeds, though :D